Hana SL Compliance?

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Mikam
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Mrz 2021, 03:59
Hallo zusammen,
ich habe mir voriges Jahr einen VPI Scout mit Hana SL gekauft, in der Hoffnung zumindestens “gleich“ mit meinem alten Dual 704 mit 2m Black (Dream-Team) zu ziehen. Weit gefehlt. Das Hana kommt von der Performance nicht ansatzweise an das 2m Black heran. Liegt`s möglicherweise an der Compliance?
Einerseits wird die Compliance vom Hana mit 10 Mikro m/mN angegeben, dann wieder mit 20 Mikrometer/mN. Auf dem Beipackzettel des Systems sind zu allem Überfluss 70 Mikrometer/2 g vermerkt.1 g müssten 10 mN entsprechen, dann wäre das eine Nadelnachgiebigkeit von 3,5 Mikrometer/mN?! Was denn nun, oder steh` ich einfach nur auf dem Schlauch?
Die Masse des VPI JMW 9 wird mit 10,2 g (Grenze leicht zu mittelschwer) angegeben, Masse Hana SL 5 g.
Weiß jemand, welcher Wert ist jetzt real anzusetzen ist? Und passt das zusammen mit der Masse des VPI???
Mit der Bitte um Hilfe für einen langsam gen der eigenen Unwissenheit Verzweifelnden ( )...

Viele Grüße

Michael
Holger
Inventar
#2 erstellt: 21. Mrz 2021, 04:51
70µ bei 2g AK bedeutet, dass das System auf einer Testplatte mit entsprechenden Tracks (z. B. DHFI Nr.2) eben diesen Wert bei dieser AK störungsfrei passiert und danach, also z. B. bei 80µ, ggf. anfängt leicht zu verzerren.
70µ ist ein guter praxisgerechter Wert.
wendy-t
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 21. Mrz 2021, 09:40
Hallo Michael!

Ergänzend zu Holgers Antwort:
Hana gibt die Nadelnachgiebigkeit für dein System mit 16µm/mN an. Daraus folgt, dass die Resonanzfrequenz bei 10Hz - also absolut im grünen Bereich - liegt. Das kannst du dir selbst auf der Seite Vinyl Engine in einer Tabelle unter "Tools - Cartridge resonance evaluator" anschauen.
Du hast auch richtigerweise festgestellt, dass das 2M Black höhere Werte bei einem Abtasttest erreicht. Diese sind aber für das tägliche Musikhören nicht wichtig, weil so hohe Pegel überhaupt nicht auf eine übliche Platte geschnitten werden.
Wenn du die Auflagekraft auf die vorgegebenen 2gr stellst und mit dem Klang des Hanas zufrieden bist, müsstest du dir mMn keine weiteren Gedanken machen und kannst einfach deine Platten genießen.

Viele Grüße
Philip
Mikam
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 21. Mrz 2021, 14:06
Hallo,

Vielen Dank für die schnellen Antworten, denen ich soweit entnehme, dass alles i.O. ist, Nadelnachgiebigkeit (Federkonstante) passt also mit relativ geringer Masse des VPI JMW 9 soweit zusammen, korrekt?
@Philip: Ich hatte bzgl. der gefundenen und von mir angegebenen Werte einfach nur im Netz gestöbert. Hattest Du den Wert von Hana?

Viele Grüße

Michael
T.N.T.´79
Stammgast
#5 erstellt: 21. Mrz 2021, 14:14
Hallo Michael,

schau mal auf der Hana-Webseite -> Link
Einfach auf Specs und dann auf Spec Sheet Download.

Da steht 10 x 10(-6) cm/dyne (100Hz) und ca. 16 x 10(-6) cm/dyne (10Hz)

Grüße
wendy-t
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 21. Mrz 2021, 14:32
Hallo Michael!

T.N.T. hat dir den Link angezeigt, den ich auch genutzt habe.
Ja, es passt bei dir. Einfach weiter zufrieden Platten hören!

Viele Grüße
Philip
raindancer
Inventar
#7 erstellt: 21. Mrz 2021, 14:59

wendy-t (Beitrag #6) schrieb:
Einfach weiter zufrieden Platten hören!

