Thorens TD-124 Tuning

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Badhabits
Inventar
#1 erstellt: 09. Mrz 2005, 02:46
Hallo Leute

Hier im Forum wurde auch schon über die Leute von http://www.phonophono.de/ gesprochen. Die lassen Oldies wie Garrard 301 und Thorens TD 124 gegen neue HighEnd-Laufwerke laufen und lassen diese "alt" aussehen.

Nun meine Frage weiss einer von Euch was die genau alles tunen? OK da ist die neue Zarge, eine Bronzebasis, Motorüberholung (was wird da genau überholt?) und was noch? Für 3'500.-- Laufwerk ohne Tonarm kann ja das nicht alles gewesen sein.

...und was habt Ihr für Vorschläge zum Tuning eines TD-124?

Gruss Badhabits
uglyripper
Stammgast
#2 erstellt: 09. Mrz 2005, 04:08
"OK da ist die neue Zarge, eine Bronzebasis"
hüstel.... nein mehr ist da wohl nicht (kostet doch nur kanpp 2000€ oder nicht? Den Motor kann man prima selbst überholen...
Mehr sag ich nicht....
Gruß uglyripper
Riker
Inventar
#3 erstellt: 10. Mrz 2005, 10:37
Höre ich da >Kritik<?
Also 2000€ ohne den "Inhalt" TD 124/SME 3012? Ist doch fair

Die SME Bronzebasis ist allerdings relativ teuer (200€?) - die Zarge lässt sich problemlos nach _eigenen_ Wünschen selber Basteln, ich denke auf dem Netz hat es mehr als genug Bastler-Seiten. Allerdings auch verschiedene Meinungen zum Bauprinzip: Sehr schwer oder sehr leicht. Ich würde das wohl aus dem Bauch heraus entscheiden, denn die Pro/Kontra-Argumente zusammengefasst sind für mich nicht schlüssig.

Riker
Badhabits
Inventar
#4 erstellt: 10. Mrz 2005, 20:37
Hallo

Gegen die Preise will ich nichts sagen. So hab ich doch eine Rechtfertigung meine Preise "leicht" anzuheben.

Also meine 124-er könnt ihr für den Preis haben

...und Danke nochmals für die Tips!

Gruss Badhabits
uglyripper
Stammgast
#5 erstellt: 10. Mrz 2005, 20:45
Hallo Riker,
Ach wo denkst Du hin, Kritik? mitnichten!
Sehr schwer - sehr leicht? ich glaub da kommt man ums ausprobieren nicht herum, obwohl rein optisch imho eigentlich nur die orginale, relativ leichte Zarge passt...

Gruß uglyripper
Music_Man
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 12. Mrz 2005, 03:11
Hi,
Hab bei meinem 124/2 (mit SME 3012R und Benz Micro Gold) die große Originalzarge von innen mit eingeklebten Mullbinden dick verklebt-das macht sie nicht viel schwerer, dämmt sie aber merklich ab. Dann hab ich noch das Oberteil intern wo es ging mit Holzstangen abgestützt. Die Resopal Bodenplatte habe ich durch eine 15mm MDF Platte ersetzt miit Filzfüßchen unten dran. Nun spielt er deutlich sauberer und läßt den Tiefbass locker rollen. Auch die Feinstauflösung ist von allen Schlieren befreit. Zu guter letzt hab ich noch die Auflagefläche des Tonaarmboards auf das Metallchassis mit kleinen Moosgummistückchen leicht entkoppelt, was das Rumpeln noch etwas leiser macht. Alles in allem ein Klang, der süchtig macht-doch da muß ich ja 124er Besitzern nichts von vorschwärmen.
Hab zwar keine direkten Erfahrungswerte damit, aber ich kann mir auch vorstellen, wie im Forum schon öfter beschrieben, daß es nicht optimal ist, die Zarge zu schwer zu machen. Man kann ein solches Konzept auch "tot-massen"-ein 124er hat zwar Masse, ist aber kein Massekonzept, auch nicht was die Zarge angeht. Es soll auch Menschen geben, die für ihren 124er ne Betonzarge gegossen haben und danach feststellten, daß das Rumpeln fast verschwunden ist, der Klang allerdings auch.
Gruß,
BE
richi44
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 12. Mrz 2005, 16:10
Wenn Du das TD 124 Laufwerk anschaust, was hast Du da? Einen schweren Teller (Schwungmasse, ich weiss) mit seinem Lager. Dieses muss sauber und leichtgängig sein. Also reinigen, den Vorschriften entsprechend und mit dem richtigen Mittel ölen.
Dann hast Du den Motor. Auch dessen Lager müssen in Ordnung sein. Wieder nach Vorschrift bearbeiten. Dann ist da der Riemen, das Reibrad... überall das Selbe. Wenn die Lager in Ordnung sind und die Gummiteile sauber und nicht spröde kannst Du eigentlich nicht viel mehr erreichen. Und wenn eines dieser erwähnten mechanischen Teile nicht in Ordnung ist, ist alle Mühe für die Katz. Das ist also in erster Linie nicht Tuning, sondern Service wie an einem Auto.
Posaune
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 11. Feb 2018, 13:41
Ich bekomme demnächst voll restauriert meine TD 124/II zurück. Bin sehr gespannt
vinyl-gekko
Stammgast
#9 erstellt: 11. Feb 2018, 15:51
TD 124 MK II-frohen Herzens genießen....
015017012011018025Carlo005a


