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Loewe RA1010 & AT13Ea mit ATN14 kompatibel ?

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zu_gast
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Aug 2018, 15:07
Hallo Forum,
wenn die „Götter der Paketdienstleister und des schnellen Transportes“ mir hold sein sollten, werde ich nächstes Wochenende meine Stereo Anlage mit dem „passenden“ Plattenspieler komplettiert haben.

Es ist der LOEWE RA 1010 und soweit ich mir hier erlesen habe und recherchieren konnte ist das quasi ein umgelabelter CEC BD 5200. Wie ich auf den mir vorliegenden Fotos erkennen konnte (und auch in diversen Prospekten beschrieben) ist bei dem RA 1010 noch der original ausgelieferte Tonabnehmer CEC MC20 verbaut, welchen ich jedoch tauschen möchte.

Der Loewe RA1010 wird an einem Loewe SX6576 (A12000) Verstärker betrieben.

Ich habe hier nun sowohl einen ungenutzten Audio Technica Generator (ohne Etikett) als auch eine ebenso ungenutzte AT13EaX Nadel, welche ich gemeinsam für diesen Zweck nutzen – und am Loewe RA1010 betreiben möchte.

Nun zu meiner prophylaktischen Frage an die Experten hier: Gibt es sachlich betrachtet rein technische Gründe – Gewicht, Einbauhöhe, Nadelnachgiebigkeit, Kapazitäten, usw. .. – welche gegen einen Betrieb in dieser Kombination Loewe RA1010 <-> AT 13 EaX <-> Loewe SX6576 sprechen würden ?

Folgende Infos stehen mir diesbezüglich zur Verfügung:

RA1010:
Tonarmlänge: 215mm
Überhang: 15mm
Belastungswiderstand: 47kOhm

SX6576:
Eingänge PhonoI/Phono II : 2mV/47kOhm DIN

Quelle:
Hifi Archiv
Hifi Archiv

Es wäre schön, wenn ich von dem ein oder anderen AT Spezialisten, CEC Spezialisten oder ganz allgemein Phono Spezialisten hier ein „grünes Licht“ für diese Kombination bekommen könnte.

Noch `ne Frage am Rande: das AT 13EaX hat einen elliptischen Stein, richtig ?
airto
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 19. Aug 2018, 18:09
Hallo Micha,

Glückwunsch zu deinem schönen Dreher.
Bin selbst seit kurzem Besitzer eines CEC 5200 und überaus angetan von dem Gerät.
Gerade optisch finde ich ihn einfach nur schick, wenn dann wie bei dir noch LOEWE drauf steht ...
Die eff. Tonarmmasse habe ich selbst noch nicht nachgeschaut, von daher kann ich dir über das Zusammenspiel mit einem AT 13EaX nicht viel sagen.
Glaube die Masse könnte sich gefühlt etwas im oberen Bereich befinden. Das Gegengewicht scheint ebenfalls nicht gerade leicht zu sein, jedenfalls muss ich es bei allen TA Kombis, die ich bisher getestet hatte recht weit nach vorne schrauben.
Dass ein TA sich nicht ausbalancieren liese hatte ich noch nicht, zur Not halt ein etwas schwereres Headshell verwenden.
Einziges kleines Manko, welches den Hardlinern etwas negativ auffallen könnte ist die etwas geringe Tonarmhöhe, was sich durch eine etwas dünnere Tellermatte bestimmt noch in kleineren Grenzen nivelieren ließe.
Solange der Stylus nicht zu sehr in Rücklage gerät ist mir das zumindest innerhalb meiner Kombi relativ Wurscht. Alle TAs bringen das zu erwartende Ergebnis, der Player hat eine gute Bedienbarkeit, macht nicht mehr Störgeräusche als andere auch und klingt auch nicht besser als viele andere

Probiere den TA einfach aus und versuche dann so schnell als möglich zum Musikhören über zu gehen
( Ok ein paar Austauschsysteme um dem Spieltrieb gerecht zu werden sind nie verkehrt )

Viele Grüße
Florian
Capitol
Stammgast
#3 erstellt: 20. Aug 2018, 16:32
Hallo
Ich habe auch ein 5200 da steht Visonik drauf.
Als Tonabnehmer hängt ein At 13 eav dran. Das passt von der Bauhöhe her.
Leider ist der Tonarm nicht höhenverstellbar.
Also dein At 13 eax passt auch.
Ab Werk war ein Ortofon FF irgendwas dran.

Uwe
zu_gast
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 20. Aug 2018, 20:31
Hallo Florian, hallo Uwe,

Danke. ... das mit der eventuell etwas knappen Einbauhöhe und der Nicht-Höhenverstellbarkeit des Tonarms hatte ich gelesen. Schön, das die ATs passen werden.

War in der Bucht beim Fischen und hab mir spontan noch eine ATN14 Nadel geangelt. Bin zugegeben schon sehr auf die Kombination gespannt. Optisch gefällt mir der Dreher, jetzt muss er nur noch heile hier ankommen & funktionieren.

