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Neues TA-System f. TD 166 Mk II

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FrequenzModulator
Neuling
#1 erstellt: 13. Mrz 2006, 12:04
Mein guter alter Thorens soll ein neues System erhalten. Der Tonarm ist ein TP 11 mit Rohr TP 62. Nach etwas Recherche stehen folgende Optionen zur Auswahl:
- Ortofon OMB 10 (scheint für den leichten Tonarm optimal zu sein)
- AT 95 E (hatte bislang immer gute Erfahrungen mit AT-Systemen, las aber kürzlich, dass Ihre Nadelnachgiebigkeit nicht passen würde)
- neue Nadel für altes (ca. 10-15 Jahre) AT 13 EaX

Lässt sich der klangliche Unterschied auf einen kurzen Nenner bringen. Dummerweise höre ich gern Klassik, Jazz (Fusion) und Rock.

Habe ich etwas übersehen? Gibt es für 20-30 Euro mehr deutlich bessere Qualität?

Und: sind Nachbaunadeln (von Pfeifer) bedenkenlos verwendbar? Ich hatte vor langer Zeit eine Nachbaunadel, die so leise war, dass man denken könnte, ein MC-System ohne Vorverstärker zu haben.

Danke sehr,
Michael
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 13. Mrz 2006, 13:58
Hi, das AT 13EA.. ist ein gutes System und harmoniert mit diesem Arm. Neue Nadel lohnt sich. Alternative: Nicht OMB 10 oder AT 95, sondern AT 110 (ca. 40 bei Ebay) oder AT 120 (ca. 70).

Gruß Silberfux
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 13. Mrz 2006, 14:16
Hallo!
Ersteinmal Willkommen im Forum!

Also beim TP 11 MK II bieten sich die OM-Systeme von Ortofon geradezu an! Aber nimm bitte die Gewichtsplatte aus dem OMB raus dadurch gewinnst du nocheinmal 2,5 Gramm. Besser als das OMB 10 wäre natürlich ein Höherwertiges OM, zum Beispiel das OM 20S das kostet allerdings einiges an Geld. Der unterschied zwischen den OMBs und OM XXS sind vor allem die engeren Toleranzen der Sytemkörper der OM XXS die OMB-Serie ist OEM Ware (Industrieware) für Pattenspielerhersteller b.z.w. Händler die Konfektionieren. Möglicherweise ist das OMB bei komplexen Passagen bei Klassischen Stücken etwas überfordert, allerdings hängt das auch sehr stark von deinem Grundanspruch an ein System ab. Von der Tonalen Balance her ist es einem AT 95E auf alle Fälle vorzuziehen das gerade bei Klassischer Musik unerträgliche Verfärbungen liefert. Zu den Nachbaunadeln muß ich sagen das die Qualität sehr start schwankt, es ist einfach Glück wenn du eine bekommst die dem Orginal wenig oder gar nicht nachsteht. Leider gibt es die Tradionellen Nadelnachbaufirmen nur noch dem Namen nach, noch vor ca. fünf Jahren hätte ich dir zu einer Dreher und Kauf oder zu einer Pfeiffer Nachbaunadel geraten. Heute kann ich dir guten Gewissens nur noch für einige wenige hochwertige Systeme wie dem Shure V15 III zu einer Japanischem Nachbaunadel raten der Preislich dem Orginal nur wenig nachsteht.

MFG Günther
FrequenzModulator
Neuling
#4 erstellt: 13. Mrz 2006, 16:00
Danke schonmal. V. a. für die Aufklärung hinsichtlich der Bezeichnungen der Ortofonsysteme.
silberfux
Inventar
#5 erstellt: 13. Mrz 2006, 19:54
Hörbert: Warum sich die OMs geradezu anbieten, solltest Du bitte näher erklären. M.E. taugen die einfachen nicht viel, und die besseren sind zu teuer. In jedem Fall kein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Gruß Silberfux


[Beitrag von silberfux am 13. Mrz 2006, 19:55 bearbeitet]
pet2
Inventar
#6 erstellt: 13. Mrz 2006, 20:25
Hallo,

also ich habe zur Zeit ein OMB 20 an einem TD 105 montiert.
Davor war es ein OMB 10.
Die Gewichtsplatte war jeweils demontiert.
Selbst das OMB 10 vertrug sich mit dem Tonarm deutlich besser, wie ein AT 95 E, das einfach nervte und an diesem Arm total bassarm war.
Da ich diesen Plattenspieler seit nunmehr 28 Jahren besitze, waren schon die unterschiedlichsten Systeme verbaut.
Am besten gefiel mir immer das AKG P 8 E, als das letzte davon verstorben war, habe ich mich nach Ersatz umsehen müssen.
Das OMB 20 kommt dem eigentlich schon ziemlich nahe und hat mit 75 € wie ich finde schon ein gutes Preis/Leistungsverhältnis .

Gruß

pet
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 13. Mrz 2006, 20:45
Hallo!
@silberfux
Der TP 11 MK II wie auch z.B. der TP 16 MK II sind wie auch diverse Dualarme oder die Hadcockarme Leichttonarme d.h. daß sie über eine geringe Effektive Masse verfügen. Im Verein mit Systemen mit hoher Nadelnachgiebigkeit (über 25) und geringem Eigengewicht (idealerweise unter 4 Gramm) erzielen diese Kombinationen bei geringen Auflagedrücken eine hohe Dynamik bei gleichzeitiger akkurater Abtastung (90
Mikrometer) wenn du allerdings diese Systeme in Mittelschwere Arme einbaust hast du einen schwammigen überzogenen Baß, breiige Mitten und dünne spitze Höhen, also das Gegenteil von einem DL 103 in einem Leichtem Tonarm das wäre nämlich ein Bassarmer Kreischer mit fahlen Mitten. So, ich hoffe ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken. Die OM-Systeme wurden zu einer Zeit entwickelt in der der Leichte Tonarm "State of the Art" war. Der Gedanke hinter den Leichttonarmen war der einer verringerten Abnutzung der Schallplatten und Systeme.Weiterhin höhere Dynamik durch geringere Effektive Masse. Und natürlich geringerer Einfluß von Störfaktoren wie Knackser und Verwellungen der Schallplatten.


MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 13. Mrz 2006, 23:40 bearbeitet]
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