Thorens TD 160 S MKV BC - Tuning

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philkr
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 13. Mrz 2019, 10:32
Hallo Leute!

Ich bin neu im Forum und bitte euch um Hilfe bei einer Entscheidung...

Aktuelle dreht bei mir ein Thorens TD 160 S Mk V (Linn Basic Plus & Denon DL103). Ich hätte nun die Möglichkeit, gegen einen Thorens TD 2001 (mit TP90 ohne System) zu tauschen. Lohnt sich der Tausch? Wäre dies ein Upgrade?

Ich habe schon einiges über den 2001er gelesen, vor allem dass er Probleme mit dem Antriebsriemen hat, kann man das Problem pauschalisieren? Wie schaut es mit Tuning-Möglichkeiten aus?

Danke vorab für die Tipps!!
Holger
Inventar
#2 erstellt: 13. Mrz 2019, 11:26

philkr (Beitrag #1) schrieb:

Wäre dies ein Upgrade?


MbMn nicht. Es wäre nur gleiche Performance in anderem Gehäuse.

Wenn ein Budget da ist, würde ich es eher in ein anderes Tonabnehmersystem (anderer Schliff) investieren, dies wäre ein echtes Upgrade
felixbo
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 13. Mrz 2019, 12:26
Hi,
der 2001 hat eine Endabschaltung und ist dadurch komfortabler. Für die gelegendlichen Probleme mit abspringenden Riemen gibt es wohl einfache Lösungen, von Riemen reinigen über Riemen erneuern bis Anti-Abspring Ringe.
Qualitativ sind vom Tausch der PS keine großen Sprünge zu erwarten. Der 2001 hat mehr Elektronik. Optisch ist der 2001 moderner gestaltet. M.M.n. Geschmackssache.

Gruß Felix
raindancer
Inventar
#4 erstellt: 13. Mrz 2019, 13:35
Ich sehe ein upgrade falls du weiter MC Systeme nutzen möchtest, der Linn Tonarm ist eher auf der leichten Seite mit 11,5g, eigentlich zu leicht für ein DL103. Wenns dich bislang nicht gestört hat hör einfach weiter so. der TP90 mit 17g ist aber auch noch fast zu leicht fürs Denon.

Die Riemenfrage wurde beantwortet, ich hab so ein Exemplar das halt einen Begrenzer braucht, ist ein Eineuroartikel.
ParrotHH
Inventar
#5 erstellt: 13. Mrz 2019, 14:19

raindancer (Beitrag #4) schrieb:
der Linn Tonarm ist eher auf der leichten Seite mit 11,5g, eigentlich zu leicht für ein DL103. Wenns dich bislang nicht gestört hat hör einfach weiter so. der TP90 mit 17g ist aber auch noch fast zu leicht fürs Denon.

Ich werfe ein, dass sich die von Denon angegebene Compliance von 5µm/mN auf eine Frequenz von 100Hz bezieht. Die für die subsonische Resonanz relevante Compliance bei 10Hz liegt deutlich darüber. Aus Praxisversuchen und daraus resultierenden Messungen haben andere einen Wert von 12 bis 14 ermittelt (z. B. auch Hifi-Test.de), einen Wert, den ich bestätigen kann.

Wenn man das dann nachrechnet, liegt die Resonanzfrequenz bei 12g effektiver Tonarmmasse bei ca. 10Hz, bei 17g bei 9Hz. Beide male also im empfohlenen Bereich zwischen 8 und 12Hz. Passt also!

Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Bei meinen "Zischeltests" hatte ich das DL 103 zunächst extra an einer schweren Headshell montiert, und damit mit einer effektiven Tonarmmasse von über 20g betrieben. Das tat dem Ergebnis nicht gut, und Benutzer Albus empfahl mir, es mit weniger Gewicht zu versuchen. Mit 17g war das Ergebnis dann nachprüfbar besser.

Parrot
philkr
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 13. Mrz 2019, 15:05
Danke für die kompetenten und äußerst detaillierten Antworten!!
Okay, dann nehme ich vom 2001er Abstand!!

