Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


Ortofon MC200 T4P an Halbzollbefestigung Tonarm - Kabelproblem

+A -A
Autor
Beitrag
Öderland
Stammgast
#1 erstellt: 11. Jun 2016, 18:46
Hallo
Ich habe jetzt mal ein Problem.
ich möchte meinen Ortofon MC200 T an einen Halbzolltonarm (Thorens TP21 ) anschließen.
Das Ortofon ist ein T4P System. Dabei sind Halbzoll Tonabnehmerträger und ein Adapter ( im Bild auf dem Thorens Chassis liegend ) für die Kabel.
Man steckt also den Kabelschuh auf die sehr dünnen T4P Pins und hat dann 4 Kabel mit weiteren Pinhülsen hinten rausgucken. Das ganze ist aber etwas sperrig und passt dann nicht mehr an die Tonarmkabelhülsen ( die ja weiter sind als die Pins des T4P Systems) . Der Platz ist einfach nicht da.
Direkt von diesen Pins auf die Tonarmpinhülsen geht es nicht da dieser Kaliberunterschied da ist.
Was kann ich da machen ?

T4PHalbzolladapter


Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe
Gruß
öderland


[Beitrag von Öderland am 11. Jun 2016, 18:47 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 11. Jun 2016, 19:35
Nabend !

Du könntest sehr feinfühlig das eine oder andere 4er-Set von Kabelsteckern mit 2 Rundspitzzangen - notfalls auch Pinzetten oder gemischt - verbiegen. Der Draht bildet dann einen Bogen und der Abstand zum Tonarm-Endstück mit den 4 Anschlußstiften kann verringert werden. Die 4 Bögen für alle Drähte führst Du nach außen links und recht vom Headshell in Richtung T4P-Adapter. Evtl. mußt Du dabei die Stecker auf den Pins am Endstück verdrehen.

Alternativ kann man auch statt einer zweiten Rundspitzzange einen Nagel verwenden, der in die Stecker paßt. Mit diesem wird der Biegekraft der Spitzzange entgegengewirkt, jedoch weitet sich bestimmt der Stecker.

Um das mögliche Abknicken und Abreißen des sehr dünnen Drähtchens zu verhindern, würde ich bei den 4 Kabeln zwischen Tonarm-Pins und Adapter-Pins ALLE Stecker um ca. 45 Grad verbiegen um eine Art Omega-Schleife zu erreichen. Dies würde auch zu mehr Spielraum zwischen den Pins führen.

Zu abstrakt ?

So in etwa ... und Bild 2 zur Verdeutlichung anklicken ! Ist aber ohne den 45 Grad-Biegewinkel !

Ein wunderbare, zeitintensive Fummelarbeit ...

MfG,
Erik
ars_vivendi1000
Inventar
#3 erstellt: 12. Jun 2016, 07:57
da gibt es von Technics den Adapter SH 90 S, ich benutze das MC 200 ebenfalls damit an einem SME Anschluß...
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 12. Jun 2016, 08:18
Hallo!

Je nun, mittlerweile werdenfür einen SH 90 S via Ebay Preise von 150-200 Euro aufgerufen, wer so etwas zu zahlen bereit ist , ist sebst schuld.

Hier tut es auch der einfache 5 €-Adapter von Ortofon mit einer möglichst leichten Headshell.

MFG Günther
WBC
Stammgast
#5 erstellt: 12. Jun 2016, 09:06
http://www.ebay.de/i...6:g:Y7QAAOSwbdpWW9HB

unglaublich...wer kauft denn sowas für diesen Preis...???
ars_vivendi1000
Inventar
#6 erstellt: 12. Jun 2016, 09:36
unglaublich, ist ein Japaner. Das 90 S lag original beim M1 bei....,

Öderland
Stammgast
#7 erstellt: 12. Jun 2016, 09:44
Hallo
Vielen Dank für die abwechslungsreichen und kreativen Vorschläge. Ich muss mich mit denen im Einzelnen noch beschäftigten. Da kann ich noch viel lernen.
Allerdings hat Hörbert absolut recht.
So ein Adapter wird gebraucht.
Ich finde nur, noch dazu zu dem Preis keine Quelle für den Ortofon Adapter, der ja möglichst wenig Länge aufweisen soll und markierte Pins möglichst auch.
Auf EBay sehe ich keine mit Markierung.
Und die Herkunft ist auch nicht klar!
Ich möchte nicht 2 Wochen auf das Teil warten, sondern am liebsten gleich starten.

