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LPs richtig Digitalisieren

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Autor
Beitrag
Tirips
Stammgast
#1 erstellt: 03. Mai 2010, 09:00
Hallo HI-FI Gemeinde, da ich nun endlich ( nach kleinem update ) meine LP schätze digitalisieren möchte bzw. schon habe,hätte ich da aber noch 1,2 fragen,wäre nett wenn mich da jemand auf die richtige bahn lenkt ;-)

kurz zu meinem setup, -> Pro-Ject Xpression 1 + Vinyl Master Red an Dynavox TPR2 zur ASUS Essence ST Soundkarte. -03db - 01db aufgenommen mit Adobe Audition 3.0

aufgenommen wurde in 32bit 192khz und danach auf 24bit 96khz runtergerechnet, hört sich auch alles gut an, mitunter sogar besser wie die CD version ( Manowar Carry On zb. )

mein "Problem" ist nun, das ich nicht weiß, ob ich optimal aufgenommen habe, wenn ich die aufnahme im Winamp abspiele erscheint mir das spektrum zu gering
http://www.pic-upload.de/view-5504507/1.jpg.html
bei der aufnahme sieht das ganze auch irgendwie beschnitten aus bei 25000Hz
http://www.pic-upload.de/view-5504563/3.jpg.html

hab leider noch nicht wirklich ahnung von der materie, und habe auch keine gute infos gefunden, ich mache das ganze immoment mit einem PC von einem Freund der 2 Monate im urlaub ist ( der hätte mehr ahnung wie ich, Geschäftlich )

bei 24bit 96khz LP aufnahmen die ich mir mal als Test gezogen habe, ist das spektrum zb. im Winamp bis zum ende hin http://www.pic-upload.de/view-5504539/2.jpg.html

jetzt habe ich halt die befürchtung, das ich irgendwie nicht ganz optimal aufgenommen habe, und details verloren gehen.
wenn dann doch richtig


[Beitrag von Tirips am 03. Mai 2010, 09:04 bearbeitet]
Radiologe
Inventar
#2 erstellt: 03. Mai 2010, 15:14
Hallo,
ich sehe keinen Grund,warum man sich an den SpektrumAnalyzer von Winamp orientieren sollte.
So wie der das darstellt,hättest Du nur Bässe.Wenn die Aufnahmen gut sind,weißt du ja,wie Aussagekräftig diese "Blinkanzeigen" diverser Programme zu bewerten sind.

Mir ist ebenfalls irgendwann mal aufgefallen,dass Winamp hier deutliche Unterschiede zwischen Mp3 und Wav Dateien macht.

Gruß Markus
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 03. Mai 2010, 15:47
Hallo!

Wenn du den Headroom für Aufnahmen mit extremen Dynamikwerten (kann eine LP sowieso nicht liefern) nicht brauchst sind dermassen hochauflösende Aufnahmen eigentlich absolut unnötig, mit 16Bit/20 Khz solltest du hinkommen.

Auf den allermeisten Schallplatten sind allenfalls Signale bis 15 KHz gespeichert, viel mehr lassen die Rahmenbedingungen der analogen Abtastung und des Tonträgermaterials gar nicht sinnvoll zu. Was also willst du mit 96 KHz?, -oder gar 192 KHz-?

MFG Günther
RoA
Inventar
#4 erstellt: 03. Mai 2010, 16:01

Radiologe schrieb:
Hallo,
ich sehe keinen Grund,warum man sich an den SpektrumAnalyzer von Winamp orientieren sollte.
So wie der das darstellt,hättest Du nur Bässe.


So ist es. Eigentlich dürfte lt. Sreenshot nur Müll am Ausgang rauskommen. Auch will sich mir der Sinn hochauflösender Formate nicht erschliessen: Wie Hörbert schon ausführte, ist bereits das normale CD-Format (16 Bit/44,1 KHz) völlig ausreichend, ohne Gefahr zu laufen, bei der Digitalisierung etwas "zu verlieren".
Tirips
Stammgast
#5 erstellt: 03. Mai 2010, 16:26
Danke für eure Antworten.
@ Radiologe, mir kam halt der verdacht auf, da die Test lieder mit 24 bit 96 khz Flac aus dem netz dies nicht haben, bei mir aber alle aufnahmen ( auch nach wandlung ins FLAC format ) deswegen dachte ich muss da was im argen liegen,egal bei welchem player

