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joba
Stammgast
#1 erstellt: 18. Jul 2007, 08:44
Hallo,

ich habe einen Thorens TD146 mit AT110E und einen Dual 601 mit Yamaha MC-9. Verstärkt wird Wahlweise mit einem Yamaha AX500 (der hat u.a. einen guten MM/MC Vorverstärker) oder einen AGI511 (nur MM). Da ich aber die Umstöpselei satt bin, wenn ich zwischen den beiden palttenspielern wechseln will, dachte ich an einen zusätzlichen Phono preamp.

er sollte nicht teuer sein und muss nicht unbedingt MC tauglich sein. Hängt halt vom preis ab.
MikeDo
Inventar
#2 erstellt: 18. Jul 2007, 11:19
Hallo Joba.

Was ist denn nicht teuer?
Wenn ich unter 100 Euro bleiben will, dann kann ich Dir entweder den hier empfehlen, kann aber trotzdem MC:

NAD PP2

oder den SUPA 2.0 MM von Horman-Audio. Ist ein Auslaufmodell und man müsste wirklich ein Schnäppchen machen können. Einfach anrufen und nach Restbestände fragen. Ich hatte den 2.0 G MC und der war spitze.

Hormann-Audio


umzugsfahrer
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 18. Jul 2007, 12:03
Hi,

da der Yamaha ein Vollverstärker und die AGI511 ein Vorverstärker (mit übrigends sehr, sehr gutem Phonoteil) ist - häng den AGI über die Endstufenausgänge an einen Hochpegeleingang des Yamaha --> Ende mit umstöpseln.

Gruß
Mark

Ach ja, wir hatten den Agi vor einiger Zeit im Rahmen eines Hifistammtisches gegen eine Cyrus Phonostufe (1000 Euro) getestet --> keine Chance für den Cyrus
vampirhamster
Inventar
#4 erstellt: 18. Jul 2007, 12:27

umzugsfahrer schrieb:
Hi,



Ach ja, wir hatten den Agi vor einiger Zeit im Rahmen eines Hifistammtisches gegen eine Cyrus Phonostufe (1000 Euro) getestet --> keine Chance für den Cyrus


Yup,
der NAD PP2 duerfte klanglich erst recht nicht den verbautem Phonovorstufen das Wasser reichen, selbst dem des AX-500 liegt er allenfalls gerade mal gleich.

Die Phonovorstufen von Pro-Ject (auch in der Preisklasse) und NAD klingen erbaermlich schwach, hatte beide zum Vergleich hier und sie gingen beide zurueck an meinen Haendler.
MikeDo
Inventar
#5 erstellt: 18. Jul 2007, 12:47

vampirhamster schrieb:

umzugsfahrer schrieb:
Hi,



Ach ja, wir hatten den Agi vor einiger Zeit im Rahmen eines Hifistammtisches gegen eine Cyrus Phonostufe (1000 Euro) getestet --> keine Chance für den Cyrus


Yup,
der NAD PP2 duerfte klanglich erst recht nicht den verbautem Phonovorstufen das Wasser reichen, selbst dem des AX-500 liegt er allenfalls gerade mal gleich.

Die Phonovorstufen von Pro-Ject (auch in der Preisklasse) und NAD klingen erbaermlich schwach, hatte beide zum Vergleich hier und sie gingen beide zurueck an meinen Haendler.


Man sollte dem Ausgangspost entnehmen, dass der Fredersteller einen "sollte nicht teuer sein" Pre prädestiniert, respektive sucht.

Sicher, ansonsten hätte ich den Aqvox Phono 2Ci MK II am besten in symmetrischer Konfiguraton empfohlen.
Nach "oben" geht immer!!


raphael.t
Inventar
#6 erstellt: 18. Jul 2007, 13:17
Hallo Joba!

Wer einen AGI 511 besitzt, warum sucht der eine billige Phonostufe?!
Irgendwie verstehe ich das nicht...gut, ich spiele auch nicht immer über mein bestes Equipment...

