Thorens TD 160 S MKV an Pioneer TX-NR 414 Surround Receiver

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casomat
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Okt 2017, 16:41
Servus Leute,

eine nette Person hat mir den o.g. Thorens (mit einem Ortofon System) für Nüsse überlassen, darüber freue ich mich sehr! Da ich weniger aus dem audiophilen, sondern vielmehr aus dem Heimkinobereich komme habe ich nur so'n Pioneer AV Receiver.

Ich will nun auch keine Unsummen ausgeben, aber kann mir mal jemand einen Vorverstärker empfehlen (gerne mit link zu ebay (Plz 47119)), was man sich da so zulegen könnte? Ich habe absolut keine Ahnung und es sollte erstmal eine kostengünstige Lösung sein, da ich eh keine gescheiten Boxen habe (nur ein billiges Canton Satelittenboxen-Surround-System).

Was ist denn mit diesen 20€ Dingern? Gibt es unter denen die Eierlegende Wollmilchsau?

Dank und Gruß!
ad-mh
Inventar
#2 erstellt: 23. Okt 2017, 17:11
Moin,

bei TX NR 414 über Google bekomme ich Onkyo anstatt Pioneer heraus.
Egal... der einfachste, ordentliche PhonoVV ist der ART DJ Pre 2.
Es gibt auch noch ein Dynavox Gerät, welches noch preiswerter. Beim ART ist allerdings die Phono Kapazität praxisgerechter und das Ding ist einstellbar.

https://www.thomann....TEAAYASAAEgJwe_D_BwE

VG Andreas
Jörg_A.
Stammgast
#3 erstellt: 23. Okt 2017, 17:12
Für Deine Ansprüche sollte ein günstiger Phono-Vorverstärker reichen. Aber nimm einen mit Netzteil.
Die ganz billigen haben intern eine 9V-Batterie. Da brauchst Du dann noch ein gescheites Netzteil (sonst brummt's).
ad-mh
Inventar
#4 erstellt: 23. Okt 2017, 17:17
Das letzte Gerät, um 30 EUR, welches ich offen hatte, hatte eine Phono MM Kapazität von über 200pF.
Ohne zu wissen, welches System der TE an seinem Thorens betreibt, kann man im Preisbereich unterhalb des ART (100pF gemessen von Albus 120pF) keine Empfehlung aussprechen, es sei denn, man kennt die Werte der billigeren Geräte.

Ansonsten kauft der TE billig und zweimal.
casomat
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 23. Okt 2017, 19:50

ad-mh (Beitrag #2) schrieb:
Moin,

bei TX NR 414 über Google bekomme ich Onkyo anstatt Pioneer heraus....

Ach, siehste mal, nicht mal das hatte ich richtig auf der Reihe...;-)


ad-mh (Beitrag #4) schrieb:
Das letzte Gerät, um 30 EUR, welches ich offen hatte, hatte eine Phono MM Kapazität von über 200pF.
Ohne zu wissen, welches System der TE an seinem Thorens betreibt, kann man im Preisbereich unterhalb des ART (100pF gemessen von Albus 120pF) keine Empfehlung aussprechen, es sei denn, man kennt die Werte der billigeren Geräte.

Ansonsten kauft der TE billig und zweimal. ;)

Sei mir nicht böse, aber ich verstehe kein Wort...;-)


Jörg_A. (Beitrag #3) schrieb:
Für Deine Ansprüche sollte ein günstiger Phono-Vorverstärker reichen. Aber nimm einen mit Netzteil.
Die ganz billigen haben intern eine 9V-Batterie. Da brauchst Du dann noch ein gescheites Netzteil (sonst brummt's).

So werde ich es dann wohl machen, also du meinst so ein 20-30€ Kästchen von Amazon, oder?


[Beitrag von casomat am 23. Okt 2017, 19:54 bearbeitet]
Vogone
Inventar
#6 erstellt: 23. Okt 2017, 20:18
Hi,

hier mal zwei Beispiele: eins zwei
VG Andy
soundrealist
Gesperrt
#7 erstellt: 23. Okt 2017, 20:24

casomat (Beitrag #5) schrieb:

ad-mh (Beitrag #2) schrieb:

Ansonsten kauft der TE billig und zweimal. ;)

Sei mir nicht böse, aber ich verstehe kein Wort...;-)



Er will damit sagen: Wir benötigen Informationen zum Tonabnehmersystem, welches auf dem Tonarm des Plattenspielers montiert ist. Sonst passen hinterher möglicherweise die Anschlußwerte nicht. Im Zweifelsfall: Einfach ein Foto davon machen und posten
ad-mh
Inventar
#8 erstellt: 23. Okt 2017, 20:29
Richtig.
Es wäre ziemlich dumm, sich einfach so, den billigeren Verstärker zu kaufen.