@ Auflösung 24 bit 96khz, ich hab mir da auch gedanke darüber gemacht, und mehrfach herum experementiert, ich muss aber sagen das es sich für mich mit 24 bit 96 khz/ bzw. 32/192 besser anhört , "besserer" bass, feinere höhen, weniger hart im klang, irgendwie etwas feiner und weicher, ich nenns mal "weniger digital " obs jetzt wirklich sinn macht, sei mal dahin gestellt
kann mir evtl. noch jemand sagen, was es genau mit dem Dithering auf sich hat
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 04. Mai 2010, 07:27
Hallo!

Dithering ist ein Verfahren das ursprünglich aus dem grafischen Bereich stammt, hier wird sehr leisen Signalanteilen ein Rausch hinzugefügt um z.B. die beim Dowsampling entstehenden Quantisierungsfehler abzumildern.

MFG Günther
Tirips
Stammgast
#7 erstellt: 04. Mai 2010, 08:59
Hallo Hörbert,
Danke für die Info.
hab da jetzt noch mal etwas getestet mit dem Dithering ( White Noise ), und siehe da, das Spektrum erweitert sich in der anzeige,aber da kann man soviel einstellen bei der Dithering geschichte aber im klang ändert es nichts ( der ist ja eigentlich auch OK )
ich hab mal 2 testfiles hochgeladen von " The Head Cat" Slim Jim & Lemmy

wenn jemand lust hat, kann er sich es ja mal runterladen und seine meinung dazu sagen Danke

http://www.megaupload.com/?d=AQMUO15U
http://www.megaupload.com/?d=FGPDMZD1


[Beitrag von Tirips am 04. Mai 2010, 09:00 bearbeitet]
RoA
Inventar
#8 erstellt: 04. Mai 2010, 09:38
Bei den hochgeladenen Aufnahmen ergibt sich bereits ab 8Khz ein starker Frequenzabfall. Jenseits der 15-17Khz sind die Obertöne definitiv unhörbar und zudem von Störgeräuschen überdeckt. Ab etwa 25Khz herrscht tonale Stille. Bei 40Khz regt sich wieder etwas, das sind aber aussschließlich Störgeräusche.

Fazit: 24/96 bläht die Dateigröße unnötig auf, ohne das man etwas gewinnt. Runterkonvertieren auf 16/44 spart Speicherplatz, ohne das etwas verlorengeht.

http://s10.directupload.net/file/d/2149/gbyz27my_jpg.htm
RoA
Inventar
#9 erstellt: 04. Mai 2010, 09:58
http://s1.directupload.net/file/d/2149/lu9k7a28_jpg.htm

Noch ein Nachtrag: Oben ist ein echtes 24/96 Musikstück. Spätestens ab 20KHz ist der Abfall so stark, daß man die Obertöne selbst dann nicht wahrnehmen könnte, wenn die menschliche Hörschwelle bei 50 KHz liegen würde.
Tirips
Stammgast
#10 erstellt: 04. Mai 2010, 10:09
Vielen Dank für deine einschätzung, hast ja ein gutes gehör, oder wie findet man das heraus was da fehlt? oopas, seh gerade das programm, wie heißt das ?
das mit den 25khz meinte ich auch in meinem ersten post, beim 2 bild, das es mir bei 25000Hz beschnitten aussieht oder verstehe ich da etwa falsch ? und es ist nicht mehr info auf "der" platte ?
nochmals kurz zu den 24bit96khz, das ist doch, wie fein/ auflösung es aufgenommen wird, irgendwie höre ich den unterschied aber was mach ich in der aufnahme dann falsch ?
muss mich erst richtig in die materie reinfinden


[Beitrag von Tirips am 04. Mai 2010, 10:12 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#11 erstellt: 04. Mai 2010, 10:35

Tirips schrieb:
nochmals kurz zu den 24bit96khz, das ist doch, wie fein/ auflösung es aufgenommen wird, irgendwie höre ich den unterschied


Ein Vinyl Master Red - oder auch alle anderen bezahlbaren Tonabnehmer - kommt/kommen ja nicht einmal in die Nähe der 16/44.1 Qualität. Das ist hier ja in diversen threads schon hinlänglich besprochen worden. Und da ohnehin und ausnahmlos jede gewöhnliche Audio-CD nach RedBook Format 16/44.1 Qualität hergestellt ist, brauchst Du Dich um 24/96 Aufnahmen nicht bemühen.

