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Plattenspieler Technics SL-D2 reparieren?

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Flori_0508
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 30. Aug 2016, 00:53
Hallo zusammen!

Ich bin neu im Forum, Hifi, besonders Vinyl fasziniert mich schon lange.
Mit Plattenspielern und deren Technik kenne ich leider nicht zu gut aus.
Ich habe einige Platten und kaufe über die Zeit immer mehr, kann sie aber seit einiger Zeit garnicht mehr wirklich sinnvoll hören, weil mein Plattenspieler nicht mehr so richtig will.

Ich habe im Vorfeld hier im Forum immer wieder sehr nützliche Infos gelesen auch zu anderen Hifi-Themen, sodass ich mich jetzt angemeldet habe. Ihr habt doch schon ziemliche Detailahnung und ich hoffe, ich nerfe Euch mit meinen dummen Fragen nicht.

Ich bin gerade konkret auf der Suche nach Hilfe zum Thema Vinyl-Technik, und das sieht so aus:

Mein alter Technics-Plattenspieler hat nicht mehr einstellbare Gleichlaufschwankungen und bietet keinen Hifi-Sound.
Ich hab mir nach Durchlesen verschiedener Threads im Forum Kontakt61 bestellt, ist eingetroffen und ich könnte loslegen.
Ich weiß aber nichtmal, wo man da welche Gehäuseschraube lösen soll, um an die Potis zu gelangen, in einem Thread stand, dass man wegen korrodierten Kontakten Potis auf der Platine nachjustieren sollte.
Da es nach einem anderen Thread trotz der Reinigung der Potis auch altersschwache Kondensatoren sein können, wirkt das alles recht kompliziert. Dazu gibt es wohl bessere Tonabnehmersysteme mit aktuellen Nadeln...

Wegwerfen? Hab ich auch schon gedacht und mal kurz "saturn" gestöbert.
Ich kenne mich nicht zu gut aus, aber ein DD scheint wohl besser zu sein und Technics war wohl wenigstens mal ziemlich gut.
Zusammengefasst, ohne technische Daten zu kennen oder mangels Ahnung vergleichen zu können müsste ich wohl wenigstens 300€ hinlegen, um etwas vergleichbares funktionierend neu zu bekommen.

Ich finde nicht, dass mein Technics optisch DER Plattenspieler überhaupt ist, ich weiß auch leider mangels Ahnung nicht, ob er technisch (Frequenzbereich - Tonabnehmersystem - Umrüstbarkeit, usw...) eine brauchbare Vorraussetzung für meine Anforderungen ist.
Andererseits mag ich alte Dinge und er hat einen geschwungenen Arm :-)

Von wann ist der Plattenspieler? Ist er repariert technisch vergleichbar mit welchen neueren? Bringe ich ihn in eine Reparaturwerkstatt und bezahle eventuell Reparaturkosten 300€ für einen Spieler, der gar keinen Hifi-Sound kann?
Gebe ich dann für eine neue Nadel, ein Tonabnehmersystem, usw. nochmal so viel aus?

Ich kenne mich mit Plattenspielern, wie ihr merkt wirklich nicht aus.
Kann mir jemand Tipps geben, wie ich Ahnung bekommen kann?
Meine Ahnung bei Vinyl reicht leider nur für drauflegen und Nadel drauf.

Innerhalb NRW käme ich am WE auch gerne für ein (Schulungs-:-))-Gespräch vorbei :-)))

Viele Grüße und Danke für Eure Aufmerksamkeit

Frank
audiophilanthrop
Inventar
#2 erstellt: 30. Aug 2016, 03:04
Du bist hier etwas falsch, laß dich mal von der Moderation hierhin verschieben.

Bei Vinylengine anmelden, Service-Manual runterladen.

Der SL-D2 ist eine ordentliche Mittelklasse-Fräse von '80 rum. Kann man auf jeden Fall was mit anfangen. Ist halt nur netz- und nicht quarzsynchron. Für was besseres wird man heute selbst gebraucht einen 100er hinlegen müssen (zzgl. Selbstabholung, denn nur die wenigsten Verkäufer können so etwas sachgerecht verpacken). Das ab Werk verbaute 270er System ist IIRC ziemlich gut, man bekommt auch noch eine Jico-SAS-Nadel dafür.
Tywin
Inventar
#3 erstellt: 30. Aug 2016, 07:48
Hallo Frank,

sowohl der SL-D2 als auch das EPC-270 sind nach meiner Meinung so gut, dass mehr nicht notwendig ist um richtig gut Platten hören zu können.

