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Thorens TD 160 und SME 3009 - Tonarmhöhe

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torbi
Inventar
#1 erstellt: 24. Mrz 2005, 14:02
Hallo zusammen,

da mein alter TP16-Tonarm hinüber war, habe ich meinen alten TD160 mit einem SME 3009 "ausgestattet". Sieht gut aus, klingt viel besser, Subchassis-Einstellen war die Hölle , soweit nix neues . Der Arm lässt sich zwar kaum im Schlitten bewegen, aber der Überhang war trotzdem ok (Schwein gehabt).

Das einzige Problem ist, dass die Konstruktion irgendwie zu hoch ist, habt ihr das Problem auch? Selbst "ganz unten" ist der Arm nicht parallel zur Platte (dabei liegt schon ein dicker Acrylteller drauf). Eigentlich müsste ich jetzt unter das System (Shure V15VX MR) einen Spacer schieben und längere Schrauben verwenden - das ist aber wohl klanglich total verpönt, sogar in der Aneleitung vom SME-Arm wird davor gewarnt. Man könnte auch ein Headshell nehmen, das etwas nach oben "geknickt" ist, gibts sowas? Ich habe ein altes ADC-Headshell, das funktionieren könnte -so könnte man wenigstens das Headshell halbwegs parallel kriegen (bevor dann das Einstellen des VTA in Millimeterschritten losgeht ).

Was ist eure Meinung? Alles so lassen, weils nicht schlimm ist, Spacer, oder am Headshell was basteln?

Herzlichen Dank schonmal,
Torben
Holger
Inventar
#2 erstellt: 24. Mrz 2005, 14:52
Also normalerweise ist der Teller des TD 160 hoch genug, dass man auch mit einem SME 3009 Verstellmöglichkeiten hat, der Arm dürfte also nicht zu hoch bauen.

Hier mal ein Bild, wie's aussehen sollte (zeigt die original Thorens-Basis):



Ist Deine Basis vielleicht zu dick ?

Ansonsten würde ich mit Spacern arbeiten - warum nicht einen vollflächigen, der exakt der Grundform des Systems nachempfunden ist?
Z. B. aus weichem Modellbau-Holz, oder - ebenfalls aus dem Modellbau-Laden - einer 2mm-Kunstsoffplatte herausgeschnitten und mit zwei entsprechenden Löchern versehen.


[Beitrag von Holger am 24. Mrz 2005, 14:53 bearbeitet]
torbi
Inventar
#3 erstellt: 04. Apr 2005, 10:15
So, eine Wasserwaage hat's an den Tag gebracht. Das Headshell (nicht SME-original) bildet mit dem Tonarmrohr bei weitem keine gerade Linie sondern steht nach oben. Wenn ich also das Headshell EINIGERMASSEN parallel einstelle, titscht das Armrohr schon auf dem Lift auf, na super - die Einstellung des VTA kann ich so wohl vergessen

Ok, ich muss also am besten ein Original-Headshell von SME besorgen, das passt dann wenigstens 100%ig. Dann allerdings habe ich Schiss, dass der Überhang nicht mehr hinkommt, weil das System nicht im Headshell verschiebbar und der Arm auch so gut wie nicht beweglich ist. Und wenn ich schon soviel Geld in einen SME und ein Shure V15 investiere, soll's ja auch vernünftig sein

Eine Alternative wäre, den Tonarm wieder auszubauen (uuuuah neeeein) und das Metallgehäuse unten am SME zu entfernen. Kann man das "ohne weiteres" machen oder kommt einem dann direkt alles entgegen, Käbelchen reissen ab, usw?

Andere Frage - rein interessehalber: Welchen Einfluss hat die Wahl des Headshells überhaupt auf den Klang? Es gibt da ja unglaublich teure Exemplare?!

Torbi
Holger
Inventar
#4 erstellt: 05. Apr 2005, 12:05
Was hast Du denn für eine Basis ?

Schau mal hier rein, da steht einiges über die Installation eines 3009ers auf einem 160er Thorens :
http://www.theanalogdept.com/sme_td160.htm

Ich denke, dass mit einer gut gefertigten Basis eine Menge an Problemen gelöst werden können.

