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Dual CS 750 vs: Rega Planar 2

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olik1602
Schaut ab und zu mal vorbei
#51 erstellt: 25. Sep 2017, 22:37
kurze frage noch in die runde. Mir kommt es so vor als ob der TA etwas leiser spielt. Könnte mir jemand sagen ob z.B. ein Musical Fidelity V-90LPS Phono-Vorverstärker bei meinem Advance Acoustic ix 120 Verstärker klanglich etwas bringt?


https://advance-acoustic.com/en/archives/96-x-i120
gapigen
Inventar
#52 erstellt: 26. Sep 2017, 08:04
Ich würde mich eher nach einem PhonoPre mit mehr Einstellmöglichkeiten umschauen, z.B. der Pro-Ject Phonobox DS. Der hat so etwas Nettes wie "Verstärkung in DB".
Wie es schaut ist der von Dir angegebene etwas limitiert diesbezüglich.
Marsilio
Inventar
#53 erstellt: 26. Sep 2017, 10:56
Vielleicht findest Du einen gebrauchten Musical Fidelity V-LPS. Das ist der direkte Vorgänger des V-90, aber eher besser da mit besserem Netzteil ausgestattet. Einstellmöglichkeit gibt es keine; punkt MM hat er aber eine sehr brauchbare Anschlusskapazität von knapp über 120üpF. Ich betreibe so ein Teil nun schon einige Jahre und bin immer noch sehr angetan.

Für relativ kleines Geld hier gerne empfohlen wird der ART DJ PRE II - hier gibt's sogar eine Einstellmöglichkeit.

LG
Manuel
Tywin
Inventar
#54 erstellt: 26. Sep 2017, 15:42
Hallo,


Für relativ kleines Geld hier gerne empfohlen wird der ART DJ PRE II - hier gibt's sogar eine Einstellmöglichkeit.


zwei unterschiedliche pF Einstellungen, Subsonic-Filter und stufenlos regelbare kräftige Vorverstärkung mit Übersteuerungsanzeige. Solide Verarbeitung und einwandfreie Stromversorgung. Die sehr helle blaue Kontrollleuchte kann man übermalen/abkleben ...

Warum vergleichsweise ein Gerät vom MF überhaupt genannt wird verstehe ich nicht. Für dessen Preis bekommt man eine Pro-Ject Phono Box S mit erheblich mehr Einstellmöglichkeiten und einer funktionierenden Stromversorgung.

Von mir gibt es für alle mir bekannten Geräte von MF hinsichtlich Preis/Leistung "Daumen runter!".

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 26. Sep 2017, 15:43 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#55 erstellt: 26. Sep 2017, 16:08
[quote="Tywin (Beitrag #54)"]Hallo,

[quote]Warum vergleichsweise ein Gerät vom MF überhaupt genannt wird verstehe ich nicht.
VG Tywin[/quote]

Ganz einfach: Das Teil ist gut verarbeitet und überzeugt klanglich.

Wegen dem Preis: Deshalb empfehle ich ja den Gebrachtkauf des nicht mehr aktuell angebotenen V-LPS. Design-mässig ist die V-LPS schon schicker als der ART DJ PRE II.

LG
Manuel
lini
Inventar
#56 erstellt: 26. Sep 2017, 20:29
Michael: Wobei man eigentlich dazusagen müsste, dass "kräftige Verstärkung" auf den DJPreII nur mit einer gewissen Einschränkung zutrifft. Sprich, dank der Gain-Regelung in der Ausgangsstufe kann die Verstärkung zwar bis auf rund 45 dB hochgedreht werden - der geringe Versorgungsspannungsrahmen von knapp 5 Volt für die Operationsverstärker bedingt jedoch, dass das Gerät maximal "nur" etwa 1,4 V(eff) liefern kann. Bei voll aufgedrehter Verstärkung entspricht das einem Eingangssignal von rund 7,9 mV(eff) bei 1 kHz - was bedeutet, dass man bereits mit normal lauten MMs und MIs mit einem Übertragungsfaktor von 1 mV pro 1 cm/s und noch recht normal laut geschnittetenen Platten hart am Rande der Clipping-Grenze operieren würde (während die Clipping-LED natürlich schon ein ganzes Stück früher anschlüge...). Praktisch gut nutzbar ist die hohe Verstärkung also letztlich eher nur als Nachbrenner für eher leise Tonabnehmer (und in eingeschränktem Maße auch für eher leise geschnittene Platten, die dann aber freilich besser sehr sauber und weitestgehend kratzerfrei sein sollten...). Mit eher lauten Systemen und/oder laut geschnittenen Platten wäre der DJPreII bei voll aufgedrehter Verstärkung hingegen definitiv überfordert.

