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Linn Ekos

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undersh
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 04. Aug 2006, 19:44
Hallo,
weiß jemand ob es verschiedene Versionen vom Linn Ekos Tonarm gibt? Wenn ja, wo liegen die Unterschiede und woran erkennt man die verschiedenen Versionen.
Ich habe schon Ekos gesehen mit silbernem oder rotem Punkt neben dem Ekos-Schriftzug.
Können beim Ekos ebenfalls Lagerschäden auftreten wie beim Akito?
Vielen Dank schon mal!!
chris-kiel
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 04. Aug 2006, 21:53
Hi "undersh",

Klar gibt es immer bessere Versionen vom Ekos, keine Frage , Linn ist da ja immer sehr innovativ, spricht nur nicht immer drüber. Mein Ekos ist drei Jahre alt. Es gibt ältere die man am Tonarmlift erkennt, der ist am Ende im 90 ° Winkel bgekrümmt. Es heisst übrigens dass ein Ekos TI gebaut werden soll; TI für Titan, d. h.das Tonarmrohr ist dann aue s Titan und soll noch besser klingen. Lagerschäden treten bei Linn Tonarmen nur auf wenn mann sie unsachgemäß behandelt, also beim Transport nicht das Gegengewicht abnimmt. Ich hatte 15 Jahre einen Axis mit Akito I der hatte dann (nach 15 Jahren!) einen leichten Dippi am Ende der Platte, also kurz vor der Auslaufrille, der läuft aber heute noch bei einem Bekannten problemlos. Soweit ich weiss kann man aber einen Akito II reparieren und einen Ekos sowieso, da werden dann die Lager ausgetauscht usw.
Aber Lagerschäden beim Ekos???? Nö, nur wenn mann da mit einer Schrotflinte draufhält vielleicht; aber wer macht das schon bei dem Preis. Ich kenn nix besseres als den Ekos und auch nix besseres als Linn. Nur der Händer vor Ort, der muss stimmen, sonst, ja sonst ist dass zwar alles schön und gut, aber der Service dass i-Tüpfelchen - dass "Gewusst wie" dass ist halt auch wichtig. Service halt.

So nun höre ich noch eine Speakers Corner LP " Nina Simone in Concert" über meine coole Linn Anlage; LP 12 mit Ekos, Klyde etc.

Viele Grüsse und keine Sorge wegen Lagerschäden einfach nur relaxen und genießen.

Chris aus Kiel
fawad_53
Inventar
#3 erstellt: 05. Aug 2006, 09:12
Volle Zustimmung zu dem was Chris geschrieben hat.

Kleine Anmerkung vielleicht noch dazu, warum Lagerschäden bei Akito und Basik häufiger vorkommen als bei den teureren Linn-Armen.

In der Anleitung steht, dass man den Arm beim Systemwechsel ausbauen soll. Das ist zwar mühsamer als das System bei montiertem Arm zu wechseln, aber lagerschonend.

Viele Akitobesitzer wissen das nicht, ( tw. ist der Weg zur Werkstadt auch zu umständlich ), deshalb wird das eine oder andere Lager schon mal ruiniert.

Deshalb ist der Hinweis von Chris richtig, bei Linn ist der Händler eine wichtige "Komponente".
Gruß
Friedrich
RunT
Stammgast
#4 erstellt: 05. Aug 2006, 19:55
Richtige Lagerschäden kommen wohl tatsächlich durch unsachgemäßen Systemwechsel zu stande. Trotzdem liest man viel über Lagerprobleme durch schlechte Fertigung? bei Akito I und EKOS I .
Den EKOS II kann man an der Seriennummer ausmachen. AB 6490 sollte es ein 2er sein. Die Seriennummer steht unter der Antiskatingeinstellung. ab 2002 hat der EKOS auch eine neue Verkabelung bekommmen - SN weiß ich aber nicht.

cu
undersh
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 06. Aug 2006, 09:13
Hallo,

vielen Dank für die Infos!!
Wißt ihr was es mit den verschieden farbigen Punkten neben dem Ekos-Schriftzug auf sich hat?

Gruß René
RunT
Stammgast
#6 erstellt: 07. Aug 2006, 08:01

undersh schrieb:
Hallo,

vielen Dank für die Infos!!
Wißt ihr was es mit den verschieden farbigen Punkten neben dem Ekos-Schriftzug auf sich hat?

Gruß René


Hm, habe bis jetzt nur rote gesehen, mal mehr, mal weniger ausgeblichen.

cu
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 07. Aug 2006, 15:08
Hallo!
@undersh


Wißt ihr was es mit den verschieden farbigen Punkten neben dem Ekos-Schriftzug auf sich hat?



Das ist schlicht und ergreifend der Marker für die eingestellte Auflagekraft.

MFG GÜnther
LP12
Inventar
#8 erstellt: 09. Aug 2006, 08:53
Moin,

bei Gebrauchtkauf könnte man die Arme folgendermaßen auf Lagerschäden untersuchen : 1. Systemschutz aufbringen. 2. Eingebauten Tonarm mittels Gegengewicht in die Waage bringen, dass er "schwebt". 3. Antiskating auf Null. 4. Nun dem Arm einen ganz ganz leichten Schubs horizontal Richtung Plattenteller geben, der Arm sollte sauber und ohne zu Ruckeln durchdrehen. Bleibt er gar hängen - Finger weg !!
finalvinyl
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 13. Aug 2006, 11:32
Hallo,

ich habe erst letzte Woche mit einem Linn Händler in Glasgow gesprochen, der mir erklärte, dass der silberne Punkt auf dem Ekos, den er angeboten hat, auf die neueste Version hinweisen sollte. Der Händler selbst schien gute Verbindungen zu Linn zu haben.

Inwieweit diese Info verlässlich ist kann ich aber leider auch nicht sagen.

Grüße aus der Rhön, Roberto
Bruno
Stammgast
#10 erstellt: 16. Aug 2006, 09:33
Hi zusammen,

soviel ich weiss waren die wichtigsten Neuerungem beim Ekos

der geänderte Sockel bzw. das "Basis-Rohr" (koine Ahnung, wie will mans nennen: das Dingens unterm Tonarm halt, wo oben der Arm drauf ist und unten das Kabel reingeht, daran wird der ganze Arm in den Plattenspieler geklemmt) - da wurde Okt. 1991 ab Snr. 6490 eine stabilere Konstruktion eingeführt.

und

die besseren Lager ab Snr. 6200 (Jun. 1991)

Das hat so viel Unterschied gemacht, dass es eigtl. ein neuer Arm geworden ist.

Ob es danach nochmal klang-relevante Änderungen am Ekos selbst gab, das ist mir nicht bekannt. Der Markierungspunkt und die Form des Lift-Hebels dürften nur optische Unterschiede sein. Allerdings weiss man (wie schon gesagt wurde) bei Linn manchmal nicht so genau, on sie nicht ganz nebenbei noch andere Details optimiert haben.

Irgendwann in jüngerer Vergangenheit kam noch ein anderes Phono-Kabel zum Einsatz (also die Verbindung Vorstufe - Arm), von Linn T-Cable genannt. Die Innenverkabelung des Arms war hiervon nicht betroffen (was nicht heissen soll, dass die nicht auch irgendwann modifiziert worden sein könnte, das weiss ich nicht).

MFG
Bruno


[Beitrag von Bruno am 16. Aug 2006, 09:40 bearbeitet]
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