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Dual 606 und Phonobox II USB

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Autor
Beitrag
theheavy
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Apr 2008, 09:31
Hallo Leute und schönen Sonntag morgen
Bin neu hier im Forum und habe mal eine Frage an euch.

Also, ich habe hier einen Dual 606 mit ULM 55 E und original Nadel. Ich spiele mit dem Gedanken mir eine Projekt Phonobox II USB anzuschaffen um meine Platten zu digitalisieren.
Da ich schlichtweg unerfahren in diesem Bereich bin, hab ich keine Ahnung ob diese Kombination gute Ergebnisse erzielt.
Ergebnisse die man sich auch mit UE-SF 5 Pro anhören kann ohne
großen Qualitätsverlust.


mfG

theheavy


Ps. Sufu und Google habe ich schon durchforstet. Schlagt mich wenn ich was übersehen habe
düdldihüü
Stammgast
#2 erstellt: 13. Apr 2008, 09:58
Also zur Phonobox mit USB gabs zwar schon viel, ist ja aber nicht schlimm Zum Digitalisieren is das Ding vollkommen ausreichend, es kommt da zum Großteil auf den Plattenspieler an. Und da hast du ja einen sehr schicken mit wirklich gutem System
Dann musst du nur noch mit ausreichender Bitrate (z.B. VBR mit 200kbit/s) aufzeichnen, um den Klang nicht ganz zu versauen. Aber dann solltest du am Ende ein ordentliches Ergebnis erzielen können!
theheavy
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 13. Apr 2008, 10:21
Vielen dank.
Sollte ich mich vllt. vorher um eine neue (originale) Nadel bemühen oder kann ich auch ohne große Erfahrung festellen ob die Nadel verschlissen ist oder nicht?
Hab das ganze schonmal an einem Sony STR-313L angeschlossen und mit SB X-Fi via mic-in (ich weiß, mic-in ungleich line-in)
aufgenommen. Beim beidesmal mit sf5pro Angehört und war auch positiv überrascht. Weder Brummen, noch Knacken, nur halt noch Mono-Signal wegen dem mic-in. Ich weiß nicht wie sich die Nadel im Neuzustand anhört, da ich den Drehen aus dem Speicher ausgegraben habe

Ne, lieber wav
düdldihüü
Stammgast
#4 erstellt: 13. Apr 2008, 10:31
Naja du kannst dir die Nadel z.B. mit einer starken Lupe oder einem Mikroskop anschauen. Der Diamant sollte dabei schön spitz und nicht gesplittert/abgebrochen sein. Etwaige Verschmutzungen lassen sich z.B. mit Isopropanol aus der Apotheke entfernen. Mit einer weichen Carbonbürste kann man aber auch schon groben Schmutz entfernen. Zusätzlich solltest du schauen, dass der Nadelträger nicht verschoben oder verbogen ist.
Wenn du ganz auf Nummer sicher gehen willst, kannst du dir auch einfach eine neue Originalnadel kaufen (z.B. DN155 oder DN152). Diese sollten nicht mehr als 30-50€ kosten, je nach dem Ort des Kaufs.
theheavy
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Apr 2008, 10:35
Thx, ich werds mir gleich mal Anschauen Original Nadel kostet 50€ bei ebay. Nachbau 25.
Sobald das was wird, lade ich mal einen Vergleich hoch.
Will mich ja nicht nur auf meine Ohren verlassen


Zusätzlich noch:
Da ich gegen Ende des Jahres die Anschaffung eines DJ Sets, bestehend aus einem A&H Xone 92 und 2 Technics 1210MK5 plane, wüsste ich gerne ob ein 1210'er eine denkbare, oder bessere Alternative mit Ortofon Gold TA zu dem Dual 606 ist.


[Beitrag von theheavy am 13. Apr 2008, 11:00 bearbeitet]
rt78
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 13. Apr 2008, 11:25

theheavy schrieb:
Da ich gegen Ende des Jahres die Anschaffung eines DJ Sets, bestehend aus einem A&H Xone 92 und 2 Technics 1210MK5 plane, wüsste ich gerne ob ein 1210'er eine denkbare, oder bessere Alternative mit Ortofon Gold TA zu dem Dual 606 ist.