Es ist ja schon eine Kunst eine Audio-CD von einer SuperAudio-CD zu unterscheiden, da brauchst Du Dir bei einem analogen Abtastsystem keine derartigen Gedanken machen.

Ich digitalisiere ausnahmlos mit speziellen Aufnahmegeräten, die mit dem Signal aus meiner Phonovorstufe vernünftig umgehen, bei meinem PC hätte ich schon Sorge um Störquellen as dem Netzteil etc. Mein Aufnahmegerät kann ich notfalls mit Batterie fahren und es speichert (bei unkomprimierter Einstellung in .wav) mit 16bit/44,1kHz Qualität und meine Tonabnehmer spielen keinen Ton der nicht von dem Gerät und der Qualität erfasst wird.

Wenn es bei Dir - warum auch immer - bei 24/96 besser klingt, kannst Du die Einstellung ja nehmen, dann könnte aber die Datenmenge flugs 700MB überschreiten und Du bekommst Probleme beim Brennen.

Gruß. Olaf
Tirips
Stammgast
#12 erstellt: 04. Mai 2010, 11:10
auch dir vielen dank für deine meinung.

wie gesagt kam ich auf die idee, das bei mir was nicht stimmt, als ich die 24bit96khz aufnahme aus dem internet ( Frank Zappa original LP)
sah, aufgenommen mit Goldring 1042GX + Tascam US-144 external USB 2.0 Audiointerface. und bei ihm sah es so aus.

http://www.pic-upload.de/view-5516940/sollte.jpg.html
bei mir aber so
, http://www.pic-upload.de/view-5516968/meins.jpg.html
da stimmt doch was nicht,das sieht so extrem beschnitten aus, oder kann der soviel besser aufnehmen ;-)
deswegen der gedanke, das etwas nicht stimmen muss.
ja die datei größe ist natürlich erheblich größer, aber da es auf die festplatte gespeichert wird, ist dies egal :-)
aber der inhalt sollte stimmen.


[Beitrag von Tirips am 04. Mai 2010, 11:11 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 04. Mai 2010, 12:14
Hallo!

Bei dir kommen offenbar einige Dinge zusammen die sich schlußendlich summieren. Zum einen ist da der Frequenzgang einer normalen Schallplatte, -hier ist spätestens bei 15 KHz in der Regel Schluß mit Lustig-.

Möglicherweise hast du auch noch ein Kapazitätsproblem. Der frühe Abfall ab ca 8 KHz deutet auf einen zu tief abgestimmten resultierenden Schwingkreis hin hier solltest du einem die Eingangskapazität deines Phono-Entzerrers und die Phonokabelkapazität messen.

Zudem hat deine verwedete Soundkarte möglicherweise einen Tiefpassfilter im Eingang der mit den Ausgangswerten des Quellgerätes einen für dich ungünstigen Wert ergibt. Günstige Werte hast du im allgemeinen mit den Tape-Ausgängen von Voll- oder Vorverstärkern. Wie das mit deinem Dynavox-Entzerrer da aussieht weiß der Teufel, einen Puffer probehalber dazwischenzuschalten kann aber m.E. einige Klarheit bringen.