Gruß, Micha
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 20. Aug 2018, 21:02
Nabend !

Anscheinend war der BD5200 das erfolgreichste Modell dieser Serie:

- CEC Chuo Denki alias Loewe alias Visonik
- graue oder Holzimitat-Zarge
- Ortofon FF-Tonabnehmer, sehr universell bei den Ersatznadeln

Ich würde immer bei dem klingelnden Blechteller eine dünne(re) Gummimatte nehmen. Kork bzw. Filz gefielen mir nicht.

Für manche Systeme stört bei dem Original-Headshell der vordere Rand. Hatte ich abgefeilt.

Für das Gegengewicht gibt es u. U. ein Zusatzgewicht wie beim Technics SL-12xx zum Reinstecken. Das AT13EAX ist relativ schwer wegen dem Vollmetallgehäuse.

Das Tellerlager ist ein offenes Fettlager, nix Öl.

Der Entstörkondensator sollte getauscht werden / worden sein.

Hat der Versender u. a. an die 3 Transportsicherungsschrauben gedacht ?

MfG,
Erik
airto
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 20. Aug 2018, 22:17
Oha Erik,

vielen Dank auch von meiner Seite für die Tipps bzgl. der Transportsicherung und des Zusatzgewichts.
Nach erstmaliger Lektüre der BDA aufgrund deines Posts, die ich bisher als erfahrener Vinylkenner natürlich erstmal übergangen hatte, habe ich diese Punkte auch bemerkt.

Zwar hatte ich mich zunächst schon etwas gewundert wo der 5200 denn nun ein Subchassisplayer sein soll, hatte dahingehend aber erstmal nicht weiter geschaut

"RTFM" sollte man sich nicht entziehen und halte man sich für noch so allwissend

Danke und Gruß
Florian


[Beitrag von airto am 20. Aug 2018, 22:20 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#7 erstellt: 21. Aug 2018, 01:19
Moin !

Diese straff gefederte Subchassis-Konstruktion ist zwar nicht das Gelbe vom Ei, aber hilfreich.

@ Micha:

Ich kann nur hoffen, daß der Spieler heile ankommt. Sollte es im Karton hörbar klappern:

ANNAHME VERWEIGERN !

Nicht hoffen !

ANNAHME VERWEIGERN !

Wenn das Subchassis nicht fixiert wird, leidet garantiert die Mechanik darunter und auch das Tonarmlager kann beschädigt werden.

Alles schon erlebt.

MfG,
Erik
zu_gast
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 21. Aug 2018, 05:09
Guten Morgen,

sagen wir mal so, ich habe den Versender auf die Transportsicherungsschrauben aufmerksam gemacht, einen screenshot geschickt wo diese zu finden sind und Ihn bekniet, das er diese auch benutzen soll. Da ich jedoch in der Vergangenheit schon manchesmal - was Transportsicherung betrifft - bitter enttäuscht wurde ( das schärfste war bisher der "Schutz" von Lautsprechern mit einer (1 STK.) Papiereinkaufstüte), ist und bleibt der Versand eben ein Lotteriespiel ... ich hoffe einfach mal ... . Danke für den Hinweis l
zu_gast
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 27. Aug 2018, 20:36
Tadaaaa, er ist heute angekommen . Der Loewe RA 1010 passend zur entsprechenden Stereoanlage . Sicher verpackt, ohne Transportschäden und komplett mit der Patina & Spuren des „auf dem Dachboden vergessen werdens“ der vergangenen 20, 30 Jahre.

Staub

Das schöne daran: ein „ehrliches“ Gerät, ohne Verschlimmbesserungen, Bastelspuren o.Ä. . Sogar der original Tonabnehmer inkl. original Nadeleinschub in Erstausrüsterqualität *hust* ist dabei und: funktioniert („klingt“ wäre wahrlich übertrieben)

RA1010

RA1010

RA1010

(Alle Fotos vom ungereinigten Gerät)

Ach ja, interessant hierbei ist, das beim original CEC BD 5200 als Standard ein Ortofon F15C System mit geliefert wurde, während beim zum Loewe RA1010 umgelabelten CEC als Standard ein CEC MC20s verbaut war (steht auch so in beiden BAs). Find ich zwar nun merkwürdig, aber nun gut. Ich habe keinerlei Ahnung, wie dies System (also das CEC MC20s) damals ein zu ordnen war, aber klingen tut es gruselig. Flach, dumpf, breiig, weiß nicht wie ich das besser beschreiben könnte.

Beim ersten Einschalten gab der Motor, bzw. die Motorwelle zwar jämmerliche Quietschgeräusche von sich, diesem konnte ich aber mit dem beherzten Einsatz eines Tröpflein Ballistols an die Welle wirksam entgegenwirken, so das nun der Antrieb tatsächlich völlig geräuschlos arbeitet.

RA1010

ra1010_6

Arbeiten bisher: lediglich geputzt, geschmiert & Auflagegewicht & Anti-Skating eingestellt. Jetzt warte ich noch auf die ATN14 Nadel und dann schau mer mal.