Wenn Du Dich irgendwann intensiver mit Scratching befassen willst - oder eigentlich auch schon bei simplem Backcueing - würde ich an Deiner Stelle auch über alternative Nadeln mit sphärischem Schliff nachdenken. Elliptische Nadeln mit 3g Auflagegewicht können ganz schön Vinyl fressen.

Die Concorde Gold habe ich noch nicht gehört, verflixt teuer sind sie allemal, da musst Du wohl auch den Goldlack mitbezahlen

Grüße
Ralf
theheavy
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 13. Apr 2008, 11:38
Moment. Die Gold Variante ist "special elliptical" und die normale (89€) ist sphärisch. Des muss ich jetzt nicht verstehen. Zur Auswahl ständen dann halt die Gold und
Stanton Groovemaster V3 MP4.
Zu dem Thema werde ich allerdings noch ein bisschen im DJF surfen. lg
düdldihüü
Stammgast
#8 erstellt: 13. Apr 2008, 12:06
Also den Technics kannst du hervorragend zum Digitalisieren verwenden, allerdings weiß ich nicht, ob DJ-Systeme dafür die nötige Klangqualität haben. Aber mit einem guten (normalen) System könnte die Qualität möglicherweise sogar die des Duals übertreffen.
theheavy
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 13. Apr 2008, 12:09
Sehr gut. Genau das wollte ich wissen. Wenn die Zeit gekommen ist mach ich mal bei gelegenheit nen vergleich mir Simon & Grafunkel - Ms Robinson Vinyl vs CD und diversen anderen Songs.
theheavy
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 15. Apr 2008, 11:53
Moin Leute, ich bins nochmal.

Ich hab grad ne Platte bekommen und auf den 606'er gelegt
die 45 rpm benötigt. Problem: Wenn ich am Dual auf 45 umstelle wird der Teller langsamer und dreht aus bis zum Stillstand.
Weiß jemand woran des liegen könnte? Kann ich es reparieren?
Mitm Schraubenschlüssel etc. kann ich wohl umgehen Pc ist auch selbstgebaut
düdldihüü
Stammgast
#11 erstellt: 15. Apr 2008, 15:45
Das heißt also, wenn du vor dem Einschalten auf 45 stellst, dass dann der Motor gar nicht mehr angeht?
armindercherusker
Inventar
#12 erstellt: 15. Apr 2008, 15:48
Ich habe zwar auch den 606, aber soweit habe ich den noch nicht zerlegt ...

Entweder es meldet sich hier z.B. pet2 oder rorenoren oder raphael.t oder Hörbert oder Du fragst hier mal nach :

http://www.dual-board.de

Gruß ... und bitte berichte hier dann, was es war _
theheavy
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 15. Apr 2008, 15:50

düdldihüü schrieb:
Das heißt also, wenn du vor dem Einschalten auf 45 stellst, dass dann der Motor gar nicht mehr angeht?



Jop. Lampe ist aber an. Dementsprechend dürfte es kein Kurzer sein.
Sorry wenn ich ein bisschen Unbeholfen wirke

Edit: Dualboard war ich schon. Hab aber nichts vergleichbares gefunden


[Beitrag von theheavy am 15. Apr 2008, 15:57 bearbeitet]
theheavy
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 15. Apr 2008, 17:31
Habs. Teller wegnehmen und die Elektronik mal einmal auspusten mit Druckluft.
armindercherusker
Inventar
#15 erstellt: 15. Apr 2008, 17:35
Glückwunsch !

Heißt das, der Umschalter selbst hatte ein Kontaktproblem ?

Gruß
theheavy
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 15. Apr 2008, 17:47
Dankeschön =)

Wenn du den kleinen mechanisch-elektronischen Umschalter unter dem Teller meinst: Ja.
armindercherusker
Inventar
#17 erstellt: 15. Apr 2008, 17:53


( ich freue mich fast so dolle wie Du )

Gruß, und Viel Spaß noch !
theheavy
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 15. Apr 2008, 18:19
images/smilies/insane.gif <-- ne, also zerstören wollt ich den noch nicht

Danke.

wie kommts?
Sicher? Heute meine ersten eigenen Platten bekommen, die euphorie ist nicht zu verachten

Mal so nebenbei, frage ich nach Äpfel vs. Birnen wenn ich frage ob Technics 1210 Mk5 besser ist als Dual 606?
Wenn ja würd ich mir bald einen oder zwei gönnen (zwecks DJ )
Oder erziel ich mit dem Dual 606 + ULM 55 E original Nadel die gleiche Qualität wie mit einem Technics 1210 Mk5 + Ortofon Concorde Gold?


