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Pro Ject 1.2

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Greensleve_Records
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 02. Jan 2006, 18:27
Hallo... ich binn kurz davor, mir diesen zu kaufen... ist für 240€ davon abzuraten? es ist ein ortofon ortofon omb 5 system verbaut, welches nun nciht wirklich einen hering aus dem ohr zieht... währe aber berteit in eine gescheite nadel zu investieren. was haltet ihr davon und welches system könnt ihr mir da empfehlen?

währe um rat sehr dankbar.

PS.: ich höhre seit einem jahr mit einem reloop RP 300hifi
wird da schon mit dem vorhandenen system ein großartiger unterschied zu höhren sein? ich höhre mit uher reference no.1 endstufe und nem süßen pärchen glänzendschwarzen needles (ich liebe sie über alles... )

>Basti
Druide16
Inventar
#2 erstellt: 02. Jan 2006, 21:10
Moin,

an meinem Xpression läuft ein Goldring G1042 zur vollsten Zufriedenheit. Vorher war ein G1022GX montiert, welches auch schon sehr gut war. Da der 1.2 ähnlich aufgebaut ist, machst Du mit den Goldring-Systemen wohl nichts falsch.
Noch ein Tip: Probier mal aus, die Transportsicherungsschrauben des Motors wieder reinzuschrauben. Dann bei abgenommenem Plattenteller kurz kontrollieren, daß der Riemen sauber über das Pulley läuft.
Du wirst erstaunt sein.

Gruß,

V.
Greensleve_Records
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 02. Jan 2006, 21:18
Danke für die Antwort
wie ist ein goldring G 1006? das würde meinem budged noch entsprechen. binn ja auch nur ein armer kleiner 16jähriger... desweiteren muss ich auch abundzu mal vinyl mitbringen, sonst nützt mir das beste system nix. *g

giebt es sonstige tuningmaßnahmen die sich klangfördernd auswirken?
@ druide16 - was hörst du für vinyl? also welche genre und so weiter?

>Basti
Druide16
Inventar
#4 erstellt: 02. Jan 2006, 21:39
Hi Basti,

das G1006 kenne ich persönlich nicht. Soweit ich weiss, liefert aber auch Transrotor seine Einsteiger-Laufwerke zum Teil mit diesem System aus.
Eine weitere Tuningmassnahme wäre der Einsatz der Pro-Ject SpeedBox, falls der 1.2 mit einem Steckernetzteil betrieben wird. Dadurch erreichst Du eine genauere Drehzahl und damit verbunden ein ruhigeres Klangbild, das erwachsener und präziser klingt.

Gruß,

V.
HiFi_Addicted
Inventar
#5 erstellt: 03. Jan 2006, 00:08
Der 1.2 hat einen 230 Volt motor da würdest du die Speedbox SE brauchen un die kosten um die 400€. Die Goldringe kenneich nicht.

MfG Christoph
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 04. Jan 2006, 11:41
Hallo!
@Greensleve_Records
Also zu dem verbauten OMB5 lässt sich sagen das du es baldmöglichst ersetzen solltest. Für deinen Pro-Ject kommt zum Beispiel ein Audio Technica AT 440ML (Sehr Präzise, hellerer Klang, Sraffer Bass, ca.140 Euro.) Oder auch ein Shure M97xE ( Etwas runder mit wärmerem Klang aber nicht verschwommen, etwas weicher Bass, ca.120 Euro) in Frage. Die ober geschilderten Klangeindrücke wurden auf einem unmodifizierten Peo-Ject 1.2 erzielt. Amp war ein alter Technics SU-V2A. Goldrinsysteme habe ich auf einem Pro-Ject noch nicht gehört.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 04. Jan 2006, 11:42 bearbeitet]
Greensleve_Records
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 04. Jan 2006, 16:43
was kann man da denn dran modifizieren? außer dieses speedbox-dingen

aber danke für die tipps..
meinst du, ist der klang vom shure für trance zu "weich im bass"? weil ich höhre auch viel jazz, ab und zu auch rock. beim jazz würde ich das shure ja vorziehen. beim rock... ich weis nciht.. und für trance weis ich auch nicht...
meine endstufe hat schone einen recht warmen klang.. würde das mit einem "warmen" system noch gesteigert, bzw. mit dem A.T. vermindert?

thnx.
>Basti
silberfux
Inventar
#8 erstellt: 04. Jan 2006, 17:44
Hi, angesagtestes Low Budget System ist das AT 95, das bereits einen deutlichen Fortschritt bringen wird.

Gruß Silberfux
Greensleve_Records
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 04. Jan 2006, 21:54
ist das um einiges besser als das ortofon omb 5? Also lohnen sich die 20€, oder sollte man dann doch lieber aushalten bis was besseres zu leißten ist?

thnx
>Basti
violette
Stammgast
#10 erstellt: 04. Jan 2006, 22:42
Hallo Dreamsleeve

giebt es sonstige tuningmaßnahmen die sich klangfördernd auswirken?

Ja Teller Lager polieren + ein Hartmetall poliert Lagerspiegel einbauen (über die Teflonscheibe) + JB n° 1.

Kleine Tuning = Garantiert Wirkung

Weniger Rumpel + Besser Gleichlaufwert

Gruß
Joel
2wheel
Stammgast
#11 erstellt: 04. Jan 2006, 23:36
Hallo Basti! Wenn Du knapp bei Kasse bist, könnte das AT-95E sich schon für Dich lohnen. Das Klangbild ist klarer als beim OMB 5, die Dynamik deutlich besser, Bässe sind knackiger und präziser. Die Systeme der 100,- Euroklasse sind dann schon nochmal besser als das AT95, aber für seinen Preis bringt es schon ziemlich viel. Da es nicht viel kostet, habe ich immer eines in Reserve. Zur Zeit läuft es sogar auf meinem Roksan und entpuppt sich als echter Spassmacher. Mit seinem frischen Klang und den knackigen Bässen wird es mir noch ein bisschen die Zeit vertreiben, bis mein Goldring 1042 da ist.
Einen Fortschritt gegnüber dem OMB 5 hättest Du auf jeden Fall und könntest nach Deinem Vergleich AT-95 / OMB 5 dann sicher auch noch präziser urteilen, was ein teureres System besser machen soll, bevor Du 100,- Euro ausgibst und es Dir dann vielleicht nicht gefällt.
Auch der Tipp von Violette ist nicht zu unterschätzen, die Sache mit der Lagerpolitur lohnt sich, dazu frisches, hochwertiges Öl - und ab geht die Post! Schreib ihm mal 'ne PM, sehr netter Mensch, der viel Ahnung von Laufwerken hat.
Gruss, Andy
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 05. Jan 2006, 00:41
Hallo!
Alles was Recht ist, eine wirkliche Verbesserung wäre m.E. das AT 95E nicht für ein wenig mehr an Dynamik nimmst du bei dem System jede Menge verfärbungen in Kauf. Bei trance wäre es eventuell noch erträglich aber bei Jazz sind die Fehler des AT 95E genau so merklich wie die des OMB5 nur eben auf einem anderem Sektor. Meiner Meinung nach kannst du dir sowohl die 20 Euro wie auch die Mühe des Einbaus und der Justage sparen. (Ausser jemand schenkt dir das Ding.) Ich bin gewiß kein Gegner der Audio Technica Systeme, aber ich finde daß das AT 95E zu den meistüberschätzten Systemen überhaupt gehört. Wenn schon ein Billigsystem dann der Nachbau einen Shure M75 das zwar ebenfalls verfärbungen liefert aber die sind m.E. nicht halb so derb wie die des AT 95E. An deiner Stelle würde mir entweder gleich ein System so um 120-150 Euro leisten oder erstmal mit dem OMB5 Musik hören. Wenn ich schreibe daß das Shure M97xE einen weicheren Bass als das AT 440ML hat meinte ich damit nicht schwammig oder aufgeblasen. Das Shure hat insgesamt einen etwas runderen und weicheren Klang als das Audio Technica. Zu deiner Frage bezüglich des eher etwas wärmeren Klanges diner Anlage, das mußt du eigentlich auprobieren, da wir unter "Warm" uns durchaus etwas jeder anderes vorstellen können, möglicherweise ist etwa ein Klang den ich schon als entschieden zu "Warm" einstufen würde für dich gerade richtig oder umgekehrt. Aber ich wage mal die Prognose das eine eher wärmere Tendenz durch das Shure eher unterstützt würde als durch das AT.