[Beitrag von ad-mh am 23. Okt 2017, 20:29 bearbeitet]
casomat
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 23. Okt 2017, 20:30
Verstehe...

es ist dieser Eumel montiert:

20171023_202811

und bestellt habe ich gerade Dynavox TC 750, funzt der? Gab's für schlanke 24€


[Beitrag von casomat am 23. Okt 2017, 20:32 bearbeitet]
ad-mh
Inventar
#10 erstellt: 23. Okt 2017, 20:36
Der Eumel, ein Ortofon OMB kann durchaus höhere Kapatitäten vertragen. Jeder einfache Phono Pre sollte damit klarkommen.
soundrealist
Gesperrt
#11 erstellt: 23. Okt 2017, 20:36

casomat (Beitrag #9) schrieb:

Eumel montiert



Niedliche Bezeichnung für ein OMB10.

Aber alles richtig gemacht, damit dürften die "Entzerrervorverstärkerprofis" sicherlich etwas anfangen können, so daß sicher gleich auch ein paar brauchbare Tips kommen

EDIT: gerade gesehen.... Kreuzpost


[Beitrag von soundrealist am 23. Okt 2017, 20:38 bearbeitet]
casomat
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 23. Okt 2017, 20:39
Ok, hört sich doch gut an, dann bin ich erstmal happy!

Da wir ja jetzt die ernsten Dinge geklärt haben, könntest du mir freundlicherweise nochmal genau für doofe erklären, was du da gerade eruiert hast? Darauf, dass das Abnehmersystem irgendwo nicht mit Klar kommt wäre ich als letztes gekommen, Du hast ja schon gemerkt, dass sich meine Schallplattenkenntnisse auf Biene Maya Platten scratchen mitte der Siebziger beziehen. Kann da also was "durchknallen"?
Vogone
Inventar
#13 erstellt: 23. Okt 2017, 20:40
Dynavox TC 750 ist OK
soundrealist
Gesperrt
#14 erstellt: 23. Okt 2017, 20:41
@TE: Nein, da geht nichts kaputt. Alles gut. Mit dem, was Du bestellt hast, sollte es funktionieren.


[Beitrag von soundrealist am 23. Okt 2017, 20:42 bearbeitet]
ad-mh
Inventar
#15 erstellt: 23. Okt 2017, 20:43
Der Dynavox ist in Ordnung.
casomat
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 23. Okt 2017, 20:45
Super, ich bin zufrieden, Leute!

Ich danke euch vielmals für die tolle Beratung! Wenn ich aufrüste melde ich mich dann wieder...
soundrealist
Gesperrt
#17 erstellt: 23. Okt 2017, 20:47
frank60
Inventar
#18 erstellt: 23. Okt 2017, 20:49
Auch wenn der TE seine Lösung gefunden hat, aber manchmal ist es dumm und andere Hilfesuchende finden tatsächlich diesen Thread und die Aussage:

Jörg_A. (Beitrag #3) schrieb:
Die ganz billigen haben intern eine 9V-Batterie. Da brauchst Du dann noch ein gescheites Netzteil (sonst brummt's).

Interessant, erkläre mal.

Ich habe ja hie auch noch so einen billigen 9€ Hama herumliegen, den ich mal als schnelle Notlösung brauchte. (Im Übrigen klingt der auch nicht soo viel schlechter, als teure PreAmps, wenn ein passender TA dran hängt), der rauscht und brummt mit 9V Batterie kein Bißchen. Mit sehr einfachen, dem Preis angemessenen Netzteilen dagegen schon.
höanix
Inventar
#19 erstellt: 23. Okt 2017, 23:00
Ich würde die Nadel noch reinigen!
Kostet nichts und bringt noch etwas besseren Klang.
OM10 am TC-750 funktioniert bei mir auch gut.

Gruß Jörg

PS:

casomat (Beitrag #12) schrieb:
Kann da also was "durchknallen"?

Wenn die Kapazität des Vorverstärkers nicht passt wird der Frequenzgang des Tonabnehmers verzerrt und die Höhen können sich sich hart und schrill anhören.