RA1010

Einziger Wermutstrofen (war ja klar, irgendwas muss doch sein): der Auflagebalken des Tonarmliftes fehlt. Also sollte hier im Forum irgendwer so einen Auflagebalken übrig haben & sich auch davon trennen wollen, dann bitte, bitte eine PN an mich. Alternativ müsste ich etwas zurecht „basteln“, hätte es aber schon ganz gerne original.

Habt Dank


[Beitrag von zu_gast am 27. Aug 2018, 20:37 bearbeitet]
ad-mh
Inventar
#10 erstellt: 27. Aug 2018, 20:48
Erst einmal Glückwunsch zum Spieler.

Ballistol ist toll bei Waffen aber es zerstört langfristig bestimmte Buntmetalle und es verharzt.
Das lässt sich aber problemlos entfernen.

Das vorhandene System lässt sich sicher gut aufrüsten. Bei der Masse an Ortofonsystemen und Codierungen des Generators und der Nadel wäre ich da aber überfragt. Oft gelangt man mit so einem Generator an ein sehr ordentliches System.
zu_gast
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 27. Aug 2018, 21:15
Dankeschön

Ich gebe Dir recht, bei der Menge an Kombinationen unter den Ortofonsystemen blicke ich auch nicht so recht durch. Aber: hier beim Loewe RA1010 ist ja komischerweise kein Ortofon verbaut, sondern ein CEC MC20s. DAS klingt wirklich gruselig.

Mein Plan ist, an ein übrig gebliebenen AT13Eax Generator entweder auch den ebenso übrig gebliebenen AT13Eax Nadeleinschub - oder noch besser- die hoffentlich demnächst ankommende ATN14 Nadel zu verbauen und diese an den Loewe zu verpflanzen. (Hab`gerade mal den Thread-Titel entsprechend geändert)


[Beitrag von zu_gast am 28. Aug 2018, 07:03 bearbeitet]
zu_gast
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 28. Aug 2018, 12:48
... hab noch etwas vergessen zu fragen.

@Erik / Wuhduh, Du sprachst von einem offenen Tellerlager, welches gefettet gehört. Komm` ich da ran, wenn ich die drei Schrauben an dem dreieckigen Blechteil (welches in Foto 2 zu sehen ist) löse ? Und ob des 100% originalen & unberührten Zustand des Gerätes möchte ich wetten, das der ebenfalls von Dir angesprochene Entstörkondensator mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemals getauscht worden ist.

Deine Empfehlung war ein "sollte" , ich kann dies aber - da ich zugegeben nicht viel von Elektronik verstehe - nicht so richtig einordnen. Fliegt mir das Teil denn sonst eines Tages um die Ohren ?

Danke für die Empfehlungen
Wuhduh
Inventar
#13 erstellt: 28. Aug 2018, 19:07
Hallo !

Ach so, da habe ich etwas verwexelt.

Wenn Du die 3 Schrauben löst ( Achtung: Weiche Messingschrauben - können leicht vergurken mit falschem / altem Schraubendreher ! ) kannst Du das ganze Tellerlager herausnehmen.

Bestimmt hat die Lagerhülse eine ( mit Lack gesicherte ) Blechschraube an der Seite. Wenn Du diese leicht-nicht-ganz-UUPS-schon-passiert herausschraubst, kannst Du die Tellerachse herausnehmen-säubern-polieren. Nach dem Säubern der Lagerhülse und Entfetten mit Alkohol ( z. B. Isopropanol ) hatte ich 100% PTFE-Sprayfett genommen, weil ich mir nicht sicher war, ob ein dünnflüssiges Öl nicht doch aus der Hülse auslaufen könnte. Weil dieses Gleitmittel auf Anhieb funktionierte, hatte ich keine Alternative ausprobiert. Das Lager lief auch damit geräuscharm.

Oder war es doch ein offenes Lager ? Alles schon länger her ...

Bitte schaue Dir vor dem Auseinanderbau die Lage und Funktion der gezahnten Mitnehmerscheibe und die damit verbundene Mimik genau an. Es könnte sein, daß nach dem Zusammenbau die Armrückführung nicht mehr richtig funktioniert.

Ja, Kondensator kann BUMM machen. Entgegen dem Gerede einiger anderer ist der Austausch nicht in 5 min zu bewältigen. Auch nicht bei anderen Geräten. Blah-Blah ...

Das MC-20S in die Tonne. Schlimmes Einsteigersystem nur zum Geräuschewiedergeben.

MfG,
Erik
zu_gast
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 28. Aug 2018, 19:50

Wuhduh (Beitrag #13) schrieb:
... Ja, Kondensator kann BUMM machen. Entgegen dem Gerede einiger anderer ist der Austausch nicht in 5 min zu bewältigen. Auch nicht bei anderenGeräten. Blah-Blah ...
MfG,
Erik


... Ich habe befürchtet, das Du so etwas sagen wirst ... Vorwarnzeit ? Symptome ? Lass mich raten : keine.

