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Besser Ad 20 oder 30 oder externer Phonoverstärker?

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Autor
Beitrag
6100jrg
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Okt 2016, 10:13
Hallo,

habe seit neuestem einen Accuphaseverstärker E 260, allerdings ohne Phonoverstärker.
Nun kann man ja verschiedene Boards dazu kaufen. Ich bin mir jetzt allerdings nicht sicher, ob ein externer Phonverstärker nicht doch besser wäre?
Hat irgendjemand dazu schon Erfahrungen gemacht oder kann mir einen Rat geben?
immerhin kostet so ein Boar wohl zwischen 600 und 1000,-€.
Bitte nicht so sehr ins technische, mehr Hörerfahrungen wäre nett
höanix
Stammgast
#2 erstellt: 15. Okt 2016, 09:36
Moin,

welchen Tonabnehmer/Nadel nutzt du?
Externe Phonovorverstärker gibt es schon ab 25,- €.
Allerdings muss er technisch zum verwendeten Tonabnehmer passen.

Vielleicht verschiebt ein freundlicher Moderator diesen Thread in die Analogabteilung?

LG
akem
Inventar
#3 erstellt: 15. Okt 2016, 10:55
Ich hab vor nicht allzu langer Zeit ebenfalls einen Accuphase gebraucht gekauft und hab mich informiert, was es da für Phonoboards gibt. Meines Erachtens nach lohnt sich das nicht weil
- ziemlich teuer - dafür kriegst Du schon ziemlich nette externe Phonostufen
- ziemlich unflexibel - es stehen nur wenige Anpassungsmöglichkeiten an den Tonabnehmer zur Verfügung und die sind für heutige Tonabnehmer eher ungeeignet (damit meine ich v.a. MC-Tonabnehmer)

Wieviel Budget steht denn zur Verfügung und um welchen Tonabnehmer geht es denn?

Gruß
Andreas
höanix
Stammgast
#4 erstellt: 15. Okt 2016, 11:17
@Moderation
Danke fürs verschieben, in der Kaufberatung Kopfhörer hätte der TE wohl keine Antworten bekommen.

Wenn weitere Informationen zum verwendeten TA kommen kann man Tips geben.

LG Jörg
6100jrg
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 17. Okt 2016, 08:28
Hallo, verwende zurzeit ein Ortofon Black. Das soll wohl auch erstmal so bleiben.
Bin kein Freund von Spielereinen. Bei dem Board reizt mich auch, dass ich keine zusätzlichen Kabel kaufen muss, die ja auch preislich nicht ganz billig sein werden.
tinnitusede
Inventar
#6 erstellt: 17. Okt 2016, 08:57
die Kabelfrage ist eigentlich kein Problem, Du brauchst doch nur ein Paar, da am Plattenspieler ja wohl welche dran sind, mit mehr als 50 € muss man da nicht rechnen. Solche Sachen kann man auch ohne Magendrücken gebraucht kaufen.

Hans
6100jrg
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 17. Okt 2016, 08:59
Brauch ich nicht 2 Paar, da eines in den Phonoverstärker und eins wieder in den Accuphase muss?
tinnitusede
Inventar
#8 erstellt: 17. Okt 2016, 09:04
wenn am Plattenspieler keins dran ist, dann sind es zwei Paar,
analogius
Stammgast
#9 erstellt: 17. Okt 2016, 09:07
Hallo

Gratuliere zum E260!
Eine passende Platine hat natürlich schon ihre Vorteile. Kürzere Wege und kein zusätzliches "Fremdgerät", ausser du nimmst eine passende C27/C37 von Accuphase.
Ich hatte das AD-30 in einem E408. (Wenn du es für 600€ kriegst, -> sofort kaufen. Ich verkaufte mein Board erst kürzlich für diesen Preis)
Es entzehrt sehr neutral, was dem E260 sicherlich gute Vorarbeit leistet. Direkt von Japan sind die Platinen NEU übriges einiges günstiger wie in D...

Es ist schwierig, die Höreindrücke einer einzigen Komponente zuschreiben zu können. Das gesammte Setup spielt da eine Rolle.
Mit dem E260 hast du jedoch schon mal einen hervorragende Basis.
Meine Erfahrung ist, dass sämtliche Accuphase-Komponenten ihre Aufgabe souverain erfüllen. Dies gilt übrigens auch für das AC-5 Pickup!

