Plattenspieler mit besserem Tonabnehmer aufruesten oder gleich besseres Modell kaufen

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uek1967
Neuling
#1 erstellt: 23. Jan 2026, 15:58
Hallo zusammen,

ich trage mich mit dem Gedanken mir einen neuen Plattenspieler zuzulegen. Dabei fielen der Project Carbon EVO und der Rega Planar in die engere Wahl. Alternativ Vorschlaege gerne; ich fand nur noch den Fluance RT 85 wobei ich das Geraet ueberhaupt nicht kenne.

Die Frage die ich mir hoffe beantwortet zu bekommen ist nun die: Besser eienn Project Carbon EVO 1 bzw. Rega Planar 1 kaufen und mit besserem Tonabnehmersystem aufruesten (Welches waere noch zu klaeren) oder besser gleich den Project Carbon EVO 2 bzw. Rega Planar 2 kaufen?

Mein max. Budget inkl. Tonabnehmnersystem mit Nadel ca. 650 Euro.

Der Plattenspieler soll an einem MISSION CYRUS ONE betrieben werden , ferner habe ich noch eine PROJECT Box E phono. Gehoert wird von Klassik ueber Blues Jazz bis Rock auf Alesis Monitor 1 passiven Studiomonitoren .Deshalb vlt. Upgrade auf Ortofon Blue oder vergleichbares .

Bin gespannt auf eure Meinungen und ggf. Empfehlungen.

DANKE schonmal
Uli
Allante
Stammgast
#2 erstellt: 23. Jan 2026, 17:09
Moin Uli,

Rega P1 und Project EVO 1 sind beides ganz nette Einsteiger-Player. Beim Rega muss man allerdings zum Wechseln der Geschwindigkeit jedes Mal erst den Plattenteller abnehmen und dann den Riemen umlegen. Da sollte man sich gut überlegen, ob einen das nicht auf Dauer nervt.

Da Du jetzt schon über einen TA-Wechsel zwecks klanglicher Verbesserung nachdenkst, empfehle ich Dir, mit dem Kauf zu warten und besser auf einen Rega P3 RS zu sparen. Der hat einen sehr gut klingenden Tonabnehmer und eine "Speedbox" für die Umschaltung von 33 auf 45. Alternativ in dieser Preisklasse kann ich noch den Thorens TD 403 DD mit Ortophon 2M Blue empfehlen. Habe beide schon gehabt bzw. gehört - damit macht man nichts falsch.

Beide Modelle bekommt man hin wieder als "junge Gebrauchte" zu einem guten Kurs. Aber es gibt sicher noch andere Alternativen.

Viele Grüße
Thomas


[Beitrag von Allante am 23. Jan 2026, 17:12 bearbeitet]
einstein-2
Inventar
#3 erstellt: 24. Jan 2026, 13:17
Hallo
Bei dem Regal P1 und bei dem Projekt
T1 EVO ist das Antiskating fest eingestellt,
was bei einem Systemwechsel suboptimal
ist.
uek1967
Neuling
#4 erstellt: 24. Jan 2026, 13:24
Hallo,

DANKE fue eure Beitraege. Der Thorens uebersteigt leider mein Budget. Ich habe mit Thorens auch nicht die besten Erfahrungen gemacht und moechte bei der Elektronischen Bucht auch keinen Vintage Schrott fuer teuer Geld erwerben. Ganz ordentlich scheint mit=r der Project Carbon EVO zu sein. Bei Luxman , DENON, SONY kenne ich mich nicht so aus. Hatte mal den BD20 von Technics aber sowas kann ja nur den Tonabnehmer von Technics. Hat vlt. sonst noch jemand eine Idee was ich kaufen koennte?

DANKE

Uli


[Beitrag von uek1967 am 24. Jan 2026, 13:38 bearbeitet]
einstein-2
Inventar
#5 erstellt: 24. Jan 2026, 13:37
Hallo
Bei dem ProJect Carbon EVO machst du nichts falsch.
Er lässt sich auch problemlos upgraden. Ich habe mit
ProJect gute Erfahrung gemacht.
uek1967
Neuling
#6 erstellt: 24. Jan 2026, 13:40
Hallo Einstein,

DANKE welches Model wuerdest Du in der Preisklasse empfehlen und welchen Tobabnehmer ggf.