[Beitrag von höanix am 23. Okt 2017, 23:06 bearbeitet]
casomat
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 23. Okt 2017, 23:49
Okydoky, ich habe auch noch das zeugs auf dem Bild. Ist das, um die Platten nass abzuspielen? Habe mal gehört, dass soll nicht so gut sein?

20171023_234145-1
soundrealist
Gesperrt
#21 erstellt: 24. Okt 2017, 09:19
So weit ich mich erinnere, muss man dann immer "bei der Stange" bleiben, die Platten wären dann nicht mehr "trocken" abspielbar. Habe so etwas selbst nie benutzt. Ob das ein Gerücht ist oder tatsächlich zutreffend ? Vielleicht hat ja der eine oder andere hier im Forum ja mal praktische Erfahrungen damit sammeln können.....

Ohne Feedback aus der Userschaft würde ich bei dem Ding aber erst mal "den Ball flach halten"


[Beitrag von soundrealist am 24. Okt 2017, 09:20 bearbeitet]
Jörg_A.
Stammgast
#22 erstellt: 24. Okt 2017, 13:17

frank60 (Beitrag #18) schrieb:


Jörg_A. (Beitrag #3) schrieb:
Die ganz billigen haben intern eine 9V-Batterie. Da brauchst Du dann noch ein gescheites Netzteil (sonst brummt's).

Interessant, erkläre mal.


Gerne. Ein Bekannter hat an so ein Billigteil ein einfaches unstabilisiertes Netzteil gesteckt. Das hat gebrummt.
Ich hab ihm dann ein ordentliches gegeben...... dann war Ruhe.
BTW: Es sollte natürlich heissen.... "kann brummen". Müssen muss es nicht.
casomat
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 25. Okt 2017, 01:36

soundrealist (Beitrag #21) schrieb:
So weit ich mich erinnere, muss man dann immer "bei der Stange" bleiben, die Platten wären dann nicht mehr "trocken" abspielbar. ...)


Ja, das habe ich auch gehört, daher werde ich das Zeugs wahrscheinlich entsorgen.
.JC.
Inventar
#24 erstellt: 25. Okt 2017, 07:08
Moin,

wenn die Platten unter Verwendung dieses Nassabspieldingens gehört wurden,
dann wirst du sie waschen müssen - ansonsten hast du Lagerfeuer (so knacken u. prasseln die LPs)

Wenn der Thorens dann Musik abspielt, kannst du an eine neue Nadel denken.
(vernünftigerweise die OM 20)

viel Spaß beim Einstieg in dieses tolle Hobby
höanix
Inventar
#25 erstellt: 25. Okt 2017, 09:04
Moin

Warum willst du die Reinigungsflüssigkeit entsorgen?
Es gibt genügend die nass hören, kannst sie doch gegen Versandkostenerstattung verschenken.

Gruß Jörg
soundrealist
Gesperrt
#26 erstellt: 25. Okt 2017, 09:26
Oder sogar verkaufen. Möglicherweise gibt es ja Leute, die ein solches System nutzen und für "Nachschub" dankbar sind.
casomat
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 25. Okt 2017, 21:39

.JC. (Beitrag #24) schrieb:
Moin,

wenn die Platten unter Verwendung dieses Nassabspieldingens gehört wurden...)

Nein, meine paar, die ich noch habe, Gott sei Dank nicht!


.JC. (Beitrag #24) schrieb:

(vernünftigerweise die OM 20)

Whoaaaaaaa, 150 Eugen!!!!!1! Bitte nicht...



.JC. (Beitrag #24) schrieb:
viel Spaß beim Einstieg in dieses tolle Hobby :*

Danke, danke, macht schon Spaß! Habe seit 40 Jahren keine mehr aufgelegt! Habe immer gedacht, "wat willste mit dem alten Rummel, gibt nix besseres als 'ne CD oder 'ne Kassette..." Tja, die Zeiten ändern dich...;-)
casomat
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 25. Okt 2017, 21:50
Ja, also die Flüssigkeiten werde ich wohl irgendwie an den Mann bringen, da werde ich mich nicht reinhängen.

By the way: habe eben festgestellt, dass die Kiste keine 45 Umdrehungen mehr macht. In beiden Einstellungen lassen sich nur noch LPs abspielen. Wenn ich den Plattenteller abnehme erkenne ich den Mechanismus, der den Riemen verstellt. Der Riemen springt allerdings nicht mehr ganz hoch, so wie ich das interpretiere (auf dem oberen Bild zu sehen). Ist der ausgeleiert?
20171025_214245-1
20171025_214226-1

P.S.: Der Dynavox ist übrigens angekommen. Lustiger "Verstärker", aber reicht für meine Verhältnisse.