Grüße Raphael
joba
Stammgast
#7 erstellt: 18. Jul 2007, 15:48
Ihr seid echt fantastisch. Das mit dem phonoteil am AGI sehe ich auch so. als endstufe habe ich da gerade einen quad 405 dran, die mir aber zu sehr rauscht. muss wohl mal zum richten. deswegen und weil eben kein MC eingang verbaut ist benutze ich im moment den yamaha.
aber mit der lösung von umzugsfahrer schlage ich natürlich zwei fliegen mit einer klappe und kann meinen AGI weiter benutzen. dass der preamp out an einem der hochpegel des AX funktionieren würde hätte ich auch nicht gedacht. wieder mal was gelernt.

wenn dann mal wieder geld und lust ausreichen, könnte ich mir eine neue endstufe zulegen (oder den QUAD modden lassen) und noch in einen MC vorverstärker investieren.

hat jemand eine idee welche endstufe im 150€ segment (gebraucht) zum AGI passen würde? sollte weniger rauschen als der quad405 und vllt auch etwas analytischer (sprich presenter in den Höhen) sein. dann könnte ich auch wieder mit meinem besten quipment hören!

viele grüsse

joba
TomSawyer
Stammgast
#8 erstellt: 18. Jul 2007, 17:03
Hallo,

wie wäre es mit einer Umschaltbox zwischen den beiden Plattenspielern?

LG

Babak
joba
Stammgast
#9 erstellt: 18. Jul 2007, 21:40
Das geht nicht weil der eine mit einem MC und der andere mit einem MM System bestückt ist.
TomSawyer
Stammgast
#10 erstellt: 19. Jul 2007, 08:18
Hi

Noch ein Gedanke.

Wenn du eh schon so ein gutes Phonoteil hast, das aber nur MM kann, tausch das MC gegen ein High-Output MC ein.
Danns chaltest du die Plattenspieler mit der Umschaltbox

Kommt Dir billiger als in Phono-Pres zu investieren und Du kannst klanglich einen großen Sprung nach vor machen, und du nutzt dein gutes Phonoteil besser aus.


LG

Babak
jopetz
Inventar
#11 erstellt: 19. Jul 2007, 10:08

TomSawyer schrieb:
...tausch das MC gegen ein High-Output MC ein. Dann schaltest du die Plattenspieler mit der Umschaltbox Kommt Dir billiger als in Phono-Pres zu investieren und Du kannst klanglich einen großen Sprung nach vor machen, und du nutzt dein gutes Phonoteil besser aus.


... nur dass ...

a) das high output MC erst mal Geld kostet, und zwar vermutlich mehr, als er für sein altes MC bekommen wird.

b) HO MCs systembedingt mit mehr Wicklungen arbeiten müssen (irgendwoher muss die höhere Spannung ja kommen) und also zumindest theoretisch den Vorteil der geringeren bewegten Masse wieder her geben.

c) mir die Umschaltbox, gerade im schwachen Phono-Signalweg, nicht gerade audiophil vorkommt.

Aber es gibt hier ja viele, die mehrere Plattenspieler betreiben -- vielleicht ist mein Vorbehalt vor einem Umschalter also völlig unbegründet.

Gruß,
Jochen


[Beitrag von jopetz am 19. Jul 2007, 10:09 bearbeitet]
TomSawyer
Stammgast
#12 erstellt: 19. Jul 2007, 10:17
Hallo


jopetz schrieb:

TomSawyer schrieb:
...tausch das MC gegen ein High-Output MC ein. Dann schaltest du die Plattenspieler mit der Umschaltbox Kommt Dir billiger als in Phono-Pres zu investieren und Du kannst klanglich einen großen Sprung nach vor machen, und du nutzt dein gutes Phonoteil besser aus.


... nur dass ...

a) das high output MC erst mal Geld kostet, und zwar vermutlich mehr, als er für sein altes MC bekommen wird.

b) HO MCs systembedingt mit mehr Wicklungen arbeiten müssen (irgendwoher muss die höhere Spannung ja kommen) und also zumindest theoretisch den Vorteil der geringeren bewegten Masse wieder her geben.

c) mir die Umschaltbox, gerade im schwachen Phono-Signalweg, nicht gerade audiophil vorkommt.

Aber es gibt hier ja viele, die mehrere Plattenspieler betreiben -- vielleicht ist mein Vorbehalt vor einem Umschalter also völlig unbegründet.

Gruß,
Jochen



ad a)
Das HO MC kostet u.U. weniger als ein neuer Phono-Pre. Und wenn man noch ein paar Euros für das alte MC bekommt...

ad b)
Diese theoretischen Argumente kommen immer wieder, in der Praxis sind es Nuancen (ich habe zB. das Benz Micro MC Gold mit der HO-Variante MC Silver verglichen).
Oft sind sie besser als viele MM's in der gleichen Preisklasse (von der Theorie immer noch weniger bewegte Masse als bei MM).

ad c)
Wenn die Box so gut gearbeitet ist wie der Schalter für den Eingang am Vorverstärker, geht das schon.
QED hat sich auf hochwertige Umschaltboxen spezialisiert.

