digitalisierte LPs als mp3 abgespielt

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.JC.
Inventar
#1 erstellt: 15. Sep 2018, 12:08
Hi,

ich habe viele meiner LPs digitalisiert mit 16/44,1 WAV
Spielt man das File in Originalqualität ab, hört man im A/B Vergleich keinen Unterschied.
Nun kann mein neuer Teac P650 kein WAV ( ) sondern nur WMA oder mp3 (192 kBps).
Also wandele ich die Files in mp3 um, dann passt auch mehr auf den 2 GB USB-Stick.

Und da hört man dann den Unterschied !

Es klingt etwas dünner, sozusagen blutleerer.
Allerdings ist der Unterschied schon so gering, dass man die LP richtig (aufmerksam) hören muss,
um ihn (im A/B Vergleich) zu bemerken.
Vogone
Inventar
#2 erstellt: 15. Sep 2018, 12:15
Bei mp3 und Co hört sich es manchmal schon seltsam.
Also irgendwie in Richtig Handysound, so mit gefisselgeeiere oder so .... nur eben nicht so heftig.
sl.tom
Inventar
#3 erstellt: 15. Sep 2018, 12:22
Mit lame -V 0 hörst Du keinen Unterschied mehr - eventuell genügt auch schon lame -V 2
das_t.
Stammgast
#4 erstellt: 15. Sep 2018, 12:42
wav ist ja grundsätzlich erstmal verlustfrei. unterschiede zwischen original und kopie sind v.d. primär anderen faktoren in der wiedergabe zuzuschreiben. ein mp3 ist ja nun mal der tod jeder erntzunehmenden musik-kopie. blutleer. in absolut jedem sinn.

wo liegt nun dein problem bzw. was ist die fragestellung?


t.
.JC.
Inventar
#5 erstellt: 15. Sep 2018, 12:54
Weder noch, das ist eine Aussage von mir.
(nur mal so als Info )

ps
wenn ich ohne viel Aufwand im Betriebssystem vom Teac rumfummeln könnte, würde ich dem WAV verpassen


[Beitrag von .JC. am 15. Sep 2018, 12:57 bearbeitet]
Hörbert
Inventar
#6 erstellt: 15. Sep 2018, 14:10
Hallo!

@.JC.


.........Und da hört man dann den Unterschied !........


Das ist nicht die Regel sondern -so es sich nicht doch um reine Selbstsuggestion handelt-, eine Eigenart der verwendeten Decodiersoftware.

Da diese bei deinem Gerät fest "verdrahtet" sein dürfte würde ich das fragliche Gerät einfach auswechseln. Eigentlich sollte jeder Player auch WAV abspielen können, die meisten Multiformat-Geräte haben im übrigen auch keine Probleme mit FLAC.


MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 15. Sep 2018, 14:17 bearbeitet]
Burkie
Inventar
#7 erstellt: 15. Sep 2018, 14:17
Hallo,

geht denn kein MP3/256 oder 320? Da sollte man dann keine Unterschiede mehr hören können.
Oder auch WMA-lossless, das ist unkomprimiert.

Gruss
das_t.
Stammgast
#8 erstellt: 15. Sep 2018, 14:25
der to hat(te) ja nicht wirklich ein problem und von daher wohl auch keine hilfestellung angefragt, sondern lediglich eine nicht gänzlich neue erkenntnis als information geteilt.

da es sich ja um mp3-spezifisches handelt, wäre eines der digital-bretter sicherlich besser geeignet, wenn dieser fred weiter geführt werden soll.

t.
okela
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 15. Sep 2018, 16:23
Warscheinlich ein alter Encoder von 1998. Lame und der von itunes ist top. Die VBR Datein (0-2) sind prima. Allerdings hat ein wave file mehr Wucht, ist reines Ausgangs- und Archivmaterial. In MP3 würde ich nicht mehr investieren. Das verschwindet bald.


[Beitrag von okela am 15. Sep 2018, 16:25 bearbeitet]
frank60
Inventar
#10 erstellt: 15. Sep 2018, 16:31
Ich denke auch, daß es ein (Benutzer?)Problem beim Encodieren ist.
Mit Lame in 320VBR ist kein Unterschied zu 24Bit AIFF zu hören.
Wobei ich im WWW schon einige Male gelesen habe, daß man bei mp3 mit VBR eine bessere Qualität als mit CBR erzielen soll, habe ich allerdings nie selbst ausprobiert.
Hörbert
Inventar
#11 erstellt: 15. Sep 2018, 19:09
Hallo!

@frank60


.......Wobei ich im WWW schon einige Male gelesen habe, daß man bei mp3 mit VBR eine bessere Qualität als mit CBR erzielen soll, .........


J....ein, das Verhältnis der Soundqualität zur Dateigröße ist bei VBR erheblich günstiger, somit hast du bei gleicher Dateigröße mithin ein besseres Ergebnis.

