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Goldnote Machiavelli Red auf VPI Classic 2 ?

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Autor
Beitrag
toosh
Stammgast
#1 erstellt: 01. Sep 2015, 06:07
Hallo zusammen,

habe eine Frage bezüglich der Kombination
Goldnote Machiavelli Red auf dem VPI Classic 2

Technische Daten:

Tonarm: JMW 10.5" (effektive Tonarmmasse ca. 10g)

Daten Goldnote Machiavelli Red:
Typology: MC High Output Phono Cartridge
Output level: 2.0mV
Frequency response: 10-40000Hz
Impedance: 130Ω
Suggested load: 47KΩ
Compliance: 10×10-6cm/dyne
Channel separation: >28dB
Suggested tracking weight: 1.8 to 2.1g
Cantilever: Aluminum
Diamond: Micro Elliptical
Diamond size: 7.5×15.5μm
Coil Wire: Copper
Magnet: Samarium-Cobalt
Mounting hole diamond distance: 9mm

Physical
Total weight: 10g

Jetzt ist die Frage ob die Compliance des TA zu hoch für besagten Tonarm ist??????
Wenn ich einen der Resonanz Rechner nehme dann müßte ich ja das VPI Headshellgewicht nehmen
+ Soundsmith Schräubchen.
Dann wäre ich bei 10g (TA) +
4,3g(Headshellgewicht) + 7g (Soundsmith Schräubchen) = 11,3 g zusätzliche Masse.............................
Dann wäre ich dem idealen Resonanzbereich von 8,5Hz - 9,5Hz.
Oder doch lieber ohne zusätzliche Masse????

Grüße an alle forianer und thanks schon mal im voraus!

cheers
toosh
akem
Inventar
#2 erstellt: 01. Sep 2015, 10:26
Das Headshellgewicht sollte in der effektiven Masse des Armes eigentlich schon berücksichtigt sein (sofern es nicht explizit anders angegeben ist).
Ob Du die schweren Schrauben benutzt oder nicht, ist Ermessenssache. Am besten mal mit und mal ohne ausprobieren und hören, was besser klingt.

Gruß
Andreas
toosh
Stammgast
#3 erstellt: 01. Sep 2015, 10:54
Hallo Andreas,

ja danke erstmal für die Antwort!
Generell stellt sich die Frage ob man so schon abschätzen kann ob der TA mit seiner Compliance
auf einen Tonarm passt der eine Effektive Masse von 9,9g hat ..............
Oder kann man das pauschal garnicht sagen...............

Wie würde sich den so eine schlechte Tonarm Tonabnehmer kombiantion äußern?
Eher im Tiefbassbereich oder über das gesamte Frequenzspektrum?

Grüße
Jan
akem
Inventar
#4 erstellt: 01. Sep 2015, 12:13
Das kann man so pauschal nicht sagen, das hängt auch vom Tonabnehmer ab. Zunächst mal die Fakten und meine Erfahrungen zum VPI:
- der Tonabnehmer ist mit 10g Eigengewicht relativ schwer
- die VPIs haben zwar nominell eine eher niedrige effektive Masse, verhalten sich aber eher wie schwerere Arme (frag mich bitte nicht warum...)
- dazu könnte man die VPIs am Lagerpunkt mit Silikonöl bedämpfen, was auch noch eine "virtuelle" Erhöhung der eff. Masse bewirkt (hier allerdings nicht besonders viel, da die Dämpfung am Drehpunkt den geringsten Hebel hat; die Paddel, die SME für die 30xx mal hatte, waren da wesentlich effektiver)
- Du hast diese komischen und schweren Schrauben von Soundsmith
- der Tonabnehmer hat nominell mit 10 eine eher niedrige Compliance (wobei dann noch die Frage ist, ob die für 10Hz gilt oder für 100Hz)

Was das rein rechnerisch ergibt, hast Du ja schon ausgerechnet. Da liegst Du im grünen Bereich.
Ob die Kombi dann tatsächlich funktioniert, kann man im Vorhinein kaum sagen. Manche Systeme, insbesondere solche mit niedriger Compliance und mit Spanndraht, speisen beim Abspielen recht viel Energie in den Tonarm ein. Und dann stellt sich die Frage, wie der damit zurecht kommt.
Ich hab die Erfahrung gemacht, daß Tonarme mit vielen Materialwechseln sowas besser wegdämpfen als solche "aus einem Guß". Die VPIs gehören zu den letzteren und die neigen dann dazu, mit zu resonieren. Falls es dazu kommt, kann man das vielleicht entschärfen durch eine Zwischenlage aus einem weicheren Material (z.B. Holz oder dünner Gummi).

Gruß
Andreas
toosh
Stammgast
#5 erstellt: 01. Sep 2015, 12:54
Verstehe,

danke für die ausfürliche Info!!!!!

Ich werde dann wohl mal mit den Zusatzgewichten usw. experimentieren!

Derzeit habe ich die volle Packung wie schon beschrieben drauf,
scheint aber fast so das ich das ganze Ding tot gedämpft habe also Bass ist schon gut da
nur die Dynamik scheint ein wenig darunter zu leiden..........
Habe mir mal von einem Mann von Aura Hifi sagen lassen das sich eine nicht so gute
Kombi im Bassbereich bemerkbar macht d.h schwammiger Bass..........ob das stimmt weiß ich nicht...............

Wenn ich den Resonanztest auf der HIFI TEST mache,
welcher ist den da aussagekräftiger der Laterale oder der Horizontale den ich bisher immer gemacht habe..............?

Grüße
Jan
akem
Inventar
#6 erstellt: 01. Sep 2015, 14:18
Der Baß kann schwammig werden, er kann aber auch überschwingen und damit betont "knackig" klingen.
Wenn Dir der Klang totgedämpft vorkommt, dann probiere es mal mit leichteren Schrauben.

Gruß
Andreas
toosh
Stammgast
#7 erstellt: 01. Sep 2015, 17:32
Hallo Andreas ja genau das werde ich mal versuchen!
Habe von Soundsmith noch die leichteren Aluminium Schrauben und dann noch
leichtere Kunststoffschraube....................mal schauen....................

Achja laut Goldnote ist die Compliance bei 10Hz gemessen...................

Dank dir vielmals Andreas!

Grüße
Jan
toosh
Stammgast
#8 erstellt: 17. Sep 2015, 06:02
Hallo nur nochmal zur Info,

habe verschieden Möglichkeiten getestet ohne 4,0g Headshellgewicht von VPI
mit den leichetern Schrauben von Soundsmith dann wieder mit Headshellgewicht und Aluscharuben (2,4g).
Am besten finde ich letztere Kombination.
Was sich allerdings am meisten bemerkbar gemacht hat war Nullpunkteinstellung,
mit der Orginal VPI Schablone mit nur einem Nullpunkt (66mm) meiner Meinung nach nicht so sauber
wie mit der Schönschablone Typ-2 (2xNullpunkteinstellung) echt ein Geniales Teil geht auch bei 10.5" Tonarmen !!!!!!!!!!!!!!
Was ich in Zukunft aber nicht machen werde nur nach dieser Bleistiftminen Version einzustellen
weil wenn der Nadelträger nicht ganz Rechtwinkelig zu Bleistiftmine dann hat man ein Problemchen und wenn man das nicht bemerkt
viel Spaß oder viel Glück!
Wie dem auch sei ich werde nur nach Nadelträger Einstellen!!!!!

Gibt es den da gute Lupen oder ähnliches welche von der Haptik gut für die Einstellerei zu gebrauchen sind???

Grüße
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