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Plattenspieler hängt in einer Rille, neue Nadel ?

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ic3m4n2005
Stammgast
#1 erstellt: 13. Feb 2018, 22:24
Hallo zusammen,

meine Eltern haben einen Dual 621 und bei einigen Platten bleibt Nadel in einer Rille hängen, sprich Endloos Loop. Das Phänomen tritt teilweise 3 bis 4 Mal pro Seite auf und die gleiche LP spielt bei mir (Dual 721 Shure V15) problemlos.
Der Plattenspieler steht jetzt so seit 2 Monaten und spielte bis vor kurzem auch tadellos, daher gehe ich davon aus das der Tonarm auch richtig eingestellt ist. Die Nadel war laut Verkäufer neu, alles frisch eingestellt. Was sollte ich jetzt am besten noch versuchen, wenn ihr mir zu einer neuen Nadel ratet, welche?

Hier mal ein paar Bilder, die kleinen Fusseln habe ich mit einer Bürste extra für die Nadeln entfernt.
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tinnitusede
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 13. Feb 2018, 22:42
teste doch erstmal die absolute Leichtgängigkeit des Arm´s,

Auflagekraft und Antiskating auf Null, sodass der Arm frei schwebt und dann seitlich nur wenig gegen pusten. Den Arm auch in der vertikalen prüfen, am Besten zwischen Teller und Tonarm Stütze und natürlich den Lift nach unten, er sollte genau so leicht nach unten pendeln und zwar bis deutlich unter Plattenoberfläche.

Hans
Yamahonkyo
Inventar
#3 erstellt: 13. Feb 2018, 23:09
Genau das wollte ich auch gerade schreiben.

Erst einmal testen, ob der Arm frei läuft, wie es Hans beschrieben hat.
Wenn das ok ist, Auflage und Antiskating wieder einstellen (Beides auf 2,5).

Sollte sich herausstellen, dass es doch an der Nadel liegt, würde ich

entweder diese Ersatznadel von Jico,

oder besser noch, eine dieser elliptischen nehmen:
N 75 EJ T2

N 75 ED

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 14. Feb 2018, 00:37 bearbeitet]
ic3m4n2005
Stammgast
#4 erstellt: 13. Feb 2018, 23:25
Also Auflagekraft und Antiskating steht bei mir auf 1,75, wurde mir auch vom Verkäufer so empfohlen.
Gibts noch nen Trick wie ich den Tonarm in der horizontalen teste? Die Automatik lässt den Teller immer anlaufen und der Arm will zurück in die Ruheposition.
Yamahonkyo
Inventar
#5 erstellt: 13. Feb 2018, 23:41
1,75 ist m.E. zu wenig, aber sei's drum.

Hast denn mal geprüft, ob die Kräfte auch wirklich stimmen.
Antiskating auf 0, Arm auspendeln, sodass er in der Waage frei schwebt und stell danach Auflage und Antiskating wieder auf 1.75.

Es könnte natürlich auch sein, dass die Automatik Probleme macht. Da gibt es doch öfter was mit dem Steuerpimpel.
Aber das können dir die Spezis erklären, ist nicht mein Gebiet.

Gruß Roland
tinnitusede
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 13. Feb 2018, 23:42
wenn die Antiskating auf Null steht, sollte der Arm in der Position bleiben, eventuell gaaanz leicht nach außen ziehen.
Beim testen kannst Du doch den Dual vom Netz nehmen und den Arm mit der Hand einschwenken.


[Beitrag von tinnitusede am 13. Feb 2018, 23:45 bearbeitet]
akem
Inventar
#7 erstellt: 14. Feb 2018, 00:03
Bei vielen Duals kann man einstellen, wie weit der Tonarmlift den Tonarm anheben soll. Vielleicht ist das zu hoch eingestellt, so daß da kein ausreichender Abstand ist? Kannst Du einfach mal ausprobieren, indem Du unter die abzuspielende Platte noch eine zweite Platte unterlegst.

Gruß
Andreas
ic3m4n2005
Stammgast
#8 erstellt: 14. Feb 2018, 00:18
OK, morgen Abend nach der Arbeit werde ich dann mal den Arm bei stromlosen Dreher genauer begutachten.