[Beitrag von theheavy am 15. Apr 2008, 18:24 bearbeitet]
düdldihüü
Stammgast
#19 erstellt: 15. Apr 2008, 18:30
Um mal ganz anders zu antworten: Der 606 und vor allem dessen System ist nich für den DJ-Gebrauch geeignet. (Und viel zu schade ;))
theheavy
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 15. Apr 2008, 18:33
Das ist mir schon klar geht mir auch ums Digitalisieren, weil ich halt die Wahl hätte zw. Technics und Dual.

Und da Technics ja eig. ein HiFi Drehe ist


[Beitrag von theheavy am 15. Apr 2008, 18:34 bearbeitet]
rt78
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 15. Apr 2008, 23:10
Bei den beiden Laufwerken werden sicher die Tonabnehmer die deutlichsten Unterschiede ausmachen, und dieses neue Concorde-Topmodell habe ich noch nicht gehört.

Ich benutze meine 1210er auch zum digitalisieren, allerdings dann nicht mit einem DJ-System, sondern einem recht sauber klingenden AT 120 E - letztlich ist der Sound individueller Systeme aber aber immer noch Geschmacksfrage

Ich würde nur, wenn du die Concordes auch zum Digitalisieren nutzen willst, eine Extra-Nadel dafür beiseite legen und nicht die nehmen, mit denen du auch auflegst (-> Verschleiß).

Grüße
Ralf
dobro
Inventar
#22 erstellt: 16. Apr 2008, 07:22
Hallo theheavy,

ich hatte auch einmal den 606er mit dem ULM-System. Ich war mit dem Klang des Systems nicht so ganz zufrieden. Ich nehme an, dass das System noch Original ist und damit entsprechend alt. Ich schlage vor, nehme den Technics, vermutlich wird der besser klingen.

Wenn du den Player über deinen Verstärker laufen lässt, brauchst du das Signal eigentlich nur an dem Tape-Ausgang abzugreifen und kannst über den Line-In-Eingang deines Computers mittels z.B. Audacity (kostelos aus dem Netz zu ziehen) hochwertige Aufnahmen erstellen. Ist die Soundkarte in deinem Computer nicht sonderlich gut, empfehle ich den Kauf einer externen USB/Firewire-Soundkarte/Interface. Ich habe mir zum digitalisieren eine externe SK gekauft und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Gute Karten bekommst du u.a. von alesis, Tascam usw. Die Preise liegen zw. 120 und 160 €

Gruß
Peter
tiefton
Inventar
#23 erstellt: 16. Apr 2008, 07:47
Empfehlung für den 606:
Dual DN 152 Nadel für 9,95 bei www.pollin.de
Da kann man nix verkehrt machen.
Und den Dual natürlich behalten, der geht auch noch die nächsten 30 Jahre.
filthhound
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 16. Apr 2008, 08:06

theheavy schrieb:
Das ist mir schon klar geht mir auch ums Digitalisieren, weil ich halt die Wahl hätte zw. Technics und Dual.

Und da Technics ja eig. ein HiFi Drehe ist :)


der Dual 606 eignet sich sogar ganz hervorragend zum Digitalisieren, ich habe den selber im Gebrauch eben zu diesem Zweck! M.E. hat der Dual sogar mehrere Vorteile zum Technics, vor allem wegen des ULM-Arms. Und das ULM 55E hat m.E. einen super Klang, eine gute Originalnadel natürlich vorausgesetzt . Hier empfehle ich auch wie der Kollege Tiefton die DN 152E von Pollin

Der Technics ist bestimmt keine schlechter Player, aber wenn Du hier ein ordentliches Hifi-taugliches TA-System anbringen willst, kannst du zum Kaufpreis des Drehers nocheinmal mind. 70 EUR hinzurechnen. Die DJ-Systeme von Ortofon mit SME-Aufnahme haben mit Hifi nämlich eher weniger zu tun und sind mehr für's Plattenfräsen gedacht (Auflagekraft mind. 3-5g).
fibbser
Inventar
#25 erstellt: 16. Apr 2008, 08:13
Jow, ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, der 1210 ist von der Haptik her m.E.n. etwas höher anzusiedeln, vom Klang denke ich auch, dass das System das wesentliche ausmacht.