Das MC20s IST im Übrigen seit 1 Stunde den Weg alles irdischen gegangen. Unerträglich an zu hören, echt wahr ... schlimm sowas ... . Habe soeben das AT13eax (mit "grünem" Nadeleinschub) montiert und warte nun auf die ATN14 Nadel, welche - soweit ich erlesen habe - sogar einen shibata Schliff mit bringt. Klingt aber schon jetzt ganz ordentlich.

Überhaupt ein schöner Geselle dieser LOEWE RA1010 alias CEC BD5200. Bin sehr angetan . Holzzarge, Metalplatte, gefällige Optik, angenehme Haptik, wirkt alles sehr wertig in der Materialauswahl und Verarbeitung. Bin freudig überrascht.

Danke für die Tips.
Wuhduh
Inventar
#15 erstellt: 28. Aug 2018, 22:05
Keine Vorwarnzeit. Eventuell könnte plötzlich die Endabschaltung zickig werden = Gerät schaltet nicht ab. Da es aber im Ggs. zu vielen Dual und dem Saba PSP350 kein Vollautomat ist, könnte auch alles bis zum BUMM funzeln.

Der klassische Exitus bahnt sich an, wenn das Modell von RIFA außen krisselig wird und sich aufbläht. Wenn Du dann schon das Gerät offen hast, kannste auch den Wert des Kondi ermitteln und ein paar Tage bis zur Reparatur im analogen Zölibat leben.

Leider gibt es bei den Riemen erhebliche Fertigungstoleranzen zwischen den Herstellern. Ich hatte einmal Ärger mit einem Händler, der partout der Meinung war, mir den richtigen Riemen verkauft zu haben, obwohl dieser zu klein war = zu straff. Stress wegen einem 8-Euro-Riemen ist K*****.

MfG,
Erik
zu_gast
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 28. Aug 2018, 22:18
Hm. Okay. Hatte heute schonmal auf und reingeguggt, werde ich die Tage nochmal tun. Was bedeutet "Wert des Kondi ermitteln" ? Abkürzung für Kondensator ?

Danke & Gruß
Wuhduh
Inventar
#17 erstellt: 28. Aug 2018, 22:48
Ja, Abkürzung !

AKüFi = AbkürzungsFimmel
akem
Inventar
#18 erstellt: 29. Aug 2018, 10:39
Bei Entstörkondensatoren sind meistens Kapazität und Spannungsfestigkeit im Klartext aufgedruckt. Es empfiehlt sich, diese Werte abzulesen, bevor es Bumm macht...

Gruß
Andreas
zu_gast
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 29. Aug 2018, 19:15

Wuhduh (Beitrag #15) schrieb:
... Keine Vorwarnzeit. Eventuell ... könnte auch alles bis zum BUMM funzeln....
MfG,
Erik



akem (Beitrag #18) schrieb:
... Es empfiehlt sich, diese Werte abzulesen, bevor es Bumm macht...
Gruß
Andreas


... habe ich eigentlich schon erwähnt, das ich vor lauter "Bumm" - Lesens den neuen Dreher so misstrauisch beäuge, als hätte ich einen scharfen Blindgänger vor mir liegen ? Nein ? Nun, es ist so ...

Werde die Tage Fotos von den Platinen machen und hoffe, das mir hier dann jemand sagen kann, wie dieser potentielle Suizid Kandidat eigentlich aussieht.
zu_gast
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 30. Aug 2018, 17:37
Hallo zusammen,

ich habe nun, das mich das Thema "suizidale Entstörkondensatoren" ziemlich umtreibt, nochmals die Bodenplatte des Spielers entfernt. Da ich einfach einmal davon ausgegangen bin, das dieses Teil in der Nähe der Spannungsversorgung sitzen sollte ( ) vermute ich den Kondensator auf der rechts unten zu sehenden Platine.

Gefunden habe ich dort dann so ein rechteckiges Ding, welches als einziges "Rifa" heißt & welches (meiner Meinung nach), ziemlich gut mit der Google Bildersuche nach Entstörkondensatoren harmoniert. Kann mir jemand der Spezialisten hier sagen, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege und ob ich sozusagen einen Treffer landen konnte ?

Loewe RA1010

?

?

?

Herzlichen Dank
Jazzy
Inventar
#21 erstellt: 30. Aug 2018, 19:48
Treffer
Wuhduh
Inventar
#22 erstellt: 30. Aug 2018, 20:41
Oberfläche ist schon krisselig = Austauschen !

0,01 µF - 250V steht drauf

Ah ja, Tellerlager wie vermutet mit Fixierschraube an der Seite.

Vielleicht mal den Langschlitz in der Blechschiene entfetten und auffrischen.