Wie ist das mit der zweiten Platte gemeint?

Wie viel Auflagekraft kann man denn noch versuchen? Will halt weder Platte noch Nadel schädigen...
akem
Inventar
#9 erstellt: 14. Feb 2018, 00:27

ic3m4n2005 (Beitrag #8) schrieb:
Wie ist das mit der zweiten Platte gemeint?

Naja, einfach zwei Platten übereinander auf den Plattenteller legen...

Gruß
Andreas
Yamahonkyo
Inventar
#10 erstellt: 14. Feb 2018, 00:35

ic3m4n2005 (Beitrag #8) schrieb:
Wie viel Auflagekraft kann man denn noch versuchen? Will halt weder Platte noch Nadel schädigen...

Also die 2,5g, die ich dir vorhin genannt habe, ist eigentlich die empfohlene Auflagekraft für die Rundnadeln wie die, die jetzt drauf ist.

Es gibt elliptische Nadel, die brauchen gerade mal 1,5 g, wie die N 75 ED von Jico

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 14. Feb 2018, 00:38 bearbeitet]
tinnitusede
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 14. Feb 2018, 00:36

ic3m4n2005 (Beitrag #8) schrieb:
OK, morgen Abend nach der Arbeit werde ich dann mal den Arm bei stromlosen Dreher genauer begutachten.

Wie ist das mit der zweiten Platte gemeint?

Wie viel Auflagekraft kann man denn noch versuchen? Will halt weder Platte noch Nadel schädigen...



Positioniere den Arm einfach zwischen Teller und Armauflage und senke ihn mit dem Lift ab, in der Regel wird die Nadel bis zu 5 mm unter Telleroberfläche liegen.
Wie schon erwähnt, kann die AK beim M75 gute 2p ohne weiteres betragen, das tut der Platte nicht weh.

Ist denn die Nadel wirklich sauber?

Hans


[Beitrag von tinnitusede am 14. Feb 2018, 00:37 bearbeitet]
dobro
Inventar
#12 erstellt: 14. Feb 2018, 09:20
Hallo,

vielleicht steht auch die Liftbank zu hoch ...

Gruß
Peter
8erberg
Inventar
#13 erstellt: 14. Feb 2018, 10:20
Hallo,

die Automatik ist beim Abspielen garnicht im Eingriff (altes Vorurteil aus den 60er Jahren).

Die Automatik sollte man grundsätzlich nach jeder Einstellung am Tonarm wieder sich selber justieren lassen: Tonarm auf Stütze festsetzten und mit "Start" die Automatik einmal durchlaufen lassen bis der Teller wieder stillsteht.

Wichtig ist das absolut saubere Auspendeln des Tonarms, das dauert etwas, muss aber unbedingt sehr sorgfältig gemacht werden (bei Lift unten natürlich).

Peter


[Beitrag von 8erberg am 14. Feb 2018, 11:41 bearbeitet]
das_t.
Inventar
#14 erstellt: 14. Feb 2018, 11:06
guten morgen.

mit verlaub: nicht, dass die bilder eine belastbare aussage zuliessen, aber für mich sieht die nadel nicht (mehr) überzeugend aus. das in verbindung mit einer zu geringen ak und/oder nicht korrektem as-wert...

kannst du, ic3, vllt. nochmal versuchen, die nadel etwa so (musst gar nicht so nah dran, aber vor hellem hintergrund wäre prima) zu fotografieren, damit man da eine bessere einschätzung leisten kann?

ATN12XE-Nachbau auf AT10
Ingor
Inventar
#15 erstellt: 14. Feb 2018, 17:31
Das kann natürlich an einer alten Nadel liegen.

