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T4P Ortofon OMP 10 montiert - brummt

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Texter
Stammgast
#1 erstellt: 21. Jul 2007, 17:27
Technics QD 33

2 neue Nachbaunadeln brachten keinen Erfolg. Musik klingt ab und zu verzerrt (Gitarren) und prasselt ein wenig.

Nun habe ich in ein Ortofon OMP 10 investiert aber das verursacht nahezu die gleichen Geräusche.

Und noch schlimmer:

Sobald ich den Tonarm anhebe und der Teller dreht sich, höre ich ein Brummen

Am besten klingt doch noch die Original Technics Nadel.

Stimmt denn da irgend etwas mit meinem Plattenspieler nicht? Aber mehr wie das Gewicht einstellen, kann man ja nicht (?). Antiskating?


[Beitrag von Texter am 21. Jul 2007, 17:28 bearbeitet]
armindercherusker
Inventar
#2 erstellt: 22. Jul 2007, 10:37
Hallo Texter !

Das Brummen deutet auf eine fehlende / fehlerhafte Masseverbindung oder Abschirmung hin.
Wird das Brummen weniger, wenn Du den Tonarm anfasst und gleichzeitig das ( Metall- ) Gehäuse des Verstärkers berührst ?

Verzerrungen / Rasseln deuten ggf. auf ein dejustiertes System hin.
( TA verzogen ? )

Antiskating hat der Dreher doch, oder ? --> Änderungen beim Verstellen ?
Wie hoch hast Du die Aufliegekraft ?
Stimmt die Einstellung Skala noch ?

Gruß
Texter
Stammgast
#3 erstellt: 27. Jul 2007, 12:39
Antiskating kann ich scheinbar nicht einstellen ("precisely adjusted by the factory")

Das Brummen ist nur bei dem OMP System. Hab es abmontiert und das Original-System wieder angebaut. Da gibts keinerlei Brummen und die Verzerrungen sind auch geringer bzw. nicht vorhanden.

Es kann nicht sein, dass ich 60 Euro investiere und dann brummts und zerrts

Auflagekraft 1,25 momentan. Vorher 1,5 g bei dem Ortofon System.

Ich habe das Gefühl, dass ein elliptisches System mit meinem Player nicht harmoniert.

Ob vielleicht eine Schablone zum Einstellen was bringt ??


[Beitrag von Texter am 27. Jul 2007, 12:48 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 27. Jul 2007, 16:15
Hallo!

An einem T4P-System gibts nix einzustellen ausser daß du die Auflagekraft um +/- 0,25 Gramm verstellen kannst. Ich habe die T4P-Ortofons schon in einige Plattenspieler verbaut darunter auch SL-QD 33er und hatte noch nie einen Brumm durch das System, schaue doch Bitte einmal nach ob die Abtastnadel korrekt aufgesteckt ist und ob die Sicherungsschraube die das System im Tonarm hält nicht zu Fest angezogen ist. Falls diese Bedingungen erfüllt sind und die Masse richtig am Verstärker angeschlossen ist kann kein Brumm auftreten ausser der Plattenspieler oder der Tonarm wären beschädigt. In seltenen Fällen könnte es sich auch um ein beschädigtes System handeln, das wäre dann ein Garantiefall.

MFG Günther
Texter
Stammgast
#5 erstellt: 27. Jul 2007, 19:07
Die Schraube, die das System fixiert, ist es nicht. Ohne die Schraube brummt es auch. Es handelt sich um ein leises Brummen. Es wird noch intensiver, wenn man den Tonarm in die Hand nimmt, sich der Plattenteller dreht und wenn man den Tonarm zur Plattenteller-Mitte hin bewegt. Dann brummt es richtig heftig Auch wenn ich eine Hand am Tonarm halte und die andere ans Verstärker-Gehäuse, verschwindet das Brummen nicht. Die Masseverbindung habe ich penibel konfektioniert, sogar mit Polfett leicht eingeschmiert.

Stecke ich das Original-Technics-System an, brummt nichts, absolut NICHTS.