Hier werden ja Debut III der RPM1 und der Xpression II als Top-Produkt bewertet.

Gruss

Uli
Allante
Stammgast
#7 erstellt: 24. Jan 2026, 15:16
Hallo Uli

wenn ich das richtig sehe, kann man bei den Project-Drehern die Tonarmhöhe nicht verstellen. In diesem Fall ist die Auswahl von Tonabnehmern auf Systeme bestimmter Bauart (Höhe) beschränkt.

Von SONORO gibt es Plattenspieler zwischen 500 und 700 Euro mit höhenverstellbarem Tonarm und SME-Headshell. Letzteres ermöglicht sehr einfaches Austauschen bzw. Wechseln des Tonabnehmers. Wäre vielleicht eine interessante Alternative.

Viele Grüße
Thomas


[Beitrag von Allante am 24. Jan 2026, 15:18 bearbeitet]
hpkreipe
Inventar
#8 erstellt: 24. Jan 2026, 16:56
Wenn es denn neu sein soll, fällt mir noch der NAD C558 ein der ist für um 600 € zu bekommen hat einen Glasplattenteller und nicht so was aus Plastik und wird noch mit dem OMB10 Tonabnehmer ausgeliefert - da läßt sich dann nach ein paar Jahren leicht die 30er Nadel anstecken und gut ist.
Dem Thema der Tonarmhöhenverstellsung würde ich in dem Preisrahmen nicht so viel Raum geben, denn plus-minus 2 Grad gibt auf 9 Zoll Länge ca. 15 mm damit ist schon Luft für 4 mm oder 5 mm Höhenunterschied. Auch mehr wird man nicht hören, aber kaum Tonabnehmer finden, die da so viel an Höhenunterschied ergeben.

Allerdings und da der TE ja eh schon gut in dem Bereich der Phonosektion aufgestellt ist, ich würde immer zu einem gebrauchten Gerät um 200 € raten, dann zusätzlich 50 € für die Wartung einplanen und dann 400 € in einen neuen guten Tonabnehmer stecken, das bringt viel, viel mehr. Einen TD 318 selbst einen 320 bekommt man dafür mit etwas Glück aber auch viele andere Geräte, die bestimmt nicht schlechter sind als die angesprochenen neuen Geräte - selbst wenn die Altgeräte ohne Wartung dann nicht mehr komplett in der Spezifikation nach Auslieferung liegen, sind die so fast immer noch besser als diese Brettchenspieler von heute und mit Wartung sicher.
medikit
Stammgast
#9 erstellt: 24. Jan 2026, 17:10


Die Duals haben als Abnehmer ein Ortofon 2M Red, bei allen drei kauft man aber einen integrierten MM Phonovorverstärker (abschaltbar) mit.

Headshells für die Duals zum Tauschen gibt's für 20 Takken beim Thakker.

Die älteren Semester wollen unter gewissen Umständen Möglichkeiten zum Verstellen, Umrüsten, Aufrüsten, Verändern, Rumspielen. Das kann auch dem Einsteiger Spaß machen, muß aber nicht und viele brauchen es auch nicht. Meist tut es auch das Einsteigermodel, etwa der kleine Sony mit Bluetooth.
hpkreipe
Inventar
#10 erstellt: 24. Jan 2026, 17:51
Was meint denn älteres Semester - so lange war ich gar nicht an der Uni - habe das aber auch schon fast vergessen.

Ich habe immer Vorbehalte gegenüber Elektronik, die im Zweifel überflüssig ist und noch schlimmer stört - insbesondere wenn man am Tonabnehmer was ändern möchte. Denn zumindest die Nadeln sind Verschleißteile und ich nutze das dann auch fast immer was Neues auszuprobieren und gerade am Tonabnehmer macht sich fest, wie gut die Musik aus der Rille gekratzt wird.