Gruß
Volker

Btw: Dual-Board = crashed z.Zt.?
tiefton
Inventar
#26 erstellt: 16. Apr 2008, 08:19
@fibbser:
Jip. sql fehler - wenn ich die Meldung richtig interpretiere.
mmm, die werden doch nicht - wie im analog-forum - spontan ein update gemacht haben?
gestern abend gings noch...
fibbser
Inventar
#27 erstellt: 16. Apr 2008, 08:31
sorry für OT

tiefton: was würde ein update bedeuten?

Gruß
Volker
tiefton
Inventar
#28 erstellt: 16. Apr 2008, 08:35
OT:
Es gibt wohl neue Version der Forensoftware (die gleich wie im Analog-Forum), Dennis wollte sie erst aufspielen, wenn es denn sein muss. Vielleicht muss es jetzt sein? Oder vielleicht hatte er es vor und es ist was schiefgegangen? Oder es ist einfach irgendwas kaputt. Aber: wir werden es bald wissen.
OT aus.
dobro
Inventar
#29 erstellt: 16. Apr 2008, 10:00
Hallo tiefton,

handelt es sich bei der genannten Nadel tatsächlich um ein Original oder doch eher um eine Nachbildung? Ich weiß es nicht aus eigener Erfahrung aber im analog.forum hat man mir seinerzeit von einer Nadel für ein ULM 60 für gut 30 € abgeraten. Ich hatte seinerzeit überlegt, mir einen CS 714 zu kaufen, der eine defekte Nadel hatte. Mir wurde gesagt, dass die Nachbauten eher grottig sind.

theheavy möchte doch sicherlich gute Digitalkopien erstellen. Wenn die Quelle dann aber nicht viel hergibt, wird die Kopie auch nicht viel taugen. Wenn das System noch original ist, wird das System fast 30 Jahre alt sein. Die Nadel wird dann klanglich sicher nicht mehr viel drauf haben. Ein Austausch der Nadel also mindestens erforderlich machen. Ich denke nur, dass der Technics deutlich jünger ist. Das System ist auch nicht so schlecht, wie behauptet und, falls der Dual noch seine 30 Jahre alte Nadel hat, vermutlich besser klingen. Das System unter dem Technics wird doch deutlich jünger sein.

Gruß
Peter
filthhound
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 16. Apr 2008, 10:11
die Nadel bei Pollin ist eine ORIGINAL Dual Nadel und klanglich absolut top. Ich habe selber mal einen Vergleich gemacht beim Digitalisieren (CS 2215 mit DN 166E und AT120E und CS 606 mit DN 145E und 152E) und da kann das ULM 55E mit der DN 152E sogar klanglich mit dem Audio Technica System mithalten

Der Technics wird standardmässig ohne System ausgeliefert, der Kauf eines neuen Systems inkl. Headshell für den Technics wird also immer teuerer werdenals eine originale Ersatznadel für den Dual.
düdldihüü
Stammgast
#31 erstellt: 16. Apr 2008, 10:11
Die genannte Nadel war eine DN152E Originalnadel. Und wie das Angebot schon sagt, ist diese Nadel original, also qualitativ hochwertig. Warum die dort so billig verkauft wird, wundert mich auch ein wenig. Aber nichtsdestotrotz: Die 152 ist, zusammen mit der 155, die beste Wahl für das ULM55E. Dass eine 30 Jahre alte Nadel jedoch ungut klingt, ist natürlich vollkommen klar, ebenso wie es richtig ist, dass Nachbaunadeln grottig klingen. Aber im Moment ist es noch kein Problem, für das ULM55E eine Originalnadel zu bekommen.
tiefton
Inventar
#32 erstellt: 16. Apr 2008, 10:20
Hi,
leider ist das dual-board gerade offline, da steht einiges dazu.
Die Pollin Nadeln sind Original Nadeln.
Kommen in einer Original Dual Schachtel und haben den Ortofon Aufdruck.