LG

Babak


[Beitrag von TomSawyer am 19. Jul 2007, 10:19 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 19. Jul 2007, 15:00
Hallo!

High-Output MCs haben m.E. nur einen einzigen echten Nachteil. Sie sitzen von der Ausgangsspannung her gesehen quasi "zwischen den Stühlen" man muß bei einem MM-Entzerrer schon ziemlich aufdrehen um mal etwas Lauter damit hören zu können und an MC-Stufen sind sie viel zu Laut und obendrein Fehlangepasst. Ihr unbestreitbarer Vorteil liegt dagegen in ihrer Kapazitätsunempfindlichkeit. Verluste durch eine Umschaltbox sind eher unwahrscheinlich, das müßten schon die allerletzten Umschalter, oder aber eine recht Abenteuerliche Verdrahtung sein falls sie doch eintreten würden.

MFG Günther
jopetz
Inventar
#14 erstellt: 19. Jul 2007, 15:05
Dann is ja gut und Asche auf mein unwissendes Haupt!


Jochen
joba
Stammgast
#15 erstellt: 20. Jul 2007, 13:35
So jetzt habe ich mal meine Anlage umgebaut, so dass der Thorens/AT110E (MM) über den AGI läuft und von dort in den ymaha und der dual 601/MC-9 direkt über den Yamaha. das MM signal läuft dabei vom AGI/EQ Ausgang und einen hochpegeleingang in den Yamaha und wird dort verstärkt. bisschen umständlich aber es läuft un gar nicht mal schlecht.
während die thorens/AT110E Kombi vorher als die noch über den MM des Yamaha laufen musst vom DUAL/MC9 ziemlich auf die plaätze verwisen wurde, finde ich dass das MM system nun deutlich an boden gut gemacht hat.
der MM eingang am AGI ist wirklich prima! die beste variante auf lange sicht ist dann sicher neue endstufe und einen sehr guten MM tonabnehmer, damit ich den AGI richtig nutzen kann.

ich hatte dass zwar schon einmal gefragt aber hat jemand eine idee für eine gebrauchte endstufe bis 150€, die einen höheren rauschabstand und eine bessere höhenauflüösung als eine QUAD 405 hat?


[Beitrag von joba am 20. Jul 2007, 13:36 bearbeitet]
TomSawyer
Stammgast
#16 erstellt: 20. Jul 2007, 15:36
Hallo,

es gibt ja auch T-Cinch-Stecker, also von 2 auf einen.

könte man nciht 2 Plattenspieler an sowas anstecken und dann in den Phono-Eingang gehen?

Bräuchte es einen Umschalter?

LG

Babak
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 20. Jul 2007, 20:48
Hallo!

@TomSawyer

Das einfache Zusammenschalten über einen Y-Stecker klappt bei Tonabnehmern nicht, das sind keine Halbleiterausgänge mit einer festen Impendanz sondern zwei Generatoren die sich wechselweise beeinflussen und deren Innenwiderstand ungleich geringer ist als der Eingangswiderstand der nachfolgenden Schaltung. Zwar würde an den Tonabnehmern keine Schäden entstehen aber das Ergebniss würde auch nicht deinen Erwartungen entsprechen. Ich habe es zwar noch nie ausprobiert und kann dir also nicht genau sagen welche Effekte im einzelnen auftreten würden aber die Spulen der Generatoren würden auf jeden Fall miteinander in Interaktion treten und es käme zu Resonanzeffekten mit auswirkungen auf die Ausgangsspannung und den Frequenzgang.

MFG Günther
TomSawyer
Stammgast
#18 erstellt: 21. Jul 2007, 13:48
Hallo Günther,

danke für die Erklärung.

Wofür gibt es diese Teile eigentlich?

LG

Babak
Hörbert
Moderator
#19 erstellt: 21. Jul 2007, 16:37
Hallo!

Y- respektive T- Adapter sind für den Einsatz bei Hochpegelgeräten gedacht und im großen ganzen funktioniert das da auch. Es gibt bei einigen wenigen Geräten damit ein Problen wenn diese etwas Exotische Ausgänge haben. Bei Schallplattenspielern sind sie allerdings -wie schon gepostet- nicht zu empfehlen.

MFG Günther
TomSawyer
Stammgast
#20 erstellt: 21. Jul 2007, 18:10
Hallo Günther,

danke, wieder was gelernt.

LG

Babak
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