Das ist doch sein Problem, er ist nicht zufrieden. Wobei ich nicht verstanden habe, ob dies auf einem gegenüber MM schlechteren Abtastergebnis einer Testplatte beruht (was aber leider so ist, kann man nix machen) oder realer Klangperformance.
T.N.T.´79
Stammgast
#8 erstellt: 21. Mrz 2021, 16:23
Ich denke auch nicht, dass es mit der Compliance zu tun hat. Wobei ein Tonabnehmer mit einer Compliance von 16 auch einen etwas schwereren Arm verträgt, als den VPI. Woran ist das Hana überhaupt angeschlossen? Mit welchem Abschluss? Mit welcher Verstärkung. Woran das 2M Black? Was stimmt denn im Vergleich zum Ortofon nicht?
Viele offene Fragen.


[Beitrag von T.N.T.´79 am 21. Mrz 2021, 16:26 bearbeitet]
wendy-t
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 21. Mrz 2021, 17:56
Hallo!

@raindancer
Ich hatte das heute morgen auch erst so verstanden, dass er mit den Ergebnissen, die er auf der Testschallplatte ermittelt hat bzw. vom Hersteller angeben werden, unzufrieden ist.
Nachdem ich deinen Einwand gelesen und mir den Eingangspost nochmal genau angeschaut habe, muss ich zugeben, dass dein Einwand zurecht kam. Es scheint sich wohl eher um den Klang zu drehen als um die reine Abtastleistung.
Dann müssten von Michael am besten noch ein paar weitere Informationen kommen.

Viele Grüße
Philip
hpkreipe
Inventar
#10 erstellt: 21. Mrz 2021, 18:31
Hi,

also an der Nadelnachgiebigkeit an sich sollte es nicht liegen.

Wie hast Du die beiden miteinander verglichen?

An derselben Anlage?

Welche Phonosektion für welchen Plattenspieler? Wie sind die dort angeschlossen, sofern es da Möglichkeiten zur Anpassung gibt?

Stimmt die Justage der Tonabnehmer?

Kannst Du ein Foto der Nadeln machen, diese Dir mit einer Lupe ansehen?
Mikam
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 22. Mrz 2021, 21:43
Hallo zusammen,
entschuldigt bitte die verspätete Antwort. Wenigstens bin ich heute noch dazu gekommen, da die Arbeitswoche in der Regel stressig ist...
Also: Die übliche Fragestellung - wie ist die Kette?
Dual mit 2m Black direkt am Phonoeingang (der übrigens WIRKLICH sehr gut ist) der Conrad Johnson PF-1,
VPI mit Hana SL über Pro ject Phonobox DS am Hochpegeleingang der Conrad Johnson PV-7.
Bevor jetzt die Unkenrufe losgehen: Beide Vorverstärker kommen aus dem gleichen “Stall“ und klingen ziemlich gleich. Bei CD ist kein Unterschied zwischen beiden zu hören. Unabhängig hiervon ist das Ergebnis auch gleich, wenn ich beide Plattenspieler an einem Vorverstärker anschließe. Der Vollständigkeit halber: Endstufe wahlweise Conrad Johnson MV 52 (hervorragend bei Klassik) oder DIY Röhrenendstufe von einem Freund, die die Conrad Johnson im Rock/Pop-Sektor ziemlich alt aussehen lässt. Abschluss über Klipsch Eckhorn.
Die Phonobox ist auf 1 kOhm eingestellt, herstellerseitig wird ein Widerstand von > 400 Ohm vorgegeben.
Das Hana bleibt weit hinter meinen Erwartungen zurück: Dezenter als das 2m Black im Hochtonbereich, was mich nicht weiter stört, da die Anlage ohnehin hell klingt. Aber der gesamten Darstellung fehlt es an Dynamik, ich kann es nicht an der unterschiedlichen Darstellung in dem oder jenem Frequenzbereich festmachen, es ist ein genereller Mangel an Dynamik, Verve. Das Hana, obwohl für sich betrachtet sehr schön und neutral bzw. ausgeglichen (und das trifft`s am genauesten) klingt trotzdem im Vergleich zum 2m Black wie “eingeschlafene Füße“. Ich hatte mal , bevor ich zu den Conrad Johnsons kam, eine Vorstufe hier, die klang ebenfalls “neutral“ - neutral bis zum Abwinken, einfach ebenfalls kraftlos, leer, ohne das, was Musik vermitteln soll. Da war ich froh, dass ich hier noch meine alte Marantzvorstufe aus den 70ern stand...

