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reiner Phonoverstärker oder Vorverstärker

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bjarne
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Dez 2011, 20:45
Hi,
ich entdecke meine Liebe zur guten alten Analogtechnik wieder und so kam ich auf Umwegen zu einem Cayin TA35 Röhren-Amp, der ja leider keinen Phono-Eingang bietet. Am so einem Teil möchte man ja allerdings ja auch das noch vorhandene Vinyl hören. Also: Plattenspieler an den Onkyo AVR1007 angeklemmt, Cayin mit dem pre-out des Onkyos verbunden und ... nicht zufrieden. Also jetzt meine Überlegung: reine Phonovorstufe oder doch einen guten gebrauchten oder auch neuen Vorverstärker? Rest des Stereoteils der Anlage: Quadral amun als Boxen, Nad 515 Cdp. Der Plattenspieler wird noch getauscht und wird in naher Zukunft ein Thorens werden.
Ins Auge gefasst hab ich die NAD PP2 als reine Phonovorstufe oder soll ich mir doch lieber einen "alten" Klassiker als Universalvorverstärker? Als Preisobergrenze schweben mir zwischen 300 und 500€ vor, damit ich inclusive Dreher unter 1000 bleiben kann. Für Anregungen wäre ich dankbar.
Bjarne
raindancer
Inventar
#2 erstellt: 27. Dez 2011, 21:22
Endlich mal ein vernünftiges budget, Bravo! Aber bloß nicht den NAD, denk nicht mal dran (auch nicht an den Creek OBHxx). Du bekommst gebraucht Spitzenphonos wie Camtech (heut wieder Audiolab) oder Omtec Antares oder oder.

aloa raindancer
bjarne
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 27. Dez 2011, 21:52
ja, die Teile sollen mich ja auch bis ins hohe/noch höhere Alter begleiten- wie die amun-bei denen musste ich in 23 jahren nicht mal die Sicken tauschen. Beim Cayin muss ich gegebenenfalls mal die Röhren tauschen, der Rest sollte mich auch überdauern. Plattenspieler haben ja eine ähnlich lange Lebenserwartung- also lieber einmal richtig investieren und gut ist. Also soll was ordentliches her, um meine audiophile midlife-crisis zu überwinden.
Was ist an dem Nad aus zu setzen. Eigentlich mag ich den "röhrigen" Klang der NAD Geräte- mein erster war der Nad 140- und the first cut is the deepest...
@drian
Inventar
#4 erstellt: 27. Dez 2011, 22:05
Hast du vor mit einem MM/MI System oder mit einem MC System zu hören?

Wenn Zweites zutreffen sollte würde ich sicher nicht zum NAD greifen sondern eher einen preamp nehmen, der sich anpassen läßt und eine gewisse Flexibilität bietet: Lehmann Black Cube oder Vanguard II zum Beispiel, beide kenne ich ganz gut und kann sie guten Gewissens empfehlen.

Sollte für dich nur ein MM/MI System in Frage kommen wäre ein Aikido von Hr. Otto oder auch ein SUPA 2.0 sicher keine schlechte Wahl



[Beitrag von @drian am 27. Dez 2011, 22:09 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#5 erstellt: 27. Dez 2011, 22:07

Was ist an dem Nad aus zu setzen


Schlechtes Preis/Leistungsverhältnis. Was die Messdaten angeht und im Hörvergleich ist der PP2 gegen den billigen Dynavox 750 schon bei einigen hier durchgefallen.


oder soll ich mir doch lieber einen "alten" Klassiker als Universalvorverstärker


Ich denke das ist in deinem Fall die bessere Idee.
Ne große Vorstufe mit regelbarer Phonosektion und auch MC-Unterstützung ist vielseitiger und du bekommst hier sicher deutlich mehr für dein Geld. Oft gibts die sogar regelrecht "nachgeschmissen"
Und langfristig kannste wenn du was verändern willst auch verschiedene Endstufen dranhängen.
five-years
Inventar
#6 erstellt: 27. Dez 2011, 22:15
kann den Clearaudio Basic Symmetry sehr empfehlen.
Passt sich automatisch an,mit ausgelagertem Netzteil und kling richtig gut.Ist allerdings ausschließlich für MC's.
Neupreis 750,- passt er gebraucht genau in deinen Preisrahmen.

LG Andreas
Kray
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 27. Dez 2011, 22:40
Hallo

ich hatte mal einen Lehmann für ca. 250 Euro, damals aufgerüstet vom langjährigen NAD PP2.

Nach einiger Zeit bemerkte ich aber, dass er zwar wesentlich 'besser' sprich detailreicher, präziser, klarer als der NAD ist, aber mir fehlte nun etwas (vorsicht Floskel) Musikalität. Irgendwie klang alles so steril... und ich hatte weniger Lust auf Platte hören. Das war beim PP2 nicht so. Habe mir den PP2 wieder ausgeliehen, aber natürlich ist er einfach nicht so 'gut' wie eine Lehmann oder Clearaudio. In seinem Preisbereich halte ich ihn trotzdem für genial, wer nur zweistellige Euro ausgeben will!

Nun habe ich einen Heed Questar. Der ist messtechnisch sicher jedem Lehmann unterlegen, aber meine Ohren finden's toll - sehr angenehm und rund, dabei mit feinen Details. Der Heed ist meine dicke Empfehlung. Muss natürlich auch zum Tonabnehmer passen, klanglich und von den Werten her.

Beim Questar muss man sich allerdings zwischen der MC und der MM Version unterschieden. Beide kosten ca. 280,- Euro, glaube ich.

