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Fragen zum Thorens TP63

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Autor
Beitrag
sandmann319
Inventar
#1 erstellt: 02. Feb 2014, 12:30
Hallo,
habe Fragen zum TP63,
gibt es eine Möglichkeit das Original Headshell gegen ein anderes zu ersetzen, sodas Systeme von oben befestigt werden können?
meine zb. so etwas http://www.vinyl-aud...dshell-analogis.html

Habe beim thakker ein mal angefragt, die können aber nicht helfen.

Wie stellt Ihr den Tonarm in Waage?, das verstellen des Gegengewichtes muß ja wohl im My Bereich erfolgen,
sonnst hängt der Tonarm ja gleich nach oben oder unten, sehr schwer zu bewerkstelligen.

Gibt es einen Trick sich das Einstellen des Überhangs zu erleichtern?
ich meine damit das verschieben des Abtasters bzw. das festschrauben selbigens,
dafür muß man ja den Arm abnehmen und dann ist wieder alles verstellt.

Danke schon mal für Antworten
Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 03. Feb 2014, 13:03 bearbeitet]
raindancer
Inventar
#2 erstellt: 02. Feb 2014, 13:16
Für die Tonabnehmermontage gibts eine Einstelllehre, die solltest du dir besorgen, falls nicht schon vorhanden. Die Bedienungsanleitung erklärt deren Gebrauch.

aloa raindancer
Holger
Inventar
#3 erstellt: 02. Feb 2014, 16:04

sandmann319 (Beitrag #1) schrieb:
Hallo,
habe Fragen zum TP63,
gibt es eine Möglichkeit das Original Headshell gegen ein anderes zu ersetzen, sodas Systeme von oben befestigt werden können?


Es gibt die Armrohre TP63 Spezial und TP64, bei denen kann man die Systeme von oben befestigen.

Sind aber selten und teuer.

Ich würde mir wegen der wenigen Systeme, die ausschließlich von oben montierbar sind, keinen Kopf machen.

Es gibt doch nun wahrlich genügend andere Systeme...

Und in fast allen Fällen stimmt der Überhang automatisch, wenn man das System bei der Montage ganz nach vorne schiebt - dann hat es zudem die korrekte Kröpfung.

Und falls wirklich mal irgendwo ein halber Millimeter fehlen sollte - was soll's, das merkt man im wirklichen Leben eh nicht.
boozeman1001
Inventar
#4 erstellt: 02. Feb 2014, 20:58
Moin Holger,

bei meinen TP63 habe ich noch nicht ein System ganz nach vorne schieben müssen, damit Überhang und Kröpfung stimmen.
Im Gegenteil, die sind alle eher mittig in den Schlitzen gelandet. Einstellen tue ich den TP16 MkIII nach Audio-Schablone, aber auch nach DIN ergibt sich nichts signifikant Anderes.

@ Gerd: Das Einstellen am TP63 ist wirklich die Pest, ich könnt auch jedesmal...
Ist aber auch etwas Übungssache. Und es gibt so viele Systeme, die gut am TP 16 MkIII laufen, dass man auf die 2 oder 3, die von oben montiert werden müssen, auch gut verzichten kann.
Das Ausbalancieren geht eigentlich ganz gut, wenn man nach einer groben Einstellung die Klemmschraube leicht anzieht und dann das Gewicht durch eindrücken eines oder mehrerer Finger zwischen Gewicht und Anschlag minimal justiert. Wenn die Fummelei mit der Justage geschafft hat, ist das Ausbalancieren keine Hürde mehr.
sandmann319
Inventar
#5 erstellt: 02. Feb 2014, 23:03
@Holger

das mit dem System ganz nach vorne schieben funktioniert nicht,
es ist genau so wie boozemann es schreibt, so in der Mitte ist richtig.

Es geht mir auch nicht um Systeme die nur von oben zu befestigen sind, sondern um die Handhabung als solches,
daher auch meine Frage nach einem anderen Headshell,
aber da scheind es nichts zu geben.

@boozemann

ich habe früher auch nach der Audioschablone eingestellt, aber das Ergebniss war nie zufriedenstellend,
darum hatte ich es immer beim Händler einstellen lassen, das Ergebniss war richtig gut.

Nun ich habe mein System aus versehen geschrottet,
habe aber noch einen zweiten Arm mit einem anderen System drauf,
liegt seit ca. 18 Jahren rum und habe diesen jetzt eingesetzt.
Leider hatte sich das System gelöst und beim ersten Probelauf total verstellt.
Also komplette Neujustage, daher auch mein Anliegen hier.

