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Kaufberatung Thorens 160

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Mr._M
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 21. Mai 2008, 18:05
Thorens 160er Kaufberatung
Hallo und Guten Abend,

ich überlege schon länger, ob ich mir neben meinem jetzigen Plattenspieler noch einen „alten“ Thorens zulegen soll.
Ich habe in einem anderen Forum(Analog-Forum) einen ähnlichen-gleichen Thread eröffnen um Tipps zu bekommen....nicht wundern bitte.

Nach einiger Überlegungszeit bin ich mir relativ sicher, dass es ein 160er Thorens sein soll. Einen 124er würde ich auch gerne nehmen- ist mir aber nicht preiswert, bzw. günstig genug!

Ich habe leider nicht viel Erfahrung mit Laufwerken dieses Herstellers und würde mich deswegen sehr über Anregungen bei der Auswahl freuen.

Ich möchte neben meinem neuen MC-System(Benz Ace L am TR ZET1) ein altes Shure V15 III nutzen, weil ich dieses System früher an meinem S600 gehört habe und sehr zufrieden damit gewesen bin.

Nun stelle ich mir aber die Frage, welches der 160er Modelle wohl „das Beste“ für mich sein könnte?

Da ich ja ein Shure V15 III nützen möchte fände ich es auch interessant welchen Arm ich dafür in Erwägung ziehen sollte. Bzw. welcher der geeignetste ist?

Es wäre nett, wenn Ihr mir bei der Entscheidung etwas helfen könntet. Ich gehe davon aus, dass hier ein paar Thorens- Fachleute anwesend sind.

Was sind Eure Vorschläge,…welche Modelle oder welches Modell im speziellen würdet Ihr empfehlen?!

Ist es richtig, dass die älteren Modelle die besseren sind?

Viele Grüße

Timo

Ach ja:

Rein optisch gesehen, möchte ich den Thorens natürlich auch passend und dezent in meine bestehende Anlage integrieren. Deswegen ziehe ich was das angeht ein schwarzes, silbernes oder schwarz-silbernes Gerät vor. Aber das nur nebenbei,…es gibt ja auch noch Lackierer. Außerdem sind die meisten 160er ja ohnehin entsprechend aufgemacht.
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 21. Mai 2008, 19:20
Hallo!

Neben dem 160ger käme noch der 145er in Frage der sich vom 160ger durch die Endabschaltung unterscheidet. Rein Optisch gesehen wäre z.B. dieses Modell interessant: http://www.thorens-info.de/Thotest145iia_1024.jpg Das ist der 145 MK II mit dem TP 16 MK II/III Isotrack: http://www.thorens-info.de/Thotest145iid_1024.jpg Das ist der Thorens-Tonarm für Systeme mit hoher Nadelnachgiebigkeit schlechthin.

MFG Günther
Mr._M
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 21. Mai 2008, 19:29
Hallo Günther,

optisch ok, jedoch hat man mir im Analogforum vom TP16 abgeraten.
(im Grunde sogar vom 160er).
Aber ich bin kein Thorens-Kenner, deswegen möchte ich mich erst einmal mit dem 160 begnügen.

Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 21. Mai 2008, 20:12
Hallo!

Der TP-16/II Isotrack ist wesentlich besser als sein Ruf, ich habe einige Tonarme hier (Linn Ekos, Linn Ittok LV II, Rega RB-300, SME 3009 imp.) und unter anderem auch einen Thorens TD-145 MK II mit eben einem TP-16/II Isotrack. Der Tonarm kann -mit dem richtigem System bestückt-, recht gut klingen und ist einen SME 3009 imp. mindestens gleichwertig. Die Hauptschwäche des Tonarmes liegt in seiner geringen eff. bewegten Masse (7,5 Gramm) die nur entweder Systeme mit hoher Compliance zulässt oder aber Systeme mit einem Korpusgewicht von 10-12 Gramm und einer Nadelnachgiebigkeit von ca. 12-15. Der verlinkte TD 145 ist -wie schon gepostet- dem TD 160 bis auf die bei ihm vorhandene Endabschaltung technisch gleichwertig. Tonarmwechsel bei den 160ger Modellen gestaltet sich wegen der arg kleinen Ausparung für eine Tonarmbasis schwierig, -wohl mit ein Grund für die Unbeliebteit der kleinen Thorense bei High-Endern-, deswegen sollte man m.E. die kleinen Thorens als das sehen was sie sind, Komplett-Plattenspieler der gehobenen Mittelklasse und keine Bastelobjekte für Tuningfreaks, dafür gibts die größeren Thorense, oder gleich ein zeitgenössisches Laufwerk.