[Beitrag von Texter am 27. Jul 2007, 19:08 bearbeitet]
armindercherusker
Inventar
#6 erstellt: 27. Jul 2007, 20:08
Dann fämgst sich das System halt etwas ein ( induktive Einkopplung ).

Habe ich zwar so noch nicht gehört, aber durchaus denkbar.
Kann natürlich sein, daß das System einen Defekt hat

Gruß
Texter
Stammgast
#7 erstellt: 31. Jul 2007, 07:44
Der Händler hat mir angeboten, das System zurückzunehmen zwecks Überprüfung. Feiner Zug

Mal sehen, ob er den Defekt bestätigt. Werde mich in den nächsten Tagen wieder hier melden...
joern
Stammgast
#8 erstellt: 08. Aug 2007, 10:14
Und, gibt es schon eine Rückmeldung bzgl. des Systems?

Wenn Du sagst, dass das Brummen stärker wird, je weiter der Tonarm nach innen geführt wird, während der Teller läuft, kann es sein, dass das magnetische Wechselfeld des Tellerantriebsmotors in den Nadelabtaster einstreut.
Schau mal im Gerät nach, ob alle Massekabel der Bauteile befestigt sind. Vielleicht ist ja innen ein Abschirmungsblech nicht mehr geerdet.

Gruß
Pat
Texter
Stammgast
#9 erstellt: 13. Aug 2007, 16:10
Ja, es gibt eine Rückmeldung. Beim Händler funktioniert es fehlerfrei. Nun ja, es ist ein ekelhafter Fehler, den man nur bemerkt, wenn man keine Musik hört (oder bei leisen Passagen) und etwas lauter macht.

Seltsam ist wie gesagt, dass es bei meinem Originalsystem keinerlei Stör- oder Brummgeräusche gibt. Nur wenn ich das Ortofon anbaue, brummt es. Zwar nicht laut aber man hört es und .... ES NERVT !!!!
joern
Stammgast
#10 erstellt: 15. Aug 2007, 17:20
Wenn bei dem Technics-Originalsystem kein Störgeräusch vorhanden ist, kann man wohl darauf schließen, dass der Plattenspieler selbst in Ordnung ist. Also keine fehlenden Masseverbindungen, Abschirmungen, Motorstreufelder etc.

Daher fallen mir noch folgende möglichen Erklärungen ein:
1. Das Ortofonsystem hat nicht mit allen 4 Stiften Kontakt in der Einsteckfassung.
2. Das Ortofonsystem hat einen technischen Defekt und ist vielleicht innen nicht richtig verkapselt/abgeschirmt. Vielleicht fällt das an einem anderen Spieler nicht auf, weil es da keine Störfelder gibt.

Generell würde ich den schwarzen Peter also auf das System schieben, wenn mit dem Technics-System alles in Ordnung ist.

Um sicher zu gehen, würde ich ein weiteres anderes System an dem QD33 probieren.

Gruß
Pat
Texter
Stammgast
#11 erstellt: 16. Aug 2007, 09:35
Bei phonophono.de habe ich gelesen, dass GRADO-Systeme in diversen Plattenspielern ebenfalls ein Brummen erzeugen.

Ich werde ein Ersatzsystem oder ein komplett anderes testen. Der Händler meint, es liegt am Plattenspieler. Meine Intuition und meine Erfahrung sagt mir, nein, das System hat eine Macke oder harmoniert nicht mit meinem Plattenspieler, warum auch immer...

Bisher war ich mit Ortofon höchst (!!) zufrieden. Hatte früher diese DJ-Systeme (DJ E; Ortofon Nightclub E) an meinem Technics 1210er.

Vielleicht liegt es auch daran, dass der Plattenspieler auf dem CD Player und Verstärker steht. Ich werde ihn mal anheben oder in eine andere Ecke stellen, fernab von Netzteilen.

