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Thorens TD 318 tunen

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Beitrag
Tontechnix
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 19. Dez 2009, 00:01
Hallo,

möchte mit gutem Preis/Leistungsverhältnis meinen 318 tunen.
Lohnt sich dass überhaupt? Wo steht so ein Player klanglich und wo kann er hin?

Bitte Tipps mit Bezugsnachweis, da ich einige Jahre raus aus dem HiFi war.

Vorgeschichte:

Beim Kellerumräumen hab ich den 318, glaube 1984 gekauft, wiederentdekt. Bau ne Anlage für den Keller auf sagte ich mir. Kassettenrecorder war auch noch da, nur der Verstärker und CD fehlte noch.

Als Tonabnehmer habe ich ein Ortophon MCA 10 drin, wobei ich den VorVorVerstärker nicht nutze sondern den 318 direkt über den Verstärker Sony TA F700 ES (Bj. 85, aus der Bucht)laufen lasse. Guter Klang, zumindest in der aktuellen Kette für mich einem Marantz CD 67SE mit 90 Audio-Punkten ebenbürtig. Keine Nebengeräusche, kein klappern, scheinbar keine Defekte, wie früher. Daher mein Interesse. Aber es ist halt alles alt.

Danke im Voraus für ein paar Tips.

P.S.: Und wie kann ich Bilder hochladen?
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 19. Dez 2009, 10:06
Hallo!

Ersteinmal willkommen im Forum

Generell wäre ein neuer Riemen und Joels Tuning-Kit mit neuem Hartmetall-Lagerspiegel wohl die gegebene Möglichkeit. Hier kannst du mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältniss echte Verbesserungen erzielen.

Joel findest du hier unter dem Usernamen "Violette" er ist ein ehemaliger Thorens-Mitarbeiter und unser Experte für Thorens-Verbesserungen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 19. Dez 2009, 10:09 bearbeitet]
thom53281
Stammgast
#3 erstellt: 19. Dez 2009, 10:18
Hallo Tontechnix!


Tontechnix schrieb:
möchte mit gutem Preis/Leistungsverhältnis meinen 318 tunen.
Lohnt sich dass überhaupt?

Da gibt es erst einmal zwei Arten von "Tuning". Die eine, die Geld kostet (da muss man tatsächlich überlegen, ob sich das lohnt) und die eine, die kein Geld kostet und die man daher immer tun kann und auch sollte.

Zum kostenlosen gehören unter anderem:
Tonabnehmer ausrichten und das Tonarmgewicht mit einer Tonabnehmerwaage auf einen Bereich einstellen, der vom Hersteller vorgegeben ist. Dazu noch Antiskating passend einstellen. Das alles funktioniert natürlich nur, wenn es vorher nicht schon richtig eingestellt war. Sofern das allerdings das letze Mal in den 80er Jahren passiert ist, kannst Du das beruhigt mal kontrollieren/ändern.


Tontechnix schrieb:
Als Tonabnehmer habe ich ein Ortophon MCA 10 drin, wobei ich den VorVorVerstärker nicht nutze...

Du wirfst da gerade zwei Begriffe durcheinander.
Ein Vorverstärker ist das kleine Kästchen (Ortofon MCA 10). Der Tonabnehmer ist das kleine Ding vorne am Tonarm mit der Nadel. Dieser hat wieder eine eigene Bezeichnung, die (hoffentlich) drauf stehen sollte.

Tonabnehmer (Nadeln) sind Verschleißteile, wenn der Dreher schon etliche Stunden gelaufen ist, wird die Nadel vermutlich auch nicht mehr die beste sein. Der Tonabnehmer ist bei einem Dreher das Teil, das den Ton maßgeblich bestimmt. Da kann es sich schon lohnen, in einen aktuellen Abnehmer zu investieren, das musst Du aber selbst wissen und entscheiden, ob sich das für Dich lohnt.
Außerdem, das, was Günther sagt.

Bilder kannst Du bei jedem Imagehoster hochladen. Hier wird oft Directupload benutzt. Wenn das Bild eine bestimmte Größe überschreitet, wird hier allerdings nur ein Link darauf angezeigt.