Habe die ersten Platten mal aufgelegt (Soundtracks von "Der Profi" und "The Thing", E. Morricone) Irgendwas knarzt und ächzt noch, werde jetzt mal eine Bürste für die Nadel organisieren... Vielleicht liegt es auch an den bekackten Satelittenboxen.


[Beitrag von casomat am 25. Okt 2017, 21:56 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#29 erstellt: 25. Okt 2017, 22:15
Nabend !

Phase 1:
Bitte Pulley + Riemen + Lauffläche des Innentellers entfetten, z. B. Isopropanol

Phase 2:
Position des Pulley nachjustieren

Phase 3:
PASSENDEN Riemen neu kaufen

Phase 4:
a) Finger-in-den-Hals-stecken oder
b) Schubiduh brüllen oder
c) hier um Rat fragen

oder ähnliches

Viel Erfolg,
Erik
ad-mh
Inventar
#30 erstellt: 25. Okt 2017, 22:16
Moin,

soweit der Riemen alt ist, kann das schon ausreichen, dass er nicht mehr nach oben will. Von der Umschaltung würde ich so lange die Finger lassen, bis ein neuer Riemen probiert worden ist.

VG Andreas
casomat
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 25. Okt 2017, 22:52
Ok, ist der Pulley der weisse Pinnorek? Ist es so, dass der Riemen normalerweise höher springt beim Umschalten?
höanix
Inventar
#32 erstellt: 25. Okt 2017, 23:07
Stimmt genau, der Pulley ist der weiße Pinnöpel wo der Riemen rumläuft.
Für 45er Geschwindigkeit müsste er um den oberen Teil mit dem größeren Durchmesser laufen.
Größerer Durchmesser heißt höhere Geschwindigkeit.

Hast du als Frontlautsprecher nur die kleinen Satelliten vom Surroundsystem?
Dann würde eine Aufrüstung dort am meisten Sinn machen, bringt mehr als eine neue Nadel.


[Beitrag von höanix am 25. Okt 2017, 23:07 bearbeitet]
casomat
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 01. Nov 2017, 01:39

höanix (Beitrag #32) schrieb:
....Hast du als Frontlautsprecher nur die kleinen Satelliten vom Surroundsystem?
Dann würde eine Aufrüstung dort am meisten Sinn machen, bringt mehr als eine neue Nadel.


Servus, ja, so schaut's leider aus. Habe mir da auch schon Gedanken drüber gemacht, aber meine "Mitbewohnerin" (if u know what i mean! ) wird da nicht mitspielen... Vielleicht wage ich mich da irgendwann mal ran, wenn ich besonders mutig bin und sie auch die ersten Platten aufgelegt hat! Zu allem Überfluß habe ich auch bemerkt, dass der Subwoofer keinen Ton mehr von sich gibt. Probleme über Probleme...
höanix
Inventar
#34 erstellt: 01. Nov 2017, 01:49
Es gibt auch Regallautsprecher die gut klingen, es müssen keine großen Standlautsprecher sein.
Hauptsächlich eine Frage der Aufstellung und der Raumakustik.

PS:
Etwas sparen - sie bekommt neue Schuhe und du ...


[Beitrag von höanix am 01. Nov 2017, 01:51 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#35 erstellt: 01. Nov 2017, 06:39
einen neuen Riemen.
casomat
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 02. Nov 2017, 17:58
Hey Leute, ich bin's mal wieder...;-)

Da ihr hier so gute Ideen habt (die letzte siehe gerade mal #34... ) wende ich mich mal wieder an Euch, da wir uns ja nun auch schon kennen und ihr wisst, was ich für einer bin.

Habe eben 3 Platten gekauft und mir ist aufgefallen, dass eine wesentlich mehr rauscht und knarzt als die anderen beiden. Die Oberfläche ist ganz minimal, aber wirklich nur Ultra-mega-minimal mit allerleichtesten Striemen versehen. Ich habe die Platten aus einem "Andrä-Geschäft" (ist so'n An- und Verkauf-Franchise mit mehreren Filialen, weiss nicht, ob ihr sowas kennt), und die gebrauchten Artikel bei denen sind schon echt penibel Überprüft. Ich hätte die Platte bei ebay ohne weiteres auch als "gut erhalten bis Neuwertig" akzeptiert, aber bitte... Ausserdem ist die Platte wesentlich leiser, wenn man sie abspielt. Welches Phänomen habe ich denn hier beobachtet? Oder habe ich wirklich so ein schlechtes Erinnerungsvermögen, und solche Microstriemen reichen schon für heftiges knarzen? Kann das ggfls auch mit statischer Aufladung oder nicht sichtbarer Verschmutzung der Platte zu tun haben?