MFG Günther
Greensleve_Records
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 05. Jan 2006, 02:29
Hallo
ich denke ich werde mir dann bei zeiten das shure kaufen... für 100€ nen gutes system ist zu verkraften....
dann brauch ich nur noch einen anderen pre amp :-( ich höhre nämlich momentan mit einem numark battlemixer..
ich brauch ja nicht viel schnick schnack an dem dingen... muss nur nen an und ausknopp und nen lautstärkeregler dran sein... (und halt die wahltasten o.ä. für die verschiedenen anschlüsse (wo ich auch nur 2 stück brauche) er soll nur nen natürlichen, guten klang haben... aber sind halt teuer diese dinger :-(

naja liebe grüße und schon mal danke an alle die mir geholfen haben... natürlich ist das thema nciht gegessen... postet gerne weiter

>basti
2wheel
Stammgast
#14 erstellt: 05. Jan 2006, 03:46
Hallo Hörbert! Die 38 "Stereoplay" - Punkte für das AT95 halte ich auch für überbewertet. Zustimmung meinerseits auch für die generellen Ausführungen zu SHURE / AUDIO-TECHNICA, das sind ja an und für sich typische und traditionelle Merkmale der beiden Hersteller.
@ Greensleeve: Mit dem M97 bekommst Du auf jeden Fall schon eine bessere Tonqualität, als bei den Einsteigersystemen, wenn Du viel Jazz hörst, ist der Aufpreis gegnüber den kleineren Systemen sicher gut angelegt. Mit elektronischer Musik und Rock könnte es hier und da ein bisschen straffer spielen, liegt aber - und das ist bei einem traditionsreichem Hersteller wie Shure sicher kein Zufall- in dem Bereich , wo es manche sogar ganz gerne haben, wenn es ein bisschen weich klingt. Ob nun SängerInnen, die Shure Mikrofone verwendet haben, mit Shure Tonabnehmern besonders gut kommen, konnte ich übrigens noch nicht zweifelsfrei ausmachen, bei Lou Reed und Elvis könnte man es aber vermuten...
silberfux
Inventar
#15 erstellt: 05. Jan 2006, 16:16
Hi,

ich will mal versuchen, etwas zu ordnen:

Also Ausgangspunkt war ein OMB 5. Der Fragesteller hat dann als oberen Budgetrahmen ein Goldring 1006 genannt, das kostet bei ebay 107 + Versand.

Wir befinden uns also in einer Spanne von ganz unten bis gut 100 €. Da gibt es jede Menge Systeme, und kaum einer von uns wird sie alle untereinander verglichen haben.

Ich kenne in dieser Spanne AT 95, AT 110 (ca. 40), AT 120 (ca. 70), Preise jeweil neu bei ebay + Versand.

Egal was man vom AT 95 hält, das ist jedenfalls deutlich besser als ein OMB 5 das für einen sehr guten Tarif (ca. 20 € + Versand). Mit dem AT 110 wäre man bei gutem Preis-Leistungsverhältnis noch deutlich besser bedient, mit dem AT 120 noch besser.

Das Shure 97 habe ich schon gehört, ich finde es im Vergleich zum AT 120 nicht besser, aber es ist eben deutlich teurer. Das 97 soll außerdem nicht so einfach zu justieren sein, die genannten ATs sind da allesamt unproblematisch.

Häufig gelobt wird das VM Red (115 Ladenpreis). Ich kenne das VM Blue und VM Silver, beide deutlich teurer, aber auch wirklich klasse. Ein TA für mehr als ca. 100 € würde ich aber in den Project nicht investieren

Zu beachten ist bei Project Drehern, dass sich die Höhe des Tonarms nach meiner Kenntnis nicht verändern lässt. D.h. die Höhe des Systems sollte so sein, das es insoweit einigermaßen "passt".

Gruß Silberfux
PPM
Stammgast
#16 erstellt: 05. Jan 2006, 16:29
Hallo Basti,

in der angepeilten Preisklasse bis 100 Euro habe ich schon sehr viele Tonabnehmer gehört. Vorab: alles ist Geschmackssache. Aber ich persönlich würde Dir vom Shure abraten. Das klingt insgesamt ziemlich weich, man könnte sogar sagen: lahm. Außerdem zahlst Du viel mit für die aufwendige Verpackung und anderen Schnickschnack (schlecht ausgestanzte Justierschablone usw.).
Ganz ohne Zicken und absolut preis-WERT ist das Audio Technica AT 120 E. Es klingt hervorragend, sehr sehr viel besser als das AT95; auffällig sind die spritzigen und vor allem sehr sauberen Höhen und eine leichte Loudness-Charakteristik, aber das sollte in Verbindung mit den Needles nicht nachteilig sein...

Patrick
silberfux
Inventar
#17 erstellt: 05. Jan 2006, 16:36
Hi, falls es aus meinem letzten Beitrag nicht so ganz deutlich geworden ist: ich würde ebenfalls ein AT 120 empfehlen, bei schmalerem Beutel ein AT 110, bei ganz schmalem Beutel ein AT 95.

Ach so, zum Project gibt es bei Neukauf wohl kaum Alternativen, für das Geld bekommt man jedoch bessere Gebrauchte. Darüber haben wir hier auch schon ausführlich diskutiert.


Gruß Silberfux


[Beitrag von silberfux am 05. Jan 2006, 16:40 bearbeitet]
PPM
Stammgast
#18 erstellt: 05. Jan 2006, 17:02

silberfux schrieb:

Ach so, zum Project gibt es bei Neukauf wohl kaum Alternativen

Gruß Silberfux


Ach, die gibt es schon, ich persönlich würde einen DUAL CS 505-4 vorziehen, aber das ist ja hier nicht das Thema...

Daß Du das AT120E ebenfalls empfiehlst, habe ich gesehen

P.
Druide16
Inventar
#19 erstellt: 05. Jan 2006, 21:59
Moin,


silberfux schrieb:
Zu beachten ist bei Project Drehern, dass sich die Höhe des Tonarms nach meiner Kenntnis nicht verändern lässt. D.h. die Höhe des Systems sollte so sein, das es insoweit einigermaßen "passt".


Das trifft aber nur auf den Debut zu.

