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Thorens TD 320 mit Benz Micro Gold - fehlende Höhen

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Beitrag
TomSawyer
Stammgast
#1 erstellt: 09. Apr 2006, 20:19
Hallo,

Auch ich abe eine Frage an die Analog-Experten hier.

Ich habe einen TD 320 von Thorens mit einem Benz Micro Gold MC Tonabnehmer ausrüsten lassen. Auch das NF-Kabel wurde von dem Fachgeschäft getauscht.

Auch nach den 30 h Einspielzeit fehlen dem Ganzen einfach Höhen, es klingt, als gäbe es sehr wenig über 16 oder 18 kHz.

Woran kann es liegen?

Falsche Kombination Tonabnehmer-Tonarm?
Der Tonarm TP 16 Mk III gehört laut Thorens zu den leichten bis mittelschweren Tonarmen.
Der Benz Micro Gold ist laut "Beipacktext" für mittlere bis schwere Tonarme ausgelegt.

Oder was kann da noch im Spiel sein?

Bitte Bitte um Hilfe, so acht mein system keinen Spaß...
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 09. Apr 2006, 21:40
Hallo!
An welcher Elektronik betreibst du daß MC-Gold? Das MC-Gold ist in einem Isotrackarm wie den TP 16 MK III nicht gerade in einer idealen Umgebung (Die System-Tonarm Resonanzfrequenz liegt so bei ca 11Hz. Ach ja ganz am Rande, bei 16 oder 18 KHz ist in der Tat sehr wenig auf Schallplatten zu finden, ich denke mal das du einen wesentlich niedrigen Freguenzbereich meinst. Bei mir Läuft jkedenfalls unter anderem zuweilen ein MC-Gold ind das klingt ganz Zufriedenstellend (Allerdings nicht an einem Tonarm mit einer Eff. Masse von 7,5 Gramm wie dem TP 16, würde mir nicht mal im Traume einfallen.)

MFG Günther
TomSawyer
Stammgast
#3 erstellt: 09. Apr 2006, 22:11
Hallo,

danke für den Input.

Die Elektronik: Linn Pretek (+Powertek)
Vielleicht liegt da der Hund begraben:

Laut Beipacktext braucht der MC Gold ein Loading von 200-47.000 Ohm.

Der Linn bietet bei seinem MC-Input lediglich 100 Ohm.

Kann es das sein?

Die fehlenden Frequenzen sind ca. in dem Bereich, denn ich kann z.B Oberschwingungen von Becken bzw. Akkorden auf einer akustischen Gitarre auf der CD hören, auf der LP der gleichen Aufnahme nicht.

Zur Kombination mit dem Tonarm:
Bin ich da falsch beraten worden?
Wo sollte die Resonanzfrequenz liegen?
Was wäre denn ein besser geeignetes System in einer ähnlichen Preisklasse (ca. € 300,-)?

LG

Babak
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 10. Apr 2006, 10:43
Hallo!
Also bei mir läuft das MC-Gold mit 100 Ohm hervorragend, über fehlende Hochtoninformationen kan ich mich eigentlich nicht beklagen. Den Pretek habe ich noch nie mit einem MC-Gold gehört und kann so leider auch keine Aussage über seine Qualitäten mit dem Benz treffen. Mit eine Rolle spielt allerdings die Fertigung von CDs und Schallplatten, nur in seltenen Fällen wurden die Bänder nicht neu abgemischt und so könen zuweilen erhebliche Unterschiede auftreten. Zu deinem Tonarm: Der TP 16 MK III (Bis auf das Tonarmrohr und vor allem die Headshell baugleich mit dem MK II) ist ein sogenanter Leichttonarm der sich am besten mit Systemen mit hoher Nadelnachgiebigkeit verträgt. Ideal von den derzeit am Mart befindlichen Systemen ist m.E, das Ortofon OM 30S mit herausgenommener Gewichtsplatte. Damit werden die Vorteile eines Leichtonarmes ausgereizt (Hohe Dynamik und hohe Abtastfähikeit bei geringen Auflagekräften) Das MC- Gold ist ein System das eher für Arme ab ca. 10 Gramm Eff. Masse konstruiert wurde. (zur Erinerung, der TP 16 MK III hat 7,5 Gramm Eff. Masse) Ideal ist eine Resonanzfrequenz zwischen 8 und 10 Hz von einer direkt falschen Beratung möchte ich in diesem Fall nicht sprechen, aber das System ist eben nicht ideal für den Arm. Die von dir bezeichneten Geräusche und Effekte liegen im übrigen alle zwischen 8 und 16 Khz was mich zu der Vermutung bringt das die Auflagekraft des Systems zu hoch eingestellt sein könnte du solltest diese einmal überprüfen. Zwei Gramm sind der beste Wert für das MC-Gold und auf die Skala kann man sich beim TP 16 MK II/III nicht immer verlassen, eine Tonarmwaage wäre da Schon von Vorteil. Die Auflagekraft wird bei diesem Tonarm mit Hilfe einer Feder eingestellt die Altersbedingt verhärten kann, dann hat man leicht mal statt 2 Gramm 2,5-3 Gramm ohne es zu merken eingestellt was das System noch einigermaßen gut wegsteckt aber durchaus zu einem Effekt ähnlich dem von dir geschilderten führen kann. Ich hoffe daß das dir weiterhelfen kann, bitte halte mich auf dem Laufenden.

