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Kaufberatung Plattenspieler

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Hyper_68
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Nov 2015, 23:46
Hallo

Ich spiele mit dem Gedanken mir wieder einen Plattenspieler zuzulegen.
Meine Musikrichtung wird hauptsächlich Pop Musik aus den 80er sein.
Evtl auch elektronische ( Oldfield, usw. )
Preis sollte, wenn möglich nicht über 200€ sein.

Angeschlossen werden soll er an einen NAD 3020i mit Trinity RS4.5


Wäre das "THORENS TD165,Die Nadel des Systems ORTOFON FF 15 ED MK 2 ist NEU, evtl ein Kandidat
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 19. Nov 2015, 00:23
Hallo,

die Nadel/Nadelträger/Abtaster insbesondere der Schliff bestimmt den Klang eines grundsätzlich funktionierenden Drehers, wenn der Tonabnehmer zum Tonarm passt und der PhonoPre zum Tonabnehmersystem+Dreher.

Man kann auch einen TD 165 nutzen.

Obwohl ich auch einen TD520 betreibe, schätze ich meine beiden anderen direkt angetriebenen Dreher mit SME-kompatiblen Headshell w/der einfachen, praktischen soliden Technik mehr.

Bitte mache Dir vor dem Kauf eines Drehers klar, dass es sich hierbei um Feinmechanik und nicht um Plug&Play handelt. Du solltest Dich mit der Technik intensiv befassen können und wollen.

Hier ein kleines einführendes Video:

https://www.youtube.com/watch?v=H2jqA_fwi3o

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 19. Nov 2015, 09:16 bearbeitet]
Hyper_68
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 19. Nov 2015, 01:16
Hallo Tywin

Danke für den Link, ich denke das sollte ich ganz gut hin bekommen.
Was für ein Dreher wäre denn für den Einstieg zu Empfehlen?

Lg
Tywin
Inventar
#4 erstellt: 19. Nov 2015, 09:54
Hallo,

bist Du in irgend einer Weise technisch begabt oder kennst Du begabte Menschen und käme für Dich somit ein grundsätzlich solider funktionierender Dreher aus den lokalen Kleinanzeigen ohne Netz und doppeltem Boden infrage? Dann wäre es für eine sinnvolle Suche hilfreich, wenn Du eine Postleitzahl in Deiner Nähe nennen würdest.

Wenn nicht, könntest Du auf ein gebrauchtes Angebot von einem Händler mit PayPal, Rücktrittsrecht und Gewährleistung zurück greifen.

Hier ein aus meiner Sicht sehr gutes Angebot:

Sony PS-313 FA

http://www.ebay.de/i...1:g:PH8AAOSwsFpWTMGJ

Dazu z.B. ein Denon DL-110 als Tonabnehmer.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 19. Nov 2015, 10:09 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 19. Nov 2015, 10:56
Hallo!

Je nach Baureihe deines NAD 3020i dürfte das Phonoteil nicht mit einem Ortofon-MM harmonieren da die Eingangskapazität bei den frühen Modellen dafür viel zu niedrig ist.

Spätere Modelle die aus postalischen Gründen "zugepflastert" wurden könnten allerdings funzen.

Rs wäre also hilfreich wenn du hier einige genauere Daten posten würdest.

Im allgemeinen war das verbaute Phonoteil zwar für einen kleinen Verstärker dieser Preisklasse recht ordentlich hält aber keinem Vergleich mit den z.B. in den japanischen Vollverstärkern der oberen Mittelklasse stand die etwa zur gleichen Zeit gefertigt wurden da es einen gut vernehmlichen Rauschteppich produziert.