Gruß,

V.
Greensleve_Records
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 05. Jan 2006, 23:42
hallo....
also jetzt binn ich mal ganz verwirrt. also das ziehl, von hifi ist, die widergegebene musik so natürlich wie möglich erleben zu können... aussagen wie hellere töne.. weichere bässe... spritzige loudniss usw.... das spräche dem gedanken nicht wirklich zu oder? ich will einfach ein sauberes system, welches die töne natürlich widergiebt. dynamit ist natürlich zudem sehr wichtig.

und ich kann nicht aus 9 verschiedenen systemen ein einziges raussuchen... das wäre wie ein griff in die fremde hosentasche... ungewissheit über das was mich erwarten könnte... <
mittlerweile stehen
Goldring sehrie 4 stück
audio technika sehrie + ein weiteres a.t. ebenfalls 4
und ein shure. 1
sind 9 systeme, aus dem sich ein unerfahrener analoglistener eins zulegen kann.

also leute, sehr lieb gemeint, will mich auch nicht undankbar anhöhren... ist nur nicht die art hilfe die ich suchte. vieleicht klappts ja noch...


vielein dank
>Basti
Pyreen
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 06. Jan 2006, 00:05

Greensleve_Records schrieb:

also jetzt binn ich mal ganz verwirrt. also das ziehl, von hifi ist, die widergegebene musik so natürlich wie möglich erleben zu können... aussagen wie hellere töne.. weichere bässe... spritzige loudniss usw.... das spräche dem gedanken nicht wirklich zu oder? ich will einfach ein sauberes system, welches die töne natürlich widergiebt. >Basti


Denon DL-103

Im Ernst; was im Analogbereich die perfekte Wiedergabetreue ist und mit welchem Aufwand diese zu erreichen ist, bzw. ob sie überhaupt zu erreichen ist, bzw. wenn nicht, ob ein fehlerbehafteter Kompromiß vom menschlichen Gehör als akzeptabel eingestuft werden kann, darüber schlägt man sich gerade in 2 threads die Köpfe ein (Tonabnehmer für Dual 701 sowie "Plattenspieler - was macht den sound").
Das Problem hierbei ist, das es eben unterschiedliche Ansprüche an Wiedergabe gibt: die einen wollen ein Ergebnis, daß möglichst technisch unverfälscht den sound der LP mit ihren Begrenzungen wiedergibt
die anderen wollen einfach ein Ergebnis, daß Ihnen gefällt, und pfeifen darauf, ob es "richtig" ist oder - im Extremfall - ob der sound überhaupt noch hauptsächlich von der Platte, oder mehr vom "Zusammenspiel" Platte-Laufwerk-TA gemacht wird.
Ließ Dir mal die beiden threads durch und bilde dir selbst ein Urteil darüber, wessen Seite Hörgeschmack dem Deinen eher entspricht, dann erst traue Ihren Empfehlungen.

Edit: Orthographie


[Beitrag von Pyreen am 06. Jan 2006, 02:24 bearbeitet]
Druide16
Inventar
#22 erstellt: 06. Jan 2006, 03:01
Moin Basti,


weil ich höhre auch viel jazz, ab und zu auch rock. beim jazz würde ich das shure ja vorziehen. beim rock... ich weis nciht.. und für trance weis ich auch nicht...


Für diese Musikrichtungen würde ich das AT95E ruhig mal ausprobieren. Ich hatte es auch mal und es klingt wirklich nicht schlecht. Und falls es Dir überhaupt nicht gefallen sollte (nach einer Einspielphase!), hast Du wenigstens keine hohen Verluste gemacht. Dann kannst Du aber beurteilen, was Dir nicht gefällt und dich entsprechend umorientieren.

Klick

Gruß,

V.
PPM
Stammgast
#23 erstellt: 06. Jan 2006, 11:44

Greensleve_Records schrieb:
hallo....
also jetzt binn ich mal ganz verwirrt. also das ziehl, von hifi ist, die widergegebene musik so natürlich wie möglich erleben zu können... aussagen wie hellere töne.. weichere bässe... spritzige loudniss usw.... das spräche dem gedanken nicht wirklich zu oder? ich will einfach ein sauberes system, welches die töne natürlich widergiebt. dynamit ist natürlich zudem sehr wichtig.

....

ist nur nicht die art hilfe die ich suchte. vieleicht klappts ja noch...


vielein dank
>Basti


Oh...da habe ich vielleicht ein bischen zu viel an Vorerfahrung vorausgesetzt. Also in der angepeilten Preisklasse gibt es zugegeben keinen Tonabnehmer, der absolut betrachtet neutral spielt. JEDER hat seine klanglichen Eigenarten! Ich finde es nur fair, auf diese hinzuweisen. Daß du mich falsch zitierst (spritzige loudniss") zeigt mir, daß das wirklich nicht die Art Hilfe ist die du suchst, bzw. die du verwerten kannst. Vielleicht sollte ich mich mit gut gemeinten Ratschlägen raushalten?

Was für Hilfe suchst du denn? Etwa daß dir jemand DEN neutralen Tonabnehmer empfiehlt? Viel Erfolg.

Patrick
PPM
Stammgast
#24 erstellt: 06. Jan 2006, 11:47

Greensleve_Records schrieb:
hallo....
also jetzt binn ich mal ganz verwirrt. also das ziehl, von hifi ist, die widergegebene musik so natürlich wie möglich erleben zu können... aussagen wie hellere töne.. weichere bässe... spritzige loudniss usw.... das spräche dem gedanken nicht wirklich zu oder? ich will einfach ein sauberes system, welches die töne natürlich widergiebt. dynamit ist natürlich zudem sehr wichtig.

....

ist nur nicht die art hilfe die ich suchte. vieleicht klappts ja noch...


vielein dank
>Basti


Oh...da habe ich vielleicht ein bischen zu viel an Vorerfahrung vorausgesetzt. Also in der angepeilten Preisklasse gibt es zugegeben keinen Tonabnehmer, der absolut betrachtet neutral spielt. JEDER hat seine klanglichen Eigenarten! Das trifft auch auf das DL103 zu. Ich finde es nur fair, auf diese hinzuweisen. Daß du mich falsch zitierst (spritzige loudniss"), ich meine nicht den orthographischen Fehler, zeigt mir, daß das wirklich nicht die Art Hilfe ist die du suchst, bzw. die du verwerten kannst. Vielleicht sollte ich mich mit gut gemeinten Ratschlägen raushalten?

Was für Hilfe suchst du denn? Etwa daß dir jemand DEN neutralen Tonabnehmer empfiehlt? Viel Erfolg.

Patrick
Greensleve_Records
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 06. Jan 2006, 17:09
hört sich an als fühlt sich da jemand etwas auf den schlips getreten

das ganze sollte nicht als kritik an euch aufgefasst werden.. ich hab von T.A.s kaum bis keine erfahrungen.. ich hab mir vor einmem jahr ein reloop RP 300 hifi gekauft... an dem kann man nichtmals die nadel wechseln das ding besteht im grunde nur aus plastik, und unten der boden ist aus so komischen pappholz 2 mm stark
naja aber mir gefällt der klang schon recht gut für das was ich erwartet habe... und da dachte ich, wenn man mit som plastikteil scon recht gut zurecht kommt,wie würde es dann erst mit was gescheitem sein?

klar hab ich schon gelesen das ein nadelsystem auch zum restlichen plattenspieler passen muss... auch weis ich, das es systeme giebt die mehr als 1000 € kosten... auch weis ich das es einige verschiedene schliffe giebt... usw, usf.

aber da hörts auch langsam auf... klangerfahrungen hab ich nur die meines eigenen plattenspielers.


und nochmal zu dir patrick - nimmst du das jetzt ernsthaft so auf wie es sich aus deinem posting heraus ließt?
guck mal was bringt es wenn ich jetzt sage
jepp aha genau so mach ich das, und ich weis schon worumms geht. danke tschüss...
mir dieser tread aber eher ... eher das glühen einer kleinen fahrradlampe, als ein flutlicht brachte.

also beschreibe ich doch ein bisschen näher worauf es mir aunkommt, und worauf eben nicht..