ABER, da ich dennoch irgendwie heiß auf ein upgrade bin, steh ich nun etwas an!
Soll ich bei Thorens bleiben? Wenn ja, welches Model?
Oder doch einen teurerer Dreher wie zB Lp12? Oder ein Masselaufwerk?!
Ich weiß grad nicht wo die Richtung hingehen soll!
Zu meiner aktuellen Kette: Linn Majik I vollverstärker, musical videlity phonostufe, , monitor aufio bronze spesker!
Danke Vorab!!
ParrotHH
Inventar
#7 erstellt: 13. Mrz 2019, 15:20

philkr (Beitrag #6) schrieb:
Danke für die kompetenten und äußerst detaillierten Antworten!!
Okay, dann nehme ich vom 2001er Abstand!!

Schön ist der Thorens TD 2001 schon. Der Arm ist m. E. ziemlich gut, und zumindest bietet er eine Endabschaltung.
Wenn einem die Schwabbler gefallen, ist das schon eine Hausnummer!

Aber wirklich hörbare Unterschiede...?
Eher nicht!

M. E. wäre es aber ein "optisches Upgrade". Ist ja auch schon was.

ABER, da ich dennoch irgendwie heiß auf ein upgrade bin, steh ich nun etwas an!
Soll ich bei Thorens bleiben? Wenn ja, welches Model?
Oder doch einen teurerer Dreher wie zB Lp12? Oder ein Masselaufwerk?!

Gut, wenn es ein anderer Dreher werden soll, dann würde ich mal etwas wirklich anderes probieren. Das wäre dann z. B. ein schwerer direktgetriebener, wie z. B. die neuen Technics. Vielleicht auf den SL-1500C warten?

Bei mir war es jedenfalls so, dass mir die Zeit seit 1990 wie "verlorene analoge Jahre" vorkamen, als ich vor ein paar Jahren einen Technics SL-1210 MK II als Ergänzung zu meinem Thorens TD320 MK II kaufte. Der Thorens ist seitdem arbeitslos.

Aber eigentlich würde ich Dir auch das empfehlen, was Holger schon schrieb:

Holger (Beitrag #2) schrieb:
Wenn ein Budget da ist, würde ich es eher in ein anderes Tonabnehmersystem (anderer Schliff) investieren, dies wäre ein echtes Upgrade

Je nach dem, wie viele Stunden das Denon auf dem Buckel hat, ist da die Nadel eh runter, und ein Austausch ist angesagt. Es gibt so viele schöne und hochwertige MCs, die auch mit 12g ordentlich spielen. Ein Audio Technica AC33PTG/II, oder ein Benz Micro ACE SL. Wiewohl ein DL-103 schon gut mithalten kann angesichts seiner bescheidenen Papierform (sphärische Nadel, Nadelträger aus Alu).

Parrot
13mart
Inventar
#8 erstellt: 13. Mrz 2019, 16:55

philkr (Beitrag #6) schrieb:

Okay, dann nehme ich vom 2001er Abstand!!

ABER, da ich dennoch irgendwie heiß auf ein upgrade bin, steh ich nun etwas an!
Soll ich bei Thorens bleiben?


Der Thorens 160 bietet die Möglichkeit, sich
mit neuem Tonarm und neuem System aus-
zutoben, wenn denn das Geld weg soll. so
könnte man eine 9 Zoll Jelco-Arm montieren
und dann ein teures MC nebst neuer Vorstufe
kaufen. Ob das alles 'sinnvoll' ist, kannst nur
du selbst entscheiden. Der Thorens 160 wird
das mitmachen.

Gruß Mart
philkr
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 14. Mrz 2019, 13:15
Danke für zahlreichen Tipps und Anmerkungen!!
Eine weitere Möglichkeit bot sich mir noch, nämlich den Kauf eines TD 125 mit TP16 ohne System,um € 500,-, quasi fast gegen Tausch meines 160ee!
Was sagt Ihr zum 125er mit TP16? Lohnt sich dies??
philkr
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 14. Mrz 2019, 15:45
Zusatz: Thorens TD125 MKII
raindancer
Inventar
#11 erstellt: 14. Mrz 2019, 18:27

philkr (Beitrag #9) schrieb:
Was sagt Ihr zum 125er mit TP16? Lohnt sich dies??

