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Rumpeln mit Ortofon 520 MK2

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roccodemauro
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Jun 2008, 14:25
Hallo,

ich habe einen LP12 mit modifiziertem RB300 und Mitchell-Techno-Gewicht zuammen mit dem 520 MK2 (baugleich VM Red)...an einem Supra 2.0 Gain

Passt klanglich recht gut...

Leider habe ich extremes Rumpeln (Membranflattern)...

Ein Goldring G1042 war nahezu ohne flattern....gefiel nur nicht so...

Da die Complianceunterschiede zwischen 25 und 24 nicht die Welt seit können, verstehe ich nicht ganz den Zusammenhang...Oder ist es etwa auch der Schliff?

Was kann ich tun (Nadeltausch innerhalb der Serie?)?

Gruß Marcus
Soulific
Stammgast
#2 erstellt: 14. Jun 2008, 18:27
Hallo,

wie ist denn dein Plattenspieler aufgestellt? Manchmal sind es auch die Rückkopplungen hervorgerufen durch Resonanzen auf den Schall der Lautsprecher. Plattenspieler nicht in Ecken stellen, von Dielenböden entkoppeln (Wandhalterung), nicht im Zentrum zwischen den Lautsprechern. Ansonsten halte ich deinen Tonabnehmer für unterdimensioniert und den Supa eigentlich auch.

Lieben Gruß,
Sebastian
roccodemauro
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 15. Jun 2008, 01:52
naja, was heisst unterdimensioniert....ich habe lange experimentiert und habe einen musical fidelity a1 final edition an eton monitoren (mit er4) das ganze ist musikalischer als ein linn in der ehemals größten ausbaustufe (lingo, ekos, vandenhul-linn-mc)an linn kaber und exposure + omtec-phonopre(setup eines bekannten)

hast du den satz hier nicht gelesen?

Ein Goldring G1042 war nahezu ohne flattern....gefiel nur nicht so...
wastelqastel
Inventar
#4 erstellt: 15. Jun 2008, 06:37

Ein Goldring G1042 war nahezu ohne flattern.

Schon mal über einen Subsonicfilter nachgedacht?
Einer der unter 15Hz arbeitet sollte das Problem beheben
Grüsse Peter
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 15. Jun 2008, 08:31
Hallo!

Die Resonanzfrequenz deiner Tonarm-Tonabnehmerkombination liegt bei ca. 8Hz (7,8 genauer) dabei dürfte es eigentlich noch nicht zu ständigem Membranpumpen kommen. Allerdings ist eine ungünstige Kombination mit den verwendeten Lautsprechern möglich. Eventuell stimmt die Auflagekrafteinstellung nich genau, unterhalb von 1,7-1,8 Gramm sollte man den RB-300 mit Hilfe einer Tonarmwaage justieren. Weiterhin sollte eventuell das Subchassis des Linn Sondek LP-12 nachjustiert werden. Möglicherweise sind aber auch ein Teil deinere Tonträger stark verwellt, der RB-300 ist ein Tonarm mit dynamischer Auflagekrafteinstellung der zwar mit solchen Verwellungen recht gut fertig wird, allerdings kann sich bei einer so tief gewählten Abstimmung (8 Hz) das Resonanzverhalten das aus der hohen Compliance des Abtastsystems und dem Zug der Auflagefeder ergibt schon in einzelnen (seltenen Fällen) bei entsprechend verwellten Scheiben extrem aufschaukeln. Weiterhin solltest du Prüfen ob der Aussenteller des LP-12 wirklich plan auf dem Inenteller aufliegt da sich sonst ein zwar minimaler aber doch vorhandener Höhenschlag ergeben kann der ebenfalls zu diesem Effekt führen könnte. Als letzte Möglichkeit kämen noch ruinierte Dämpfergummis des Nadelträgers in Betracht, möglicherweise ein Fertigungsfehler oder durch unsachgemäßen Gebrauch verursacht (viel zu hohe Auflagekrafteinstellung über einen längeren Zeitrauf oder öfteres "Aufdozen" der Abtastnadel auf die Schallplattenoberfläche beim Auflegen ohne Lift, -das soll jetzt keine Unterstellung sein, nur ein Beispiel-,)

MFG Günther
roccodemauro
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 15. Jun 2008, 08:32
Wer erklärt mir denn jetzt mal logisch den Unterschied zum Goldring...?
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 15. Jun 2008, 09:01
Hallo!