Ich kenne gar keine neuen Plattenspieler - auch nicht für 4-stellige Beträge - die ich einem funktionierenden SL-D2 mit Halbautomatik, gutem mittelschweren Tonarm mit SME-kompatibler Headshell und bärenstarkem Antrieb hinsichtlich der Technik vorziehen würde. Ob Quarz- oder Netzsteuerung macht nach meinen Erfahrungen in der Praxis keinen Unterschied.

Das Tonabnehmersystem kann bei brauchbarem Dreher, einwandfreier Montage/Justage, passendem Tonarm und Phonovorverstärker nur so gut klingen wie es die Qualität der verwendeten Nadel zulässt. Mit einer SAS Nadel spielt das EPC-270 System in meinen Ohren nicht schlechter als andere Systeme mit vergleichbar guter Nadel. Das Niveau ist dann schon sehr hoch.

Suche Dir jemanden der Dir den Dreher auf Vordermann bringt oder gib Dir einen Ruck und mache Dich selbst dazu auf. Hier im Forum wirst Du dazu viele Infos und auch individuell Hilfe finden. Gerade zu solchen weit verbreiteten und beliebten Geräten.

Ich bin selbst in einer Versuchs- und Schulungsphase und werde daher nicht in fremden Geräten rumpfuschen. Wenn ich was vermurkse, mache ich das bei meinen eigenen Geräten.


Innerhalb NRW käme ich am WE auch gerne für ein (Schulungs-:-))-Gespräch vorbei :-)))


NRW ... Alternativ kann ich Dir meinen einfacher gestrickten schwarzen funktionierende Technics SL-2000 im Tausch anbieten, wenn Dein Dreher eine halbwegs brauchbare Haube hat und in schwarzer Farbe ist.

Wenn es Dich stört, dass die Liftfunktion keine Dämpfung hat und sich der Tonarm analog der Lifthebelbewegung bewegt, der Tonarm etwas einfacher gehalten ist, das Gerät manuell - ohne jede Automatik - zu bedienen ist und der Direktantrieb schwächer als der des SL-D2 ist, dann ist das aber keine gute Idee.

Über ein Tonabnehmersystem können wir sprechen. Ich könnte Dir eines meiner nur wenige Stunden gelaufenen Acutex 412 STR Systeme mit einem sehr guten Schliff montieren. Die etwa 70 Euro Einkaufspreis möchte ich dann von Dir haben. Der Klang ist damit schon sehr gut, was Du Dir beim Abholen in EN aber selbst anhören könntest.

Du kannst aber auch Dein System behalten. Ich hab auch reichlich andere Systeme im Bestand die ich montieren könnte. Die kannst Du in meinem Profil nachlesen.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 30. Aug 2016, 08:55 bearbeitet]
ForgottenSon
Stammgast
#4 erstellt: 30. Aug 2016, 09:05

audiophilanthrop (Beitrag #2) schrieb:
Für was besseres wird man heute selbst gebraucht einen 100er hinlegen müssen


Wenn ich hier im Forum stöbere, frag ich mich immer, wo die ausgerufenen Preise herkommen.
Wo kann man einen optisch und technisch gut erhaltenen SL D2 oder vergleichbar für 100,--
kaufen? Meinetwegen gibt es dafür ein veranztes Exemplar ohne Haube oder einen Plastikbomber.

Ich habe mich die letzten Wochen mit der Beschaffung eines gebrauchten Technics beschäftigt
und bin letztlich bei einem SL 1700 (mk nix) gelandet.

Zugegeben, letztens ging bei Ebay in einer Auktion ein Q2 oder Q3 (weiss nicht mehr genau) für 91,--
Euro weg. Da "kauft" man aber die Katze im Sack und kauft evtl. noch ein zweites Mal.
Für SL 1x00, SL Dx oder SL Qx muss man derzeit eher mit dem Doppelten und mehr
rechnen, wenn man das Gerät vor dem Kauf mit vertretbarem Aufwand auch noch inspizieren will.

