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Thorens, Fragen über Fragen

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dirk67
Stammgast
#1 erstellt: 02. Feb 2007, 21:34
Hallo Gemeinde,

bei mir steht ein neuer Plattenspieler an. In den letzten Tagen habe ich mir die Augen wund gelesen hier und die unterschiedlichsten Meinungen gehört.
Ich liebäugele mit einem Thorens, entweder ein 146er mit SME 3009 oder ein 318 oder 320 mit TP16. Was würden die Thorens Kenner bevorzugen? Die Königslösung, 3xx mit SME, ist mir etwas zu teuer. Als TA würde erst mal mein Dynavector 10x4 dienen (schon etwas älter), später würde auf ein geeignetes System der Preisklasse 200-300€ (MM oder High-Output MC) aufgerüstet werden.

Gruss,
Dirk
wastelqastel
Inventar
#2 erstellt: 02. Feb 2007, 22:06
Was ist mit TD 126 oder 125 mit SME ?
Oder TD124
Bist du da irgendwie festgelegt (liebäugeln tust du ja)? Wieviel darf er den kosten wenn du schon bereit bist 200-300 Euro für ein TA auszugeben
Grüsse Peter


[Beitrag von wastelqastel am 02. Feb 2007, 22:06 bearbeitet]
Druide16
Inventar
#3 erstellt: 03. Feb 2007, 00:07
Hallo Dirk,

wenn TD320, warum dann TP16?
Ab MKII war der TP90 verbaut, welches als der beste Tonarm gilt, den Thorens je gebaut hat. Das von Dir angedachte Dynavector-System sollte prima an dem Arm laufen.
Ich bin mit meinem sehr zufrieden.

Gruß,
V.
dirk67
Stammgast
#4 erstellt: 03. Feb 2007, 09:40
Hallo V.,

weil der 320 oft in der MKI Version angeboten wird, und da ist dann der TP16 drauf.
Ein 146 mit SME 3009 kostet in etwa so viel wie ein 320 mit TP16. In den diversen Threads liest man die unterschiedlichsten Meinungen. Die einen sagen, das 320 Laufwerk ist nicht wesentlich besser als das vom 146, andere sehen das umgekehrt. Das selbe bei den Tonarmen. Die einen schwören auf SME oder EMT, die anderen sehen keine deutliche Verbesserungen gegenüber den Standard Thorens Tonarmen.
Gestern ist mir dann noch ein 125 mit SME 3009 ins Auge gefallen. Auch hier wieder die unterschiedlichsten Meinungen. Die einen halten die 12x für DIE Killerlaufwerke, andere sagen, wenn die so toll gewesen wären, hätte Thorens ja nicht weiter entwickeln müssen.
Ich denke, dass ich mit keiner der genannten Kombinationen schlecht fahre, ich wollte halt nur das optimale fürs Geld raus holen.

Gruss,
Dirk
silberfux
Inventar
#5 erstellt: 03. Feb 2007, 13:15
Hi Dirk,

so weit man hört, waren die 12?-Laufwerke zu teuer in der Produktion, was ja aus Nutzersicht nicht unbedingt gegen sie spricht . Ich betreibe hier einen 125 II und einen 126 II jeweils mit SME 3009 III und bin sehr angetan von den beiden. Einen 3?? habe ich allerdings noch nicht gehabt und nicht gehört, so dass ich zum Vergleich nichts sagen kann.

Gegenüber einem 14? oder 16? (davon habe ich einige) würde ich die 12? unbedingt bevorzugen, weil sie noch solider gebaut sind, ein höheres Potenzial haben und im übrigen durch das austauschbare und Tonarmbrett andere Tonarme jeglicher Bauart unkomplizierter zu montieren sind als auf den kleinen Laufwerken.

