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Erfahrungen mit Hormann SUPA PhonoPreamp

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Autor
Beitrag
FritzS
Stammgast
#1 erstellt: 29. Jan 2008, 11:54
Hallo,
welche Erfahrungen habt Ihr mit Hormann SUPA PhonoPreamp's

Speziell mit
SUPA Phonoamp 2.0 MM/MC
SUPA Phonoamp 3.0 MM/MC
SUPA 3.0 SL
SUPA 4You

Fertiggeräte und Selbstbaukits

Wie sind diese im Vergleich zu anderen Phono Preamps?
Ich kenne die Ranglisten aus Audio und Stereoplay.
F-Bass
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 29. Jan 2008, 12:58
Hallo,

ich besitze einen SUPA 2.0G seit ca. einem halben Jahr und kann nur positives berichten.
Die Einstellmöglichkeiten sind sehr vielfältig so dass man jeden beliebigen Tonabnehmer damit betreiben kann.
Ich habe meinen so eingestellt, dass die Lautstärke von Platte und CD nahezu gleich ist.

Als Vergleich hatte ich eine Pro-Ject PhonoBox und verschiedene Phono Eingänge von Verstärkern z.B. Accuphase E-206, da hat mir der SUPA immer besser gefallen.

Gruß Ralf
incitatus
Inventar
#3 erstellt: 29. Jan 2008, 13:06
Hallo Fritz,

ich habe den Supa 2.0 G (MM+MC) gehabt.

Haptik:

Wirkt billig; die Erdungsverbindung sitzt viel zu nah an der Spannungsversorgung; die Stecker lassen sich nur schwer einstecken.

Optik:

Ein Kasten aus Strangguss und sieht aus, wie ein Laborgerät der billigen Sorte. Deckel und Rücken wenig passgenau gearbeitet. Mein neuer Supa war schon im Anlieferungszustand verkratzt. Die angeblich blaue Leuchtdiode war grün.

Optik innen: alles sauber gelötet; die Widerstände sind allerdings nur schlecht steckbar. Man muss diese vorher zurechtbiegen.

Netzteil:

Billigstnetzteil aus Fernost mit entsprechender Wertanmutung.

Klang: wenig Auflösung; bassarm. Keine Dynamikrakete.

Fazit: Alles in allem war ich enttäuscht und habe ihn wieder verkauft.
F-Bass
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 29. Jan 2008, 14:23
@incitatus

Ich kann dir in allen Punkten irgendwo Recht geben außer was deine Klangbeschreibung betrifft.
Ich habe sehr viel mit verschiedenen Widerstandskombinationen getestet bis ich zufrieden war.
Und dies waren nicht immer die, in der Beschreibung angegebenen.
Der Klang wurde dadurch erheblich beeinflusst. Von Bassarmut nun keine Spur.

Gruß Ralf:prost
Capitol
Stammgast
#5 erstellt: 29. Jan 2008, 14:55
Hallo! Ich habe ein Supa 2.0. Das umstecken der Widerstände ist fummelig. Das Netzteil ist billig gemacht. Es hat gedauert bis ich die richtige Einstellung für ein Goldring System raus hatte. Aber vom Klang her ist es jetzt gut. Besser als ein Nad PP2 ist der Supa auf jeden Fall vom Klang her. Aber der Nad ist besser verarbeitet. Gruss Uwe
jopetz
Inventar
#6 erstellt: 29. Jan 2008, 15:08
Hallo Fritz,

ich hatte einen Supa 3.0 und habe jetzt die SL Variante.

Ich gebe Incitatus insofern recht, als du kein Design-Schmuckstück bekommst. Aber bei mir passt alles gut, die Stecker sitzen sehr gut und auch die Masseverbindung ist kein Problem (auch wenn die Stecker wegen der geringen Baugröße recht eng sitzen). Das Netzteil macht optisch nicht viel her aber es ist m.E. ausreichend dimensioniert und verrichtet seinen Dienst völlig problemlos.

Die Anpassung ist beim 3.0 etwas anders gelöst als beim 2.0, hier läuft es über Blindstecker, in die man die nötigen Widerstände etc. einlöten muss. Wer das nicht selbst machen will oder kann, kann von Herrn Hormann auch für recht moderates Geld konfektionierte Stecker bekommen.

Klangunterschiede zwischen 3.0 und 3.0 SL konnte ich allenfalls erahnen. Vielleicht noch etwas mehr Details und noch weniger Grundrauschen (welches aber auch beim 3.0 unter der Wahrnehmungsschwelle war). Aber ich habe das gute Gewissen, für mein MC Bauteile mit sehr geringer Toleranz zu haben (und hatte den SL günstig gebraucht bekommen).