MfG,
Erik
ad-mh
Inventar
#23 erstellt: 30. Aug 2018, 22:14
Moin,

ja, der ist rissig aber noch im Anfangsstadium.
Zuerst sieht es so aus. Später zieht der Kondensator Feuchtigkeit und bläht sich auf.
Das hätte unter Umständen noch Jahre gehalten. Darauf sollte man es aber besser nicht anlegen.
Das Reinigen ist eine Sauerei und der Geruch erst...

ad-mh
zu_gast
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 31. Aug 2018, 19:54
Ha! Na dann gehts morgen mal zum Elektronikfachgeschäft meines Vertrauens (ich wüsste zugegeben auch nur von zweien, also nehm ich das nächste) und hoffe, das die so einen Alternativkondensator vorrätig haben. Dann vertraue ich auf meine Lötkünste und ein bisschen auch auf die Selbstheilungskräfte des Plattenspielers, sollte es denn nötig sein ...

Habt Dank für die wervollen Tips und Hinweise.
zu_gast
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 01. Sep 2018, 17:08
So ! Melde "Vollzug". Entstörkondensator getauscht, Tellerlager und diverse Gleitschinen geschmiert, nochmals alle Gewichte (Auflage & Anti Skating) eingestellt, einmal feucht drüber gewischt und fertig ist das Ding.

Ich hoffe ich nerve hier niemanden, wenn ich das alles fotografisch ein wenig dokumentiere, aber mir - der sowas zum ersten mal gemacht hat - hätte es geholfen.

Hier ist als der "neue im Revier", welcher mir der Elektronikfachhändler als Ersatz verkauft hat. Keine Ahnung wie der Hersteller heißt, aber so sieht er aus :

RA1010 Entstörkondensator

Bevor es aber an die Innereien geht und die Bodenplatte abgeschraubt wird, mal eben den Tonarm gesichert & den "schwimmenden Tonarm-Plattentelleraufbau" mit den drei Sicherungsschrauben fixiert. Fürs Protokoll > da passen gewöhliche, metrische M4 Schrauben. (Im Bild mit "gelben" Punkten markiert)

RA1010

Wenn man dann dem LOEWE RA1010 (oder Chuo Denki CEC BD 5200, oder Visonik 5200) unters Röcklein schaut siehts da ja so aus ...

Loewe RA1010

... wobei der zu wechselnde Kondensator auf der Platine unten-rechts zu finden ist. Da:

RA1010


Im Übrigen hat Erik/Wuhduh völlig Recht gehabt. Das Tellerlager - wie man nun, da das Gerät offen ist, erkennen kann - ist in der Lagerhülse mit einer Schraube gesichert. Löst man diese fällt der Zentrierdorn zwar nun hoffentlich nicht raus, aber lässt sich bequem abziehen.

RA1010

... es war sogar noch ein Fettfilm auf der Oberfläche, jedoch sieht "frisch" anders aus. Also auch diesen - wenn man schon "dabei" ist - mal neu eingefettet.

Alt:
RA1010

Neu:
RA1010

... auch die von Erik zuvor schon angesprochene Führung wurde natürlich entsprechend behandelt :

RA1010

Ach ja, der Grund warum sich der Teller beim Versuch des "nach oben abziehens" etwas sträuben kann ist mir nun auch klar. Man sieht ganz deutlich, das der Sitz des Tellers auf der Achse ein konischer Passsitz ist. Der Teller zentriert sich also auf dem Dorn von selbst und sitzt (ggf. über Jahre hinweg) naturgemäß stramm. Muss auch so sein (im Foto der untere Teil des Dorns) ..

RA1010

Zusammengebaut, nochmals drübergewischt und Probelauf gestartet.

"Na", dachte ich mir, "wenn nun Platte wieder funktioniert, muss zum Testen auch der Name Programm sein ..". Also "Back in Black" aufgelegt und ... et voilà , alles funktioniert. (Bin im Übrigen sehr erstaunt, wie geräuschlos diese Tonarmrückführung funktioniert)

RA1010

Aber es war ja auch, um nun auch die Kurve zu meinem Eingangspost zu bekommen, die Frage, ob ein AT13Ea Generator, wegen der Nicht-Höhenverstellbarkeit des Tonarmes und des (wie ich gelesen habe) wenigen Platzes unterm Headshell, eigentlich passt ?

Nun, es passt. Ganz im Gegenteil musste ich, da mir meine Optik einen eher nicht-Parallelel Verlauf von Platte<->Tonarm meldete (dachte der Tonabnehmer hängt nach vorn) , sogar noch eine 2mm Lederauflage unter die Platte bringen, so das ich nun sagen würde: Ja, der Tonarm verläuft exakt Parallel zur Platte.

Oder ? (Habe versucht das in ein paar Bildern fest zu halten)

RA1010

RA1010

So. Jetzt warte ich immer noch auf die ATN14 Nadel und bis dahin nudelt eben das hier:

AT13Eax

... und bitte steinigt mich nicht, aber: das klingt echt richtig gut.

Danke fürs Lesen und Eure Unterstützung

(und die restlichen Fotos sind für meine persönliche Galerie )

.
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.
.
.
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AT13Eax

AT13Eax

AT13Eax


[Beitrag von zu_gast am 01. Sep 2018, 20:24 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#26 erstellt: 01. Sep 2018, 19:19
Fein gemacht und schöne Fotos,hilft anderen sicher auch weiter
Wuhduh
Inventar
#27 erstellt: 01. Sep 2018, 22:22
Nabend !