Gruß silberfux
Wolfgang_K.
Inventar
#6 erstellt: 03. Feb 2007, 13:42
Gut sind diese Thorensplatter alle, ist nur eine Frage des persönlichen Geschmnacks. Ich finde den Thorens TD 320 MKIII von der Optik her schon als ein technisches Meisterwerk, vom Klang her ganz zu schweigen. Ich kann mir gut vorstellen daß man durch einen anderen Tonarm noch einen zusätzlich Klangewinn hat. Dieser TP 90 klingt mit dem entsprechenden Abtaster schon verdammt gut, da muß sich so manche CD warm anziehen.
Druide16
Inventar
#7 erstellt: 03. Feb 2007, 13:50

Wolfgang_K. schrieb:
Gut sind diese Thorensplatter alle, ist nur eine Frage des persönlichen Geschmnacks. Ich finde den Thorens TD 320 MKIII von der Optik her schon als ein technisches Meisterwerk, vom Klang her ganz zu schweigen. Ich kann mir gut vorstellen daß man durch einen anderen Tonarm noch einen zusätzlich Klangewinn hat. Dieser TP 90 klingt mit dem entsprechenden Abtaster schon verdammt gut, da muß sich so manche CD warm anziehen.


So ist es

Gruß,
V.


[Beitrag von Druide16 am 03. Feb 2007, 13:51 bearbeitet]
TomSawyer
Stammgast
#8 erstellt: 03. Feb 2007, 16:59
Hallo,

eine eindeutige Antwort von meiner Seite: der TD 320!!!

Hier mal ein paar Gründe, warum:

  1. Lager: der 146er wurde mit einem schlechteren kleineren Lager) ausgeliefert. Den 320er kann man einfach mit Joel's Lagertuning auf den Stand eines TD 2001 bringen.
  2. Innenteller: beim 146er aus Kunststoff, beim 320er aus Metall
  3. Motor: der 320er (v.a, ab Mk II) hatte einen der besten Thorens-Motoren. Zusätzlich arbeitet der Motor mit einem Sinusgenerator, der unabhängig von der Netzfequenz die richtige Geschwindigkeit für den Motor hält.
  4. Umschaltung der geschwindigkeit: beim 146er mechanisch (Riemen wird auf größeren Durchmesser des Pulleys umgelegt), beim 320er passiert das elektronisch.
  5. Federn. der 146er arbeitet mit Spiralfeder, der 320er mit Blattfedern. Die Blattfedern sind einfacher einustellen und schwingen wie es sein sollte kolbenförmig auf und ab. Die Spiralfedern schwingen nciht nur kolbenförmig und sind schwerer einzustellen.
  6. Die Zarge: Die des 320ers ist massiver und resoniert weniger. Nur die Bodenwanne aus Blech sollte man zusätzlich dämpfen.


bei den Tonarmen sehe ich es so wie Holger, der die Thorens-Info seite betreut:
Die Thorens-Tonarme werden landläufig unterschätzt. Die magnetische Einstellung des Antiskatings bei den Isotrack-Armen ist eine KLasse für sich.
Die Thorense haben ihre Spitzenbewertungen mit den Thorens-Armen geschafft, nciht mit SME's.
Und wie auch oft in Foren diskutiert, werden die SME-Arme oft gehypt.

Wenn es geht, schau Dich nach einem TD 320 Mk II um. Das waren die besten aus der Reihe (auch wenn es MK III auch gab).
Der TP 90 ist ein exzellenter Arm, der gute Tonabmehmer aufnehmen kann.

Und wenn Du den hast:

  • Lagertuning mit Wechsel des Lageröls
  • Bedämpfung der Bodenwanne
  • Neuer Riemen in der richtigen Länge (viele haben zu kurze Riemen)
  • Evtl. mal die NF-Kabel tauschen
  • Plattenklemme oder -gewicht besorgen
  • einen guten Tonabnehmer drauf

Zu Lager, Riemen und weiteren Einstelungen würde ich Joel ( im Forum unter "violette") kontaktieren. Er ist ehemaliger Thorens-Mitarbeiter und kennst die Dinger in- und auswendig.

Ich habe einen TD 320 Mk nix mit TP 16 MK III wie oben hergerichtet und habe ein Benz Micro MC Silver drauf, und bin schlichtweg begeistert.

