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Phono Pre nur welcher?

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Coolrunning1986
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Apr 2008, 14:15
Moin, moin,
Frage was ist ein guter MM Phonopre? Habt ihr da vielleicht auch so einen geilen Gehiemtipp, wie für meinen Tonabnehmer? Mein Geldbeutel würde sich freuen.

Ich schmeiß mal ein paar Namen in den Raum und dann könnt ihr sie zerpflücken, ich nehm dann das was übrig ist, muss ja dann das beste sein

Heed Questar MM, Pro-Jekt Tubebox MKII, Oehlbach XXL Phono Pro Amp, NAD PP2, Creek OBH,Thel Phono-M, und Hormann SUPA (wird im Forum teilweise angepriesen)

Aber scheut euch bitte nich davor neue Namen einzubringen ich bin für alles offen
MikeDo
Inventar
#2 erstellt: 18. Apr 2008, 14:18
Wie hoch ist denn das Budget??


Soulific
Stammgast
#3 erstellt: 18. Apr 2008, 16:42
Meine Meinung und damit eugentlich für dich nichts wert:

Ich kenne den Oehlbach und den Thel nicht.

Der Heed Questar klingt super. Rhytmisch macht er alles richtig, Klangfarben hat es reichlich, die Bühne ist gut gestaffelt aber nicht übermäßig breit oder tief (mein Gott, kann mit so einer Äußerung jemand etwas anfangen?), im Grundton spielt sie recht voll, aber nicht überladen, die höhen sind niemals scharf. Mit anderen Worten mit der Vorstufe kann man ganz lange Musik hören. Wer es analytisch mag findet das vielleicht nicht so toll. Eben so gut und vielleicht ein bisschen besser auflösend ist die GSP GramAmp 2 SE.

Die Tubebox ist nix. Auch nicht in der SE Version. Zu dem Preis gibt es einfach bessere Pres. Das gilt für wirklich jeden Aspekt. Röhren tauschen hilft da auch nicht wirklich. Ich kenne niemanden persönlich der die Tubeboxen für gut befunden hat aber viele, denen sie nicht gefallen haben. Wenn man sich eine im Vergleich anhören kann, dann kann man ja ein Ohr rein hängen.

Den verschiedenen Creek OBHs wird nachgesagt sie wären spritzig und musikalisch, was immer das heißen soll. Ich empfand sie im Vergleich mit Heed und GSP harsch und zu schlank im Bass. Mir hat es keinen Spaß gemacht, weder im Laden am Creek A50 noch daheim am AMC CVT-3030 bzw. Audio Alchemy Nemo. Vielleicht klingt es an 'zu weichen' Ketten ganz gut.

NAD PP2 ist nix dolles. Das MC Teil taugt nicht viel und MM ist nicht mehr als ganz ok. Auch hier muss man, wie bei der Tubebox, zufriedene Nutzer länger suchen als begeisterte Testberichte. Wenn ich eine billige Lösung suche, dann bitte nicht mehr als 60€. PP2 finde ich Quatsch.

Für's gleiche Geld gibt es den SUPA und der ist so gut, dass ich ihn behalten habe (Supa 2.0G) und damit gerne Ortofon MC 10 Super und Ortofon MC Nr.2 betreibe. Ist sehr präzise und löst Details und Klangereignisse verdammt gut auf. Wer weniger als 300€ für einen Pre ausgeben will und sich eine Supa leisten kann muss sie sich unbedingt mal anhören. Die extrem flexible Anpassung an den Tonabnehmer sorgt für optimale Ergebnisse.

Lieben Gruß,
Sebastian
janosch7
Stammgast
#4 erstellt: 18. Apr 2008, 21:39
Das hängt stark vom Budget zum einen und von den restlichen Komponenten zum anderen ab. dazu kommen persönliche Vorlieben.

Hormann Audio Supa 3.0 habe ich selber, kann ich nur empfehlen.
Klingt gut, universell anzupassen. Nachteil: Anpassung ist nur mit erheblichen Aufwand zu bewerkstelligen.

Günstiger und sehr universeller PhonoPre ist für mich noch der Cambridge Audio 640P.

Der läuft auch bei mir, kommt sogar mit den 0,3 mV des angeschlossenen MC sehr gut zurecht.

Aber wart mal ab, Du wirst sicherlich noch viel mehr Meinungen lesen, teils sicherlich auch widersprüchlich, je nach Erfahrungswert.

Gruß Detlef
Coolrunning1986
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 19. Apr 2008, 06:43
Na das hoffe ich doch, daß noch viel mehr schreiben

Mein BUget sollte 300€ nicht übersteigen aber auch das wäre möglich wenn man noch mal eine große KLangsteigerung hat.
Aber da ich ein armer Student bin natürlich möglichst günstig .
Ich suche halt Preis/Leistungs TYpen

Meine Kette:
Telefunken Arcusta W250 (baugleich PE2020)
mit Nagaoka JT511 gelb
Als Verstärker hab ich einen Vincent SV-226
und als Boxen ein Selbstbau aus der HobbyHifi (Faro)
Kabel werden noch neu besorgt.

