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Bassprobleme bei Signal von Plattenspieler!

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DaLinza
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Feb 2007, 18:55
Habe mir ein Prachtstück Pioneer PL-3F gekauft! Jetzt voller Freude an meinen Pioneer-VSX 1015 angeschlossen, und Vinyl gehört. Klang, ein Traum. Aber der Subwoofer lässt nur undefinierbares wummern raus. Nichts was sich nach Bass anhört, leider. Woran kann das liegen? Leider habe ich keinen Phono-Eingang und muss einen Entzerrer vorsetzen. Oder habe ich anderswo ein Problem? So gut kenne ich mich leider nicht aus, damit ich sagen kann was möglich, und was nicht ist!
Helft mir bitte, damit ich das Maximum rausholen kann!
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 09. Feb 2007, 19:21
Hallo!

Das ist ein bekanntes Problem, es nennt sich Subsonische Schwingungen. Eine mögliche Ursache könnte in einer unpassenden Tonarm/Tonabnehmer Kombination zu suchen sein, falls dein Abtastsystem eine zu hohe Nadelnachgiebigkeit (Compliance) für die effektive Masse des Tonarmes hat, treten solche Störungen auf. Ebenfalls zu subsonischen Schwingungen kann es kommen wenn der Plattenspieler Vibrationen wie Trittschall o.ä. ausgesetzt wird. Deswegen sollte ein Plattenspieler möglichst auf eine Wandhalterung. Da ich weder weiß welches System bei dir zur anwendung kommt noch die eff. Masse deines Tonarmes kenne bin ich nicht in der Lage dir über das obengenannte hinaus weiterzuhelfen, dazu bräuchte ich schon diese Informationen.

MFG Günther
DaLinza
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 09. Feb 2007, 22:37
Tonarmgewicht, was meinst du damit, wo muss ich da nachsehen? Aus der Bedienungsanleitung entnehme ich nur Länge 235mm, Überhang 15mm, Verwendbares Tonabnehmersystemgewicht 3 bis 8,5g. Tonabnehmer ist ein ELAC DN 792 E. Meines wissens ein excellenter Tonabnehmer.
Sind das die Infos die man braucht?
captainchaoshund
Stammgast
#4 erstellt: 10. Feb 2007, 13:37
natürlich sollte beim eingang in aux oder hochpegel besser ein entzerrer vorgeschaltet werden.

preiswerte einsteigermöglichkeit "nad pp2"----kanpp € 100

...es wundert mich eigentlich, dass du lediglich bass-probleme hast. kann dein verstärker doch entzerren?

andere möglichkeiten:

befindet sich dein scheibendreher möglicherweise zu sehr in der nähe der bassbox?...

entweder den pegel für bass am verstärker zurücknehmen und auf jeden fall zwischen speaker und dreher größte distanz bringen

...und den Ayrcldeckel des drehers abnehmen---auch da bauen sich schwingungen auf!!!

hoffentlich konnte ich mit meinem bescheidenen wissen abhilfe schaffen.

grüße jürgen
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 10. Feb 2007, 15:31
Hallo!

Um die eff. Masse deines Tonarmes nährungsweise zu bestimmen gibt es eine sehr einfache Methode, du brauchst dazu nichts ausser einer Feinwaage. Bei abmontiertem Abtastsystem mußt du das Kontergewicht abnehmen und die Vorderkante des Tonarmes mit der Headshell auf die Waage legen. Bei abmontierbarer Headshell ist das ganze noch viel einfacher, Tonarm in diesem Fall ohne Headshell und System wiegen. Danach Headshell mit System wiegen. Dein System, es ist wohl das Elac ESG 792E und deine Ersatznadel heißt dann wohl DN 792 E verträgt sich mit Tonarmen von 6 bis 11 Gramm sehr gut und hat ein Eigengewicht von 6,5 Gramm die mußt du von Gesamtgewicht in diesem Fall einfach abziehen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 10. Feb 2007, 18:01 bearbeitet]
DaLinza
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 12. Feb 2007, 09:37
Alles klar, für mich als Leihe trotzdem eine ganz schöne Aufgabe. Aber ich werde es probieren. Ich gehe jetzt einmal von den Angaben in der Bedienungsanleitung und deiner Angabe aus, dann sollte der Abnehmer eigentlich geeignet sein. Habe jetzt einmal den Aufstellplatz verändert, meiner Meinung ist es jetzt um eine Spur besser. Aber von einem satten, nachvollziehbaren Bass bin ich dennoch weit entfernt. Die unteren Frequenzen fur den Sub fehlen irgendwie, keine Ahnung warum. Kann es denn nicht am Entzerrer liegen? Vielleicht ist der Käse, weiß nicht wie sehr der den Ausschlag geben kann?
-3dB
Stammgast
#7 erstellt: 12. Feb 2007, 12:00
Mit Genehmigung von Herrn Tomas Scheu (leider verstorben) zitiere ich hier seinen Beitrag zum diesem Thema.

