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tonabnehmer für synq x-trm 1 *update* technics sl-q2

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soia
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 04. Jan 2016, 00:57
da mein jetziger turntable (ominitronic dd-1220) defekt ist bin ich am überlegen ihn gleich zu ersetzen, da er schon einige macken hat.

jedenfalls soll es wieder ein turntable werden. dabei bin ich auf den synq x-trm 1 gestoßen welcher denke ich ein akzeptables preis/leistungsverhältnis hat und ein nachbau des technics sl 1210 ist.

was mir noch fehlt ist ein passender tonabnehmer.
ich hab gelesen dazu ist es auch wichtig die eingangskapazität des phono vorverstärker zu kennen.
ich hab einen yamaha rx-v767 av-receiver. leider ist im handbuch aber nichts dazu zu finden.
gibt es dazu erfahrungswerte ?

budget mäßig hätte ich mir 100€ bis 150€ für den tonabnehmer vorgestellt. natürlich aber nur wenn es sinn macht in kombination mit dem plattenspieler/phono vorverstärker sonst weniger.

gefunden hätte ich mal folgende:

sumikon pearl
audio technica 120E
audio technica AT440MLB
ortofon 2m blue
Ortofon SUPER OM 20
Nagaoka MP 110

zu was würdet ihr raten ? welcher passt mit den anderen komponenten zusammen, welcher nicht ?
welche wären noch empfehlenswert ? welche sind im vorteil wenn man später nochmal aufrüsten will z.B mit besseren nadeln oder nachbaunadeln?

ich hoff der ein oder andere kann mir weiterhelfen.

danke im vorraus


[Beitrag von soia am 04. Jan 2016, 01:00 bearbeitet]
Albus
Inventar
#2 erstellt: 04. Jan 2016, 12:04
Tag,

der SYNQ X-TRM 1 hat einen Phono-Verstärker eingebaut; die Funktion ist mittels Schalter PHONO/LINE-Out wählbar bzw. zu umgehen, das vorweg. Die Tauglichkeitsstufe darf skeptisch genommen werden. Die von dem eingebauten Schaltkreis dem Tonabnehmer präsentierte Kapazität ist mir nicht bekannt, für die Grundfunktion aber offenbar tauglich - die Grundfunktion des Plattenabspielens für DJ-Zwecke, aber darüber hinaus fraglich.

Die Eingangskapazität des Phono-Schaltkreises im RX-V767 beträgt 440 pF (die Komponenten gemäß Schaltplan, s450, s442, jeweils 220 pF). - Das ist bei anderen Yamahas ebenso, beispielsweise RX-V661, RX-V750, etc.

Bei Verwendung des Syng in Schalterstellung PHONO, d.i. ohne den eingebauten Phono-Verstärker, ist der Kapazitätsbetrag des dann eingesetzten RCA/Cinch-Verbindungskabels (zum RX-V767) zu den 440 pF zu addieren; nimmt man einen Meter mit günstigen nur 60 pF/m an, dann kommt man auf eine gesamte Lastkapazität von gut 500 pF. Bei einem Kabel mit höherem Kapazitätsbelag noch über 500 pF...

Und damit ist die Wahl eines Tonabnehmers nicht mehr ganz einfach als ein Griff in eine Liste zu erledigen wollte man eine gehörig überlegte Klangvorstellung realisieren. - Deine Liste, bei seriöser Auffassung kommt davon keiner mehr in Betracht.

Die Folgefrage ist, was man wohl (vielleicht) dem in den SYNQ eingebauten Phono-Entzerrerverstärker (=Phono-Verstärker) abverlangen könnte ohne sich dabei groß zu vertun.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 04. Jan 2016, 21:17 bearbeitet]
akem
Inventar
#3 erstellt: 04. Jan 2016, 13:18
Ein Ortofon Super OM20 würde maximal 500pF vertragen. Ortofon gibt die alten OMs (ohne "Super") sogar mit bis zu 600pF an. Die Ortofons haben zwar nicht gerade das beste Preis-Leistungsverhältnis, aber in diesem Fall kämen sie als eine Art Problemlöser in Frage.
Ansonsten wäre nur noch der Griff zu einem MC ratsam. Aber ein Denon DL110 kostet halt schon an die 200€ (wäre dafür klanglich aber auch schon eine andere Liga als ein OM20...).