Was für Hilfe suchst du denn? Etwa daß dir jemand DEN neutralen Tonabnehmer empfiehlt?


das währe die wohl einfachste situation für mich ;-)

ich sag ja auch nciht das der tread für heinrich war... ne fahrradlampe glüht ja immerhin schon..

also nix für ungut okay? binn euch ja sehr dankbar für die hilfe...

ich binn halt manchmal ein bisschen anstrengend

>Basti
silberfux
Inventar
#26 erstellt: 06. Jan 2006, 19:02
Hi,

es ist doch schön, dass es noch so viele Tonabnehmer gibt. Und andererseits hat man dann die Qual der Wahl. Das ist ja schlimmer wie beim Autokaufen. Außer damals in der DDR (da gab es kaum mehr als Trabi oder Wartburg).

Du wirst es kaum erleben, dass sich mehrere Ratgeber hier auf einen einzigen Ratschlag einigen. Dazu ist Musikhören und - erleben immer noch zum Glück eine zu subjektive Angelegenheit. Und jeder Dreher und jede Restkette klingt anders und passt anders mit anderen Bausteinen zusammen.

Die Entscheidung kann und will Dir daher hier niemand abnehmen. Tipps mit Preisvergleichen und sonstigen Kriterien hast Du genug erhalten. Nun entscheide mal schön selber.

Vielleicht sagst Du beim nächsten Mal aber lieber gleich am Anfang, dass Du nur einen Tipp haben möchtest.

Gruß Silberfux
Jazzy
Inventar
#27 erstellt: 06. Jan 2006, 20:42
Hi!
Also IMHO haben die Leute hier schon gutes empfohlen.
Das als Fahrradfunzel abzutun ist nicht sehr nett.
Der Nick ist auch noch verbesserungswürdig.
Greensleve_Records
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 06. Jan 2006, 21:21

mir dieser tread aber eher ... eher das glühen einer kleinen fahrradlampe, als ein flutlicht brachte.

das sollte eher auf "da ist mir ein licht angegangen" "jetzt ist der groschen gefallen" usw. usf bezogen sein... aber das man da auch nun wider negativ drauf reagieren kann...
binn ich denn echt so schwer zu verstehen?...
und was ist an meinem nicname für dich verletzend , oder für andere? zur info ist es ein recht großes reggaelabel.

aber ich denke ich werd ab jetzt besser nur noch inaktiev in diesem forum mitlesen, ich wollt ja niemanden verletzen oder irgendwehn beleidigen oder was auch immer.

aber trotzdem einen dicken dank an alle... werd schon das richtige raussuchen... hoff ich.

>basti
Jazzy
Inventar
#29 erstellt: 06. Jan 2006, 21:51
Hi!
Negativ? Ich bitte dich,war doch harmlos.
Greensleeve, wenn ich mich nicht irre.
Greensleve_Records
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 06. Jan 2006, 23:07
I know, aber ich konnte es hinterher schlecht ändern und ich hatte kein bock mich neu anzumelden..... ich dachte, das merkt eh keiner
aber ging wohl in die hose...
naja ich mach das nur weil ich kein ärger mit der firma haben will, wegen dem copryght
die ausrede war grottenschlecht oder?
2wheel
Stammgast
#31 erstellt: 07. Jan 2006, 01:33
Kann Dich verstehen, Basti! Letztenendes wirst Du aber um eine eigene Entscheidung nicht herumkommen.

silberfux schrieb:
(...) Außer damals in der DDR (da gab es kaum mehr als Trabi oder Wartburg).

Leider auch keine Alternative!
In Sachen Neutralität und Allroundtauglichkeit würde ich eines der Audio-Technica Systeme vorziehen, zumal wenn Deine Uher Endstufe eher warm und rund spielt.
Wenn Du Dir den Pro-Ject mit Serientonabnehmer OMB 5 liefern lässt, hast Du auch eine Vergleichsmöglichkeit, nach der Du Deine Ansprüche dann präzisieren kannst.
Keine Angst vor dem AT-95E, in Sachen Dynamik spielt es am Shure M97 schon locker vorbei, zieht auch die Instrumente weniger zur Mitte zusammen, erreicht halt nicht ganz so die Tonqualität und den Schönklang des Shure, das aber leider auf diese Eigenschaften hin eben auch etwas limitiert ist - kein echter Allroundtonabnehmer. Und sogesehen eher etwas für Fortgeschrittene, die wissen, was sie wollen.Mmmmh,...schon mein Vater hörte mit Audio-Technica, und zwar AC/DC bis Bruckner (kein Witz!), ab dem AT-95E macht man da imho keinen Fehler! Zumal es zu dem beschriebenen Charakter des Pro-Ject vielleicht auch besser passt, als das Shure, das ich ganz bewusst lieber auf Schwingchassis Playern einsetze (siehe Profil). Das enorme Tempo und die dynamische Performance, die der Roksan gehen können, geht das Shure nicht mehr mit und in diesen Diziplinen kann eben schon das kleine AT-95E punkten, es ist etwas hell timbriert, klingt manchmal ewas vordergründig, aber wenn die folgende Kette stimmt - no problems, wirklich toller Preis!
Gruss, Andy

(P.S. Zu AT 110 und 120 kann ich leider noch nix sagen, trudeln erst in den nächsten Wochen bei mir ein!)
Hörbert
Moderator
#32 erstellt: 07. Jan 2006, 02:10
Hallo!
@2wheel
Ohne dir auf den Schlips treten zu wollen, aber wenn bei dir das AT95E das Shure M97xE So locker wie du schreibst an die Wand spielt ist dein Shure total im Eimer. Allerdings kann es ja auch sein das dir die ein wenig höhere Ausgangsspannung des AT95E dieses "mehr" an Dynamik vorgaukelt. Selbst bei sehr gutem Willen lässt sich das AT 95E gerade mal mit dem OMB 10 auf eine Stufe stellen.(Je nach verwendetem Tonarm dürfte mal das eine mal das andere System bessere Ergebnisse bringen) Das Shure M97xE spielt m.E. auf der Stufe des AT 440ML oder eines Ortofon OM 20S und die Wahl zwischen diesen drei Systemen hängt in allererster Linie vom verwendeten Tonarm ab (Wobei Shure M97xE und OM 20S sehr ähnliche Eigenschaften haben bei allerdings sehr unterschiedlichen Tonalen Balancen, da hat das OMB 20S die Nase ein wenig vorn, aber das ist ein anderes Thema.) Na ja, wahrscheinlich hast du dich bislang einfach noch nicht damit beschäftigt was eigentlich zum Tonarm deines Roksan passt und die ATs mit ihrer Compliance von 15 kommen zufällig besser hin als z.B. das Shure mit seiner Compliance von 20.