Damit möchte ich den kleinen Art allerdings wohlgemerkt nicht schlechtreden, denn für seinen Preis ist der DJPreII immer noch ein ausgesprochen gutes und auch überdurchschnittlich gut ausgestattetes Produkt - aber man sollte sich eben der Einschränkung bewusst sein, dass er nur bedingt als 45-dB-Vorstufe betrachtet werden kann.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Tywin
Inventar
#57 erstellt: 26. Sep 2017, 21:01
Hallo Manfred,

mein technisches Verständnis ist zu beschränkt um mir meine folgende Frage selbst beantworten zu können:

Kann ich mit einem kräftigeren Netzteil (Ich verfüge über zwei brauchbare Universalnetzteile die ich mir für China-Amps beschaffte.) dem von Dir genannten Defizit entgegen wirken ohne den Pre zu beschädigen?

Wie viel Spannung verträgt der Pre maximal problemlos oder belasse ich es bei der gegebenen Spannung und es genügt die bessere Stromlieferfähigkeit?

LG Michael
Hörbert
Inventar
#58 erstellt: 26. Sep 2017, 21:34
Hallo!


genügt die bessere Stromlieferfähigkeit?


Selbst wenn ein Netzteil bei gleicher Spannung 100x oder gar 1000x so viel Strom wie das Originalnetzteil liefern würde würde es nicht das geringste nützen da die Schaltung, -bedingt durch ihren Innenwiderstand nur ein bestimmtes Quantum ( und das ist in der Regel weit weniger als die mitgeliferten Netzteile abgeben) aufnehmen kann.

"Stromlieferfähigkeit" bei Netzteilen ist also eigentlich reine Augenwischerei.


....dem von Dir genannten Defizit entgegen wirken ohne den Pre zu beschädigen?.........


Nein, bei höherer Spannung laufen entweder die verbauten Spannungsregler heiß und brennen irgendwann durch oder es sind gar keine Verbaut dann verschiebt sich der Arbeitspunkt (respektive eigentlich die Arbeitspunkte) der Schaltung und sie tut nicht mehr das was sie soll sondern etwas mehr oder weniger knapp daneben. Die Schaltung läuft dabei natürlich ebenfalls heiß und brennt dann genau so irgendwann durch.

Fazit: "Finger weg."

Ein einfacher externer Entzerrer ist keine eierlegende Wollmilchsau und wenn dir die gebotene Leistung nicht genügt kauf die gefälligst etwas anderen was deinen Ansprüchen eher entgegenkommt.

MFG Günther
Tywin
Inventar
#59 erstellt: 26. Sep 2017, 21:53
Hallo Günther,

Danke für Deine Antwort.

Ich kann mich über den Nutzen des Geräts nicht beklagen, welches ich trotz u.a. vorhandenem Trigon Vanguard II und Phono Box S hauptsächlich benutze.
Auch für mein einziges HO-MC genügt der ART problemlos.