Nun die Unterschiede zwischen einem G 1024 und einem VM-red liegen eigentlich klar zutage und bedürfen eigentlich keiner allzugroßen Erklärung. Ohne jetzt ins schwafeln zu geraten zum Einen hat sowohl die Compliance (Goldring G 1042: 20/ VM-Red: 25 wie auch das Korpusgewicht (Goldring G 1042: 6,3 Gramm/ VM-red: 5 Gramm) im verein mit deiner eff. bewegten Tonarmmasse Einfluß auf die resultierende Resonanzfrequenz deiner System-Tonabnehmerkombination. Diese liegt -wie schon von mir gepostet beim VM-red bei 7,8 Hz und beim G-1042 bei 8,4 Hz, anders ausgedrückt beim VM-red knapp unter dem "tiefen Ende" des sicheren Bereiches und einmal beim G-1042 etwas darüber. In Kombination mit einem oder mehren der schon von mir aufgezeigten Möglichkeiten und einer ungünstigen Reflexabstimmung der Lautsprecher kann es durchaus zu den von dir beschriebenen Pump- b.z.w. Flattereffekten kommen. Es gibt sicher noch andere Möglichkeiten wie es dazu kommen kann, mit den von dir gelieferten spärlichen Informationen ist eine genauere Eingrenzung dieser Möglichkeiten kaum zu realisieren. Dazu kommt daß Ferndiagnosen immer ein wenig ein stochern im Dunkeln sind.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 15. Jun 2008, 09:21 bearbeitet]
roccodemauro
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 15. Jun 2008, 09:42
ok...der LP12 wurde komplett neu aufgebaut...Subchassisfedern, Carbongrundplatte mit Mitchellspikes....Er steht in einer Wandschrankkonstruktion...Spikes mit Filz zur Höhenanpassung unterlegt....Der Abnehmer war natürlich auch neu...(hatte es 2x neu...dazwischen das Goldring und bei beiden 520 MK2 gleiches Flattern)

dank dir hörbert
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 15. Jun 2008, 10:21
Hallo!

Natürlich gibt es auch einen Qualitätsunterschied zwischen den Systemen, preislich liegen sie ja ziemlich weit auseinander. Das VM-red kostet ja nicht mal die Hälfte des Goldring. Insofern denke ich mal daß sich dieser unterschied auch in der Fertigungsqualität niederschlägt. Der Versuch eines Nadelträgertausches ware eventuell sinnvoll. Das dir das G-1024 weniger zusagt könnte natürlich in der starken Kapazitätsempindlichkeit des Systems liegen. Die Goldrings sind da ziemlich Praxisuntauglich im Gegensatz zu den VM-Systemen, -aber das nur am Rande-. Beste Erfahrungen mit einem LP-12 habe ich auf einer Wandhalterung gemacht. Durch die Modifikationen kann sich die Eigenschwingresonanz des Schwingchassis im übrigen in die Nähe der Tonarm-Tonabnehmerresonanz verschoben haben was die etwas große Empfindlichkeit der Kombination in diesem Bereich ebenfalls erklärbar machen würde.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 15. Jun 2008, 10:22 bearbeitet]
roccodemauro
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 15. Jun 2008, 10:57
Hi Günther,

es war das 1042....das VM Red spielt einfach livehaftiger, analoger, das 1042 mit dem Geyger-Schliff zwar knisterloser, aber dafür auch etwas dünner und feiner....

das VM "knallt" einfach besser (Blues, Funk, Soul und selbst Jazz)
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 15. Jun 2008, 17:15
Hallo!