Gruß
Andreas
soia
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 04. Jan 2016, 13:43

Ansonsten wäre nur noch der Griff zu einem MC ratsam. Aber ein Denon DL110 kostet halt schon an die 200€ (wäre dafür klanglich aber auch schon eine andere Liga als ein OM20...).


der av-receiver kann kein MC leider

mhh taugt mir alles nicht so wirklich, was müsste ich den für einen externen phono preamp investieren ?
akem
Inventar
#5 erstellt: 04. Jan 2016, 13:55
Das Denon DL110 ist ein High-Output MC, das an den MM-Eingang gehört.

Gruß
Andreas
soia
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 04. Jan 2016, 14:15
ah ok verstehe, das wär dann auch eine möglichkeit. 200€ ist halt eine ansage. mal überlegen


[Beitrag von soia am 04. Jan 2016, 14:22 bearbeitet]
RelacksMax
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 04. Jan 2016, 20:05
Das DL 110 gibt bei fono.de für 180 € ...
Ob du wirklich wieder quasi denselben Dreher kaufen möchtest obwohl der alte Probleme macht sei jetzt mal dahingestellt.
soia
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 04. Jan 2016, 20:29

Ob du wirklich wieder quasi denselben Dreher kaufen möchtest obwohl der alte Probleme macht sei jetzt mal dahingestellt.


stimmt nicht, der jetzige ist die billigste serie von omnitronic. der synq ist in jeglicher hinsicht besser verarbeitet und ist z.B. baugleich mit dem reloop rp 6000. die werden alle von hersteller hanpin hergestellt. z.B. auch der pioneer plx 1000. sogennante "super oem" modelle.

edit: bei mc gibt es ja den abschlusswiderstand zu beachten. passt das soweit bei meinem yamaha rx-v767 ?


[Beitrag von soia am 04. Jan 2016, 20:36 bearbeitet]
RelacksMax
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 04. Jan 2016, 20:36
Du hast Recht.
Albus
Inventar
#10 erstellt: 04. Jan 2016, 21:30
Tag,

nun, diese Spielart von MC - High Output-MC, MC mit hoher Ausgangsspannung = höher als beim Typ MC mit niedriger Ausgangsspannung, Low Output-MC, werden gängig an den Phono-Eingang mit 47 Kiloohm Eingangswiderstand angeschlossen. Diese 47 Kiloohm werden auch im Falle des RX-V767 spezifiziert (BDA) und auch so realisiert sein. Für sein DL-110 empfiehlt der Hersteller Denon in der BDA einen Abschlusswiderstand von "höher als 47 Kiloohm", was man aber im Alltagspraktischen nicht wörtlich nehmen muss.
Der Verstärkungsfaktor des Phono-Schaltkreises (des RX-V767) ist mit 57-fach allerdings etwas gering, typisch sind Verstärkungsfaktoren von 83-100-fach. Bedenklich ist das nicht, man öffnet im Verwendungsfall den Lautstärkesteller etwas höher.
Insoweit ist die Gebrauchstauglichkeit des DL-110 am RX-V767 gegeben.

Freundlich
Albus

NS: Link zu den DL-110 BDAs: http://www.vinylengine.com/library/denon/dl-110.shtml


[Beitrag von Albus am 04. Jan 2016, 21:31 bearbeitet]
soia
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 05. Jan 2016, 00:35
jetzt nur rein theoretisch da ich eigentlich neu kaufen will:

bei mir in der umgebung wird ein technics sl-q2 angeboten. Da der denon TA ja so teuer ist könnt ich so einiges an geld sparen oder ein MM system + preamp kaufen und käme preis/leistungsmäßig insgesamt besser weg.
die frage ist welche nachteile hätte ich gegenüber dem neuen turntable ? was ich gesehen habe hat der technics keine höhenverstellung. gut ich glaub damit könnt ich leben, wird halt die auswahl an möglichen tonabnehmern kleiner. aber gibts sonst noch nachteile ?