Der größte Unterschied und Vorteil (aber das mag auch am Fertigungsdatum und nicht an der Baureihe liegen) besteht für mich darin, dass beim SL die Gleichstrombrücke per Schraubverbindung gelöst werden kann. (Hintergrund: im Normalzustand sind im Signalweg keine Kondensatoren und es kann zu leichtem Gleichstromanteil kommen, den man über die Einstellung nicht 100%ig weg bekommt -- das ist häufig kein Problem, mein Verstärker mochte das aber gar nicht. Wenn es ein Problem ist, kann man einen Kondensator gewissermaßen zuschalten und den Gleichstromanteil eliminieren -- beim 3.0 war das ein Drahtbrücke, die man durchtrennen musste, beim 3.0 SL gibt es eben besagte wiederverschließbare Verbindung).

Klang:
In meiner Kette spielt der SUPA 3.0 SL sehr dynamisch und fein-auflösend -- aber das ist natürlich im Wesentlichen dem System geschuldet. Was das nicht aus der Plattenrille holt, kann kein Verstärker der Welt hervorzaubern. Über mangelnden Bass kann ich mich wirklich nicht beschweren. Ich halte ihn für einen -- für seinen Preis -- klanglich sehr guten PhonoPre. Wesentlich teurere Modelle habe ich allerdings noch nicht verglichen. Irgendwann teste ich vielleicht mal den Black Cube dagegen -- eine große Verbesserung erwarte ich aber eher nicht.


Jochen
MikeDo
Inventar
#7 erstellt: 31. Jan 2008, 14:16
Ich hatte den 2.0 G-MC. Von den Einstellungen und vom Klang her ein recht gutes Gerät. Vorallem in Bezug auf das Preis/- Leistungsverhältnis war es gut.

das gerät musste dann aber einem Trigon Vanguard weichen, der nicht nur von der Optik, sondern auch von der Anpassbarkeit und vom Klang schon um einiges besser war.


@Jopetz


Wesentlich teurere Modelle habe ich allerdings noch nicht verglichen. Irgendwann teste ich vielleicht mal den Black Cube dagegen -- eine große Verbesserung erwarte ich aber eher nicht.


Das sehe ich auch so. Ich denke, um den 3.0 SL ( ist ja wie das frühere MB Cabriolet ) zu toppen, muss schon etwas mehr her als ein BC.


FritzS
Stammgast
#8 erstellt: 31. Jan 2008, 17:52
Hat jemand den SUPA mit dem clearaudio Smart Phono verglichen?
silberfux
Inventar
#9 erstellt: 31. Jan 2008, 20:42
Hallo Fritz,

ich habe hier mehrere Supas 2.0 und 3.0 in Betrieb. Über die Optik und die Stromzuführung ist hier schon genug gesagt worden. Wichtiger ist mir der Klang, und den finde ich Klasse (wenn man sich die Mühe der Anpassung machen möchte). Schon der Supa 2.0 steht deutlich über der Phonobox und dem NAD. Die Unterschiede zwischen den Varianten des 3.0 finde ich marginal.

Außerdem: Klasse Service, für ein paar Euro wird einfach ausgetauscht. Und man bekommt individuelle Anpassungstipps für bestimmte Tonabnehmer

Silberfux
F-Bass
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 31. Jan 2008, 20:56

silberfux schrieb:
Die Unterschiede zwischen den Varianten des 3.0 finde ich marginal.


Wie groß ist denn deiner Meinung nach der Unterschied zwischen dem SUPA 2.0 und 3.0?
silberfux
Inventar
#11 erstellt: 31. Jan 2008, 21:37
Hi, klanglich nicht dramatisch, aber hörbar. Ansonsten ist der 3er Typ insbesondere für MCs gut, weil der Verstärkungsgrad da recht fein einstellbar ist (13 von 16 Gain-Einstellmöglichkeiten sind für MC). Für MMs gibt es nur 3 Einstellungen. Für feine Unterschiede im MM-Bereich müssen Widerstände ausgetauscht werden (d.h. aus- und eingelötet). Ist machbar, aber nicht so komfortabel.

Gruß von Silberfux


[Beitrag von silberfux am 31. Jan 2008, 21:39 bearbeitet]
incitatus
Inventar
#12 erstellt: 01. Feb 2008, 09:04

silberfux schrieb:
...wenn man sich die Mühe der Anpassung machen möchte...


Herr Hormann übernimmt das bei einem Neugerät auch ab Werk. Trotz aller Anpassungen hat der SUPA aber keine Schnitte gegen den Trigon Vanguard. @ MikeDo

Der Trigon kostet allerdings auch 1/3 mehr.
FritzS
Stammgast
#13 erstellt: 03. Feb 2008, 08:59

incitatus schrieb:

silberfux schrieb:
...wenn man sich die Mühe der Anpassung machen möchte...


Herr Hormann übernimmt das bei einem Neugerät auch ab Werk. Trotz aller Anpassungen hat der SUPA aber keine Schnitte gegen den Trigon Vanguard. @ MikeDo

Der Trigon kostet allerdings auch 1/3 mehr.