LG

Babak

Edit: Tippfehler


[Beitrag von TomSawyer am 03. Feb 2007, 18:25 bearbeitet]
aberlouer
Inventar
#9 erstellt: 03. Feb 2007, 17:53

Wenn es geht, schau Dich nach einem TD 320 Mk II um. Das waren die besten aus der Reihe (auch wenn es MK III auch gab).
Der TP 90 ist ein exzellenter Arm, der gute Tonabmehmer aufnehmen kann.


Wo der Babak recht hat, hat er recht

Der 146er war die preiswerte Variante mit Endabschaltung.
Eine Alternative wäre noch der 147er. Großes Lager, Innenteller aus Metall und keine Blechbodenwanne.

Einfacher einzustellen ist aber der 320er.


[Beitrag von aberlouer am 03. Feb 2007, 17:56 bearbeitet]
dirk67
Stammgast
#10 erstellt: 03. Feb 2007, 23:25
Erst mal vielen Dank für alle Antworten bisher. Mann, ist das schwierig...
Im Moment tendiere ich eher zu einem Laufwerk der 3xx Reihe, allerdings schreibt Holger auf seiner Seite:

Die an Kegelfedern aufgehängten Subchassis der älteren Laufwerke galten als sehr empfindlich, wenn es um die Justage ging. Klangeinbußen wurden häufig auf eine falsch eingestellte Federung zurückgeführt. Die Blattfederung der 300er war gegen Justagefehler zwar unempfindlicher, klanglich sagte man den kegelgefederten Laufwerken, wie TD 166, TD 146 und vor allem den legendären Konstruktionen der 60er und 70er Jahre (TD 150, TD 126 und TD 160), eine höhere Klangqualität nach. Als Ursache wurde häufig die neue Konstruktion des Subchassis dafür verantwortlich gemacht.

Das macht mich doch etwas stutzig, denn das heisst für mich: Schwierig einzustellen, aber wenn erst mal eingestellt, dann besser.
Was haltet ihr vom 125? Laut Holger

hervorragende Laufwerke mit exzellenten Klangeigenschaften

Das macht sich auch beim eBay Preis bemerkbar...
torbi
Inventar
#11 erstellt: 04. Feb 2007, 00:11
Hallo Dirk67,

ich habe selbst einen TD160 mit SME-Tonarm mit Shure V15 und bin von dem Sound sehr angetan.

Der Reihe nach:
- Unbedingt neue Bodenplatte einschrauben, das stabilisiert den Sound. Ich hab RDC, MDF tuts wohl auch.
- Subchassis vernünftig einstellen ist eine Qual, aber es gibt Helferchen von Joel. Aber lohnt sich, und ich als DAU habs auch geschafft.
- Die mechanische Umschaltung neigt bei nicht gaaanz so straffem Riemen zum Zicken.
- Lagerpolitur usw. sind problemlos machbar, keine Angst.
- Bei mir war der SME-Tonarm ein echter klanglicher Fortschritt.

Wenn dir die Justage des Subchassis (bei mir >2 Stunden) zuviel ist, würde ich den 320er nehmen Du kannst natürlich auch einen fertigen kaufen (meinen) ;), sobald mein Lenco mit Monsterzarge fertig ist

Liebe Grüsse,
torben
ronmann
Inventar
#12 erstellt: 04. Feb 2007, 00:30
Die Drehzahlumschaltung brauch man meist ganz selten. Die 16x und 14x haben den Vorteil dass der Riemen nich runterspringt wenn er etwas älter ist. Beim 320er passiert das schon. Aber ich glaube auch da hat Joel Abhilfe. Sind die 7mm-Lager eigentlich wirklich schlechter als die 10mm oder sind sie einfach nur 3mm kleiner. Ich glaube ich würde nach einem 320er mit TP90 suchen, auch wenn der etwas teurer ist als einer mit TP16.
aberlouer
Inventar
#13 erstellt: 04. Feb 2007, 00:56

Ich glaube ich würde nach einem 320er mit TP90 suchen, ...