Es gibt aber noch einige andere Möglichkeiten. Der Plattenspieler hat eine Automatik, die eine Verbindung zwischen dem Steuerarm und dem Tonarm über den Steuerpimpel herstellt. Ist der Abstand zwischen Steuerpimpel und der Tonarmführungsplatte zu gering kann es zu Reibung kommen, die den Tonarm stoppt. Dies kann auf Grund falscher Justage oder aber auch durch verklebtes Fett passieren. Vielleicht klemmt der Steuerpimpel auch.
Um das Plattenende zu detektieren ist an der Tonarmführungsplatte ein langes Blech befestigt, das läuft über eine Kugel, die in einer Rinne liegt. Wenn das Blech verbogen ist, kann es ebenso zur Behinderung des Tomarms kommen. Schlussendlich könnten es auch die Tonarmlager sein. Das ist aber nicht wahrscheinlich.
ic3m4n2005
Stammgast
#16 erstellt: 15. Feb 2018, 00:13
Hui erstmal danke für die großartige Hilfe. Ich habe, weils am einfachsten ist, erstmal Auflagekraft und Antiskating auf 2 gestellt. Ich will mal vorsichtig sagen bis jetzt läufts gut
Falls doch noch mal Hänger kommen, werde ich mich hier wieder melden und auch die Nadel noch mal knipsen. Klanglich scheint aber alles in Ordnung zu sein, woran merkt man das die Nadel nicht mehr so toll ist?
ic3m4n2005
Stammgast
#17 erstellt: 15. Feb 2018, 22:11
Leider besteht das Problem noch immer

Habe jetzt den Tonarm nochmal justiert, der schien aber schon gut zu sein, was mir aufgefallen ist, das wieder enorm an Fusseln an der Nadel war. Kann mir kaum vorstellen das das von einer Platte kommen soll. Naja wieder sauber gemacht und morgen ne Rutsche testen.
Hier noch ein paar Bilder der Nadel nach Säuberung, leider bekomm ichs net größer hin, da fehlts mir an der passenden Hardware.

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gundus
Stammgast
#18 erstellt: 15. Feb 2018, 22:18
Hallo-
warum nimmst du nicht dein V15 vom 721 und probierst das an dem 621- dann kannst du schon mal den Tonabnehmer ausschließen- bleibt das Problem gibt es diverse Ursachen- Tonarmlager, Abstellschiene ...dazu muss man das Gerät aus der Zarge holen und sich ein bisschen auskennen

Gruß Gunter
ParrotHH
Inventar
#19 erstellt: 15. Feb 2018, 22:41

ic3m4n2005 (Beitrag #17) schrieb:
20180215_193234

Hallo!

Für mich sieht das so aus, als wäre da noch richtig fester Dreck am Nadelträger.
Da ist ja ein richtiger zweiter Dreckbuckel. Oder täuscht das? Es sieht aber auf allen Bildern so aus.

Parrot
ic3m4n2005
Stammgast
#20 erstellt: 15. Feb 2018, 23:25

gundus (Beitrag #18) schrieb:
Hallo-
warum nimmst du nicht dein V15 vom 721 und probierst das an dem 621- dann kannst du schon mal den Tonabnehmer ausschließen- .....
Gruß Gunter


Die Idee kam mir auch schon, sind denn beide Headshells kompatibel, sprich kann ich einfach so umstecken?
Sind vermutlich blöde Fragen, bin bei dem Thema aber absoluter Neuling
8erberg
Inventar
#21 erstellt: 16. Feb 2018, 12:16
Hallo,

die Headshell nein, aber die TK-Schlitten mit System kannst problemlos tauschen... Danach wieder unbedingt neu auspendeln und einstellen.

Peter
das_t.
Inventar
#22 erstellt: 17. Feb 2018, 11:09
das war auch meine erste idee gewesen: kreuztest. da ich in sachen dual und besonderheiten aber völlig unbeleckt bin und peinliche stolperfallen a la *das weiss doch jedes kind* vermeiden wollte, habe ich mir diesen vorschlag gekniffen. an resultaten bzgl. der lösungsfindung bin ich aber interessiert...
.JC.
Inventar
#23 erstellt: 17. Feb 2018, 11:34
Moin,