MFG Günther
Jazzy
Inventar
#5 erstellt: 10. Apr 2006, 11:05
Hi!
Hast du auch andere LPs ausprobiert?
Manchmal ist eine LP etwas zahm gemastert.
MCs dürften ja nicht auf Kabel reagieren,daran sollte es
nicht liegen.
Meine Vergleiche zwischen CD und LP bei
Denon DL 103 ergaben etwa gleiche Hochtonanteile(subjektiv).
TomSawyer
Stammgast
#6 erstellt: 10. Apr 2006, 14:45
Hallo,

danke für den Input.

Ich werde mir eine Tomarmwaage organisieren und weiter sehen.

Der Händler meinte, dass sich zusätzlich bei den Benz-Systemen in der Einspielzeit sehr viel im Bereich der Höhen noch tut.
Ich bin zwar im Moment sicher bei 25h (lt. Benz Micro braucht das Ganze 30h), aber ich kann mir nciht vorstellen, dass ind en nächsten 10 Spielstunden ein Vorhang weggezogen wird.

Andere LP's habe ich auch ausprobiert. gestern war zB ein Freund zu ebsuch, der seine Platten testwaschen únd den Unterschied anhören wollte. Und er meinte auch, dass er Seine LP's daheim anders kennt (Linn Basik, Ortofon Rondo Red).

Die CD zur LP ist auch ein älteres Baujahr, und gehört nicht zu den mittlerweilen erhältichen Remaster-Serie.

Mal sehen, was die Auflagekraft neues bringt.

Ich halte Euch auf em Laufenden

Danke

LG

Babak
Jazzy
Inventar
#7 erstellt: 10. Apr 2006, 15:04
Hi!
Dann tippe ich auf "englische" Abstimmung des
Phonoteils im Pretek.
TomSawyer
Stammgast
#8 erstellt: 10. Apr 2006, 17:17
Hallo Sven,

wenn es die Englische Abstimmung des Pretek wäre, müssten dann nicht auch die CD's Englisch klingen?

Lg

Babak
Kirni
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 10. Apr 2006, 18:35
Hallo, betreibe auch einen Thorens 320 MKII allerdings mit dem dem TP 90 Tonarm und dem Benz Gold. Der Vorverstärker ist ein Rotel und die Boxen von B&W. Das System klingt fantastisch, mir fehlt da rein gar nichts und Höhen schon überhaupt nicht. Hatte allerdings zu Anfang zu wenig Auflagegewicht, obwohl ich von den Tonarmgewichten her schon am Anschlag war. Um die 2 Gramm auf die den TA zu bekommen musste ich minimal beschweren. Der Benz war demnach etwas zu leicht. Bin aber mit dem System mehr wie zufrieden - klingt einfach sehr natürlich und brilliant- zum süchtig werden.
doppelkopf0_1
Stammgast
#10 erstellt: 11. Apr 2006, 06:18
Hallo .

Das MC Gold benötigt dringend mind. 500 Ohm .

Sonst klingt es nach eingeschlafenen Füssen , lahm und flach.

Bei mir läuft es mit 1k Ohm und an einem Hadcock Unipivot

(hallo : 6,5 gr eff.!!!) ganz ausgezeichnet für´s Geld.

Gegen mein Decca London Gold hat es jedoch keine Chance.

Für nicht so gut gemachte LP´s aber recht empfehlenswert, da

es eine recht warme und schönfärbende Klangabstimmung hat ,

und nicht so schonungslos auflößt.