Der Rest ist ein gut gelagertes Röhrchen mit vier Kabeln, einer Anschlussplatte und einem Lift, dazu eine runde Platte, die mit einem geregelten Motor angetrieben wird - das ist kein Hexenwerk.

Zurück zu den Neugeräten:
Ich würde - an der Stelle des TEs - den überflüssigen Elektronik-Quatsch sicher und direkt nach dem Auspacken und vor dem Aufstellen entfernen/ überbrücken, aus dem Signalweg entfernen und die Stromversorgung abklemmen.. Der in meinen Augen komplett obsolete Elektronikkram muss in welcher Arte und Weise aber mit bezahlt werden - die Teile, das Entwickeln und die Gehäuseintegration und der zusätzliche Aufwand in der Fertigung, das Budget dafür in etwas bessere Teile mit weniger Toleranzen zu stecken, das wäre aus meiner Sicht besser und dann sind wir wieder bei den Vergleich zu den Altgeräten.

Immer im Sinn habend - es ist eine gute Phonosektion vorhanden.
Marsilio
Inventar
#11 erstellt: 28. Jan 2026, 22:50

uek1967 (Beitrag #4) schrieb:
Hallo,
Hat vlt. sonst noch jemand eine Idee was ich kaufen koennte?


Uli


Hallo Ulli

Bei diesem Budget würde ich anders vorgehen: Gebrauchtes Gerät suchen, das damals obere Mittelklasse war. Man muss ja nicht gerade eines der gehypten und daher teuren Platzhirsche nehmen. Mit etwas suchen findet man auch für 100.- technisch richtig feine Geräte. z.B.:
- Dual 604 (Halbautomat)
- Technics SL-D3 oder SL-3300
- Grundig PS3500 oder PS4500 (haben ebenfalls Technis-Innereien).
- SABA PSP250 oder PSP350

Tja, und dann würde ich einen vielfach grösseren Teil des Budgets in ein feines Tonabnehmersysem investieren, das einen Nude-Diamanten mit raffinieretm Multifacettenschliff aufweist - das löst die Details halt einfach besser auf und hält deutlich länger als Nadeln mit sphärischen oder elliptischen Schliffen. Dein Cyrus kommt mit praktisch allen MM-Systemen auch punkto Eingangskapazitäten prima klar, da kannst Du je nach klanglicher Vorliebe ein passendes System suchen. Zwei Beispiele:
- Goldring G1042: https://www.fono.de/goldring-1042?number=SW2651
Tonal sehr ausgewogen, ganz leicht auf der wärmeren Seite.
- Audio Technica AT-VM745xML: https://www.thakker....tonabnehmer/a-11545/
Etwas höhenbetonter/heller im Klang, überragende Detailwiedergabe

Und falls Dein Cyrus auch MC-Tonabnehmer kann käme dieser Kandidat in Frage:
- Audio Technica AT-OC9XLM: https://www.thakker....-tonabnehmer/a-9744/

Warum so viel ins Tonabnehmersystem investieren? Dieses macht halt den guten Klang aus (nebst guten Boxen). Und Ende der 70er- Anfang der 80er-Jahre war die Plattenspielerentwicklung auf dem Höhepunkt. Für 500.- findest Du in neu nichts, was die Qualität jener Geräte hat, die damals obere Mittelklasse waren.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 28. Jan 2026, 22:59 bearbeitet]
Black_Cat_85
Inventar
#12 erstellt: 29. Jan 2026, 07:34
Hallo Uli,

leider ist dein Budget so, dass Du viele Kompromisse eingehen mußt. Ich würde den Kauf aufschieben und das Budget erhöhen.
Alternativ würde ich nach gebrauchten Magnat MTT990 o.ä. schauen.
Das Laufwerk mit Tonarm sind die Basis, da sollte man keine großen Kompromisse machen, was die grundsätzlichen Dinge wie Bedienung und Justage der wichtigen Funktionsgrößen angeht. Man möchte die Möglichkeiten eines Abtastsystems ja auch voll ausnutzen können.