Insofern tut es der vorhanden SL D2 sicher für fast beliebig hohen Anspruch an die Vinylwiedergabe.
akem
Inventar
#5 erstellt: 30. Aug 2016, 10:33
Für 300€ wirst Du kein Neugerät bekommen, das dem Technics auch nur annähernd das Wasser reichen könnte! Da mußt Du schon deutlich tiefer in die Tasche greifen und dann bist Du trotzdem auf ein Hanpin-Derivat angewiesen, die unter Namen wie Pioneer, Audio Technika, Reloop und anderen verkauft werden. Denn nur die haben überhaupt einen Direktantrieb, wenn auch ohne jegliche Automatikfunktionen. Und: bei den Hanpins ist die Verarbeitungsqualität Glückssache, da kann es Dir schon mal passieren, daß Du dreimal umtauschen mußt, bis Du ein halbwegs mängelfreies Exemplar bekommst... Und selbst dann kann es Dir noch passieren, daß Du das Spiel der Tonarmlager neu einstellen mußt, die dann aber immer noch meilenweit von der Reibungsfreiheit der Technics-Lager entfernt sind... (Nur so als Hinweis: die Reibung der Lager in Jelco-Tonarmen, die gewiss nicht schlecht sind, ist mit 20mNm spezifiziert - die Lager der Brot-und-Butter-Dreher von Technics waren mit nur 7mNm spezifiziert, das ist gerade mal ein Drittel!!)

Also: Technics behalten und reparieren! Vielleicht bringt es schon was, die Pitch-Potis im ausgeschalteten Zustand etwa 20 mal komplett hin und her zu drehen. Von Anschlag zu Anschlag.
Was den Klang angeht: wie schon angesprochen wurde, wird der wesentlich vom Tonabnehmer bestimmt. Positiv wie negativ. Und da insbesondere von der Nadel, also Nadelschliff, nackter Diamant oder gebondet, Nadelträger, Aufhängung des Nadelträgers. Gute Nadeln kosten leider auch gutes Geld. Bei den meisten Neugeräten, erst recht bei denen für 300€, ist entweder gar kein Tonabnehmer drauf oder ein Alibi-Tonabnehmer für maximal 30€, eher 20€...

Gruß
Andreas
CarstenO
Inventar
#6 erstellt: 30. Aug 2016, 10:36

Flori_0508 (Beitrag #1) schrieb:
Mein alter Technics-Plattenspieler hat nicht mehr einstellbare Gleichlaufschwankungen ... Kontakt61 ... welche Gehäuseschraube ... Innerhalb NRW käme ich am WE auch gerne für ein (Schulungs-:-))-Gespräch vorbei :-)))


Hallo Frank,

herzlich willkommen im HiFi-Forum!

Ich habe den SL-D 2, sowie den vollautomatischen SL-D 3 und kann am Niederrhein helfen. Ich betreibe den SL-D 2 mit einem Shure M 91 ED und den SL-D 3 mit einem Nagaoka MP-150. Beim SL-D 2 kommt man recht leicht an den Pitchregler dran.

Viele Grüße,

Carsten
Flori_0508
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 31. Aug 2016, 02:02
Hallo zusammen und --Ups--

Mit so einer Menge Antworten von Vinyl-begeisterten Fachleuten hätte ich nach meiner Anmeldung und Initiativnachricht im Forum nicht gerechnet.

Ich habe mich da grade ganz schön gewundert und bin mit einer konkreten Antwort auf so viele, teils technisch detaillierte Antworten heute Abend mangels Wissen und der Uhrzeit wegen überfordert.

Ich möchte mir gerne etwas Zeit nehmen, jede Antwort nachvollziehen und verstehen zu können, und darauf auch zu antworten, - vielleicht mit einer Rückfrage?