Also , unbedingt probieren , notfalls den Phonoteil umlöten!


Gruß , Dirk.
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 11. Apr 2006, 09:50
Hallo!
Das Gold klingt auch bei 100 Ohm, allerdings nicht in einem Leichtonarm mit der geringen Eff. Masse des Hadcock da macht es eher mit dem Arm was es will, es ist also kein Wunder wenn es wie eingeschlafene Füße klingt und du dich über mangelendes Auflösungsvermögen beschwerst wenn du die Möglichkeit hast höre es dir mal in einem Tonarm mit 10-13 Gramm Eff. Masse an, du wirst dein Gold nicht mehr wiedererkenen. Der warme Klang bei dir kommt eventuell von der hohen Resonanzfrequenz die es im Hadcock hat (ca. 13 Hz) da wird andauernd die gesamte System-Tonarmkombination zu Resonanzen angeregt was ich auch im Hörebaren Bereich deutlich bemerkbar macht. Aber das ist natürlich wie alles im HiFi Geschmackssache, jeder wie er will.

MFG Günther
Jazzy
Inventar
#12 erstellt: 11. Apr 2006, 10:24
Hi!
Wer lesen kann,ist klar im Vorteil!

Phonoteils im Pretek.
doppelkopf0_1
Stammgast
#13 erstellt: 11. Apr 2006, 13:15
Hallo.

Zitat:
Hi!
Wer lesen kann,ist klar im Vorteil!

Phonoteils im Pretek.

Was willst du uns sagen???

@ Hörbert: Grau bist alle Theorie .Schon mal höher

abgeschlossen? Es soll Leute geben , die bei Benz´immer mit 3k

Ohm abschliessen ,da erst bei höherem Abschluss Leben ins

Klangbild kommt, zb. Walter Fuchs , dessen hervorragende

RIAA 2 ich im Moment mit großem Vergnügen höre.

Zum Thema Nadelnachgiebigkeit: Rechne mal nach , wie

schlecht , theoretisch ,das Decca London zum Hadcock passt.

Jetzt denk noch mal nach , an welchem System isr der Hadcock

entwickelt worden?Richtig ,am Decca . Und es klingt auch

noch fantastisch !!!

Möchte dir ja nicht auf die Füsse tretten , aber man kann

nicht alles ausrechnen.

Versuch macht Kluch.;)

Gruß , Dirk.
Albus
Inventar
#14 erstellt: 11. Apr 2006, 13:47
Tag,

man müßte die Daten des Pretek kennen, insbesondere die bei Stellung MC wirksame Verstärkung; es hört sich nach ungenügender Verstärkung an. 100 Ohm Lastwiderstand ist für einen Tonabnehmer mit nominell 20 Ohm (wieviel tatsächlich?) Innenwiderstand grenzwertig, kommt noch ungenügende Verstärkung hinzu, etwa nur 40 dB oder so, jedenfalls weniger als die üblichen 60-63,5 dB, dann wird's insgesamt unfertig, undefiniert, fahl.

Probeweise schaltete man doch auch einmal auf 47 Kiloohm, der MM-Eingang hat vielleicht auch gerade noch passende Verstärkung zu bieten, das Volume-Poti ist nur etwas weiter zu öffnen. Einem Linn, ein Gerät mit ordentlichen Störspannungsabständen?!, sollte es nichts ausmachen (das geöffnete Volume).

Wenn Benz sagt 200-47000 Ohm, und 100 Ohm = nicht gut, dann probierte man eben 47000 Ohm = ? Es müssen nur Verstärkung und Störfreiheit stimmen.

MfG
Albus
TomSawyer
Stammgast
#15 erstellt: 11. Apr 2006, 14:31
Hallo,

danke mal für die Inputs.

@ Englische Abstimmung
Ich ging nur davon aus, dass so Tüftler wie Linn, für den gesamten Verstärker (also auch für den Phonoteil) eine ähnliche KLangcharakteristik anstrebten.
Sollte ich mich geirrrt haben: Sorry

@ Linn Phonoteil
Daten zur effektiven Verstärkung sind im User Manual nicht angegeben.
Ich werde mal bei Linn anfragen.

@ Benz Micro an MM
Der MM-Einngang bietet zwar 47 kOhm. Weren nicht beim MM (oder war es beim MC - bitte nicht erschlagen )nicht die Frequentgänge angepasst?