Ah ja, das AT13EA paßt also drunter und sogar mit der 2mm Matte zusätzlich. Halt die Alternative, wenn man nicht mit einem Plättchen zwischen Headshell und System agieren will.

Ganz schön großzügig mit dem weißen Gleitfett auf der Schiene ! Wohl so eine Q-Tipp mit dem runden, flachen Ende genommen ?

Schön, daß der Kondensator Lochrastermaß hat ! Bei meinen Gelben muß ich immer die Anschlußdrähte zurechtbiegen und abknipsen.

Die konisch verlaufende Achse ist auch Schuld daran, daß u. U. der Teller wirklich sehr fest aufsitzt. Es kann passieren, daß das energische Abstellen des Spielers trotz des Subchassis eine Krafteinwirkung auf die Fläche Teller-Achse hat und dann das Festklemmen entsteht. Wird tricky, wenn man den Riemen wechseln will oder die Transportschrauben anziehen muß.

MfG,
Erik
ad-mh
Inventar
#28 erstellt: 01. Sep 2018, 22:58
Falls mal die Höhe nicht stimmen sollte.
Das Ortofon SH-4 Headshell baut etwas höher und ist sehr schön verarbeitet.

Die Fotos sind etwas unscharf. Du hast doch nicht etwa die Schrauben von unten und die Rundmuttern oben eingesetzt?
Es wurde deutlich zu viel Fett verwendet. Weniger ist mehr.


[Beitrag von ad-mh am 01. Sep 2018, 23:08 bearbeitet]
zu_gast
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 02. Sep 2018, 05:51
Ja, ja, ja, ja, ... , das Fett. Und ich dachte noch so bei mir, " ... meine Güte, sieht das Fett auf dem Dorn und Blech dilettantisch verteilt aus ... ob ichs wohl abwischen sollte ?" ... nein, das war kein Q-Tip, was es erklären würde, sondern ein an für sich filigraner Pinsel. Ich habs einfach versemmelt ..

Die Schlitzschraube ist von oben durchs Headshell in die Schlitzmutter am Generator verschraubt. Stimmt, ist wegen Schlitz-oben-und-unten schlecht zu erkennen & im Übrigen sieht das genannte Ortofon Headshell sehr schick aus ...

Und es wäre wegen der Optik vermutlich tatsächlich besser gewesen, diese 2mm mit Distanzen - wie von Erik erwähnt- zwischen headshell und System zu überbrücken. Das System würde "präsenter" sein und nicht so "unter den Rand gequetscht" aussehen. Aber: ich hatte keine Distanzen und wollte mir auch nichts zurecht schnitzen, biegen, bohren, feilen oder sonst irgendwie bearbeiten.


[Beitrag von zu_gast am 02. Sep 2018, 05:58 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#30 erstellt: 02. Sep 2018, 06:58
Moin,


zu_gast (Beitrag #25) schrieb:
... bis dahin nudelt eben das hier:
AT13Eax
... und bitte steinigt mich nicht, aber: das klingt echt richtig gut.


ist ja auch gut, aber die Rundmutter vorne scheint mir verkantet zu sein.
Vielleicht nimmst du ja ein noch anderes Headshell, dabei kannst du das gerade korrigieren.

Schöner Dreher übrigens, der die ATN 14 wirklich verdient.
zu_gast
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 02. Sep 2018, 08:37

.JC. (Beitrag #30) schrieb:
... aber die Rundmutter vorne scheint mir verkantet zu sein.
Vielleicht nimmst du ja ein noch anderes Headshell, dabei kannst du das gerade korrigieren.

Schöner Dreher übrigens, der die ATN 14 wirklich verdient.
;)


Boah, stimmt. die Mutter war tatsächlich verkantet und so was ärgert mich saumäßig ... das ich das nicht selbst gesehen habe ... . Danke. Habs repariert :

AT13Eax

AT13Eax

AT13Eax

... und ich .. *hüstel* .. habe leider kein anderes / besseres / schöneres / ... Headshell. Noch nicht.
Wuhduh
Inventar
#32 erstellt: 02. Sep 2018, 20:24
Nabend !

Das Headshell macht sich subjektiv optisch gut, weil gebürstetes Aluminium mit vernickeltem Fingertip, del ooch lang genug fül männliche Wulstfingel ist !

Die Chassisoberfläche harmoniert damit.

MfG,
Erik
ad-mh
Inventar
#33 erstellt: 02. Sep 2018, 20:55
Für das AT13 eine bessere Nadel. Das ist doch was.
Das AT13 EaV habe ich für kleines Geld NOS aus der Bucht gefischt.
Als "Gebrauchsgerät" vollkommen in Ordnung.