Nachteile :

akem (Beitrag #3) schrieb:

- ziemlich teuer -
- ziemlich unflexibel -


Eventuell kannst du mal eine Platine zum Probehören besorgen?...

grüsse Marcel
6100jrg
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 17. Okt 2016, 09:11
genau das dachte ich mir. Werde mal menen Dealer danach fragen...
höanix
Stammgast
#11 erstellt: 17. Okt 2016, 09:27
Moin

Am Plattenspieler muss doch ein Cinchkabel dran sein.
Damit dann in den Vorverstärker. 1 Kabel zusätzlich vom PhonoVV zum Verstärker.
Da das ein normales Kabel sein kann kostet das doch nur 10-15 Euro.
Preislich gesehen würde ich einen externen Vorverstärker empfehlen.
Für 600-1000 Euro bekommt man welche die an jeden Tonabnehmer anpassbar sind.

LG
6100jrg
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 17. Okt 2016, 09:39
Bekomme das Board AD 30 für 800,-€. Da ich eigentlich das Black als System sehr gut finde, reicht mir eine einmalige Einstellung eigentlich.
An meinem Music Hall ist kein Kabel dran, das heißt, ich brauchte auf jeden Fall noch ein Paar.
höanix
Stammgast
#13 erstellt: 17. Okt 2016, 09:42
Beim Kabel für den Musik Hall dann auf eine niedrige Kapazität achten.

LG


[Beitrag von höanix am 17. Okt 2016, 11:20 bearbeitet]
6100jrg
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 17. Okt 2016, 10:12
Oh, danke für den Tip
8erberg
Inventar
#15 erstellt: 17. Okt 2016, 11:20
Hallo,

wenn selbermachen geht: https://www.thomann.de/de/pro_snake_phono_line.htm
dazu gute RCA-Stecker

Fäddisch

Peter
6100jrg
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 17. Okt 2016, 12:21
Mann, wenn ich das könnte....
8erberg
Inventar
#17 erstellt: 17. Okt 2016, 12:52
Hallo,

das ist noch keine Kunst, da reicht doch aus wenn man weiß wo beim Lötkolben die Seite ist die heiß wird...

Peter
höanix
Stammgast
#18 erstellt: 17. Okt 2016, 13:33
Und wenn man es nicht weiß, dann merkt man es!

LG
WBC
Stammgast
#19 erstellt: 17. Okt 2016, 16:51

höanix (Beitrag #11) schrieb:
Moin


Für 600-1000 Euro bekommt man welche die an jeden Tonabnehmer anpassbar sind.

LG



Das geht auch schon preisgünstiger...

look here:

http://www.ebay.de/i...d:g:XNAAAOxykVNRvbnh

oder auch here:

http://www.hifi-foru...rum_id=8&thread=7448


LG Carsten


[Beitrag von WBC am 17. Okt 2016, 16:54 bearbeitet]
akem
Inventar
#20 erstellt: 17. Okt 2016, 18:02

höanix (Beitrag #13) schrieb:
Beim Kabel für den Musik Hall dann auf eine niedrige Kapazität achten.

Die Ortofon 2M-Serie will eine Abschlußkapazität von 150-300pF "sehen" (Datenblattangabe).
Für die Plattenspieler-interne Verkabelung (Tonarm) mußt Du etwa 40pF rechnen. Ein einigermaßen kapazitätsarmes Cinchkabel hat etwa 70-100pF pro Meter. Leider wird die Kapazität bei Kabeln in den seltensten Fällen angegeben - hier hat man den großen Vorteil beim Eigenbau, da bei Meterware die Kapazität noch eher angegeben wird als bei fertigen Kabeln. Den Rest mußt Du dann an der Phonostufe einstellen: das wäre dann ein Spielraum von 0 bis maximal 150pF wobei ein bischen Ausprobieren durchaus legitim ist - erlaubt ist, was gefällt...

Wenn Du einen guten Händler an der Hand hast wird er Dir sicher ein Kabel konfektionieren. Manche Händler versuchen dann aber, einem sündteure Stecker aufzuschwatzen. Da kann man durchaus mehrere zehn Euro pro Stecker ausgeben. Imho reine Abzocke, ich wüßte nicht, was daran besser sein sollte. Im Gegenteil: oft sind solche exotischen Stecker schwierig zu konfektionieren (da gibt es welche, die ein wahrer Baukasten sind, es gibt welche, die aus dem Vollen gefräst sind und durch ihre schiere Masse schlecht zu löten sind weil sie erst mal aufgeheizt werden müssen, manche gehen enorm streng auf Cinchbuchsen oder ziehen deren Massekontakt beim Abstecken mit raus usw...). Imho muß man nicht unbedingt mehr als 2€ pro Stecker ausgeben um was Vernünftiges zu kriegen...
Ich bin mir sicher, daß sich bei Bedarf für ein kleines Taschengeld oder eine einschlägige Sachspende in Form eines Tonträgers o.ä. auch ein Forianer finden würde, der Dir ein Kabel nach Wunsch zusammenbrät...