Wenn er dir optisch besser gefällt ja, soundtechnisch ev im Promillebereich besser, aber nicht mit einem Denon DL103. Btw wie hast du das System abgeschlossen? Welcher phonopre wird verwendet, von Musical Fidelity gibts mehrere.
philkr
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 14. Mrz 2019, 19:00
Derzeit noch ein musical fidelity V90-LPS! Ds wird dann aber auch bald ein upgrade fälle!
Der Denon geht sowieso mit dem TD160 zum neuen Besitzer! Für den 125er würd ich mir dann ein neues System anschaffen (wo ich auch noch nicht weiß welches...)
Kann man grundsätzlich für ein 125 MKII mit TP16 500,- ausgehen oder ist das dumm...
Warum passt der Denon eigentlich nicht? Da ist der TP16 zu leicht nehm ich an!
raindancer
Inventar
#13 erstellt: 14. Mrz 2019, 19:04
Es geht um den Abschlußwiderstand, dein Gerät hat 100 Ohm, DL103 möchte 1000 Ohm. Geht auch mit den 100, optimal isses ned.

Du darfst den TD160 S natürlich verscherbeln, aber ich greif mir nicht nur virtuell an den Kopf...
13mart
Inventar
#14 erstellt: 14. Mrz 2019, 19:12

raindancer (Beitrag #13) schrieb:

Du darfst den TD160 S natürlich verscherbeln, aber ich greif mir nicht nur virtuell an den Kopf...


Da wird sich einer freuen können,
eine echte Rarität zu bekommen.

Gruß Mart
philkr
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 14. Mrz 2019, 19:27
Ihr seid also der Meinung, dass es dumm wäre meinen 160er für einen 125er abzugeben?
Handelt es sich bei dem TD 160 S MkV (kein Super!!!) wirklich um eine Rarität?
Ich habe nämlich auch folgendes Problem mit ihm, er spielt eine 45Rpm Aufnahme um eine Spur zu langsam, da passt was mit der Geschwindigkeit nicht!!
Kennt ihr da eine etwaige Ursache??
13mart
Inventar
#16 erstellt: 14. Mrz 2019, 23:20
Bislang kenne ich die Nomenklatur von Thorens so,
das 'S' bei einem 160er für Super steht. Lange Zeit
und nach den Unterlagen, die mir vorliegen, war das
so. Sollte es nicht so sein, bleibt wohl ein Altersunter-
schied: Der 160 Mk5 ist deutlich jünger als der 125er
und sicher nicht mit irgendwann hinfälliger Elektronik
gefüllt.

Gruß Mart
raindancer
Inventar
#17 erstellt: 14. Mrz 2019, 23:54
Das S hat mart erklärt, so kenn ichs auch, ev schreibt Holger noch was Erhellendes.

45rpm: Zuerst Riemen und Laufflächen säubern (Spiritus). Dann Tellerlager prüfen, dreht der Teller ohne Riemen ca. 1 min wenn man ihn händisch anschiebt? Neues Lageröl wird kein Fehler sein.
Wuhduh
Gesperrt
#18 erstellt: 15. Mrz 2019, 01:47
Der 160 S MK V wurde immer mit einem Tonarm TP90 bestückt. Also ist hier aus unbekannten Gründen eine Modifikation vorgenommen worden. Hoffentlich mit Kontrolle der Lage des Subchassis nach dem Armwechsel. Seltsame Idee, inbesonders bei Deaktivierung der Endabschaltung.

Ich würde den behalten und weder über einen 2001er noch über einen 125 / 126 in ähnlicher Kombination nachdenken.

Einen Sprung vorwärts gibt es mit einem besseren System.

MfG,
Erik
philkr
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 15. Mrz 2019, 10:20
Holger beschreibt auf thorens-info zum einen den TD 160 Super und zum anderen den TD 160 S MKV, gehe demnach schon davon aus, dass es zwei verschiedene Ausführungen des 160er sind.
Ob und warum der Vorbesitzer die Armmodifikation vorgenommen hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Es gibt auch keinerlei Hinweise auf eine Deaktivierung der Endabschaltung...