Der entscheidende Vorteil beim TP90 gegenüber dem TP16 MK III ist, daß er höhenverstellbar ist. Das ist ein unschätzbarer Vorteil.
TomSawyer
Stammgast
#14 erstellt: 04. Feb 2007, 10:50
Hallo,

zum Riemen:

Mein TD 320 Mk nix spring der Riemen nicht herunter. . Erst bei den späteren Modellen. Beim Mk III sicher, bein Mk II weiss ich es nciht.
Aber wie schon ronman sagte: Joel hat Riemenbegrenzer für den Pilley (das sind kleine Gummiringe, die auf den Pulley gegeben werden).

Der TP 16 ist auch (wenn man vorsichtig ist) in kleinen Bereichen höhenverstellbar. Dazu muss man unter der Manschette 2 Inbus-Schrauben lockern. Wenn man nicht vorsichtig ist, verstellt man die Endabschaltung wenn man den Arm beim Einstellen etwas verdreht).

Ich habe mal Joel gefragt, warum überall die Modelle mit Spiralfedern (14x, 15x, 16x) den 3xxern vorgezogen würden.
Er fragte nur zurück, was ich machen würde, wenn ich von dem einen Modell um einiges mehr am Markt hätte.
Rein vom Grundkonzept her arbeiten die Blattfedern besser, da sie hauptsächlich die Auf- und Ab-Bewegung durchführen, die das Subchassis machen sollte. Die Spiralfedern schwingen zwar auch auf und ab, aber nicht nur.

Torbi hat recht: das Einstellen der Spiralfedern ist umständlich. Bei den Blattfedern ist man in 5 Min fertig.

Vom Klang her: Ja, auf Holgers seite steht, dass man denen mit Spiralfedern einen besseren Klang nachsagte. Was man etwas nachsagt und was wirklich ist, muss man selber entscheiden.

Das Fazit hier stimmt für mich:

Ein TD 320 Mk II mit TP 90.

Danach machst Du Dir mal lange Zeir keine Gedanken mehr, sondern hörst nur mal Musik.

LG

Babak
phil_gabriel
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 04. Feb 2007, 11:55

aberlouer schrieb:

Ich glaube ich würde nach einem 320er mit TP90 suchen, ...


Der entscheidende Vorteil beim TP90 gegenüber dem TP16 MK III ist, daß er höhenverstellbar ist. Das ist ein unschätzbarer Vorteil.


Hallo,
neben der Höhenverstellung macht der TP 90 aufgrund seines höheren eff. Gewichtes vielseitiger in der Tonabnehmerwahl. Während man beim TP 16 III doch eher auf MM-Systeme mit hoher Compliance ausgelegt ist, harmoniert der TP 90 sehr gut mit MC Systemen, die ja meistens härter aufgehängt sind. Trotzdem laufen auch die MM-Systeme am TP 90 gut.

Gruß
Phil
aberlouer
Inventar
#16 erstellt: 04. Feb 2007, 11:57

Hallo,
neben der Höhenverstellung macht der TP 90 aufgrund seines höheren eff. Gewichtes vielseitiger in der Tonabnehmerwahl. Während man beim TP 16 III doch eher auf MM-Systeme mit hoher Compliance ausgelegt ist, harmoniert der TP 90 sehr gut mit MC Systemen, die ja meistens härter aufgehängt sind. Trotzdem laufen auch die MM-Systeme am TP 90 gut.

Gruß
Phil


Stimmt. Das ist auch ein sehr großer Vorteil.
TomSawyer
Stammgast
#17 erstellt: 04. Feb 2007, 12:37
Hallo

phil_gabriel schrieb:
neben der Höhenverstellung macht der TP 90 aufgrund seines höheren eff. Gewichtes vielseitiger in der Tonabnehmerwahl. Während man beim TP 16 III doch eher auf MM-Systeme mit hoher Compliance ausgelegt ist, harmoniert der TP 90 sehr gut mit MC Systemen, die ja meistens härter aufgehängt sind. Trotzdem laufen auch die MM-Systeme am TP 90 gut.


zum TP 16: Betonung auf "EHER auf MM-Systeme"

Das Benz Micro MC Silver fühlt sich an meinem TP 16 Mk III ausgesprochen wohl.

