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Externer Phono-Vorverstärker bei mir sinnvoll?

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Argon50
Inventar
#1 erstellt: 12. Jun 2007, 12:02
Hallo Leute!

Seit gestern bin ich stolzer Besitzer eines Dual 1219!

Diesen habe ich an meinen Maratz PM68 angeschlossen.

Jetzt hab ich hier im Forum gelesen, dass viele Verstärker keine gute "Phonoabteilung" haben, kann aber nicht rausfinden wie das bei meinem Marantz ist.

Würde es für mich was bringen einen PhonoVV zu verwenden?

Natürlich jetzt kein super, extra, mega Teuerteil.

Ich dachte so an die bis ca. 100€ Kategorie!
Von NAD habe ich etwas gesehen, für etwa 85€.

Ist das eher Geldverschwendung bei mir oder würde mich so ein VV nach Vorne bringen?

Verschiedene Geräte probehören gestalltet sich leider bei mir etwas schwierig.

Bin auf eure Meinungen gespannt!

Grüße,
Argon
jopetz
Inventar
#2 erstellt: 12. Jun 2007, 12:28
Hallo Argon50,

Deinen Marantz kenne ich nicht, aber das Teil war ja nicht gerade ein Billigverstärker. Ich glaube kaum, dass du da mit dem kleinen NAD oder Pro-Ject Phono-Pre eine großartige Klangverbesserung erzielst.

Welches System läuft denn auf deinem Dual? Und womit bist du momentan unzufrieden?

Gruß,
Jochen
the_det
Stammgast
#3 erstellt: 12. Jun 2007, 12:47
Hi Argon,

ich hatte mal eine PM7200 von Marantz, den ich zwar recht gut fand, aber der Phono-Eingang war wirklich eine Katastrophe. Ich habe mich damals für den Cambridge 640P als Phono-VV entschieden, und diese Wahl war sehr gut. Die Kiste kostet allerdings auch ca. € 160,-.
Aber auch ein preiswerteres Gerät (ich hatte probeweise noch eine Project-Phonobox) klingt schon deutlich besser als der integrierte Phono-VV. Ich kann Dir also guten Gewissens Mut machen, einen externen VV zu kaufen. Wäre natürlich gut, wenn Du vorher probehören könntest. Oder Du kaufst im Netz mit Rückgaberecht (z.B. den hier)

Grüße
Det
Argon50
Inventar
#4 erstellt: 12. Jun 2007, 13:04
Hallo!

Also unzufrieden in dem Sinne bin ich nicht.

Teilweise kommen mir aber die Höhen (nur bei einzelnen Songs) etwas schrill vor. Könnte evtl. durch eine abgenutzte Nadel kommen, oder?

Derzeit läuft er mit einem Shure M91 MG-D und ich überlege ob ich die Nadel gegen eine Shure N 91ED ersetze.

Habe allerdings auch gesehen, dass es T4P auf 1/2 Zoll Adapter gibt. Da könnte ich doch evtl. auch meinen Ortofon OMP 10 Tonabnehmer von meinem Technics verwenden, oder geht das nicht?
Ich muß gestehen, dass ich mit Plattenspielern ziemliches Neuland betrete.

Bin also für jeden Tipp dankbar.

Grüße,
Argon

WenigWatt
Stammgast
#5 erstellt: 12. Jun 2007, 13:30
Hallo
also ich glaube kaum,daß der eingebaute Phonoentzerrer das Problem ist. Hol Dir besser die M91ED-Naqdel(Original wenn mögl.),oder wenn Dir Shure gefällt kannst Du auch über die Anschaffung eines M97xE nachdenken. Das OM10,auch noch mit Adapter ist sicherlich kein Fortschritt.
Gruß Micha
Argon50
Inventar
#6 erstellt: 12. Jun 2007, 13:38
Danke für den Tipp!

Dann lass ich den Ortofon wo er ist.

Der TA ist der hier http://www.williamth...3_181&products_id=71 oder?

Muss vielleicht noch dazu sagen, dass ich hauptsächlich Rock/Pop (auch gern mal härter ) höre aber auch ab und an mal eine gute Klassik Platte auflege.

Vom Preis wäre der M 97 ja noch vertretbar, wenn er mich weiter bringt.

Stehe auch alternativen Vorschlägen offen gegenüber.

Den VV lass ich dann mal, da investiere ich lieber in einen guten Tonabnehmer.

Danke!

Grüße,
Argon

the_det
Stammgast
#7 erstellt: 12. Jun 2007, 14:04
Ahoi,
Teilweise kommen mir aber die Höhen (nur bei einzelnen Songs) etwas schrill vor. Könnte evtl. durch eine abgenutzte Nadel kommen, oder?

