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Suche (Allround-) Tonabnehmer bis 100€

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Sathim
Inventar
#1 erstellt: 29. Okt 2007, 23:03
Hallo zusammen,

seit einiger Zeit macht mein treuer alter Sherwood LPP Mucken, ich kann den Zeitpunkt nicht genau festmachen,
aber irgendwann klang es auf einmal untenrum etwas dünner und die Höhen (speziell Becken) klingen sehr spitz.

Am Aufbau habe ich nichts verändert, er hängt nach wie vor über einen NAD PP2 an meinem Onkyo 674 und meinem KHV.

Da der Dreher schon über 10 Jahr auf dem Buckel hat denke ich mal, dass der Tonabnehmer scheinbar altersschwach ist ...
(Ich habe den Dreher erst vor etwas über einem Jahr von meinem Vater übernommen,
der ihn aber auch schon seit 4 oder 5 Jahre nicht mehr genutzt hat.)

Was ich höre ist breit gefächert, über ruhige akustische Sachen bis hin zu räudigem Black Metal.
Wichtig wäre mir vor allem eine gute Auflösung und angenehme Höhen, klingelnde Becken und scharfe S habe ich ja jetzt zur Genüge

Da ich nun von der Materie rein gar keine Ahnung habe, bitte ich schonmal um Verzeiung
für die notwendigen Informationen, die ich weggelassen habe.

Ausgeben will ich maximal 100€, dafür sollte doch schon einigermaßen was machbar sein, hoffe ich

Gruß und Dank
Sathimas
Soulific
Stammgast
#2 erstellt: 30. Okt 2007, 16:30
MAgst du kurz verraten, welchen Sherwood Plattenspieler du dein Eigen nennst. Dann kann man besser Tipps zum passenden Tonabnehmer geben.

Lieben Gruß,
Sebastian
Sathim
Inventar
#3 erstellt: 30. Okt 2007, 16:47
Ach, ich Dödel ...

Wusste doch, dass ich irgendwas vergessen habe

Es handelt sich um einen Sherwood PM9800.
Dieser hier: http://www.ciao.de/Sherwood_PM_9800__Test_2323936
Hier ist nochmal ein besseres Bild dabei
http://cgi.ebay.at/T...035283QQcmdZViewItem
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 30. Okt 2007, 19:29
Hallo!

Der auf deinem Sherwood PM9800 verbaute S-Tonarm dürfte zur Mittelschweren bis Schweren Sorte gehören. Daten über den Tonarm (vor allem effektive bewegte Masse) hast du wohl nicht? Im Zweifelsfall würde ich an deiner Stelle die effektive bewegtew Masse des Tonarmes selbst ermitten. Das geht mit einer Digitalwaage recht gut, erstmal Headshell und KJontergewicht abschrauben und den Tonarm mit der Spitze auf die Waage legen, dann das Gewicht der Headshell ohne System dazurechnen und schon hast du die eff. Masse +/- ein Gramm. Ohne diese Angabe ist ein Ratschlag bezüglich eines passenden Systems ein Lotteriespiel da System und Tonarm zusammenpassen sollte.

MFG Günther
lini
Inventar
#5 erstellt: 30. Okt 2007, 19:41
Sathimas: Wenn Dir der Klang des Gerätes mit dem Original-Tonabnehmer früher gefallen hat, würd ich mir an Deiner Stelle das Leben leicht machen und einfach nur den Nadeleinschub gegen einen neuen tauschen. Das geht bei nahezu allen MMs, während wechselbare Nadeleinschübe bei MCs eher seltene Ausnahmen darstellen - aber ein Moving-Coil-System als Original-Bestückung ist bei einem Plattenspieler dieser Preisklasse eh höchst unwahrscheinlich. Damit wäre der Tonabnehmer jedenfalls wieder so gut wie neu, denn der Rest des Systems (also der Body/Korpus) sollte praktisch keine altersbedingten Verschleißerscheinungen zeigen. Das einzige, was man da mal checken und gegebenenfalls von Korrosions-/Oxidationsspuren oder sonstigen Verunreinigungen befreien sollte, sind die vier Anschlusspins des Systems und die entsprechenden vier Kabelschühchen der Headshell/des Tonarms. Achja, und die Ersatznadel sollte nach Möglichkeit natürlich ein Original-Teil vom Plattenspieler- oder System-Hersteller sein, denn Nachbaunadeln von Drittherstellern sind gerne mal von minderer Qualität.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Soulific
Stammgast
#6 erstellt: 31. Okt 2007, 22:38
Original Austauschnadel oder ein Audio Technica AT-110E oder AT-120E, wenn du dich verbessern willst. Mehr würde ich in den Sherwood nicht investieren.