Klar, das VM-red empfehle ich selbst öfter mal für gerade diese Musikrichtungen, da ist es ein echter Preistipp. Das G-1042 geht da natürlich erheblich feinsinniger zu Werke. Auch recht empfehlenswert in dieser Richtung ist das neue 2M-blue von Ortofon, das passt im übrigen aus technischer Sicht besser in den RB-300 und dürfte deine Subsonerprobleme beheben, allerdings weiß ich nicht ob du einen weiteren Tonabnehmertausch vornehmen willst. Hier gab es ja schon den Tipp mit dem Subsonicfilter, allerdings dachte ich eigentlich daß der bereits beim Supa 2.0 in die Entzerrung Eingearbeitet wäre. Nach deinem Bericht muß ich diese Ansicht wohl revidieren.

MFG Günther
roccodemauro
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 15. Jun 2008, 19:52
Hi Günther,

wow..auch optisch....ich hatte damals den Stereoplaytest noch gelesen...weiss gar nicht mehr ob die nicht gesagt hatten, dass es zurückhaltener spielt als das VMred...

Was denkst Du habe ich kür klangl. Unterschiede zu erwarten? (ansosnten wär ich dabei...dass flattern nervt und eun subsonicfilter käme nicht in frage)

gruß marcus
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 16. Jun 2008, 08:17
Hallo!

Das blue ist etwas heller, etwas Präziser und hat einen schönen runden Baß. Von der Dynamik hat sich nicht viel geändert, nur wird das blue wenns mal richtig zur Sache geht nicht so schnell undurchsichtig und "Dick" wie das VM-red. Die Räumliche Abbildung ist etwas genauer. Es ist genau wie das VM-red etwas Ruppig bei Jazz und Klassik aber für Rock-Pop bestens geeignet. Der etwas Schönende Klang eines Goldring G-1042 liegt ihm genau so fern wie dem red. So, ich hoffe du kannst mit der Beschreibung etwas anfangen, das ist natürlich mein subjektiver Eindruck. Für mich ist das blue gegenüber dem red ein klarer Fortschritt in die gleiche Richtung.

MFG Günther
roccodemauro
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 16. Jun 2008, 10:03
Hi Günther,

super Einschätzung...man merkt Du bist vom Fach...letzte Frage bevor ich bestelle,
habe nichts zur Bauhöhe gefunden....Kann leider die VTA nicht korrigieren...ich glaube das 520 mk2hat 16mm und der Rega ist damit in Waage

LG Marcus
Albus
Inventar
#15 erstellt: 16. Jun 2008, 10:20
Tag,

von der Seite dazu, das 2M-blue hat eine Arbeitshöhe von 18 mm, siehe: http://www.ortofon2m.com/?link=specifications/blue

Ja, ein üblich montierter RB 300 ist bei 16 mm in der Waage (Filzmatte original). Dann: die Bauhöhe der VMs/510-40 ist 18 mm.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 16. Jun 2008, 10:34 bearbeitet]
roccodemauro
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 16. Jun 2008, 12:47
OK...

wenn beide Oberkante Korpus bis Nadelspitze 18mm haben, dann ist ja alles in Butter...;)
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 16. Jun 2008, 19:01
Hallo!

Wie Albus schon postete haben die beiden Systeme ungefähr die gleiche Bauhöhe. Ich selbst überlege mir übrigens gerade das 2M-Black da ich so langsam einen aktuellen Ersatz für mein Shure V-15/III brauche,k meine letzte NOS- HE- Nadel ist schon etwas abgenudelt.

Ach ja, es gibt eine einfache Möglichkeit den Rega höhenverstellbar zu machen, nämlich eine zweite Mutter die du oberhalb deines Tonarnbrettes an Tonarm befestigst. Das ist zwar weder sehr schön noch bequem aber es funktioniert.

MFG Günther
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