Mein Marantz hatte das Problem, dass die Höhen eher ein bisschen verhalten rüberkamen. Schrille Höhen (verzerrt es denn?) können von abgenutzter Nadel und/oder falscher Justage des Toanabnehmers kommen. Natürlich gibt's noch andere Fehlerquellen, aber zu kompliziert muss man sich's ja auch nicht machen
Wie auch immer: Kannst Du kontrollieren, ob der TA richtig justiert ist? Hier würde ich zuerst ansetzen. Wenn Du einen Hifi-Händler in Deiner Nähe hast, kann er möglicherweise die Nadel überprüfen.

Grüße
Det
Argon50
Inventar
#8 erstellt: 12. Jun 2007, 14:10

the_det schrieb:
Ahoi,
Teilweise kommen mir aber die Höhen (nur bei einzelnen Songs) etwas schrill vor. Könnte evtl. durch eine abgenutzte Nadel kommen, oder?

Mein Marantz hatte das Problem, dass die Höhen eher ein bisschen verhalten rüberkamen. Schrille Höhen (verzerrt es denn?) können von abgenutzter Nadel und/oder falscher Justage des Toanabnehmers kommen. Natürlich gibt's noch andere Fehlerquellen, aber zu kompliziert muss man sich's ja auch nicht machen
Wie auch immer: Kannst Du kontrollieren, ob der TA richtig justiert ist? Hier würde ich zuerst ansetzen. Wenn Du einen Hifi-Händler in Deiner Nähe hast, kann er möglicherweise die Nadel überprüfen.

Grüße
Det

So schlimm ist es zum Glück nicht. Verzerren tut nichts!

Schrill ist wohl auch zu viel gesagt, mir fällt nur grad nichts besseres ein.

Ich tippe selbst schon auch auf die Nadel, hat sicher auch schon 30 Jahre oder mehr auf dem Buckel bzw. der Spitze.

Justage dürfte passen, da der von dem ich ihn habe da sehr gut darauf geachtet hat und ihn auch vom Fachmann warten hat lassen.

WenigWatt
Stammgast
#9 erstellt: 12. Jun 2007, 14:11
Hallo Argon50
so meine ich das auch,denn was der Plattenspieler nicht bringt,kann kein Vorverstärker mehr retten.Du hast mit dem Dual 1219 ein klasse Gerät mit einem der besten Tonarme seiner Zeit.
Das Grado Prestige silver gefällt mir im 1219 auch recht gut,allerdings mag nicht jeder den etwas runden und tendenziell eher etwas weichen Klang,außerdem ist es auch ein bischen teurer. siehe hier Deine musikalische Bandbreite deckt ves auf jeden Fall ab.
Gruß Micha
the_det
Stammgast
#10 erstellt: 12. Jun 2007, 14:19

Ich tippe selbst schon auch auf die Nadel, hat sicher auch schon 30 Jahre oder mehr auf dem Buckel bzw. der Spitze.
Huch! Unbedingt tauschen! Danach wird's sicher viel besser Oder eben auf ein höherwertiges System (Ortofon Vinyl Master Red aka 520 MkII, Audio Technica AT 120e, Goldring 1006 oder 1022 etc.) upgraden

Grüße
Det

Edit: Quatsch geschrieben


[Beitrag von the_det am 12. Jun 2007, 14:22 bearbeitet]
Argon50
Inventar
#11 erstellt: 12. Jun 2007, 14:21
Stimmt, das Grado erreicht bzw. überschreitet fast die Schmerzgrenze.

Muß ich bei der Tonabnehmer Auswahl auf etwas bestimmtes achten?

Frequenzgang, Ausgangsspannung etc. ?

Danke für eure Hilfe!

Grüße,
Argon
the_det
Stammgast
#12 erstellt: 12. Jun 2007, 14:31

Muß ich bei der Tonabnehmer Auswahl auf etwas bestimmtes achten?

Ja, dass er vom Schwingungsverhalten mit Deinem Tonarm harmoniert. Du darfst kein zu weiches System aber auch kein zu hart aufgehängtes nehmen. Das Grado und die Vinyl Masters sind so an der Grenze, die brauchen einen eher leichten Tonarm. Der Arm vom 1219 dürfte so ein mittelleichter bis leichter Arm sein. Vielleicht wäre ein Audio Technica 120e ideal an Deinem Arm.

Grüße
Det

P.S. Wenn Du ihn selbst einbauen willst, brauchst Du noch eine Schablone. Wenn Du einen Händler hast, der einbauen kann, frag den doch mal nach Alternativen
Argon50
Inventar
#13 erstellt: 12. Jun 2007, 14:39
Der AT 120 E wäre auch sogar günstiger.

Was für eine Schablone bräuchte ich und wofür?

Hätte die Serviceunterlagen hier, hab aber noch nicht genau genug reingesehen. Eine Schablone wäre mir aber aufgefallen, denke ich.

Edit: Habs gefunden!

Wo bekomme ich die Schablone her? Liegt die beim Tonabnehmer bei?