und auf was müsste ich achten beim gebrauchtkauf ? also gibts irgendwelche alterserscheinungen auf die man besonders achten sollte ? und was ist so ein gerät wert wenns gut erhalten ist ? wie robust ist der technics im gegensatz zu einem turntable ?
ich bin da leider ein bisserl ein gebranntes kind weil ich mit einem alten thorens von meinem vater recht viele probleme hatte.
akem
Inventar
#12 erstellt: 05. Jan 2016, 11:58
Schlecht ist der Q2 bestimmt nicht - im Gegenteil. Wenn er technisch in Ordnung ist findest Du bei Neuware von Hanpin kein Modell, das ihm das Wasser reichen könnte.
Die häufigsten Schwächen älterer Technicse treffen allesamt auf den Q2 nicht zu (Pitch-Potis hat er nicht, brechende Tonarmlift-Teile betreffen meines Wissens nach nur die 1300 und 1400 Modelle). Bestenfalls ist der Abschaltpunkt verstellt (was manchmal fälschlicherweise als defekte Endabschaltung betrachtet wird), das kann man dann aber oft einfach per Schraube einstellen. Ob das konkret beim Q2 so ist weiß ich nicht, aber vom M1 hab ich das schon gelesen und der sieht bis auf das Gehäuse dem Q2 ziemlich ähnlich.
Wenn Du Glück hast ist da noch der Original-Tonabnehmer Technics EPC-207 C dran. Dafür gibt es von Jico eine sehr gute SAS-Nadel, mit der Du klanglich sehr gut dabei bist. Und die alten Tonabnehmer kommen oft auch mit höheren Kapazitäten zurecht. Zum EPC-207 hab ich zwar keine Daten gefunden, das (vermutlich ziemlich ähnliche) 205 ist mit einer Generatorinduktivität von nur 240mH angegeben. Technics empfiehlt zwar auch nur <200pF, dennoch dürften die Auswirkungen auf den Frequenzgang bei der so kleinen Induktivität nur gering sein. Einen Versuch wäre es jedenfalls wert und notfalls kann man dann immer noch eine seperate Phonostufe kaufen - bei dem Tonabnehmer sollte sich das lohnen.

Gruß
Andreas
evilknievel
Inventar
#13 erstellt: 05. Jan 2016, 12:06
Hallo,

der SL Q2 wird hier gerne gelobhudelt und als robuster Gebrauchtdreher empfohlen.
Mit originalem Tonabnehmer und abgenudelter Nadel sollte der Preis bei Kauf von Privat um die 100 Euro betragen.

Ich würde ihn bei Abholung auf Funktionalität prüfen und insbesondere das Tonarmlagerspiel beachten.

Gruß Evil
akem
Inventar
#14 erstellt: 05. Jan 2016, 12:29
Ich möchte ihn nicht "lobhudeln", aber ich denke, daß das ein solider Dreher ist, der mit einem guten Tonabnehmer sehr gut klingen kann. Das ist noch Großserientechnik aus einer Zeit, in der auch für eine funktionierende Qualitätskontrolle noch Geld da war...
Klar, ein neuer Synq hätte Garantie, aber die nützt Dir auch nicht viel, wenn Du den Dreher dreimal umtauschen mußt, bis Du einen kriegst, der halbwegs ordentlich funktioniert und der dann trotzdem eingebaute Handbremsen wie eine schlechte Phonostufe drin hat, die den TA permanent mit unsinnigen Kapazitäten belastet, auch wenn sie angeblich abgeschaltet ist...

Gruß
Andreas
CarstenO
Inventar
#15 erstellt: 05. Jan 2016, 12:33

soia (Beitrag #11) schrieb:
bei mir in der umgebung wird ein technics sl-q2 angeboten. die frage ist welche nachteile hätte ich gegenüber dem neuen turntable ? was ich gesehen habe hat der technics keine höhenverstellung. gut ich glaub damit könnt ich leben, wird halt die auswahl an möglichen tonabnehmern kleiner. aber gibts sonst noch nachteile ?


Hallo soia,

ich besitze den Technics SL-Q 2, hatte den SL-Q 3 und verschiedene Exemplare von Synq X-TRM 1 und dessen Ablegern. Ich kann bei der Besichtigung eines Plattenspielers beurteilen, ob er zu 90 % in Ordnung ist. Für die restlichen 10 % reicht entweder mein handwerkliches Geschick oder meine Risikobereitschaft. Die Tonarmhöhe des SL-Q 2 reicht so für viele gängige System, wie auch das Nagaoka MP-110, was an meinem Exemplar montiert ist.