Grüße
Thomas
Tontechnix
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 19. Dez 2009, 16:00
Hallo,

danke für die schnellen Antworten.

Werde mich mit Violette in Verbindung setzen.

Hier ein paar Fotos:





Und gerade fällts mir auf, dass mal Staub geputzt werden muß.

Übrigens Du hast recht. MCA 10 ist der VorVor Verstärker und der Tonabnehmer ist ein MC 10 MK2.

Ab welcher Preisklasse müsste ich den bei einem Neukauf rechnen um eine Qualität zu erreichen, die ich mit dem Thorens nicht erreichen kann?

Hab ne Erstanlage mit einem ASR Emitter 1 Clear Blue, dem etwas Analog auch stehen würde.

Gruß

Andreas
applewoi
Stammgast
#5 erstellt: 19. Dez 2009, 16:35

Tontechnix schrieb:


Ab welcher Preisklasse müsste ich den bei einem Neukauf rechnen um eine Qualität zu erreichen, die ich mit dem Thorens nicht erreichen kann?

Hab ne Erstanlage mit einem ASR Emitter 1 Clear Blue, dem etwas Analog auch stehen würde.

Gruß

Andreas



Blut geleckt, was?

Um diesen Thorens TD318mit MC10 MKII deutlich zu übertreffen, wirst Du bei der heutigen Marktsituation für einen Neudreher locker über 1000 Euronen investieren müssen.

Bei der Aufstellung auf einem separaten Wandregal und Bedämpfung des Blechwannenbodens mit Kfz-Antidröhnmatte o. ä. kann man schon viele Klankpunkte gutmachen. Eventuell sogar soviel, dass es nach dem Staubwischen auch für den Emitter im Wohnzimmer reicht...
Der TP21 Tonarm ist nämlich an sich recht gut, ich hatte ihn gut eingestellt, mit etwas Schrumpfschlauch zur Dämpfung überzogen und mit VdH MCS150 neu verkabelt, da kann sich Rega oder SME warm anziehen.


frnk


[Beitrag von applewoi am 19. Dez 2009, 16:39 bearbeitet]
dobro
Inventar
#6 erstellt: 19. Dez 2009, 19:27
Hallo,

Phonophono empfiehlt noch neue Stecker, neue Kabel? Voodookram? und ggf. eine spezielle Matte für den Plattenteller. Stecker kann ich bei manchen Thorens-Geräten nachvollziehen. Die Matte? keine Ahnung. Das MC 10 hatte ich auch mal. Leider verhärtet gerne das Gummi an der Nadel. Das System klang danach saft- und kraftlos. Ein Austausch würde ich daher in Erwägung ziehen, wenn bei dir der gleiche Effekt herauszuhören ist.

Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß.

Gruß
Peter
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 20. Dez 2009, 08:52
Hallo!

@dobro

Die von Thorens früher verwendeten Phonokabel sind ihrem Einsatzzweck angepasst und erfüllen ihre Aufgabe recht gut. Es ist unsinnig diese Kabel gegen andere zu tauschen die neben einer bombastischen Optik eigentlich nichts zu bieten haben. Es ist ohnehin ein Armutszeugniss das ein "Phonospezialist" wie Phonophono es nicht einmal für notwendig befindet zu seinen Phonokabeln die Kapazitätswerte anzugeben. Ein Wechsel der Cinchstecker ist m.E. ebenfalls nur dann notwendig wenn es damit Probleme gibt.

MFG Günther
MikeDo
Inventar
#8 erstellt: 20. Dez 2009, 12:31
Ja, Phonophono ist ein Laden für sich. Zumindest die Stecker kann man u.U. mal wechseln. Hatte mal völlig angelaufene Stecker bei einem Thorens. Eine Messung an den Steckern ergab, dass die Kapazitäten völlig unterschiedlich waren. Nachdem ich dem Dreher Neutrikstecker verpasste, war das Problem obsolet.

Spezielle Matten für den Teller sind Tineff. Wenn ich schon die überteuerten Filzmatten sehe, die ganz hervorragend die Platten statisch aufladen, kommen mir die Zehnägel hoch.
Die Gummimatte ist vollkommen okay.
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 20. Dez 2009, 17:13
Hallo!