Update folgt und nochmals Danke für die bisherigen Inputs

LG

Babak
Albus
Inventar
#16 erstellt: 11. Apr 2006, 14:37
Tag erneut,

für MC und MM gilt ein Entzerrungsstandard. Daher kann man sehr häufig MC-Tonabnehmer auch mit praktischem Erfolg an MM-Eingängen betreiben; der Hauptunterschied liegt in der Verstärkung, MM typisch 35 dB, MC typisch 60-63,5 dB.

Also, das Benz MC Gold an den MM-Phono mit 47 k - was passiert klanglich? Es sollte viel besser sein als mit unpassenden 100 Ohm.

MfG
Albus
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 11. Apr 2006, 17:56
Hallo!
@doppelkopf0_1
Selbstverständlich habe ich das MC-Gold schon höher abgeschlossen, die Unterschiede sind m.E. marginal, jedenfalls zwischen 100 Ohm und 1 Kiloohm. Das der Hadcock Unipivot mit Hilfe eines Decca London entwickelt sein soll halte ich für eine das vielen HiFi Geschichten die immer wieder in Umlauf kommen ohne das dadurch ihr Realitätsgehalt steigt, die Vortellung der für die Entwicklung eines Tonarmes verantwortliche sitzt mit meheren Systemen und Laufwerken herum und Pfriemelt lustig vor sich hin hat zwar zugegebenermaßen etwas Anheimelendes aber die Realität sieht wohl etwas anders aus,m da gibt es Vorgaben, Ziele und Preisvorstellungen, ganz zu Schweigen inwieweit dann das Produkt dann noch den Erfordernissen der Produktion angepasst werden muß. Spaßeshalber habe ich daß MC-Gold mal in einen leichten Tonarm geschraubt (und natürlich auch exakt justiert) jedenfalls ergibt das kein Ergebniss egal mit welchem Abschlußwiderstand mit dem ich längere Zeit Musik hören würde. Der Hadcock Unipivot ist an sich ein sehr guter Tonarm aber er kann seine Stärken erst an einem Passendem System wirklich ausspielen (zum Beispiel Shure V 15/III mit MR Nadel)

MFG Günther
Jazzy
Inventar
#18 erstellt: 11. Apr 2006, 18:00
@Dirk: lies doch einfach die Beiträge.
doppelkopf0_1
Stammgast
#19 erstellt: 11. Apr 2006, 18:13
Hallo Günter.

So sind die Ohren unterschiedlich ! Grade zwischen 100 und 1000 Ohm ist bei mir der Unterschied zw. Musik wahrnehmen und Fusswippen.


Das der Hadcock Unipivot mit Hilfe eines Decca London entwickelt sein soll halte ich für eine das vielen HiFi Geschichten die immer wieder in Umlauf kommen ohne das dadurch ihr Realitätsgehalt steigt,

Die Lampe gehalten hab ich natürlich nicht , aber Hadcock / Decca ist ein WinnigTeam ,egal wer da was rechnet.

die Vortellung der für die Entwicklung eines Tonarmes verantwortliche sitzt mit meheren Systemen und Laufwerken herum und Pfriemelt lustig vor sich hin hat zwar zugegebenermaßen etwas Anheimelendes aber die Realität sieht wohl etwas anders aus,m da gibt es Vorgaben, Ziele und Preisvorstellungen, ganz zu Schweigen inwieweit dann das Produkt dann noch den Erfordernissen der Produktion angepasst werden muß

Grade Herr Hadcock soll so gearbeitet haben , ebenso zb. Schroeder oder Scheu.
Das Wesentliche scheint mir die richtige Dämpfung des Arms zu sein.

@ Jazzy :
Phonoteils im Pretek.
Darf man den nicht umlöten?

Gruß , Dirk.
Jazzy
Inventar
#20 erstellt: 11. Apr 2006, 18:15
Hi!
Darf man.
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 11. Apr 2006, 18:53
Hallo!
@doppelkopf0_1
Geschmäcker sind nun mal verschieden, so soll es auch sein. Die Dämpfung wurde übrigends nachträglich hinzugefügt wohl um den Erfordernissen der Systeme mit niederer Compliance zu entsprechen, eigentlich Schade mit einem Leichttonabnehmer mit hoher Compliance klingt der Arm unbedämpft Phantastisch falls du mal die Gelegenheit hat dir ein V 15/III zuzulegen und das Glück hast eine MR Nadel zu ergattern probiere es mal aus, ich bin überzeugt das du danach diese Kombination allen anderen Vorziehen wirst. Aber solange mußt du Dämpfen, wohl oder übel da hast du keine Wahl sonst macht ein Tonabnehmer mit niedriger Nadelnachgiebigkeit mit dem Arm was er will.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 11. Apr 2006, 18:54 bearbeitet]
TomSawyer
Stammgast
#22 erstellt: 12. Apr 2006, 08:47
Hallo

ich abe mal das ganze am MM-Eingang laufen lassen.