Gruß
Öderland


[Beitrag von Öderland am 12. Jun 2016, 09:45 bearbeitet]
lini
Inventar
#8 erstellt: 12. Jun 2016, 10:09
av1k: Und inwiefern sollte dem Thread-Ersteller dieser Hinweis weiterhelfen? Der TP21 ist ein gerader Arm, und einen SME-Anschluss hat der nicht zu bieten - entsprechend wär daran mit einem SH-90S noch nicht einmal ein Blumentopf zu gewinnen...


Günther: Tatsächlich gab's einen von den beiden Technics-Adaptern (SH-80S/90S) als Tonar-Zubehörteil noch bis vor gar nicht so langer Zeit für recht angemessene 19 Euro bei Pick-upnaalden.nl - ist inzwischen aber leider so etwa seit einem Jahr ausverkauft... Ich hatte selber noch überlegt, ob ich mir einen an die Seite legen sollte, es aber dann bleibenlassen, weil ich eh keinen Spieler hab, der einen Arm mit SME-Anschluss besitzt - sodass es mir angemessener schien, die verbleibenden Exemplare denen zu überlassen, die sie wirklich brauchen...


WBC: Tja, das weiß man nie. Drüben auf VE beispielsweise gab's vor rund 1 1/2 Jahren mal einen User, der im Nachlass seinen verstorbenen Vaters gleich sechs Stück noch ungebrauchte Technics-310er-MCs vorgefunden hat. Ich denk, wenn einem so ein Glücksfall widerführe und man auch noch einen entsprechenden Technics-Spieler hätte, könnte man vielleicht schon versucht sein, recht viel für so einen Adapter hinzulegen, wenn man sich das problemlos leisten könnte.


Grüße aus München!

Manfred / lini
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 12. Jun 2016, 10:27
Hallo!

Einen der einfachen Ortofon T-4P Adapter habe ich ebenfalls hier, er wiegt gerade einmal 3,5g ist nicht farblich markiert (hat aber selbstverständlich eindeutige Pinbezeichnungen) und hat mich seinerzeit gar nichts gekostet sondern lag einem Originalverpackten OMP-40 bei.

@Öderland


......Ich finde nur, noch dazu zu dem Preis keine Quelle für den Ortofon Adapter.....


Leider scheinen sogar für diese selten gebrauchten Zubehörteile inzwischen die Preise mächtig angezogen zu haben, hier eine Quelle bei der der Adapter "nur" um 50% aufgeschlagen hat:

http://www.hifi-phon...yios0CFcSRGwodw3QDhA

Die Ortofon-Adapter haben keine farblichen Markierungen aber die eindeutige Pinbezeichnung sollt eigentlich ausreichen, hier nur zue Erinnewrung die Farbcodierung der bezeicheten Pins.

rot = rechts-Signal (R)

grün = rechts-Ground (RG)

weiss = links-Signal (L)

blau = rechts-Ground (LG)

Damit kannst du dann Adapter- und Tonarmpins problemlos beschalten.

MFG Günther
lini
Inventar
#10 erstellt: 12. Jun 2016, 10:43
Öderland: Die Zeiten, in denen man T4P-Adapter in der Regel noch für rund 5 Euro bekam, sind inzwischen leider auch schon vorbei. Der Adapter von Ortofon kostet mittlerweile bei Ortofon selbst 8 Euro, aber plus knapp 10 Euro Versand. Einige der üblichen Shops bieten ihn aber etwas günstiger und mit geringeren Versandkosten an.

Was die Markierung angeht, hat der Ortofon-Adapter meines Wissen nur ein R und ein L dranstehen. Ist aber im Grunde eh egal, denn die T4P-Belegung ist ja ohnehin genormt - von hinten gesehen beginnend oben links im Uhrzeigersinn herum: R+ (rot), L+ (weiß), L- (blau), R- (grün). Anordnung ist also einfach einfach: beide Känäle in zwei Spalten nebeneinander, jeweils oben Plus, unten Minus/Masse - und kuckte man von vorne drauf, wär der linke Kanal auch auf der linken Seite.

