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Ortofon Concorde Nightclub MK II

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8erberg
Inventar
#51 erstellt: 30. Jun 2015, 07:47
Hallo,

es gibt keine "perfekte Einstellung", da beim Plattenspieler ja alles leicht dynamisch ist, fängt schon mit dem Antiskating an.
Wenn Du unbedngt mit 3 Pond fahren willst - Deine Entscheidung, ebenso die Entscheidung Dissennadeln zu nehmen.

Ich würde Dir eher zu einer Nadel mit niedriger Auflagekraft raten.

Peter
Albus
Inventar
#52 erstellt: 30. Jun 2015, 09:59
Tag,
und Tag Tobi,

wenn die Verwirrung steigt, dann muss man rigoros vereinfachen, also:

Maßgebend für die Einstellung der Tonarmhöhe ist hiermit die Bedienungsanleitung für den SL1210 M5G. Somit die Seite 6, mit der Abbildung der Zielkonstellation "Tonarm parallel zur Schallplatte ausrichten" - die etwaigen Millimeterangaben hier und dort sind zu ignorieren. Es gilt auch der anweisende Text: "Wenn die Höhe des verwendeten Tonabnehmers nicht bekannt ist, legen Sie die Nadelspitze auf eine Schallplatte und justieren dann den Tonarmhöhen-Einsteller, bis der Tonarm parallel zur Schallplatte liegt."
Darin stimmt die Technics-BDA auch mit den Ortofon-Setup-Hinweisen überein. Das muss auch unter Normen, Standards und nach Erfahrung aus der Praxis und Alltagsverwendungssituationen so sein. Unterschied Praxis : Alltag = Praxis sucht stets das Optimum, Alltag gibt sich mit beliebiger Gebrauchstauglichkeit zufrieden.

Die Abwehr der vom Hersteller empfohlenen Auflagekraft von 3,0 g (entsprechend 30 mN) bei einem Tonabnehmer der ausgesprochen harten Sorte von Nadelnachgiebigkeit (7 mü/mN) muss man in der Nutzungssituation mit sich selbst abmachen. Plastische Verformungen (Dauerverformungen) der Rillenflanken sind bei 3 g AK nicht zu erwarten, ab 4 oder 4,5 g wird es insoweit kritisch.

Freundlich
Albus
DOSORDIE
Inventar
#53 erstellt: 30. Jun 2015, 21:38
Also ich habe jetzt mal mit einer Lupe in der Einlaufrille geschaut wie es aussieht und ich finde, das ist ziemlich exakt so, wie es sein sollte, der Wert steht wie gesagt auf 1.

Unser Nachbar hat glaub ich eine Tonarmwaage. Ich muss ihn mal fragen. Ansonsten würde ich Eine kaufen. Abnutzungen der Platten befürchte ich auch nicht. Die halten im Übrigen meist mehr aus, als man denkt, zwar möchte ich es nicht provozieren und meine Platten weiterhin schonen, aber Einige meiner Freunde machen ab und zu DJaying und fahren das Gewicht teilweise auf volle Pulle zum Scratchen, selbst ältere und oft genutzte Platten klingen immernoch erstaunlich gut, trotz der Quälerei, dass man die Abnutzungen nicht hört, will ich damit auch nicht sagen, aber ich denke, wenn das System darauf ausgelegt ist und die Nadel in Ordnung verzeihen die Platten sehr viel.

Gefährlich sind eher abgenutzte Saphir Nadeln am Mr. Hit Plattenspieler ohne Anti Skating und Gewichtsausgleich oder alte Mono Plattenspieler mit Mono Nadel, da kann die Platte schon beim Einmaligen Abspielen Beschädigungen - vor Allem in der Innenflanke nehmen, zumindest sind das so meine Erfahrungen.

LG, Tobi
.JC.
Inventar
#54 erstellt: 30. Jun 2015, 23:49
Hi Albus,


Albus (Beitrag #52) schrieb:
Plastische Verformungen (Dauerverformungen) der Rillenflanken sind bei 3 g AK nicht zu erwarten, ab 4 oder 4,5 g wird es insoweit kritisch.


das nicht

aber gehen wir einmal von einer nicht perfekt sauberen Platte aus
was passiert wohl wenn die Nadel härteren Staub in die Rille presst ?

je nach Dreck u. Gewicht sind diese Beschädigungen zwar nicht so gravierend,
aber wenn die LP später einmal auf besserer Ausstattung gehört wird, dann hört man
(also ich zumindest) schon Unterschiede zw. guten u. nicht mehr so guten LPs
8erberg
Inventar
#55 erstellt: 01. Jul 2015, 08:52
Hallo,

die Dissennadeln sind allerdings schon erheblich "dicker", tauchen also längst nicht so tief in die Rille ein. Wenn die Nadel auch nicht beschädigt ist und wenn einigermaßen aufgepasst wird geht das alles.

Mich wundert immer wieder wie gut noch meine mit Rundnadeln (und manchmal auch mit intakten Saphiren auf einfachen Kofferplattenspielern in der Zeit) abgespielten Platten aus Anf. der 70er klingen nach Knostibad.

Was allerdings völlig ruiniert waren waren Platten die ich von meiner Schwägerin bekommen habe um diese auf Cassette zu übertragen, da der Plattenspieler ihrer Schwiegermutter kaputt wäre und sie doch die alten Platten so gerne hört.
Da war der Saphir von dem ollen Philips-Dreher wohl völlig hinüber und machte spanabhebende Kunststoffverarbeitung... grausam. Da war nix mehr zu machen, da hab ich lieber das Zeuchs aus dem Internet geholt und auf Cassette überspielt.

Peter
jickmagger
Stammgast
#56 erstellt: 01. Jul 2015, 09:02
Hi Peter,
na dann kann ich ja viele meiner alten Platten wie quasi neu ansehen.
Damals hatte ich eine eher minerwertige AT auf meinem SABA Spieler
und heute kommt ein Gyger Schliff daher und taucht ganz anders in die
Rille ein. Dahin wo vorher nie eine Nadel gewesen ist.
Klingt doch gut, im wahrsten Sinne.

Sonnigen Tag noch
Udo
8erberg
Inventar
#57 erstellt: 01. Jul 2015, 09:08
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