Allerdings gibt es von Dual/Ortofon 2 unterschiedliche Chargen, welche mit Dual aufdruck und welche mit Ortofonaufdruck.
der Unterschied hierbei ist wohl, dass Dual die Plattenspieler auf denen die Systeme ausgeliefert wurde nicht mehr hergestellt hat und Ortofon deswegen den Aufdruck verändert hat.
Wiel lange Ortofon diese Nadeln Produziert hat, weiß ich nicht.
Der Unterschied an meinem CS 626 zwischen einer alten DN 155 und der 152 ist akademisch.
Für den Preis würde ich es einfach versuchen.

http://img293.imageshack.us/my.php?image=alles1tj1.jpg

http://img293.imageshack.us/my.php?image=obenev2.jpg

http://img337.imageshack.us/my.php?image=untentg0.jpg
Wenn alle Stricke reißen ist auch eine OM Nadel am TKS/ULM 55 anbringbar, wenn ich mich nicht irre ;-9
rt78
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 16. Apr 2008, 10:37

filthhound schrieb:
Der Technics ist bestimmt keine schlechter Player, aber wenn Du hier ein ordentliches Hifi-taugliches TA-System anbringen willst, kannst du zum Kaufpreis des Drehers nocheinmal mind. 70 EUR hinzurechnen. Die DJ-Systeme von Ortofon mit SME-Aufnahme haben mit Hifi nämlich eher weniger zu tun und sind mehr für's Plattenfräsen gedacht (Auflagekraft mind. 3-5g).


Das genannte System kann laut Daten ab 2g gefahren werden. Im normalen Abspielbetrieb mit gut behandelter Nadel (elliptischer Schliff) und 2-2,5g Auflagekraft sollte da nichts fräsen, das halte ich für überzogen.

Ob das System soundmäßig einem gleich teuren (ca. 150 €) Hifi-System ebenbürtig ist, ist natürlich zweifelhaft, aber wenn die Kombination eh angeschafft werden soll, dürfte sie zumindest merklich besser spielen als ein 30 Jahre altes System

Grüße
Ralf
thewas
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 16. Apr 2008, 10:37

filthhound schrieb:

Der Technics wird standardmässig ohne System ausgeliefert, der Kauf eines neuen Systems inkl. Headshell für den Technics wird also immer teuerer werdenals eine originale Ersatznadel für den Dual.

Headshell ist aber beim Technics dabei.
Grüße
Theo
düdldihüü
Stammgast
#35 erstellt: 16. Apr 2008, 10:42

tiefton schrieb:
Hi,
leider ist das dual-board gerade offline, da steht einiges dazu.
Die Pollin Nadeln sind Original Nadeln.
Kommen in einer Original Dual Schachtel und haben den Ortofon Aufdruck.

Allerdings gibt es von Dual/Ortofon 2 unterschiedliche Chargen, welche mit Dual aufdruck und welche mit Ortofonaufdruck.
der Unterschied hierbei ist wohl, dass Dual die Plattenspieler auf denen die Systeme ausgeliefert wurde nicht mehr hergestellt hat und Ortofon deswegen den Aufdruck verändert hat.
Wiel lange Ortofon diese Nadeln Produziert hat, weiß ich nicht.
Der Unterschied an meinem CS 626 zwischen einer alten DN 155 und der 152 ist akademisch.
Für den Preis würde ich es einfach versuchen.

http://img293.imageshack.us/my.php?image=alles1tj1.jpg

http://img293.imageshack.us/my.php?image=obenev2.jpg

http://img337.imageshack.us/my.php?image=untentg0.jpg
Wenn alle Stricke reißen ist auch eine OM Nadel am TKS/ULM 55 anbringbar, wenn ich mich nicht irre ;-9


Deshalb sagte ich ja: Ob 152 oder 155 ist recht egal Meine 155er ist übrigens eine mit oben Ortofon und unten Dual

Achja: Nachbaunadeln haben in der Regel nur ein "E" auf der Unterseite. Zu sehen z.B. hier:

http://img402.imageshack.us/my.php?image=ulm55ees0.jpg


[Beitrag von düdldihüü am 16. Apr 2008, 10:46 bearbeitet]
tiefton
Inventar
#36 erstellt: 16. Apr 2008, 10:58
Nu isses wieder "on".
Hier der lange thread zu 152/155
http://www.dual-board.de/thread.php?threadid=16391&hilight=155
theheavy
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 16. Apr 2008, 11:21
Vielen dank erstmal für die vielen Antworten
Also fasse ich das ganze mal zusammen:

-Dual DN 152 bestellen und einbauen.
-Neue Kabel einlöten.
-Pro-jekt Phono Box 2 USB bestellen.


und die Sache ist geritzt.