Heute Abend nur (kurz):

Ich habe einen Technics SL- D2, und hätte direkt im richtigen Thema schreiben sollen -

Die Originalhaube hat über die Jahre in meinem Besitz einen Diagonalriss bekommen. (doof)
Gehäuse ist Silber, Chinckabel hat auf einem Kanal Wackelkontakt.
Tonabnehmer steht drauf: Technics 270 C, nach Euren Infos original
Nadelgehäuse ist grün, weiter hab ich leider keine Ahnung dazu
Nicht einstellbare Gleichlaufschwankungen, daher mein Kauf Kontakt61
Keine Hifi-Qualität mehr, Nadel?, Nadelreinigung?
Vor ca 15 Jahren für einiges mehr als 100€ gekauft, da war alle top, eher selten benutzt
Seit Kauf eher selten bis garnicht benutzt

Vorab erstmal Danke für Eure Hilfe.

Eigentlich möchte ich ihn nicht gerne wegwerfen, weil ich alte Dinge mag. Ohne das Alter zu kennen, passt er ins Schema.

Vielleicht habe ich zu schnell in der Handyliga gedacht, und da ist das Ding eh wegen der Weiterentwicklung definitiv nach 5 Jahren "Müll".
Ich habe ein wenig nach Neuen gegoogelt, hatte da aber selbst Zweifel- zum Vergleich her müsste ich, denke ich selbst eher über 300€ investieren.

Ein Arbeitskollege war nach der letzten Weihnachtsfeier bei mir. Er ist in seiner Freizeit DJ. Zunächst war er von Technics und DD begeistert und ich musste meinen Plattenspieler quasi anschleppen und anschließen. Er hat dann nach Sehen und hören nur müde gegrinst und meinte, hau das Ding weg.

Es gibt da allerdings unterschiedliche Ansichten:
Ich scratche nicht und die Platten, die ich damit höre gehen eher in Richtung Led Zeppelin, statt "Electro" :-)
Dazu,- sollte ich den Plattenspieler wieder fit kriegen, mag ich unter anderem genauso das Alter :-)

Leider kenne ich mich mit der Technik überhaupt nicht aus.
Ich habe wegen der Gleichlaufschwankungen und der fehlenden Tonqualität in den letzten Wochen ein bisschen gegoogelt und mir so das Kontakt61 gekauft, mich jetzt hier im Forum angemeldet und meine Frage gestellt.

Zusammengefasst:
Nach Euren Antworten jetzt und meinen gegoogelten Ergebnissen zu einem neuen Saturnplayer für ca 300€ hätte ich schon Lust, meine Platten wieder mit einem Technics SL-D2 zu hören!

Ich möchte gerne auf jede Eurer Nachrichten antworten. Die Infos sind für mein fehlendes Wissen aber zu schnell zu viel.
Ich weiß nichtmal, wie ich das Tonarmgewicht einstelle...
Gegoogelt bei youtube hieß es, in Waage bringen, Skala auf "0" und dann nach Technischen Daten in der Nadeldokumentation einstellen.
Ich habe keine Nadeldokumentation und das Gewicht (verstehe ich erst seit einigen Tagen) war auf maximales Gewicht gedreht....

Für die "Houses of the holy" hab ich auf einer Plattenbörse mal 150DM bezahlt und dass ich sie mit der Gewichteinstellung gehört habe tut mir gerade rückwirkend ganz schön leid. - Für die Nadel, wie die Platte...

Ennepetal hört sich für mich relativ nah an, ich komme aus Lüdenscheid + 15 KM.
Ruhrgebiet komme ich auch hin.

Ich bin dankbar für die Antwort von jedem von Euch und möchte auch auf jede Nachricht eingehen, dazu brauche ich aber einen Moment. Könnt Ihr das verstehn?

Danke, Frank
Tywin
Inventar
#8 erstellt: 31. Aug 2016, 08:10
Hallo Frank,

falls sich niemand in Deiner Nähe meldet der sich besser mit solchen Geräten auskennt, dann kannst Du mir per PN Deine Telefonnummer posten und die Zeiten wann ich Dich anrufen kann.

Dann können wir das weitere Vorgehen bzw. einen Besuch bei mir besprechen.

Ich kann Dir zumindest die Basics nahe bringen und Kleinigkeiten können vielleicht direkt abgestellt werden.

VG Tywin
CarstenO
Inventar
#9 erstellt: 31. Aug 2016, 08:21

Flori_0508 (Beitrag #7) schrieb:
Ich möchte gerne auf jede Eurer Nachrichten antworten.