Kray
Fhtagn!
Inventar
#8 erstellt: 28. Dez 2011, 11:14
schlagerbummel
Stammgast
#9 erstellt: 28. Dez 2011, 13:58
Hallo

Ich würde an Deiner Stelle auch lieber einen PhonoPre kaufen.

Darum werfe hier mal noch den Graham in die Diskussion. Ist ein reiner MM'ler, sehr warm und dynamisch. Kostet neu unter 300 €

Letztlich hilft aber nur sehr viel testen, was auch jede Menge Spass machen kann.

Was hast du denn für einen Dreher, was für ein System, warum willst du lieber einen Thorens?

LG, Armin
bjarne
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 28. Dez 2011, 23:09
Hi,
danke für die vielen Vorschläge. Werde mich am Freitag mal auf den Weg machen und mir das eine oder andere ansehen/hören.
Der derzeitige Dreher ist ein in die Jahre gekommener reloop mit einem völlig fertigen shure-System drin.
Thorens war immer ein Jugendtraum- allerdings als Schüler/Student in unerreichbarer Preisklasse. Später dann wurde Vinyl immer mehr zu Gunsten von CDs vernachlässigt. Das klassische Design der Thorens gefällt mir immer noch.
LG
Bjarne
schlagerbummel
Stammgast
#11 erstellt: 29. Dez 2011, 07:44
Hallo

Einen Reloop, aha ...

Dann würde ich tatsächlich erst mal den Dreher austauschen. Ich denke so wirst du schon einen großen Sprung nach vorne machen ...

LG, Armin
Burkie
Inventar
#12 erstellt: 29. Dez 2011, 12:39
Welcher Reloop ist es denn?
Macht er technische Probleme?
Falls nein, gibt es keine klanglichen Gründe, das Gerät zu wechseln.
Detektordeibel
Inventar
#13 erstellt: 29. Dez 2011, 21:03
Die besseren Reloops mit Direktantrieb 2000/4000 etc. sind durchaus brauchbar. Der aktuelle 6000er Super-OEM ist sogar absolute Spitzeklasse im Vergleich zu dem kram was sonst so als Neuware verkauft wird.

Einzig die 1000er Riementriebler von Reloop sind nicht empfehlenswert aufgrund des schlechten Gleichlaufs.
bjarne
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 29. Dez 2011, 22:47
Es ist leider der 1000er und die Probleme liegen neben dem System in der sich laufend ändernden Geschwindigkeit. Es lohnt meiner Meinung nach nicht, Geld; Zeit und Nerven in ein Gerät zu stecken, das ursprünglich mal 200 DM gekostet hat und nie viel getaugt hat.
Was Neugeräte angeht, nehme ich von Thorens immer mehr Abstand, je mehr ich in verschiedenen Foren lese. Also doch erst einmal den Gebrauchtmarkt durchforsten. Die Ebay-Preise insbesondere für Thorens sind ja teilweise abenteuerlich, da sie dem Originalpreis doch recht nahe kommen. Also doch eventuell Dual, da denen nicht so stark dieser Kultstatus anhaftet.
Mal sehen, was sich ergibt.
LG
Matti
germi1982
Moderator
#15 erstellt: 29. Dez 2011, 23:47
Da würde ich dir den 704 nahelegen. Der Antrieb ist praktisch wartungsfrei. Evt. müssen nur die Anschlusskontakte gereinigt werden. Dafür hast du dann aber einen Dreher der damals Spitzenklasse war.


Also doch eventuell Dual, da denen nicht so stark dieser Kultstatus anhaftet


Die Zeitschrift AUDIO hat es 1979 bei ihrem Test des 731Q auf den Punkt gebracht:

"So hat der Dual eigentlich nur einen Fehler: Er ist zu billig und damit zu wenig prestigeträchtig."

Den kompletten Test kann man hier lesen:

http://dual.pytalhost.eu/731t2/

Und ich schiebe noch einen Test über den 704 den ich empfohlen habe nach. Der Test stammt aus der Zeitschrift STEREO:

http://dual.pytalhost.eu/704t/


[Beitrag von germi1982 am 29. Dez 2011, 23:50 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#16 erstellt: 30. Dez 2011, 03:05

Es ist leider der 1000er und die Probleme liegen neben dem System in der sich laufend ändernden Geschwindigkeit.


Das wird das Pitch-Potentiometer sein, bekannte 1000er Reloop Krankheit. Da würd ich aber auch nix mehr großartig reinstecken. Als Bastlerware kann der dem einen oder anderen vielleicht noch nützlich sein aber das war es schon.

Wenn du vom Handling und der Ausstattung ansonsten zufrieden warst kannste ja nach nem Technics 1210er oder nem Super-OEM schauen.

Natürlich gibts auf dem Gebrauchtmarkt viele viele im Prinzip brauchbare Plattenspieler. Bei Gebrauchtware würd ich zu nem Kauf hier im Forum raten, sind meistens ehrlichere Geräte und oft schon wieder "restauriert" und mit neuen Verschleißteilen.
Fhtagn!
Inventar
#17 erstellt: 30. Dez 2011, 07:42
Technics SL-Q2 oder Q-3.

Ehrliche Arbeitergeräte ohne Allüren, dafür mit guter Verarbeitung und gutem Klang.

Die aktuellen Preise für diese Modelle sind ein Witz, darum: Kaufen, solange es sie noch gibt.
Ein 1210 ist nicht besser, nur etwas größer.
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