Gruß,
Sebastian
Sathim
Inventar
#7 erstellt: 31. Okt 2007, 22:46
Ich wollte mich schon gerne verbessern

So wie du es schreibst, kann ich die Audio- Technica Abnehmer problemlos an meinem Sherwood montieren?
Die Auflagekraft ist ja in einem weiten Bereich einstellbar, eine Umdrehung des Gewichtes macht 2,5 (Einheit?)
und es "passt" quasi vier mal hinten auf das Gewinde. Macht 10 "was auch immer"

Das 120E System habe ich auf die Schnelle so für rund 80€ gefunden, was ja auch prima im Preisrahmen liegt.
Viel mehr als das wollte ich sowieso nicht ausgeben.
Sathim
Inventar
#8 erstellt: 04. Nov 2007, 20:39
*schieb*

Ich muss nochmal nachfragen - kann ich den AT Abnehmer problemlos montieren?

Braucht ihr für die Antwort noch mehr Informationen?
Ich kann auch gerne Fotos von der Aufnahme usw machen.
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 05. Nov 2007, 00:46
Hallo!

Wie ich dir oben schon gepostet habe braucht es für einen zutreffenden Tipp bezüglich eines Tonabnehmers die kenntniss der effektiven Masse des Tonarmes, ansonsten spielst du Lotto. Wie man diese eff. Masse -falls man die Daten nicht aus dem Manual oder dem Netz bekommen kan-, selbst bestimmt habe ich oben ebenfalls schon gepostet. Das AT-110E lässt sich in Tonarme bis zu einer eff. Masse von ca. 12 Gramm oder leichter gut einsetzen, das AT-120 bis 13 Gramm. Bei Tonarmen mit höherer eff. Masse sind diese Systeme eigentlich nicht mehr geeignet.

MFG Günther
baerchen.aus.hl
Inventar
#10 erstellt: 05. Nov 2007, 02:12
Hallo,

dieser Tonarm wird wohl schon diverse Jahre in Sherwood PPS verbaut. In meinem alten PM8850 ist er auch eingebaut . Ich hab mal in meine BDA geschaut, die effektive Tonarmmasse ist dort nicht aufgelistet, jedoch das zulässige Gewicht des Tonabnehmers: 3-8 gr. Ich betreibe an meinem PPS den Ortofon MC Nr.2 der liegt jedoch auserhalb deines Rahmens. Bevor ich den hatte, hab ich kurzeitig meinen alten Denon DL110 dran gehabt. Das ist ein gutes, klanglich unaufdringliches Allroundsystem mit guter Räumlichkeit. Könnte auch etwas für ich sein. Neben den Audio Technica 110 oder 120 kämen, wenn du einen angenehm runden Klang haben möchtest bei max 100 Euro z.B. auch das Grado Prestige Green oder Blue in Frage. Hier noch eine günstige Quelle: http://www.audiovisi...ody_tonabnehmer.html

Gruß
Bärchen
Metal-Max
Inventar
#11 erstellt: 05. Nov 2007, 08:51
Ich werfe hier einfach mal das Nagaoka MP11 in den Raum. Bei William Thakker kommt das um 75€, passt also genau in den Preisrahmen.
Es klingt insgesamt ausgewogen und hat, was ich bei TAs aufgrund meines Musikgeschmacks sehr schätze, furztrockene, klar definierte Bässe. Außerdem kommt es sehr gut mit etwas abgespielteren Platten zurecht. Ich würde es jederzeit wieder kaufen.
cannonball_add
Stammgast
#12 erstellt: 05. Nov 2007, 10:40
Hallo zusammen,

ich kann noch das Rega Bias 2 empfehlen. Ein recht unkritisches System, leicht zu montieren und gut geeignet für den Sherwood-Tonarm. Für den Preis von knapp 100 Euro wirklich ein guter Kauf, prima geeignet für akustische, dynamische Musik. Qualitativ liegt es etwas über dem AT 120, würde ich mal sagen.

Grüße aus München
Michael
Sathim
Inventar
#13 erstellt: 05. Nov 2007, 17:38
Aaaaaaaaah - ihr habt doch einen

Wie soll ich mich jetzt noch entscheiden???

Hat jemand mal nen Link zu Erfahrungsberichten?
(Bitte keine Zeitschriftentests ...)
Metal-Max
Inventar
#14 erstellt: 05. Nov 2007, 17:41
Die AT-Systeme klingen tendeziell höhenbetont, das Nagaoka eher fett. Gut auflösen tun beide, ist halt Geschmackssache. Z um Rega kann ich nichts sagen.
baerchen.aus.hl
Inventar
#15 erstellt: 05. Nov 2007, 22:01
Hallo,

zwar keine Erfahrungsbericht aber recht informativ:
http://www.phonophono.de/pdf/phono_katalog_tonabnehmer.pdf

Gruß
Bärchen
torbi
Inventar
#16 erstellt: 05. Nov 2007, 22:54
N'Abend zusammen,

wie w#äre es denn mit dem Shure M97xE?