Nettes System übrigens - aber halt eines von der ausgeprochen "leisen" Sorte, sodass die MC-Verstärkung schon einigermaßen was taugen sollte.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Wuhduh
Inventar
#11 erstellt: 12. Jun 2016, 14:28
@ Manfred:

Im Hintergrund rechts steht der Ortofon T-20

MfG,
Erik
lini
Inventar
#12 erstellt: 12. Jun 2016, 15:13
Erik: Schon - war aber einerseits auch als generelle Bemerkung gedacht, und andererseits bin ich nicht automatisch davon ausgegangen, dass das Bild unbedingt vom Thread-Ersteller selbst kommen beziehungsweise die (oder einen Teil der) Anlage zeigen muss, an der der Thorens mit dem MC200U eingesetzt werden soll...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Öderland
Stammgast
#13 erstellt: 12. Jun 2016, 19:32
Hallo,

Danke für die Super Informationen und Eure Hilfe und den link, über den ich jetzt einfach bestellt habe.

Das Bild stellt eienn Teil der Anlage dar und ich habe das bewußt so abgelichtet, auch wenn es schon sehr dunkel war.

VVG
öderland
tomtiger
Moderator
#14 erstellt: 13. Jun 2016, 00:50
Hi,

das TMC200 ist ein T4P System. Das baut entsprechend tief. Kein Adapter kann es deutlich kürzer machen. Dieser Stecker ist schon die kürzest mögliche Verbindung.

Ich würde daher erstmal vermuten, dass es zu weit hinten in der Headshell eingebaut ist.

Probier doch mal das System in ausgebautem Zustand zu verkabeln, und dann erst in der Headshell festzuschrauben.

Oder Du besorgst Dir längere Headshell Kabel.

LG Tom
Wuhduh
Inventar
#15 erstellt: 13. Jun 2016, 01:45
Moin !

Ich bin bei meiner Empfehlung für die " Krümmung " der vorhandenen Drähtchen davon ausgegangen, daß trotz der romantischen Sichtverhältnisse zumindest im Vollbildmodus zu sehen ist, daß das Ortofon bereits auf einem vorhandenen T4P-Adapter montiert ist und nur jetzt bei der Justage die Drähtchen stören.

Der Tonabnehmer ist m. E. eindeutig ein TMC200 und kein MC200 mit dem klassischen Gehäuse. Also ist bereits der T4P-Adapter vorhanden. Das ist auch zu sehen an den Schrauben mit Muttern im Halbzoll-Headshell.

Ich bitte um Korrektur, wenn ich mich irren sollte.

Sollte ich mit meiner Beobachtung richtig liegen, ist die Anschaffung eines T4P-Adapter logischerweie eine falsche Empfehlung, weil er schon vorhanden ist. Es liegt an der Krümmung / Führung / Verlegung der Drähtchen. Daher ist meine Umbauanleitung der richtige Weg.

Der Austausch der Drähtchen ist nicht erforderlich, weil 1) die neuen Kabelschuhe in ihrer Länge ebenfalls unmodifiziert stören könnten und 2) die Möglichkeit besteht, daß bei den Originaldrähtchen, die jetzt montiert sind, die Pins am Tonarmanschluß erheblich kleiner sind. Solche Konstruktionen kenne ich von diversen kurzen Headshells, die bereits gekröpft sind und nicht der SME-Anschlußnorm entsprechen. Siehe die von Dual, ADC, Yamaha und andere. Die fipseligen Pins sind in der Regel dann in der industriellen Fertigung maschinell gecrimpt worden, weil der Lötzinntropfen zu Kurzschlüssen führen könnte. Isolierhülsen sind aus Kosten- oder Platzgründen möglicherweise nicht vorhanden.

Läuft der Tonarm überhaupt noch waagrecht beim Abspielen ? So etwas kann man auch ohne eingeschaltetes Gerät prüfen.

MfG,
Erik
lini
Inventar
#16 erstellt: 13. Jun 2016, 05:18
Oops, sorry, hab mich bei der Typenbezeichnung vertan - das MC200U wär ja die Halbzoll-Variante...


Erik: Das könnte in dem Fall einer von den eher seltenen, zweiteiligen T4P-Adaptern mit separatem Connector-Block sein. Wobei ich so eine auch erst einmal zuvor gesehen hab. Da wär also jetzt ein besseres Bild von dem Connctor-Block hilfreich - denn anhand dessen ließe sich womöglich ganz gut erkenne, ob diese Lösung länger baut als ein integrierter Adapter. Mir sieht's von dem, was ich vom vorliegenden Bild her erkennen zu können meine, her nämlich fast danach aus, als würde diese Lösung nicht wie die üblichen integrierten Adapter dadurch Platz sparen, dass die Adapter-Pins die T4P-Pins einfach hülsenartig umgeben. Entsprechend schiene es also durchaus möglich, dass ein integrierter Adapter eine bessere Lösung darstellen könnte.