Klar, bei den vergossenen Thores-Blechstecker bricht auch gerne mal das Phonokabel mangels eines vernüftigen Knickschutzes, ca. 70-80% der Kabelbrüche bei den Thorensen die ich deswegen auf dem Tisch hatte lagen direkt über dem Stecker. Allerdings ist das verwendete Phono-Kabel recht gut für den gedachten Zweck geeignet.

MFG Günther
dobro
Inventar
#10 erstellt: 20. Dez 2009, 17:49
Hallo Hörbert,
hallo Michael,

ich glaube, mit euren Erfahrungen konntet ihr einigen Forenkollegen helfen. Es gibt stets Verunsicherungen bzgl. Kabeln, Steckern, Matten usw. Ich selbst habe auch nie etwas anderes als den Standard verwendet. Es sei denn, wie in einem Fall bei einem Thorens TD 160, wo tatsächlich der Stecker an der von Hörbert beschriebenen Stelle abgeknickt ist und dadurch Lautstärkeunterschiede hörbar wurden.

Gruß
Peter
Tontechnix
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 21. Dez 2009, 09:30
Hallo,

vielen Dank erstmal für die vielen Ideen und Antworten.

Alles in allem hört es sich so an, dass das gute Stück original bleiben sollte. Nur bei Defekten z.B. die Chinchstecker wechseln. Kann man diese Antidrönmatte wieder rückstandslos rausnehmen?

Mit Joel hab ich Kontakt aufgenommen. Die Inspektion und das Staubputzen wird wohl die erste Aktion sein.

Dann müsste ich mal Antiskating und Tonabnehmer justieren. In der Gebrauchsanleitung hört sich das ziemlich einfach an. Einstellehre ist auch noch vorhanden. Ich glaube, dass es nicht so einfach ist es richtig zu machen. Wie kann ich mein Werk im nachhinein kontrollieren? Damals wurde die Sache mit einem Ortofon Einmeßsystem gemacht. Protokoll hab ich noch und seither auch nix verändert.

Was würdet Ihr denn für ein Tonabnehmer empfehlen falls das alte raus muß?. Kann man auch leicht gebrauchte oder Ausstellungsstücke empfehlen?

Wenn dann alles fertig ist, ist wohl ein Phonoverstärker fällig. Dann könnte ich den auch an den Emitter anschließen und mit dem T+A CD 1240 R vergleichen. Meine Erstanlage ist deutlich besser, so dass Unterschiede viel besser gehört werden können. Wenn einer einen guten, wie z.B. Clearaudio Smartphono abzugeben oder evtl. zu verleihen hat bitte melden.

Hab am Wochenende noch die Kaufrechnung gefunden. Wurde von mir am 26.4.85 gekauft und nicht 84.

Gruß

Andreas
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 21. Dez 2009, 17:47
Hallo!

Der auf deinem Thorens verbaute TP-21 hat veine eff.bewegte Masse von 12,5 Gramm, damit harmoniert der Tonarm mit dem Gros der derzeit auf dem Markt befindlichen Systeme.

Die Auswahl wird somit eher von deinen Qualitätsanspruch und deinen Preisvorstellungen abhängen. Tonabnehmer bis ca. 500-600 Euro sind für deem Tonarm durchaus denkbar.

Ich selbst würde den Thorens wohl mit einem Tonabnehmer der Preisklasse zwischen 250-350 Euro ausstatten, ein Goldring Eroica LX L (low Output) oder ein Goldring Eroica LX H (HX) (high Output) wäre ein möglicher Kandidat

Möglicherweise ist dir das aber auch zu viel Geld für ein Verschleißteil, in diesem Fall käme dann eventuell eher ein Ortofon 2M Blue in Frage. Wenn du es lieber etwas voller und runder magst und dafür auf etwas Auflösung und Dynamik verezichten kannst wäre ein Grado Prestige Silver odere ein Shure M97xE die richtige Wahl.

Mit der beigefügten Einstellehre kann man eine sehr genaue Justage hinbekommen. Für die richtige Auflagekrafteinstellung empfiehlt sich allerdings eine Tonarmwaage. Die Antiskatingeinstellung beim TP-21 ist allerdings eine nicht ganz so fein austarierbare Sache wie bei Tonarmen mit Feder- oder Magnetantiskating aber es läßt sich damit gut leben.