Wenn Deine Anlage eher "hell" abgestimmt ist, wäre das aus meiner Sicht eine gute Wahl. Tastet gut ab, klingt etwas "gemütlich", aber echt nicht übel. Shure empfiehlt es als Ersatz für ein abgenudeltes V15 III, viele Amis schwören drauf.

Lg,
Torben
Sathim
Inventar
#17 erstellt: 08. Nov 2007, 21:32
Hmm, von wegen Abstimmung der Anlage - da habe ich ein Problem.

Ich habe einmal das KH- Setup mit einem DT880, der schon eher als hell zu bezeichnen ist, Höhenbetonung geht schonmal gar nicht.

Auf der anderen Seite steht meine Wharfedale Evos, die eher warm abgestimmt sind, allerdings sollen die in absehbarer
Zeit durch aktive LS ersetzt werden, die (wie Monitore es sein sollten) neutral sein werden.

Hat nicht vielleicht doch jemand eine Seite, auf der man ohne Interpretationsgeschick (wie bei Phonophono) was über den
Klang der Systeme nachlesen kann? Ich meine ich glaube kaum, dass es in der Preisklasse soooo irre Unterschiede geben wird,
aber ich habe jetzt z.B. schon Abweichungen von bis zu 10dB in der Kanaltrennung gesehen, die ja wohl fürs Stereobild wichtig ist.

Eine weitere Frage hätte ich dann auch gleich mal noch - wie stelle ich denn dann das Gegengewicht des neuen TA
korrekt ein? Ich meine mir fehlt ja einfach die Referenz - muss ich dann wiegen? Entschuldigung, aber ich bin
da eben total planlos - wie es Noobs nunmal so sind
baerchen.aus.hl
Inventar
#18 erstellt: 08. Nov 2007, 22:44
Hallo,

ich hab zwar keinen Internetlink parat aber evtl hilft ein kleiner Erfahrungsbericht meinerseits.

Über lange Jahre hat sich bei mir das Denon DL110 hervoragend bewährt.Ich hatte Boxen unterschiedlicher Charaktäre und Größen und hörte über Jahre Musik quer durch den Garten bis sich der Hang zur Klassik durchsetzte. Auch verschiedene Verstärker zierten mein Rack. Aber einer hat alle "Epochen" mitgemacht das Denon DL 110. Zunächst auf dem Denon DP 23F montiert, später auch kurzfristig auf meinen jetzigen schönen alten Sherwood. Das Denon hat eine schöne Räumlichkeit und eine angenehme nicht nervende Auflösung und komm wirklich mit fast allem zurecht. Kann ich Dir guten Gewissens empfehlen. Ist übrigens ein sogenanntes MCHO System und wird am MM-Anschluß betrieben.

Gruß
Bärchen

Edit: In der BDA meines alten Sherwood ist der Einbau des Tonabnehmers und die Justage des Tonarms gut beschieben. Da sich unsere PSP's sehr ähneln und außerdem den gleichen Tonarm haben, dürfte das übertragbar sein. Kann ich dir gerne als PDF-File zukommen lassen. PM oder Mail genügt


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 08. Nov 2007, 23:11 bearbeitet]
Sathim
Inventar
#19 erstellt: 12. Jan 2008, 13:12
So, nach einigen Verwirrungen habe ich heute endlich meinen neue TA bekommen - ein Denon DL110.
Nach einiger Recherche hier im Forum und im Netz habe ich mich für diesen entschieden.

Jedenfalls ich ich vollends zufrieden mit dem Teil.
Ich habe mir ein paar meiner eher kritischen Schallplatten rausgesucht und angespielt.
(stark verzerrte Gitarren, sehr schnelle, trotzdem fette Basedrums + Bassgitarre - kurzum - Black Metal!)
Der Unterschied zum alten TA von Sherwood wird sofort deutlich:

Die Höhen sind wesentlich entspannter, kein Beißen, kein Zischen mehr - wobei Becken und Percussion aber besser hervorkommen.
Im Bass ist die Auflösung und "Geschwindigkeit" besser, sehr schnelle Basedrums bei gleichzeitig prägnanter Bassgitarre
sind mit dem Sherwood TA oft ein wenig verschwommen, also unpräzise geworden, das passiert nun nicht mehr.

Die Punkte in denen ich mir eine Verbesserung erhofft habe, sind also erfüllt.

Weiter will ich mich mit der Klangbeschreibung nicht aus dem Fenster lehnen, für Sachen wie Räumlichkeit usw.
brauche ich einen A/B- Vergleich, was sich ja aber bei Tonabnehmern nur mit 2 ansonsten identischen Plattenspielern realisieren lässt.

Vielen Dank auch nochmal an Bärchen.aus.hl für die Zusendung der Montageanleitung für den TA!
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