Grüße aus München!

Manfred / lini
tomtiger
Moderator
#17 erstellt: 13. Jun 2016, 06:07
Hi,


Wuhduh (Beitrag #15) schrieb:
Also ist bereits der T4P-Adapter vorhanden.


und


lini (Beitrag #16) schrieb:
Das könnte in dem Fall einer von den eher seltenen, zweiteiligen T4P-Adaptern mit separatem Connector-Block sein.





Am 1/2" Adapter ist ganz hinten die Schraube, die T4P Pins schauen hinter dem Adapter raus. Der Anschlussblock ist etwa so lange, wie die T4P Pins, kürzer sind auch die normalen T4P Adapter nicht.

Es bleiben daher mE. nur drei Möglichkeiten: Kabel mit einseitig je 1/2 und T4P Pins (oder, wie von Erik vorgeschlagen 1/2" Pins zuzubiegen), oder man versucht das System erst zu verkabeln und dann in die Headshell zu schrauben, oder man nimmt sehr lange (5cm) sehr flexible Headshell Kabel (gibt es für Schweinegeld von glaube Clearaudio oder man lötet selbst).

LG Tom


[Beitrag von tomtiger am 19. Jun 2016, 14:29 bearbeitet]
Öderland
Stammgast
#18 erstellt: 13. Jun 2016, 16:44
Hallo ,

es ist offenbar der 2 -teilige Adapter mir dem relativ kurzen Adpaterblock ( in klaremPlastik ) und den Adapterkabeln, dessen Pinhülsen auf der einen Seite norm- und auf der anderen Seite T4P-weitig ist.
heute wieder mistdunkel im Zimmer hinter den Boxen. Außerdem auch noch Jalouisieband an einer Seite gerissen, sodass ich sie am fenster nicht ganz hochziehen kann


Die Pin hülsen von dem
VG
öderland

Edit geht auch nicht Die Pinhülsen, die ich jetzt mit Viel Mühe in Omegas gebogen habe sind genauso weit wie die, die ausdem Tonarm rausragen. Das geht also so nicht.

So jetzt noch ne Konter Mutter ins Chassis geplumpst. Ich glaubs nicht.
Dreher ans Fenster geschoben, hier sieht man es hoffentlich. Beide Hülsen gleich weit.

Ottofon T4p


[Beitrag von Öderland am 13. Jun 2016, 17:54 bearbeitet]
lini
Inventar
#19 erstellt: 13. Jun 2016, 18:38
Tom: Danke fürs Buidl - so sieht das Ding also genau aus. Und ja, das sieht mir dann auch eher danach aus, als würden die üblichen, einteiligen Adapter da auch nicht wirklich Platz sparen...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Öderland
Stammgast
#20 erstellt: 13. Jun 2016, 19:08
Und vor allem haben die Pinhülsen den gleichen Durchmesser. Also wie soll man den an den Kabelenden des Thorens Tonarms adaptieren ?

Wenn das so weitergeht schnall ich das Ortofon an meinen Technics mit T4p, was ich eigentlich nicht wollte.
Da tut nämlich das MC310 seinen Dienst.

VG
Öderland


[Beitrag von Öderland am 13. Jun 2016, 19:09 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#21 erstellt: 13. Jun 2016, 19:20
Hi,

wenn Du den normalen T4P Adapter nimmst, kannst Du mit langen Headshell Kabeln arbeiten. Die Pins am Tonarm sind ja wohl standard.

Du brauchst dann Kabel, die z.B. 5 cm lang sind, die kannst Du dann S-förmig verlegen.

LG Tom
Wuhduh
Inventar
#22 erstellt: 13. Jun 2016, 19:35
Nabend !

In Anbetracht dessen, daß hier einmal wieder ein bemerkenswertes Low-Performing an Detailwissen betrieben wird, habe ich exklusiv für diesen Thread einmal so richtig die Kuh fliegen lassen und einen hoffentlich verständlichen Glubschbonbon für Euch fabriziert.

TMC200spezial

Tonabnehmer-Anschlußdrähtchen

Ich versteh nicht, wo hier das feinmotorische Problem zum Erzielen der Omega-Krümmung liegt. Arbeiten diverse Schreiberlinge bei POPEL in Rüsselheim am Fließband und hämmern sozialabgabenflichtig die Türrahmendichtungen in die Karosserie ?