Der Nachteil des gebrauchten SL-Q 2 aus der Umgebung: Es ist vermutlich ein Gebrauchtkauf von Privat unter Ausschluss von Gewährleistung. Ohne den Zustand beurteilen zu können, kann das der Kauf der Katze im Sack sein. Lass Dir das Gerät vorführen! Es sollte ohne Passendreden des Anbieters fehlerfrei von Anfang bis Ende einer Schallplatte funktionieren. Der Tonarmlift darf ruhig ein bißchen knarzen. Endabschaltung testen!

Nachteil eines neuen Synq X-TRM 1: Auch Gewährleistung, Garantie und Widerrufsrecht verhelfen Dir bei diesem Plattenspieler am Ende nicht zu einem zufriedenstellenden Plattenspieler, der qualitativ mit einem SL-Q 2, SL-D 2/3 oder SL-D 202/303 von Technics mithalten kann. Und diese Teile haben schon über 30 Jahre Verschleißvorsprung. Dazu gibt es bestimmt andere Meinungen stolzer Besitzer.

Viele Grüße,

Carsten
akem
Inventar
#16 erstellt: 05. Jan 2016, 13:11

CarstenO (Beitrag #15) schrieb:
Lass Dir das Gerät vorführen!


Dabei fällt mir noch ein: der Q2 hat ja auch ein Stroboskop. Achte darauf, daß die Striche beim Erreichen der beiden Solldrehzahlen optisch zu stehen scheint. Dann stimmt die Drehzahl und der Gleichlauf. Bremse auch mal den Teller leicht mit dem Finger ab, der Motor sollte dann halbwegs flott nachregeln und die Solldrehzahl wieder herstellen.
Achte auch darauf, ob der Antrieb irgendwelche Geräusche macht: Quietschen, Sirren, Klacken... Tonarm dabei anheben, daß ein ggf. vorhandenes Geräusch nicht verdeckt wird.
Den Tonarm anfassen und leicht drehen, ziehen, schieben und auch am Lagerblock nach oben und unten ziehen. Dabei darf kein spürbares Spiel sein. Dann auch mal den Nadelschutz aufstecken, den Arm ausbalancieren, so daß er frei schwebt. Antiskating auf Null stellen, dann den Arm von rechts leicht (!) anpusten und prüfen, ob er ohne irgendwo gebremst zu werden durchläuft bis zur Mitte. Dann auch den Arm zur Mitte bewegen und das Antiskating auf einen kleinen Wert einstellen, dann muß der Arm gleichmäßig beschleunigend zur Stütze zurück laufen. Dann noch der Briefmarkentest: eine Briefmarke oder ein ähnlich großes Stück Papier aufs Headshell legen, dann sollte der Arm schon nachgeben. Diese Tests am besten bei gezogenem Netzstecker machen, damit nicht die Automatik dazwischen funkt.
Wenn er Musik spielt auch mal die Cinchkabel bewegen. Setzt der Ton aus ist das Kabel defekt (Kabelbruch / Wackelkontakt) und muß erneuert werden. Das ist normalerweise problemlos machbar, auch wenn das Kabel fest installiert ist, ist aber zusätzlicher (auch finanzieller) Aufwand, der sich im Preis niederschlagen muß. Nen 50er weniger kann man da denke ich schon ansetzen.

Gruß
Andreas
soia
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 05. Jan 2016, 15:36
vielen dank für die vielen tipps. werd versuchen dass ich das meiste durchteste aber jetzt muss ich eh mal auf antwort auf meine mail warten.
leider ist die nadel von dem montierten grado system defekt, das könnte beim testen blöd werden. vielleicht nehm ich mein ortofon concorde system von meinem alten turntable mit, sollte ja der annähernd selbe arm sein und auch dort passen oder ?
CarstenO
Inventar
#18 erstellt: 05. Jan 2016, 15:40
Zum Probieren okay.
akem
Inventar
#19 erstellt: 05. Jan 2016, 15:44
Ja, das paßt. Mußt halt die Auflagekraft passend einstellen. Und für den sicheren Transport des TA mußt Du auch sorgen. Also zumindest den Nadelschutz mit Tesa sichern oder so...

Gruß
Andreas
soia
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 05. Jan 2016, 16:14
die anzeige ist mit 150euro angegeben, das wär aber zuviel selbst wenn alles in gutem zustand ist oder ?


[Beitrag von soia am 05. Jan 2016, 16:15 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#21 erstellt: 05. Jan 2016, 16:27
Das ist zu viel, zumal offenbar ein Grado und leider kein Originalsystem montiert ist. Ergo musst du wohl ein neues Tonabnehmersystem kaufen. 100.- wäre meines Erachtens die Schmerzgrenze.