Ab wann welchem Gewicht fängt die Nadel denn an zu fräßen?


lg
filthhound
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 16. Apr 2008, 11:22

rt78 schrieb:

Das genannte System kann laut Daten ab 2g gefahren werden. Im normalen Abspielbetrieb mit gut behandelter Nadel (elliptischer Schliff) und 2-2,5g Auflagekraft sollte da nichts fräsen, das halte ich für überzogen


empfohlene Auflagekraft 3g, dazu schriebst Du:


rt78 schrieb:


Wenn Du Dich irgendwann intensiver mit Scratching befassen willst - oder eigentlich auch schon bei simplem Backcueing - würde ich an Deiner Stelle auch über alternative Nadeln mit sphärischem Schliff nachdenken. Elliptische Nadeln mit 3g Auflagegewicht können ganz schön Vinyl fressen.

Die Concorde Gold habe ich noch nicht gehört, verflixt teuer sind sie allemal, da musst Du wohl auch den Goldlack mitbezahlen

Grüße
Ralf


also doch Plattenfräse


rt78 schrieb:

Ob das System soundmäßig einem gleich teuren (ca. 150 €) Hifi-System ebenbürtig ist, ist natürlich zweifelhaft, aber wenn die Kombination eh angeschafft werden soll, dürfte sie zumindest merklich besser spielen als ein 30 Jahre altes System

Grüße
Ralf


nicht unbedingt, Ende der 70er war der Tonabnehmerbau auf seinem Höhepunkt angelangt, daß sich da in den letzten Jahren noch was an Innovationen eingeschlichen haben sollte, halte ich für eher unwahrscheinlich. Und schließlich nutzt sich in den Jahren nicht der Tonabnehmer ab, sondern die Nadel ;). Ich bleibe dabei, daß der Dual zum digitalisiern eine exzellente Wahl ist, erst gestern abend hat sich mit Hilfe meines 606 wieder eine Platte auf meiner Festplatte verewigt. Der Tonarm bügelt auch die größten Wellen weg und das ULM55 hat eine Präzision, die es auch mit aktuellen Systemen im Bereich um 150-200EUR aufnehmen kann.
dobro
Inventar
#39 erstellt: 16. Apr 2008, 11:26
Hallo theheavy,

überlege dir das mit der Phonobox noch einmal, wenn dein Verstärker einen guten Phono-Eingang hat. Du kannst bei gleichem finanziellem Einsatz Soundkarten erhalten, mit denen du flexibler bist. Aber wie auch immer. Viel Spaß bei der Digitalisierung.

Welches Programm möchtest du verwenden?

Gruß
Peter
armindercherusker
Inventar
#40 erstellt: 16. Apr 2008, 11:34

theheavy schrieb:
... Ab wann welchem Gewicht fängt die Nadel denn an zu fräßen?...

bin ich richtig davor ? : ULM 55 E mit DN 152

Dann ist die korrekte Kraft aber 1,25 bis 1,75 Gramm ( mN )

Ich fahre diese ULM-Systeme nämlich alle mit 1,5 mN

Weniger als 1,25 würde ich auch nicht nehmen, da die Nadel dann in der Rille beginnt zu tänzeln.
Und dann ist die Schädigung der Platte noch größer als wenn das Gewicht z.B. 2 mN beträgt.

Gruß
dobro
Inventar
#41 erstellt: 16. Apr 2008, 11:35
Hallo Chris,

es ist schön, dass dir das ULM 55 gut gefällt - ist sicherlich Geschmacksache. Aber so toll ist und war es nicht. Ich hatte es seinerzeit durch ein AKG P8ES getauscht. Das war um Längen besser und spielt - zumindest eine gewisse Zeit - in einer völlig anderen Klasse. Später dann war das 8ES auch nicht mehr toll. Muss wohl an der Nadelaufhängung gelegen haben.