Dann werde ich das Problem mit der Geschwindigkeit versuchen zu beheben und diesem nicht durch einen Verkauf ausweichen.

Eine letzte Frage, falls ich doch Lust auf ein Wechsel des Laufwerkes bekomme, welche Dreher würdet ihr empfehlen? Sollte schon vom Budget her in der bis-1000-Euronen-Liga sein.
Danke schon mal für Inputs!!
felixbo
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 15. Mrz 2019, 10:25
Moin,
noch ein neuer Kandidat im Rennen. Ich habe einen "normalen" 160 und den 125. Mit beiden kann man gut Musik hören. Mit dem gleichen Abnehmersystemen betrieben, ist es für mich schwierig direkt einen Unterschied zu hören. Den wertigeren Eindruck macht der 125. Die Elektronik des 125 ist Dank der Anleitungen aus dem Netz jederzeit von einem geschickten Elektroniker reparabel.
Hier mal ein Vergleich des 160 mit dem 125 (ganz runterscrollen fonoforum Sonderdruck): http://thorens-info.de/html/thorens_td_125.html
Beim Preis kommt es immer auf den Zustand an. 500.-€ ohne System mit TP 16 für den 125 ist kein Schnäppchen, wenn der Spieler nicht in Topp Zustand mit guter Haube ist. Ich habe meinen Spieler für 500.-€ mit einem SME 3009 II S2 impr. bekommen. Allerdings in optisch bescheidenem Zustand, technisch war er ok. Z.Zt. wird in e-Kleinanzeigen ein 125 mit 3009 für 600.-€ angeboten, nur mal als Vergleich.
Ein Upgrade bekommst Du am ehesten über einen anderen Tonabnehmer. Wobei auch das 103 seine Fans hat...

Gruß Felix
philkr
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 15. Mrz 2019, 10:45
Am besten ich lad mal ein Bilder hoch, vielleicht erkennt ja jemand etwas darauf, was auffällig oder komisch ist! Auch in Hinblick auf die vermeintlich fehlende Endabschaltung! Es darf bitte jeglicher Senf dazugegeben werden!
IMG_1130
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Holger
Inventar
#22 erstellt: 15. Mrz 2019, 13:29
Es handelt sich hier um einen 160 S Mk. V BC, der kam seinerzeit ohne Arm, Lift und Endabschaltung.
Erkennbar am fehlenden Lifthebel.
Der 160 S Mk. V. (ohne BC) hatte einen TP90 MIT Lift (und natürlich einem Hebel dafür) UND Endabschaltung.
Preise 1991: 978 bzw. 728 DM.
philkr
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 15. Mrz 2019, 14:18
Danke Holger, dass du hinsichtlich der Endabschaltung Licht ins Dunkel gebracht hast!

Nochmal zum Geschwindigkeitsproblem, kann es auch eine elektronische Ursache gebe oder ist die mechanische wahrscheinlicher?
BassTrombose
Stammgast
#24 erstellt: 15. Mrz 2019, 15:13
vielleicht trügt mich meine Erinnerung, aber haben die Thorens nicht im Innern auf einer Platine 2 Potis (33 45) mit denen man die Drehzahl einstellen kann ? ggf. mal bei Vinylengine zum Thorens das Service Manual runterladen und dort nachgucken
13mart
Inventar
#25 erstellt: 15. Mrz 2019, 17:06

philkr (Beitrag #19) schrieb:

Eine letzte Frage, falls ich doch Lust auf ein Wechsel des Laufwerkes bekomme, welche Dreher würdet ihr empfehlen? Sollte schon vom Budget her in der bis-1000-Euronen-Liga sein.