Ich hoffe, zumindest Manfred wird mir zustimmen, daß jegliche Adapter mit Kontaktproblemen und billige Drähtchen MC-Systemen mit niedriger Ausgangsspannung absolut abträglich sind. Es können Brummen und Kanaldifferenzen auftreten. Dann wird wieder losgequengelt.

MfG,
Erik
tomtiger
Moderator
#23 erstellt: 13. Jun 2016, 19:43
Hi Eric,

die Pins vom T4P sind dünner, die müsste er klemmen.

Wenn er den Adapter drauf steckt, geht der so weit nach hinten, das er mit den Kabeln nicht mehr an die Pins vom Tonarm kommt.

LG Tom
Wuhduh
Inventar
#24 erstellt: 13. Jun 2016, 19:57
Meine Drähtchen sind nur symbolische Beispiele.

So lange niemand die gekürzten Drähtchen direkt an den Tonabnehmer anlötet ....

MfG,
Erik-mit-k
Öderland
Stammgast
#25 erstellt: 13. Jun 2016, 20:44

Öderland (Beitrag #20) schrieb:
Und vor allem haben die Pinhülsen den gleichen Durchmesser. Also wie soll man den an den Kabelenden des Thorens Tonarms adaptieren ?

Wenn das so weitergeht schnall ich das Ortofon an meinen Technics mit T4p, was ich eigentlich nicht wollte.
Da tut nämlich das MC310 seinen Dienst.

VG
Öderland


Ich habe mein Problem noch mal markiert.

Gruß
öderland
Wuhduh
Inventar
#26 erstellt: 14. Jun 2016, 14:37
Hallo, Öderland !

Da Du Dich anscheinend nicht mit den Hinweisen auf längere Drähtchen und die notwendige Biegung der Pins beschäftigen willst oder kannst, lasse ich hier lieber andere weitermachen und klinke mich aus.

Ich habe all diese Probleme nicht und keine Lust mehr auf zeitintensive Hilfe.

Ein guter Gewerbetreibender würde Dir mindestens 30,00 Euro für die Fummelei abnehmen.

Dir kann ich nur wünschen, daß die Nadel noch sehr gut erhalten ist und letztendlich auch die bereits erwähnte waagrechte Abspiellage des Tonarmes stimmen wird.

MfG,
Erik
Öderland
Stammgast
#27 erstellt: 14. Jun 2016, 15:52
Hallo Erik,

ich fürchte eher Du hast meinen letzten post nicht richtig registriert oder verstanden.
Ich habe es noch mal visuell dargestellt.

t4P Halbzolladapter Pins


Aber sei's drum. Du bis ja schließlich raus.

VG
öderland


[Beitrag von Öderland am 14. Jun 2016, 15:57 bearbeitet]
Albus
Inventar
#28 erstellt: 14. Jun 2016, 17:54
Tag,

zuvorderst zu den unpassenden Pin- bzw. Hülsendurchmessern.

1. DIN 45539 für Abmessungen wechselbarer Tonabnehmer gibt für die Pins am Tonabnehmer den Durchmesser von 1,25 +/-0,05 mm vor. Die bestimmten Headshell-Pins sind in der DIN 45539 nicht normiert; der SME-Standard allerdings hat für die Headshellseite Pins mit Durchmesser von 1,0 mm vorgegeben. Erkennbar an Einprägungen der Hülsen von HS-Kabeln mit den Kennungen 1.2 oder 1.3 einerseits, andererseits, die HS-Pin-Hülsen, 1.0.
Diese Abmessungen, DIN bzw. SME, werden weitherum (weltweit) gut eingehalten. Die SME-Headshells zeigen die Brauchbarkeit dieser Festlegungen.

2. Der T4P-Standard (in seiner Herrlichkeit) gibt für den Durchmesser der Pins des Tonabnehmers geringe 0,7 mm vor. Damit steht der Nutzer vor einem Problem oder gar einer unauflösbaren Schwierigkeit der Zurechbiegerei am uU massiven Objekt, der Hülse.

3. Die hier bereits erwähnten Clearaudio HS-Kabel sind 60 mm lang, sehr fein und flexibel, man könnte diese uU herum/herauswickeln, aber die Hülsen sind massiv und auf Norm gemacht. Die könnte man - wenn statt massiver Stecker dünne Blechhülsen gegeben wären, zurechtbiegen. Auch nichts also.