MFG Günther
Tirips
Stammgast
#14 erstellt: 04. Mai 2010, 13:58
Hallo,
sorry, ich muss noch etwas weiter nerven.
Kabelkapatzität Messen, hm OK, muss ich mal einen freund fragen, mit was man dies macht bzw, wie.
Tiefpassfilter in der Soundkarte, kann gut sein, habe ich aber leider überhaupt keine ahnung,auch für was das dann gut ist,sorry.
kann man den umgehen *versteck*

noch mal kurz zu dem 25khz beschnittenheit problem, nur zum verstehen, muss der balken ( siehe bild http://www.pic-upload.de/view-5504563/3.jpg.html) bei 30Khz da sein, oder ist er die begrenzung ?
bei der aufnahme aus dem internet geht es ja bis 45khz ?!?http://www.pic-upload.de/view-5516940/sollte.jpg.html


ich habe jetzt noch mal kurz mit meinem Onkyo 906 dazwischen +
Onkyo 906 & dynavox TPR getestet, aber keine ahnung ob da wieder ein abfall irgendwo ist.

http://www.megaupload.com/?d=67VREIL6 Plattenspieler -> Onkyo 906 -> Asus

http://www.megaupload.com/?d=Q7DXI38O Plattenspieler -> TPR2 -> Onkyo 906 -> Asus

wäre super, wenn da nochmal wer was zu sagen könnte.ob sich was verbessert hat. Besten Dank!!


PS: @ Hörbert, ich dachte immer, das bei einer LP es möglich ist 20hz - 25khz drauf zu speichern, bei der CD nur 25Hz-20Khz, oder verwechsele ich da etwas derbe


[Beitrag von Tirips am 04. Mai 2010, 14:02 bearbeitet]
jogi59
Inventar
#15 erstellt: 04. Mai 2010, 14:05

Tirips schrieb:
bei der aufnahme aus dem internet geht es ja bis 45khz ?!?http://www.pic-upload.de/view-5516940/sollte.jpg.html

Weder die Mikrofone, noch die Bandmaschine, die Frank Zappa benutzt hat, können irgendetwas weit über 20kHz aufnehmen.
Jetzt überleg mal, was diese Signale auf der Aufnahme sein könnten.
Ein kleiner Tip: Musik ist es nicht.
Tirips
Stammgast
#16 erstellt: 04. Mai 2010, 15:46
Hallo,
das auf der LP nicht mehr wie die besagten Hz drauf ist habe ich soweit verstanden, nur so ganz schlüssig ist mir da was immer noch nicht, ich habe jetzt mal eine aufnahme "Normalisiert" auf 0,1 db und siehe da, jetzt sieht meine aufnahme aus wie die aufnahme aus dem I-net das bild ( Frank Zappa) bis 45000Hz, so ganz hab eich das nicht kapiert, hat ja nichts mit 24bit usw, zu tun, das beim normalisieren mehr detail raus kommt oder verdreh ich da was.
Tirips
Stammgast
#17 erstellt: 04. Mai 2010, 17:02
entschuldigt, da habe ich wohl was durcheinander gebracht,liegt direkt an der datei, hat nichts mit dem normalisieren zu tun.
habe aber mit den etwas älteren aufnahmen verglichen, und bei denen sieht es so aus wie zb. bei dem Zappa bild.
hier das bild von meiner aufnahme, war auch direkt vom dreher zum Onkyo zur Soundkarte, sonst nicht herum gefingert
http://www.pic-upload.de/view-5520817/FRQNZ.jpg.html
aber das sieht doch nicht nach "nebengeräuschen" bzw lärm aus, das wäre doch dann konstant über die gleiche höhe.
entschuldigt nochmals. bin jetzt aber nochmehr verwirrt, da ich nichtmal weiß an was es liegt


[Beitrag von Tirips am 04. Mai 2010, 17:10 bearbeitet]
Warf384#
Inventar
#18 erstellt: 04. Mai 2010, 17:33

Hörbert schrieb:
Hallo!

Wenn du den Headroom für Aufnahmen mit extremen Dynamikwerten (kann eine LP sowieso nicht liefern) nicht brauchst sind dermassen hochauflösende Aufnahmen eigentlich absolut unnötig, mit 16Bit/20 Khz solltest du hinkommen.

Auf den allermeisten Schallplatten sind allenfalls Signale bis 15 KHz gespeichert, viel mehr lassen die Rahmenbedingungen der analogen Abtastung und des Tonträgermaterials gar nicht sinnvoll zu. Was also willst du mit 96 KHz?, -oder gar 192 KHz-?

MFG Günther

Entweder weisst du nicht was du da schreibst oder kannst sehr schlecht hören. Das ist keine wirkliche Frequenzbegrenzung, das ist die Angabe der Frequenz die maximal mit dieser Auflösung möglich ist. Wenn man jetzt zb mit 16 KHz aufgenommen hat, fängts ab 10k an metallisch zu klirren.