Ergo: Das Hana ist, wie gesagt, ähnlich - neutral, aber im Vergleich zu dem MM “blutleer“, was ich noch verstanden hätte, wenn die Compliance nicht gestimmt hätte. Der Phonopre hat auch keinen Einfluss darauf, beim Anschluss des Hanas an den iFi Zen von meinem Freund wieder das gleiche Spiel.
Anscheinend passt das Hana nicht bei mir oder woran könnte es noch liegen? Hat jemand eine Idee?
Ratloserweise viele Grüße

Michael
raindancer
Inventar
#12 erstellt: 22. Mrz 2021, 21:56
Wie kam denn die Kaufentscheidung pro Hana zustande?
Wuhduh
Gesperrt
#13 erstellt: 22. Mrz 2021, 22:39
Die Nadelnachgiebigkeit , die daraus entstehenden Resonanzfrequenzen und die Abtastfähigkeit haben nichts mit dem subjektivem Klangempfinden zu tun. Es sind nur technischen Daten.

Ich erinnere:

Es gibt TA, die in Relation zu der Auflagekraft bessere Abtastwerte erreichen, aber subjektiv auch nicht befriedigend sein könnte.

Es kann ein TA begeistern, der mit der Resonanzfrequenz und dem dB-Wert im Grenzbereich liegt.

Der TA-Hersteller kann eine bestimmte Zielgruppe mit ihren besonderen Hörgewohnheiten und Lebensumstände angepeilt haben. Schon auf Länderebene ist alles anders: Japan - USA - Deutschland . Plus bevorzugte Musikstile.

Ich würde häppchenweise die eff. Masse des Tonarmes erhöhen und hören, ob sich eine merkliche Verbesserung einstellt. Selbst 14 Gramm eff. Masse würde ich nicht als Problem ansehen.

Vielleicht ist auch der Tonarm mit seiner sensiblen Einpunktlagerung ( VPI Scout + Tonarm im Detail ) weniger für ein oder DIESES MC geeignet. Ein kardanisch gelagerter mit gleicher oder höherer eff. Masse könnte / wird ein anderes Klangbild ergeben.

MfG,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 22. Mrz 2021, 22:47 bearbeitet]
Mikam
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 23. Mrz 2021, 00:52
Hallo,

@raindancer: Ich wollte schon länger mal ein MC haben. Als ich hier bei einem Händler war, nur um nachzufragen, bot er mir den VPI zusammen mit den Hana für 1500 an, was, so fand ich, nicht zu teuer war. Ich hatte vom Hana nur Gutes gehört bzw. gelesen. Ausschlaggebend war allerdings der Einpunkttonarm des VPI, denn wo keine Berührungsfläche ist, kann auch keine Lagerreibung sein. Ursprünglich tendierte ich zu einem AT-33 PTG II aber egal...

@Wuduh alias Erik: Häppchenweise die eff. Masse des Tonarms erhöhen??? Wie macht man das, ohne bauliche Änderungen am Tonarm vorzunehmen?
Auf einen kardanischen Tonarm? Ok, das wäre eine Möglichkeit einen Wechsel der Tonabnehmer von Dual und VPI vorzunehmen.... und das Hana müsste eigentlich auch auf dem mittelschweren Arm des Duals (12 g) funktionieren , oder?

Viele Grüße

Michael
Marsilio
Inventar
#15 erstellt: 23. Mrz 2021, 10:57
Beim Hana bin ich mir halt nach wie vor nicht ganz sicher, ob das ein wirklich guter oder einfach nur ein solider Tonabnehmer ist - optisch ist das Design meines Erachtens sehr gelungen. Technisch indes soll er ja auf einem alten Excel MC basieren - auf demselben wie auch das kleine Benz Gold respektive Benz Silver, im Falle des Hana SH und SL einfach mit besseren Nadeln.