BG
BC
scerms
Stammgast
#13 erstellt: 29. Jan 2026, 08:24
Ich schließe mich meinen Vorrednern an und würde auch zu einem guten gebrauchten Gerät mit hochwertigem Tonabnehmer raten.
Ohne jemandem nahe treten zu wollen, aber diese ganzen modernen "Brettchenspieler" sind in meinen Augen eher so in der Spielzeugklasse einzuordnen.
Für das Geld bekommt man einen zwar gebrauchten, aber technischen wesentlich feineren Plattenspieler aus den 70er oder 80er und hat dann auch noch Budget für einen guten Tonabnehmer übrig.
Marsilio Beitrag zeigt in meinen Augen genau die richtige Richtung !

Gruß Sebi
einstein-2
Inventar
#14 erstellt: 29. Jan 2026, 09:36
Hallo Sebi
Wie allgemein bekannt und propagiert, spielen bei
einem Plattenspieler Resonanzen aller Arten bei der
Wiedergabe eine gewisse Rolle und müssen so gut
es geht minimiert werden. Welches Konstruktionsprinzip
begünstigt nun diese Resonanzen mehr, ein Blechchassis,
oder Kunststoffchassis, wie z.B. die Duals, oder ein deiner
Meinung nach, das Brettchassis aus MDF, wie z.B. von
ProJect, Rega? Dies nur so nebenbei.


[Beitrag von einstein-2 am 29. Jan 2026, 09:47 bearbeitet]
Yamahonkyo
Inventar
#15 erstellt: 29. Jan 2026, 10:16
Hallo,

ich wüsste, vielleicht bis auf den Preis, nicht was gegen den Fluance RT 85 sprechen sollte.
Fluance sitzt in Kanada und baut recht gute Geräte.

Der Ortofon 2M Blue ist ein guter universeller Tonabnehmer für Klassik ueber Blues Jazz bis Rock.

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 29. Jan 2026, 10:22 bearbeitet]
scerms
Stammgast
#16 erstellt: 29. Jan 2026, 10:18
Ob jetzt ein Frühstücksbrett mehr oder weniger Resonanzen als ein Spieler mit Blech/Kunststoffchassis kann ich nicht sagen. Da spielen ja auch noch einige zusätzliche bauliche Faktoren eine Rolle.

Ein Plattenspieler ohne Höhenverstellung des Arms, festem Antiskating und erforderlichem manuellen Riemen umlegen zum Geschwindigkeitswechsel usw. ist in meinen Augen (und man beachte bitte diese Formulierung auch in meinem vorangegangenen Post) im Grunde nichtmal für den Einstieg geeignet, schon gar nicht in der Preisklasse.

Gruß Sebi
einstein-2
Inventar
#17 erstellt: 29. Jan 2026, 10:28

scerms (Beitrag #16) schrieb:

Ein Plattenspieler ohne Höhenverstellung des Arms, festem Antiskating und erforderlichem manuellen Riemen umlegen zum Geschwindigkeitswechsel usw. ist in meinen Augen (und man beachte bitte diese Formulierung auch in meinem vorangegangenen Post) im Grunde nichtmal für den Einstieg geeignet, schon gar nicht in der Preisklasse.

Gruß Sebi

Hallo
Da gebe ich dir Recht. Das hat aber definitiv nichts mit
einem Brettspieler zu tun.
Yamahonkyo
Inventar
#18 erstellt: 29. Jan 2026, 10:33
Das ist Ansichtssache. Ich würde mir den ja auch nicht kaufen.

Wenn es nicht unbedingt ein Brettchen aus MDF in Holzoptik sein muss, ist der Audio-Technica LP120XUSB nach wie vor keine Empfehlung.

Gruß Roland
scerms
Stammgast
#19 erstellt: 29. Jan 2026, 10:43

einstein-2 (Beitrag #17) schrieb:

Da gebe ich dir Recht. Das hat aber definitiv nichts mit
einem Brettspieler zu tun.