MFG Günther
Archibald
Inventar
#5 erstellt: 22. Mai 2008, 16:41
Hallo Timo,

auch wenn ich jetzt wieder Prügel einstecke , kann ich Günther nur zustimmen : Der TP 16 ist besser als die meisten wahr haben wollen. Gib ihm eine adäquates System und er klingt wirklich überzeugend. Wie bereits in anderen Threads gesagt habe ich einen TP 16 III mit einem "weichen" System -- meinen Ansprüchen genügt das.

Gruß Archibald
Rillenohr
Inventar
#6 erstellt: 22. Mai 2008, 22:27
TP 16 ist nicht gleich TP 16. Es gibt mehrere Versionen. Für viele ist die erste Version am interessantesten wg. der größeren eff. Masse von ca. 14 g. Diese Version hat das durchgehende Rohr und das legendäre Flugplatzheadshell. Die Version würd ich nehmen.

Alternativ wäre auch an den TD 165 zu denken, ein verbilligter 160er. Ich selbst habe mir mal einen hergerichtet und den TP 16 (MK I) draufgebaut (anstatt des originalen TP 11). Der TD 165 hat ein Kunststoffinnenteller, was (theoretische) Vorteile hat. Er hat auch noch den einfacheren Schalter des TD 150, den ich besser finde.

Auch ist m.E. der TD 150 immer eine Überlegung wert. Der bietet nämlich ein Mehr an Bastelpotential. Die Montage anderer Tonarme gestaltet sich durch das große Tonarmbrett etwas einfacher. Ich höre momentan nur noch mit einem original restaurierten TD 150.

violette
Stammgast
#7 erstellt: 23. Mai 2008, 17:02
Hallo Timo

"Nun stelle ich mir aber die Frage, welches der 160er Modelle wohl „das Beste“ für mich sein könnte? "

Wenn es umbedingt ein TD 160 sein sollte ?

TD 160 S Mk V

Gruß
Joel
revieremail
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 23. Mai 2008, 17:18
Hallo , ältere Thorens sind nur dann besser wenn sie immer liefen und gepflegt, sprich geölt wurden. Wenn Rost an der Achse des Plattentellers ist, ist das überhaupt nicht gut. Restaurierung ist möglich , bringt aber nur noch 95%es Ergebnis. Die Thorens Arme sind wirklich besser als ihr Ruf.
Für den zweiten Tonabnehmer wäre dann ein zweites Headshell sinnvoll. Klanglich ist das Benz aber auf jeden Fall besser, an einem guten Eingang.
Gruss Detlef
doppelkopf0_1
Stammgast
#9 erstellt: 24. Mai 2008, 07:06
Moin.


Wenn Rost an der Achse des Plattentellers ist, ist das überhaupt nicht gut. Restaurierung ist möglich , bringt aber nur noch 95%es Ergebnis.


Rost hab ich noch nie an einer Thorensachse gesehen.
Rillenohr
Inventar
#10 erstellt: 24. Mai 2008, 18:11

doppelkopf0_1 schrieb:

Rost hab ich noch nie an einer Thorensachse gesehen.


Kann aber vorkommen. Ich hatte auch mal einen TD 150 erstanden, lange gestanden, d.h. Lager trocken, Kugel und Lagerachse schon leicht ankorrodiert.
majordiesel
Stammgast
#11 erstellt: 24. Mai 2008, 21:19
Guten Abend!
Lass es dir wie im Analog-Forum gesagt sein: Für fast das gleiche Geld kriegst du erheblich bessere wie den 126. Da solltest du eher schauen. oder, falls es moderner sein soll, schau nach den 320ern oder 2001/3001. Damit fährst du besser ohne erheblich viel mehr Geld auszugeben.
Viel Erfolg!
Viele Grüße
Markus
revieremail
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 25. Mai 2008, 11:35
Hallo, Rost an der Achse gibt es , wenn die Achse gänzlich ohne Öl lange Jahre unbewegt rumstand meist bei Kellerfunden oder Dachbodenfunden bei ebay. Der Thorens TD 126 ist natürlich klanglich besser, aber wohl eher doppelt so teuer wie der TD 160 zu erwerben. Ausserdem macht den Hauptklang ein guter Tonabnehmer aus.
Gruss Detlef
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