MFG günther
2wheel
Stammgast
#33 erstellt: 07. Jan 2006, 02:50
Da, lieber Hörbert, liegst Du nicht ganz richtig. Da ich den Roksan Tabriz auch schon auf dem TD 150 montiert hatte, fiel mir dort auch schon auf, dass diese Arm- Systemkombination nicht so der Bringer ist.Was Tonabnehmer für den Tabriz angeht habe ich auch ein paar im Visier, so ganz aus dem Bauch raus wird die Entscheidung sicher nicht fallen. Im Eimer ist mein Shure sicher nicht, dafür spielt es einfach zu sauber und stimmig, hat auch noch keine 100 Spielstunden. Mag sein, dass die unterschiedliche Ausgangsspannung ihren Anteil zum Eindruck bei der dynamischen Performance hat. Dass in Sachen Speed und Drive mehr drin ist als das Shure bietet, zeigt sich aber auch z.B. am Linn Basik Plus und am Thorens TP 28 ES vielleicht ebenfalls keine optimalen Kombinationen, aber nur mal so am Rande: Soweit ich weiss, zählt doch auch der Arm des Pro-Ject 1.2 schon zu den mittelschweren Exemplaren, sollte man Basti nun also dazu raten, sich erstens nicht nur das M97, sondern zweitens auch gleich einen dazu passenden Plattenspieler zu kaufen?
Übrigens hatte ich auch schon mal die ältere, HE betitelte Variante des M97 und das war wie dieses Mal ein Neukauf. Hoffe, es stört niemanden, wenn ich meine Tonabnehmer immer(!) neukaufe - mit einer einzigen Ausnahme in den letzten 18(!) Jahren, da ich Verkäufer und damaliges Stanton 981 ausführlich kennenlernen konnte( Nur zur Info: das 980 und das 981 sind nicht identisch, allein der Neupreis des 981 betrug mehr als das dreifache dessen, was das 980 kostete).
Übrigens: Einer der Forenuser hat das Shure sogar als lahmarschig und schlapp bezeichnet - vielleicht fragst Du ja dann lieber den mal, ob da irgendwas nicht gestimmt hat.
Und, desweiteren, hatte ich nicht "an die Wand spielen" geschrieben, sondern, dass das At-95 in Sachen Dynamik "locker am Shure VORBEISPIELT", bzw. dass es in den Disziplinen Tempo und dynamische Performance (so wörtlich): "punkten kann".
"An die Wand spielen" würde ich für etwas übertrieben halten, zumal die xE Variante eben doch etwas frischer als die frühere HE Variante spielt.
Hörbert
Moderator
#34 erstellt: 07. Jan 2006, 03:42
Hallo!
@2wheel
Im gegensatz zum Roksan Tabriz ist der Tonarm des Pro-Ject 1.2 unbedämpft,(Quelle:http://www.audiotra.de/project/pdf/project-12com.pdf)
was widerum großen Einfluß auf die Tonarm-Systemkombination hat.(Bedämfte Tonarme eignen sich i.d.R. mehr für MC-Systeme da sie eher in der Lage sind den bei MCs zu erwartenden Hochtonanstieg ab ca 5-7 KHz zu kompensieren, bei ungünstiger Kombination ergibt sich bei diversen MMs eine Absenkung ab ebendiesem Bereich was dem Klang nicht gerade förderlich ist)Dazu ein netter Artikel.
http://mitglied.lycos.de/carawu/hifiscene/Artikel_RLA.pdf
Viel Spaß beim Lesen, was Luigi da Schreibt ist einigermaßen Aufschlußreich wenn auch nicht der Weisheit letzter Schluß. Alles in Allem ist die Beziehung Tonabnehmer-Tonarm nicht auf Schwer-Mittel-Leicht zu reduzieren wenn diese Einteilungen so grob sie auch sind immerhin einen ersten Anhaltspunkt geben können. Im Endeffekt kann man wohl für jeden Tonarm die idealen Systeme finden aber es ist nicht so einfach wie diverse Magazine das suggerieren wollen

MFG Günter
HiFi_Addicted
Inventar
#35 erstellt: 07. Jan 2006, 03:57
@ Günter

Deine Aussagen zum Thema Hochtonanstieg kann ich am ProJect Studie mit einem Ortofon MC15 Super MK2 am Project 12c Arm und dem Shure V15V xMR nicht folgen.

Der Frequenzgang beider TAs ist eigentlich ziemlich flat wobei eher das Shure stärker ansteit. Irgendwie ist mir die Kapazitätenspielerei zu blöd. Ich lass es lieber wie bei den MCs den Preamp entscheiden....

MfG Christoph
2wheel
Stammgast
#36 erstellt: 07. Jan 2006, 03:58
Na vielen Dank, Günther. Es sei aber darauf hingewiesen, dass die durchaus für den Tabriz als sehr empfehlenswerten Goldring Tonabnehmer der 1000er Reihe allesamt mit einer Compliance von 20 mm / qN ausgewiesen werden, zufälligerweise der Wert des von Dir (vielleicht etwas überbewerteten?) Shure. Werksseitig wurde der Radius übrigens mit dem MM - Tonabnehmer Roksan Corus Blue ausgerüstet. Erwiesenermassen ein modifiziertes Goldringsystem, dessen Systemkörper wohl nicht ganz zufällig wie auch der des Corus Black, den Goldring 1000ern wie ein Ei dem anderen gleicht. In Sachen Literatur habe ich bisher nur den Unterschied dingfest machen können, dass das Corus Blue über einen Fritz-Gyger-Schliff III verfügt, der unter anderem dafür sorgen soll, dass eine detaillierte und saubere Wiedergabe auch in den Innenrillen gewährleistet ist.
Sogesehen frage ich mich, ob nicht vielleicht Du jenseits von Literatur Dich zuwenig mit dem Tabriz beschäftigt hast?!
Gruss, Andy


[Beitrag von 2wheel am 07. Jan 2006, 04:05 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#37 erstellt: 07. Jan 2006, 04:14
Hallo!
@HiFi_Adicted
Also das MC15 Super MK2 kenne ich nicht Aber ich kenne das MC20S und das MC30S die beide eher zu den leisen Mcs ohne den üblichen Hochtonanstieg moderner MCs daherkommen (Das liegt unter anderem daran daß sie als Konstruktionen schon einige Jahre b.z.w. Jahrzehnte auf dem Buckel haben und daran das man die Ausgangsspanung nicht mit Gewalt hochgeprügelt hat) Das V15V xMR hat in der Tat einen leichten Hochtonanstieg (den die Vorgänger V15/III-V15/V nicht hatten) wohl um dem Zeitgeschmack entgegenzukommen und den Hochtonabfall durch hohe Tonarmbedämpfung entgegenzuwirken.
@2wheel
Tut mir leid habe dein Posting etwas spät bemerkt, deswegen Edit, nun mag sein das ich mich mit dem Tabriz zu wenig beschäftigt habe, aber zumindestens weiß ich das er bedämft ist. Es mag sein das er mit Goldring MMs nach Meinung des Herstellers besonders harmoniert, aber das sagt nicht aus das es wirklich die Idealen Systeme dafür sind, weder du noch ich Wissen im Endeffekt welche Systeme der Hersteller in diesem Arm Getestet hat, Kompatibilitätslisten von Tonarmen und Systemen mit besonderer Empfehlung einzelner Exemplare habe ich zumindesten seit Jahren nicht mehr gesehen (Es kann ja sein das Herr Moggadam falls er noch der Entwickler von Roksan ist solche mitliefert ich kenne sie zugegebenermaßen nicht, aber dann solltest du dich daran halten.) Aber offenbar hast du ja die Entdeckung gemacht daß die Traumkombination zum Tabriz ohnehin ein AT 95E darstellt, und da kann ich dir mit Verlaub gesagt nicht ganz zustimmen obwohl ich den Arm wie ich schon zugegeben habe sehr viel weniger kenne als du.
MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 07. Jan 2006, 04:36 bearbeitet]
2wheel
Stammgast
#38 erstellt: 07. Jan 2006, 04:31
Soweit ich weiss, sind MC 15 MK-II und MC Nr.2 weitgehend wenn nicht sogar exakt identisch. Ortofon und diverse Tester geben für das MC Nr.2 0,35 mV Ausgangsspannung an. Eine hörbare Erhöhung im Präsenzbereich attestiere nicht nur ich - ist übrigens mein zweites MC Nr. 2,( das erste habe ich verkauft solange es noch etwas taugt - zur vollsten Zufriedenheit des neuen Besitzers übrigens, der unter anderem auch ein AT-OC 9 betreibt.)
Nicht ganz zufällig habe ich gerade einen Test des MC 15 Super-I hier liegen - nicht ganz zufällig, weil ich gerade nach Tabriz, Corus und Goldring gesucht habe.
Leider stelle ich aber fest, dass im Hifi-Vision Test von Jan.1992 nichts bezüglich der Ausgangsspannung des Sytems zu finden ist - zu nun möglicherweise folgenden, gewollt süffisanten Bemerkungen, es doch nicht zu sehr mit der "Literatur" zu halten, kann ich in diesem Falle nur sagen, dass es mich nicht gerade verwundert hat, als HiFi-Vision den Betrieb dichtmachte.
Der Wert der Ausgangspannung liegt somit beim modernen MC Nr.2 wohl über dem der Systeme MC 20S (0,2 mV?) und MC 30S, aber kann ja eigentlich noch nicht als hochgeprügelt gelten, sondern liegt ja für heutige Verhältnisse eher niedrig.
Und @ Hörbert: Wo,bitte, habe ich Tabriz und AT-95 als "Traumkombination" bezeichnet? Und wieder @ all:Es gibt auf den Seiten der AAA übrigens gerade einen Thread auf denen jemand das AT-95 auf einer Scheu-Kombination betreibt, und davon sehr angetan ist - von "Traumkombination" spricht aber auch er nicht!