Über einen THORENS TD165 gibt es nicht viel zu sagen, das Gerät ist im Grunde so einfach gestrickt daß jeder zwölfjährige mit etwas Bastelerfahrung 90% der möglichen Fehler mit links beheben könnte solange kein derber mechanischer Schaden am Tonarm oder am Tellerlager vorliegt. Hier ist -falls er sich korrekt dreht und der Tonarm in Ordnung ist allenfalls noch das Motorlager ein Problem da das nach der langen Zeit oft ausgeschlagen ist. Diesen häufigen Schaden idendifiziert man indem man bei laufendem, noch nicht angeschlossenem Gerät nahe am Motor lauscht, hört man nun ein regelmäßiges leises Knacken ist das Lager wahrscheinlich im Eimer. hört man hingegen bloß ein leises Schleifgeräusch fehlt dem Motorlager wahrscheinlich nur ein wenig Öl.

Das Ortofon FF 15 ED MK 2 ist eines der alten Allerweltssysteme, hier steht und fällt das Ergebniss mit der güte der verbauten Abtastnadel, -auf alle Fälle würde ich an deiner Stelle hier die Kosten für eine neue Nadel einplanen oder auch gleich die Kosten für ein anderes System falls das Ortofon nicht zum NAD passen sollte.

MFG Günther
Hyper_68
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 19. Nov 2015, 15:07
Hallo

Danke für die Kaufempfehlung aber da hat dann gleich nach Deinem Post jemand zugeschlagen 😒
Wär auch schön in der Nähe gewesen. Postleitzahl 44577
Was für genaue Daten braucht ihr von dem NAD ,
Typenschild?
Ist der Thorens für den Anfang zu übertrieben?
Ist so neben Dual das einzige was ich so als gut kenne.
Bin aber für alles offen.
akem
Inventar
#7 erstellt: 19. Nov 2015, 16:09
Ein Plattenspieler kann nicht übertrieben gut sein...
Im Ernst: das Laufwerk hat (so denn eine gewisse Grundqualität vorhanden ist) eigentlich so gut wie keinen Einfluß auf den Klang. Der Tonarm schon eher und etwa 95% der klanglichen Möglichkeiten werden bestimmt durch den Tonabnehmer und der Frage wie gut Tonabnehmer und Tonarm zusammen passen. Außerhalb des Plattenspielers kommt dann noch die Phonostufe dazu, deren Eingangsimpedanz der Tonabnehmer als elektrischen Abschluß "sieht" und damit in Wechselwirkung tritt. Bei MM- und MI-Tonabnehmern ist der Abschlußwiderstand in der Regel 47kOhm und de facto genormt. Anders sieht es mit der Eingangskapazität der Phonostufe aus, die keineswegs genormt ist (und darauf hat Hörbert auch abgezielt). Diese Eingangskapazität plus Kapazität des Audiokabels zwischen Dreher und Phonostufe bildet zusammen mit der Induktivität des Tonabnehmers und dessen ohmschen Innenwiderstand einen (bedämpften) Schwingkreis, was erheblichen direkten Einfluß auf den Frequenzgang des Gesamtsystems hat. MC-Systeme sind da gutmütiger weil ihre Induktivität im Vergleich zu MMs verschwindend klein ist. Dafür reagieren MCs auf den ohmschen Abschlußwiderstand, der wiederum ebenfalls nicht genormt ist. Außerdem hat man bei MCs den Nachteil, daß die Nadel nicht wechselbar ist (womit die Hersteller unterschiedlich umgehen...vom Nadeltausch beim Hersteller über Vergütung beim Neukauf bzw. verbilligten Austauschsystem oder überhaupt keine Option ist alles vertreten). Ein "Zwischending" sind sog. High-Output MCs, die zwar nach dem MC-Prinzip aufgebaut sind, aber dennoch einem MM vergleichbare Ausgangsspannungen liefern und auch am MM-Eingang betrieben werden. Denen ist die Eingangskapazität des MM-Eingangs auch ziemlich egal.
Wichtig für Dich als Wiedereinsteiger, der Du ja schon mal einen Dreher hattest, Dir klar zu machen, welche Ausstattung Du brauchst/willst: Voll-, Halb- oder "Null"-Automatik, ggf. weitere Spielereien wie Repeat, automatische Erkennung der Plattengröße usw, vielleicht die Option zum Tonarmwechsel, Höhenverstellung des Arms... Auch solltest Du Dir klar werden, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, daß Du irgendwann "mehr" willst und ob dann der Dreher schon eine geeignete Platform sein sollte, um z.B. ein "großes" MC betreiben zu können (was dann wiederum bedeuten würde, daß der Arm eher schwer sein müßte verbunden mit der Untauglichkeit für preiswerte MMs...).