"Ein hervorragend einfaches Verfahren nach Horstmann (der vom Ulysses) zur empirischen Bestimmung der effektiven Tonarmmasse funktioniert wie folgt: Man nehme Blumendraht und wickle ihn z.B. um den Kern einer Kuchen- oder Toilettenpapierrolle eine enge Feder von etwa sechs bis acht Zentimetern Länge. Die Feder versieht man an den Enden mit angebogenen Ösen. Die eine Öse hängt man an einem passenden Gegenstand auf, so dass die andere in Nadelnähe am Headshell des zu prüfenden Tonarmes aufgehängt werden kann, Der Tonarm muss mit einem beliebigen Tonabnehmer versehen sein. Nun stößt man den Arm zum Schwingen an und zählt die Schwingungen in einer Zeiteinheit, zum Beispiel 20 Sekunden (viel länger schwingen diese Gebilde nicht). Hier sollte man den Mittelwert aus mehreren Messungen bilden. Nun hängt man an dieselbe unveränderte Feder statt des Tonarms ein Gewicht das sich verändern lässt zum Beispiel Knetmasse, und erhöht deren Masse durch Anpappen weiterer Knetmassestückchen soweit, bis das Gebilde dieselbe Schwingungsanzahl pro Zeiteinheit aufweist wie der Tonarm. Das Knetmassenklümpchen wird nun auf einer Briefwaage gewogen. Das Ergebnis abzüglich des Tonabnehmergewichtes (aus diesem Versuch) ergibt die effektive Tonarmmasse."

Quelle: Thomas Scheu in Klang und Ton 3/99 Seite 57

Zugegeben - etwas aufwändig.

Gruß Wilhelm
captainchaoshund
Stammgast
#8 erstellt: 12. Feb 2007, 15:28
wir wollen hier herrn scheu´s worte nicht in frage stellen-ein leben lang "berufserfahrung+selbsterfahrung" sollte reichen....


solltest du nicht lieber mit dem dreher unter dem arm mal zum fachhandel und dir das ding ordentlich justieren lassen.

wenn es dann immer noch hapert, kannst du die fehlerquelle ausschließen.--wenn das nette jungs sind, dann machen die das für nen fünfer für die kaffeekasse. da kannst du auch gleich ein mögliches vorverstärkerproblem besprechen.

"satter bass" ist ein dehnbarer begriff und leider können wir alle durch den thread nicht hören...

hat dein verstärker vielleicht sogar einen wählbaren mc eingang als phono eingang, oder betreibst du ein mc system an einem mm eingang?....die burschen arbeiten nähmlich auf einer ganz anderen kennlinie...

also nach deinen angaben sollte das mm sein....aber mir scheints spanisch....da kann eigentlich nur was defekt sein oder an deinem diamanten hängt ne wolldecke...

...also...nadel saubermachen! hat manch verzweifeltem auch schon geholfen...selbst wenn die sauber aussieht...
putzdienst!

ich drück dir die daumen...
grüße jürgen
hifiblacky
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 12. Feb 2007, 15:44
Was für ein Entzerrer-Vorverstärker ist das überhaupt?

Wenn Du mit den Spieler zu nem Händler gehen solltest, dann nimm diesen Entzerrer auf jeden Fall mit !!

Blacky
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