[Beitrag von 2wheel am 07. Jan 2006, 04:44 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#39 erstellt: 07. Jan 2006, 04:39
Hallo!
@2wheel

Ausgangsspanung MC NR 2 0.35 mv Nein finde ich noch im tolerabelen Bereich, deckt sich ja auch mit meinen Ausführungen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 07. Jan 2006, 04:41 bearbeitet]
2wheel
Stammgast
#40 erstellt: 07. Jan 2006, 04:47

Hörbert schrieb:
Hallo!
@2wheel

Ausgangsspanung MC NR 2 0.35 mv Nein finde ich noch im tolerabelen Bereich, deckt sich ja auch mit meinen Ausführungen.

MFG Günther

In diesem Punkt dann alles klar, wenn ich nichts falsch verstanden habe.
Ich war gerade dabei meinen vorherigen Beitrag nochmal zu bearbeiten, als Du gepostet hast.
Wenn ich schon mal beim Nachbearbeiten bin: Je nach Geschmack und Tonarm kann ich das schon nachvollziehen, wenn man das OMB 10 dem AT-95 vorzieht und daher beide auf die gleiche Stufe stellt - ich ziehe halt letztendes das AT vor und weiss halt nicht, ob man dem doch eher unerfahrenen Basti gleich zu einem 100,- Euro TA raten soll-ob er sich da nicht langsamer und mit mehr Grundklangerfahrung rantasten soll?


[Beitrag von 2wheel am 07. Jan 2006, 04:55 bearbeitet]
2wheel
Stammgast
#41 erstellt: 07. Jan 2006, 04:59
...wieder ich, letzte Klappe für heute: In musikalischer Hinsicht hat das Shure schon einiges für sich - aber ich halte es nicht so sehr für einen guten Allroundtonabnehmer, obwohl es schon mehr kann, als "nur" Jazz und Blues und ruhigere Sachen - bei mir läuft es halt hauptsächlich für Jazz und Blues, stellt einfach eine Alternative da.

Möh... bin doch noch nicht schlafen gegangen.
Sag mal Hörbert, wenn Du das OM 20 S erwähnst - sollten wir Basti nicht sowas empfehlen, das ist meiner Ansicht nach ein guter Allroundtonabnehmer, mit dem man eigentlich nichts verkehrt machen kann?


[Beitrag von 2wheel am 07. Jan 2006, 05:29 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#42 erstellt: 07. Jan 2006, 11:35
Hallo
@2wheel
Schon gut, das mit der "Traumkombinatinn" war nicht so gemeint, es ging mir eigentlich nur um den klanglichen Gegensatz zwischen den Goldring- und den Audio-Technica Systemen, das sind für meine Ohren einfach zwei Welten (zumal zum AT 95 das mit für meine Ohren mit Überreichlich Tonalen Verfärbungen daherkommt, liegt wohl daran das ich auch keine Hörnkonstuktionen bei Lautsprechern mag die Verfärben mir auch zu sehr, wenn auch aus anderen Gründen,) Goldring Systeme mit ihrer Tonalen Ausgewogenheit und dem etwas mittigen Klang der besonders Stimmen und Bratschen entgegenkommt mit einen AT 95E in einem Atemzug raubte mir einfach die Fassung.

Ansonsten finde ich das Ortofonm OMB 20S als guten Kompromiss für Basti allerdeings wirds bei Trance eventuell schon ein wenig rund klingen aber dafür Staffer Baß mit fein aiufgefächerten Höhen und guter Feindynamik, und ein weiteres Aufrüsten zum 30er geht durch Nadeltausch. Warum eigentlich nicht?

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 07. Jan 2006, 11:36 bearbeitet]
Greensleve_Records
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 07. Jan 2006, 15:50
ich hab doch schon das omb 5 verbaut... kann ich da nciht die nadel des 20er rein stecken? ich meine das würde vieleicht noch ein bisschen billiger...
an sonsten war ich auch schon auf dem ortofon dampfer... weil in der PA (DJing) sind die sehr bekannt und auch sehr guter qualität.
da dachte ich mir, kann man nix falsch mit machen...

ach hat evtl jemand einen link, wo beschrieben ist wie man sich eine gescheite gerätebasis selbst baut?
ich hab schon die suchfunktion im forum, wie auch google danach abgeforstet... aber nix gefunden
thx
>basti
Hörbert
Moderator
#44 erstellt: 07. Jan 2006, 16:13
Hallo!
Leider ist der Innenaufbau des OMB 5 ein wenig anders als der des OM 20S (Sagt Ortofon) ausserdem sind die Toleranzen der OM xxS Systeme enger als die der OMBs (Die OMBs sind halt die Indusdrivarianten für OEMPlattenspielerhersteller) Aber Probieren kannst dus allemal. Zum Aufstellen deines Plattenspielers würde ich dir zu einer Wandhalterung raten, das ist die beste Trittschallentkopplung überhaupt. Das Material für eine Wandhalterung müßtest du in jedem Baumarkt finden Einen Plattenspieler auf ein Bodenrack zu stellen ist wohl Geschmacksache mir ist kein Vorteil bekannt der sich dadurch ergibt.( Es sei denn bei einem Fat Bob S, da braucht es schon eine verdammt stabile Wandhalterung )

MFG Günther
2wheel
Stammgast
#45 erstellt: 08. Jan 2006, 18:01

Hörbert schrieb:
Hallo
@2wheel
Schon gut, das mit der "Traumkombinatinn" war nicht so gemeint, es ging mir eigentlich nur um den klanglichen Gegensatz zwischen den Goldring- und den Audio-Technica Systemen, das sind für meine Ohren einfach zwei Welten (zumal zum AT 95 das mit für meine Ohren mit Überreichlich Tonalen Verfärbungen daherkommt, liegt wohl daran das ich auch keine Hörnkonstuktionen bei Lautsprechern mag die Verfärben mir auch zu sehr, wenn auch aus anderen Gründen,) Goldring Systeme mit ihrer Tonalen Ausgewogenheit und dem etwas mittigen Klang der besonders Stimmen und Bratschen entgegenkommt mit einen AT 95E in einem Atemzug raubte mir einfach die Fassung.