Gruß
Andreas
höanix
Stammgast
#21 erstellt: 17. Okt 2016, 20:34
Moin

@WBC
Ich weiß das es gute günstige und anpassbare Phonovorstufen gibt.
Die Accuphase Phonovorstufen gehören trotz ihres Preises ja leider nicht dazu.
Deshalb war mein Vorschlag ja eine externe Vorstufe.
Das gesparte Geld kann man dann in einen zweiten guten Tonabnehmer investieren.
Wie 6100jrg schon schrieb:

verwende zurzeit ein Ortofon Black. Das soll wohl auch erstmal so bleiben

nutzt so ein Tonabnehmer irgendwann ab.
Dann hat man einen guten Tonabnehmer in Reserve.
Wie wir ja alle wissen ist die Preisentwicklung trotz "Vinylboom" nur in eine Richtung.
Ich hoffe ich konnte meine Gedankengänge verständlich formulieren.

LG Jörg

Edit
@akem
Verständliche Annahme mit dem 2M, allerdings gibt es noch andere Ortofon Black.
Der TE hat sich da nicht genauer zu geäussert.


[Beitrag von höanix am 17. Okt 2016, 20:38 bearbeitet]
6100jrg
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 18. Okt 2016, 06:21
Also ich habe ein Ortofon Black, hat mich damals 700,-€ gekostet.
Klingt auch immer noch sehr gut.
An Akem:
Für so ein Kabel wäre ich schon sehr dankbar. Habe selbst echt 2 linke Hände ,
sowas bekomme ich nicht hin.
V ielleicht könntest Du ja.....

8erberg
Inventar
#23 erstellt: 18. Okt 2016, 07:08
Hallo,

ui, abnutzende Tonabnehmer. Ich hab etliche Systeme die über 40 Jahre alt sind.
Nadeln nutzen ab, aber Systeme nicht.
Auch wenn irgendwelche Heins sowas erzählen.

Ab & an bricht ein Wicklungsdraht oder das Gehäuse meldet sich ab, aber das ist eben so.
Sonst passiert an einem Tonabnehmer exakt - nix.

Peter
höanix
Stammgast
#24 erstellt: 18. Okt 2016, 07:17
Moin
@8erberg
Entschuldigung für die falsche Formulierung, ich meinte die Nadel.

Bei 700 € könnte es auch ein Quintet Black sein.

LG
tinnitusede
Inventar
#25 erstellt: 18. Okt 2016, 08:40

6100jrg (Beitrag #22) schrieb:

Für so ein Kabel wäre ich schon sehr dankbar. Habe selbst echt 2 linke Hände ,
sowas bekomme ich nicht hin.
:hail


brauchst Du auch nicht, es gibt reichlich Angebote,

https://www.ebay-kle...-/529570555-172-7499

https://www.ebay-kle...4/533363599-172-9245

https://www.ebay-kle...m/515940357-172-4896

https://www.ebay-kle...e/502369328-172-3037

reicht´s, oder noch ein paar?,

Hans
6100jrg
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 18. Okt 2016, 12:36
6100jrg
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 24. Okt 2016, 08:17
So, nun habe ich mich doch zum Kauf eines AD 30 Platine entschieden.
hatte vorher einen Accuphase 303 X mit Phonoeingang.
Und ich muss sagen, bin total begeistert.
Ich meine, persönliche Einschätzung, alles klingt irgendwie viel klarer. Die Bässe kommen auch druckvoller.
Habe das ganze Wochende mit verschiedensten Platten gehört.
Vielen Dank für die tollen fachlichen Kommentare hier im Forum....
tinnitusede
Inventar
#28 erstellt: 24. Okt 2016, 13:38
ach ja, man macht auch Nägel mit Köpfen,

Hans
Japanbarock
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 24. Okt 2016, 13:47
Ich nutze die AD-30 an einem Dynavector XX2 MK2 und bin restlos begeistert.
Es mag sein, dass es im Bereich von 1.000,-€ noch bessere Phonostufen gibt, mir war aber auch wichtig, keine weitere Kiste rumstehen zu haben. Tja und die kurzen Signalwege dürften jedes „High End-10.000,-€-Cinchkabel“ schlagen.
6100jrg
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 25. Okt 2016, 10:06
Genauso habe ich auch gedacht. Ich schätze, es gibt immer eine Steigerung.
Aber im Moment bin ich damit mehr als zufrieden. Vielleicht irgendwann mal einen neuen Tonarm, oder ein neues System.....
Aber muss das geld ja au8ch erstmal verdienen
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