Links Digital Rechts Analog. Diese in der digitalen Version entstandenen "Zacken" Sind vergleichbar mit Rechtseck oder Sägezahnwellen und schädlich für Hochtöner falls sie zu grob sind. Das ist bei einer horizontalen Auflösung von 22050 Hz oder niedriger der Fall. Man kann sie glätten indem man auf 44k hochsampelt und die Musik zb mit einem Equalizer bei 20kHz abschneidet. Das Abschneiden von digitaler Musik bei 20k kann man vergleichen mit einem pixeligen Bild auf das man Anti-Alising anwendet.

Daher mein empfehlung fürs Format: MP3, 44KHz, 192 kbps
Und um hochfrequente Störgeräusche zu vermeiden mit Equalizer ab 16 KHz langsam abfallen lassen, sodass bei 20k -6 dB sind und dann steil abfallen lassen.

PS: Die 8/16/24/32bit sind vertikale Auflösungen und für die Lautstärkestufen und Qualität zuständig. Man braucht nicht mehr als 16 bit. Die 22050/32k/44K/96K sind horizontale Auflösungen. Diese bestimmen wieviele Samples inerhalb einer bestimmten Zeit vorhanden sind. Und beeinflussen Qualität und maxilmal mögliche Frequenzhöhe.


[Beitrag von Warf384# am 04. Mai 2010, 17:39 bearbeitet]
Tirips
Stammgast
#19 erstellt: 04. Mai 2010, 18:03
ja so eine Info, habe ich gebraucht,Dankeschön.
und mein gehör hat mich doch nicht im stich gelassen ich finde aber das zb. bei 24 bit der bass sich etwas detaillierter anhört/straffer.
Warf384#
Inventar
#20 erstellt: 05. Mai 2010, 05:56
Diese wahrnehmung könnte nur subjektiv sein, aber wenn du ganz sicher gehen willst, kannst du ja wenn du mit 16 bit speicherst die Bässe zwischen 30 und 100 Hz leicht anheben.
Pilotcutter
Administrator
#21 erstellt: 05. Mai 2010, 07:25

Warf384# schrieb:

Daher mein empfehlung fürs Format: MP3, 44KHz, 192 kbps
Und um hochfrequente Störgeräusche zu vermeiden mit Equalizer ab 16 KHz langsam abfallen lassen, sodass bei 20k -6 dB sind und dann steil abfallen lassen.

Die 22050/32k/44K/96K sind horizontale Auflösungen. Diese bestimmen wieviele Samples inerhalb einer bestimmten Zeit vorhanden sind. Und beeinflussen Qualität und maxilmal mögliche Frequenzhöhe.



Tirips schrieb:
:hail ja so eine Info, habe ich gebraucht,Dankeschön.
und mein gehör hat mich doch nicht im stich gelassen ich finde aber das zb. bei 24 bit der bass sich etwas detaillierter anhört/straffer.



Warf384# schrieb:
Diese wahrnehmung könnte nur subjektiv sein, aber wenn du ganz sicher gehen willst, kannst du ja wenn du mit 16 bit speicherst die Bässe zwischen 30 und 100 Hz leicht anheben.


Ich mein, es kann ja jeder nach seiner Fasson digitalisieren, aber was Ihr Euch da zurechtbastelt...

Wenn Du mit einem Ortofon Vinyl Master Red (oder sonstigem TA) uns den Unterschied zwischen 16/44.1 und 24/96 Aufnahmen zeigst, hast Du soeben die HiFi Geschichte neu geschrieben, die Grundfeste aller Aufnahmetechnik der letzten 50 Jahre ins Wanken gebracht und dieses Forum sollte gelöscht werden und von vorne anfangen [sorry].

Die zu digitalisierende Platte hat schon einer vor Euch abgemischt und Ihr wollt sie ja NICHT digitalisieren um sie a) neu zu mischen oder b) Eure "hochfrequenten Störgeräusche" zu erleben und hernach beseitigen zu müssen. Ihr wollt ja das analoge Medium Schallplatte in ein digitales Format bringen.