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 19. Nov 2015, 17:05
Hallo!

Nein, der Thorens wäre nicht übertieben gewesen allenfalls eine ungeschickte Wahl als Erstreher.

Im Prinzip ist es richtig zuerst mit einem der Geräte anzufangen die -technisch gesehen-, eher einfach gestrickt ist, -also Transmissionsriemenantrieb, Syncronmotor und moglichst ein gut ausbaubarer Tonarm der einfach gegen ein Ersatzteil gewechselt werden kann, das ganze Gerät möglichst aus lauter Teilen zusammengesetzt die man wegen guter Ersatzteillage auch noch problemlos, -wenn auch nicht immer günstig-, erwerben kann-. So gesehen ist einer der kleinen Thorense recht gut geeignet. Duals sind da schon etwas komplizierter.

Ein ähnlich unkompliziertes Gerät wie der Thorens der dir durch die Lappen gegangen ist wäre z.B. der Pioneer PL-12/PL-12D:

http://www.hifi-stud...D/Pioneer_PL-12D.htm

Der kleine Pioneer hat gegenüber einmem der kleinen Thorense einige Vorteile, -so ist er in aller Regel wersentlich günstiger zu haben falls er angeboten wird was gar nicht so selten geschieht denn er war mit weitem Abstand der am meistverkaufte Plattenspieler der Welt zwischen 1972 und 1975.Zudem hat er eine J- respektive einen S-Tonarm mit SME-kompatibler Headshell so ist man bei den Schrauben zur Befestigung der Halbzollsysteme nicht auf die unsägliche Thorens-Hausnorm angewiesen sondern kann die sonst von aller Welt genutzten mit den Abtastern mitgelieferten Schrauben nutzen und auch moderne Systeme mit eingelassenem Gewinde benutzen.Der Tonarm ist mittelschwer und hat mit der Originalheadshell eine eff bewegte Masse von ca. 13-13,5 Gramm.

Bei deinem NAD wäre halt interessant ob er zu einer der frühen oder zu einer der späten Serien gehört.

MFG Günther
Tywin
Inventar
#9 erstellt: 19. Nov 2015, 17:18
Hallo,

der genannte Dreher sollte als nahezu beliebiges Beispiel für Dreher dienen, welche ich bevorzuge. Solche Dreher gibt es mit unzähligen Labeln gebraucht - je nach Zustand und Ausführung - ab etwa 50€ bis weit über 1000€.

Gut wäre es wenn Du absteckst was genau die für Dich wichtigen Eigenschaften eines Drehers sind. Meine 3 Dreher kannst Du beispielsweise in meinem Profil nachlesen.

Und bei Ebay kannst Du Dir auch leicht eine Übersicht über Dreher aller Art verschaffen.

VG Tywin
Papa_San
Stammgast
#10 erstellt: 20. Nov 2015, 09:08

akem (Beitrag #7) schrieb:
Ein "Zwischending" sind sog. High-Output MCs, die zwar nach dem MC-Prinzip aufgebaut sind, aber dennoch einem MM vergleichbare Ausgangsspannungen liefern und auch am MM-Eingang betrieben werden.