P1010770
Dan_Seweri
Inventar
#34 erstellt: 03. Sep 2018, 07:26
Für überschaubares Geld gibt es originale ATN 13 Ea Nadeln hier: https://www.thestylu...4-atn13ea-1735-p.asp Es handelt sich tatsächlich um die originale Version mit konischem Nadelträgerröhrchen und nacktem Diamanten mit 0.2 * 0.7 mil. Habe mir diese Nadel bestellt. Damit klingt das AT13Ea überaus gut.
.JC.
Inventar
#35 erstellt: 03. Sep 2018, 07:38
Guter Tipp !
zu_gast
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 03. Sep 2018, 10:59

.JC. (Beitrag #35) schrieb:
Guter Tipp ! :prost


Oh Ja ! Danke

... warte im Übrigen immer noch auf eine (angeblich) NOS ATN14 Nadel, welche seit einiger Zeit unterwegs zu mir sein sollte ... ... ... .
Dan_Seweri
Inventar
#37 erstellt: 03. Sep 2018, 11:49
Wenn es sich bei der NOS-Nadel vom ATN14 um eines der Angebote handelt, die ein Spanier (von den Kanaren) bei eBay verkauft, so kann ich Dich beruhigen: Der Versand dauert zwar etwas, aber diese Nadeln sind tatsächlich NOS und originalverpackt. Das habe ich persönlich schon ausprobiert.

Edit: Diese Nadeln hier meine ich:
https://www.ebay.de/...e:g:e~4AAOSw65FXsJWR


[Beitrag von Dan_Seweri am 03. Sep 2018, 11:53 bearbeitet]
zu_gast
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 03. Sep 2018, 12:03
Ja tatsächlich von den Kanaren Danke für Deinen Hinweis, beruhigt dann doch ein wenig ..
zu_gast
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 03. Sep 2018, 18:17
So, Zielgerade.

Es ist heute gekommen: die ATN14 Nadel. Burgunderrot, NOS, einfach schön. ... nackter Diamant, Shibata Schliff, somit für den AT13Eax Generator "the best match" (wenn ich mich bei der Forensuche und den gefühlten siebenhundertvierunzwanzig Beiträgen nicht doch noch verlesen habe ).

ATN14

ATN14

Eine alte Nadel an einem alten System, an einem alten Dreher, an einem alten Verstärker mit alten Lautsprechern für einen alten Mann .. das Leben kann manchmal so schön sein .. .

ATN14

ATN14

... und "nackig"

ATN14

Somit ist dies Projekt erst mal abgeschlossen. Vielleicht noch der Vollständigkeit halber meine komplette Hörkette :

- ATN14 Nadel
- AT13Eax Generator
- Loewe RA1010 Spieler (Techn. wie CEC BD5200)
- Loewe SX6576 Verstärker
- Lautsprecher "A" : WIGO - A3s
- Lautsprecher "B" : WIGO - WBF 31
(meistens "A" + "B")

Vielen Dank für die Hilfe & Tips, hab` jetzt allerdings noch was wichtiges vor ...
ad-mh
Inventar
#40 erstellt: 03. Sep 2018, 19:33
Super!
Vogone
Inventar
#41 erstellt: 03. Sep 2018, 20:32
Dann viel Spaß mit dem Dreher. Ich habe ein AT13 mit Nadel mit rotem und eine mit schwarzem Gehäuse. In Dunkelgrün hatte ich noch keine. Ist das eine NOS? Gut war auch die ATN15NX von Dreher und Kauf (NP 75 DM) später dann 89€.
Für das AT13 hat man zum Glück noch reichlich Auswahl. (und schick ist es auch)
Die Headshell würde ich lassen, sieht doch gut aus.
zu_gast
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 03. Sep 2018, 20:47

Vogone (Beitrag #41) schrieb:
... In Dunkelgrün hatte ich noch keine. Ist das eine NOS? ... Für das AT13 hat man zum Glück noch reichlich Auswahl. (und schick ist es auch) ... Die Headshell würde ich lassen, sieht doch gut aus.


Ja, dieses AT13Eax in dunkelgrün habe ich vor einigen Jahren (dürften so zwei gewesen sein) mal als Redundanz für ein AT13Eav (roter Nadeleinschub) als NOS gekauft. Ich habe hier in irgendeinem Thread zu den unendlich komplizierten Benennungen im Audio Technica Universum gelesen, das die "frühen" AT13Eax "grün" waren, irgendwann dann aber in "rot" gewechselt haben.

Das Headshell ist original und bleibt auch ... auch wenn es in der Draufsicht schon etwas "aufträgt". Filigran ist anders, aber es gehört halt zum Spieler & der Erik hat schon recht, da ist Platz für die dicksten Finger . Jedoch so ein zweites mit 'nem anderen System wäre schon verlockend (wobei ich mir jetzt schon sicher bin, das es nicht dabei bleiben würde ... )
ad-mh
Inventar
#43 erstellt: 03. Sep 2018, 21:34
Genau so fängt es an.
> 10 Plattenspieler sind ja noch normal.
Dann kommen die Systeme, Nadeln...
zu_gast
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 04. Sep 2018, 08:33

ad-mh (Beitrag #43) schrieb:
Genau so fängt es an.
> 10 Plattenspieler sind ja noch normal.
Dann kommen die Systeme, Nadeln... :D


... Das ist haargenau das Szenario (oder Befürchtung), welches mir da durch den Kopf geschossen ist ...

