Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


Gehe zu Seite: Erste Letzte |nächste|

Anti-Skating Ja oder Nein? Risiken?

+A -A
Autor
Beitrag
feldi1969
Stammgast
#1 erstellt: 30. Jun 2007, 16:38
Hallo allerseits,
ich muss jetzt nach eingehender Recherche mal einige Fragen zum Anti-Skating im Allgemeinen und im Speziellen bei meinem Pro-Ject 1.2 Comfort stellen...

Hierzu vielleicht eine kurze Beschreibung des Ablaufs der Dinge.
Es fing eigentlich damit an, dass ich mit dem originalen System (Ortofon OM5) nicht zufrieden war. Hab mir dann beim Händler um die Ecke ein Clearaudio Aurum Classics Wood gekauft, welches auch eingebaut wurde. Anfangs war ich total begeistert, habe aber nach kurzer Zeit festgestellt, dass die Verzerrungen in den inneren Rillen immer mehr zunahmen. Also hab ich versucht, der Händler hat seinen Laden zwischenzeitlich geschlossen, den TA selber zu justieren, was mir anhand einer mitgelieferten Tonarm-Schablone auch problemlos galang. VTA mit dem Schminkspiegel meiner Frau exakt senkrecht eingestellt, und probiert, und probiert, und probiert....

Irgendwie hat nix so richtig geholfen, jetzt hab ich einfach mal das Anti-Skating Gewicht ausgehängt, was mich zu meiner Frage bringt.

Birgt der Betrieb OHNE Anti-Skating Gewicht irgendwelche Risiken?

Ich meine nämlich, dass die Verzerrungen zur Plattenmitte hin deutlich weniger geworden sind. Oder liegts vielleicht doch am System, welches sich einfach nicht vernünftig einstellen lässt? Gibts hier Alternativen? Oder hab ich mir evtl. meinen TA mit der ganzen Einstellerei ruiniert?

Auf viele (haffentlich hilfreiche) Antworten freue iich mich schon.
zeus@
Inventar
#2 erstellt: 30. Jun 2007, 16:52
Habe zwar keine passende Antwort aber schliesse mich der Frage gleich an. Auch ich bin nur noch am Einstellen und weiss nicht obs was bringt. Dann frage ich mich ob es an der Platte liegt oder am Tonabnehmer oder am Gewicht oder sonst was.
WenigWatt
Stammgast
#3 erstellt: 30. Jun 2007, 17:07
Hallo,
empfehle Euch die Suchfunktion,ist durchaus was zum Thema zu finden,beispielsweise hier
Gruß Micha
elp
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 30. Jun 2007, 17:18
Hallo feldie,


wenn es nur an den den inneren oder nur an den aüßeren Rillen verzerrt klingt,
ist der Tonarm nicht tangential zur Rille eingestellt.
Hier hilft nur die Tonarmschablone um die Verzerrungen über den ganzen Bereich zu minimieren.
Das Antiskating-Gewicht kann bei richtiger Einstellung nur einen einzigen Winkel korrigieren.

Die Aufgabe des Gewichtes ist es die Nadel Kräftefrei-
d.h. es darf keine Kraft zum Zentrum oder zur Aussenseite der Platte entstehen- in der Rille zu "fixieren".

Wenn Du jetzt das Gewicht weglässt,belastet Du die Plattenrille einseitig und das äussert sich im ungleichmässigen Abtasten der "Innen" zu "Aussen"seite und damit Verzerrungen.
Weiters leidet die Lebensdauer der Platte,auch die Nadel wird unsymetrisch.
Hast Du den Plattenteller wirklich genau waagrecht-so kann durch Kombination von falschen Einstellungen so ein Effekt wie du Ihn beschrieben hast einstellen.
Konkret könnte der Plattenteller nicht genau waagrecht sein und der Tonarm nicht richtig positioniert,
dann kann es Z.BSp bei den inneren Rillen zu einer Über- oder Unterkompensation der Skatingkraft kommen.
Dann kommen die oben beschriebene Effekte auf.

Auch kann das Tonarmkabel wenn jemand dran "rumgespielt" hatt,den Tonarm an verschieden Positionen seitlich beeinflussen und sowas verursachen.

Checke
Plattenteller horizontal
Tonarm Kräftefrei(Kabel) -Auflagekraft Null einstellen und Skatinggewicht aushängen an mehren Positionen muss der Arm immer symetrisch nach innen oder aussen beweglich sein
Ist Dein System in Linie mit den Tonarm-das heist nicht verdreht eingebaut(von oben gesehen)
Ist der Überhang genau berücksichtigt,bzw bist Du Dir sicher das die Schablone genau zu deinen Kompenenten passt(eventuell hat dein neues System einen anderen Überhang)

Schreib was weitergeht-viel Glück und Spass

Gruss

Robert
zeus@
Inventar
#5 erstellt: 30. Jun 2007, 17:21
Perfekt, vielen Dank. Leider ist die Suchfunktion hier im Forum etwas ungewohnt im Verlgeich zu anderen Foren aber das wird schon noch bei mir.
feldi1969
Stammgast
#6 erstellt: 30. Jun 2007, 17:47
Hallo zusammen,
erstmal vielen Dank für die spontanen Antworten.