Meiner Erfahrung nach spielen die HO-MCs extrem leise. In meinem Vinyl-Leben - immerhin jetzt bald 30 Jahre - habe ich 2 HOs ausprobiert und zwar das oben genannte Denon DL-110 (oder 160?,lange her) und ein Benz MC20E. Beide waren so leise,dass ich damals meine Tapes nicht voll aussteuern konnte. Selbst bei Reglern am Anschlag brachten die keine 0dB in der Aussteuerung. Heute habe ich einen externen Phono-Verstärker mit div. Einstellungen und mehr Verstärkung,da geht das aber mit normalen Hifi-Verstärkern war nix zu machen. Hat mich damals sehr genervt.
Aufnehmen ist heute kein Thema mehr aber trotzdem sollte man das wissen. Für normale Zimmerlautstärke an einfachen Verstärkern muss man bei den Systemen schon fast bis zum Anschlag gehen. Party ist also nicht.

Gruß
Siggi
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 20. Nov 2015, 09:34
Hallo!

@Papa_San

Na ja, eigentlich sollte jeder Phono-Entzerrer sich bei 2,5 Millivolt gut durchsteuern lassen, die um ca. die Hälfte niedrigere Ausgangsspannung der High-Output-MC´s stellte für mich eigentlich noch nie ein Problem dar.

Ärgerlich bei den Denons ist halt nur das die Dinger, -einmal abgeschrubbt nur noch für die Tonne gut sind falls man sich nicht das ganze Getue mit einem Retipping antun will, hier sind die Wartezeiten mittlerweile fast Unterirdisch, -bei meiner letzten Anfrage vor vier Monaten teile man mir Zeiten zwischen einem halben Jahr und acht Monaten mit-.

Axel Schürhol sagte mir gar das er bis März 2016 gar keine Aufträge mehr annehmen könnte da er bis dahin ausgebucht sei.

MFG Günther
Papa_San
Stammgast
#12 erstellt: 20. Nov 2015, 10:42
Günther,die Einschübe für MMs sind doch in der Regel fast so teuer wie ein neues System. Da spart man vielleicht 20,- € in der 100-150,-€ Klasse. Ist sicherlich auch Geld aber nicht das große Argument gegen MM-Systeme.
Nachteil ist natürlich die Neujustage beim Systemwechsel.

Gruß
Siggi
Papa_San
Stammgast
#13 erstellt: 20. Nov 2015, 10:45

Hyper_68 (Beitrag #1) schrieb:
Die Nadel des Systems ORTOFON FF 15 ED MK 2 ist NEU


Die Nadel wird doch seit über 30 Jahren nicht mehr hergestellt? Neu kann sie nicht sein,wohl eher unbenutzt. Das ist ein Unterschied!

Gruß
Siggi
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 20. Nov 2015, 10:49
Hallo!

Na ja vor allem finde ich die maßlosse Verschwendung gleich den gesamten Generator mit in die Tonne zu kloppen als einen Nachteil. Lange Zeit habe ich mir deshalb gar keine MC´s von Anbietern ohne Tauschservice gekauft, und nur die Aussicht die Dinger wenigsten einmal Retippen lassen zu können hat mich dazu bewogen einige Ausnahmen zu machen.

Mir geht es hier weniger um die Kosten, -die spielen in der Tat heute kaum noch eine Rolle seit die Preise für Nadeleinschübe dermassen angezogen haben und die Justage ist für gewöhnlich in 15-20 Minuten erledigt aber das unnötige "in die Tonne kloppen" funktionsfähiger Generatoren ist mir äusserst zuwieder.

MFG Günther
Hyper_68
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 20. Nov 2015, 11:34
Hallo

Ich denke der NAD 3020i ist einer der letzten, da er schon die schraub Lautsprecher Anschlüsse hat.
Woran könnte ich das noch erkennen ?

An den Plattenspieler habe ich nicht so viele Ansprüche. Es ist egal ob er ein halb oder voll Automat ist.
Er muß nicht High end sein und sollte aber auch nicht das untere Segment sein.
Er sollte nur in einem guten Zustand sein, so das ich nicht erst noch viel investieren muß.
Ich denke das ich später auch nicht noch weiter aufrüsten werde.

