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Homerecording - Mastern auf Bandmaschine

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sixstring
Neuling
#1 erstellt: 19. Aug 2004, 19:40
hallo zusammen,

bin neue hier und brauche einen tip.... also, ich betreibe recht intensiv homerecording auf einem harddiskrekorder. würde gerne die erstellten aufnahmen auf einer bandmaschine "mastern" oder auch z.B ein gitarren-signal direkt auf die bm aufnehmen um es dannn auf den hd-rek. zu überspielen.

welche bandmaschine ist aus eurer sicht dafür zu empfehlen? habe eine AKAI DS4000 MK2 - würde mich aber gerne verbessern... für anregungen und tips immer dankbar.

gruss
pete
Matthias41
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 19. Aug 2004, 21:19
Hallo Pete,

verbessern bei Bandmaschienen kann man sich immer, ist nur eine Frage des Geldes und des Anspruches.

In Meinen Ohren lohnt es sich immer eine 1/2 Spur Maschine mit 19 / 38 cm zu nehmen um ein Master zu machen. Da ist dann halt die Frage wieviel Geld Du ausgeben möchtest.
Ob Amateur-Gerät, z.B. Revox, Tandberg; Semi-Profi, z.B. Studer oder gar Profi wie mit Telefunken. Bei letzteren brauchst Du aber auch ein gutes Mischpult, sonst verschenkst Du zuviel.

Gruß
Jürgen Matthias
Heinrich
Inventar
#3 erstellt: 19. Aug 2004, 21:36
Das Problem bei Bandmaschinen ist eher, daß man wissen muß, was man macht. Also sich mit der Wartung und dem Einmessen auskennt. Ist dies der Fall, steht einer hochwertigen Bandmaschine nicht mehr viel im Wege.

Eines gilt's aber doch noch zu bedenken: Quantegy ist der lezte Hersteller, der Bänder fertigt... Und - billig ist der Spaß auch nicht gerade. Unter Umständen ist das Geld also in einen externen Masterkompressor besser investiert.

Wenn Du aber mit Bandmaschinen Spaß haben willst:

Eine Studer A80 bekommst Du für ca. 400 Euro, eine A810 für 600 Euro, und eine A820 für 900 Euro (alle Zweispur, 1/4'').
Die A80 ist die mechanischste, zur Not nur mit einem Leatherman und einem Lötkolben zu reparieren, die A820 der "Rolls Royce" (neben einer Nagra T...), u.U. neigt der interne Computer/Controller aber zum "Spinnen".

Viel Spaß noch,

Heinrich
Markus_Berzborn
Gesperrt
#4 erstellt: 19. Aug 2004, 22:09

Eine Studer A80 bekommst Du für ca. 400 Euro


Wo?

Gruß,
Markus
Heinrich
Inventar
#5 erstellt: 20. Aug 2004, 00:24
@Markus:

Wie viele willst Du denn?



Gruß aus Wien (dort, wo die Bandmaschinen billig sind...),

Heinrich
TBS-47-AUDIOCLUB
Stammgast
#6 erstellt: 20. Aug 2004, 04:15
Hallo,
ein "Mastering" auf Bandmaschinen ???

Das macht doch kein Profi mehr... schau Dich mal in Aufnahmestudios um!

Gruß, Euer Gunther
Markus_Berzborn
Gesperrt
#7 erstellt: 20. Aug 2004, 08:10

Hallo,
ein "Mastering" auf Bandmaschinen ???

Das macht doch kein Profi mehr... schau Dich mal in Aufnahmestudios um!


Hallo Gunther,

Doch, machen schon noch (oder wieder) einige. Namen kann ich Dir bei Interesse gerne nennen.

Gruß,
Markus

@Heinrich

Du hast Post!
DB
Inventar
#8 erstellt: 20. Aug 2004, 10:31
@sixstring:

Wenn Du unbedingt eine Bandmaschine dazu nehmen willst, sollte sie
a) robust
b) flexibel
c) wartungsfreundlich
sein. Zu a würde ich rechnen, daß das Gerät ein Dreimotorenlaufwerk und möglichst wenig sonstige Mechanik hat. Achte auch darauf, daß die Motoren im Stillstand mit Gleichmagnetfeld gehalten werden. So affige Bremsbänder machen nur Streß und verschleißen.