@Micha

empfehle Euch die Suchfunktion,ist durchaus was zum Thema zu finden,beispielsweise hier


Diesen Thread hatte ich bereits komplett durch, hat nicht wirklich gaholfen. Insbesondere auf die Frage, ob der Betrieb OHNE Anti-Skating unproblematisch ist. Trotzdem danke für den Hinweis.

@Robert

Auch kann das Tonarmkabel wenn jemand dran "rumgespielt" hatt,den Tonarm an verschieden Positionen seitlich beeinflussen und sowas verursachen.


Tatsächlich ist hier ein Kabel in der Headshell länger als die anderen. Im Umkehrschluss muss es auf der anderen Seite ja kürzer sein. Vielleicht liegts daran. Der PS steht sicher in der Waage, den Teller hab ich noch nie kontrolliert, hol ich nach. Und auch hier vielen Dank.
WenigWatt
Stammgast
#7 erstellt: 30. Jun 2007, 22:13
Hallo Guido,
Du kannst mal ausprobieren,ob der Tonarm in ausbalanciertem Zustand nach aussen zieht,oder stehen bleibt. Falls er nach aussen ziehen sollte,sind wahrscheinlich die Käbelchen im Tonarminneren ein wenig verdreht und üben so eine leichte Federwirkung aus.Du hättest dann schon eine gewisse Kompensation `fest eingebaut
Ob Antiskating in der Praxis zwingend nötig ist oder nicht ist durchaus nicht so einfach zu sagen. Es gibt sowohl legendäre alte (z.B.Ortofon) Tonarme, als auch neue Konstrukte die auf Antiskating verzichten. Eine Beschädigung der Platten durch Tonarme ohne Antiskating ist mir noch nicht aufgefallen,obs klanglich eine Rolle spielt hängt auch vom Nadelschliff ab.Störende Verzerrungen in der Innenrille konnte ich bislang immer durch Justage des Systems mittels Schablone beseitigen,muss dazu aber sagen,daß ich Systeme mit eher sanfter Hochtonwiedergabe bevorzuge.
Gruß Micha


[Beitrag von WenigWatt am 30. Jun 2007, 22:15 bearbeitet]
feldi1969
Stammgast
#8 erstellt: 01. Jul 2007, 11:31
Hallo Micha,

hab das System jetzt einfach mal nach Gehör justiert. Die Verzerrungen sind schon deutlich weniger geworden, aber immer noch vorhanden.

Der Tonarm verhält sich vollkommen neutral, läuft weder nach links noch nach rechts. Ich glaube, die Kabel ziehen nicht in irgendeine Richtung. Ich werde jetzt mal testen, wie es OHNE Anti-Skating Gewicht läuft, melde mich in einigen Tagen, um zu berichten.

Bis dahin einen schönen Sonntag.
Analogo
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 01. Jul 2007, 13:32
Hallo Guido,
mach einmal einen Hörtest: Lege eine Platte auf, die qualitativ gut ist und die Du gut kennst. Stelle das AS auf Null und höre - am besten mit Kopfhörer - zu. Du wirst hören, dass der rechte Kanal von der Dynamik her recht schwach ist - er wird Dich regelrecht ignorieren. Der linke Kanal wird gleichzeitig in seinem Eck sitzen und Dich im nächsten Moment dynamisch richtig überfallen - er ist sehr dynamisch.
Dann gibt mit dem AS ein wenig Gas, stelle es auf ein Viertel und dann auf die Hälfte des ursprünglichen Wertes (Auflagekraft-Äquivalenz). Du wirst bemerken, dass der rechte Kanal nach und nach dynamischer wird und der linke ein wenig an Dynamik verliert. Diese Reduktion ist allerdings weniger als die Zunahme an Dynamik im rechten Kanal. In sehr kleinen Schritten erhöhe das AS, bis beide Kanäle gleich dynamisch klingen. Dann lege noch etwas in der Einstellung zu, beide werden dynamischer. Irgendwann kommst Du zu einem Punkt, wo plötzlich die Dynamik bei beiden Kanälen weg ist. Es klingt 'tot'. Jetzt gehst Du mit der AS-Einstellung wieder etwas zurück - und hast die optimale Einstellung.
Schau dabei nicht auf die Skala, sie ist eigentlich bedeutungslos. Manche Vorrichtungen habe sehr große Abweichungen, so etwa auch die Rega-Arme. Ich weiß nicht, wie es bei Pro Ject ist. Wenn Du anschließend auf die Skala schaust, wirst Du vielleicht merken, dass die mit dem Gehör erzielte AS-Einstellung geringer ist, als die laut Skala erforderliche.
So habe ich nach zwanzig Jahren wirklich gelernt, die AS für mich gut einzustellen, nachdem ich mich damit so lange herumgeärgert habe, da Herstellerangaben nur so ungefähr sind. Klarerweise bezieht sich die so gewonnene Einstellung nur auf den damit getesteten TA und - eigentlich - auch auf die so getestete Platte. Aber Vinyl ist ein Kompromiss und man sollte versuchen, den Kompromiss zu verbessern, indem man alle Einstellungen sehr sorgfältig vor nimmt.
Viel Erfolg
Harald
LP12
Inventar
#10 erstellt: 01. Jul 2007, 15:10
Hi,

um die Ausgangsfrage zu beantworten : ja, es macht etwas aus, wenn man den PS ohne Antiskating betreibt. Und zwar im selben Umfang, als wenn das AS zu hoch eingestellt ist.