Ich habe jetzt noch ein Angebot eines Thorens TD 146 MK VI mit AKG ATN71E und neuem original Thorens Riemen für 250€ bekommen.

Falls jemand noch Alternativen bei Ebay oder Ebay Kleinanzeigen im Bereich 44577 findet würde ich mich über einen Hinweiß freuen.
Tywin
Inventar
#16 erstellt: 20. Nov 2015, 12:01
Hallo,

hier ein paar - aus meiner Sicht interessante und sehr faire - Angebote von einem Händler mit PayPal, Rücktrittsrecht und Gewährleistung:

Übersicht:

http://www.analogrevival.de/plattenspieler/0-200/

Meine Favoriten in diesem Angebot sind die folgenden Dreher:

Hitachi HT 356 mit Quartz Direktantrieb Halbautomatik - 89€

Pioneer Pl 400 mit Quartz Direktantrieb und Vollautomatik - 99€

Toshiba SR F 440 mit Direktantrieb und Vollautomatik - 109€

Tonabnehmer oder Nadel in entsprechender Qualität müssen für gutes Plattenhören hinzugekauft werden.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 20. Nov 2015, 12:02 bearbeitet]
Hyper_68
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 20. Nov 2015, 12:20
Der Hitachi sieht schon recht gut aus !
Was müsste man dann noch für ein System verbauen ?

Wie ist der Dreher im Vergleich zu dem Thorens den ich gerade gepostet habe?
Tywin
Inventar
#18 erstellt: 20. Nov 2015, 12:32
Hallo,


Der Hitachi sieht schon recht gut aus !


http://www.vinylengine.com/library/hitachi/ht-356.shtml

http://www.manuals-i...C75EE518DA5B1A_1.jpg


Was müsste man dann noch für ein System verbauen ?


das hängt nur davon ab was Du ausgeben willst.


Wie ist der Dreher im Vergleich zu dem Thorens den ich gerade gepostet habe?


In welcher Beziehung?

Ich würde jetzt erst mal antworten, dass der Hitachi in nahezu jeder denkbaren Beziehung besser ist, sonst hätte ich nach einem riemengetriebenen Thorens mit wenig komfortablem Tonarm gesucht.

Der einzige technische Punkt der aus meiner Sicht vergleichsweise für den Thorens spricht ist das Subchassis (auch Gewicht) was hinsichtlich Erschütterungen und Trittschall einen Vorteil bieten kann, wenn man den Plattenspieler nicht gut genug aufstellen kann.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 20. Nov 2015, 12:41 bearbeitet]
Hyper_68
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 20. Nov 2015, 12:41
Ich würde erst einmal mit einem System anfangen wollen, was Preis/Leistung mäßig gut ist.
Es muß nicht das beste sein aber auch nicht unbedingt das günstigste.

Hast Du evtl eine Meinung zu dem Kenwood KD5010, der wäre evtl bei mir in der Nähe abzuholen.
Tywin
Inventar
#20 erstellt: 20. Nov 2015, 12:43
Ich finde ein Ortofon X5-MC oder ein AT33 PTGII hinsichtlich Preis und Leistung gut. Wie Dir anhand dieser beiden Beispiele schnell klar werden sollte, wäre es gut wenn Du den maximalen Betrag für eine Nadel oder ein System nennst.

Den Kenwood würde ich wegen des einfachen Tonarms ohne SME-kompatibler Headshell nicht empfehlen.


[Beitrag von Tywin am 20. Nov 2015, 12:47 bearbeitet]
Hyper_68
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 20. Nov 2015, 12:48
Ich denke es sollte zwischen 50€-100€ liegen, so das der Dreher so unter 200€ bleiben sollte
Tywin
Inventar
#22 erstellt: 20. Nov 2015, 12:50
Das Sumiko Pearl für knapp über 100 Euro ist dann eine gute Wahl.