Wie schon vorher angesprochen musste ich mehr aufdrehen (auf ca. 3 Uhr).
Der Klang war gut...

... bis auf das entsetzliche Rauschen.

Also kein gangbarer Weg.

Gibt es Tipps, welcher Tonabnehmer für die Kombination gut ist (Tonarm TP 16 MkIII und Linn Pretek mit 100 Ohm am MC und 47 kOhm am MM?)


LG

Babak
Albus
Inventar
#23 erstellt: 12. Apr 2006, 09:22
Tag,

welcher Wert steht in der BDA für den MC-Eingang als Empfindlichkeit angegeben? MM sollte 2-2,5 mV/47 Kiloohm aufweisen, MC sollte bei 100µV stehen (100 µV/100 Ohm).

Bis Position 3:00 Uhr und starkes Rauschen bei MM, dass ist nicht berauschend, und dann noch Linn.

MfG
Albus
GandRalf
Inventar
#24 erstellt: 12. Apr 2006, 09:57
Moin auch,

Habe leider kein Benz zur Hand, aber zur Ehrenrettung muss ich einwerfen, daß mein Linn Intek (hat das gleiche Phonoteil wie der Pretek) bei 3 Uhr Stellung auf MM nicht aussergewöhnlich stark rauscht.
Hast du mal die Gegenprobe ohne angeschlossenen PL gemacht???

Albus
Inventar
#25 erstellt: 12. Apr 2006, 10:19
Tag erneut,
Tag GandRalf,

wenn gleich, wie steht's denn dann mit der Empfindlichkeit bei MC und MM? Eher unempfindlich?

Grüße
Albus
GandRalf
Inventar
#26 erstellt: 12. Apr 2006, 10:24
Moin Albus,


Albus schrieb:
Tag erneut,
Tag GandRalf,

wenn gleich, wie steht's denn dann mit der Empfindlichkeit bei MC und MM? Eher unempfindlich?

Grüße
Albus



Was soll ich sagen? Im Moment habe ich keinen PL direkt angeschlossen. Betreibe mein Ortofon am Creek Preamp. Müsste das mal direkt ausprobieren.
Habe aber aus der Erinnerung an die letzten Versuche keine aussergewöhnlichen Unempfindlichkeiten im Gedächtnis.
(Versuche z.b. mit Denon DL 103 am MC und AT 440ML am MM Eingang.)

Albus
Inventar
#27 erstellt: 12. Apr 2006, 10:48
Tag erneut,

hier haben wir die Daten: MM 2,1 mV/47 k, 80 pF; MC 210 µV/100 Ohm, 4.7 nF (geringe bei MM, aber reichlich Kapazität bei MC).

MC ist tatsächlich nicht von der hochempfindlichen Sorte, die Eingangsimpedanz passt, lehrbuchmässige Relation bei Spannungsanpassung unterstellt, also mindestens 1 : 10, zu eher niederohmigen MCs (100 : 10 = 10 Ohm).

Denon DL 103, 40 Ohm Innenwiderstand passt nicht, Benz MC Gold, 20 Ohm Innenwiderstand, passt nicht gut, jedenfalls gegen die Herstellerempfehlung; Ortofon MC Nr. 2, 7 Ohm Innenwiderstand, 0,35 mV/5cm, passte elektrisch, aber die Massivkapazität von 4.7 nF bei Ortofon, habe ich noch nie probiert!?

Wahrscheinlich passen gut nur Linn-Tonabnehmer, sacra, der Linn.

MfG
Albus

Nachtrag: http://linfo.linn.co...etek_user_manual.PDF


[Beitrag von Albus am 12. Apr 2006, 11:52 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#28 erstellt: 12. Apr 2006, 13:31
@Albus: graue Theorie. Die Phonobox hat auch nur 100 Ohm.
Und mein Denon DL 103 rockt!
GandRalf
Inventar
#29 erstellt: 12. Apr 2006, 13:41
Moin auch,


Jazzy schrieb:
@Albus: graue Theorie. Die Phonobox hat auch nur 100 Ohm.
Und mein Denon DL 103 rockt!