Aber wie gesagt, kaum ist das originale Technics-System dran, ist Ruhe. Nix, keinerlei Kurzwellen- oder Brummgeräusche
.gelöscht.
Stammgast
#12 erstellt: 22. Aug 2007, 23:11
Hallo Texter

Meines Erachtens liegt hier ein konstruktionsbedingtes Masse-Erde-Problem im Bereich des Tonabnehmers vor.

Allgemein:

Bei manchen Tonabnehmern existiert eine metallische Verbindung zwischen einem der beiden Minus-Anschlüsse des Tonabnehmers zu dessen metallischem Gehäuse (Das metallische Gehäuse kann sich auch INNERHALB des Tonabnehmers befinden, wobei also von außen nur dasKunststoff-Gehäuse des Tonabnehmers zu sehen ist.)

Nun:
Bei manchen Tonabnehmern kann diese metallische Verbindung entfernt werden (Natürlich nur, FALLS sie bei den Anschlüssen in Form eines Kontakt-Blechs gesteckt ist.).

Kurzum:
Wenn durch eine solche Einrichtung eine leitende Verbindung zwischen einem Tonabnehmer-Minus und (über die Montage-Verschraubung oder Steck-Fassung) dem Tonarm-Rohr (welches an Erde liegt) erfolgt, kann es bei manchen Plattenspielern zu Brumm-Problemen kommen.

Daher mein Vorschlag:
Ohmsche Messung an den Cinch-Kabeln des Plattenspielers:

1.) Technics-System anbringen.
Mit dem Ohm-Meter (Durchgangsprüfer) jeweils von den Cinch-Massen (und zur Sicherheit auch von den Innenleitern der Cinch-Stecker) gegen den Erd-Anschluß des Plattenspielers messen.
(Der Widerstand sollte unendlich sein (Unterbruch)).

2.) Ortofon-System anbringen und Messung wiederholen.

Herzliche Grüße
Christian Böckle
joern
Stammgast
#13 erstellt: 23. Aug 2007, 11:35
Im Grunde hat mein Vorredner recht, es kann solche Masse-Erde-Probleme geben.

Im Fall von Texter gehe ich aber nicht davon aus, sondern von einem Defekt.

Ich habe auch den SL-QD33, und bei mir läuft er mit verschiedenen Systemen immer völlig ohne Brummen. Ich habe es mit verschiednenen Technics-Originalsystemen probiert und auch mit einem OMP10 und einem X1-MCP.

Daher glaube ich nicht, dass es sich bei der Störung um ein prinzipielles, konstruktionsbedingtes Problem handelt. Ich vermute einfach, dass entweder der Tonabnehmer einen Defekt hat (der sich an einem anderen Verstärker nicht äußert), oder die Steckverbindung nicht mehr einwandfrei ist (Wackelkontakt).

gruß
Pat
Texter
Stammgast
#14 erstellt: 01. Sep 2007, 11:56
Christian hat scheinbar recht. Habe mir das Technics-Original-System und das Ortofon OMP10 genau angesehen. An dem Ortofon geht ein Metallfähnchen vom Gehäuse direkt an einen Kontakt. Eine Messung brachte keine Überraschung. Das OMP10 harmoniert schinbar nicht mit meinem QD 33. Drehe ich lauter (ohne Vinyl), höre ich deutlich ein Brummen. Beim Bewegen des Tonarms, hin zur Platte, wird das Brummen stärker und es pumpt/ flackert regelrecht. Echt ätzend Das Originalsystem verursacht keinerlei Brummen, Störungen oder Kurzwellen-Geräusche ;-)
joern
Stammgast
#15 erstellt: 01. Sep 2007, 20:44

Texter schrieb:
Christian hat scheinbar recht. Habe mir das Technics-Original-System und das Ortofon OMP10 genau angesehen. An dem Ortofon geht ein Metallfähnchen vom Gehäuse direkt an einen Kontakt. Eine Messung brachte keine Überraschung. Das OMP10 harmoniert schinbar nicht mit meinem QD 33. Drehe ich lauter (ohne Vinyl), höre ich deutlich ein Brummen. Beim Bewegen des Tonarms, hin zur Platte, wird das Brummen stärker und es pumpt/ flackert regelrecht. Echt ätzend Das Originalsystem verursacht keinerlei Brummen, Störungen oder Kurzwellen-Geräusche ;-)

Und was sagt uns das jetzt?
Wie gesagt, ich habe auch einen SL-QD33 und habe auch ein OMP10 montiert. Läuft ohne Probleme. Ist also kein grundsätzliches Problem, dass ein OMP10 nicht an einem QD33 funktioniert. Und das "Fähnchen" habe ich auch, na und?