@okela


.... In MP3 würde ich nicht mehr investieren. Das verschwindet bald........


Das denke ich nicht, MP-3 ist immer noch das Hauptformat bei Musik die nicht Datenträgergebunden ist, daran ändert auch das kleine Häufchen HD-File Befürworter nichts.

Zu Archivzwecke eigent sich MP-3 allerdings wirklich nicht, hier sollte man auf WAVE oder FLAC setzen.

MFG Günther
.JC.
Inventar
#12 erstellt: 15. Sep 2018, 19:25

Hörbert (Beitrag #6) schrieb:
Da diese bei deinem Gerät fest "verdrahtet" sein dürfte ..


das ist sie natürlich nicht, es ist reine Willkür vom Hersteller nur mp3 und WMA "frei zu schalten"
schließlich spielt der ja auch normale CDs ab, also WAV

so höre ich auch nur von der Küche aus,
wenn mich die Musik zum Raumwechsel reizt, lege ich natürlich die LP auf
Burkie
Inventar
#13 erstellt: 15. Sep 2018, 19:34

Hörbert (Beitrag #11) schrieb:


Zu Archivzwecke eigent sich MP-3 allerdings wirklich nicht, hier sollte man auf WAVE oder FLAC setzen.


WMA-lossless (Windows Media Player) ist vom Klang her genauso gut, da auch nicht datenreduziert oder komprimiert.
Möglicherweise ist dieses Format aber nicht so weit verbreitet oder für Archive hinreichend zukunftssicher.

Viele Mobilgeräte, etwa Handies, spielen aber WMA-lossless ab.

Gruss
Hörbert
Inventar
#14 erstellt: 16. Sep 2018, 05:08
Hallo!


..........WMA-lossless (Windows Media Player) ist vom Klang her genauso gut, da auch nicht datenreduziert oder komprimiert. ...........


Allerdings ist die Verbreitung von WMA eher rückläufig, -es hatte seine "Hochzeit" ca. 2000-2010 zusammen mit MP-3 und verliert seitdem im Gegensatz zu MP-3 ständig an Bedeutung-.

Eigentlich sollte die Frage nach den Formaten sich gar nicht erst stellen da die heutigen Multiformat-Geräte auch am USB-Port alle gängigen Formate bewältigen und nur in solchen Fällen wie bei den ausgesprochenen "Insellösungen" wie heute noch als solche ausgewiesene CDP´s die eigentlich auch nichts weiter als vom Chipsatz her eingeschränkte DVDP´s respektive sogar eingeschränkte BDP´s sind.


MFG Günther
.JC.
Inventar
#15 erstellt: 16. Sep 2018, 05:21
Moin,


Hörbert (Beitrag #14) schrieb:
Eigentlich sollte die Frage nach den Formaten sich gar nicht erst stellen da ...


eigentlich nicht, real aber schon (s.o.)


Was ja auch der Grund war, warum mir diese Sache überhaupt erst bewusst wurde.
(wollte nicht von WAV in WMA umwandeln, dann doch lieber gleich in mp3)

Aber wie bereits erwähnt, der Klangunterschied ist (mit dem Teac) recht gering,
und in den meisten Fällen weit geringer als die Unterschiede der gelieferten Klangqualitäten.
Hörbert
Inventar
#16 erstellt: 16. Sep 2018, 05:44
Hallo!

@.JC.


......aber wie bereits erwähnt, der Klangunterschied ist (mit dem Teac) recht gering,..........


Besorge dir einfach den aktuellen Lame, dazu eine der unzähligen vernüftigen Shells falls du nicht mit der Kommandozeile arbeiten willst und codiere in VBR dann sollte der geringe Restunterschied keine Rolle mehr spielen und in einem verblindetem Test würdest du dir sehr sehr schwer tun überhaupt einen zuordenbaren Unterschied herauszuhören, m.E. wäre das nur noch in Sonderfällen möglich oder eben bei einem Gehörschaden der die Verdeckungseffekte deutlich hervortreten lässt.

Allerdings ist die "Mehrarbeit" der Konvertierung damit natürlich nicht zu umgehen.

Ach ja, lösche bloß nicht die vorher aufgenommenen WAVS, die dienen als Archivmaterial.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 16. Sep 2018, 05:45 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#17 erstellt: 16. Sep 2018, 06:00
Moin,


Hörbert (Beitrag #16) schrieb:
Ach ja, lösche bloß nicht die vorher aufgenommenen WAVS, die dienen als Archivmaterial.


natürlich nicht (die sind auf 2 verschiedenen Festplatten archiviert), aber ich habe ja (idR) die Schallplatten noch, kann also neu digitalisieren
und das mache ich sogar aktuell gelegentlich, weil mir das AT 140 LC (NOS mit zZ. ca. 100h Spielzeit) ggü. dem 150 MLX besser gefällt

aber worauf ich hinauswollte ist dieser gewisse "blutleer" Effekt der mp3 Dateien
(und nein, ich kann die Firmware nicht ändern, sonst hätte ich das schon gemacht)
sl.tom
Inventar
#18 erstellt: 16. Sep 2018, 06:12

frank60 (Beitrag #10) schrieb:
Wobei ich im WWW schon einige Male gelesen habe, daß man bei mp3 mit VBR eine bessere Qualität als mit CBR erzielen soll, habe ich allerdings nie selbst ausprobiert.