LG Michael


[Beitrag von Tywin am 26. Sep 2017, 21:59 bearbeitet]
lini
Inventar
#60 erstellt: 26. Sep 2017, 22:28
Michael: Nein, da geht nichts. Dazu ist das Ding quasi schon zu komplett und "robust" konstruiert. Sprich, die AC- oder DC-Eingangsspanung wandert im Gerät erstmal durch einen Brückengleichrichter und wird dann von einem Linearregler (sollte ein LM340T-5 sein) auf 5 Volt geregelt - und damit werden (über einen kleinen Widerstand) auch die beiden Doppel-Operationsverstärker (je einer pro Kanal für die eigentliche Entzerrerstufe und die Ausgangstreiberstufe) versorgt. Überdimensionierung ist da also weder Spannungs- noch Stromstärken-seitig wirklich sinnvoll, zumal das an der erläuterten Einschränkung nichts ändern würde.

Wenn man mag, kann man aber noch ein klein bisschen Klangpotenzialtuning betreiben, indem man die Gleichrichtung vorverlagert und auch dem Regler schon eine ziemlich glatte Spannung zufüttert. Und der nominelle Strombedarf ist 150 mA - man könnte also spaßeshalber gleich DC aus einer Batterie- bzw Akku-Spannungsquelle oder einem kleinen, am besten auch linear geregelten Netzteil zuführen, aber da sollte eine Stromlieferfähigkeit um 250 mA eigentlich schon locker dick genug dimensioniert sein.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Tywin
Inventar
#61 erstellt: 26. Sep 2017, 23:31
Hallo Manfred,

Danke für die Erklärung. Es wäre ja schön gewesen wenn das mitgelieferte Netzteil die Limitierung dargestellt hätte.

Mit meinen beiden China-Amps wurden Netzteile mitgeliefert die nicht die maximal angegebene Leistungsfähigkeit ermöglichen. Daher hatte ich mir leistungsfähigere NT beschafft, mit welchen ich die maximalen Möglichkeiten dieser Geräte ausschöpfen kann.

LG Michael
lini
Inventar
#62 erstellt: 27. Sep 2017, 00:15
Michael: Keine Ursache.

Und mei, man kann natürlich auch mal "was (technisch unbedenklich) Fetteres" anhängen, wenn man's schon rumliegen hat. Gerade bei von der lieferbaren Stromstärke her deutlich überdimensionierten Schaltnetzteilen riete ich da allerdings eher zur Vorsicht, denn die können mitunter mit schwacher Belastung nicht richtig umgehen - und, salopp fomuliert, flippen dann eher komisch rum. Unter anderem deswegen riete ich eben eher zu einem nur schwach überdimensionierten, linear-geregeltem, konventionellen Netzteil, wenn man der internen Versorgungsspannungsaufbereitung durch eine halbwegs preiswerte, externe Maßnahme das Leben noch etwas erleichtern will.

Heißt also, der DJPreII ist schon so konstruiert, dass man ihm mit einem aufwendigeren Netzteil nicht mehr viel Gutes tun kann - woran man eben auch merkt, dass er ein vernünftig konzipiertes Gerät aus dem Prosumer-Sektor darstellt, dem der Kunde eben nicht erst noch durch Erwerb eines teuren Tuning-Netzteils auf die Sprünge helfen soll, damit eine "richtig runde" Lösung daraus wird. Letzterer Ansatz ist eher eine gängige Methode im Hifi-Sektor - und eine, die ich doch eher als Unsitte bezeichnen würd...

Grüße aus München!

Manfred / lini

P.S.: Achja, und zu Deiner konkreten Frage von weiter oben: Der interne Spannungsregler sollte eigentlich spätestens ab 8 Volt (nach der Gleichrichtung) einwandfrei arbeiten. Wieviel maximal ginge, kann ich hingegen mangels genauer Kenntnis des Typs und geringer Erfahrung mit der Dimensionierung von Kühllösungen nicht so recht einschätzen - laut Hersteller-Spezifikation sollte man aber zumindest mit bis zu 12 Volt am Eingang noch auf der sicheren Seite sein.


[Beitrag von lini am 27. Sep 2017, 00:38 bearbeitet]
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