String oder Angelschnur oder Zahnseide für meinen Micro Seiki

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froschforscher
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Mai 2008, 13:22
Hallo Leute,
ich habe einen Micro Seiki 1500 mit separatem Motorständer, der Antrieb des Plattentellers geht über den originalen String . Bild guckst Du hier... http://www.musik-hif...hp?attachmentid=8646

Über my-micro.de und anderen Seiten ist der String nachzubestellen, aber zu - wie ich finde - überzogenen Preisen. Ich hab am Wochenende mit jemanden über Angelschnur und ungewachste Zahnseide gesprochen, der kannte dies aber nur vom hörensagen.

Hat jemand Erfahrung, ob diese oder auch andere Materialien den Anforderungen entsprechen?


[Beitrag von froschforscher am 27. Mai 2008, 13:25 bearbeitet]
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 28. Mai 2008, 15:01
Ich an Deiner Stelle würde mich mal fragen, warum Micro Seiki den Plattenspieler so gebaut hat und nicht anders. Sicher ist, dass über die Saite eine Entkopplung von Teller und Motor stattfindet. Diese Entkopplung ist unter anderem abhängig von der Elastizität der Saite. Jede Veränderung der Elastizität führt demnach zu einer Veränderung der ganzen mechanischen Abstimmung.
Und weiter würde ich mir mal überlegen, was passiert, wenn da ein Knoten in der Saite ist, der irgendwie die Riemenscheibe passieren muss. Ob es da nicht jeweils einen Schlag gibt, denn es ist nicht garantiert, dass die Saite immer so läuft, dass der Knoten aussen liegt und somit weniger stört.
Und letztlich würde ich fragen, was der Plattenspieler mal gekostet hat und ob er nicht einer Originalsaite würdig ist...
froschforscher
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 29. Mai 2008, 16:13
Na klar ist das mit Elastizität und Entkoppelung und und und zu bedenken. Aber da der Motor mal einen Zenitmeter näher oder auch weiter vom Laufwerk entfernt steht, ist die richtige Stringspannung und damit Entkoppelung usw. nur ein theoretischer Wert. Niemand, der diesen Dreher hat, hat - es sei denn durch Zufall - genau den von Entwickler oder Hersteller gewünschten "Wert" (gleich Entfernung, gleich Elastizität, gleich Kraftübertragung, gleich Schlupf, gleich...).

Auch ist der jetzige Faden geknotet, also gibt es auch hier immer einen "Schlag". Und das ich kein dickes Tau mit einem umso dickeren Knoten nehmen möchte, versteht sich von selbst.

Was ich natürlich gelten lasse, ich Dein Einwand über den ursprünglichen Preis oder heutigen Marktwert und der Überlegung, 20 Euro zu sparen.
hifi-zwerg
Stammgast
#4 erstellt: 29. Mai 2008, 21:42
Hallo Froschforscher,

prinzipiell stimme ich Richi44 zu und würde zum Original greifen. Aber ein Blick ins Analogforum ist sicherlich auch interessant, dort tummeln siche einige Strinspezialisten die so ziemlich alles was dünn ist ausprobiert (Nylonfäden, Angelschnüre Zahseide u. ä. und jede Menge tipps zu Knoten) haben, einfach mal dort die Suchfunktion benutzte, aber nicht erschrecken nach 4h lesen glaubst Du auch, daß man mit verschiedenen Knooten eindeutig nachvollziehbare Klangänderungen bewirken kann (nicht nur ploppplopp von Umlaufenden Knoten.

Gruß
Zwerg
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