Das habe ich auch zu allgemein formuliert, mea culpa. Offenbar gibt es auch höherwertige Spieler in der Brettbauweise...
Meine Aussage bezog sich mehr auf die vom TE anvisierten Project Carbon EVO und Rega P1...dat is ja nu wirklich nix, oder?
Man beachte da auch mal die Gleichlaufwerte im Vergleich zu alten Plattenspielern.


Gruß Sebi
Yamahonkyo
Inventar
#20 erstellt: 29. Jan 2026, 10:59
Das sehe ich genauso.
Von den oft gehypten Project und Rega Brettchen halte ich auch nicht viel.
Zumindest in den unteren Preissegment.

Ich würde dann eher einen audio technica lpw40wn nehmen.
Der ist technisch ausgereift, hat einen vernünftigen Vorverstärker, Antiskating und einen AT-VM95 Tonabnehmer, der durch Tausch der Nadel gegen eine hochwertige ebenfalls excellent klingt. Es spricht aber auch nichts dagegen später den Tonabnehmer zu tauschen.

Aber mal Hand aufs Herz. Wie viele Plattenspieler hatten früher und haben heute einen höhenverstellbaren Tonarm.
Meinst du, dass 1-2nm Höhenunterschied auf die Länge eines Tonarms gerechnet einen echten Unterschied machen?
Es gibt wahrscheinlich mehr Tonabnehmer mit ähnlicher Höhe.

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 29. Jan 2026, 11:04 bearbeitet]
pitufito
Inventar
#21 erstellt: 29. Jan 2026, 11:00
Ich denke, man kann auch die Kirche im Dorf lassen und gucken, inwieweit die kritisierten Punkte eines "Brettechenspielers" für den geneigten Hörer tatsächlich relevant sind. Ich betreibe seit über 20 Jahren einen Rega P2, über die Jahre aufgerüstet mit Goldring G1042 und einem RB 300 Arm.

Endabschaltung? Hat er nicht, habe ich aber auch noch nie vermisst.
Geschwindigkeitsumschaltung? Muss man den Riemen umlegen. Hab ich in über 20 Jahren noch nie gebraucht. Ich besitze nur LPs.
Höhenverstellung? Noch nie gebraucht/gemacht.
Trittschall? Ich lege mir immer dann eine Platte auf, wenn ich wirklich Musse habe, mich aufs Sofa ins Stereodreick zu setzen und bewusst Musik zu hören. Und in diesem Moment laufe ich (oder Frau/Kinder) nicht durch's Zimmer und verursachen Trittschall. Wenn ich nicht bewusst Musik höre lege ich auch keine Platte auf, dann streame ich oder leg eine CD ein.

Das sind alles keine Argumente pro Brettchenspieler oder kontra Subchassis Spieler. Mir ist bewusst, dass in der Hochzeit der Plattenspieler vor vielen Jahren deutlich bessere Geräte hergestellt worden sind. Und das ist auch heute noch technisch sehr viel bessere Spieler gibt. Die Frage ist aber, inwieweit diese Punkte für den Anwendungsfall des individuellen Hörers relevant sind.

Ich lege mir ja keine Platte auf, weil ich mir einbilde, eine bessere Klangqualität als durch digital zugespielte Musik zu bekommen. Sondern weil das Gesamtpaket aus Ruhe, "Unpacking", Cover angucken, Platte auflegen, etc.. für mich sinnlicher und befriedigender ist.

Und das bietet auch ein Rega (mit ordentlichem TA).
Yamahonkyo
Inventar
#22 erstellt: 29. Jan 2026, 11:11
Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Ich höre meine Schallplatten mit einem 47 Jahre alten Philips AF 777 und einem baugleichen Grundig PS 3000.

Um das ganze mal auf die Spitze zu treiben, kann man auch mit einem TECHNIPLAYER LP 200 und einem guten Tonabnehmer vernünftig Platten hören.

Aber darum geht's ja auch nicht. Meiner Ansicht nach gibt es genügend neue Alternativen zu Rega und Project, die technisch genauso gut oder besser und einfacher zu händeln sind.
Warum sollte man das nicht erwähnen und andere Geräte vorschlagen, die und Budget passen?