Das mag wohl sein. Aber hast du es denn schon mal an 1kOhm verglichen??

Bei mir spielte es am Linn ja auch, aber mit deutlich schwammigem Baß und insgesamt einfach nicht rund. Am Creek, mit 1ooo Ohm, ist das alles sehr viel "ausgewogener" (darf man das bei einem DL103 sagen??? )

Vielleicht findest du ja auch gerade das besonders "rockend"!?

Jazzy
Inventar
#30 erstellt: 12. Apr 2006, 13:43
Hi!
Ok,dein Punkt! Muss ich erst löten.
Schwammiger Bass?Never!


[Beitrag von Jazzy am 12. Apr 2006, 13:44 bearbeitet]
Albus
Inventar
#31 erstellt: 12. Apr 2006, 13:45
Tag erneut,
Tag Sven,

das kann schon sein, ein Denon DL-103, das bei Lastwiderstand 100 Ohm - wie du sagst - "rockt". Rockendes gibt's schon für 50 €, das MM Shure M35X, beispielsweise. Nur, meint der Fragende denn ein Rocken? Ich vermute, nicht.

MfG
Albus
Jazzy
Inventar
#32 erstellt: 12. Apr 2006, 15:16
Hi!
Ok! Es klingt außer rocken auch sehr gut.
Keine zischelnden Höhen,keine schwammigen Bässe.
Merke: ich habe noch einen TD2001 mit 1022GX.
Kenne also auch andere Klangbilder.
Quintessenz: das DL 103 ist auch an 100 Ohm spielfähig
und klingt sehr gut,sogar räumlich(jawoll!).
Aber um euch zu befriedigen,werde ich zum Conrad gehen,
zwei 900 Ohm-Widerstände kaufen und vor die Phonobox einschleifen.
Hörbert
Moderator
#33 erstellt: 12. Apr 2006, 20:09
Hallo!
Bei meinen Versuchen hat sich beim MC-Gold bei Abschlußwiderständen zwischen 100 Ohm und 1Kohm nicht viel getan, die Unterschiede sind Marginal. Ich denke mal es hängt stark von dem verwendeten MC-Entzerrer ab ob sich ein unterschiedlicher Abschlußwiderstand stark auswirkt oder nicht.

MFG Gunther
doppelkopf0_1
Stammgast
#34 erstellt: 13. Apr 2006, 10:03
Hallo Günter.

es hängt stark von dem verwendeten MC-Entzerrer ab ob sich ein unterschiedlicher Abschlußwiderstand stark auswirkt oder nicht.
Richtig , und von den klanglichen Vorlieben.

@ Jazzy:
Aber um euch zu befriedigen,werde ich zum Conrad gehen,
zwei 900 Ohm-Widerstände kaufen und vor die Phonobox einschleifen.
Vor die Box einschleifen kann den Widerstand nur verringern.
Da musst Du schon in die Phonostufe einlöten.

Gruß , Dirk.
Jazzy
Inventar
#35 erstellt: 13. Apr 2006, 10:21
Hi!
Wieso,in Reihe in die NF-leitung eingeschliffen,erhöht sich sehr wohl der Widerstand. Die Phonobox ist neu,kann die Garantie nicht schon sausen lassen.
doppelkopf0_1
Stammgast
#36 erstellt: 13. Apr 2006, 10:32
Hallo Jazzy.

Guckstu hier :http://www.hormann-audio.de/BDAsupa.htm
Anpassung des Eingangswiderstands. Formel.

Gruß , Dirk.
Hörbert
Moderator
#37 erstellt: 13. Apr 2006, 10:46
Hallo!
@Jazzy
Das Geld für die Widerstände kannst du dir eigentlich sparen, der gemeinte Anpasswiderstand liegt in der Regel zwischen Signal und Masse und bildet mit dem Eingangswiderstand einen Spannungsteiler der den Anteil des Signals bestimmt der vom Entzerrer verarbeitet wird. Bei einem passendem Abschlußwiderstand wird abhängig von der jeweiligen Quelle so eine Leistungsanpassung erzielt. (das wäre allerings der Idealzustand, in der Praxis ist es fast immer entweder eine Strom oder Spanungsanpassung was dabei herrauskommt) Mit den eingeschleiften Widerständen erhöhst du aber den Innenwiderstand der Quelle.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 13. Apr 2006, 11:21 bearbeitet]
TomSawyer
Stammgast
#38 erstellt: 13. Apr 2006, 12:50
Hallo,

erst mal: die Bässe sind auch bei mir schwammig.