Grüße


[Beitrag von Argon50 am 12. Jun 2007, 14:46 bearbeitet]
WenigWatt
Stammgast
#14 erstellt: 12. Jun 2007, 14:56
Hallo Argon50,
also das AT120 hat laut Datenblatt die selbe Compliance wie das Grado,das sehr gut in Deinen Arm passt. Ob man das eher helle Klangbild der kleinen ATs mag oder einen runden,kräftigen Bass,der aber nicht bollert,vorzieht,ist jedoch Geschmacksache.Wenn man einer Nadel bei sachgemäßer Nutzung 1500 Betriebsstunden zubilligt,sollten 30€,im Vergleich zum Shure, nicht das Problem sein.
Gruß Micha
Argon50
Inventar
#15 erstellt: 12. Jun 2007, 15:06

WenigWatt schrieb:
Hallo Argon50,
also das AT120 hat laut Datenblatt die selbe Compliance wie das Grado,das sehr gut in Deinen Arm passt. Ob man das eher helle Klangbild der kleinen ATs mag oder einen runden,kräftigen Bass,der aber nicht bollert,vorzieht,ist jedoch Geschmacksache.Wenn man einer Nadel bei sachgemäßer Nutzung 1500 Betriebsstunden zubilligt,sollten 30€,im Vergleich zum Shure, nicht das Problem sein.
Gruß Micha


Da hast du durchaus recht!

Zu hell sollte das Klangbild nicht unbedingt sein.

Was mich jetzt etwas abgeschreckt hat ist das es wohl eine ziemliche Frickelarbeit zu sein scheint den ganzen Tonabnehmer zu tauschen. Schablone, genaue Einstellung etc.

Da komme ich doch irgendwie wieder auf den reinen Nadeltausch zurück.

Wäre es ein großer Sprung vom reinen Nadeltausch zum kompletten Tonabnehmertausch?

Da werd ich womöglich noch ein paar mal drüber schlafen müssen.

Puh! Alles gar nicht so einfach mit der guten alten Analogtechnik!
Schön ist es aber doch!

Grüße,
Argon
WenigWatt
Stammgast
#16 erstellt: 12. Jun 2007, 15:23
Hallo Argon50,
hier ein Link,ansonsten gibts die Suchfunktion Stichwort z.B.Tonabnehmer Justage.
Gruß Micha
Argon50
Inventar
#17 erstellt: 12. Jun 2007, 16:01
Stop! Moment! Hilfe!

Jetzt glaub ich hab ich den Knackpunkt gefunden, warum ich einiges nicht nachvollziehen konnte bei der Montage/Justage.

Ich habe hier einen Tonkopfhalter, den TK126, da ist nirgends etwas verschraubt.

Würden die genannten Tonabnehmer daüberhaupt passen?

Der Shure M91 MGD, der jetzt drauf ist, ist nur gesteckt.

Langsam tendiere ich doch immer mehr zum reinen Nadeltausch.

Zu viel gebastel verträgt sich leider nicht mit meiner Behinderung.

Danke euch aber sehr für eure Hilfe!

Grüße,
Argon

WenigWatt
Stammgast
#18 erstellt: 12. Jun 2007, 16:23
Hallo Argon50,
nur keine Panik,wenn Du das System aus dem Kunststoffeinschub rausgeklickt hast,siehst Du 2 Langlöcher in die jedes 1/2Zoll System eingeschraubt werden kann.Dual hat darauf geachtet,daß der Kunde bei der Systemwahl nicht zu sehr eingeschränkt wurde.
Wenn Du aber nur die Nadel wechseln möchtest,kannst Du mit der M91ED auch ein gutes Ergebnis erzielen-bei E-bay gibts öfters neue Originale relativ günstig
Gruß Micha
the_det
Stammgast
#19 erstellt: 12. Jun 2007, 16:25
Hi Argon,

wenn der Tonabnehmer in das TK-Dingens eingeklemmt ist, kannst/musst Du nichts justieren. Wenn Du das System wechseln wolltest, kannst Du das Shure-System ausklippen, und ein neues mit zwei Schrauben befestigen. Aber wozu? Der einfachste und effektivste Weg ist sicher, die Nadel einfach auszutauschen. Eine Nachbaunadel gibt's für kleines Geld bei Mr. Stylus (dort nach dem System suchen).
Wenn man Spaß dran hat, ist der Einbau von Tonabnehmern keine große Sache. Man braucht ein bisschen kontrollierte Feinmotorik und ein gutes Auge. Aber wenn man das nicht hat/kann/möchte, dann muss man das ja auch nicht erzwingen

Grüße
Det
Argon50
Inventar
#20 erstellt: 12. Jun 2007, 16:34
Danke Jungs, ihr seid Klasse!

Ich werd jetzt einfach mal ganz schlicht mit einem Nadeltausch beginnen.

Wenn mir in ein paar Monaten dann doch nach was anderem ist, kann ich das ja immer noch machen.

Vielen Dank nochmals und euch einen schönen Abend!

Grüße,
Argon

WenigWatt
Stammgast
#21 erstellt: 12. Jun 2007, 16:48
Hallo Argon50,
Dir auch einen schönen Abend.
Gruß Micha
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