Bei Externen Entzerrern sollte man sich vor Augen halten das die günstigen ohne Anpassmöglichkeiten nur dann sinnvoll sind wenn nicht ohnehin schon ein guter Mittelklasseentzerrer im Vor- oder Vollverstärker verbaut ist, die Qualität dieser Geräte entspricht etwa der eines integrierten Phonoteiles von Japanischen Mittelklasse-Vollverstärkern mitte der 80ger Jahre. Vielfach sind es sogar direkte Kopien dieser Schaltungen. Die fraglos besseren Geräte mit Anpassmöglichkeiten kosten gleich eine ganze Stange Geld mehr, ob sie sich lohnen muß natürlich jeder selbst entscheiden, -aber wenn man nicht ohnehin vorhat biei dem Abtastsystemen ein wenig "Overkill" zu betreiben braucht man sie eigentlich nicht wirklich.

MFG Günther
Tontechnix
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 24. Dez 2009, 10:23
Hallo,

danke nochmal für die Tips.

Das Servicepacket von Violette ist bereits eingetroffen und über die nächsten Tage versuche ich mal den Thorens zu putzen.

@ Hörbert: dachte so Phonoverstärker kann man direkt an die Hochpegelanschlüsse anschließen. So steht es in den einschlägigen Zeitungen. Der von mir erwähnte Clearaudio Smartphono hat in 2004 bei Audio sogar 105 Punkte bekommen! Da kostete er 250 Euro. Jetzt ist er für runde 400 Euro zu haben .

Grüße erstmal und Frohes Weihnachtsfest.

Andreas
MikeDo
Inventar
#14 erstellt: 24. Dez 2009, 11:16
Hallo Andreas.

Auch wenn ich nicht Höbert bin, antworte ich mal.


..dachte so Phonoverstärker kann man direkt an die Hochpegelanschlüsse anschließen


Das ist auch so. Man kann sie nicht nur, man muss sie am HP Eingang anschließen.


Der von mir erwähnte Clearaudio Smartphono hat in 2004 bei Audio sogar 105 Punkte bekommen


Lasse Dich nicht davon beeindrucken. Wie sich solche Punkte zusammensetzen ist z.T. kurios und auch subjektiv.
Die Klirraudios ...ähh Clearaudio Phonopre sind für gewöhnlich auf die hauseigenen TA abgestimmt.
Für die genannten 400 Euro bekommst Du in my humble opinion bessere Alternativen, die wunderbar anpassbar sind.
TomSawyer
Stammgast
#15 erstellt: 27. Dez 2009, 11:37
Hallo


applewoi schrieb:
[Bedämpfung des Blechwannenbodens mit Kfz-Antidröhnmatte o. ä.


Vor diesem Thema stand ich mit meinem TD 320 auch.

Ich hab Joel diesbezüglich gefragt.
Er meinte, Messungen mit und ohne Bodenwanne hätten keine Unterschiede ergeben.
Aufgrund der Konstruktion der 3xxer Reihe habe die Bodenwanne keinen Einfluss.

Die 14x/15x/16x er sind sind komplett anders. Dort macht eine Bedämpfung der Zarge und der Austausch der Bodenplatte sehr wohl Sinn.

Ich habe die Bodenwanne versuchshalber auch gedämpft, und zwar mit einer Paste, die Car-Audio-Leute verwenden, um Blechteile akustisch abzutöten.
Die Bodenwanne klang nach der Behandlung kaum, wenn man dagegen klopfte, hörte es sich fast so an wie ein Brett.

Auf den Klang des PS hatte es keinen Einfluss ...


Den Aussagen zu den Phono-Pre's schließe ich mich an ...

LG

Babak
Tontechnix
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 27. Dez 2009, 13:23
Hallo,

hab jetzt die kleine Inspektion durchgeführt.

Hatte immer schon ein gewisses Anfahrknacken. 3x knack knack knack, bis sich die Geschwindigkeit höher war - vermute Übergang Haftreibung in Gleitreibung. auch schon früher. Das ist jetzt jedenfalls weg.