LG

Babak
Druide16
Inventar
#18 erstellt: 04. Feb 2007, 19:05
Hallo,


TomSawyer schrieb:
Hallo,

zum Riemen:

Mein TD 320 Mk nix spring der Riemen nicht herunter. . Erst bei den späteren Modellen. Beim Mk III sicher, bein Mk II weiss ich es nciht.
Aber wie schon ronman sagte: Joel hat Riemenbegrenzer für den Pilley (das sind kleine Gummiringe, die auf den Pulley gegeben werden).

...

LG

Babak


Daß beim MKIII der Riemen abspringt, kann sein, muß aber nicht.
Bei meinem MKIII ist noch kein Riemen abgesprungen.
Ich habe jedoch seit einiger Zeit die besagten Riemenbegrenzer zur Sicherheit auf dem Pulley.

Gruß,
V.
TomSawyer
Stammgast
#19 erstellt: 04. Feb 2007, 19:15
Hi V. (Druide)

ok, ich korrigiere: Bem Mk III ööfter (was man so liest), muss aber nicht sein

LG

Babak
phil_gabriel
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 04. Feb 2007, 23:56
Hallo,

der Riemen springt normalerweise nur ab, wenn
a) Motorachse bzw Pulley nicht parallel zur Tellerachse sind oder
b) der Riemen wirklich stark abgenutzt ist

Wenn man mal das Subchassis justiert hat, muss man praktisch immer den Motor neu ausrichten. Dazu den Aussenteller umgekehrt auflegen um freie Sicht auf den Riemenlauf zu haben. Dann mit der einstellschraube neben dem Motor ausrichten, bis der Riemen schön gerade läuft.

Gruß
Phil
TomSawyer
Stammgast
#21 erstellt: 05. Feb 2007, 11:09
Hallo

Wie dem auch sei.

Manche Riemen springen. In dem Fall bitet Motor neu ausrichten und Riemen tauschen (wenn ausgeleiert).

Wenn er trotzdem springt, gibt es Riemenbegrenzer.

Sind alle zufrieden?
Ich hoffe es, denn mein Troll-Futter ist ausgegangen

LG

Babak
Druide16
Inventar
#22 erstellt: 05. Feb 2007, 19:04
Hi Babak,

kann man so stehen lassen

Gruß,
V.
TomSawyer
Stammgast
#23 erstellt: 05. Feb 2007, 20:26
Oh, jauchzet und frohlocket, es ist vollbracht!
ronmann
Inventar
#24 erstellt: 05. Feb 2007, 20:52
troll-futter?
beim TD280 meines Kumpels kündigt sich der verschlissene Riemen durch runterspringen an. sehr lästig und die einstellungen stimmen. der hat auch das große pulley wie der 320er. will noch jemand was zum riemenspringen sagen?
TomSawyer
Stammgast
#25 erstellt: 05. Feb 2007, 20:59
Hi ronman,

dann eben wie oben:

Wenn der Motor richtig ausgerichtet ist, sollte der Riemen getauscht werden.
Wie du schrebst, ist der Riemen verschlissen.

Somit hält die Hypothese

LG

Babak
ronmann
Inventar
#26 erstellt: 05. Feb 2007, 21:11
ich finde es halt nett ohne lästigkeiten noch etwas hören zu können, bevor der postmann den neuen riemen bringt. manchmal kümmert man sich eben zu spät darum.
phil_gabriel
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 06. Feb 2007, 09:04

ronmann schrieb:
troll-futter?
beim TD280 meines Kumpels kündigt sich der verschlissene Riemen durch runterspringen an. sehr lästig und die einstellungen stimmen. der hat auch das große pulley wie der 320er. will noch jemand was zum riemenspringen sagen? :D


Hallo Ron,

ja, ich würde gerne noch was sagen -auch wenn es den einen oder anderen Flößer möglicherweise nervt: Der TD 280 hat m.W. keine Rutschkupplung. Der (Antriebs-) Riemen verschleisst schneller und springt leichter ab, wenn der Grip nicht mehr stimmt. Dann bringen die Riemenbegrenzer was.