Ich selbst bin in den 90er Jahren von meinem Thorens 160 II mit
selbst installiertem Sumiko MMT Arm (Jelco) auf meinen jetzigen
Micro RX-1500 mit teuerem Sumiko Arm gewechselt (MDC 800).
Die Plattentellerauflage und das Tonabnehmersystem blieben id-
entisch (AT 33 irgendwas). Nach meinem subjektiven Höreindruck
änderten sich die Mitten und Höhen gar nicht, im Bass und Grund-
ton klang es minimal fester. Ich habe nie versucht, herauszufinden,
ob dies am Laufwerk oder am Tonarm lag, denn die Unterschiede
zur vorherigen Kombi waren zu gering, um sich verrückt zu machen.
Deshalb: Ich gerhöre nicht zu denen, die klangliche Unterschiede
bei höherwertigen Laufwerken und Tonarmen ganz aussschließen,
bin mir aber sicher, dass ein Tausch im 1000 € Bereich völlig sinn-
frei wäre.

Gruß Mart
philkr
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 16. Mrz 2019, 00:08
Hab jetzt mal den Plattenteller angehoben und das ganze begutachtet...
dabei ist mir aufgefallen, dass der Antriebsriemen beim Umschalten auf 45 nicht wie gewünscht in die obere Position rutscht, sondern unten bleibt...
Hab zur Veranschaulichung 2 Fotos gemacht (1. Foto: 33, 2. Foto: 45)
Ist es möglich, dass da beim weißen Plastikding, auf dem der Riemen läuft (sorry für die Laiensprache) ein Stift oder Splint fehlt? dieses weiße Ding kann man nämlich etwas nach unten drücken.. .?!
Der Riemen selbst sitzt noch recht stramm, wurde auch erst vor nicht allzu lange Zeit gewechselt!
IMG_1225
IMG_1224
raindancer
Inventar
#27 erstellt: 16. Mrz 2019, 00:46
Ev ist der Riemen zu stramm, mach ihn mal ab und messe die gefaltete Länge (Sollmass 260 - 275mm), ansonsten bitte Beitrag #17 nochmal lesen.


[Beitrag von raindancer am 16. Mrz 2019, 01:29 bearbeitet]
hpkreipe
Stammgast
#28 erstellt: 17. Mrz 2019, 15:29
Kann auch zu locker sein, hattest Du schon erwähnt, wann Du letztmalig den Riemen gewechselt hattest?

Nur zum Schauen, ob es besser wird, versuch einmal ein kleines Sückchen von einem glatten Ende eines Kabelbindern mit doppelseitegem Klebeband an der unteren Führung den Umschalthebels zu befestigen, um zu schauen, ob mit etwas Hilfe der Riemen nach oben wandert. Wichtig dabei ist, dass in der 33er Position der Riemen dann nicht schleift.

Aber egal wie, um das Verhalten zu ändern, würde ich auch beim Rieman beginnend versuchen eine Lösung zu erreichen. Der Plastikpully darf sich etwas auf der Achse bewegen, zumindest hat er das bei meinem 146er getan und dort hat das Umschalten funktioniert.

Für den Fall, dass sich das gar nicht ohne tiefgreifende Eingriffe beheben läßt, kann ein externes Netzteil mit einer Umschaltung dann dort auf 45 helfen. Das Netzteil ist dann in der Lage den Deher mit einer anderen Wechselspannungsfrequez zu versorgen, denn die normale Netzfrequenz von 50 Hz wird ja genutzt, um den Dreher auf konstanter Umdrehungszahl zu halten. Eine andere, passende Frequenz bewirkt dann in diesem Fall eine Rotation von 45 rpm.


[Beitrag von hpkreipe am 17. Mrz 2019, 16:02 bearbeitet]
philkr
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 18. Mrz 2019, 22:57
Ok Leute, erstmals Danke für die super Tipps!!
Nur leider hat keiner von denen Früchte getragen!
Punkt 1) der Riemen hat zusammengelegt 27,5 cm Länge!
Punkt 2) Riemen sowie Laufflächen gesäubert - keine Erfolg!
Punkt 3) habe etwas auf den Umschalthebel geklebt, wandert trotzdem nicht nach oben!

Für meinen Geschmack bleibt der Riemen VIEL zu weit unten. Kann mir nicht erklären, was ich machen soll damit der raufwandert!
Kann es nicht trotzdem sein, dass in die zwei kleinen Löcher beim Plastikpulley ein Stift oder sowas reingehört... ich kann den Pulley locker einen guten Millimeter noch unter drücken. Eine Feder oder sowas drückt ihn dann wieder nach oben...