Auch wieder mit der Audioschablone und immer ein falsches Ergebniss, war seit 2 Tagen im gange damit, aber es passt einfach nicht.
Heute Morgen habe ich mir von Vono Labs eine Schablone nach IEC heruntergeladen und danach eingestellt, (hatte ich hier im Forum gefunden)
hatt keine 15min. gedauert, (hatte ja schon wieder Übung), und die Ausrichtung bei beiden Nullpunkten stimmt.
Das Ergebniss, einfach ein tadelloses Klangbild.

Für mich ein Beweis, das die Audioschablone nicht richtig ist, zumindest nicht beim TP63,
auch die Zeitschrift Audio benutzt mittlerweile die IEC-Schablone, und gibt sie auch als Empfehlung, wie ich heute festgestellt habe.

Dei Tipp mit den Fingern zwischen Gewicht und Anschlag, werde ich beim nächsten mal beherzigen, danke dafür.

Wenn noch jemand Tipps auf lager hat, bitte her damit, anderen wird damit sicherlich auch geholfen sein.

Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 03. Feb 2014, 13:23 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#6 erstellt: 03. Feb 2014, 04:20
Moin !

Entgegen der Meinung anderer ist bei jedem TA-Wechsel eine neue Justage nötig, weil die Abstände zwischen Gehäusehinterkante des Systemes und Nadelspitze unterschiedlich sind. Inwieweit es innerhalb einer TA-Familie zutrifft, kann ich nicht genauer sagen.

Das Fräsen von Langschlitzen in die Oberseite des Systemhalterung dürfte freihändig immer etwas schief werden, selbst wenn Werkzeug oder Tonarmrohr eingespannt werden können. Hier könnten evtl. Uhrmacher oder andere FEINSTmotoriker sich einer Nebenbeschäftigung widmen.

Die Detailverliebten sollten dann für den Hohlraum zwischen Oberer und Montage-Ebene Führungsbuchsen oder O-ringe für die Schrauben anbieten, damit nicht zuviel Druck beim Anschrauben entsteht. Plastik kann sich verziehen und macht ooch gerne knick-knack, was zu erneuten Hilfe-Threads führen wird.

MfG,
Erik
boozeman1001
Inventar
#7 erstellt: 03. Feb 2014, 09:55
@ Gerd: die IEC-Schablone nehme ich eigentlich nur für japanische Dreher.
Europäische Dreher wie Thorens stelle ich immer nach Audio ein mit besten Ergebnissen. Und ich bin da echt penibel.
Deutsche Dreher wie Dual oder Elac werden von mir meistens nach DIN Schablone justiert.
In Ausnahmefällen (z.B. beim Elac PC 900 mit seinem 240er Arm) nehme ich dennoch Audio, da hier die Nulldurchgänge m.E. besser passen.
sandmann319
Inventar
#8 erstellt: 03. Feb 2014, 13:23
Der Link im ersten Post geht jetzt!


@Erik

Das mit den Langlöchern fräsen werde ich schön bleiben lassen,
hatte ich aber hier im Forum schon gelesen das das einige gemacht haben.

@Kai
Ich habs halt nie hinbekommen mit den beiden Nullpunkten,
liegt warscheinlich an mir, aber egal, jetzt ist es erst einmal gut.

Eine andere Frage habe ich noch
mir sind die Schrauben und Distanzstückchen sowie das Plastikteil zum Einstellen für den TA abhanden gekommen
was macht Ihr in solchen Fällen bei einem Systemwechsel?

Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 03. Feb 2014, 13:55 bearbeitet]
boozeman1001
Inventar
#9 erstellt: 03. Feb 2014, 16:08

sandmann319 (Beitrag #8) schrieb:

mir sind die Schrauben und Distanzstückchen sowie das Plastikteil zum Einstellen für den TA abhanden gekommen


Welches Plastikteil meinst Du denn?
Schrauben sind ja Thorens-typisch M2.
Distanzstücke kann man sich ja relativ leicht selbst herstellen. Außerdem ist der Tonarm ja höhenverstellbar, womit man das auch gut ausgleichen könnte.


[Beitrag von boozeman1001 am 03. Feb 2014, 16:09 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#10 erstellt: 03. Feb 2014, 20:29
@Kai

Ich meine die Montagelehre

Schrauben sind wohl zu bekommen, bei Die Nadel zb. (12 Schrauben, 2 Muttern, 2 Unterlegscheiben für 11,95,-€ plus Versand)
grübel grübel grübel, naja

als Distanzstücke kann man vielleicht Unterlegscheiben aus Kunststoff verwenden,
aber wie kann bei einem Thorens Jubilee der Tonarm in der Höhe verstellt werden???