Es gibt einen Reiniger für Beläge von Tischtennis-Schlägern, der verleiht auch dem Antriebsriemen wieder mehr Griffigkeit - kein Witz, einfach mal ausprobieren, das Spray kostet um 3,50 Euro im Sportgeschäft.

Man kann aber auch die Riemenspannung erhöhen, indem man den Riemen 1-2 x in der Längsachse verdrillt (nicht zur8)auf den Pulley legt.

Gruß
Phil
Wolfgang_K.
Inventar
#28 erstellt: 06. Feb 2007, 11:13
Beim TD 320 kündigt sich das Ende des Riemens immer mit einem schleifenden Geräusch beim Anfahrens des Plattentellers an. Ich habe dann immer Angst dass der Riemen eventuell reissen könnte. Es dauert dann mindestens eine halbe Minute bis der Teller die gewünschte Umdrehungszahl hat....
TomSawyer
Stammgast
#29 erstellt: 06. Feb 2007, 13:17
hI;

Wolfgang_K. schrieb:
Beim TD 320 kündigt sich das Ende des Riemens immer mit einem schleifenden Geräusch beim Anfahrens des Plattentellers an. Ich habe dann immer Angst dass der Riemen eventuell reissen könnte. Es dauert dann mindestens eine halbe Minute bis der Teller die gewünschte Umdrehungszahl hat....


Dann war der neue Riemen (von Rolf Kelch) meines 320ers schon nach einer Woche Betrieb kurz vor dem Ende und ist es seit dem schon fast ein Jahr

LG

Babak
phil_gabriel
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 06. Feb 2007, 14:23
Hallo Wolfgang,

das Schleifen und die lange Hochlaufzeit verursacht wahrscheinlich eine zu weich eingestellte Rutschkupplung.
Das graue Kunststoffpulley wird von einer Messingscheibe mit zwei Inbus-Madenschrauben auf der Motorachse gehalten. Von unten wird eine mit Filz beklebte Messingscheibe mittels Feder gegen das Pulley gedrückt. Ist die Federkraft zu gering, wird das Kunststoffpulley nicht schnellgenug "mitgenommen", zu wenig Reibung zwischen Filz und Kunststoff.

Du musst mit einem kleinen Inbusschlüssel (1 oder 2 mm )die beiden Madenschrauben vorsichtig lösen - dabei das Pulley festhalten, sonst wird es weggeschleudert. Nun das Pulley ca. 2-3 mm nach unten gegen die Feder drücken und die Madenschrauben in der Position wieder anziehen. Jetzt sollte der Teller schneller hochlaufen und das Schleifen nicht mehr so lange dauern.

Wenn der Riemen allerdings versprödet ist und keinen Grip mehr hat, kann er natürlich trotzdem abspringen, dann hilft vielleicht wie oben erwähnt verdrillen oder reinigen.

Gruß
Phil
Wolfgang_K.
Inventar
#31 erstellt: 06. Feb 2007, 15:12
Danke Phil!

Ich bin nicht so der große Bastler und vor dieser Plattenspielermechanik habe ich schon Respekt. Ich schraube da nicht gerne rum, wenn ich nicht hundertpro weiss was ich da genau mache.

Aber der Plattenspieler funktioniert ja, und sonst gibt es ja keine Probleme. Nichts ist eben perfekt, ich bin mit dem Plattenspieler mehr als zufrieden. Was mich ja immer wundert wieso der Riemen auf der Lauffläche überhaupt hält, da gibt es am unteren Plattenteller keinerlei Führungsvertiefungen für den Riemen.
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