Man sollte:
alles sorgfältig reinigen und ölen
Gummiteile erneuern:Reibrad, Riemen, Motorgummis, Chassis-Pilze
Motor: Lager-spiegel erneuern, penibel incl Pulley justieren

eventuell die Steuerplatine überholen, hab ich nicht gemacht, kenne mich da nicht aus. meiner hat immer leichte Probleme mit Gleichlauf.

Angesichts des massiven Materialaufwands und der ausgeklügelten Konstruktion müssen sich meisten heutigen Dreher leise weinend aus dem Zimmer schleichen.......
Holger
Inventar
#10 erstellt: 11. Feb 2018, 16:29

vinyl-gekko (Beitrag #9) schrieb:
meiner hat immer leichte Probleme mit Gleichlauf.


Meiner nicht... nur braucht er halt seine Zeit, ist halt schon ein alter Knabe.
Wenn er dann aber - nach so etwa einer Plattenseite, deshalb kommt immer zuerst eine Jazzscheibe drauf, da merkt man nicht, dass er anfänglich etwas zu langsam zur Sache geht - mit der korrekten Geschwindigkeit läuft, hält er sie astrein.

Klassiker121217ht
vinyl-gekko
Stammgast
#11 erstellt: 11. Feb 2018, 16:45
Badhabits,
was macht dein 356er

Dein Landsmann Schopper ist ja Spezialist für TD 124, von dem habe ich auch meine Zarge gekauft, teuer aber gut.

Ich glaunbe auch, dass der TD 124 eher die leichten Zargen mag. Werksseitig waren das alles leichtere Konstruktionen.
Oder sie haben einfach an den Zargen gespart? Waren ja als Studiolaufwerke auch für den Einbau ins Studio gedacht.

Sehe gerade, dass das ein uralter Fred ist.
OhMann.....


[Beitrag von vinyl-gekko am 11. Feb 2018, 16:48 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#12 erstellt: 11. Feb 2018, 16:45
Hi,


vinyl-gekko (Beitrag #9) schrieb:
.. meiner hat immer leichte Probleme mit Gleichlauf.


und das nachdem du ihn so sorgfältig revidiert hast ?
Gleichlaufschwankungen sind echt übel, da würde ich mal die Elektronik° prüfen lassen
° viel kann das ja nicht sein
Posaune
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 12. Feb 2018, 16:25
Ist es zwingend notwendig ein externes Netzteil würden 124 sich anzuschaffen?
Holger
Inventar
#14 erstellt: 12. Feb 2018, 16:32
Nö.

Warum sollte es?
vinyl-gekko
Stammgast
#15 erstellt: 12. Feb 2018, 19:57
Nö.

TD 124 waren Studiolaufwerke. Stecker rein und das Ding muss perfekt laufen.

Habe mal in der Bucht die TD 124 Preise studiert-die sind ja in wahnwitzige Höhen abgedriftet. ich erinnere mich noch vor 10 Jahren habe ich meine beiden aus UK geholt, die haben mit Zarge je 700 Euro gekostet.Heute ist der billigste ein reines Chassis ohne Zarge und Board für 1000 GBP.
In BRD sind die Dreher noch teurer.