Der Ton an sich scheint etwas luftiger.

@ TomSawyer: gute Info. die Dämmung hätte ich evtl. als nächstes gemacht. Das fällt jetzt flach.

Also werde ich mal in Ruhe über einen Vorverstärker nachdenken. Werd auch mal mit dem ASR-Mann sprechen.

Und sparen für ein günstiges Rack für den Keller sowie ein besseres für das Wohnzimmer ist angesagt. Dann noch Netzleisten und so weiter.
Tontechnix
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 31. Dez 2009, 00:28
Hallo,

auf einmal war eine Seite tot. Wenn die Kabel bewegt werden knackt es bzw Ton geht auf einer Seite an und aus. Jetzt ganz aus .


MikeDo schrieb:
Ja, Phonophono ist ein Laden für sich. Zumindest die Stecker kann man u.U. mal wechseln. Hatte mal völlig angelaufene Stecker bei einem Thorens. Eine Messung an den Steckern ergab, dass die Kapazitäten völlig unterschiedlich waren. Nachdem ich dem Dreher Neutrikstecker verpasste, war das Problem obsolet.


Werd wohl erstmal die Stecker wechseln. Was für Neutrikstecker kann man denn empfehlen? Wie werden die denn angebaut? Gelötet oder geklemmt?

Danke im Voraus.
bouler1
Stammgast
#18 erstellt: 31. Dez 2009, 02:26
Mach mal
Danach antworte bitte
Tontechnix
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 31. Dez 2009, 10:19

bouler1 schrieb:
:) Mach mal
Danach antworte bitte :prost


Hallo,

das hört sich so nach: "hab ich schon gemacht, ging nicht oder war was anderes kaputt oder war nix an ..."

Bitte aufklären.

Und welche Stecker kann man dann empfehlen? Gibt es eine Arbeitsanweisung für "Chinafertigung"
MikeDo
Inventar
#20 erstellt: 31. Dez 2009, 13:12

Tontechnix schrieb:
Hallo,

auf einmal war eine Seite tot. Wenn die Kabel bewegt werden knackt es bzw Ton geht auf einer Seite an und aus. Jetzt ganz aus .


MikeDo schrieb:
Ja, Phonophono ist ein Laden für sich. Zumindest die Stecker kann man u.U. mal wechseln. Hatte mal völlig angelaufene Stecker bei einem Thorens. Eine Messung an den Steckern ergab, dass die Kapazitäten völlig unterschiedlich waren. Nachdem ich dem Dreher Neutrikstecker verpasste, war das Problem obsolet.


Werd wohl erstmal die Stecker wechseln. Was für Neutrikstecker kann man denn empfehlen? Wie werden die denn angebaut? Gelötet oder geklemmt?

Danke im Voraus.



Hallo Andreas, Du kannst diese Neutrikstecker verwenden. Das Kabel wird angelötet. Ist aber ein Klacks wenn Du ein wenig mit dem Lötkolben umgehen kannst


Tontechnix
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 10. Jan 2010, 20:30

MikeDo schrieb:


Hallo Andreas, Du kannst diese Neutrikstecker verwenden. Das Kabel wird angelötet. Ist aber ein Klacks wenn Du ein wenig mit dem Lötkolben umgehen kannst


:prost


Hallo,

gekauft und angelötet. Leider ist jetzt alles stumm.

Wie kann ich denn prüfen ob der Phonoverstärker am Amp defekt ist?

Hier das Foto der Lötarbeit. Vielleicht hab ich ja da alles falsch gemacht. Aber so sah es logisch aus:




Ich hoffe schon auf ne Antword wie:" Du hast das falsch gelötet, weil ..."

Übrigens bekomme ich seit der Forumsanmeldung jeden Tag eine Viagramittel Werbung als Spam.

Gruß aus Olfen.
Bepone
Inventar
#22 erstellt: 10. Jan 2010, 20:38
Hallo Andreas,

sieht tatsächlich so aus, als hättest du falsch angelötet.
Auf dem Bild sehe ich nur eine Ader.

Das Kabel müsste aber aus 2 Adern bestehen, dem Innenleiter und dem Außenmantel (Schirm).