Ohne AS hängt die Nadel an der Rilleninnenseite und wird diese schneller runternudeln. Mit zu hohem AS ist es dann die Außenflanke der Rille.

Analogo hat sehr schön beschrieben, wie man AS nach Gehör einstellt. Dabei landete bei mir (RB250) der eingestellte Wert immer DEUTLICH unterhalb des empfohlenen Wertes.
WenigWatt
Stammgast
#11 erstellt: 01. Jul 2007, 16:26
Hallo,
noch ein Link zum Thema.Die Gefahr eines runternudelns der Innenflanke halte ich nicht für besonders groß,da es sich bei einer Drehzahl von 33 1/3 U min nicht gerade um sehr große Kräfte handelt. Mit einer Antiskatingeinrichtung mit Gewicht und Faden kannst Du sowieso nur eine grobe Näherung,bzw eine richtige Einstellung nur an einer Stelle der Plattenseite erreichen. Ich würde Dir deshalb raten,wie Analogo schrieb,nach Gehör einzustellen.
Gruß Micha
sigma6
Inventar
#12 erstellt: 01. Jul 2007, 16:39
Hi,

hier steht fast alles drin: http://www.fl-electronic.de/analog/tonabnehmer.html


MfG, Ronny
feldi1969
Stammgast
#13 erstellt: 01. Jul 2007, 20:27
Na, da scheine ich ja in ein Wespennest gestochen zu haben, bei so einer Resonanz, echt super, danke.

@Analogo & WenigWatt:

Leider befindet sich an dem montierten Pro-Ject 8.6 Tonarm nur ein Pin im hinteren Bereich mit drei Kerben. Hier soll das Anti-Skating Gewicht entsprechend dem Auflagegewicht eingehängt werden, eine sehr grobe Einstellung, deswegen, glaub ich, ist der Weg übers Hören weniger geeignet. Ich werd´s aber dennoch mal probieren. Am nächsten WE, wenn´s die Zeit hergibt. Danke für die ausführliche Beschreibung.

@sigma6:

Auch hier vielen Dank für den Link, werde ich im Lauf der Woche mal durchackern.

@all:
Ich freue mich riesig, wie groß hier die Hilfsbereitschaft ist.
feldi1969
Stammgast
#14 erstellt: 01. Jul 2007, 20:50
So, habe jetzt unter tatkräftiger Hilfe meiner besseren Hälfte, das Anti-Skating-Gewicht einfach mal in die zweite Kerbe eingehängt, hier sollte es bei einer Auflagekraft von max. 20 mN hängen.

Eigentlich braucht mein Aurum etwas mehr, aber es sollte auch mit 20mN gehen. Wenn nur die Verzerrungen endlich der Vergangenheit angerörten.

Kann es evtl. auch daran liegen, dass dasSystem nicht hundertprozentig genau eingebaut war? Von wegen Einlaufzeit und so....

Ich werde mich in jedem Falle wieder melden, wenn es etwas zu berichten gibt...

Bis dahin... Stay tuned...
TomSawyer
Stammgast
#15 erstellt: 02. Jul 2007, 15:36
Hallo,

feldi1969 schrieb:
So, habe jetzt unter tatkräftiger Hilfe meiner besseren Hälfte, das Anti-Skating-Gewicht einfach mal in die zweite Kerbe eingehängt, ...


Was ist das für ein Tonarm, dass es 2 Leute braucht, um AS-gewichte umzuhängen?
Normal wiegen die doch ein paar Gramm

Das artet ja bald in Kraftdreikampf am Plattenspieler aus

LG

Babak
Klaus-R.
Inventar
#16 erstellt: 02. Jul 2007, 21:12
@feldi,

daß die Verzerrungen in den Innenrillen zunehmen, hat damit zu tun, daß

1. die Scheitelabstände der Sinuswellen kleiner sind (ca. Faktor 2.6) im Vergleich mit der Aussenrille, Diamanten mit grosser Seitenverrundung da an ihre Grenzen kommen können (sprich nicht mehr reinpassen), da die Diamantabmessungen in etwa in der gleichen Grössenordnung wie die Scheitelabstände liegen. (bei 20 kHz etwa 10 Mikrometer in der Innenrille, ein Denon 103 z.B. hat einen sphärischen Diamanten von 16.5 Mikrometern Durchmesser)

2. die Verzerrungen auf Grund von horizontalem Fehlwinkel zum Platteninneren wieder zunehmen

3. bei klassischer Musik die lautesten Passagen oft am Ende des Stücks, sprich innen, sind.

Die skating-Kraft ist nicht linear und wird durch folgende Gleichung beschrieben:

Fs = Fv x my x tan phi

Fv = Auflagekraft
my = Reibungskoeffizient
phi = Winkel zw. Rillentangent und effektiver Armlänge

phi, und somit auch die skating-Kraft, hat, über den Plattenradius betrachtet, einen parabelähnlichen Verlauf mit Maxima bei Innen-und Aussenrille.