Im Web kann man viel Mist lesen, aber denke einfach mal kurz nach: CBR 320 kbps encodiert grundsätzlich mit 320 kbps, auch wenn, für eine bestimmte Sequenz, 160 kbps ausreichend wären - exakt letzteres sorgt bei VBR 320 kbps dafür, daß die Dateien nicht zu groß werden.

Ein Vorteil bei CBR ist hingegen, daß die Dateigröße im Voraus berechnet werden kann...


.JC. (Beitrag #12) schrieb:

Hörbert (Beitrag #6) schrieb:
Da diese bei deinem Gerät fest "verdrahtet" sein dürfte ..

das ist sie natürlich nicht, es ist reine Willkür vom Hersteller nur mp3 und WMA "frei zu schalten"

Dein Teac kann, laut Handbuch, mp3 bis 320 kbps abspielen, weshalb ich Dir zu lame -V 0 riet, sodaß ich das Genörgel jetzt nicht wirklich verstehe...

Die 192 kbps gelten lediglich für wma.
frank60
Inventar
#19 erstellt: 16. Sep 2018, 10:43
Ich habe die Quelle wieder gefunden.
Laut Wikipedia Artikel zum Lame Encoder, der meines Wissens auf der Projektdokumentation beruht, schwankt die Qualität bei VBR an schwierig zu encodierenden Stellen, während sie bei VBR an den gleichen Stellen konstant bleibt, eine Folge des Lame Algorithmus.

Was sich meinem Verständnis entzieht, wieso kauft man sich ein im Funktionsumfang beschnittenes Gerät, mit dem man nicht zufrieden ist, wenn man sich alle Daten vorab anschauen kann?


[Beitrag von frank60 am 16. Sep 2018, 10:45 bearbeitet]
sl.tom
Inventar
#20 erstellt: 16. Sep 2018, 11:06
Könnte es sein, daß in dem Artikel vom ABR des lame gesprochen wurde? Das ist zwar auch VBR, jedoch wird hierbei die Bitvorgabe strenger eingehalten...

Oder bezog sich der Artikel auf den älteren VBR codec, der schon vor längerer Zeit durch den Neueren ersetzt wurde, jedoch nach wie vor wählbar ist...

Wie dem auch sei - ich hatte stichprobenartig einen größeren Schwung meiner FLACs folgender Prozedur unterzogen:
- FLAC nach pcm dekodiert
- pcm mit lame -V 0 -m s nach mp3 kodiert
- mp3 durch lame wieder dekodieren lassen
- resultierende pcm mit der Ursprünglichen verglichen
Ergebnis: es gab keine Unterschiede.

BTW, das 1. VBR sollte wohl CBR lauten?
okela
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 16. Sep 2018, 19:12
Ich nutze seit 10 Jahren nur VBR mp3. Encoder ist LAME (preset standard oder extreme) und itunes (Qualitätstufen 0-2). Diese Datein sind über jeden Zweifel erhaben! Im Tiefbassbereich und der Fülle haben wave einen Hauch mehr Druck und Macht.

VBR spart an primitiven Musikpassagen, z.B. Bassdrum Intro. Bei anspruchsvollen Passagen (alle Spuren, Instrumente, Stimmen ...) gibt VBR Algorithmus bis 320 bit frei. In Winamp sieht man die schwankende Bitrate, wenn ein Song abgespielt wird.


[Beitrag von okela am 16. Sep 2018, 19:17 bearbeitet]
frank60
Inventar
#22 erstellt: 16. Sep 2018, 19:29
Wenn ich noch mp3 nutze (nur noch für Geräte, die mein bevorzugtes Format nicht unterstützen, wie das Radio im Firmenauto), höre ich, wie schon gesagt, keinen Unterschied zu "besseren" Formaten.
Normalerweise habe und nutze ich Alles als Apple Lossless (.m4a). Digitalisiert/gerippt und als Sicherheitskopie gespeichert wird verlustfrei als 24 Bit AIFF und das für iTunes dann (wegen dem AIFF Platzbedarf, gerade auf Mobilgeräten) eben nach m4a encodiert. Da sowohl mein CD Player, als auch alle gekauften und selbstgebauten Netzwerkplayer und eben die Mobilgeräte m4a können, ist das Format für mich ideal.

Für das mp3 encodieren nehme ich Max, das nutzt die zwar relativ alte, aber super funktionierende Version Lame 0.9.1. Und hat einige sehr komfortable Funktionen für die Batch Verarbeitung.
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