Plattenspieler an Equalizer?

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pinballshark
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 25. Sep 2008, 20:50
Guten Abend Freunde

Ich bin Vinyl-Anhänger und es ist immer wieder enttäuschend zu hören, wie eine CD auf meiner Anlage einfach viel "voluminöser" und besser tönt als eine LP. Der CD-Player (Technics SL-P1200) läuft über den Equalizer Technics SH-8055. Meine Frage: Wie kriege ich den fetten Sound durch Plattenspieler (Technics SL-10) auf meine Anlage (Technics SA-007 mikro-Turm mit Vorverstärker und Endstufe).

Macht es Sinn, den Plattenspieler an einen Equalizer anzuschliessen?

Gruss
Kaspar
Hüb'
Inventar
#2 erstellt: 26. Sep 2008, 06:39
Hi,

eine Verbesserung/Veränderung beim Tonabnehmer bzw. Phono-Pre wäre das Mittel der Wahl. Was kommt denn derzeit zum Einsatz?

Grüße

Frank
pinballshark
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 26. Sep 2008, 07:57
Hallo Frank

Der Tonabnehmer ist ein Technics P510 S.

Sonst habe ich meiner Meinung nach keine Möglichkeiten. Beim Phono-Eingang kann ich ja sonst nichts verändern. Der geht einfach in den Vorverstärker rein.

Wurde in diesem Forum auch schon diskutiert, ich weiss: Welches ist der beste momentan auf dem Markt erhältliche Ersatz-Tonabnehmer für den Technics SL-10 Plattenspieler (original war da glaube ich ein Technics MC-310 Tonabnehmer aber den gibts ja nicht mehr so einfach erhältlich).

Gruss

Kaspar
piccohunter
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 26. Sep 2008, 08:51
Ich denke mal, das der EQ "Schuld" ist. Denn nach deinen Ausführungen läuft das CD-Signal durch den EQ, das Plattenspieler-Signal wird unverfälscht wiedergegeben. Der Sound wird sich garantiert angleichen, wenn du den CD Player ohne EQ benutzen würdest. Du sagst, das deine Anlage eine Vor-/Endstufenkombi hat. Dann klemme den EQ doch mal zwischen Vor- und Endstufe, dann laufen alle Signale von jeder Quelle durch den EQ, auch die vom Plattenspieler. Meiner Meinung nach müsste das dein Problem beheben.

Alternativ kannst du den EQ auch an eine evtl. vorhandene "Tape-Monitor"-Schleife anschließen, falls das Eigenrauschen des EQ´s zwischen Vor- und Endstufe zu hoch ist (kann bei manchen EQ´s vorkommen).


[Beitrag von piccohunter am 26. Sep 2008, 08:55 bearbeitet]
Passat
Moderator
#5 erstellt: 26. Sep 2008, 11:01

pinballshark schrieb:
Welches ist der beste momentan auf dem Markt erhältliche Ersatz-Tonabnehmer für den Technics SL-10 Plattenspieler (original war da glaube ich ein Technics MC-310 Tonabnehmer aber den gibts ja nicht mehr so einfach erhältlich).


Das P 510 S ist das kleinste System der 5er Reihe.

Es gibt noch P 532, P 533, P 540 und P 550.
Preislich liegen die in der Bucht bei 59,- bis 159,- Euro.

Als Alternative würden sich die Ortofon OMP 20, 30 oder 40 anbieten. Die liegen preislich zwischen 129,- und 229,- Euro.

Etwas besseres im T4P-Bereich als das OMP 40 gibts leider nicht mehr neu zu kaufen.

Grüsse
Roman


[Beitrag von Passat am 26. Sep 2008, 11:01 bearbeitet]
pinballshark
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 26. Sep 2008, 11:03
@piccohunter


Danke, aber das geht leider nicht so einfach mit meiner Anlage. Es ist ein Technics SA-007 Mikroturm. Die einzigen genormten Anschlüsse sind die Cinch-Eingänge für Phono und CD1 in der Endstufe. Die andere Verkabelung geht über mehrpolige Mikrosteckerchen à la DIN nur kleiner oder über 3.5 mm Jack (wie bei jedem Kopfhörer von portablen Musikplayern).