Langsam geht mir die Weisheit aus...
philkr
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 18. Mrz 2019, 23:42
Falls das alles nichts nutzt, werde ich ein externes Netzteil versuchen.
Habt ihr da irgendwelche Erfahrungen damit??? Das müsste doch auch Klangverbesserungen bringen?
Welches Netzteil kann ma da verwenden und wie leicht/schwer ist der Einbau?
felixbo
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 18. Mrz 2019, 23:52
Hi,
nicht jetzt anfangen die ganze Mechanik zu verbiegen. Hatte das Problem auch schon mal, da war es ein etwas schlaffer Riemen der nicht mehr auf die 45er Position umspringen wollte. Kauf einen neuen Riemen. Der von Thakker ist ok. https://www.thakker....akker-riemen/a-4589/

Gruß Felix
PS: Dein 160er sieht richtig schick aus.
raindancer
Inventar
#32 erstellt: 19. Mrz 2019, 00:13
Der Riemen ist auf der Max.länge, ungewöhnlich für relativ frischen Riemen, wenn ich deine info richtig verstanden habe. Normalerweise sind die zu straff. Anyway, probier einen neuen Riemen.

Weiterer Verdacht: Subchassiseinstellung, hat der Außenteller einen gleichmäßigen Abstand zur Topplatte? Soll = 7mm. bitte mal an mehreren Positionen - vor allem zum pulley und gegenüber - nachmessen.
philkr
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 19. Mrz 2019, 00:18
Der Riemen ist bereits bestellt, wenn er auf max ist, dann gehört er sowieso getauscht!!
@raindancer: bin gleich nach deiner Nachricht mit einem Rollmeter zum Drehen und hab mal fleißig nachgemessen... und siehe da, rundherum exakt 5 mm!!! (falls ich deine Instruktionen richtig verstanden habe.., glaube aber schon!)
Was bedeutet das jetzt? gehört das ganze subchassis nun "angehoben"?
raindancer
Inventar
#34 erstellt: 19. Mrz 2019, 00:45
Warte ab bis der neue Riemen da ist, wichtig war das der Teller überall gleich hoch steht. Btw halt dich nicht sklavisch an dieses Maß, ich tausche Riemen genau dann wenn er nicht mehr auf 45rpm springen will. Da ich bei jedem Start den Teller anschiebe laufen meine Riemen > 20 J.
BassTrombose
Stammgast
#35 erstellt: 19. Mrz 2019, 13:15
vielleicht ist auch einfach der "Werfer", der den Riemen mechanisch nach oben zwingt zu tief eingestellt ??

Hält der Riemen sich oben, wenn du ihn von Hand nach oben auf die Antriebsrolle legst ? Schleift dann der Riehem oben am Umwerfer ?

Falls Ja, einfach den Umwerfer weiter nach oben biegen !!!
philkr
Schaut ab und zu mal vorbei
#36 erstellt: 20. Mrz 2019, 20:13
Danke Danke Danke an alle
Das Problem ist behoben, es war der Antriebsriemen!! Mit dem neuen flutscht dieser wie gewollt auf die 45er Position!!
Mit dieser Lösung und euren Feedback zum meinem Dreher, hab ich nun auch beschlossen ihn nicht zu tauschen, sondern ihn etwas zu tunen!!!!

Da ich so viele kompetente Experten im Thread habe, deponieren ich das gleich hier!
Hier nochmal die Rohdaten: Thorens TD 160 S MkV BC, Linn Basik Plus Tonarm, Denon DL-103! Linn Majik i Vollverstärker und Musical Videlity V90 Phonopre.

Hab auch schon einiges an Input von euch, dass man beim Upgraden des Drehers prinzipiell beim Tonabnehmer anfangen soll.

Da hab ich vor, von einem MC auf ein MM umzusteigen, da der Linn Arm ja etwas zu "leicht" für ein MC System sein soll und der Linn Majik (anscheinend) eine sehr sehr gute MM-Phonostufe an Board haben hat bzw. haben soll!