Jede antiskating-Kraft kann, da über den Plattenradius konstant, diese Kurve nur an maximal 2 Stellen auf der Platte schneiden, überall anders ist sie entweder kleiner oder grösser. Eine exakte Kompensation überall auf der Platte ist demnach nicht möglich. Die skating-Kraft zieht den Tonarm in Richtung Plattenmitte, soll heissen, daß es bei fehlender Kompensation die innere Rillenflanke stärker belastet wird, was vielleicht bei einigen Nadelschliffen mit kleiner Kontaktfläche (sphärisch/konisch, elliptisch) zu zu hoher Flächenpressung und somit zu höherem Verschleiss kommen kann, während im Gegenzug bei der äussere Rillenflanke der Kontakt der Nadel verlorengehen kann durch zu geringe Auflagekraft, was zu irreparablen Schäden dieser Flanke führen kann, da beim Wiederauftreffen erhebliche, die Elastizitätsgrenze des Plattenmaterial überschreitende Stossbelastungen auftreten können.

Um Deine Frage, zu beantworten, ich denke ja, Betrieb ohne antiskating birgt Risiken. Im Zweifelsfall würde ich mit antiskating fahren. Auch würde ich den Tonabnehmer im oberen Bereich der erlaubten Auflagekraft fahren, erhöht die Abtastfähigkeit. Hinzu kommt wahrscheinlich noch, daß die beiden TA verschieden hoch sind, wobei verschieden große VTA entstehen mit unterschiedlich hohen Klirrwerten. Der Tonarm sollte, so möglich, an seiner Basis so angehoben/abgesenkt werden, daß das Armrohr bei aufgesetzter Nadel parallel zur Platte ist. Mit dem Schminkspiegel Deiner Frau stellst Du den Azimuth ein, d.h. den Winkel, mit welchem die Nadel in der Rille bzw. auf der Plattenoberfläche steht (idealerweise senkrecht).

Alles unklar? Na prima. In diesem Sinne

Klaus
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 02. Jul 2007, 21:21
Hallo zusammen..

@ Klaus: Wenn ein Betrieb ohne AS Gefahren bergen soll, warum gibts dann auch Hersteller die von vorne herein auf AS verzichten? Oder Tonarme modifizieren und dabei vorher schon wissen das danach keine AS Einstellung mehr möglich ist?

Ich frage deshalb, weils bei meinem Scheu Cantus 12" mit Pico-Kabel so sein soll.
Hab mal wo läuten gehört, das eine AS-Verstellung bei einem vorher verwendeten Kabelsatz möglich war ( über Zugkraft der Kabelage, Einstellung über Rändelrädchen über Tonarmdrehpunkt wo die Kabel durchgeführt sind ), das aber durch die Änderung der Kabel nun nicht mehr funzt. Nachteile konnte ich bisher nicht feststellen, aber gut das das Thema mal zur Sprache kommt.
Gruß Ralph
feldi1969
Stammgast
#18 erstellt: 03. Jul 2007, 08:52

Was ist das für ein Tonarm, dass es 2 Leute braucht, um AS-gewichte umzuhängen?
Normal wiegen die doch ein paar Gramm


Echt sauschwer, das Teil, in echt...
Im Ernst: Diese Fummelei mit dem nur wenige hundertstel mm dünnen Fädchen ist Sysiphusarbeit. Die überlass ich meiner Frau, bin feinmotorisch ein echter Versager...


Jede antiskating-Kraft kann, da über den Plattenradius konstant, diese Kurve nur an maximal 2 Stellen auf der Platte schneiden, überall anders ist sie entweder kleiner oder grösser...


Theoretisch ist doch soweit alles klar, mir gings eigentlich um praktische Erfahrungen... Trotzdem danke für den Exkurs.

Fahre jetzt wie gesagt, seit Sonntag mit Anti-Skating in der mittleren Nut, soweit alles okay, denke ich, werde weiter beobachten und berichten...
Klaus-R.
Inventar
#19 erstellt: 03. Jul 2007, 13:32
@Belzebub

Vielleicht wissen diese Hersteller was, was ich nicht weiss. Vielleicht haben die Leute, die in der Vergangenheit zum Thema skating-Kraft veröffentlicht haben, ja auch unrecht.

Nachfragen und im Zweifelsfall Arme ohne vernünftige AS-Einrichtung nicht kaufen.


@feldi

Auf Grund dieser theoretischen Überlegungen habe ich keine praktische Erfahrung bzgl. Fahren ohne AS, tut mir traurig.


Klaus
LP12
Inventar
#20 erstellt: 03. Jul 2007, 14:10
Je länger der Arm, desto geringer ist die entstehende Skatingkraft.
zeus@
Inventar
#21 erstellt: 03. Jul 2007, 15:59
Kämpfe auch wieder mit den Einstellungen, das liegt wohl daran dass ich keinerlei Vorlagen oder Schablonen habe zum einstellen. Wenn ich den Tonarm ausbalanciere (und das tue ich wenn die Platte läuft, ich hoffe das ist richtig so). Wie gross sollte der Druck auf die Platte sein? Notfalls kann ich ne Wage organisieren um das Gewicht zu messen das auf der der Platte liegt. Antiskating stelle ich dann entsprechend ein.