Und da dies ja "mein" Thread ist und ich so viel Bilder ran hängen darf wie ich mag ( ) , hier nochmals die komplette vintage Anlage (wie Sie auch im Prospekt 1979/1980 abgebildet ist) in voller Pracht (aber noch ohne Lederauflage und ohne die ATN14, sieht man ja ned) :

Loewe HIFi
.JC.
Inventar
#45 erstellt: 04. Sep 2018, 08:46
sehr schön
Wuhduh
Inventar
#46 erstellt: 04. Sep 2018, 21:01
Nabend !

HÜSTEL - ÄHEMM ... ich bin sehr erstaunt, daß bisher niemand sich zu den pF beim Loewe Verstärker ausgelassen hat. Insbesonders deshalb, weil ja das AT betrieben wird.

Nicht, daß ich irgendeinen Wiederkäuer vermissen würde ...

,
Erik
ad-mh
Inventar
#47 erstellt: 04. Sep 2018, 21:08
Der Einwand zaubert mir ein breites Grinsen ins Gesicht.
Dan_Seweri
Inventar
#48 erstellt: 04. Sep 2018, 21:32
Die Eingangskapazität des Loewe kenne ich nicht. Ich habe allerdings ein AT13Ea in meinem Fundus. Dieses System scheint mir nicht sonderlich zimperlich in Bezug auf die Eingangskapazität zu sein. Auch bei 220pF an meinem Yamaha Verstärker spielt es überraschenderweise ziemlich ausgewogen.
Vogone
Inventar
#49 erstellt: 04. Sep 2018, 21:44
sehr schön

(bei mir sieht es ähnlich aus; Yamaha+SABA in silber, einfach schön und massiv und 100% OK )

** wobei mir aktuell ein Pio A-30 zugelaufen ist, welcher zwar nicht so schön wie der Yamaha ist, aber sehr gut klingt (linear) aber eine FB hat.


[Beitrag von Vogone am 04. Sep 2018, 22:01 bearbeitet]
zu_gast
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 05. Sep 2018, 06:57
Guten Morgen,
es freut mich wirklich, das - neben mir - auch dem ein oder anderen tatsächlich solch eine eher "exotische" Kombination gefällt .

@Erik, in der Sache "pF" gebe ich zu (ob Du es glaubst oder nicht), das ich tatsächlich versucht habe, durch nachlesen für mich plausible Werte zu emitteln. Nicht das ich diese wirklich verstehen würde, da sich mein Wissensstand hier in der Tat auf das "hängengebliebene" aus den 80ern beschränkt ... tendiert also eher gegen "Null".

Was ich mir aus diversen Prospekten & BDAs erlesen konnte war:

AT Generatoren (AT11E - AT20SLa - sind ALLE gleich) :
- Recommended Load Impendance = 47000 Ohm

Loewe RA 1010 Spieler :
- Belastungswiderstand: 47kOhm

Loewe SX6576 Verstärker :
- Eingänge PhonoI/Phono II : 2mV/47kOhm DIN

... bei den AT Generatoren steht noch bei der Kapazitätsangabe als Zusatzinfo " Standard for Stereo Units. Also operates correctly with 100kOhm Inputs of CD-4 Equipment" ... habe ich ja ned.

Und da ich diese 47kOhm nun sowohl beim System, als auch Verstärker, als auch Spieler gelesen habe, dachte ich (!) das es besser ja gar nicht sein könnte ... war das falsch ? Klingen tut die Kombination in meinen Ohren ... schön !
.JC.
Inventar
#51 erstellt: 05. Sep 2018, 07:26
Moin,


zu_gast (Beitrag #50) schrieb:
.., da sich mein Wissensstand hier in der Tat auf das "hängengebliebene" aus den 80ern beschränkt ... tendiert also eher gegen "Null".
...
Klingen tut die Kombination in meinen Ohren ... schön ! ;)


es geht dabei nicht um den Eingangswiderstand, sondern um die Gesamtkapazität des Systems.
Da hast du durch die (Tonarm- Chinch- Kabel (etc.) zB. eine Kapazität von 130 pF vom Dreher plus
die Kapazität vom Phonopre zB. wie oben 220 pF dann bist du bei 350 pF - was für Ortofon oder Shure bestens passt

aber nicht für die Audio Technicas u.a. (Goldring, usw...) die möchten nicht über 200 pF Gesamtkapazität "sehen"
also wenn Du schon eine gute Nadel hast, dann sollte der Phonopre auch passen

probiere mal testweise einen Art DJ pre aus, der ist hier im Forum recht beliebt wg. seinem Preis.
Ich selbst nutze den Aikido da siehst du in den Daten auch die Eingangskap. (47 pF passt perfekt für ATs)

Wenn der Klang damit deutlich angenehmer ist, behälst du ihn,
wenn nicht, sendest du ihn einfach wieder zurück.


[Beitrag von .JC. am 05. Sep 2018, 07:30 bearbeitet]
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