LG
Manuel
akem
Inventar
#22 erstellt: 05. Jan 2016, 16:28
Kommt drauf an. Wenn er wirklich in sehr gutem Zustand ist halte ich das zumindest nicht für maßlos übertrieben (und vielleicht kann man ja noch ein bischen handeln). Und dann stellt sich auch noch die Frage, ob und was da für ein Tonabnehmer drauf ist und in welchem Zustand der ist. Angenommen da ist ein nagelneues Denon DL110 dran, dann kriegst Du das Denon 100€ unter Listenpreis und den Dreher geschenkt dazu... Okay, so wird es nicht sein. Aber es ist schon ein großer Unterschied, ob der TA nicht vorhanden ist, brauchbar aber mit kaputter Nadel ist oder im Idealfall sehr gut ist. Letzteres ist natürlich sehr unwahrscheinlich aber man weiß ja nie...
Einfach mal hinfahren und begutachten!

Edit: das mit dem Grado hatte ich vergessen, sorry... Dann einfach mal hinfahren und anschaun und wenn Du ihn gerne hättest mal versuchen, den Preis etwas zu verhandeln.

Gruß
Andreas


[Beitrag von akem am 05. Jan 2016, 16:35 bearbeitet]
soia
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 05. Jan 2016, 16:44
gut, so hab ich mir das auch gedacht
CarstenO
Inventar
#24 erstellt: 05. Jan 2016, 17:00

soia (Beitrag #17) schrieb:
leider ist die nadel von dem montierten grado system defekt,


So ein Grado-Tonabnehmer ist ja auch nichts Schlechtes. Je nach Typ würde ich dazu eine neue Nadel kaufen und das montierte System frisch justieren.
CarstenO
Inventar
#25 erstellt: 06. Jan 2016, 04:49

Marsilio (Beitrag #21) schrieb:
Das ist zu viel, zumal offenbar ein Grado und leider kein Originalsystem montiert ist.


Ich denke, dass die Originalsysteme EPC 207 und EPC 270 etwas überbewertet werden. Bis auf einen meiner Technics-Dreher waren alle damit ausgerüstet und mich konnten diese weder mit der Originalnadel, noch nach Bestückung mit der "wunderbaren" ( ;)) Jico-SAS-Nadel begeistern.

"Punktabzug" würde ich zwar für eine fehlende/defekte Nadel geben, aber nicht für das fehlende Originalsystem.


[Beitrag von CarstenO am 06. Jan 2016, 04:50 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#26 erstellt: 06. Jan 2016, 10:42
Die Technics-Originalsysteme gelten als ziemlich kapazitätsunkritisch, deshalb würde ich sie fürs erste höher bewerten.

LG
Manuel
CarstenO
Inventar
#27 erstellt: 06. Jan 2016, 12:23
Das trifft auf andere auch zu.
Marsilio
Inventar
#28 erstellt: 06. Jan 2016, 12:35
Stimmt, Grados sind ebenfalls ziemlich kapazitätsunkritisch. Leider haben die meisten Grados "nur" elliptische Nadelschliffe. Da fehlt mir bei dieser Marke leider die Möglichkeit des Aufrüstens auf eine Nadel mit einem Multifacettenschlifff.

Man müsste halt wissen, um, welchen Grado-TA es sich bei besagtem Angebot handelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein günstiges Prestige Black als einen teureren TA handelt ist wohl eher grösser als umgekehrt.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 06. Jan 2016, 12:43 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#29 erstellt: 06. Jan 2016, 13:27
Das soll auch nicht mein Anteil an der Diskussion sein. Meine Aussage war, dass ich wegen fehlendem Originalsystem keine Wertminderung sehen würde, wenn ein anderes, evtl. besseres System drauf ist.