Der Tonabnehmer ist der originale und ich weiss nicht was es für ein Typ ist http://foto.arcor-on...6436366237323236.jpg

Heisst ausbalancieren dass der Arm waagerecht in der Luft "hängt" oder dass die Nadelspitze gerade noch die Platte berührt?


[Beitrag von zeus@ am 03. Jul 2007, 16:05 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 03. Jul 2007, 16:04
Hallo Klaus..

Nachfragen werd ich bei Scheu, da bahnt sich ne Fahrt nach Solingen an Wenn ich da genaueres weiß werd ich berichten.

Wer da nun mehr Recht hat oder weniger, kann ich nicht beurteulen, mir da ein Urteil anzumaßen wäre echt vermessen. Ich hab auch kein Interesse daran in irgentwelche Glaubenskriege mit rein zu geraten Deshalb kam mir der Thread hier recht gelegen Hier gehts ja noch moderat zu..
Gruß Ralph
Klaus-R.
Inventar
#23 erstellt: 03. Jul 2007, 17:41
@zeus,

auf dem Photo ist die Modellnummer nicht gut zu erkennen, um welches Modell handelt es sich? Ich kann dann mal in einem Lenco-Forum nachfragen, mit wieviel Auflagekraft die Tondose gefahren werden muss. Zuviel ist nicht gut, zuwenig ist erst recht nicht gut.

Zur Einstellung der Auflagekraft erstmal antiskating auf Null setzen. Arm ausbalancieren heisst, daß er waagerecht hängt.


Klaus
Klaus-R.
Inventar
#24 erstellt: 03. Jul 2007, 17:48
@Belzebub,

bei antiskating dürfte es eigentlich keine Glaubenskriege geben, die Gleichungen (welche nicht von mir sind) sind wohl richtig (wer darin Fehler findet, solle sich melden oder für immer schweigen ) , Argumente gegen den Gebrauch von antiskating habe ich eigentlich noch nicht gehört. Frag mal nach, würde mich interessieren.


Klaus
sigma6
Inventar
#25 erstellt: 03. Jul 2007, 17:54

zeus@ schrieb:
Kämpfe auch wieder mit den Einstellungen, das liegt wohl daran dass ich keinerlei Vorlagen oder Schablonen habe zum einstellen. Wenn ich den Tonarm ausbalanciere (und das tue ich wenn die Platte läuft, ich hoffe das ist richtig so). Wie gross sollte der Druck auf die Platte sein? Notfalls kann ich ne Wage organisieren um das Gewicht zu messen das auf der der Platte liegt. Antiskating stelle ich dann entsprechend ein.

Der Tonabnehmer ist der originale und ich weiss nicht was es für ein Typ ist http://foto.arcor-on...6436366237323236.jpg

Heisst ausbalancieren dass der Arm waagerecht in der Luft "hängt" oder dass die Nadelspitze gerade noch die Platte berührt?


Hi, Daten zu Deinem TA findest Du eventl. hier: http://www.cartridgedb.com/

Zum Tonarmjustieren Platte runter und Netzstecker ziehen

MfG, Ronny
feldi1969
Stammgast
#26 erstellt: 03. Jul 2007, 19:12
Hallo zusammen,
schön dass der Fred so viel Anklang findet.

Also ich hab heute nochmals alles kontrolliert, ist einwandfrei eingestellt, allerdings steht doch tatsächlich die Abtastnadel bei absolut gerade eingebautem TA minimal schräg in der Rille. Erstaunlich, ich war der Meinung, dass so etwas bei einem Clearaudio System nicht passieren sollte.

Also hab ich jetzt den Azimuth anhand der Nadel und nicht anhand des TA - Korpus eingestellt, soweit das einem Halbblinden wie mir möglich ist. Die Verzerrungen zur innenrille hin sind schon deutlich weniger und nur noch bei Platten, die fast bis zum Label geschnitten sind, wahrnehmbar.

Ich hoffe mal, das war es jetzt, bis zum nächsten TA-Tausch, dann aber sicher kein Clearaudio mehr, sondern eher ein DL-103R oder ein Benz. Oder sind die vielleicht etwas overdressed für meinen "kleinen" Pro-Ject?

280SL
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 04. Jul 2007, 07:11

Klaus-R. schrieb:
@Belzebub,

bei antiskating dürfte es eigentlich keine Glaubenskriege geben, ... Argumente gegen den Gebrauch von antiskating habe ich eigentlich noch nicht gehört. Frag mal nach, würde mich interessieren.