Zum Benz Gold/Silver habe ich schon mehrmals gelesen, dass die Bühnenabbildung nicht die breiteste sein soll. Beim Hana EH und EL (also der günstigeren Variante mit elliptischen Nadelschliffen) schreibt Hana selber, dass es sich dabei nur um einen künstlichen Diamanten handelt - und eine Angabe, ob es sich da um einen ganzen Diamanten handelt, fehlt gänzlich. Selbst bei der Shibata-Variante ist nicht ganz klar, ob man da wirklich einen ganzen Diamanten bekommt. Klar ist, dass der Nadelträger ein relativ simples Konstrukt aus Alu ist. Gleichwohl sind die Preise mit rund 450.- (EH und EN) respektive 640 (SH und SL) nicht eben ein Schnäppchen.

Ich habe mir ja selber auch schon die Frage gestellt, ob ein Hana was für mich sein könnte, da ich mir mittelfristig ein High-Output-MC zulegen möchte. Aber so ganz überzeugt bin ich da eben auch nicht. Daher meine etwas ketzerische Frage: Sind die Hanas Blender?

Nimmt man Nadelträger und Nadelgüte als Massstab, so wäre das erwähnte Audio Technica AT33PTG (Microridge-Schliff, Bor-Nadelträger vergoldet) die spannendere Wahl gewesen.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 23. Mrz 2021, 10:59 bearbeitet]
sam.hain
Stammgast
#16 erstellt: 23. Mrz 2021, 14:13
Hallo Michael,

wie hast du denn die Auflagekraft am VPI eingestellt? Mit einer Waage, die die Wägefläche in etwa auf Plattenhöhe hat? Das ist bei einem Unipivot Arm wichtig, da das Auflagegewicht ansonsten zu niedrig sein kann. Das könnte in einem blutleeren Klang resultieren.

Gruß
Marc
13mart
Inventar
#17 erstellt: 23. Mrz 2021, 14:46

Mikam (Beitrag #14) schrieb:
HHäppchenweise die eff. Masse des Tonarms erhöhen??? Wie macht man das, ohne bauliche Änderungen am Tonarm vorzunehmen?

Bsw. mit einer 1 Cent Münze auf der Headshell, die Auflagekraft ist dann natürlich neu zu justieren.

Gruß Mart
Wuhduh
Gesperrt
#18 erstellt: 23. Mrz 2021, 15:50
Der Tonarm muß nicht konstruktiv umgebaut, sondern nur durch ein Zusatzgewicht modifiziert werden. Das Gewicht kann auch auf mehrere Punkte über den gesamten Tonarm verteilt werden. Wobei ich den "Kopf" auf dem Einpunktlager aussparen würde und die Gewichte - wenn es zwei oder mehr überhaupt sein sollten - auf vorne und hinten verteilen. Meinetwegen auch rein experimentell auf dem Armrohr. Egal wie bescheiden das aussehen wird, z. B. mit Klebedichtstreifen für Türen / Fenster. Ist ja nur Test-Test-Test !

Ich bin keine Tonarm-Modder-Freak-Bastler, aber ich kann mir vorstellen, daß eine Zusatzmasse am hinteren Ende inkl. Verschiebung des Gegengewichtes wegen der veränderten Schwungmasse nicht nur meßtechnisch in verschiedenen Szenarien eventuell eine Veränderung herbeiführen kann.

Siehe Wechselgegengewichte und Montagezapfen bei den Rega und den Project-Armen. Oder die Doppeljustagemöglichkeit diverser DUAL-Gegengewichte. Wobei ich das Antiresonator-Teil mal ausnehmen würde.

Klaro kann das Hana mit dem Dual betrieben werden, sofern die Bauhöhe noch passen mag. Ob es dann besser klingt ? Hilft außerdem nix, wenn das Black am Dual bleiben MUSS. Vielleicht klingt auch das Black nochmals besser an dem VPI ?

@ Marsilio:

Da Du Dich schon wieder als Nadelträgerfeti outest, hier ein Gewburtstagswunschtipp für Dich: Nadel LVB250 !

Der Preis ist so richtig Voodoo und Ortofon meint, daß der reine Korpus mit dem anderen Materialmix unverbindliche 200 Euronen als Differenzbetrag wert ist ... oder eher sein soll. SO muß Umsatz heute, nicht Sneakers oder ein frischer Nasenring fürs Bewerbunksfoto !