Das Liftarrangement des 3009 kann man m. W. übrigens nach Lösen der Schraube an dessen "Kragen" und dem Lösen der Höhenverstellungs-Schraube höher bzw. tiefer drehen, dazu hat der schwarze Tubus ein Gewinde.

Du solltest auf alle Fälle anstreben, dass der Arm parallel zur Plattenoberfläche verläuft, wenn die Platte abgespielt wird - und dass dann auch noch etwas Spielraum zur Höhenverstellung in bd. Richtungen da ist.
uch sollte der Arm in gewissen Grenzen verschiebbar sein - wenn nicht, ist eigentlich ein Headshell mit Langlöchern Pflicht.
Da gibt es schon ziemliche Unterschiede, und je aufwändiger die Sache, desto teurer.

Ich habe z. B. zwei Headshells von Audio Technica, die a) deutlich schwerer sind als die Standard-Headshells, sie wiegen nämlich 15 bzw. 18g, und die b) auch noch verstellbar sind, d.h. man kann sowohl das Headshell nach Lösen entsprechender Verschraubungen sowohl am Anschlußstück etwas vor oder zurück schieben und ggf. auch verdrehen, damit die Nadel auch exakt senkrecht in der Rille steht (Spiegel-Test). Dieser Komfort hat aber auch seinen Preis - 49/59 Dollar + Porto aus Übersee + evtl. Zoll und Einfuhrumsatzsteuer, bei und in D gibt es die nämlich gar nicht.

torbi
Inventar
#5 erstellt: 05. Apr 2005, 12:37
Hallo Holger,

erstmal danke für Deine Möhe :-)

Ich gebe zu, ich hatte mich etwas wirr ausgedückt.. sorry.

Also, die Basis hab ich bei ebay.co.uk gekauft, aus Edelstahl (sme mounting plate). Sieht gut aus, ist nicht dick und passt eigentlich super. Der Arm passt genau so hinen, dass er höchstens noch 2mm beweglich ist. Durch die Langlöcher im Headshell (von ADC, wohl "vintage") kann ich den Überhang einigermassen einstellen, Kröpfung auch. Könnte aber noch exakter gehen, aber ich bin bei den Langlöchern schon ganz hinten (bei einem meterlangen Headshell nützen auch Langlöcher nix.. ).

Das Problem an der Konstruktion ist, dass das Headshell von der Seite betrachtet mit dem Arm keine gerade Linie bildet (sieht man schon). Wenn ich also den Arm parallel zur Platte einstelle, steht das Headshell vorne etwas hoch - ist also nicht parallel. Ich habe dann also den Arm höhergestellt, bis das Headshell einigermassen parallel war (der Arm dann schräg, klar).

Problem 1:
Das Headshell ist noch nicht 100%ig parallel, müsste noch 3-4 Spielkartendicken höher eingestellt werden. Falls der Lift sich tatsächlich runterstellen lässt, wäre das Problem gelöst. Das Shure V15VXMR klingt auch so schon super -bin erstaunt-, aber vielleicht lässt sich ja noch was rausholen?

Problem 2:
Ist das normal, dass das Headshell manchmal keine völlig gerade Linie mit dem Armrohr bildet? Wenn ich wüsste wie's geht, würd ich vom headshell ein Bild einstellen. Sie haben gerade eins bei ebay.com: Suchen nach "adc headshell"

Problem 3:
Alle Langlochprobleme wären gelöst, wenn man den Sockel des SME, der "im Weg" ist, gefahrlos entfernen könnte. Darunter ist ja ausser den Käbelchen nix, und ich könnte ihn verschieben wie ich wollte. Aber wie heisst es so schön bei SME: "Treat your SME as if it were a camera" - und die nehm ich auch nicht mal eben auseinander

Wow, das AT Headshell sieht aber gut aus, das könnte es doch sein.. hm, wenn man das noch nach hinten verschieben kann, dann müsste ich den Überhang der noch einen Millimeter zu gross ist, eigentlich hinkriegen. 59 Dollar + Spesen hin oder her. Wo bekomme ich das denn?

torbi


[Beitrag von torbi am 05. Apr 2005, 12:51 bearbeitet]
Holger
Inventar
#6 erstellt: 05. Apr 2005, 13:11
Hi torbi,

Das hört sich dann aber für mich so an, als sei das ADC-Headshell verbogen.