Klaus


Hi,

Die Frage ist schnell beantwortet. Ein sogenannter "Einpunkt"-Tonarm lässt sich nicht mit Antiskatinkg ausstatten. Diese Sorte hat auch sonst viele prinzipielle Mängel. Ein kardansch gelagerter Arm (DUAL u/a) ist viel komplexer zu konstruieren. Trotzdem gelingt es bereits bei einfachsten Geräten, die Lagerung so hinzubekommen, dass ein schädlicher Einfluss auf die Abtastung für viele Jahrzehnte Betriebszeit ausgeschlossen ist. So jedenfalls die einhellige praktische Erfahrung.
Der "Einpunkt"-Tonarm hat den einzigen Vorteil, dass er buchstäblich auf dem Küchentisch konstruiert und zusammengebastelt werden kann. Ohne adäquate Maschinen ist eine kardanische Aufhängung nicht zu produzieren und montieren. Der grundsätzliche Mangel an konstruktiver Qualität wird beim "Einpunkt"-Arm hinter reichlich esoterischem Brimborium versteckt. Dem Mangel an Argumenten entsprechend werden die Anhänger von "Einpunkt" und also mit "ohne Antiskating" wildwütig, sollte man ihre Glaubenssätze nicht anerkennen wollen.
Das ist der Grund für den Krieg um den Märchenglauben.

Tschöh!


[Beitrag von 280SL am 04. Jul 2007, 07:30 bearbeitet]
zeus@
Inventar
#28 erstellt: 04. Jul 2007, 07:16
[quote="sigma6"][quote="zeus@"]Zum Tonarmjustieren Platte runter und Netzstecker ziehen [/quote]Äh sorry meine Unwissenheit, das heisst ich muss das Ding ausbalancieren wenn der Dreher gar nicht läuft? Wenn die Platte läuft senkt er sich ja, dachte ich muss den so balancieren wenn er sich bereits abgesenkt hat.

Ist ein Lenco 500 an einem B55 aber ich schaue mich jetzt mal nach nem neuen Tonabnehmer um, wie zB der Prestige black, der müsste auf das alte Ding passen.
280SL
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 04. Jul 2007, 07:36

zeus@ schrieb:

Prestige black, der müsste auf das alte Ding passen.


Hi,
wer hunderte für Tonabnehmer und Dreher bezahlt hat, kann und soll sich noch eine Test/MESSSchallplatte dazu kaufen. Erst die erlaubt es, die wichtigsten Dinge wie Auflagekraft, Antiskating einzustellen. Was ich oben gelesen hatte, wie man Antiskating einzustellen habe - ne. Ich will da niemandem unnötig zu nahe treten, aber wenn man sich schon für diese antiquierte aber reizvolle Technik interessiert, sollte man etwas mehr Enthusiasmus zeigen und sich eine geeignete Messplatte kaufen, statt seine sonstigen Schätzchen zu zerstören. Ohne Erfolg zu haben, versteht sich.

by


[Beitrag von 280SL am 04. Jul 2007, 07:36 bearbeitet]
Immergrün
Stammgast
#30 erstellt: 04. Jul 2007, 07:56
Ohne Schablone oder wenigstens sehr viel Erfahrung geht doch fast nichts richtig. Ich würde, bevor ich mich mit Antiscating genauer befasse, erstmal den TA richtig einstellen. Pi mal Auge wird das nix. Da braucht sich niemand zu wundern.


Je länger der Arm, desto geringer ist die entstehende Skatingkraft.


Komisch, mein Tonarm ist sehr kurz und hat keine Möglichkeit zur Antiscatingbeeinflussung. Muß ich jetzt Angst um Nadel und/oder Rille haben?
zeus@
Inventar
#31 erstellt: 04. Jul 2007, 08:50
Naja, der Dreher hat 20 Euro gekostet
Neuer Tonabnehmer kostet mich vielleicht 40 euro, was ne neue Nadelkostet weiss ich nicht aber es wird bestimmt keine 1000 Euro Nadel

Messplatte und Schablone werde ich wohl beim nächsten Dreher kaufen, der jetzige ist unser erster. Zuem gibt's viele Schablonen und noch mehr Diskussionen ob nun die eine Schablone gut ist oder nicht.


[Beitrag von zeus@ am 04. Jul 2007, 08:51 bearbeitet]
280SL
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 04. Jul 2007, 08:59

zeus@ schrieb:
Naja, der Dreher hat 20 Euro gekostet
Neuer Tonabnehmer kostet mich vielleicht 40 euro, was ne neue Nadelkostet weiss ich nicht aber es wird bestimmt keine 1000 Euro Nadel

Messplatte und Schablone werde ich wohl beim nächsten Dreher kaufen, der jetzige ist unser erster. Zuem gibt's viele Schablonen und noch mehr Diskussionen ob nun die eine Schablone gut ist oder nicht.