die Lösungsfindung ? saubere Platten und eine neue Nadel.
das_t.
Inventar
#24 erstellt: 17. Feb 2018, 11:55
wenn es die nadel ist... will ich gummipunkte. denn darauf habe ich alles gesetzt gehabt.
ic3m4n2005
Stammgast
#25 erstellt: 17. Feb 2018, 15:24
So grad versucht die Schlitten zu tauschen.
Auflagekraft und Antiskating auf 0 neuen Schlitten drauf. Dann wars mir aber nicht möglich das sich der Tonarm hebt, selbst mit Gewicht ganz hinten. Schnell mal beide auf die Küchenwaage, 8g jeweils....
Originalen Schlitten wieder dran und ich konnte es wieder perfekt einpendeln.
Weiß nicht obs quatsch ist, aber der V15 sieht so aus als ob er weiter vorne sitzt...kann es daran liegen? Und wie kann man das ändern? Will mit meinen stolzen 2 monatigen LP Erfahrung auch nicht zu sehr dran rumschrauben...
.JC.
Inventar
#26 erstellt: 17. Feb 2018, 15:31
Hi,

am besten machst du mal ein Foto ...
8erberg
Inventar
#27 erstellt: 17. Feb 2018, 15:37
Hallo,

ja, das Foto wäre angeraten, denn das ist so nicht nachvollziehbar.

Peter
ic3m4n2005
Stammgast
#28 erstellt: 17. Feb 2018, 16:11
Ok, Foto wovon? der Arm vom 621?
tinnitusede
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 17. Feb 2018, 16:53
Du kannst doch die Achse vom Gegengewicht zur Grobeinstellung reichlich in beide Richtungen verschieben, dazu die waagerecht liegende Rändelschraube lösen, dann erst die Feinjustage durch verdrehen.

Hans
ic3m4n2005
Stammgast
#30 erstellt: 17. Feb 2018, 17:40
Die hier markierte? Ist für viele bestimmt klar aber bevor ich irgendwo dran rumschraube frage ich lieber nach bevor ich was kaputt mach
621Arm
tinnitusede
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 17. Feb 2018, 18:07
ja, genau diese, sie ist nur dazu bestimmt, die Achse zu lösen.
ic3m4n2005
Stammgast
#32 erstellt: 17. Feb 2018, 18:59
Ok, habe ich ausprobiert, leider passiert es mit dem V15 Schlitten auch, scheint also nicht an der Nadel zu liegen. Habe extra noch mal ne andere Scheibe aufgelegt, auch da spielt er ein paar Lieder und dann hängt es an einer Stelle.


[Beitrag von ic3m4n2005 am 17. Feb 2018, 19:13 bearbeitet]
tinnitusede
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 17. Feb 2018, 19:38
hängt er immer an der gleichen Stelle?

geht der Arm wirklich weit genug runter, dazu den Arm zwischen Teller und Armauflage positionieren und absenken, die Nadel sollte ein paar mm unter Telleroberfläche sein.
ic3m4n2005
Stammgast
#34 erstellt: 17. Feb 2018, 22:26
Je nach Platte unterschiedlich, bei einer hängt beim ersten Lied in den ersten 30 Sekunden, bei ner anderen erst mittig, so bei Lied 3 oder so.

Der Arm geht sehr weit runter, mehr als die paar mm von denen du sprichst, hab mal versucht es zu fotografieren. Ist ca. Mitte der Plattentellerhöhe...

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8erberg
Inventar
#35 erstellt: 17. Feb 2018, 22:35
Hallo,

das hört sich alles äusserst merkwürdig an.

Frage: wo wohnst Du (PLZ, erste 3 Stellen reicht) vielleicht kann einer aus der Nähe sich das mal bei Dir genau anschauen.

Peter
tinnitusede
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 17. Feb 2018, 22:36
eigentlich ist beim Abspielen nichts im Eingriff, was hemmen könnte, spontan fällt mir noch die Tonarm Verkabelung ein, die die Schwenkbewegung hemmen könnte,.

Wenn Du den schwebenden Arm seitlich eher schwach anpustest, hängt er denn auch machmal?, dazu die Antiskating natürlich auf Null.