Wenn die Aufnahme in 24/96 oder whatever besser klingt als in 16/44,1 hast Du oder Dein Rechner sonstetwas fabriziert, aber es hat mit der Aufnahme und dem was der Tonabnehmer von sich gibt leider überhaupt nichts zu tun!


Warf384# schrieb:
Diese wahrnehmung könnte nur subjektiv sein, aber wenn du ganz sicher gehen willst, kannst du ja wenn du mit 16 bit speicherst die Bässe zwischen 30 und 100 Hz leicht anheben.


Wenn Ihr Sachen auf der Aufnahme hört, die nicht auf der Platte sind, müsst Ihr nicht an der Aufnahme basteln, sondern an Eurem Equipment [sorry]. Wenn Du am sichersten sein willst, digitalisiere doch einfach die Platte so wie sie ist, denn das ist ja auch der Sinn am Digitalisieren. Die sicherste Art ist so wenig Computer- und Menscheneinsatz als möglich. Das einzige was erlaubt ist, ist "Entknacksen".

Damit meine ich nicht, dass es nicht mal eine Schallplatte gibt, die nicht optimal abgemischt zu sein scheint und es sich lohnt sie etwas zu bearbeiten.

Fazit: Solange die digitale Aufnahme nicht exakt so klingt wie die Platte selbst, gilt es das Equipment zu untersuchen und zu verbessern!

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 05. Mai 2010, 07:26 bearbeitet]
Tirips
Stammgast
#22 erstellt: 05. Mai 2010, 07:36
ich habe ja nie behauptet, das bei 24 bit mehr details zu hören sind wie auf der platte selbst,, nur bei der 24 bit aufnahme hört es sich eher nach der platten aufnahme an.
herumgewutschtelt wurde da sonst nix, aufgenommen fertig,
aber wie kann ich den windows mixer umgehen ?

ich möchte hier nur wissen an was es liegt, das bei meinen ersten aufnahmen, die ich gestern nochmal überprüft habe es auch so aussieht
http://www.pic-upload.de/view-5516940/sollte.jpg.html
jetzt aber wieder so
http://www.pic-upload.de/view-5516968/meins.jpg.html irgendwie beschnitten.

nur zum verständniss an was es liegt, störgeräusche mal ausser acht gelassen

Danke.


[Beitrag von Tirips am 05. Mai 2010, 07:37 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#23 erstellt: 05. Mai 2010, 07:58

Tirips schrieb:
ich finde aber das zb. bei 24 bit der bass sich etwas detaillierter anhört/straffer.



Tirips schrieb:
ich habe ja nie behauptet, das bei 24 bit mehr details zu hören sind wie auf der platte selbst,, nur bei der 24 bit aufnahme hört es sich eher nach der platten aufnahme an.


OK, aber auch der Unterschied (in Deinem Fall) zwischen 16 und 24 bit ist nicht hörbar. Wenn doch, liegts an Dir

Den Windows Kernel Mixer müsste doch Deine Soundkarte umgehen. Schau mal bei >>Systemsteuerung >> Sounds und Audiogeräte. Wenn Deine Soundkarte dort unter Wiedergabe/Aufnahme ordnungsgemäß installiert ist, sollte der Kernel Mixer umgangen werden. Ob das Resampling des Kernel Mixers den Unterschied ausmacht, glaube ich zar nicht, aber Du kannst es ja vergleichsweise testen.
Warf384#
Inventar
#24 erstellt: 05. Mai 2010, 12:23
Da die hochfrequenten Geräusche im Takt der Musik lauter/Leiser werden, vermute ich mal, es sind Nebengeräusche (zb Kratzen) die durch den Tonabnemer verursacht werden oder leichte Übersteuerungen.
Frage: Welches Format istdas erste mit bis 45k, welches das zweite mit bis 25 k?