Hallo Frank,

hilfreich könnte es jetzt vielleicht sein, Dir wirklich die Grundlagen im Zusammenhang erklären zu lassen, damit wir nicht auf jedes Statement á la "hau weg das Ding" oder "in Waage bringen, Skala auf Null" einzeln eingehen müssen.

Fest steht für mich bereits jetzt:

- Instandsetzung eines SL-D 2 vor Neukauf
- Keine Fehler, die hier nicht schon hundertfach besprochen und gelöst (!) worden wären
- Nicht jeder Freizeit-DJ ist auch ein geeigneter Gutachter

Viele Grüße,

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 31. Aug 2016, 08:36 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#10 erstellt: 31. Aug 2016, 09:05
Hallo,

ach ja, da es sich um empfindliche Feinmechanik handelt, mach sicherheitshalber erst mal gar nichts mehr an dem Dreher - außer:

1. Den Tonarm arretieren und mit einem Blumendraht oder Tesa zusätzlich so sichern, dass er sich nicht lösen kann.

2. Das Gewicht vorsichtig nach hinten abziehen und gut separat einpacken.

3. Single-Puck gut wegpacken und nicht auf der Halterung stecken lassen.

4. Headshell vorne am Tonarm abschrauben und vorsichtig so einpacken, sodass die sehr empfindliche Nadel nicht beschädigt wird. Ggf. Nadel abziehen und extra einpacken.

Der DJ-Kumpel könnte z.B. dafür eine Aufbewahrungsbox für DJ-Systeme rausrücken, dort kann die Headshell mit Tonabnehmer + Nadel sicher verwahrt bzw. transportiert werden.

5. Tellermatte und Teller abnehmen und in einer extra Tüte verpacken.

6. Haube mit Dreher per Klebe-Packband über die lange und die kurze Seite fest verbinden.

Beim Transport können sonst Teller und Tonarmlager irreparabel Schaden nehmen und das wäre schade. Der Teller könnte sonst die Haube und den Tonarm in Schrott verwandeln.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 31. Aug 2016, 09:08 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#11 erstellt: 31. Aug 2016, 09:38
Hi,

Du hast wohl die Bedeienungsanleitung nicht mehr, schau mal hier.
ad-mh
Inventar
#12 erstellt: 31. Aug 2016, 21:21
Ich hätte MH für einen Grundkurs "Technics überholen" anbieten können. Lüdenscheid ist allerdings etwas weit.
Flori_0508
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 04. Sep 2016, 16:58
Hallo,

ich melde mich erst einen Moment später, weil in der Menge Eurer Informationen erstmal lesen und auswerten musste.

Ich habe mich bei Vinylengine angemeldet und die Anleitung runtergeladen, diese durchgelesen.

Leider gibt es keinen Hinweis dazu, mit wie viel Gramm die Originalnadel, die wohl verbaut ist einzustellen ist. Verwiesen wird da auf die Angaben der Nadeldokumentation. Ich denke, dass die verbaute Nadel, wegen des Alters, verkehrter bzw. mangelnder Pflege und des verkehrt eingestellten Gewichts, Antiscating sowieso verbraucht ist. Weiß jemand Rat zum einzustellenden Nadelgewicht der Originalnadel? Ich würde zum Ausprobieren der Reparaturen das Gewicht wenigstens ungefär richtig einstellen.

Eine Nadel als Ersatz bietet schallplattennadeln.de mit der Artikelnummer:11104 - ich hoffe, dass ich das richtig verstanden habe.

Es sollte der Motor regelmässig mit spezieller Lubrication (Öl) versehen werden, nachgegoogelt SFWO 010. Kann mir jemand einen Tipp geben, an welcher Stelle und wie man da drankommt, welches Öl da Sinn macht und wo man das richtige Öl bekommt?

Die Gleichlaufschwankungen konnte ich vorerst unprofessionell beseitigen. Mit Haube und festgesetztem Tonarm auf den Kopf gedreht, die Bodenplatte abgeschraubt, an die Stellen Umschalter und pitch-control Richtung Platine einige Sprüher Kontakt61, Zewa zum Aufsaugen im Gehäuse untergelegt, pitch-control und 33-45 Schalter immer wieder hin-und-herbewegt, einen Tag gewartet. Zewa wieder raus, Bodenplatte wieder angeschraubt, alles wieder auf den Kopf.