Darüber hinaus springt die Nadel extrem leicht, also bei allerleichtesten Berührungen des HIFI-Racks. Am besten drehe ich mal nach dem Prinzip Trial and Error an den Einstellschrauben des Armes, oder? Könnt ihr mir mal möglichst einfach erklären, wüfur die beiden unterschiedlichen Mechanismen sind? Nennen wir sie "den großen Otto" und "den kleinen aber feinen Otto":
20171102_150526-1

Als letztes für heute möchte ich mal nach einer praktischen Art fragen, die Nadel zu reinigen. Der Plattenspieler war ca. 6-7 Jahre nicht in Gebrauch, da wird einiges an Schmutz zusammengekommen sein. Habe hier von Aceton gelesen und von Radierschwämmchen, die wohl einige benutzen. Ich kenne solche Radierschwämmchen aus der Küche, hätte aber Bedenken, ob das Schwammaterial sich nicht unter der Nadel zerbröselt und festsetzt? Was meinen die genau für Schwämme???

Danke für eure Geduld...

;-)
akem
Inventar
#37 erstellt: 02. Nov 2017, 18:56
Der "große Otto" ist das Gegengewicht, mit dem man die Auflagekraft für die Nadel einstellt. Damit die Skala gültig wird muß man erstmal den Tonarm in Schwebe bringen, so daß er waagerecht und frei schwebt. Dann den Arm in die Raste bringen, das Gegengewicht festhalten und nur den Skalenring verdrehen, bis die 0 mit der Bezugslinie fluchtet. Dann das Gegengewicht nach vorne drehen bis die Skala den vom Tonabnehmer benötigten Wert der Auflagekraft in Gramm (10mN = 1g) zeigt. Der "kleine Otto" ist das Antiskating, das stellst Du auf den gleichen Wert wie die Auflagekraft.
Welche Auflagekraft Du brauchst steht im Manual / Datenblatt des Tonabnehmers.

Gruß
Andreas
casomat
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 03. Nov 2017, 00:20
Au, den ersten Teil habe ich nicht ganz kapiert...,-( Warum bringe ich den Tonabhenmer erst in Schwebe und was bedeutet das genau? Ich löse ihn quasi aus der Raste und dann schwebt er da ja schon vor sich hin. Wieso kann ich ihn nicht einfach einrasten und auf einen Wert einstellen? Hier im Forum habe ich die folgende Information gefunden: "Das Auflagegewicht sollte 1.25 - 1.75 gr betragen, also als Mittelwert 1,5"

Kann ich beide einfach auf 1,5 einstellen?

Auf dem Bild kannst du ja sehen, dass der Vorbesitzer den großen Otto auf fast 2 eingestellt hatte und den kleinen Otto auf irgendwas jenseits von gut und böse. Warum sind bei dem kleinen Teil denn 2 versetzte Skalen? An welche halte ich mich da?

Danke schonmal für die Hilfe!

EDIT:kapiert, man kann da mehrfach dran rumdrehen...;-) au man.. Aber es tut sich irgendwie nichts, ich bemerkte nicht, dass das Gewicht sich bewegt...?


[Beitrag von casomat am 03. Nov 2017, 00:40 bearbeitet]
akem
Inventar
#39 erstellt: 03. Nov 2017, 00:44
Das Gegengewicht des Thorens TP90 kann mit einer Madenschraube fixiert werden. Läßt es sich nicht drehen hat der Vorbesitzer es wahrscheinlich festgeschraubt.
Die Skala ist erst dann gültig, wenn Du sie "genullt" hast. Deswegen kannst Du nicht einfach so auf 1,5 drehen. Anleitung siehe oben... Du kannst Dir natürlich auch eine Tonarmwaage kaufen, die kosten heute nicht mehr die Welt.
Auf manchen Antiskatingreglern gibt es mehrere Skalen, meist für unterschiedliche Nadelschliffe, seltener für Nass- und Trockenabspielen. Im Zweifel: RTFMF...

Gruß
Andreas
casomat
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 03. Nov 2017, 18:28
Ah, da sind in der Tat Schrauben versenkt. Habe gedacht, da wäre nichts drin... Danke für den Tip, da werde ich mich später mal ranbegeben...
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