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Tape mit Chinch an Verstärker mit Din-Anschlüssen?

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Beitrag
berlidet
Stammgast
#1 erstellt: 22. Sep 2006, 15:13
Hi,

hab da mal ne Frage. Wie schließe ich am besten ein Tape mit Chinch-Buchsen an einen Verstärker mit Din-Buchsen an?

Ich habe ja auf Tape-Seite 4 Chinchanschlüsse (2x Rec und 2x Play) und nur eine Dinbuchse auf Verstärkerseite.Gibt es da einen passenden Adapter mit 4 Chinchbuchsen auf einen Din-Stecker?

Viele Grüße

Detlef
Druide16
Inventar
#2 erstellt: 22. Sep 2006, 15:18
Hallo Detlef,

jau, gibt es. Sieh mal bei den großen Elektronik-Versendern nach. Dort müsstest Du fündig werden.

Gruß,

V.
berlidet
Stammgast
#3 erstellt: 22. Sep 2006, 15:40
Hi,

danke erstmal für die Antwort, einen entsprechenden Adapter habe ich auch gefunden.

Jetzt habe ich hier im Forum noch einen Thread gefunden, wo noch was geschrieben wurde, das es oft bei Chinch auf din zu problemen kommen kann, das die Wiedergabe bzw. die Höhen herabgesetzt seien aufgrund unterschiedlicher Pegel bei Ein-Ausgang von din. Bin selbst kein Experte und hab es nicht so ganz verstanden.

Zitat:

Du weißt ja wahrscheinlich, dass das Ausgangssignal eines DIN Verstärkers herabgesenkt wird, weil die Empfindlichkeit eines DIN Eingangs ungefähr mit der eines Mikrofonvorverstärkers zu vergleichen ist, deshalb hat man bei Aufnahmen mit DIN Geräten von einem Cinch Ausgang auch oft ein verzerrtes Signal. Der Vorteil ist das Stecksystem, man hat für Aufnahme und Wiedergabe nur diesen einen Stecker und kann auch nichts falsch stecken, da sich Ausgang und Eingang oft kreuzen (also der Eingang an den Eingang und der Ausgang an den Ausgang geht, wenn man z.B. zwei DIN Cassettendecks verbindet gab es Anfangs direkte Verbindungskabel - Pol 1 geht an Pol 1 usw. - und für Direktüberspielungen Kreuzkabel - Wiedergabe geht an Aufnahme/Die Pole werden so getauscht, dass die Belegung wieder stimmt - um diesem Wirrwar ein Ende zu machen hat man in den 60er Jahren einfach Aufnahme und Wiedergabe mit einem Widerstand gebrückt, dadurch brauchte man nur noch direkte Verbindungskabel und konnte damit an jedes Gerät. Nun zu den Nachteilen: dadurch dass die Pole so nah aneinander liegen gibt es Überspringer zwischen den beiden Kanälen und durch die Herabsetzung des Signals am Ausgang und die Verstärkung am Eingang entsteht ein viel höherer Rauschfaktor, durch einen Interface Verstärker wird die Qualität noch mehr herabgesetzt weil das Rauschen durch die Wiederaufwertung für Cinch Geräte verstärkt wird! Ich habe auch eine Rosita von Philips (Bj. ca 1972) im Keller stehen, bestehend aus einem DUAL Plattenspieler mit einem billigen MM System (Phono Eingang ist ohne Vorverstärker), einem Philips N 2505 (Einbauversion des N 2506, eines der ersten Stereocassettendecks mit DNL und einem Frequenzgang bis 12.500 Hz), und einem Recieverteil mit einer ungefähren Verstärkerleistung von schätzungsweise 2x7 Watt nach DIN, aber der Sound ist klasse, der Radioempfang ist gut und selbst das schlechte Cassettendeck, das an meiner "guten" Anlage total grottig klingt hat an der Rosita merkwürdigerweise unglaubliche Klangeigenschaften, die Aufnahmen sind aber gut und klingen auch in meinem neueren Cassettendeck sehr klar und sauber, man hört jedenfalls nicht, dass da Frequenzen fehlen! Nun nochmal zu dem Problem mit der Aufnahme beim neuen Deck: Das Signal wird ja Widerstände herabgesetzt irgendwo im Internet gibts sicher einen Schaltplan dafür (oder du meldest dich mal bei Philips, die sind sehr kulant und besorgen dir vielleicht einen), wenn du diese Widerstände brückst, dann kriegst du das direkte Vorverstärkersignal raus und kannst direkt dein neues Tapedeck anschließen und Aufnahmen machen, du kannst die Widerstände ja proffesorisch brücken und machst damit dann auch nichts an dem Gerät kaputt oder zerstörst den Urzustand!

CU Tobi


Müsste ich da jetzt auch noch irgendwie welche Widerstände zum Überbrücken nehmen oder ist das mit solch einem 4-Fach Adapter (4 Chinchbuchsen auf Din-Stecker) obsolet?

Viele Grüße

Detlef
Druide16
Inventar
#4 erstellt: 22. Sep 2006, 16:49
Hallo Detlef,

probier es einfach mal aus. Ich kenne Fälle, wo es problemlos funktionierte und Einzelfälle, wo es zu den oben beschriebenen Problemen kam.

Gruß,

V.
berlidet
Stammgast
#5 erstellt: 22. Sep 2006, 17:00
OK, werde ich mal ausprobieren.

Eine Frage noch: Habe so einen Adapter gefunden:

http://www1.conrad.d...talog_max_results=10

Du weißt nicht zufällig wie ich da die Chinch-Stecker auf die Buchsen verteilen muss? Wegen der Pinbelegung am Din-Stecker.

Also ich meine, die beiden Rec-Out sollten an welche Farbige Cinchbuchse und wohin die Rec-Play?

Danke und Grüße

Detlef
Druide16
Inventar
#6 erstellt: 22. Sep 2006, 18:20
Hallo Detlef,

der Link funktioniert leider nicht.
I.d.R. ist bei dem Adapter eine Beschreibung dabei, aus welcher die Belegung hervorgeht.

Gruß,

V.
steffen.kahl
Neuling
#7 erstellt: 30. Sep 2006, 11:11
Hallo, ersteinmal zu dem Zitat, das Problem mit der unterschiedlichen Eingangsempfindlichkeit tritt nur in den seltensten Fällen auf. Ich kenn nur sehr wenig Geräte wo man mit diesem Problem zu kämpfen hat, diverse ältere Marantz Geräte gehören dazu. In der Regel kann man sagen, dass ein Adapterkabel funktionieren müsste. Bei der Belgung der Anschlüsse der Buchsen gilt der Leitsatz "Probieren geht über Studieren". Habe mir selber so ein Kabel gekauft um mein Aiwa Tapedeck an meinen Revox Verstärker anzuschliessen und die beschriftung der einzelnen Chinch Stecker war absoluter Misst. Einfach den DIN Stecker in den Verstärker und dann solange an den Chich Buchsen hin und her Stecken bis es funktioniert.
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