Beim Plattenhören hat mich bei der jetzigen Kombi der etwas übertriebene Bass gestört... (hat sich zwar satt und schön angehört, war aber doch etwas dominant).
Kann das mit dem Tonabnehmer bzw. der Kombi mit dem Linn Arm zu tun haben?

Welches System (MM) würdet ihr für den Linn Basik Plus empfehlen? Oder sollte ich mir für eine vernünftige Lösung auch einen anderen Arm besorgen)

(Bitte keine Antworten - wie zB kauf dir anstelle des Blechdrehes lieber einen 320er, das hab ich schon zur genüge gelesen!! )

Danke Vorab!!
felixbo
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 20. Mrz 2019, 22:02
Hi,
freut mich, dass Dein schöner Spieler wieder spielt wie er soll.
Ich werfe mal das AT33 PTG II in die Runde, ist zwar wieder ein MC, aber was ganz feines.

Gruß Felix
raindancer
Inventar
#38 erstellt: 20. Mrz 2019, 23:09

philkr (Beitrag #36) schrieb:
Da hab ich vor, von einem MC auf ein MM umzusteigen, da der Linn Arm ja etwas zu "leicht" für ein MC System sein soll

So ist das zu sehr pauschalisiert. Du kannst MCs mit relativ schwerem Eigengewicht problemlos betreiben, Beispiel Ortofon MC20 oder MC30, oder nach etwas weicher aufgehängten MCs suchen. Es gibt im Netz Berechnungstools für die Eigenfrequenz der Tonarm-/abnehmerkombination samt Empfehlungen. Dein Tonarm ist keineswegs nur für MM geeignet.

Welchen Majik hast du, den alten im LK Gehäuse oder ein aktuelles Modell?
philkr
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 20. Mrz 2019, 23:24
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Das ist er!!!
Aufgrund des etwas schwachen phono vorverstärkers (musical videlty) würde ich doch gern auf MM umsteigen!😉
Holger
Inventar
#40 erstellt: 20. Mrz 2019, 23:56

philkr (Beitrag #39) schrieb:

Aufgrund des etwas schwachen phono vorverstärkers


Lass dir sowas doch nicht einreden... der V90LPS ist mit Sicherheit ein genau so guter Vertreter seiner Gattung wie alle anderen in diesem Preissegment.
Und selbst wenn du ihn gegen einen doppelt so teuren Phono-VV tauschst wirst du davon bei der heimischen Performance vermutlich null bis gar nichts merken... den Unterschied machen zu mindestens 90% immer die Systeme, nicht die Phonos und nicht die Laufwerke/Tonarme.
Wuhduh
Gesperrt
#41 erstellt: 21. Mrz 2019, 02:11
Moin !

Für ein gebrauchtes DL103 gibt es bestimmt einen Liebhaberpreis. Der MuFi hat eine zu niedrige MC-Eingangsimpedanz fürs Denon.

Warum nicht ein AT95VML nehmen ?

Ah ja, bei Thorens steht BC nicht für Before_Christus !

( AM / PM könnte man fast für die kommende Kanzlerkandidatur verwenden )

An so einem Thorens ist die Montageschraube des Umlenkbügels mit Lack versiegelt. Biegen geht nur mit kräftiger Zange wegen der Materialstärke. Das Gestänge zur Umschaltung, welches sich im Gehäuse befindet, könnte im Alter ein zu großes Spiel am Ende zum Umlenkbügel hinbekommen.

Das / der Pulley hat eine Rutschkupplung und ist dreiteilig: Pulley + Filzplättchen + Feder. Die Öffnung enthält die kleine Inbus-Madenschraube zur Justage und Fixierung der Elemente. Saubermachertipp gibt es irgendwo.

Das Subchassis könnte ggfs. auf 7mm angehoben werden. Wobei man bestimmt die Lackversiegelung der Federn kaputtmacht. Evtl. ist diese auch nicht vorhanden, weil der Nutzer sowieso einen Arm einbauen und das Subchassis justieren muß. 2mm höher bringt logüscherweise eine straffere Federung des Subchassis und eine andere Resonanzfrequenz, weil weniger schwabbel-wabbel. Bloß nicht total überflüssige LINN-Federn einbauen !