Aber eigenlich soll es ja nur bis 20 k gehen. Versuch vllt mal leiser aufzunehmen und danach dann zu normalisieren.
Tirips
Stammgast
#25 erstellt: 05. Mai 2010, 12:56
Hallo,

hier nochmal zwei bilder mit meinem problem, beides sind wave, noch die rohe 32bit192khz

so sah meine erste aufnahme aus, wo ich noch nicht darauf geachtet habe
http://www.pic-upload.de/view-5528292/warmal.jpg.html
so sieht es jetzt aus
http://www.pic-upload.de/view-5528328/jetzt.jpg.html

irgendwas ist doch da im argen
das mit der laustärke könnte sein, ich habe zumindest mal die einganslaustärke auf fast komplett, seit dem könnte es die 25 sein, zuvor war die laustärke niedriger ( erstes bild )
muss ich aufjedenfall nochmal probieren, hat mich schon ganz konfus gemacht, da die LP internet aufnahme auch solche ausschläge hatte, und die hochgelobt war, und bei
mir plötzlich so "beschnitten" aussieht

PS: wieso hat es mit der bilde anzeige nicht funktioniert


[Beitrag von Tirips am 05. Mai 2010, 13:02 bearbeitet]
Warf384#
Inventar
#26 erstellt: 05. Mai 2010, 13:02
Ähm, das vorher die Lautstärke niedriger war kann nicht sein. Höchstens dass sie jetzt niedriger sind, weil durch Verzerrung neue Töne entstehen.
Aber das ist völlig egal! Mach einfach die Töne über 20k weg, die sind für die meisten Menschen sowieso nicht hörbar und wenn, dann klingen sie wie verzerrtes Knistern. So wie das an Musik, was man hört, wenn der Plattenspieler läuft aber keine Lautsprecher dran sind.
Tirips
Stammgast
#27 erstellt: 05. Mai 2010, 13:20
ist aber wirklch so die aufnahme wo die ausschläge sind , war die einganslaustärke ungefähr bei +-50% , wo alles mehr oder weniger auf einer linie ist, ist die lautstärke auf ca.95% ( ist zustand )
Vielen Dank aufjedenfall, werde ich dann mal so machen.die laustärke wieder senken, ob sich was ändert ( nur zum verstehen )

kannst du mir evtl. noch sagen, wie ich das Resampling richtig einstelle? muss das alles auf einer linie sein ?rot/blau auf weiß ?
http://www.pic-upload.de/view-5528623/IMG_1719.jpg.html


[Beitrag von Tirips am 05. Mai 2010, 13:21 bearbeitet]
Warf384#
Inventar
#28 erstellt: 05. Mai 2010, 17:46
Es sollte auf der weißen Linie sein aber...

Mach es doch einfach mit Audacity 1.36 Beta. Da ist alles viel simpler und einfacher. Projekt-Frequenz auf 44100 Hz, Aufnahme starten, stoppen, mit Equalizer auf 20 kHz begrenzen und als MP3 160 kbps speichern.
Jazzy
Inventar
#29 erstellt: 05. Mai 2010, 18:30
Der TPR 2 scheint mir ein günstiges Chinateil zu sein.IMHO muss bei der Vinyldigitalisierung beim analogen Teil angesetzt werden, sprich: gutes Laufwerk plus gutes System plus gute Phonostage.Die Digitalisierung ist nicht sooo kritisch.Auch hier kommt es nicht so sehr auf 24/96 statt 16/44,1 an,sondern auf die Gesamtqualität des ADC.Meine Kette sieht so aus: Technics 1210mk2 --> Ortofon Rondo Red MC-System --> Lehmann Black Cube Statement --> Sony DTC-ZA 5 ES (24Bit,44,1kHz oder 48kHz Abtastfrequenz und Superbitmapping/Dithering auf 16Bit) .Damit bekomme ich sehr gute,runde,nicht zu analytische Mitschnitte.Ich nehme übrigens lieber mit 44,1kHz auf,späteres Rums(h)amplen mag ich nicht so.
Jazzy
Inventar
#30 erstellt: 05. Mai 2010, 18:36
Die Asus Xonar kann übrigens nur 24 Bit!Also musst du das auch einstellen bei Audition,keine 32Bit!Sampleraten können von 44,1 bis 192kHz sein.Spätestens 96kHz reichen dicke,mit dem Debut und dem VM red und TPR2 sollten auch 44,1KHz reichen.
Tirips
Stammgast
#31 erstellt: 06. Mai 2010, 09:12
Hallo,