Auch könntest Du das Abspielen mal ohne Antiskating testen, vielleicht ist da der Wurm drin.
ic3m4n2005
Stammgast
#37 erstellt: 18. Feb 2018, 17:06
Hmm sobald ich über die Automatik hinaus bin mit dem Arm kann ich mit Antiskating 0 den Arm auch wegpusten.
Mit Antiskating 0 mal was abgespielt, erst Freude weil bei der Platte mit Loop im ersten Track er diesen normal abgespielt hat, dann aber im 3ten Track wieder Hänger.
Ich wohne 59077, wobei der Verkäufer nur 40 km weg wohnt und der ist Dual Spezialist.... werde wohl mal da nachhören, wenn nicht zufällig einer her umme Ecke wohnt
tinnitusede
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 18. Feb 2018, 19:03
und die Nadel ist jetzt blitzblank?, auf einem früheren Photo sah sie nicht so gut aus.

Du hattest doch auch mal das System getauscht, war es damit ok.? (ich möchte nicht noch mal alles durchlesen),

Theoretisch könnt auch die Scala der Auflagekraft Einstellung verstellt sein und aus z. B. 1,5 werden 0,5,
um dies zu kontrollieren, müsste man sich allerdings eine Waage kaufen.

Mehr fällt mir dazu leider nicht mehr ein, aber eine Frage noch am Rande, wenn "Lift oben" aktiviert ist, lässt sich der Tonarm mit der Hand noch ein Stückchen weiter anheben?

Hans
8erberg
Inventar
#39 erstellt: 18. Feb 2018, 19:10
Hallo,

ah, ein Hammer....

Das die Auflagekraft-Feder "ausleiert" hab ich noch nicht erlebt. Sie können brechen oder aus der Führung kommen, dann generieren sie gar keine Auflagekraft

Der "Rest": da ist was faul, so ein Schadensbild ist mir noch nie vorgekommen.

Peter
ParrotHH
Inventar
#40 erstellt: 18. Feb 2018, 19:25
Lift zu hoch oder gar zu niedrig eingestellt?

"Der Abstand zwischen Schallplatte und Abtastnadel soll 5-7mm betragen"

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 18. Feb 2018, 19:27 bearbeitet]
ic3m4n2005
Stammgast
#41 erstellt: 18. Feb 2018, 19:33
Also mit meinem V15 System hat er auch Hänger, scheint also weder am System noch an der Nadel zu liegen, da das bei mir mit den gleichen Platten durchläuft.

Wie kann ich den Lift denn einstellen? Ich bin mir nicht sicher ob der zu Hoch oder tief ist, aber wenn ich den Arm zwischen Auflage und Plattenteller absenke hängt der deutlich tiefer als bei meinem 721, siehe auch Fotos weiter oben.
8erberg
Inventar
#42 erstellt: 18. Feb 2018, 20:09
Hallo,

hast Du Dir inzwischen die Anleitung zu Deinem Dreher runtergeladen?

http://dual.pytalhost.eu/621/

Wenn der Lift auch "herabgelassen" noch Kontakt mit dem Tonarm hat würden sich viele Fehlerbilder erklären.

Schau mal genau hin. Der Tonarm muss absolut frei laufen.

Mit der Schraube "9" GANZ vorsichtig die Höhe im manuellen Betrieb einstellen. Mit der Stellhülse unterm "Flügel" links am Tonarm wird die Tonarmhöhe im Automatikbetrieb eingestellt.
OBACHT: pfuscht man rum kriegt man den Tonarm nicht mehr manuell eingeschwenkt! Daher immer vorsichtig und überlegt arbeiten!!

Peter
ParrotHH
Inventar
#43 erstellt: 18. Feb 2018, 20:10
Einstellung des Lifts erfolgt über die Stellhülse hinten.

Wie gesagt: bei angehobenem Lift (manuell, nicht über die Automatik) soll die Nadel ca. einen halben Centimeter über der Plattenoberfläche stehen. Bei zuviel Abstand bleibt der Arm bei abgesenktem Lift evtl. am Lift hängen. Bei zuwenig Abstand kommt der Arm evtl. mit Teilen der Automatik ins Gehege.

Hatte ich beides schon.