Werde mir Trigon Vanguard II (und ADVANCE) genauer ansehen.

Was kosten die Beiden in Deutschland?

hat die beiden Trigon schon jemand mit dem GSP Reflex verglichen?

Auf loftsound.co habe ich auch Lehmann Black Cube gefunden - hat anscheinend auch "bezahlbare" preamps:
Lehmann Black Cube Statement € 309,-
Lehmann Black Cube 2006 € 439,-
Lehmann Black Cube SE € 648,-

PS: Was haltet Ihr vom Tricord Kabel?


[Beitrag von FritzS am 03. Feb 2008, 09:35 bearbeitet]
neukolln
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 03. Feb 2008, 18:47
Hallo,

ich habe den Supa 3.0 SL und der gefällt mir für den Preis immer noch ausgesprochen gut. Breit (und leicht) anpassbar, im Gegensatz zum smartphono, der eben nur je eine Festeinstellung für MM und MC bietet. Und das hat bei mir zumindest mit dem Denon 103 nicht zusammengepasst.

Seit kurzem habe ich zusätzlich den Trigon Advance für den zweiten Plattenspieler. Verarbeitungstechnisch ist das eine ganz andere Kategorie, vom Klang mit dem Denon geringfügig offener. Habe ihn aber noch nicht lange genug um das definitiv zu sagen.

Gruß Arnold
FritzS
Stammgast
#15 erstellt: 21. Mrz 2008, 08:16
was es letztendlich geworden ist findet Ihr unter
http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-7220.html#14
forest-mike
Stammgast
#16 erstellt: 26. Sep 2009, 07:09
war neugierig auf den SUPA, obwohl ich schon einige Vorstufen die der Markt bereithält hören konnt und habe mir daher eine 3.0e SL direkt bei Hr. Hormann gekauft:
Ich bin wirklich erstaunt, was der Phono Pre für unter 400,--€ leistet. MM mit 47 pF und 100 kOhm parallel, bei 45 dB Verstärkung bringt von Beginn an Klang auf einem derart hohen Niveau, daß ich nur Ohren machen kann.
Wohnzimmertauglich ist das Gerät mit der dicken polierten Frontplatte sowieso.
Japs
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 04. Nov 2009, 09:39
Hallo forest-mike,

habe mich im Juli für den Tausch meines SUPA 2.0 auf den SUPA 3.0e entschieden. Bin zufrieden damit. Habe allerdings noch das alte Gehäuse mit flacher Frontplatte.

Ich muss allerdings noch etwas nachjustieren. Finde den Klang nicht basslastig genug. Mein 2.0 war da genauer ab Werk (mit den Parametern meines Tonabnehmers) abgestimmt.
Kannst du mal ein Bild des 3.0e SL ohne Deckel einstellen? Würde mich mal interessieren, wie sich die Bestückung vom 3.0e unterscheidet.

Welches Netzteil benutzt du beim 3.0e SL? Bei mir sorgt das PS-7 für Stromzufuhr. Mittlerweile gibt es ein neues Modell PS-7S mit Netzschalter und Leuchtdioden am Gehäuse.

Gruß
Japs
forest-mike
Stammgast
#18 erstellt: 15. Nov 2009, 12:56
Hallo Japs,

anbei Bild meines supa 3.0e SL.
Das nötige Gewicht habe ich Türstopper
erreicht (nicht auf dem bild)


[Beitrag von forest-mike am 15. Nov 2009, 12:57 bearbeitet]
forest-mike
Stammgast
#19 erstellt: 15. Nov 2009, 13:00
mssm
Stammgast
#20 erstellt: 02. Dez 2009, 09:31
Wenn auch ein Auslaufmodell, so habe ich doch zu einem (glaub ich) fairen Preis von 87 EUR einen Restposten SUPA 2.0 MM-MC-s (mit Subsonic-Filter) und ein ebenfalls älteres Netzteil PS2.5 erstanden.
  • Die Webseite Hormanns zeigt leider keine Produkthistorie. Kann man irgendwo die Unterschiede zu neueren Modellen nachlesen?
    Gibt es eine nähere Anleitung, außer der SUPA 2.0 Kurzinformation?
  • Wie schaltet man zwischen MM und MC, einfach indem statt Kapazitäten Wiederstände auf die parallelen Phonoeingänge gesteckt werden?
  • Sind die Cinch-Buchsen sehr empfindlich? Diese sind ja einfach auf der Platine verlötet und nicht auf dem Gehäuse montiert. Bei strammen Cinchsteckern sollte man wohl nicht so viel Kraft ausüben?
  • Wenn die Gesamtimpedanz des Systems nicht bekannt ist und man hörweise mit den Steckkapazitäten probieren muss, mit welchen Klangänderungen hat man zu rechnen, damit man weiß in welche Richtung man optimiert? Ich denke mal parallele Kapazität wirkt als Tiefpass, höhere Kapazität -> dunklerer Klang?
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