Das ist zwar keine profesionelle Lösung und hilft bestimmt nur kurz, hat aber hingehauen.
Gibt es noch originale Potis, bzw Schalter als Ersatzteil-Nachbestellung oder hilft da wegen des Alters nur noch maximal Ultraschallreinigung?

Mein jetziges Problem ist gerade das Überprüfen, bzw das Einstellen der Tonarmjustierung.
Der Tonabnehmer kann mit 2 Schrauben am Tonarm justiert werden, dazu gibt es weitere Einstellmöglichkeiten, das verstehe ich noch nicht und kann da so nichts machen.
Ich denke, die Originaleinstellungen waren goldrichtig. Ich hatte den Plattenspieler aber vor vielen Jahren gebraucht gekauft und Tonarmgewicht wie Antiskating waren auf Maximum gedreht...

Ich habe jetzt wieder einen ganz langen Text geschrieben, zu dem viele von Euch bestimmt nur müde lächeln- Aber hey,: Immerhin beschäftige ich mich damit und es interessiert mich sehr!

Ich möchte gerne wieder recht gute Plattenqualität aus dem Gerät bekommen und mag es.
Genauso weiß ich jetzt, dass es Quartz vs Netzgesteuerten Antrieb gibt, einen unbezahlbaren sl1200 weitergegoogelt...
Vielleicht kann mir jemand aus dem Forum den Unterschied Antrieb DD Quartz-Netz genauer technisch erklären, ein Modell für günstigen Quartz DD Gebrauchtkauf empfehlen.
Trotzdem werde ich den SL-D2 nicht so leicht aufgeben und ihn so oder so behalten. Wenn auch nicht mehr in Originalzustand, ist das meiner Meinung nach ein Stück Vinyltechnik im Privatgebrauch.

Gruß Frank
Tywin
Inventar
#14 erstellt: 04. Sep 2016, 18:01
Hallo Frank,


Leider gibt es keinen Hinweis dazu, mit wie viel Gramm die Originalnadel, die wohl verbaut ist einzustellen ist.



Weiß jemand Rat zum einzustellenden Nadelgewicht der Originalnadel? Ich würde zum Ausprobieren der Reparaturen das Gewicht wenigstens ungefär richtig einstellen.


http://www.vinylengine.com/library/technics/epc-270c.shtml


Tracking force: 1.75g (+-0.25g)



Eine Nadel als Ersatz bietet schallplattennadeln.de mit der Artikelnummer:11104 - ich hoffe, dass ich das richtig verstanden habe.


Es gibt für den Tonabnehmer EPC 270 ... verschiedene Nadeln zu kaufen. Von etwa 20€ bis etwa 250€. Für etwa 130€ gibt es eine empfehlenswerte Shibatanadel. Darunter kenne ich keine empfehlenswerte Nadel. Gute Nadeln sind immer teuer.

EPS 270 ED SAS Nadel für Technics EPC 270 C - Nachbau

https://www.thakker....219s4CFW4o0wod0hoFwQ

EPS270 neoSAS/S[e086021]

http://www.jico-stylus.com/product_info.php?products_id=1663

Expert/Nagaoka Quadra/JT322 550ES/OR original Shibata stylus.

http://www.pickupnaa...-shibata-stylus.html

Expert/Nagaoka Ellips/JT311DE 555DE/OR original elliptical stylus.

http://www.pickupnaa...liptical-stylus.html

http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-21866.html


Es sollte der Motor regelmässig mit spezieller Lubrication (Öl) versehen werden, nachgegoogelt SFWO 010. Kann mir jemand einen Tipp geben, an welcher Stelle und wie man da drankommt, welches Öl da Sinn macht und wo man das richtige Öl bekommt?


http://bilder.hifi-forum.de/medium/738799/scan001_301594.jpg

http://varyturn.de/s...-tonarmbase-uvm.html


Das ist zwar keine profesionelle Lösung und hilft bestimmt nur kurz, hat aber hingehauen.


Das kann auch für Jahre genügen.


Gibt es noch originale Potis, bzw Schalter als Ersatzteil-Nachbestellung oder hilft da wegen des Alters nur noch maximal Ultraschallreinigung?