Na ja, meiner ist mein letzter Dreher, und das TA hat 120Euro gekostet. Die Messschallplatte (5 Mark gebraucht)hat sich schon bezahlt gemacht. Schablonen gibt es im Netz zum ausdrucken. So dolle kommt es auch nicht draufan. Es geht schliesslich nur um die Optimierung der Imperfektion ...

so long
zeus@
Inventar
#33 erstellt: 04. Jul 2007, 09:07
Oh Schablone aus dem Netz klingt doch gut, das wusste ich nicht, da mache ich mich gleich auf die Suche.
280SL
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 04. Jul 2007, 09:22

zeus@ schrieb:
Oh Schablone aus dem Netz klingt doch gut, das wusste ich nicht, da mache ich mich gleich auf die Suche.

http://www.fl-electronic.de/analog/downloads.html

Die site ist sonst eher albern ...
zeus@
Inventar
#35 erstellt: 04. Jul 2007, 09:37
Klingt fürchterlich kompliziet aber ich werde mich heute Abend daran versuchen. Erschwerend ist die Tatsache dass ich am Gewicht kein Rädchen habe, dieses Gewicht hat lediglich paar Kerben auf der Oberseite und ich kann das gesamte Ding nach vorne, hinten, rechts und links verschieben. Besonders die seitliche Verschiebung ist wohl reine Glücksache denn da gibt's keinerlei Anhaltspunkte.
sigma6
Inventar
#36 erstellt: 04. Jul 2007, 11:23
zeus@
Inventar
#37 erstellt: 04. Jul 2007, 12:40
So habe 2 Stunden gewütet mit Schablonen, Einstellungen etc. Kann es drehen und wenden wie ich will, der jetige TA (der Originale) benötigt mehr Gewicht auf der Platte, ansonsten klingt es verzerrt oder es rauscht (jeweils auf dem rechten Kanal). Wie hoch das Gewicht ist weiss ich nicht, es ist jedenfalls höher 2 Gramm. So klingt es sehr schön doch ich werde mich nach einem neuen Tonabnehmer umsehen denn auf Dauer ist das wohl kaum gesund für die Platten.


[Beitrag von zeus@ am 04. Jul 2007, 13:57 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#38 erstellt: 04. Jul 2007, 19:34
Hi!
Eine einfache Ortofonwaage kostet ca. 10,-Euro.Das Gewicht sollte nicht nach pi mal Daumen eingestellt sein.
280SL
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 04. Jul 2007, 19:41

zeus@ schrieb:
So habe 2 Stunden gewütet ... denn auf Dauer ist das wohl kaum gesund für die Platten.


Hi, auf die Dauer kommt es nicht an. Einmal falsch abgespielt und - immer kaputt.
Eine Messschallplatte lässt einen den Auflagedruck und das Antiskating absolut exakt einstellen. Sie ist damit jeder Waage haushoch überlegen und kostet doch kaum mehr.

Das macht doch grad den Reiz der LP aus, diese supersensible Technik hart an der Grenze zum nicht mehr "klingen". Die Kombination so vieler von aussen wahrnehmbarer bedeutsamer Gegebenheiten ... Das braucht schon mehr Engagement als ein noch so teurer CDP.

Viel Spaß
zeus@
Inventar
#40 erstellt: 05. Jul 2007, 07:44
Das mit dem Antiskating leuchtet mir ein aber wie stellt man den Druck mit einer solchen Messplatte ein?
280SL
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 05. Jul 2007, 08:22

zeus@ schrieb:
Das mit dem Antiskating leuchtet mir ein aber wie stellt man den Druck mit einer solchen Messplatte ein?


Ganz einfach, besorg Dir eine. Die Anleitung steht drauf. Wenn nicht, nochmals fragen!

Viel Glück.
zeus@
Inventar
#42 erstellt: 05. Jul 2007, 08:32
Ok ich schau mich um. In der Schweiz einen passenden Shop zu finden gestaltet sich sehr schwer, man könnte meinen es gäbe hier nur noch DJ's die sich um Platten kümmern.
280SL
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 05. Jul 2007, 10:20

zeus@ schrieb:
Ok ich schau mich um. In der Schweiz einen passenden Shop zu finden gestaltet sich sehr schwer, man könnte meinen es gäbe hier nur noch DJ's die sich um Platten kümmern.


Hi, Im Versand kosten die auch so 20Euro oder noch mehr. Finde ich selbst sehr teuer, und habe deshalb auch ein schlechtes Gewissen. Allerdings hilft es ungemein. Ich würde Dir die LP auch gern auf CD überspielen, bringt aber wohl nichts

Du musst selbst wissen, welchen Stellenwert das Hobby LP für Dich hat, und wie Du die Ausgabe verbuchst. Ich hab' ja einen DUAL 704, da stimmt die Einstellung des Auflagekraft pp eigentlich immer aufs hunderstel genau. Trotzdem prüfe ich alles nach, wenn ich mir schon mal einen einen Tonabnehmer leiste (aktuell Denon DL103, toll!).

Meld Dich halt wieder, wenn Du mit der Platte noch Hilfe brauchst.

Ciao
zeus@
Inventar
#44 erstellt: 05. Jul 2007, 10:50
Die 20 Euro bezahlte ich gerne für so ne Platte denn unser Dreher ist wohl von der rusikalen Sorte. Da gibt's ne Antiskating Einstellung und ein Gewicht aber kein Rädchen oder sonst was wie ihr das immer beschreibt. Da ich zudem die empfhohlene Auflagekraft vom Hersteller nicht kenne ist so ne Platte wohl ideal. Den Tonabnehmer möchte ich nämlich nur ungern wechseln, der orgiinale passt halt einfach besser zum Gesamtbild. So wie ich dass sehe behalten wir den Dreher noch ne Weile und rüsten danach auf, inkl. Verstärker.
zeus@
Inventar
#45 erstellt: 06. Jul 2007, 15:15
Leider konnte ich meinen vorherigen Beitrag nicht editierer. Wie auch immer, welche Messplatte würdet ihr empfehlen?

http://www.recordland.ch/audiophile.htm
Jazzy
Inventar
#46 erstellt: 06. Jul 2007, 18:49
ImageHiFi Test Record.Kostet in D 35,-Euro.Ich habe diese,ist recht gut.
Hörbert
Moderator
#47 erstellt: 06. Jul 2007, 18:58
Hallo!