Gruß Gerd

Habe gerade den Offiziellen Support Center für Thorens® Geräte gefunden

http://www.plattenspielerdoc.de/willkommen/

für Geräte vor 1999


[Beitrag von sandmann319 am 03. Feb 2014, 20:57 bearbeitet]
boozeman1001
Inventar
#11 erstellt: 03. Feb 2014, 22:32
Ich habe mir bei ebay so Nylon-Schrauben in M2 besorgt, die sind recht günstig und lassen sich gut kürzen.
Wenn der Jubilee den TP16 MkIII hat, ist unten an der Armbasis einfach nur ein abdeckring mit einer halbrunden Aussparung.
Die Aussparung drehst du dann an die Stellen, wo die Madenschrauben sitzen, die die Armbasis fixieren.
Eine findest Du (von oben gesehen) auf 3 Uhr, die andere auf 12 Uhr.
sandmann319
Inventar
#12 erstellt: 04. Feb 2014, 13:59
@boozemann
ja, es ist der TP16 MkII und ich habe diesen Abdeckring gefunden,
scheind tatsächlich zu gehen, werde es später einmal testen, danke für die Info.
sandmann319
Inventar
#13 erstellt: 09. Feb 2014, 11:19
habe noch einmal Fragen zu den Schrauben, usw.

ist es eigendlich egal aus welchen Material die Schrauben sind?
die Originalschrauben sind ja aus Alluminium, habe ich aber nicht gefunden,
angeboten werden Edelstahl und Messing,
kann Edelstahl bedenkenlos eingesetzt werden?

Kann man an stelle der Kunstoffdistanzplättchen auch Unterlegscheiben verwenden,
die ja mit den Schrauben meistens mitgeliefert werden? (solche aus Metall, um die Höhe des TA einzustellen)

Was haltet Ihr hier von: http://www.amazon.de...coliid=I3HAFWHMA0AV4

Wie genau muß der Tonarm ausballanciert werden?
kann man über die Auflagekraft evt. Fehlstellung ausgleichen? (wirkt sich das Klanglich aus)

Und eine letzte Frage zu einer elektronischen Tonarmwaage,

wird die Waage direkt auf die Gummimatte aufgelegt und dann gemessen,
oder sollte man die Matte, wegen der Höhe, wegnehmen und die Wage auf den Metallteller legen?

Ich hoffe ich Nerve nicht

Gruß
Gerd
Wuhduh
Inventar
#14 erstellt: 09. Feb 2014, 21:56
Bei der Verwendung der Waage brauchst Du primär Luft ( spielraum ) zwischen Tonarm und Liftbank, weil ansonsten nicht die Auflagekraft gemessen werden kann.

Es ist im Grunde schnurz, ob mit oder ohne Matte, weil es nur eine vertikale Parallelverschiebung der Standfläche für die Waage ist.

MfG,
Erik
juergen1
Inventar
#15 erstellt: 09. Feb 2014, 23:44

sandmann319 (Beitrag #13) schrieb:
Wie genau muß der Tonarm ausballanciert werden?
kann man über die Auflagekraft evt. Fehlstellung ausgleichen? (wirkt sich das Klanglich aus)

Und eine letzte Frage zu einer elektronischen Tonarmwaage,

wird die Waage direkt auf die Gummimatte aufgelegt und dann gemessen,
oder sollte man die Matte, wegen der Höhe, wegnehmen und die Wage auf den Metallteller legen?
Hallo Gerd,
so genau wie Du den Arm ausbalancierst, so genau stimmt dann auch die über die Tonarmskala eingestellte Auflagekraft. Unter 1/10g, würd ich sagen, geht voll in Ordnung. Er sollte halt annähernd horizontal schweben, wenn er auf Null steht.

Bei Benutzung einer Tonarmwaage bräuchtest du an sich vorher überhaupt nicht auszubalancieren. Man macht es natürlich trotzdem.

Bei Wiegen mit der Tonarmwaage sollte der Tonarm genau horizontal sein, bzw. so wie beim Abspielen. Ein schräggestellter Arm hat ja eine geringere Auflagekraft.
Gruß
Jürgen
sandmann319
Inventar
#16 erstellt: 10. Feb 2014, 08:52
Danke für die Antworten,
mein Gedanke war auch, das, wenn der Tonkopf nach oben zeigt,
die Auflagekraft anders sein muß als im waagerechten Zustand.
Ich habe nur bemerkt, das je genauer ich das ganze einstelle, der Klang immer besser wird.
Werde einmal mit und ohne Matte messen, dann werde ich es sehen.
Edelstahlschrauben sind wohl kein Problem soweit ich jetzt hier im Forum und bei Verkäufern festgestellt habe.

Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 10. Feb 2014, 10:21 bearbeitet]
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