Schwierig.

Gruss

Kaspar
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 26. Sep 2008, 16:03
Hallo!

Es wird unmöglich sein den Plattenspieler auf CD-Niveau zu heben. Ganz abgesehen davon daß es eine gehörige Stange Geld kosten kann mit der Phono-Wiedergabe überhaupt auch nur in die Nähe einer gut aufgenommenen CD zu kommen, macht dir auch noch die begrenzte Auswahl an T4P-Systemen einen Strich durch die Rechnung. Das OMP 40 ist in der Tat das Ende der derzeitigen T4P-Fahnenstange. Allerdings ist das System an sich schon recht gut, der SL-10 war zu seiner Zeit ebenfalls ein recht guter Tangential-Plattenspieler. Aber du solltest dir Aufgrung der technischen Begrenztheit der Analogschallplatte an sich keine zu großen Hoffnungen machen jemals mehr als die Qualität einer mittelmäßig aufgenommenen CD erreichen zu können.

MFG Günther
joern
Stammgast
#8 erstellt: 30. Sep 2008, 12:20
Na, das möchte ich doch mal nicht so unkommentiert stehen lassen.
Das klingt ja quasi, als sei jeder Versuch zum Scheitern verurteilt, etwas klinglich Sinnvolles mit dem SL-10 und der Verstärkeranlage anzufangen.

Allerdings scheint es, als könne man in dem Fall den EQ tatsächlich nicht für Plattenwiedergabe verwenden. Ihn direkt in dem PreEQ-Signalweg der Platte einzuschleifen halte ich für keine gute Idee.

Ich nehme mal an, am SL-10 hast Du den MM/MC-Schalter schon gecheckt (für das P510S sollte er auf MM stehen).
Meine Idee ist, einen anderen Tonabnehmer zu versuchen. Das P510S hat eine runde Nadelspitze. Versuche es mal mit einer elliptischen. Wenn Du bei Technics bleiben möchtest, kann ich Dir das P540 oder P550 empfehlen. Ich habe beide zuhause und bin sehr zufrieden. Das P540 klingt in etwa wie das P33. Das P550 hat eine sehr feine Auflösung und einen sehr guten Frequenzgang. Andere Systeme von Technics zu empfehlen macht keinen Sinn, weil sie so gut wie nicht mehr neu zu bekommen sind.
Alteernativ würde ich es auch mal mit einem Ortofon X1-MCP versuchen. Es klingt recht neutral, wobei die Höhen etwas zu überbetont sind.

Ich weiss ja nicht konkret, wie stark der Klang von CD und Platte bei Dir voneinander abweichen und welche Art Musik Du hörst, aber mit der SA-007 sollte man bei beiden ein vergleichbares Level erreichen können. Mach doch einfach mal den EQ aus und vergleiche dann die beiden Quellen miteinander.
Größere Abweichungen würde ich entweder auf eine falsche Schalterstellung beim SL-10 oder auf den Abnehmer schieben.

Gruß
Pat


[Beitrag von joern am 30. Sep 2008, 12:21 bearbeitet]
Aurix
Stammgast
#9 erstellt: 30. Sep 2008, 12:27

pinballshark schrieb:
Die andere Verkabelung geht über mehrpolige Mikrosteckerchen à la DIN nur kleiner oder über 3.5 mm Jack (wie bei jedem Kopfhörer von portablen Musikplayern).

Wäre doch mal ein Grund, den Lötkolben heiß zu machen
Auftrennen und Cinchstecker/-buchsen zwischensetzen; sollte an sich kein Problem sein.

Ansonsten ist da was wahres dran: ein vernünftiges System und korrekte Einstellung solltest du für den Vergleich mit der CD schon haben; Wunder solltest du davon auch nicht erwarten.
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