Eine leichtere Tellermatte verändert auch das Subchassis. Die abgebildete Tellermatte ist m. E. von ausgesprochen guter Qualität, pflegefreundlich und das Abpflücken von 7inch- bzw. 10inch-Scheiben wird durch die weiteren 2 Absenkungen erleichtert.

MfG,
Erik
13mart
Inventar
#42 erstellt: 21. Mrz 2019, 10:20

Wuhduh (Beitrag #41) schrieb:

Das Subchassis könnte ggfs. auf 7mm angehoben werden. Wobei man bestimmt die Lackversiegelung der Federn kaputtmacht. Evtl. ist diese auch nicht vorhanden, weil der Nutzer sowieso einen Arm einbauen und das Subchassis justieren muß. 2mm höher bringt logüscherweise eine straffere Federung des Subchassis und eine andere Resonanzfrequenz, weil weniger schwabbel-wabbel.


Die Höheneinstellung des Subchassis ändert dessen Höhe,
nicht jedoch dessen Resonanz. Diese ist durch das Masse-
Feder-Verhältnis bestimmt. Um sie zu ändern, wären Masse
oder Federn zu verändern.

Gruß Mart
philkr
Schaut ab und zu mal vorbei
#43 erstellt: 21. Mrz 2019, 10:23
Danke für die Rückmeldungen, das Geschwindigkeitsprobleme habe ich aber schon gelöst! Es war lediglich der ausgeleierte Riemen!

Würde gerne Eure Meinung und Tipps für ein passendes MM-System zu meiner Kombi erfahren!
.JC.
Inventar
#44 erstellt: 21. Mrz 2019, 10:44
Moin,


Wuhduh (Beitrag #41) schrieb:
Warum nicht ein AT95VML nehmen ?


im Prinzip ein sehr guter Tipp, aber der Te sollte sich vorher in die Thematik:
Kabelkapazität + Eingangskapazität des Phonopre = Gesamtkapazität, am besten < 200 pF einlesen!
(Forensuche nutzen)
philkr
Schaut ab und zu mal vorbei
#45 erstellt: 21. Mrz 2019, 11:17
Ich fang mal mit einem Vorschlag an, würde ja mit einem Ortofon VM silver liebäugeln...
Was sagt ihr zu dieser Kombi?
Wuhduh
Gesperrt
#46 erstellt: 22. Mrz 2019, 00:35
Nabend !

@ 13mart:

Kann mich irren. Muß demnächst mal nachlesen wegen diesem M-F-Verhältnis und einer evtl. Veränderung bei anderer Federspannung.

Ich dachte global: Weniger Geschwabbel = höhere Resonanzfrequenz. Bin nicht allwissend.

@ J.C. :

Wenn danach geht, sind etliche MM- und MI-Systeme unverkäuflich. Vergiss es.

@ philkr:

Möchtest Du etwa hier jetzt so 15 - 20 TA durchhecheln, damit die bekannten Meinungen wieder aufgekocht werden, über Jico-SAS gesabbelt wird ...

... und Du letztendlich aus Bequemlichkeit ein Linn Adikt kaufen wirst, weil es a) einen " Orientierungsstift " an der Oberseite für alle Linn-Arme hat , die eine Überhangjustage unnnötig macht und b) artverwandt zu den alten, höherwertigeren Goldring 10xx ist ?

Die Überhangjustage entfällt natürlich nur, wenn der Montageabstand nach Linn ( = Rega ) eingehalten wurde. Die Montageplatte des Tonarmes ist wohl Eigenbau.

VM Silver: Jo, Nadelgeräusch ist gewöhnungsbedürftig und es kann sein, daß ein bißchen zuviel Details abgetastet werden.

MfG,
Erik
philkr
Schaut ab und zu mal vorbei
#47 erstellt: 22. Mrz 2019, 09:36
Um das Thema TA abzukürzen und den Thread zu schließen... ich habe mich nun für das Goldring 1022 entschieden, wurde mir für meine Kombi (insbesondere wegen des Linn Arms) von meinem Händler des Vertrauens empfohlen!

Danke für die ganzen Inputs!!
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