Marsilio (Beitrag #11) schrieb:

Hallo Ulli

Bei diesem Budget würde ich anders vorgehen: Gebrauchtes Gerät suchen, das damals obere Mittelklasse war. Man muss ja nicht gerade eines der gehypten und daher teuren Platzhirsche nehmen. Mit etwas suchen findet man auch für 100.- technisch richtig feine Geräte. z.B.:
- Dual 604 (Halbautomat)
- Technics SL-D3 oder SL-3300
- Grundig PS3500 oder PS4500 (haben ebenfalls Technis-Innereien).
- SABA PSP250 oder PSP350

Dazu würde ich nur raten, wenn man sich zutraut, solche Geräte ggf. selbst zu überholen und regelmäßig technisch zu warten. Und für 100€ wirst du ein völlig intaktes Gerät kaum finden.
Und das möchte der TE auch nicht.

uek1967 (Beitrag #4) schrieb:
...und moechte bei der Elektronischen Bucht auch keinen Vintage Schrott fuer teuer Geld erwerben.



Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 29. Jan 2026, 11:52 bearbeitet]
pitufito
Inventar
#23 erstellt: 29. Jan 2026, 11:38

Yamahonkyo (Beitrag #22) schrieb:

Warum sollte man das nicht erwähnen und andere Geräte vorschlagen, die und Budget passen?

Gruß Roland


Dochdoch, natürlich. Darf und sollte man. Dagegen sage ich ja auch gar nichts. Ich wollte nur mal den (despektierlichen) Begriff des "Brettchenspielers" relativieren.
Yamahonkyo
Inventar
#24 erstellt: 29. Jan 2026, 11:44


[Beitrag von Yamahonkyo am 29. Jan 2026, 11:54 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#25 erstellt: 29. Jan 2026, 13:36

Yamahonkyo (Beitrag #22) schrieb:

Dazu würde ich nur raten, wenn man sich zutraut, solche Geräte ggf. selbst zu überholen und regelmäßig technisch zu warten. Und für 100€ wirst du ein völlig intaktes Gerät kaum finden.

Gruß Roland


Doch, findet man. Ich habe doch schon einige dieser Dreher gekauft; kein einziger macht Probleme. Die Nadel musste in drei Fällen getauscht werden (ist ja ein Verschleissteil), aber sonst nix - und da ich ja eh ein besseres Tonabnehmersystem empfehle, erübrigt sich sogar dieser Punkt.

Ausserdem gibt es Fanforen wie das Dual-Board, da bekommt man Plattenspieler von Freaks in tadellosem Zustand. Selbst hier im Hifi-Forum habe ich vor 13 Jahren einen Dual 704 erworben, der seither einwandrei läuft (und das viel... )

So wahnsinnig viel Technik ist da auch nicht verbaut, wenn man sich nicht gerade eines jener (zugegeben leckeren!) Teile anlacht, die für viel mitunter anfällige Gimmicks bekannt sind (z.B. Denon DP37f & Co.).

Postversand rate ich aber dringend ab (ausser von Foristen und Profis, die damit nachweislich Erfahrung haben). Da ist das Risiko zu gross, dass mangels tauglicher Verpackung(stechnik) in der Tat dann Elektroschrott beim Empfänger ankommt. Vor Ort anschauen, vorführen lassen und dann mitnehmen wenn einwandfrei funktionierend ist daher meine Empfehlung.

LG
Manuel
8erberg
Inventar
#26 erstellt: 30. Jan 2026, 08:29
Hallo,

wichtig auch: vorher einlesen! Wer einen Plattenspieler "einfach so" mitnimmt muss sich nicht wundern wenn es dann Ärger gibt.

Plattenteller, Gegengewicht und System demontieren, wenn Subchassis vorhanden das sichern.

Im www findet man soviele Anleitungen für die jeweiligen Dreher - also obacht.

Feinmechanik ist schnell ruiniert.

Peter
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