Zu b gehört, daß sowohl NAB-Spulen, Spulen mit Innendreizack als auch Band auf Bobbys vertan werden kann.
Aufpassen, manche Geräte erlauben keine Verwendung von 30cm-Bandwickeln!

c hängt mit a direkt zusammen. Der Kopfträger sollte sich problemlos entfernen lassen und die notwendige Einmesserei sollte sich auch erledigen lassen, ohne sich die Knochen zu verrenken.

Daraus gefolgert wäre meine Wahl eine große Standtruhe. Kein Plastegerät auf einem fipsigen Rollwägelchen, auch wenn das vielleicht cooler aussieht.

MfG

DB
wolfi
Inventar
#9 erstellt: 20. Aug 2004, 10:57
Hallo,
es handelt sich hier um " Homemastering ", die bisher verwendete Maschine ist nach meiner Erinnerung eine Viertelspurmaschine mit einem Einmotorenlauf und 9,5 und 19 cm Bandgeschwindigkeit, die nur mühsam die Hifi-Norm erfüllte. Von daher ist fast jede Halbspur mit 19 und 38 ein großer Fortschritt. Gegen die von Heinrich genannten Geräte spricht nach meiner Erfahrung, dass sie i.d.R. bei genauerer Betrachtung in beklagenswertem Zustand sind und die Instandsetzung der Studer sehr viel Geld kostet - in Wien mag das anders sein ( felix Austria ).
Für die genannten Zwecke erscheint mir eine gut gepflegte Revox ( A 77/B 77/ PR 99 ) geeigneter, die in wirklich einsatzfähigem Zustand allerdings auch leicht über 500,- kosten können.
Heinrich
Inventar
#10 erstellt: 20. Aug 2004, 10:57
Hallo Gunther,

ich sehe mich berufsbedingt oft in (Mastering-)Studios um. Und was sehe ich? Analoge Bandmaschinen in allen Größen, Ausführungen und Preisklassen

Gruß aus Wien,

Heinrich
maddin2
Stammgast
#11 erstellt: 20. Aug 2004, 17:47
high!
guckstu hier:

www.revoxinperfektion.ch

herr dibenedetto verkauft selbst revidierte revox-geräte.
der mann ist genial - ich kenne ihn persönlich. aber beeil dich, er geht wohl nächstes jahr in pension.
gruß maddin
sibro
Stammgast
#13 erstellt: 21. Aug 2004, 15:46
Natürlich verwendet man die TB-Mastermaschinen, wenn auch deutlich weniger als früher in Studios, Zb. noch gut i. Gebrauch: Osteuropa (Radio, TV), Messestudios ---wichtig aber: exakte, optimale Bandeinmessung, für Musik Schmetterlingköpfe, natürlich 38 cs, ggf. Dolby bzw. spezielle Noiseex-Zwischenschaltungen. Eine derart eingestellte Maschine, noch dazu mit modernem Komfort-Handling, kostet immer noch gutes Geld, ist selten im Abverkauf. Zur Anschaffung muß man hinterfragen, ob gewerblich oder mehr zum Hobby das Gerät arbeiten soll. Andrerseits ist das HDD-Mastering nur mit guten Geräten (Fostex, Tascam ua.) verläßlich, die nötige Software ist nicht einfach und muß geübt werden, bietet aber in der Vielkanalaufnahme, Zusammenschnitt beträchtliche Vorteile. Da läuft manchen Tontechnikern das (2-Spur)Mastering per Bandmaschine besser von der Hand.-- Doch, vielleicht kommen mal die Röhren-TB-Master's wieder zu Glanz, soll doch mit Röhren alles "besser" klingen ?! Höre schon mit meiner RevoxG36-HS und eigenen (Hobby)Aufnahmen der 70-90er Jahre über Aktivboxen recht ordentlichen Klang. Mache aber aus Bandkostengründen, Unhandlichkeit der 20kg-Maschine von 1965 ca., mangelnder A-Einmessung keine Aufnahmen mehr damit, sondern nur mit DAT.
Jambor
Gesperrt
#14 erstellt: 26. Aug 2005, 07:11
Sehe doch mal auf:
http://www.truetrackrec.de/Masterband.htm