Ist einen Vergleichstest wert am alten Standardgehäuse und ein 4K-Überwachungsvideo durch eine Drohne bei dem armen Händler, der den gebrauchten Nadeleinschub wieder zurückgeschickt bekommt und den Karton aufmacht !!!

MfG,
Erik
Marsilio
Inventar
#19 erstellt: 23. Mrz 2021, 22:24

Wuhduh (Beitrag #18) schrieb:


@ Marsilio:

Da Du Dich schon wieder als Nadelträgerfeti outest, hier ein Gewburtstagswunschtipp für Dich: Nadel LVB250 !

Der Preis ist so richtig Voodoo und Ortofon meint, daß der reine Korpus mit dem anderen Materialmix unverbindliche 200 Euronen als Differenzbetrag wert ist ... oder eher sein soll.
MfG,
Erik


Ja, da gebe ich Dir absolut recht. Der Preis ist gaga. Für dieses Geld kaufe ich mir drei SAS-Nadeleinschübe, alle auch mit Bor-Nadelträger.

LG
Manuel
bielefeldgibtsnicht
Inventar
#20 erstellt: 24. Mrz 2021, 00:10
@ Marsilio: " Daher meine etwas ketzerische Frage: Sind die Hanas Blender?"

Das habe ich mich auch schon gefragt; du kannst aber Tests lesen wo du willst: Sie schneiden überall gut ab, In Deutschland bei den diversen Magazinen, in England und auch in den USA.

Und was ist mit den TAD-Excalibur Tonabnehmern? Schneiden genau so gut ab wie die Hanas? Sind Excalibur und Hana prinzipiell baugleich?

Ich war und bin auch am überlegen, auf HANA oder Excalibur umzusteigen.

Gruß Gerd
Mikam
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 24. Mrz 2021, 00:37
Hallo

@sam.hain alias Marc: Nadel hatte der Händler eingestellt, ich habe es nur mit der Ortofon Balkenwaage kontrolliert, stimmt soweit genau, 2 g...

Ich denke, ich werde zunächst umspannen: 2m Black auf den VPI und das Hana auf den Dual. Mal sehen, was dabei herauskommt. Das muss allerdings noch ein paar Tage warten, weil
a) das nur am Wochenende vorgenommen werden kann und
b) ich ein fauler Hund bin.
Auf jeden Fall war`s spannend der Diskussion zu folgen. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten und berichten, was beim Umspannen herausgekommen ist. Nach meiner jetzigen Meinung tendiere ich zu Manuels Frage, nur schon mit einem Ausrufezeichen versehen, dass ich mir ohne Weiteres vorstellen könnte, dass das Hana ein Blender ist. Ich würde nach heutigem Stand eher mein Geld in ein weiteres 2m Black investieren (weil sichere Bank, und definitiv sein Geld wert) als nochmals zu dem Hana zu greifen. Wer`s neutral und ausgewogen bis zum Abwinken mag, bitte sehr. Ich finde es nach heutigem Stand nur langweilig und ich befürchte, dass sich an der generellen Klangcharakteristik nicht viel ändern wird.

Viele Grüße

Michael
Mikam
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 24. Mrz 2021, 01:04
Nachtrag zu vorangegangenem Eintrag:
@Gerd: Glaub bloß nicht an Testergebnisse der sogenannten renomierten Fachzeitschriften! Alles nur diktiert vom Zwang, das Neuste als die geilste Erfindung seit geschnitten Brot zu verkaufen. Kein Wunder, wenn die wirklich sagen würden “Klingt gut, aber alles schon mal da gewesen...“ könnten die ihren Job an den Nagel hängen. Besonders witzig fand ich letztens einen Test des relativ neuen Regas RP 10, den sie mit dem RP 8 verglichen haben. Sinngemäß: Die klingen beide Klasse, eine Liga (Anm.: Sollen Plattenspieler eigentlich klingen? Ich denke, das sollen nur die TA?), aber der RP10 hat ein nochmal solideres Fundament und ist trotzdem sein Geld wert....