4. Von einer Veränderung der Tonarmgeometrie halte ich in diesem Fall nichts, die wenigen Millimeter vorn machen die Schwierigkeiten nicht entscheidend geringer. Dazu ist die Geometrie des Herstellers richtig gut.

Und nun? Was kann man in der bebilderten Situation versuchen? Man suche und finde einen flexiblen HS-Kabelset, der Hülsen aus Kupferblech in Dreieckform vorgeformt mitbringt (wie die an den Rega-Armen vorn), welche man mit Fingerspitzengefühl und feinem Werkdruck in die passende Durchmesseröffnung von 0,7 mm biegen kann. Ja, ein Vergnügen ist das nicht.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 14. Jun 2016, 17:57 bearbeitet]
lini
Inventar
#29 erstellt: 14. Jun 2016, 19:24
öderland: Aus Deinen Beschreibungen wird man leider in der Tat nicht ganz schlau. Zur möglichen Klärung daher nochmal explizit die Frage: Wenn Du den Kabeladapter mit dem Connector-Block auf die T4P-Anschlüsse stecken und dann die Enden mit den einzelnen Clips an die Anschlusspins am vorderen Tonarmende stecken wolltest, woran scheitert's dann? Geht sich's dann vom Platz her nicht aus - oder passen die Clips vom Adapter nicht an die Pins vom Arm?

Grüße aus München!

Manfred / lini
Öderland
Stammgast
#30 erstellt: 14. Jun 2016, 19:44
Hallo

Albus hat das Problem soweit ich das erkenne auf den Punkt gebracht. Vielen Dank dafür


@lini :die Antwort ist: Beides

- Wenn ich den Adapter benutze, was im Endeffekt schon deshalb nichts bringt, da die Pinhülsen des Tonarms auf die exakt gleich geformte Endhülse des Adapters trifft, ist darüberhinaus auch der Platz zu gering.

- Omegaschleifen habe ich gedreht, bringt etwas mehr Platz hinter dem Adapter; kann aber gar nicht aufgrund der obigen Bedingung funktionieren.

Warum es diesen Adapter für die Anpassung an Halbzoll überhaupt gibt und wofür bleibt dann aber rätselhaft

Und wie Albus schon sagt, der Adapter passt nicht diesen 0,7 mm Pindurchmesser an die Pinhülsen des Tonarms an.
Es kommt sozusagen weibliche Steckverbindung auf weibliche ( und das mit gleichem Kaliber)
und nicht männlich dünn ( wie am TA ausgang ) an passend, weiblich weit.

Habe ich jetzt jemanden verwirrt

Dieses Clearaudio HS werde ich mir anschauen, wobei irgendwo bei mir habe ich auch noch so dreieckige Hülsen, da muß ich direkt mal kramen.

VG
öderland


[Beitrag von Öderland am 14. Jun 2016, 19:48 bearbeitet]
Albus
Inventar
#31 erstellt: 14. Jun 2016, 19:54
Tag,

da fällt mir noch ein, stünde ich bloß vor dem Durchmesserproblem, dann versuchte ich, die Hülsen mit Kennung 1.0 auf 0,7 mm zu verengen, die mit Kennung 1.3 auf 1,0 mm (die Tonarmseite). Ginge das?

Freundlich
Albus
lini
Inventar
#33 erstellt: 14. Jun 2016, 20:01
öderland: Ich rede nicht von den Clips am Ende der auf die Pins am Tonarmende aufgesteckten, normalen Tonabnehmer-Anschlusslitzen (denn diese Litzen müssen natürlich zuerst entfernt werden), sondern davon, ob die Clips von Adapter denn nich direkt an die Pins am Armende passen.

Sprich, ich hab so langsam den Eindruck, Du wunderst Dich, warum da Clip auf Clip trifft, weil Dir das Offensichtliche entgangen ist - nämlich dass Du die ursprünglichen Tonarmlitzen, die an den Pins am vorderen Armende stecken, freilich vorher noch abziehen musst, damit Du dann die Clips vom Adapter auf die so frei gewordenen Pins aufstecken kannst...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Öderland
Stammgast
#34 erstellt: 14. Jun 2016, 20:21
Okay Manfred,
dann wird da ein Schuh draus.
Zu meiner Entschuldigung sei gesagt, dass ich seit längerem eben nur mit dem T4p Plattenspieler und dem Dual Tonabnehmerträgersytem zu tun hatte.
Ich muß mich wohl erst in Halbzolltonarme reindenken.
Ist vielleicht dann etwas verständlicher

Aber Vielen Dank, dass ihr am Ball geblieben seid.