Leider nur noch im gebrauchten Zustand bei Ebay zu bekommen: RCA/ERATO Hi-Fi Test, ZL 30500 Doppel-LP von 1977 oder aber die dhfi Schallplatte 2 Hörtest und Meßplatte leider auch nur noch Antiquarisch zu erwerben.

MFG Günther
Jazzy
Inventar
#48 erstellt: 06. Jul 2007, 19:01
Für den Antiskatingtest(Abtastfähigkeitstest 40-100µm)ist eine gebrauchte eher sinnlos(schon zuviel Verzerrungen).
280SL
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 06. Jul 2007, 19:47

Jazzy schrieb:
Für den Antiskatingtest(Abtastfähigkeitstest 40-100µm)ist eine gebrauchte eher sinnlos(schon zuviel Verzerrungen).


Hi, ich habe die "ERATO" schon ewig, war gebraucht, funktioniert aber immer noch 1a! Die Verzerrungen setzen so plötzlich und krass ein, dass es auf den "Zustand" der Platte - in vernünftigen Grenzen - nicht ankommt. Jedenfalls reicht mein vor >15Jahren gebr. gekauftes Exemplar fett aus, die Qualitäten verschiedenster TAs gegeneinander zu prüfen. Die Werte für Trackability oder HT-Abtastung stimmen mit off. Testergebnissen überein.

Ciao
Hörbert
Moderator
#50 erstellt: 07. Jul 2007, 07:32
Hallo!

@Jazzy

Stimmt, das ist ein Risiko daß nicht auszuschlißen ist, allerdings gehören Testschallplatten gottlob nicht zu den Scheiben die rauf und runter genudelt wurden. Einige Exemplare die Bekannte von mir auf Ebay erworben haben sind durch die Bank in Ordnung. Da die Preise für Testplatten bei Ebay und auch sonst auf dem Gebrauchtmarkt derzeit im Keller sind lohnt m.E. das Risiko allemal. Von allen Testschallplatten die ich in die Hände bekommen habe war die ERATO die mit der höchsten Funktionalität. Dicht gefolgt von der dhfi 2 die leider an einem vernünftigen Antiskatingtest krankt.

MFG Günther
Pyreen
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 07. Jul 2007, 08:32
Hi,


Hörbert schrieb:
Von allen Testschallplatten die ich in die Hände bekommen habe war die ERATO die mit der höchsten Funktionalität. Dicht gefolgt von der dhfi 2 die leider an einem vernünftigen Antiskatingtest krankt.



empfehlenswert sind darüberhinaus noch die Shure TTR-117 (mit trackability-Test) und die Ortofon 0002 (mit ausführlichem Beiblatt zur Erläuterung der Testabläufe und ihres Sinns).

Viele Grüße,

Pyreen
Suche:
Gehe zu Seite: Erste Letzte |nächste|
Das könnte Dich auch interessieren:
Shure M97xE Anti-Skating bei heruntergeklappten Stabilisator
piccohunter am 06.03.2009  –  Letzte Antwort am 07.03.2009  –  6 Beiträge
Anti Skating einstellen
nizo_o am 27.11.2013  –  Letzte Antwort am 25.03.2015  –  18 Beiträge
Anti-Skating Pro-ject 9cc
Dommes am 10.10.2011  –  Letzte Antwort am 11.10.2011  –  6 Beiträge
Dual 1229 Anti Skating einstellen
Tobias2071994 am 08.09.2013  –  Letzte Antwort am 08.09.2013  –  25 Beiträge
anti skating
DrFloyd am 08.09.2004  –  Letzte Antwort am 08.09.2004  –  8 Beiträge
Technics SL-1210MK2 Anti-Skating Phänomen
Toast_r am 21.08.2006  –  Letzte Antwort am 22.08.2006  –  7 Beiträge
Dual 626 Anti-Skating defekt / falsch kalibiriert?
SiiB am 12.02.2014  –  Letzte Antwort am 08.07.2014  –  15 Beiträge
Anti Skating Gewicht mit Faden fehlt
hannes-hifi84 am 06.11.2013  –  Letzte Antwort am 07.11.2013  –  3 Beiträge
Anti-Skating einstellen
zlois am 23.01.2004  –  Letzte Antwort am 26.01.2004  –  7 Beiträge
Anti-skating defekt?
Essi110 am 19.10.2011  –  Letzte Antwort am 20.10.2011  –  3 Beiträge
Foren Archiv
2007

Anzeige

Produkte in diesem Thread Widget schließen

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • Electrocompaniet
  • Eskuche

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder806.828 ( Heute: 71 )
  • Neuestes MitgliedBabeola
  • Gesamtzahl an Themen1.344.854
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.656.147