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Thorens TD 318 und Drehzahlregelung

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saabfahrer
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Mrz 2008, 17:31
Hallo zusammen,

ich habe vor Weihnachten einen sehr gut erhaltenen Thorens TD 318 erstanden.
Seitdem habe ich das gute Stück so nach und nach einer Kur unterzogen: Neuer Riemen, neuen Tonabnehmer (AT120E), Subchassis neu eingestellt, Haube poliert, Plattenteller poliert, Lager neu geölt (Öl natürlich von Joel).
Nun bliebe nur noch eins: die Kontrolle der Drehzahl. Mangels Stroboskopscheibe hab ich's mal im Vergleich mit meinem direktgetriebenen gestoppt und festgestellt, dass er wohl bei einem Titel der ca. 3:20 Minuten dauert, um 2-3 Sekunden nach oben abweicht, also länger braucht, d. h. eine Abweichung um 1 - max. 2 %. Das dürfte wohl nicht zu hören sein, da werde ich jetzt wohl nicht dran drehen.
Falls sich das aber mal verschlechtern sollte, wie kommt man eigentlich an die beiden Potis auf der Platine ran? Ich meine das Ding ist ja nicht gerade handlich und leicht, oder ausgesprochen kompakt. Wie stelle ich den 318 auf, bzw. auf welche Seite kann ich ihn legen, damit ich die Bodenplatte abschrauben kann, ohne irgendwas am Tonarm, am Subchassis, oder an dessen Federn kaputt zu machen?

Viele Grüße an alle
Ludwig
rorenoren
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 10. Mrz 2008, 17:57
Moin Ludwig,

drucke dir doch erstmal eine Stroboskopscheibe aus.
(falls Drucker vorhanden)

Gibt´s hier:

http://www.vinylengine.com/strobe-discs.shtml

Zum Thorens selbst kann ich leider nichts weiter beitragen.

Gruss, Jens
xutl
Inventar
#3 erstellt: 10. Mrz 2008, 18:03
Wie Du schon selber bemerkt hast, wirst Du den Unterschied von 1- 2 % nicht hören.

Eine Abweichung von 2-3 sec. bei einer manuellen Messung über 3:20 könnte man fast noch unter Meßtoleranz laufen lassen.

Nimm mal eine ganze LP-Seite vom 1. bis zum letzten Ton.

Bedenke bei Nutzung der Stroboskopscheibe, daß auch die Netzfrequenz schwankt.


Was den Thorens betrifft:
Laß ihn so wie er ist und genieß einfach die Musik.
Zu viel Rumfummeln bringt nix
violette
Stammgast
#4 erstellt: 10. Mrz 2008, 19:22
Hallo Ludwig

Zu erste das Geräte auf der Seite legen und Bodenplatte aufmachen so kannst die Steuerplatte anschauen.

An die Steuerpl sind 2 Potis (auf der link Seite).
Falls Du ein "alte Platte" hast (ganze recht eckig).
dann ist der erste Poti von Links für 33

Falls ein "neue " Steuerplatte mit abgeschrägt Ecke auf der link Seite
dann ist der erste Poti für 45

An dieser 2 Potis kannst Du der Drehzahl mit hilfe ein Strobo Scheibe nachjustieren.

Mfg
Joel


[Beitrag von violette am 10. Mrz 2008, 19:26 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 10. Mrz 2008, 19:40
Moin Xutl,

die Netzfrequenz ist sehr genau und schwankt eigentlich nicht.

Gruss, Jens
saabfahrer
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 10. Mrz 2008, 19:51
Hallo zusammen,

also erstmal vielen Dank für die Antworten, ging ja fix!! Bin begeistert von diesem Forum!

@rorenoren
ja, so ne Scheibe hatte ich mir schon ausgedruckt, hat aber irgendwie nicht funktioniert, lag vielleicht an der Unschärfe des Ausdrucks oder daran dass ich nur Energiesparlampen im Wohnzimmer habe?

@xutl
keine Sorge, daran wird nicht rumgebastelt. Das war nur das nötigste, was auch Joel empfiehlt, ansonsten bleibt er wie von Thorens gebaut, die werden sich schon was gedacht haben.

@violette
vielen Dank Joel, genau das wollte ich noch wissen, für den Fall, dass ich doch mal an die Poti muss ... auf die Seite legen und welcher Poti ist für was

Also nochmal herzlichen Dank an euch!!

Viele Grüße
Ludwig
xutl
Inventar
#7 erstellt: 10. Mrz 2008, 19:53
Ich mein auch nicht zwischen 40 und 60, sondern zwischen 49,5 und 50,5.
+/- 1%

Außerdem schwankt der Wert nicht im sec.-Takt.
Es ist eher wie:
Morgens x Hz
Abends y Hz
rorenoren
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 10. Mrz 2008, 20:06
Moin Xutl,

die Messungen der Netzfrequenz, die ich kenne, haben hinter der 4 oder 5. Kommastelle etwas anderes als 0 (oder dort hören die 9en auf)
Das wären dann so ungefähr 49,99990 oder 50,00009.

Für die Stroboskopscheibe reicht das allemal hin.
(die plusminus 1% evtl. tatsächlich deutlich zu erkennen)

Etliche Uhren verwenden die Netzfrequenz als Referenz.
(und gehen ziemlich genau dabei)

Die Netzspannung schwankt Lastabhängig, und auch die Kurvenform ist weit entfernt davon, ein reiner Sinus zu sein.

Ist aber auch nicht so wahnsinnig wichtig, wollte nur meinen Senf dazu hierlassen.

Gruss, Jens
xutl
Inventar
#9 erstellt: 10. Mrz 2008, 20:17
Die Bratwurst denken wir uns jetzt mal.......
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