Über Nadelschliffe wird hier gerne referiert. Ich beschäftige mich mit Tonabnehmern so, wie sie sind, mit ihren Originalnadeln.
Wuhduh
Inventar
#30 erstellt: 07. Jan 2016, 00:01
Zur Erinnerung: Die Prestige-Serie hat immer die gleiche Nadel.
soia
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 09. Jan 2016, 02:21
hab mir heut den sl-q2 angesehen und gleich mitgenommen
der vorbesitzer hat sehr gut auf den plattenspieler aufgepasst und die meiste zeit stand er nur herum. kratzer usw. überhaupt nichts zu finden also optisch top.
vom technischen hab ich auch die punkte die ihr genannt habt überprüft. stroboskopcheck ok,endabschaltung und tonarmrückführung ok, chinch kabel ok und tonarmlager ok
bisher hab ich nichts finden können was nicht passt. ich hab mich mit ihm dann auf 130€ inkl 2 platten aus seiner sammlung die er aufgelöst hat geeinigt.mehr ist nicht gegangen beim preis und für mich passt das vollkommen.
echt ein super gerät, die halbautomatik ist so praktisch, ich frag mich wie ich bisher ohne leben konnte
die fast 2 stunden öffifahrt hin und zurück von einem ende von wien ans andere ende haben sich ausgezahlt.

das grado system ist ein f3+ zahlt es sich aus das weiterzuverwenden ?

aber eigentlich hab ich schon ein denon dl-110 bestellt
CarstenO
Inventar
#32 erstellt: 09. Jan 2016, 08:06

soia (Beitrag #31) schrieb:
das grado system ist ein f3+ zahlt es sich aus das weiterzuverwenden ?


Ja. Als Nadel sollte die Prestige Blue passen. Dazu aber bitte mal bei Thakker nachfragen.
akem
Inventar
#33 erstellt: 09. Jan 2016, 11:01
Ein Einsteiger-Grado ist für das DL110 kein Gegner. Aber vielleicht als Reserve behalten?

Gruß
Andreas
Marsilio
Inventar
#34 erstellt: 09. Jan 2016, 11:22
Und Glückwunsch zum Q2, das ist ein sehr guter Dreher aus einer höheren Liga als der SYNQ X-TRM 1.

LG
Manuel
CarstenO
Inventar
#35 erstellt: 09. Jan 2016, 11:27
Nun ja, ich fand das Denon DL-110 jetzt auch nicht sooo überwältigend, wie es hier allein durch die Häufigkeit der Nennung sein müsste ... Das Grado lässt sich allein durch sein dunkleres Timbre schon nicht mit dem Denon DL-110 vergleichen. Aber beide jeweils auf einem Headshell korrekt montiert könnten sich am Tonarm des Technics SL-Q 2 abwechseln.

Soia, auch von mir einen herzlichen Glückwunsch zum Kauf!


... Q2, das ist ein sehr guter Dreher aus einer höheren Liga als der SYNQ X-TRM 1.


Dem schließe ich mich an.


[Beitrag von CarstenO am 09. Jan 2016, 11:27 bearbeitet]
soia
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 09. Jan 2016, 12:50

Aber beide jeweils auf einem Headshell korrekt montiert könnten sich am Tonarm des Technics SL-Q 2 abwechseln.


klingen die beiden TA so unterschiedlich ? kann man die unterschiede irgendwie in worte fassen ?
akem
Inventar
#37 erstellt: 09. Jan 2016, 13:12
So wie ich Grado kennengelernt habe klingt das DL110 am richtigen Arm knackiger und impulstreuer. Die Auflösung ist besser, die ganze Wiedergabe präziser.
Klar gibt es Besseres als das DL110 - aber nicht für das Geld...

Gruß
Andreas
CarstenO
Inventar
#38 erstellt: 09. Jan 2016, 16:15

akem (Beitrag #37) schrieb:
So wie ich Grado kennengelernt habe klingt das DL110 am richtigen Arm knackiger und impulstreuer. Die Auflösung ist besser, die ganze Wiedergabe präziser.


Ich würde für die mir bekannten "kleineren" Grados den verschlissenen Begriff "wärmer" ergänzen.


akem (Beitrag #37) schrieb:
Klar gibt es Besseres als das DL110 - aber nicht für das Geld...


Nun ja, das sehe ich anders. Es wird darauf ankommen, was man vergleicht, woran man vergleicht und wie man´s gerne hören möchte.


[Beitrag von CarstenO am 09. Jan 2016, 16:17 bearbeitet]
akem
Inventar
#39 erstellt: 09. Jan 2016, 16:58
Klar, das ist alles recht subjektiv...
Für das Grado Prestige Gold, das ich mal hatte, wäre "warm" übrigens so ziemlich der letzte Begriff, der mir dazu einfiele. "Schlank" und "bluleer" würde eher passen...

Gruß
Andreas
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