Also in erwartung noch vieler vieler weiterer Antworten

Gruß ImmI
Garachico
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 19. Apr 2008, 07:10
Wie siehts denn eigentlich in dieser Preiskategorie mit der Clearaudio Smartphono aus?
Wurde ja auch überall sehr gut getestet - wie sieht es da mit "zufriedenen Nutzern" aus?
Ähnlich wie beim PP2, oder taugt die Smartphono wirklich was?

Jens


[Beitrag von Garachico am 19. Apr 2008, 07:11 bearbeitet]
doppelkopf0_1
Stammgast
#7 erstellt: 19. Apr 2008, 09:22
Moin.

Die Smartphono ist sehr kontrovers beurteilt worden .

Bei mir läuft sie mit dem richtigen System hervorragend flüssig , detailreich , unaufdringlich ( 0,1 mV System läuft völlig Rauschfrei !!! ).

Poltern tuen andere , hab hier z.B. nen Norbert, der geht richtig nach vorn .

Hilfreich ist es auch immer zu wissen , welch Musik du hauptsächlich hörst.

Heed kenn ich , geht gut detailreich , dynamisch , klingt aber in meinen Ohren! ein wenig analytisch .

Vom Supa hört man immer nur gutes , kann ich aber nicht beurteilen , da nur in Fremdketten gehört.

Ohne dir zu nahe treten zu wollen , solche ( solide Mittelklasse - ) Preamps wollen auch ein etwas besseres System , da sollte man in ähnlichen Preisregionen suchen .
Es lohnt sich.
MikeDo
Inventar
#8 erstellt: 19. Apr 2008, 11:20
Welcher in der Preisklasse um die 300 Euronen noch eine gute Figur macht ist der Trigon Vanguard, der sehr gut verarbeitet ist, sehr gut anpassbar an den jeweiligen Tonabnehmer und klanglich schon eine gute Hausnummer ist.

Den Hörmann muss man vom Preis-Leistungsverhältnis schon her empfehlen. Ich hatte damals den 2.0 G-MC, der auch anpassbar war, MM und MC konnte und in dieser Preisklasse m.M.n. unschlagbar ist.
Später kamen dann Trigon Vanguard -> Primare R20 -> Holfi Battriaa SE. Aber das sind dann auch ganz andere Preisregionen.


@doppelkopf0_1

Den Norbert wird er sich sicherlich nicht mal eben zulegen können, wie Du weißt.



Quicksilver2002
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 19. Apr 2008, 16:12
Ich hab die Pro-Ject Phono Box II und kann mich nicht beschweren. Als tonabnehmer nutze ich noch den Ortofon OMB 5, der soll aber demnächst durch nen Vinyl Master Red ersetzt werden, ausser von euch schlägt mir wer was Besseres zu ähnlichem Preis vor ;-).

Bin bei Vinyl Wiedereinsteiger, hab mich vorher mit dem Thema wenig auseinandergesetzt
Papa_San
Stammgast
#10 erstellt: 19. Apr 2008, 18:08
[quote="janosch7]

Hormann Audio Supa 3.0 habe ich selber, kann ich nur empfehlen.
Klingt gut, universell anzupassen. Nachteil: Anpassung ist nur mit erheblichen Aufwand zu bewerkstelligen.

Günstiger und sehr universeller PhonoPre ist für mich noch der Cambridge Audio 640P.

Der läuft auch bei mir, kommt sogar mit den 0,3 mV des angeschlossenen MC sehr gut zurecht.



Gruß Detlef[/quote]

Moin Detlef

Der 640P läuft auch bei mir. Ich finde ihn in der Verstärkung ein wenig schwach. Mit meinem Ortofon MC 20 S (0,2 mV)kommt er nicht aus dem Quark. Mit dem Vero ( 0,5 mV ) geht es gerade so. Klanglich gefällt er mir ausgesprochen gut.

Wie unterscheiden sich denn Supa und Cambridge im Klang und hat der Supa auch einen Subsonic-Filter ?


Gruß Siggi
janosch7
Stammgast
#11 erstellt: 19. Apr 2008, 18:59
@ siggi

Der Supa hat keinen Subsonic Filter.

Das bei 0,2 mV nicht viel kommt ist klar. Die Eingangsempfindlichkeit wird ja auch mit 0,5 mV angegeben.

Trotzdem war ich überrascht, das mit 0,3 überhaupt was geht.

Klanglich gefällt mir der Supa noch besser. Er geht einiges tiefer und straffer im Bass, ist in den Höhen etwas nervöser, vielleicht ein wenig schärfer oder eher harsch.

Bezieht sich auf meine Geräte und Lautsprecher.

Gruß Detlef
doppelkopf0_1
Stammgast
#12 erstellt: 20. Apr 2008, 08:14
Hi .