@Warf384# Danke für die Resample info.
so ich bin nun dahintergekommen wieso die aufnahme bei mir so aussieht/bzw. aussah -> http://www.pic-upload.de/view-5528328/jetzt.jpg.html
die Asus hat ja nur einen klinken eingang, den man auch als Mikrofoneingang benutzen kann, und ich hatte den haken bei mikrofon mal gesetzt, das war auch da wo die laustärke verändert wurde ( da der mikrofon eingang mir lauter erschien als der LINE-IN )
jetzt auf Line-In der ja der richtige eingang ist, sieht die aufnahme aus wie die aus dem internet mit den ausschlägen -> http://www.pic-upload.de/view-5536781/neu0.jpg.html <- meine aufnahme jetzt.
störgeräusche sollten das doch nicht sein ;-) keine störgeräusche über 30khz, so sollte das doch eher aussehen. das auf dem anderen bild war dann definitiv beschnitten auf dem mikrofóneingang + störgeräusche

@.Jazzy ich hatte bei Audition3.0 32bit (24bit float ) genommen, da es sonst nur 16Bit gab, aufgenommen und agbespielt wird es ja & im Player steht auch 32 bit ( ich weiß sinnlos )
,
ich könnte auch die Phonostufe vom Onkyo 906 AVR nehmen, aber ob die jetzt wirklich besser ist?, ich finde der TPR hört sich runder an.


ich hab nochmal ;-) ein sample hochgeladen. evtl. hat nochmal jemand lust dieses zu analysieren, ob ich da wieder einen frequenzabfall habe bei 8khz, Vielen Dank im vorraus!
bei meine programm wird das spektrum so nicht angezeigt, das ich nen abfall sehen kann.
http://www.megaupload.com/?d=TDAJGFPH


wie weit würde sich ein Update/Tuning beim Pro-Ject Xpression lohnen ( Presilich ) welcher Tonabnehmer würde das gerät voll ausreizen ? würde auch ein Tonarmtausch lohnen ?
würde ein Glas bzw. Acryl Teller etwas bringen ( ich habe festgestellt, wenn ich ohne das filztuch höre, wird die bühne breiter, aber auch der bass etwas weniger )


vielen dank nochmal an alle hilfe steller!!
viele grüße
Torsten


[Beitrag von Tirips am 06. Mai 2010, 09:14 bearbeitet]
lotharpe
Inventar
#32 erstellt: 07. Mai 2010, 17:04

Jazzy schrieb:
...sondern auf die Gesamtqualität des ADC.Meine Kette sieht so aus: Technics 1210mk2 --> Ortofon Rondo Red MC-System --> Lehmann Black Cube Statement --> Sony DTC-ZA 5 ES (24Bit,44,1kHz oder 48kHz Abtastfrequenz und Superbitmapping/Dithering auf 16Bit).


Da muß ich Sven zustimmen.
Meine Kette schaut so aus:

Technics 1210MK2 mit Ortofon 2M Black und Creek OBH-15.
Vom Creek geht es in den Lake People ADC-C440 und per S/PDIF über eine Terratec Phase 24FW in den PC.
Die Aufnahmen sind je nach Platte von guter bis sehr guter Qualität, kann mich jedenfalls nicht beklagen.

Experimentiere gerade wieder mit 24Bit/48Khz und 16Bit/44.1Khz, bei manchen Scheiben hört man keinen Unterschied, bei guten Pressungen sind mit 24Bit leichte Vorteile festzustellen.
Es klingt einfach etwas räumlicher und feiner aufgelöst, zwischen 24Bit/48Khz und 96Khz ist allerdings kein Unterschied mehr herauszuhören.


[Beitrag von lotharpe am 08. Mai 2010, 08:48 bearbeitet]
Stefanvde
Inventar
#33 erstellt: 13. Mai 2010, 09:29
Ja,also ich mache das auch mit Audacity .Die Bearbeitung ist da ganz leicht und es gelingt spielend die Tracks einer Seite zu trennen.Dann als volle .wav Datei 16bit/44,1kHz speichern und dann ne stinknormale Audio-CD brennen.Also ohne vorher irgendwie in mp3 oder sonstwas zu komprimieren,das sollte das beste Ergebnis für ne CD abliefern.
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