Ich habe jetzt mehrere hier genannte Dinge ausprobiert

Auflagegewicht
Ich habe eine Ortofon Tonarmwaage besorht. Die zeigt, dass die Einstellung "2g" am TP 16 Mk III genau stimmt, also lieht der Auflagedruck dort, wo er laut Benz Micro liegen sollte.


MM-Eingang des Linn Pretek

Benz an MM
Die fehlenden Höhen sind da, es klingt klarer. Auch die Bässe sind detaillierter und nicht so dumpf und schwammig, sondern detailreicher.

MM-Rauschen
Auch ohne angeschlossenen Plattenspieler ist das Rauschen am MM-Eingang bei aufgedrehtem Poti da (Stellung 3h)


Linn-Tonabnehmer
laut Tabelle auf www.cartridgedb.com ist die Compliance noch niedriger, somit käme ich auf Resonanzfrequenzen von 12 Hz oder höher.

Theoretisch liege ich mit dem Benz bei 11Hz und somit noch im vertretbaren Bereich.

Ich weiss, das ist nur Theorie und in der Praxis kann es anders sein, aber es ist mal ein Anhaltspunkt.


Lösung

1. Tausch gegen Benz Micro MC Silver (High-Output Variante mit 47k Ohm) am MM-Eingang.
Das ist auch der Vorschlag des Linn Customer Supports

2. Anderer Tonabnehmer (z.B. Ortofon Rondo Red, 40-200 Ohm am MC) oder andere Vorschäge in der Preisklasse?

LG

Babak
doppelkopf0_1
Stammgast
#39 erstellt: 13. Apr 2006, 13:01
Hallo Günter.

Deine Vorbehalte gegen eine Eingangswiderstandsanpassung (geiles Wort )sind mir völlig unverständlich.
Die Klangbeschreibung von Babak schreit gradezu danach.

@ Babak : Lass dir bei Linn den Phonoeingang umlöten ,das sollte nicht allzu teuer sein , und du bist völlig frei in der Tonabnehmerwahl.
Extrembeispiel : die wirklich guten Musicmaker vom Cartrigdeman wollen 200k Ohm "sehen".

Gruß , Dirk.
Hörbert
Moderator
#40 erstellt: 13. Apr 2006, 17:51
Hallo!
@doppelkopf0_1
Ich habe überhaupt keine Vorbehalte gegen eine Anpassung, in der Hauptsache gehe ich nur davon aus daß der vom Treaderteller geschilderte Effekt (das System klingt normal aber es fehlen in den höchsten Lagen informationen) nicht von einer Fehlanpassung herrühren können. Eine Fehlanpassung bewirkt allenfalls daß das System im gesamten Schlapp und Kraftlos klingen würde aber sie kann sich nicht so auf einzelne Frequenzbereiche auswirken. Es geht mir hier nicht um richtige Anpassung oder nicht, sondern darum daß TomSawyers Problem m.E. damit nicht gelöst werden kann. Da ich die Schaltung des MC-Entzerrers im Pretek nicht kenne kann ich auch nicht sagen wie er auf eine Änderung des Abschlußwiderstandes reagieren würde. Das wäre mir einfach zu sehr Lotteriespiel und ich zumindestens nicht vertrete, verschlimmbesset "Getunte" Geräte kenne ich allerdings zu genüge, ich hatte sowas schon öfter auf dem Tisch und konnte dann sehen wie der Orginalzustand der Kiste wiederherzustellen ist.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 13. Apr 2006, 17:53 bearbeitet]
doppelkopf0_1
Stammgast
#41 erstellt: 14. Apr 2006, 07:03
Hallo Günter .

Ja , verbasteln kann man alles . Da sind wir uns zumindest einig.Ansonsten macht Versuch kluch , und wenn es TomSawyer zu riskant ist um zu löten , soll er das denn Vertrieb machen lassen , die können wahrscheinlich am besten beurteilen , wie sich das auf ihre Schaltung auswirkt.