Ansonsten finde ich das Ortofonm OMB 20S als guten Kompromiss für Basti allerdeings wirds bei Trance eventuell schon ein wenig rund klingen aber dafür Staffer Baß mit fein aiufgefächerten Höhen und guter Feindynamik, und ein weiteres Aufrüsten zum 30er geht durch Nadeltausch. Warum eigentlich nicht?

MFG Günther


Hallo Günther! Ich denke, ich kann Dich in etwa verstehen. Für mich ist das allerdings nichts ungewöhnliches zwischen Gegensätzen zu pendeln. Speziell bei Tonabnehmern ist es doch so, dass sie alle einen anderen Fokus auf die musikalische Darbietung werfen - unter anderem ist das auch für mich das Schöne am Plattenspieler - hier habe ich viel mehr Auswahl an "Sounds" als bei Digitalgeräten. Oder eben etwas "seriöser" ausgedrückt: Jeder TA hat so seine Spielweise, entwirft eben einen anderen Fokus.
Ich war musikalisch immer offen für verschiedenste Musikrichtungen, nicht selten zum Ärgernis des harten Kerns der Anhänger bestimmter Richtungen, die es nicht ertragen konnten, wenn jemand ausser dieser einen, auch noch die andere entgegengesetzte Richtung hörte (und manchmal nur die vermeintlich entgegengesetzte). Was das 1042 angeht, wird man noch sehen, bis ich es bestelle und es dann da ist, wird noch Zeit vergehen und das AT-95 ist einer von mehreren TAs die mir die zeit vertreiben werden. Übrigens soll es ja nicht nur Stimmen und Bratsche gut können, sondern man kann auch lesen (jaja, die Literatur!), dass es "wie kein anderes System des Testfeldes hörbar macht, wie gern Metallica den Gainregler ihres Verzerrers aufdrehen(...)" - hier ist ausdrücklich der Gainregler des Verzerrers und nicht der des Verstärkers erwähnt, ein kleiner aber feiner klanglicher Unterschied, nicht nur für Profis interessant. Wenn das 1042 solche Unterschiede herausarbeiten kann - alle Achtung! Bin dann auch mal gespannt, was es mit Coltrane's Saxophon anstellt, und seinen Begleitbands...Kate Bushs Stimme wurde in jenem Test noch erwähnt, deren Debüt-LP "The Kick..." zu meinen Gelegenheits-Lieblingsplatten gehört(mmmh, plus lecker Begleitband!). Wem meine Musikauswahl nicht passt, dem kann ich leider nicht helfen. Der Test,nur zur Info, wurde in irgendeiner Ausgabe der LP veröffentlicht. Glückwunsch zum guten Hörvermögen übrigens, Herr Donadello & Co.!
So, back to the thread - da hatten wir wohl auch irgendwie ein Kommunikationsproblem!? Wie gesagt, ich denke, dass ich Dich einigermassen verstehen kann Günther, aber jeder hört und empfindet Musik eben anders, und mit HiFi ist es m.E. eben genauso. Von daher sage ich trotzdem mal "Entschuldigung" für quasi das unbeHAGEN, dass ich Dir bereitet habe, aber hier steh ich und kann nicht anders. Was dem einen unbeHAGEN, ist dem Anderen Freude.Bliebe noch: "Find ich aber gut, dass wir mal drüber diskutiert haben, quasi! ;)"
Und dann hätte ich noch: @ Basti: Ich habe mal eine OMB 10 Nadel an den OMB 5 Korpus gesteckt - funktioniert hat es schon, war aber etwas hakelig & fummelig und da das 20er nicht nur preislich ein bisschen was wertvolleres ist, als 5er und 10er, sondern eventuelle Ungenauigkeiten, die sich aus der Montage in den 5er Korpus ergeben, wiedergeben dürfte, würde ich hier vorsichtshalber eher gleich ein komplettes OMB 20, bzw. OM 20 Super kaufen.


[Beitrag von 2wheel am 08. Jan 2006, 18:21 bearbeitet]
Philetta
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 08. Jan 2006, 18:36
Hallo Leute,
ich habe seit ca. 1/2 Jahr den Pro-Ject 1.2. Er ist mittlerweile ein Auslaufmodel. (Nachfolger ist, glaube ich, der Pro-Ject 1.2 Comfort mit serienmässiger Endabschaltung und elektr. Drehzahlregelung).Der 1.2 ist für das Geld ganz ordentlich verarbeitet und hat einen recht schweren und gut gelagerten Teller aus nicht magnetischem Material. Die Tellerunterlage aus Filz habe ich gegen eine aus Leder ausgetauscht, dadurch entsteht keine statische Aufladung mehr. Der Motor ist ein Synchron-Wechselstrommotor für Niederspannung (Drehzahl also von der Netzfrequenz abhängig), das beigelegte Steckernetzteil transformiert die Netzspannung auf die für den Motor nötige Niederspannung. Die Speedbox habe ich auch, diese generiert, gestützt auf einen Referenzquarz, die Betriebsspannung für den Motor und erhöht die Drehzahlkonstanz. Klanglich habe ich keinen Unterschied zwischen Betrieb mit und ohne Speedbox gehört, ganz nettes Zubehör, aber nicht unbedingt nötig, ausser man hört viel 45er Platten, da wäre das ohne Speedbox erforderliche Umlegen des Riemens sehr umständlich. Der Tonarm ist mittels einem Inbusschlüssel höhenverstellbar. Jetzt zum eigentlichen Thema:
Mein 1.2 wurde serienmässig mit einem AT-95 ausgeliefert (Das AT-95 wird bei Ebay teilweise schon ab 20 Euro verramscht, soll aber jetzt keine Wertung darstellen). Mit dem Klang war ich nicht zufrieden, gerade bei Stimmen neigte das AT-95 zu Verzerrungen (auch bei neuen LPs), auch Justierungen mit der entsprechenden Einstellschablone und Experimentieren mit Auflagegewicht ( habe eine Waage dafür)und Anti-Skating brachte nichts. Ausserdem habe ich den Eindruck, daß das AT95 mit sehr laut geschnittenen Platten nicht zurecht kommt. Meine Phonovorverstärker sind z.Z. eine Pro-Ject Phonobox MK2 (neue verbesserte Version) und ein Röhrenphonopreamp mit 2 mal ECC83 von Tubeware. Bei beiden Phonopreamps spielte das AT-95 mit denselben Verzerrungen.
Habe mir dann nach einigem Überlegen das Ortofon Vinylmaster Red (UVP 115 Euro) geholt, welches m.M. das AT-95 deutlich in den Schatten stellt. Es tastet absolut sauber ab, die Bässe sind satt und trocken, die Höhen klar. Es lässt sich leicht montieren und passt mit 5 Gramm Eigengewicht ganz gut zum Pro-Ject 1.2. Bei Tonabnehmern, die schwerer als 6 Gramm sind, muss das Gegengewicht gegen ein schwereres von Pro-Ject ausgewechselt werden, was wieder Geld kostet ! Ich höre hauptsächlich Rock/Pop und etwas Jazz, in erster Linie mit akustischen Instrumenten.
Ich hoffe, meine Ausführungen waren etwas hilfreich.
2wheel
Stammgast
#47 erstellt: 08. Jan 2006, 19:00
Mein Eindruck ging beim AT-95E in die Richtung, dass es relativ lange braucht, um sich einzuspielen.Ich schätze eher über 50 Std. Einspielzeit. Bis dahin kann ich Deine Erfahrungen bestätigen, tendenziell spielt z.B.das OMB 10 an manchen Armen sauberer, aber auch (persönliche Meinung!) langweiliger.
Übrigens wird ja oft gesagt, dass das AT-95 mit dem Linn K5 identisch sei, mein Eindruck war ein bisschen anders, von etwas feinerer Ton- und Raumauflösung beim K5 und der etwas saubereren Wiedergabe beim K5 abgesehen, scheint mir die Serienstreuung beim AT-95 grösser zu sein, als beim K5, d.h. die Abweichungen von einem Exemplar zum nächsten sind bzw. waren etwas grösser - eben auch Preissache,imho.
(Wobei vorsichtshalber ich nochmal sage, dass ich ja nirgendwo gesagt hatte, dass das 95er perfekt sei, sondern "entpuppt sich als Spassmacher" und "für den Preis sehr gut" - wollt's nur noch mal gesagt haben).
Das VM Red hab' ich noch nicht gehört, kann von daher zum Vergleich der beiden vorgeschlagenen Systeme OM 20 Super / VM Red leider daher auch nix beisteuern, wobei beide Systeme ja auf breite Zustimmung stossen, verschiedenen Berichten zufolge.