Nun denn, wenn man bedenkt für welchen Pillepalle neu heute 4000 Euro aufgerufen werden, sind die TD 124 gar net so teuer!


[Beitrag von vinyl-gekko am 12. Feb 2018, 19:58 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#16 erstellt: 12. Feb 2018, 20:16
Hi,


vinyl-gekko (Beitrag #15) schrieb:
Nö.
TD 124 waren Studiolaufwerke. Stecker rein und das Ding muss perfekt laufen.


in Beitrag 9 schreibst du von Gleichlaufschwankungen, was ist mit denen ?
vinyl-gekko
Stammgast
#17 erstellt: 12. Feb 2018, 20:24
Meiner ist halt n bissel putt zumindest am Anfang muss man nachregeln.
Das Kerlchen ist halt 50 Jahre alt, da wird der Gang schon etwas tappelig
Posaune
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 14. Feb 2018, 20:54
also hast Du Gleichlaufschwankungen? Und woher kommen die jetzt? Vom Alter oder Strom?
Holger
Inventar
#19 erstellt: 14. Feb 2018, 21:08
Also ich habe zwei 124er (einer davon ist ein Mk. II), beide nicht professionell revidiert, und beide brauchen etwas Zeit, um auf Touren zu kommen - sie laufen zu Anfang vielleicht mit 31 U/min. und nach 10-15 Minuten dann auf 33,3. Während der ganzen Zeit aber nie schwankend, und wenn sie die korrekte Geschwindigkeit haben, dann halten sie diese auch eisern.
vinyl-gekko
Stammgast
#20 erstellt: 14. Feb 2018, 21:18
ja es läuft in eine Richtung am Strobo weg, wie Holger schrieb muss ich dann nach einigen Minuten nachregeln. Dann hälts.
vinyl-gekko
Stammgast
#21 erstellt: 14. Feb 2018, 21:24
also wenn ich ganz ehrlich bin, hat damals mein neuer Scheu Premier MK II mit nem Scheu Classic 12 meinem Vintage TD 124 und schon ganz klar dem sauteuren Garrard 301 (vom "Profi"? revidiert) die Hinterhufe gezeigt...
Ich sehe das inzwischen wie einen Oldtimer: wunderschön und faszinierende Technik, aber in den Fahrleistungen einem aktuellen Wagen unterlegen

__Bild f 017
Holger
Inventar
#22 erstellt: 14. Feb 2018, 21:25
@v-g
Das wären dann aber keine Schwankungen im eigentlichen Sinne, denke ich...


die Hinterhufe gezeigt


Wie?


[Beitrag von Holger am 14. Feb 2018, 21:27 bearbeitet]
vinyl-gekko
Stammgast
#23 erstellt: 14. Feb 2018, 21:41
wuchtiger
mehr Detail
kein lästiges Reibradrumpeln/Motorbrummen. Auf Dauer konnte ich nicht damit leben.

Ich hatte 2 Garrad 301, einen vom "Profi" revidiert, und 2 TD 124, beide mit Herzblut und bestem Wissen und deinen Anweisungen, lieber Holger, restauriert.
Aber besser hab ichs nicht hingekriegt.
Vielleicht klingen diese von der Frau Schöner restaurierten Teile ja wirklich göttlich.
Ich weiß nur, dass ich tausende verbraten habe als ich auf dem Vintage-Trip war (siehe Foto) und ein Scheu Premier war einfach billiger unterm Strich und besser s.o.

Der einzige Vintage-Dreher, der mich klanglich begeisterte und den ich auch restauriert habe (nur Motor nicht auseinander genommen) war ein Garrard 401, der ging echt ab wie Sau, phänomenal, ich weiß auch nicht, wie die das hingekriegt haben. So was könnte mich noch mal locken, zumal die nicht so teuer sind.

61_180
Holger
Inventar
#24 erstellt: 14. Feb 2018, 22:35

vinyl-gekko (Beitrag #23) schrieb:

kein lästiges Reibradrumpeln/Motorbrummen. Auf Dauer konnte ich nicht damit leben.


Da habe ich wohl Glück, ich höre das nicht bzw. blende es aus (falls es dogh da sein sollte).
Genau wie es mich nicht stört, dass ein Plattenspieler mit nur 32 statt 33,33 U/min. läuft - es gibt Leute, die sowas nicht abkönnen.
Hat halt jeder so seine "Macken"...
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