Ich weiß nur Eins: Dual und VPI trennen mind. 3 Jahrzehnte und sind von ihrer Konstruktion vollkommen unterschiedlich. Da ein riemengetriebenes Masselaufwerk, dort ein direktgetriebener Subchassisspieler. Unterschiedlicher geht's nimmer. Kein Mensch oder soll ich sagen Testredakteur? würde auch nur einen roten Heller auf den Dual setzen, wenn die ihren eigenem Mist, den sie von sich geben, vertrauen würden. Und wie ist`s in der Wirklichkeit? Da zieht der alte, vermeintlich bescheidene Dual mit dem richtigen System um Längen am modernen Spieler vorbei. Mein Credo: Ich lese 3-mal lieber eine Rezension hier im Hifi Forum als einen Testberichte von den Haios, die nur darauf achten, ihren Anzeigekunden nicht zu verprellen und immer das Neuste verkaufen wollen (aus Eigeninteresse)...

Nochmals viele Grüße

Michael
sam.hain
Stammgast
#23 erstellt: 24. Mrz 2021, 11:03

Mikam (Beitrag #21) schrieb:


@sam.hain alias Marc: Nadel hatte der Händler eingestellt, ich habe es nur mit der Ortofon Balkenwaage kontrolliert, stimmt soweit genau, 2 g...



Hallo Michael,

ich kenne die Balkenwaage nicht. Auf Fotos scheint es mir, als wäre die Wägefläche schon relativ hoch im Verhältnis zu einer Schallplatte. Das resultiert dann in einem niedrigeren Auflagegewicht beim VPI. Das liegt daran, daß der Tonarm Einpunkt gelagert ist und das Gegengewicht nicht zentrisch ist. Mit dem nicht zentrischen Gegengewicht soll der Schwerpunkt in etwa auf Höhe der Abtastnadel sein, was der Stabilität des Tonarms beim Abtasten dient. Die Differenz kann da durchaus 0,2 g ausmachen.
Aber ist wie gesagt nur eine Vermutung auf Basis von Fotos der Balkenwaage.

Das Hana ist kein Blender, aber schon auf der neutralen Seite. Im Vergleich hat mir das Hana EL besser gefallen.

Gruß
Marc
frank60
Inventar
#24 erstellt: 27. Mrz 2021, 18:41

sam.hain (Beitrag #23) schrieb:
Das Hana ist kein Blender, aber schon auf der neutralen Seite. Im Vergleich hat mir das Hana EL besser gefallen.

Kann ich von meinem Hana SH bestätigen, die spielen sehr bis extrem neutral, was man von vielen MMs nicht behaupten kann. Daran können sich an MMs gewöhnte Hörer gelegentlich nicht anfreunden, mir gefällt es genau so. Mit Begriffen aus der HiFi Folklore will ich nicht anfangen, aber er ist alles Andere als langweilig, die Bühne stimmt, ... Läuft bei mir am Fisher MT-6225 mit der OEM Version des Acos Lustre GST-1.
.JC.
Inventar
#25 erstellt: 27. Mrz 2021, 19:00
Hi,


Mikam (Beitrag #22) schrieb:
Mein Credo: Ich lese 3-mal lieber eine Rezension hier im Hifi Forum als einen Testberichte ...


das ist ja auch völlig logisch, wir haben keine Anzeigenkunden.

Es kann aber auch sein, dass man sich beim Platten hören an gewisse Klirrfaktoren gewöhnt hat.
Würde man also umgekehrt vom idF VPI mit Hana zum Dual 704 kommen,
dann könnte das Urteil durchaus anders sein.
Uwe_1965
Inventar
#26 erstellt: 05. Apr 2021, 14:55

Mikam (Beitrag #21) schrieb:
....

Ich denke, ich werde zunächst umspannen: 2m Black auf den VPI und das Hana auf den Dual. Mal sehen, was dabei herauskommt. Das muss allerdings noch ein paar Tage warten, weil
a) das nur am Wochenende vorgenommen werden kann und
b) ich ein fauler Hund bin.
Auf jeden Fall war`s spannend der Diskussion zu folgen. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten und berichten, was beim Umspannen herausgekommen ist. ...
Viele Grüße

Michael


Hallo Michael,

was ist eigentlich aus dem umspannen geworden, weil ich habe ein 2Mblack (obiges LVB verlinktes) und würde spaßeshalber ein MC suchen und bin auch auf das Hana SL gestoßen.
Ich bin gespannt auf das Ergebnis.
Gruß Uwe
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