Egal welchen Verstärker für Technics SL-3210 ? + Stromkabel von Beogram 3300 austauschbar?

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NightGlow
Neuling
#1 erstellt: 31. Mai 2018, 17:36
Guten Abend,

hoffentlich könnt ihr mir bei meinem Anliegen weiterhelfen.
Denn ich möchte mich ungern von den zwei Schallplattenspieler trennen.

Ich habe zwar beim Durchstöbern einiges herausfinden können aber dennoch stellt sich mir die gleiche Frage obwohl ich darüber einiges gelesen habe. Dennoch bin ich mir bei den alten Modellen nicht sicher, ob das alles so problemlos funktionieren würde. Es gibt wohl doch einige Unterschiede!?

Erstmal allgemein zu meinem vorhaben etc:

Den Schallplattenspieler Technics SL-3210 (Halbautomatik) würde ich für mein Schlafzimmer mit leiser bis mittlerer Lautstärke verwenden (Gesang mit Gitarre und/oder Piano). Ich brauche keine Zusatzfunktionen oder den allerbesten Verstärker. Hauptsache ich kann meinen Plattenspieler anschließen und damit gut Musik hören.

Zuhause besitze ich zwei Cx100 Boxen. Diese Boxen würde ich mit dem passenden Verstärker benutzen wollen. Für den Verstärker würde möchte ich ca. max 200 ausgeben wollen, für einen Vollverstärker natürlich mehr.

Zusätzlich wollte ich mir das Ortofon OM10 Tonabnehmer System als Ersatz kaufen (da Nadel vom Originaltonabnehmer kaputt ist). Das genannte Modell wurde mir im Geschäft empfohlen.

Bei meinem Beogram 3300 Schallplattenspieler ist der Verstärker (ich glaube... Beomaster 3300) vorhanden aber das Stromkabel des Schallplattenspielers ist hinüber.

Meine Frage(n):
1. Kann ich jeden beliebigen Verstärker für einen Technics SL-3210 Plattenspieler mit CX100 Boxen benutzen, wenn ich den IMG Stageline SPR-6 Vorverstärker kaufen würde?

2. Oder könnte ich nicht stattdessen einen passenden Vollverstärker mit Phono-Eingang verwenden und auf alles andere verzichten?

3. lässt sich das Stromkabel von einem Beogram 3300 von 1986 einfach so austauschen? Den Stecker musste man damals beim Umzug vom Stromkabel auseinander schrauben. Die Einzelteile des Steckers sind vorhanden. Ggf. müsste ich einen Elektriker fragen ob dieser zu reparieren ist. Ein Ersatzkabel für dieses Modell habe ich bis jetzt auch nicht gefunden. Leider konnte mir auch der Kundenservice von B&O nicht weiterhelfen da das Modell zu alt ist.

4. Wenn man den Schallplattenspieler von B&O retten könnte, benötige ich trotzdem einen Vorverstärker? Irgendwo habe ich gelesen, dass ich trotzdem einen benötige.
Wuhduh
Gesperrt
#2 erstellt: 31. Mai 2018, 19:06
Nabend !

Statt dem reinen Phono-Vorvorverstärker würde ich einen guten gebrauchten Vollverstärker mit ordentlichem MM-Eingang kaufen. Dieser Eingang wird in den meisten Fällen gleichwertig dem Monacor IMG sein.

Vorteile: Du ersparst Dir ein Cinchkabel und kannst Dir hoffentlich auch ein Gerät fürs Auge aussuchen.

Der Anschlußstecker des Beogram wird ein ganz normaler 2-poliger Flachstecker sein, den Du nur wieder zusammenbauen mußt. Wenn dann das Netzkabel zu kurz ist, kaufst Du mangels handwerklicher Kenntnisse eine Verlängerung in Wunschlänge nach.

MfG,
Erik
Tendaberry
Stammgast
#3 erstellt: 01. Jun 2018, 10:20
Zu Frage 4: Das BeoMaster 3300 hat einen Phonoeingang, du brauchst also keinen separaten Phonoverstärker.
Wenn es nur der Stecker ist, der kaputt ist, kann man das einfach reparieren.
NightGlow
Neuling
#4 erstellt: 02. Jun 2018, 20:11
Ich möchte mich für eure Hilfe herzlich bedanken
Dank eurer Hilfe weiß ich wenigstens wonach ich suchen musste. Habe mir auch einige Anleitung zu der Befestigung des Kabels angeguckt und es sieht sehr einfach aus aber... Das Kabel werde ich wohl doch lieber von einem Elektriker bzw. zu einer Werkstatt bringen.

Auch bei der Suche nach dem richtigen Verstärker, konnte ich meine Suche somit etwas einschränken aber jetzt muss ich mich nur noch zwischen einen Denon AVR-1801 oder Technics Su V570 entscheiden (obwohl ich mich sofort in die Modelle von Marantz und Luxman verliebt habe).
Wuhduh
Gesperrt
#5 erstellt: 03. Jun 2018, 18:43
Nabend !

Bitte nicht vergessen:

B+O = DIN-Anschlüsse ... modernere Geräte meistens nur RCA ( Cinch )

Der Denon AVR hat bestimmt wie viele andere AVR für Phono eine zu hohe Eingangskapazität. Der Technics ist auch schon ALT und abgenutzt. Nicht empfehlenswert.

MfG,
Erik
Albus
Inventar
#6 erstellt: 03. Jun 2018, 19:15
Tag,
und Tag Erik,

zum Denon AVR-1801 - bei diesem Modell beträgt die nominelle Eingangskapazität lediglich 220 pF (C701L, 702R). Aber, der Technics SU-V570, der ist schier unübersichtlich in der EG-Variante (Germany) mit RL-Filtern und Kondensatoren gegen Hochfrequenz-Einstreuungen 'immunisiert', was man erst einmal messend erschließen müsste. Ausweichmöglichkeit ist durch einen MC-Modus vorhanden, 220 Ohm Abschlusswiderstand.
Dagegen - den SU-V570 - ist der Technics SU-V460 im Phono-MM-Modus geradezu schlicht gehalten, mit gemessenen 320 pF auch noch im brauchbaren Bereich.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 03. Jun 2018, 19:19 bearbeitet]
NightGlow
Neuling
#7 erstellt: 03. Jun 2018, 21:24
Guten Abend,

also sind beide nicht passend...
Heute habe ich erfahren, wenn auch auf einer etwas unfreundlichen Art, dass der Tonabnehmer OM10 viel zu leicht für mein Plattenspieler ist, obwohl mir dieser vorher vom Fachmann empfohlen wurde.

Dann kann ich wieder von vorne anfangen. Vielleicht schaffe ich es doch noch in diesem Jahr, meinen Plattenspieler richtig ans Laufen zu bringen und die Musik zu genießen.

EDIT: habe jetzt doch noch passende Nadeln für einen Grado F-3- Tonabnehmer gefunden.


[Beitrag von NightGlow am 04. Jun 2018, 08:32 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#8 erstellt: 04. Jun 2018, 09:07
Hallo,

das OM10 geht bis mittelschwere Tonarme problemlos (naja, die Qualität ist ausbaufähig), anscheinend sind bei Euch die Fachhändler eher für Fächer zuständig...

Peter
akem
Inventar
#9 erstellt: 04. Jun 2018, 14:47
Ja, für die Fächer ihrer Regale... daß da nix liegen bleibt...
Immerhin kann man das OM10 einfach aufrüsten durch Aufstecken einer 40er Nadel...

Gruß
Andreas
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