Gruß
öderland
lini
Inventar
#35 erstellt: 14. Jun 2016, 20:49
öderland: Macht doch nichts, mitunter sitzt man halt auch mal auf der Leitung...

Und unabhängig davon kann man natürlich allemal feststellen, dass diese ungewöhnlichere Art von T4P-Adapter anders als die typischen einteiligen freilich nicht so universell ist. Denn diese Art erfordert logischerweise entsprechende Pin-Kontakte am Headshell respektive am Armende, damit das mit dem Kabeladapter so funktionierten kann, wie sich der Designer das dachte. Hättest Du also nun beispielsweise statt des Thorens einen Dual mit ULM-Arm/Headshell der dritten Generation, würd's damit nicht klappen, weil dann in der Tat Clip auf Clip träfe - da müsstest man also dann stattdessen zwangsläufig auf einen der einteiligen Adapter wechseln.

Grüße aus München!

Manfred / lini
WBC
Stammgast
#36 erstellt: 15. Jun 2016, 06:34
Moin,
als ich das Bild in Post #27 sah, hab ich gedacht: der will doch nicht etwa... und: warum zieht der nicht erstmal...???
Aber ich hab mich nicht getraut, das zu schreiben, weil ich es nicht glauben konnte und dachte, gleich blamierst du dich, weil du etwas entscheidendes nicht verstanden hast oder so etwas und: schreib bloß nix dazu... denn, wenn sich hier alle einen abbrechen, um eine Lösung zu finden, kann es doch nicht sein, dass...
Aber...kann passieren... Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht...
Obwohl... lustig ist das schon...hat so ein bisschen was von "Vorsicht Kamera"...


[Beitrag von WBC am 15. Jun 2016, 06:45 bearbeitet]
Öderland
Stammgast
#37 erstellt: 15. Jun 2016, 12:08
Hallo

Warum der sich ausklinkte Erik auf den Umbiegeumbau bestanden hat, obwohl er in post 22 die Bilder seiner Umbiegearbeit zusammen mit der Situation an meiner Headshell/Tonarm noch mal dokumentiert
Er vertrat das aber mit einer solchen Überzeugung, dass ich auch erst davon überzeugt war, das Rchtige zu tun. Mea, mea culpa
Gut, jetzt habe ich allel Drähte am Adapter in Schleifen liegen.
Aber das Problem ist ja hinreichend geklärt.
Vielen Dank für Eure Geduld.

VG
öderland
tomtiger
Moderator
#38 erstellt: 15. Jun 2016, 12:23
Hi,


Öderland (Beitrag #37) schrieb:
Warum der sich ausklinkte Erik auf den Umbiegeumbau bestanden hat, obwohl er in post 22 die Bilder seiner Umbiegearbeit zusammen mit der Situation an meiner Headshell/Tonarm noch mal dokumentiert


es ist nicht selten, dass Tonarmkabel so unflexibel sind, dass sie nicht so einfach verlegbar sind und sich "verspreizen".

Niemand hat das eigentliche Problem verstanden, weil es ja an sich selbstverständlich ist, dass man die einen Kabel abzieht, wenn man die anderen ansteckt.

Erik dachte wohl, dass die Kabel zu lang sind, ich dachte, sie wären zu kurz.

Das eigentliche Problem ist halt schon ein wenig so absurd, für jemanden, der mit solchen Systemen zu tun hat, dass man da einfach nicht drauf kommt.

LG Tom
Öderland
Stammgast
#39 erstellt: 18. Jun 2016, 08:21
Hallo,
das Projekt liegt auf Eis,
2 Probleme ergeben sich auch nach Abziehen der Kabel von den Tonarmpins:
- Der Platz reicht nach hinten ( hinter dem TA zu den den Tonarmpins hin ) nicht aus.
- Die Pins des Adapters haben einen zu geringen Querschnitt ( passen einfach nicht auf die dickeren Tonarmpins)

es scheint also doch nicht der geeignete Adapter für T4P auf Halbzoll zu sein.

Warum auch immer.


Gruß
öderland


[Beitrag von Öderland am 18. Jun 2016, 08:22 bearbeitet]
Öderland
Stammgast
#40 erstellt: 18. Jun 2016, 18:23
Tschaka.