Interessant finde ich allerdings Deine Aussage, dass das Brummen "flackert". Ich tippe mal, dass das das Antriebsmagnetfeld des Tellermotors ist.
Versuch doch mal Folgendes:
Während Du eine Platte abspielst, schaltest Du den Spieler einfach aus. Der Teller wird natürlich langsamer und bleibt stehen, aber die Nadel bleibt auf der Platte und spielt weiterhin ab.
Geht das Brummen nach dem Ausschalten weg oder bleibt es genauso?

Gruß
Pat
Texter
Stammgast
#16 erstellt: 03. Sep 2007, 12:10
Im normalen Betrieb hört man das auch kaum. Ich bin mir sicher, Du hast dieses Brummen auch.

Schalte mal Deinen QD 33 ein, Verstärker ein, Kopfhörer auf und mach Verstärker richtig (!!) laut und dann höre mal auf die Nebengeräusche. Ein bißchen Rauschen und leichtes Sirren ist normal aber nach der Montage des OMP10 hört man ein ekelhaftes leichtes Brummen. Eindeutig eine Unverträglichkeit, denn sonst hätte man das Problem auch bei dem Originalsystem.

Aber sobald ich wieder daheim bin, werde ich Deinen Tip mal ausprobieren.

Wenn ich mit der Hand den Plattenteller stoppe, brummt/ flackert (tieffrequentes Blubbern) es ganz deutlich.


[Beitrag von Texter am 03. Sep 2007, 12:15 bearbeitet]
joern
Stammgast
#17 erstellt: 03. Sep 2007, 16:07

Texter schrieb:
Im normalen Betrieb hört man das auch kaum. Ich bin mir sicher, Du hast dieses Brummen auch.
Wenn ich mit der Hand den Plattenteller stoppe, brummt/ flackert (tieffrequentes Blubbern) es ganz deutlich.


Ist ein weiteres Indiz dafür, dass das Brummen der Antriebsmotor ist.
Mein QD33 ist momentan im Keller eingepackt. ;-) Müsste ich also erstmal rauskramen. Bin auch eine Woche lang nicht zuhause.
Aber wird ich mir dann auch mal anhören.

Gruß
Pat
.gelöscht.
Stammgast
#18 erstellt: 03. Sep 2007, 18:41
Hallo Texter

Der Plattenteller und der Tonarm dürfen normalerweise NICHT auf eine Berührung mit der Hand reagieren.
Grund:
Wenn alles in Ordnung ist, muß sowohl der Plattenteller, als auch der Tonarm (bzw. das Tonarmrohr) eine LEITENDE VERBINDUNG mit dem Masse-Kabel des Plattenspielers aufweisen.
(Voraussetzung: Wenn der Plattenteller und Tonarm-Rohr aus Metall sind.)

Daher ist eine Durchgangsmessung zwischen dem Masse-Kabel und dem Plattenteller/Tonarm-Rohr immer grundlegend.

Anmerkung:
Wenn bei Deinem Plattenspieler beispielsweise das metallische Tonarmrohr "in der Luft hängen" würde (also aufgrund einer Unterbrechung KEINE Verbindung mit dem Masse-Kabel hätte), so würde das Ganze (hinsichtlich Brumm-Einstreuung und Berührung) sehr empfindlich auf ein "Masse-Fähnchen am Tonabnehmer" reagieren.

Herzliche Grüße
Christian Böckle
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