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Infos zu AKAI AP-306C gesucht / DD-Plattenspieler

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Autor
Beitrag
tobitobsen
Inventar
#1 erstellt: 29. Sep 2007, 08:09
Hallo,

ich suche Informationen über den o.g. Plattenspieler.

Insbesondere würde mich auch interessieren, ob jemand weiß, ob Akai diesen Dreher selbst gebaut hat oder ob es irgendein Derivat ist.

Ferner wäre es toll, wenn jemand den Tonarm identifizieren kann.

Baujahr und Neupreis wären gut.


Shot at 2007-09-29


Shot at 2007-09-29


Shot at 2007-09-29
tri-comp
Stammgast
#2 erstellt: 29. Sep 2007, 12:22
Hi,

My Akai AP-206 has a tone-arm just like the one on AP-306.
Why do you think is't NOT Akai?
I see the shell on your tone-arm is a Hitachi, but that's just because someone replaced the original shell. The arm itself seems to be original.
In my opinion it was build entirely by Akai.

Kind regards,

/tri-comp.

I can post pictures of my AP-206 if you like. It's a silver-model.
It hasn't been restored/cleaned yet, but you will see what's important

EDIT:
Forgot to say: It's a 1981-Model


[Beitrag von tri-comp am 29. Sep 2007, 12:25 bearbeitet]
MC_Shimmy
Inventar
#3 erstellt: 29. Sep 2007, 13:17
Hallo Tobi,

das Baujahr dürfte 1978/79 sein:
Akai-Katalog '79 @telefunken.te.funpic.de
Beim Neupreis war ca. 600-700 DM - wenn ich mich recht erinnere.

Baugleiche Modelle anderer Hersteller sind mir bislang noch nicht aufgefallen.

Gruß
Martin
tobitobsen
Inventar
#4 erstellt: 29. Sep 2007, 15:19
[quote]

Why do you think is't NOT Akai?

[/quote]
Just a guess, because japanes turntables sometimes used OEM-stuff, espacially for the tonearms (e.g. Jelco, Acos)


[quote]I see the shell on your tone-arm is a Hitachi, but that's just because someone replaced the original shell. The arm itself seems to be original.[/quote]

I put the Hitachi-Headshell on tonearm just to test the turntable. I also have the original headshell and system. Unfortunetly the stylus is broken off.


[quote]In my opinion it was build entirely by Akai.[/quote]

I have no evidence of the opposite.


[quote]I can post pictures of my AP-206 if you like. It's a silver-model.
It hasn't been restored/cleaned yet, but you will see what's important [/quote]

EDIT:
Forgot to say: It's a 1981-Model[/quote]

Not necessa´ry. The catalogue shows good information.


[Beitrag von tobitobsen am 29. Sep 2007, 18:44 bearbeitet]
tobitobsen
Inventar
#5 erstellt: 29. Sep 2007, 15:22

MC_Shimmy schrieb:
Hallo Tobi,

das Baujahr dürfte 1978/79 sein:
Akai-Katalog '79 @telefunken.te.funpic.de
Beim Neupreis war ca. 600-700 DM - wenn ich mich recht erinnere.

Baugleiche Modelle anderer Hersteller sind mir bislang noch nicht aufgefallen.

Gruß
Martin



Schöner Link , danke!
directdrive
Inventar
#6 erstellt: 30. Sep 2007, 14:41
Moin,

bis auf den Antrieb und den Teller waren alle drei zeitgleich angebotenen Akais, also AP-100, AP-206 und AP-306 weitestgehend baugleich. Den riemengetriebenen AP-100 gab es mit anderem Arm später von Tensai als Model TD-861.
Einen sehr ähnlichen Tonarm findet man übrigens auf dem ADC Accutrac 4000
Ob die naheliegende Idee, daß der Arm bei ADC-Japan, einer Tochter der britischen BSR, gefertigt wurde, zutrifft, weiß ich leider nicht.
Der APC-100 hat, wenn ich mich recht erinnere, einen Synchronmotor von Matsushita und auch der 206 DD-Motor kommt von dort.
Interessant sind auch die Abtaster - Doppelmagnetsystem, wie bei Audio Technica, allerdings gibt es bei AT kein baugleiches System.