[Beitrag von 2wheel am 08. Jan 2006, 19:06 bearbeitet]
Philetta
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 08. Jan 2006, 22:14
Hallo,
ich hatte, muss ich zugeben, die Einspielzeit nicht abgewartet, das AT-95 hat vor dem Update mit den Vinylmaster Red bei mir etwa 20 Stunden gelaufen. Deshalb kann es natürlich sein, das sich da mit der Zeit noch etwas verbessert hätte. Jedenfalls hat das Vinylmaster Red schon sofort nach dem Einbau besser geklungen, bei den Mehrkosten kann man das wohl auch erwarten. Ist natürlich auch eine Geldausgabe, die nicht jeder machen kann oder will. In seiner Preisklasse soll das AT-95 ja top sein, wenn man den Tests der Hifi-Presse glauben darf. Wobei die Preisspanne zwischen 20 und 60 Euro für ein neues AT-95 schon merkwürdig hoch erscheint. Ob da wohl Fälschungen im Umlauf sind ? Würde sich aber sicher erst bei teureren Systemen lohnen.
2wheel
Stammgast
#49 erstellt: 08. Jan 2006, 22:59
Beim At95 scheiden sich halt die Geister, sobald jemand "Klasse" sagt, kommt ein anderer: "total enttäuschend". Dass es kein richtig grosses System ist, kann's auch nicht verhehlen, die deutlich teureren deuten schon irgendwie von Anfng an an, dass sie in einer anderen Liga spielen.
Übrigens kleiner Tipp am Rande: Wenn bei euch im Winter die Temperaturen öfter mal und deutlich unter 20°C liegen, gilt als Faustregel, dass man die Auflagekraft ruhig um bis zu ein Drittel des Normalwertes erhöhen darf, bzw, soll. Weil: Das Gummi in dem der Nadelträger gelagert ist, verhärtet sich bei Kälte, worauf verschiedene Gummimischungen wohl auch unterschiedlich schnell auf Temperaturunterschiede ansprechen - siehe auch Elastomerfederungen für Fahrradgabeln, habe deswegen immer Öl/Luft benutzt ...Ist kein Witz, das AT95 fahre ich z.Zt. auch mit 2,0 statt normalerweise mit 1,5 Gramm.
Zu Fälschungen: Ich vermute, dass bei den Stückzahlen, die da zur Zeit abgesetzt werden, einfach nicht immer "Made in Japan" drin ist, wo "Made in Japan" draufsteht - kann sich dann u.U. schon lohnen. Nix Genaues weiss man aber gegenwärtig noch nicht... Mein erstes AT-95 brauchte auch nicht solange, wie das jetzige, um sauber zu spielen - hab es damals vor nem Jahr einem Freund weitergegeben und dachte dann: "Hey, war ja nicht mal so schlecht - solange die diesen Preis machen sollte man noch mal eines kaufen, was ich dann vor kurzem getan hab. Vielleicht ist zeitweise auch einfach die Produktionsmenge zu hoch um konstant das Level zu halten- je mehr vom Band kommt, desto schneller muss ja auch die Endkontrolle arbeiten, falls sie bei den Preisen nicht sowieso nur jedes 5. oder 10. einer kurzen Sichtkontrolle unterziehen oder so. Die Industrie rechnet da ja nicht nur in gigantischen Beträgen, die können auch gut mit Sekundentakt und Zehntelcents rechnen, ist halt so.
Wegen OMB 10 vs. AT-95 noch: Man könnte auch sagen, dafür, dass das OMB 10 seine Stärken nicht so rausstellt, lässt es sich an und für sich auch keine echten Fehler nachweisen. Das AT-95 stellt seine Fähigkeiten demonstrativer zur Schau, aber verlässt dafür quasi auch den "Pfad der Tugend" deutlicher...wobei man sich ja dann eben streiten kann, wie er eigentlich aussehen soll, der Pfad der Tugend. So ganz pauschal muss ich aber mal sagen: Da gibt's doch zur Zeit einiges an interessanten Einsteigersystemen bis 40/50,- Euro, auch in musikalischer Hinsicht einiges interessante dabei, Grado, Stanton, Pickering auch sehr interessant, aber schon etwas spezieller. In der 100,- Euroklasse wird's ja dann schon teilweise ganz schön anspruchsvoll. Muss man aber auch sagen, dass früher für 200,- Mark auch schon einiges geboten wurde, mir fallen da spontan Elac 794 oder Ortofon X3MC ein. War dann auch der Grund, warum ich immer ziemlich achselzuckend auf die angeblich KLANGLICH HAUSHOHE Überlegenheit der CD reagiert hatte - zumal ja etliche der anfangs erhältlichen CDs eher wie einschlechter Witz klang. Siehe Kapitel: "Und jetztNOCHMAL NEUund besser remastert" - das hatten viele CDs auch bitter nötig. Dünne Süppchen, die da teilweise gekocht wurden. Aber es gab halt auch einiges an richtigen Katastrophen im Analogbereich, da möchte ich auch nicht alle Erfahrungen wiederholen.
Hey, aber trotz aller Meinungsverschiedenheiten: Irgendwie klasse, wie da alle bei der Analogsache immer mitziehen, find ich!
2wheel
Stammgast
#50 erstellt: 08. Jan 2006, 23:10
Fällt mir noch ein: Eine häufige Krankheit- und nicht nur bei billigen Tonabnehmern! - war früher, dass einfach die Nadelträger schief eingesetzt waren und manchmal nicht zu knapp. In der Hinsicht scheint sich sogar echt was verbessert zu haben!
Hörbert
Moderator
#51 erstellt: 08. Jan 2006, 23:37
Hallo
@Philetta
!Ich denke nicht das es Fälschungen des AT 95E gibt, wahrscheinlich sind das OEM Systeme für Plattenspieler die dann doch mit besseren (oder einfach auch anderen)Systemen auf den Markt kommen. Klanglich ist das AT 95E m.E. ( wie ich wohl für einige bis zum Erbrechen schon dargelegt habe ) eine Katastrophe, aber das sind viele deutlich Teuere Systeme auch. Wenn ich allerdings Musik hören würde wo Tonale verfärbungen keine Rolle spielen nwürden wäre das wohl egal, ich finde man sollte mal eine UImfrage Starten in der jeder der das System gut oder Schlecht findet seine bevorzugte Musikrichtung angibt, ich denke das unter den Klassik und Jazzhörern nich soo viele AT 95E liebhaber wären wie unter den Rockhörern, aber das ist bloß eine Vermutung ohne hinreichende Grundlage.

MFG Günther
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