[Beitrag von Tywin am 20. Nov 2015, 12:50 bearbeitet]
Hyper_68
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 20. Nov 2015, 12:56
Hört man denn da zu dem jetzt montierten System einen großen Unterschied ?
Hast Du evtl auch noch eine günstigere Empfehlung ?

Hast Du zu dem Kenwood eine Empfehlung oder lieber Finger weg ?
Tywin
Inventar
#24 erstellt: 20. Nov 2015, 13:24

Hört man denn da zu dem jetzt montierten System einen großen Unterschied ?


Ob Du was hörst, weiß ich nicht. Das hängt von reichlich vielen individuellen Faktoren ab. Ich höre ganz sicher einen so deutlichen Unterschied, dass ich den Dreher mit dem verbauten System aus dem Fenster werfen wollte und mit dem Sumiko Pearl schon ganz brauchbar Platten hören könnte.

Frag doch mal beim Verkäufer des Drehers was er als Aufpreis zum Dreher nimmt, wenn er Dir ein Sumiko Pearl (nicht Black Pearl) montiert.


Hast Du evtl auch noch eine günstigere Empfehlung ?


Empfehlen kann ich sonst nur noch das Acutex 412STR welches man vielleicht noch über Ebay bei einem italienischen Verkäufer - für etwa 70-80€ inklusive Versand - in einem brauchbaren Zustand bekommen kann. Hier besteht aber - weil es sich um einen recht alten Rest-Lagerbestand handelt - die Gefahr ein Exemplar zu bekommen, welches nicht in Ordnung ist und man den Kauf dann reklamieren/rückabwickeln müsste. Weiterhin sitzt der Nadelträger nicht sehr fest auf dem Generator, dann müsste man den Nadelträger mit einem kleinen Tropfen Kleber fixieren.


Hast Du zu dem Kenwood eine Empfehlung oder lieber Finger weg ?


Den Kenwood würde ich wegen des einfachen Tonarms ohne SME-kompatibler Headshell nicht empfehlen.


[Beitrag von Tywin am 20. Nov 2015, 13:38 bearbeitet]
Hyper_68
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 20. Nov 2015, 15:34
Hi

Das mit dem Hitachi hat sich wohl schon wieder erledigt.
Scheinbar lesen hier auch Leute mit die Spaß daran haben anderen etwas vor
der Nase wegzuschnappen

Bitte die nächsten Empfehlungen bitte per PN !!

Mit dem System werde ich dann wohl auf das Pearl gehen, wenn es dann so ein Unterschied ist.

Werde mir die anderen Kandidaten dann auch mal anschauen..

LG
Tywin
Inventar
#26 erstellt: 20. Nov 2015, 15:42
Dann nimm doch einen der anderen beiden Dreher so lange sie noch da sind.


[Beitrag von Tywin am 20. Nov 2015, 15:43 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#27 erstellt: 20. Nov 2015, 16:28
Hallo,

da ich nicht die Weisheit gepachtet habe und ich auch mal was übersehen kann, mag ich Dir keine Links per PN schicken. Wenn ich die Links hier poste, dann können andere User mitlesen und ihren Senf meinem Senf hinzufügen.

Es gibt jeden Tag genug Dreher dieser Art, da muss man sich nicht auf irgend ein Label oder gar Modell versteifen:

Hier ein paar - aus meiner Sicht interessante - Dreher aus der Bucht:

Aus dieser Auswahl ist das folgende Gerät mein Favorit:

Sony PS-T30 mit Direktantrieb und Vollautomatik - 99€

http://www.ebay.de/i...c:g:SLkAAOSwT4lWSI7T

********************************************************************************************************************

Wega P550 mit Direktantrieb und Vollautomatik - VB 159€

http://www.ebay.de/i...6:g:W-8AAOSwrklVRUEy

Toshiba SR F 440 mit Direktantrieb und Vollautomatik - VB 119€

http://www.ebay.de/i...c:g:LvIAAOSwMmBV3w5k

Tensai TD 530D mit Direktantrieb und Halbautomatik - VB 140€

http://www.ebay.de/i...6:g:qOYAAOSwZd1Vab2a

Tensai TD 855D mit Direktantrieb und Vollautomatik - VB 100€

http://www.ebay.de/i...d:g:kT4AAOSwYGFUvMvF

Hitachi HT-353 mit Direktantrieb und Halbautomatik - VB 150€

http://www.ebay.de/i...8:g:yhsAAOSwwbdWNPxD

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 20. Nov 2015, 16:29 bearbeitet]
Hyper_68
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 21. Nov 2015, 17:51
Hallo Tywin

erst einmal, VIELEN DANK für Deine Mühe !!

Ich habe mir jetzt den HT-356 privat in meiner Nähe für 50€ mit nem haufen LPs gekauft.
Ich werde ihn jetzt erst einmal gründlich reinigen und mich dann demnächst nach dem Sytem umschauen.
Ich habe hier im Forum jemanden in meiner Nähe gefunden der das Pearl montoert hat und dort kann ich es
mir wahrscheinlich einmal anhören. Super finde ich auch den Link von Dir zu der Bedienungsanleitung.
Es ist echt der Wahnsinn wie einem hier geholfen wird.
Ich freue mich schon darauf die ersten Platten abzuspielen.

DANKE !!
Tywin
Inventar
#29 erstellt: 21. Nov 2015, 19:24
Hallo,


Ich habe mir jetzt den HT-356 privat in meiner Nähe für 50€ mit nem haufen LPs gekauft.


ich kaufe auch - zumeist - günstig von Privat, wobei mir mein SL-2000 von einem Händler hier aus dem Forum für einen sehr fairen Preis zugeschickt wurde - Danke nochmal dafür!

Anfängern rate ich lieber zu Geräten von Händlern mit PayPal, Rücktrittsrecht und Gewährleistung, was oft und nachvollziehbar deutlich teurer ist, aber auch eine gewisse Sicherheit bietet.
Für den Preis den Du für Dreher und Platten bezahlt hast, bekommt man oft nur 5-10 Platten oder einen Tonabnehmer womöglich ohne Nadel

Was ist denn an Deinem Dreher für ein Tonabnehmer verbaut, vielleicht kann man den mit einer guten Nadel auf ein gutes Niveau aufrüsten?


Ich habe hier im Forum jemanden in meiner Nähe gefunden der das Pearl montoert hat und dort kann ich es

Super, wenn das so funktioniert


Es ist echt der Wahnsinn wie einem hier geholfen wird.


Viele hier im Forum freuen sich wenn sie helfen und das was sie wissen weitergeben können.


Ich freue mich schon darauf die ersten Platten abzuspielen.


Viel Spaß dabei. Bitte informiere Dich darüber wie man Platten waschen kann, damit das Hören von gebrauchten Platten auch Vergnügen macht.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 21. Nov 2015, 19:25 bearbeitet]
Hyper_68
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 21. Nov 2015, 20:21
TAimage
Hyper_68
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 21. Nov 2015, 20:22
Das Video zum Plattenwaschen habe ich mir schon angesehen, werde ich dann auch mal ausprobieren.

Wo kann ich die genaue Bezeichnung von dem TA finden ?


[Beitrag von Hyper_68 am 21. Nov 2015, 20:29 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#32 erstellt: 21. Nov 2015, 20:45
Das steht oft oben auf dem Tonabnehmer. Es handelt sich aber um irgend ein älteres AT Einsteigersystem welches etwa dem aktuellen AT91 für etwa 20 Euro entspricht. Der graue Nadeleinschub ist mir aber unbekannt. Das System brauchst Du aber zu Identifizierung nicht abbauen, da es uninteressant ist.
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