Und ob der ULM-weg für Dual der richtige Weg war? Naja. Sie haben sich auf jeden Fall recht zügig wieder davon verabschiedet. Und heute sind die älteren Modelle (704, 721 usw.) gefragter als die 714 usw. Mag sein, dass dies auch an der oftmals nicht vorhandenen 1/2-Zoll-Halterung liegt und diese nur noch selten oder schlecht zu bekommen ist. Ist auch egal. Wenn du mit dem Player zufrieden bist, sind alle anderen Meinungen egal.

Gruß
Peter
filthhound
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 16. Apr 2008, 11:35

theheavy schrieb:
:D Vielen dank erstmal für die vielen Antworten
Also fasse ich das ganze mal zusammen:

-Dual DN 152 bestellen und einbauen.
-Neue Kabel einlöten.
-Pro-jekt Phono Box 2 USB bestellen.


und die Sache ist geritzt.

Ab wann welchem Gewicht fängt die Nadel denn an zu fräßen?


lg


na das ist doch mal eine gute Entscheidung

das mit dem "fräsen" sollte man jetzt nicht so wörtlich nehmen. Der Verschleiß der Platte hängt von mehereren Faktoren ab, dem "richtigen" Gewicht für die Nadel (der Hersteller gibt immer eine Empfehlung) und der richtigen Justage des Tonabnehmers. Beim 606 kannst Du bei der Justage schon einmal nix falsch machen, wegen der ULM-Aufnahme.

zum Auflagegewicht: wenn das empfohlene Auflagegewicht unterschritten wird, kann die Nadel in der Rille "schlingern" und so Verschleiß hervorrufen, ist das Auflagegewicht zu groß, kann die Nadel u.U. tiefer in die Rille eintauchen und so den Verschleiß erhöhen.
Ich persönlich bevorzuge Systeme mit max. 1,5g Auflagekraft, 3g Auflagekraft wäre mir zu hoch und meine Platten dafür zu schade.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall beim Digitalisieren viel Spaß, mit dem richtigen Programm kann man da sehr gute Ergebnisse erzielen.
filthhound
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 16. Apr 2008, 11:50

dobro schrieb:
Hallo Chris,

Und ob der ULM-weg für Dual der richtige Weg war? Naja. Sie haben sich auf jeden Fall recht zügig wieder davon verabschiedet...


CS 505-4, auch aktuell im Programm (ca. 500EUR) besitzt auch einen ULM-Arm.
ULM hat nix mit der Aufnahme, sondern primär was mit der Masse zu tun. Wobei es 3 ULM-Generationen gab, von der die letzte eine Headshell mit 1/2"-Aufnahme. Daß die Prä-ULM Dreher immer noch so beliebt sind, hat m.E. nichts damit zu tun, daß deren Tonarmkonstruktion der der ULM-Geräte überlegen ist, sondern eher ästhetische Gründe.

aber es ist wie bei allem - alles Geschmackssache
tiefton
Inventar
#44 erstellt: 16. Apr 2008, 11:50
Die DN 152 bei Pollin ist bald aus...
Also, nicht zu lange warten.


Ach ja, für alle Kritiker des ULM 55:
Ich galube, für den - damaligen - Preis war das sehr ordentlich.
Und für 10€ ist die Nadel auch heute noch: sehr ordentlich.
Was kostst das AT 95 oder sowas?
Ich finde nicht, dass sie wirklich besser sind...

Also, Preis/Leistung ist sehr ordentlich.
meine Meinung...
theheavy
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 16. Apr 2008, 11:51

dobro schrieb:
Hallo theheavy,

überlege dir das mit der Phonobox noch einmal, wenn dein Verstärker einen guten Phono-Eingang hat. Du kannst bei gleichem finanziellem Einsatz Soundkarten erhalten, mit denen du flexibler bist. Aber wie auch immer. Viel Spaß bei der Digitalisierung.

Welches Programm möchtest du verwenden?