Läuft, über Ortofon T20 und den Musical Fidelity Y90-LPS, aber weitere Feinjustage folgt morgen Vielversprechend, bringt den Thorens mit dem TP 21 Tonarm durchaus auf Trab.
Es war aber der Original Ortofon Adapter notwendig. Der mit den weiteren Pinhülsen am TA-ausgang und zum Tonarm hin.

Wunderbar.
Exzellenter Tonabnehmer, höre Details auf der deutschen Originalaufnahme von "HAIR" ( Polydor 249266 ), die ich teils vorher nicht so wahrgenommen habe.
Chor und Solisten super abgetrennt und auch halbakustische/ E-Gitarren, E-Effekte und Bläser mit natürlicher Klangfarbe sehr gut abgrenzbar.

VG
öderland


[Beitrag von Öderland am 19. Jun 2016, 08:13 bearbeitet]
ratfink73
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 19. Jun 2016, 08:40
@ Tom, darf man wissen woher das Foto stammt das du zeigst?
Öderland
Stammgast
#42 erstellt: 19. Jun 2016, 10:42
Hallo,

In Mozarts " Zauberflöte" Wiener Philharmoniker, Dirigent Karl Böhm im ersten Akt: 3 Szene , Teil 2 "Wie stark ist nicht Dein Zaubertraum" Anfang "Schnelle Füsse" habe ich Papageno ( im Forte, -issimo) noch nie so klar und komplett verzerrungsfrei gehört.

Auch die Sitar in " Norwegian Wood " auf der Beatles LP Rubber Soul ist sehr impulsiv dargestellt.

Mein Philips GP412 II und auch das Nagaoka OS 300 MP meistern diese Schwierigkeit nicht so gut.





Es hat sich also gelohnt.

öderland


[Beitrag von Öderland am 19. Jun 2016, 11:49 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#43 erstellt: 19. Jun 2016, 13:53
Hi,


ratfink73 (Beitrag #41) schrieb:
@ Tom, darf man wissen woher das Foto stammt das du zeigst?


wenn Du mich meinst, das ist aus einem Willhaben Angebot verlinkt, dass seit etwa einem Jahr immer wieder neu eingestellt wird, es soll ein TMC200, NOS sein, letzter Preis (Juni 2016) 350 Euro.

Bei 250 Euro hätte ich längst zugeschlagen, 350 nur für ein weiteres T4P MC ist mir zu teuer.

LG Tom
ratfink73
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 19. Jun 2016, 14:18
Da es mein Angebot ist, ware es nett, wenn du es entfernen wuerdest.
Danke
tomtiger
Moderator
#45 erstellt: 19. Jun 2016, 14:39
Hi,

erledigt.

LG Tom
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Ortofon MC200
hifispez am 26.01.2008  –  Letzte Antwort am 27.01.2008  –  2 Beiträge
VIELLEICHT (!) Kabelproblem irrigster Art
pinguinjosef am 19.03.2005  –  Letzte Antwort am 20.03.2005  –  18 Beiträge
Daten Ortofon MC200
ruppi107 am 03.03.2006  –  Letzte Antwort am 24.08.2008  –  9 Beiträge
Ortofon MC200 Alternativen
Bassaddict am 14.11.2010  –  Letzte Antwort am 18.11.2010  –  13 Beiträge
welchen T4P?
Richard3108 am 14.12.2014  –  Letzte Antwort am 16.12.2014  –  28 Beiträge
T4P Ortofon OMP 10 montiert - brummt
Texter am 21.07.2007  –  Letzte Antwort am 03.09.2007  –  18 Beiträge
Tonarm Ortofon AS 212
Bernd am 27.10.2003  –  Letzte Antwort am 28.10.2003  –  3 Beiträge
T4P Auflagewicht justieren
soundchunkie am 21.09.2016  –  Letzte Antwort am 21.09.2016  –  5 Beiträge
Ortofon T4P Abnehmer unbekannt
killnoizer am 30.12.2008  –  Letzte Antwort am 31.12.2008  –  8 Beiträge
Ton abnehmer 1/2-Zoll -Anschluss--->Tonarm mit T4P-Anschluss
ferger am 21.03.2008  –  Letzte Antwort am 27.04.2009  –  7 Beiträge
Foren Archiv
2016

Anzeige

Produkte in diesem Thread Widget schließen

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • Philips

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder807.629 ( Heute: 101 )
  • Neuestes Mitglied-voGi-
  • Gesamtzahl an Themen1.345.902
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.674.593