Dieser Service ist ursprünglich aus und für die professionelle Studio Technik entwickelt worden. Wie den meisten Musikfreunden sowie Ton / Masteringstudiobesitzer bekannt ist und wissen, ist es ein „üblicher“ Arbeitsschritt, das Rohmaterial einer Aufnahme z.B Schlagzeug oder den kompletten Summenmix u.a. auf Tape zu überspielen, und mit Hilfe von Kompressoren und Equalizer den Sound zu veredeln... nennt man auch Mastering.



Wenn also der Endkunde eine CD, SACD, DVD ... in seinen Player legt, sind diese Schritte natürlich längst schon geschehen.



Also richtet sich diese Angebot vornehmlich an Homestudios (digitale), Tonstudios sowie Masteringstudios, die diesen Überspiel Service nutzen können und möchten.



Mit freundlichen Grüßen

Dirk T. Jambor

Jambor
Gesperrt
#15 erstellt: 01. Sep 2005, 16:19

Heinrich schrieb:
Das Problem bei Bandmaschinen ist eher, daß man wissen muß, was man macht. Also sich mit der Wartung und dem Einmessen auskennt. Ist dies der Fall, steht einer hochwertigen Bandmaschine nicht mehr viel im Wege.

Eines gilt's aber doch noch zu bedenken: Quantegy ist der lezte Hersteller, der Bänder fertigt... Und - billig ist der Spaß auch nicht gerade. Unter Umständen ist das Geld also in einen externen Masterkompressor besser investiert.

Wenn Du aber mit Bandmaschinen Spaß haben willst:

Eine Studer A80 bekommst Du für ca. 400 Euro, eine A810 für 600 Euro, und eine A820 für 900 Euro (alle Zweispur, 1/4'').
Die A80 ist die mechanischste, zur Not nur mit einem Leatherman und einem Lötkolben zu reparieren, die A820 der "Rolls Royce" (neben einer Nagra T...), u.U. neigt der interne Computer/Controller aber zum "Spinnen".

Viel Spaß noch,

Heinrich



Ach dann hätte ich doch gerne eine Studer A-80 MK-II 1/2 300-500 Stunden, geflegten Zustand für ... 800 -1200 Euro, wenn das bei euch so günstig ist.


Ich weiß das neue NOS Studer A-80 MK -II bis IV in 1/2 Zoll 2 Spur locker mit 4500 bis 8000 € gehandelt werden.
DB
Inventar
#16 erstellt: 01. Sep 2005, 19:16
Das ist aber alles recht teuer.
Ich habe 1992 für 4x T2221 und 1x R28 (und noch 10 oder 15 Endstufen sowie ein 12-Kanal-Studiomixer dazu) 20,-DM bezahlt.
Ein Stück später war das Zeug dann schon richtig teuer geworden (1x T2221 und nochmal denselben Mixer für 1 Paket Kaffee).

Haben die großen Studer eigentlich auch solche Bremsbänder drin wie die Heim-Revoxe?

MfG

DB
*mschatz*
Neuling
#17 erstellt: 22. Dez 2012, 17:13
@ heinrich

ich möchte unbedingt eine studer a 80 erwerben,... 400,- bis 600,- euro find ich super... kannst du mir bitte sagen, wo ich die studer in wien bekommen kann?

liebe grüße

markus
sotakremalex52
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 22. Dez 2012, 17:31
Hallo,
ich möchte hier gerne noch die Revox A700 erwähnen.
Läuft bei mir seit Jahrzehnten problemlos und hat eingebaut:
Mischpult, gute Microverstärker und eine Phono MM Stufe.
3 Geschwindigkeiten ( regelbar mit Fernbedienung )
Sehr sevicefreundlich
Gruß
alex
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