Ansonsten wünsche ich allen schöne Osterfeiertage , Dirk.
Hörbert
Moderator
#42 erstellt: 14. Apr 2006, 07:54
Hallo!
Auch dir schöne Ostern, das ist es ja gerade, im Vertrieb sitzen Kaufleute keine Techniker. Die würden ihm wohl alles einlöten lassen was er will und sich keine weiteren Gedanken machen. Obwohl sich ein MC von Kapazitäten nicht beeindrucken lassen sollte gehen mir die von Albus genannten 2 Nano nicht aus dem Sinn, eventuell sorgen sie mit einem (mutmaßlichen) nicht abschaltbaren Rumpelfilter für betont "britischen Klang" (Bandpass) Bezihungsweise sorgen dafür daß der zuweilen recht Agressive Tochtonbereich diverser MCs beschnitten wird.

MFG Günther
TomSawyer
Stammgast
#43 erstellt: 14. Apr 2006, 15:11
Hallo,

ich bin der Sache auf die Schliche gekommen.

Der Händler war so nett und hat mir eine externe Phono-Vorstufe geliehen, die man zwischen 100 und 1.000 Ohm umschalten kann.

Benz Micro MC Gold auf 100 Ohm
Auch die Black Cube schafft es nicht, das letzte bisschen Klarheit aus den Höhen herauszuholen, und die Bässe sind sehr schwammig (besonders gut zu hören bei den Brandenburgischen Konzerten auf Originalinstrumenten und passender, also nicht zu großer Besetzung).

Wie schon vorher jemand erwähnte: eher wie eingeschafene Füße, keine Dynamik, auch die Rock-Platten (z.B.: Rush - A Farewell to Kings) klingen lahm (und das bei Neil Peart am Schlagwerk).

Und: es klingt nicht anders als am Pretek.

Benz Micro MC Gold auf 1 kOhm

Schau Schau, da rockt es!
(meine Definition: das Schlagzeug klingt wie ein Schlagzeug, hat Druck und ist dynamisch, man kann unterscheiden, welche Tomtom, Snare, oder Basstrommel (linke oder rechte), welches Becken gespielt wird)

Auch die Kontrabässe und Celli sind sauber herauszuhören!


Fazit

Erstens
Der MC Gold darf einfach nciht auf 100 Ohm laufen, sondern muss innerhalb seiner Spezifikationen betrieben werden (200 - 47.000 Ohm).

Klar kann man ihn auch auf 100 Ohm laufen haben, aber da tut man seinen Ohren nichts gutes, und man wird auch dem Tonabnehmer nicht gerecht.



Zweitens

Ich werde den TA gegen das MC-Silver tauschen(High-Output MC, 47 kOhm) und es an den MM-Eingang anschließen.


Drittens
Am Linn Pretek wird nichts herumgelötet.
Der ist nämlich in Ordnung, so wie er ist. Alt, aber immer noch klasse.

LG

Babak
doppelkopf0_1
Stammgast
#44 erstellt: 15. Apr 2006, 07:12
Hallo Babak.

Sehr schön , daß Du den Fehler gefunden hast.

Behalte lieber das Gold mit Black Cube , das Silber ist auf Grund seiner höheren bewegten Masse ( größere Spulen ) nicht ganz so gut/ feinauflösend.

Österlichen Gruß , Dirk.
TomSawyer
Stammgast
#45 erstellt: 16. Apr 2006, 13:30
Hallo Dirk,

danke für den Tipp.

Natürlich wäre das MC Gold besser (müsste also mit dem Black Cube gespielt werden), aber da muss ich ein paar Hunderter drauflegen (400,- oder 500,-).

Andere Möglichkeit wäre das Benz Ace High zu nehmen (auch High-Output MC), das sicher besser spielt als das MC-Gold. Auch da müsste ich was drauflegen (ca. 240,-).

Ich denke, aus Sicht des Preis-Leistungs-Verhältnisses ist das MC Silver der beste Kompromiss.

Und wenn ich denke, wieviele LP's ich um 240,- oder 500,- bekomme, habe ich mehr Spaß an der vielen neuen Musik als am marginal besseren Klang.

Da schlägt der Pragmatiker in mir den Puristen :-)

LG und frohe Ostern auch

Babak
marantz-fan
Stammgast
#46 erstellt: 20. Apr 2006, 08:42
Hallo Babak,

wie wäre es denn mit einem Supa? Habe mir gerade den 3.0 als Bausatz bestellt, da kommst Du mit 130 Euro weg. Dann könntest Du das Gold behalten, der Supa ist nämlich voll anpassbar. Soll auch sehr gut klingen, aber da ich meinen noch nicht habe, kann ich das (noch) nicht aus eigener Erfahrung bestätigen.

Gruß Dirk
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