Gruß
Peter


Ja, ich hab hier einen Sony Vorverstärker, jedoch ist der eher als FM-Receiver gedacht und schon asbach uralt. Da sollte schon was neues her... Typ:STR-313L.

zur Aufnahme ALC-Record, direkt als Wave, und zum bearbeiten noch div. andere Programme, falls es denn nötg sein sollte.


das mit dem "fräsen" sollte man jetzt nicht so wörtlich nehmen. Der Verschleiß der Platte hängt von mehereren Faktoren ab, dem "richtigen" Gewicht für die Nadel (der Hersteller gibt immer eine Empfehlung) und der richtigen Justage des Tonabnehmers. Beim 606 kannst Du bei der Justage schon einmal nix falsch machen, wegen der ULM-Aufnahme.

zum Auflagegewicht: wenn das empfohlene Auflagegewicht unterschritten wird, kann die Nadel in der Rille "schlingern" und so Verschleiß hervorrufen, ist das Auflagegewicht zu groß, kann die Nadel u.U. tiefer in die Rille eintauchen und so den Verschleiß erhöhen.
Ich persönlich bevorzuge Systeme mit max. 1,5g Auflagekraft, 3g Auflagekraft wäre mir zu hoch und meine Platten dafür zu schade.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall beim Digitalisieren viel Spaß, mit dem richtigen Programm kann man da sehr gute Ergebnisse erzielen.


Okay, danke, das wollte ich wissen


Edit: Nadel bestellt.

Edit2: Okay, für den DJ Bedarf wird es dann ein Stanton Groovemaster V.4. Auflage von 2 - 5g.


[Beitrag von theheavy am 16. Apr 2008, 12:05 bearbeitet]
düdldihüü
Stammgast
#46 erstellt: 16. Apr 2008, 12:04
Also ich betreibe mein ULM55E mit 1,75, da es dann am Plattenende nicht so verzerrt wie mit 1,5. Und ich denke diese 0,25g sollten den Platten nichts ausmachen.
armindercherusker
Inventar
#47 erstellt: 16. Apr 2008, 12:06
Sehe ich genauso - aber alles über 2 Gramm halte ich für zu viel

Gruß
theheavy
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 16. Apr 2008, 13:52
Moin ich bins wieder.
Nun, hab also neues Esdungskabel drangeschraubt und
neues Chinchkabel...
Dual angeschlossen, Tonarm bewegt --> nix....



Hat sich erledigt!!!

war nen Wackelkontakt ...

Ist es schlimm wenn an der mini Platine oben, wo die Plattstecker drankommen, eine Schraube fehlt?


[Beitrag von theheavy am 16. Apr 2008, 14:09 bearbeitet]
dobro
Inventar
#49 erstellt: 16. Apr 2008, 14:18
Hallo,

das Thema Auflagekraft und Gewicht des Tonarms hat am Ende eine Menge mit der exakten Justage des Systems zu tun. Sorgfalt ist da allemal geboten. In den späten 70ern hat Audio mal einen Tonarm getestet, der 1,5 kg gewogen hat - das ist kein Schreibfehler. Das System wurde exakt justiert und der Verschleiß in der Plattenrille war trotz der enormen Massenträgheit nicht höher als bei anderen Tonarmen auch. Gleiches gilt für die Auflagekraft. Ist das System exakt justiert und stimmen auch die Resonanzwerte, ist da nicht allzuviel zu befürchten.

Gruß
Peter
rt78
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 16. Apr 2008, 14:58

filthhound schrieb:
empfohlene Auflagekraft 3g, dazu schriebst Du:


rt78 schrieb:


Wenn Du Dich irgendwann intensiver mit Scratching befassen willst - oder eigentlich auch schon bei simplem Backcueing - würde ich an Deiner Stelle auch über alternative Nadeln mit sphärischem Schliff nachdenken. Elliptische Nadeln mit 3g Auflagegewicht können ganz schön Vinyl fressen.

Die Concorde Gold habe ich noch nicht gehört, verflixt teuer sind sie allemal, da musst Du wohl auch den Goldlack mitbezahlen

Grüße
Ralf


also doch Plattenfräse :D


Im DJ-Betrieb würde ich es mit Vorsicht genießen… beim Digitalisieren kratzt man ja nicht wild rum sondern spielt einfach ab. Und das sollten die Dinger schon unfallfrei schaffen

Grüße
R.
theheavy
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 16. Apr 2008, 15:44
Kann mir jemand sagen was das für ne Nadel ist?
MM oder MC?
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