Ach ja, und kann man (und soll) auch noch die Höhe der Anhebung des Tonarms über die Automatik einstellen. Ist die zu hoch (Soll: 6mm über der Tonarmablage am höchsten Punkt), dann ist der Tonarm bei abgesenktem Lift evtl. nicht frei, sondern hat Kontakt zur Steuerplatte.

Irgendwie so.

Am besten mal das Service-Manual bei vinylengine lesen.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 18. Feb 2018, 20:11 bearbeitet]
tinnitusede
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 18. Feb 2018, 20:20

8erberg (Beitrag #39) schrieb:

Das die Auflagekraft-Feder "ausleiert" hab ich noch nicht erlebt. Sie können brechen oder aus der Führung kommen, dann generieren sie gar keine Auflagekraft


Peter


nicht ausgeleiert, verstellt.

Hans
ic3m4n2005
Stammgast
#45 erstellt: 18. Feb 2018, 21:34
Also ich hab mal nachgesehen, der Arm steht ca. 7mm über der Platte, evtl 1 oder 2 mm mehr, kann man ja bei drehendem Teller nicht so ganz genau messen. Über der Ruheposition ist der Arm auch knapp mehr als 6mm würd ich sagen. Wie sind da so die Toleranzen? Außerdem hat an dem Teil keiner rumgespielt und vor 2 Wochen ging der noch perfekt.
8erberg
Inventar
#46 erstellt: 18. Feb 2018, 21:41
Hallo,

es geht um den abgesenkten Arm, der muss frei laufen, dass der Lift ihn nicht noch "abstützt".

Peter
ic3m4n2005
Stammgast
#47 erstellt: 18. Feb 2018, 21:53
Kann sein das ich das missverstehe, aber schaut mal den Beitrag #34 von mir an weiter oben, da sieht man wie weit der Tonabnehmer "runter" kommt. Das ist weit unter Plattentellerhöhe, muss ich da noch Angst haben das der Lift den noch stützt?
8erberg
Inventar
#48 erstellt: 18. Feb 2018, 23:03
Hallo,

eigentlich nein, aber das ganze Fehlerbild ist für mich absolut unerklärlich - und ich mach in Plattenspielern schon über 45 Jahre...

Peter
.JC.
Inventar
#49 erstellt: 19. Feb 2018, 16:38
Hi,


ic3m4n2005 (Beitrag #45) schrieb:
.. und vor 2 Wochen ging der noch perfekt.


wenn Du die Möglichkeit hast dem Verkäufer den Dreher zu zeigen,
dann mach´das, vermutlich findet er den neuen Fehler.
Rabia_sorda
Inventar
#50 erstellt: 19. Feb 2018, 19:07
Auch wenn es evtl. nicht der Fehler sein sollte......wurden die Transportsicherungsschrauben vom Verkäufer aktiviert und hast du sie dann auch wieder deaktiviert?

Ansonsten könnte auch irgendein Schaden entstanden sein, wenn er ohne sie transportiert wurde. Dies wird aber dadurch eigentlich widerlegt:


und vor 2 Wochen ging der noch perfekt.


Aber irgendwo muß man ja ansetzen....
ic3m4n2005
Stammgast
#51 erstellt: 19. Feb 2018, 22:28

Rabia_sorda (Beitrag #50) schrieb:
Auch wenn es evtl. nicht der Fehler sein sollte......wurden die Transportsicherungsschrauben vom Verkäufer aktiviert und hast du sie dann auch wieder deaktiviert?

Aber irgendwo muß man ja ansetzen....


Wurde gemacht, sowohl Schrauben rein und wieder rausgedreht als auch Teller abgenommen während der Fahrt.

Heute noch mal eine Scheibe getestet, die lief wieder normal. werde mal noch ein paar weitere Scheiben probieren und die Tage bekomm ich ne Plattenwaschmaschine, damit werd ich mal die nicht laufenden Scheiben behandlen.

Kann es sein das der Tonarm des 621 empfindlicher auf Verschmutzung reagiert? Ich frage explizit nach dem Tonarm, da ich ja den Tonabnehmer vom 721 schon am 621 hatte und das Problem dennoch bestand
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