Der Schirm muss verdrillt werden und kommt an die große Metallzunge des Steckers (unter dem schwarzen Kunststoff auf deinem Bild).
Der Innenleiter kommt an die Stelle ran, die dein Bild zeigt.


Gruß
Benjamin
Tontechnix
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 10. Jan 2010, 23:59

Bepone schrieb:
Hallo Andreas,

sieht tatsächlich so aus, als hättest du falsch angelötet.
Auf dem Bild sehe ich nur eine Ader.

Das Kabel müsste aber aus 2 Adern bestehen, dem Innenleiter und dem Außenmantel (Schirm).

Der Schirm muss verdrillt werden und kommt an die große Metallzunge des Steckers (unter dem schwarzen Kunststoff auf deinem Bild).
Der Innenleiter kommt an die Stelle ran, die dein Bild zeigt.


Gruß
Benjamin


Prima, danke. Die OP ist geglückt.

Leider hat sich nun am Ergebnis nicht viel getan. Linke Seite hört sich super an, rechte Seite viel leiser. Wackelkontakt ist natürlich jetzt weg.

Was kann es sein, wie kann ich den Fehler auf die Spur kommen. Gibt es eine kompetente Anlaufstation, Werkstatt oder ähnliches in 59399 Olfen und Umgebung um die Sache duchzuprüfen?

Gute Nacht.
Tontechnix
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 11. Jan 2010, 13:18
Hallo,

hab nochmal die Stecker gelötet - um sicher zu gehen.

Der Wackelkontakt ist wohl im Verstärker. Gott sei dank scheint die Phonoplatine nicht defekt. Später werd ich da wohl nachlöten. Jetzt erstmal genießen. Anlage läuft super für mein Empfinden . Jedoch ... links etwas lauter als rechts . Das war früher auch so, bin ziemlich sicher. Muss das so sein oder kann man das justieren?
cptfrank
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 11. Jan 2010, 13:45
Hallo Tontechnix,
erstmal herausfinden wo der Fehler wirklich liegt, d.h. umstecken von rechts auf links.
Wenn es der Sony ist, hilft meist reinigen der Kontakte, bzw. Schalter mit Kontaktspray + mehrfaches Hin- und Herschalten. Wenn nicht unbedingt nötig würde ich erstmal nicht im Verstärker herumlöten.
Gruß
Frank
Tontechnix
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 11. Jan 2010, 18:22
Hallo,

was für ein Kontaktspray kann man empfehlen? Ein HiFi Spray - welches? Oder ein 08/15?
MikeDo
Inventar
#27 erstellt: 11. Jan 2010, 19:02
Tunerspray 600.
Kannst Du bei Conrad kaufen. Kontaktspray ist aggressiv und muss mit einem Neutralspray nachbehandelt werden, weil sonst Baugruppen angegriffen werden.

Benutze mal die SuFu. Da findest Du einiges dazu.

Tontechnix
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 14. Jan 2010, 11:19
Hallo,

Kontaktspray eingesetzt und alles "klar" - sogar der Ton .

Hier ein Foto der ganzen Anlage:



Danke für die vielen Tipps

Denke, dass ein Tonabnehmertausch erst später in Betracht kommt. Welche wären denn interessant?

P.S.: Ein adequates Rack und Stromleiste kommen auch irgendwann.


[Beitrag von Tontechnix am 14. Jan 2010, 11:21 bearbeitet]
Tontechnix
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 07. Apr 2010, 20:00
So:

Hab mich für ein einfachen Tonabnehmer Goldring 2200 (MM) entschieden.

Kein Fehler. Die Kette spielt zusätzlich noch an ner Phonosophie Netzleiste welches das Ihre zu einer guten Gesamtperformance beiträgt.



Meines erachtens kann man noch Strom und Chinch optimieren und man hat wirklich einen aktuellen Spieler.

Die Kette spielt jetzt druckvoll im Bass und auch ganz aufgeräumt. Hätte ich nicht gedacht. Sie macht wirklich Spaß.

Gruß aus Olfen.

P.S.: der Abnehmer kommt vom neuen Transrotor Dark Star den ich mit nem Ortofon Rondo Blue laufen lasse.
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