Auch frühere Akai-Modell weisen Bauteilgleichheiten, so z.B. zu Sansui auf, wirklich baugleiche Geräte gibt es aber nicht, allgemein waren die Akais schon sehr eigenständig.

Ob sich Akai jetzt die Teile zuliefern liess und im eigenen Werk montiert hat oder ob komplette Geräte bezogen wurde? Keine Ahnung, sorry. Klingen tun sie auf jeden Fall ziemlich anständig.

Gruß, Brent
tobitobsen
Inventar
#7 erstellt: 30. Sep 2007, 19:18
Hallo Brent,

vielen Dank für die Infos.

Der ADC-Tonarm sieht dem des Akai schon verdammt ähnlich.

Kennst Du auch das von Akai montiert System (Akai 100 irgenddwas)? Meinst Du es würde sich lohnen, hier mal nach einer neuen Nadel zu forschen?

Ansonsten macht der Akai auf mich auch einen sehr guten Eindruck. Bis auf die Tonarmbasis aus Plastik. Alles andere ist gut verarbeitet und wertig. Zum Klang kann ich noch bicht allzu viel sagen, da er noch nicht optimal eingestellt und bestückt ist.

Eigenständig sieht er aus, das stimmt, deshalb habe ich ihn auc gekauft. Mir waren nur keine längeren Versuche von Akai bekannt in den Plattenspielermarkt mit hochwertigen produkten einzudringen.

Ich werde hier noch mal berichten, wenn ich das schöne Stück vollwertig am Start habe.

Gruß

Tobias
tobitobsen
Inventar
#8 erstellt: 20. Okt 2007, 21:03
Hallo,

ich habe mir für den Akai jetzt eine Nachbaunadel von Pfeiffer besorgt. Damit spielt er sehr oredentlich und macht Spaß.

Mehr zu Akai und diesem Plattenspieler in diesem Thread:

http://hifi-classic.de/forum/index.php?topic=778.40
directdrive
Inventar
#9 erstellt: 23. Okt 2007, 08:16
Ächz,

nach einer gesundheitlich bedingten kleinen Zwangspause ein Nachtrag:

Die in den Akai AP-100, 206 und 306 verbauten Tonabnehmer wurden von der Firma Piezo als YM-308 II angeboten.



Von Piezo gab es als YM-308IIE und YM-308IIX auch Versionen mit elliptischem und Shibata-Schliff

Grüße von Brent
mediahead
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 13. Aug 2009, 00:02

directdrive schrieb:


Die in den Akai AP-100, 206 und 306 verbauten Tonabnehmer wurden von der Firma Piezo als YM-308 II angeboten.

Von Piezo gab es als YM-308IIE und YM-308IIX auch Versionen mit elliptischem und Shibata-Schliff

Grüße von Brent


Hallo Brent! Hi all! Weiss jemand mehr über diese TAs? Ich finde die ganz interessant und könnte ggf. eines mit Shibata-Nadel bekommen. Was würde man dafür sinnvollerweise noch ausgeben? Gruß, Ralf
directdrive
Inventar
#11 erstellt: 13. Aug 2009, 06:23
Hallo Ralf,

das YM-308IIX hatte 1979 einen Neupreis von ungefähr DM 200,-, YM-308II und YM-308IIE lagen unter 100,- DM.

Ein gut erhaltenes gebrauchtes YM-308IIX dürfte irgendwo um die 20,- EUR kosten, sehr gefragt sind die Teile nicht. Ein neues Exemplar (NOS, alter Lagerbestand) mag 50,- EUR wert sein, angesichts mangelnden Angebots ist das aber eher geraten - die Hälfte oder das Doppelte können ebenfalls ein korrekter Preis sein, letztlich wird dieser durch die Nachfrage bestimmt.

Grüße, Brent
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