Du meinst diese Auktion hier ?
http://cgi.ebay.com/...item=5764087968&rd=1

Da kann man auf dem Seitenansichts-Bild sehen, dass das Headshell eigentlich parallel zur Platte stehen sollte wenn auch der Arm parallel steht.
Ich hatte so ein Headshell auch mal, da war das so.

In dieser Auktion des gleichen Anbieters kannst Du übrigens sehen, dass der Lift-"Kragen" eine Gewinde hat, man kann das also verstellen.
http://cgi.ebay.com/...C_Pr4_PcY_BID_Stores
Hier das "Gegenstück", da kann man das Gewinde auch schön sehen :
http://cgi.ebay.com/...C_Pr4_PcY_BID_Stores

Was meinst Du mit dem "Sockel" des SME ? Wahrscheinlich die schwarze "screening can". Wenn Du die entfernst, gewinnst Du nicht viel, denn das Bauteil mit dem Steckeranschluß (oder den Cinchbuchsen) ist mit zwei langen Schrauben unten an der Basis des SME befestigt, und die screening can ist nur ein Blechteil darum.
Hier habe ich eine SME-Seite (in Englisch), da kannst Du sehen, wie's unter der screening can aussieht (ziemlich weit runterscrollen).
http://www.analogue-classics.com/html/sme_3009___3012.html

Die AT-Headshells gibt es bei [url]http://www.audiocubes.com/[/url.


[Beitrag von Holger am 05. Apr 2005, 13:14 bearbeitet]
torbi
Inventar
#7 erstellt: 05. Apr 2005, 14:09
Hi Holger,

du bist und bleibst ein Guru. Herzlichen Dank!!

Ja, das ist das Headshell, es ist ziemlich - aeh-lang, und das Ende der Langlöcher passt so gerade mal. Nichts für jemanden wie mich, der es dann gerne 100%ig hätte. Kann echt sein, dass es ein wenig verbogen ist (wie kann sowas denn passieren). In der Tat hatte ein altes Marantz-Headshell einen kleineren Winkel (war aber auch nicht gerade - kann auch ein wenig am Anschlussmechanismus liegen).

Dann probier ich mal, den Lift etwas runterzudrehen. Muss ich dafür sowohl die Höhenverstellungsschraube als auch die Schraube auf der Lifteinheit lösen? Mal ausprobieren

Bei audiocubes.com haben sie 3 verschiedene Ausführungen, wohl mit 13, 15 und 18 Gramm Gewicht, wobei das letzte 10 Dollar teurer ist. Sinnigerweise sind die Fotos alle von oben geschossen, wo die Teile genau gleich aussehen Welche Ausführung ist denn für den SME 3009 "improved" (jaja, der 'taugt nichts' weiss schon ) die beste? Die leichteste?

Also, nochmals herzlichen Dank - und mir frohes Basteln

Torbi
torbi
Inventar
#8 erstellt: 05. Apr 2005, 16:19


es klappt, dass ich das noch erleben darf. Das System ist gerade - und der Sound ist einfach nur geil. Hätte eigentlich nicht gedacht, dass so minimale Einstellungen so einen Effekt haben - ooops.

Jetzt ist zwar der Lift ZU tief &&$&§(, aber egal, das regele ich morgen oder so

So, erstmal den Bluenote-Sampler auflegen und Füsse hoch.

Torbi
Holger
Inventar
#9 erstellt: 05. Apr 2005, 17:06
Na prima, das liest man doch gerne.

Die AT-Headshells sind bis auf das Gewicht identisch.
Welches Du nimmst, hängt davon ab, wieviel effektive Masse Dein Tonarm "zulegen" soll.
Das Standard-SME-Headshell wiegt so um die 7,5g, die eff. Masse des 3009 S2 (also die Version mit wechselbarem Headshell) liegt bei 12,5g.
Nimmst Du also das 13er-AT, dann landest Du bei 18g eff. Masse, bei den anderen dann eben bei 20 bzw. 23g.
Irgendwann spielt aber das Standard-Gegengewicht des Improved nicht mehr mit, denn das kann m. W. regulär nur Systeme bis 8g Eigengewicht ausbalancieren (mit Original-Headshell), und wenn das Zusatzgewicht durch das schwerere Headshell jetzt schon ziemlich da ran kommt, bleibt ja fast kein Spielraum mehr.
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