Den Norbert wird er sich sicherlich nicht mal eben zulegen können, wie Du weißt.


Kein Problem , bei Interesse am Norbert schickt mir ne PN .
dopo
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 20. Apr 2008, 18:08
Moin,
ich stehe gerade vor einer ähnlichen Entscheidung: neuer Phonopre für 300-400€ für einen Lp 12 mit Adikt und Ittok Arm an einem NAD C320 BEE. Für mich kommen in der Vorauswahl Creek, Gram SE und Heed Questar, für etwas mehr Kohle (500€) auch eine Naim Stageline mit i-supply in Frage. Werde ich die nächsten Wochen mal testen (hoffe ich bekomme sie alle ausgeliehen...)
Preislich sind Creek und Heed die klaren Favoriten.
Zum SUPA 3.0 habe ich noch eine Frage: Muss der zusammengebaut werden? Da ich noch kein echter Hifi Kenner bin, würde ich mir das nicht ohne weiteres zutrauen (Anpassung etc.)...
janosch7
Stammgast
#14 erstellt: 21. Apr 2008, 09:38
Nein, nicht zwangsläufig. Wenn bei Kauf die Daten des TA angegeben werden, bekommst Du den Supa fertig abgeglichen.
Es gibt für Sparfüchse auch eine Selbstbauvariante.
Meiner hat fertig im Gehäuse um €190.- gekostet, inkl. je 3 Satz Stecker mit verschiedenen Abschlußwiderständen für MM und MC.

Gruß Detlef
incitatus
Inventar
#15 erstellt: 21. Apr 2008, 14:56

dopo schrieb:
Moin,
ich stehe gerade vor einer ähnlichen Entscheidung: neuer Phonopre für 300-400€ für einen Lp 12 mit Adikt und Ittok Arm an einem NAD C320 BEE. Für mich kommen in der Vorauswahl Creek, Gram SE und Heed Questar, für etwas mehr Kohle (500€) auch eine Naim Stageline mit i-supply in Frage. Werde ich die nächsten Wochen mal testen (hoffe ich bekomme sie alle ausgeliehen...)
Preislich sind Creek und Heed die klaren Favoriten.
Zum SUPA 3.0 habe ich noch eine Frage: Muss der zusammengebaut werden? Da ich noch kein echter Hifi Kenner bin, würde ich mir das nicht ohne weiteres zutrauen (Anpassung etc.)...


Bei aller Liebe; du wirst mit dem Supa nur glücklich werden, wenn du bei Haptik und Optik bereit bist, tüchtig Abschläge zu machen. Mein neuer 2.0 G kam mit einer riesen Schramme zur Welt. Außerdem waren die Buchsen für Erdung und PS so nah beieinander, das sie schräg abstanden. Klingen tut er aber schon gut.

Wenn du aber glücklich werden willst, dann hör auf MikeDo und schau dir mal einen Trigon an. Den habe ich übrigens nach diversen anderen Pres behalten.
janosch7
Stammgast
#16 erstellt: 21. Apr 2008, 15:57
Dann hätte ich reklamiert. Mein 3.0 war einwandfrei, super verpackt ohne Macken, die Buchsen liegen alle einwandfrei in einer Linie gerade nebeneinander.
Eng ist es zwischen dem Mini Stecker für die Erdung dem Netzteil Anschluß.

Den Clearaudio Nano würde ich gerne mal im Vergleiich testen.

Gruß Detlef
Coolrunning1986
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 21. Apr 2008, 17:35
Also ihr habt mir schon mal soweit weiter geholfen, als dass ich nun sagen kann das es ein deutsches Produkt werden wird. Insovern fliegen die folgenden aus den Überlegungen raus:
Heed Questar MM, Pro-Jekt Tubebox MKII, NAD PP2, Creek OBH
Bisher hat noch niemand etwas zum Oehlbach XXL Phono Pro Amp gesagt. Kennt den keiner, is der so schlecht das man darüber nicht sprechen darf ? Aber na ja ich entscheide das auch der nicht in die engere Wahl vorrücken darf.

Also bleiben noch:
Thel Phono-M, Hormann SUPA 3.0, Trigon Vanguard, und Geräte von Clearaudio.

Was löhnt eigentlich ein Trigon Vanguard?
Bin im übriegen weiterhin offen für neue Vorschläge


[Beitrag von Coolrunning1986 am 21. Apr 2008, 17:41 bearbeitet]
Soulific
Stammgast
#18 erstellt: 22. Apr 2008, 07:08
Wenn du den Thel mal Probehören kannst würde ich mich sehr interessieren, wie er sich im Vergleich zum Trigon und/oder Supa schlägt. Den Trigon und den Supa kenne ich gut, da könnte ich mit dem Vergleich schon was anfangen. Als alten Gerätetauscher interessiert mich die Thel ziemlich stark. Ich hab da schon wieder dieses Jucken in den Fingern.

Lieben Gruß,
Sebastian
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