Ich gehe derzeit davon aus, dass es nur für den SL-1200 und Nachfolger noch neue Ersatzteile gibt. Man muss sich also anders behelfen.


Mein jetziges Problem ist gerade das Überprüfen, bzw das Einstellen der Tonarmjustierung. Der Tonabnehmer kann mit 2 Schrauben am Tonarm justiert werden, dazu gibt es weitere Einstellmöglichkeiten, das verstehe ich noch nicht und kann da so nichts machen.


Hier ein paar der wichtigen Basics als Video:

https://www.youtube.com/watch?v=H2jqA_fwi3o

Original Technics Überhanglehre Overhang gauge

http://varyturn.de/s...-overhang-gauge.html


Ich denke, die Originaleinstellungen waren goldrichtig. Ich hatte den Plattenspieler aber vor vielen Jahren gebraucht gekauft und Tonarmgewicht wie Antiskating waren auf Maximum gedreht...


Wenn Du davon ausgehst, dass gar nichts richtig montiert und eingestellt ist, dann machst Du keinen Fehler.


Vielleicht kann mir jemand aus dem Forum den Unterschied Antrieb DD Quartz-Netz genauer technisch erklären, ein Modell für günstigen Quartz DD Gebrauchtkauf empfehlen.


Die Drehzahl wird bei einer Quarzsteuerung - wie z.B. bei einer Quarzuhr - permanent mit den Schwingungen eines Schwingquarz abgeglichen und bei Bedarf blitzschnell nachgeregelt so weit dies technisch möglich ist. Bei den Geräten ohne Quarzsteuerung wird die Drehzahl üblicherweise nach den Schwingungen im Stromnetz gesteuert.

Mit Problemen bei Potis zur manuellen Regulierung hat das nichts zu tun und die Vorteile einer Quarzsteuerung im Vergleich mit einer Netzsteuerung sind in der Praxis gleich Null.

Preiswerte sehr gute DD-Q sind z.B. die Technics SL-Q2/3/33.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 04. Sep 2016, 21:15 bearbeitet]
Flori_0508
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 05. Sep 2016, 16:02
Ja Hallo
und vielen Dank für die sehr detaillierte Antwort, in der Du wirklich auf fast alles in meinem langen Text eingehst!

Ich habe mittlerweile E-Mail-Antwort von Schallpalltennadeln.de bekommen.

(Hallo,
es gibt keine Original Technics Nadeln mehr !

Die Nadeln von mir stammen aus neuester Fertigung der Fa. Stylus Company Japan.

Die Nadeln entsprechen dem Original in allem !

Empfehlung : die elliptische EPS 270 ED !)

War die Originalnadel schlecht, ist der Nachbau in Wirklichkeit nicht mit dem Original vergleichbar, oder holt man mit der viel teureren Nadel und gleichem Tonabnehmersystem wirklich sehr viel mehr Dynamik aus dem Player?

Die angebotenen Nachbauten kosten grob in Erinnerung zwischen 20 und 40€ plus Versand.
Ich denke, daß mein Plattenspieler noch nie eine Wartung gesehen hat, geschweigedenn wie das einzustellende Gewicht mit Antiskating auch die Tonarmjustage total daneben liegen kann.
Auch wenn der pitch-adjust nach meiner Wochenendbehandlung erstmal wieder hinhaut und das Chinchkabel wieder Stereo ohne Wackelkontakt hergiebt tendiere ich zu vorsicht mit einer 100€-Nadel.

Seit dem Kauf meines SL-D2 hab ich mit vorhandenen Einstellungen bestimmt grob vermutet über die Jahre ca. 5 Stunden Platten damit gehört.
Ich denke, die vorhandene Nadel ist nicht mehr geeignet, um weiter auszuprobieren, bzw. einzustellen. Sie kann nur noch Platten weiter kaputt machen und wird eh keinen Klang mehr liefern.
Daher kam mir die Gelegenheit mit 35€ samt nem Nadelreiniger als Preis gelegen, um sich erstmal damit um die Tonarmeinstellungen zu kümmern.

Wenn die Nadel aber nicht nach dem Original gefertigt ist, oder zu große Produktionsfehler haben kann, hat das keinen Sinn.
Weißt Du, was ich meine?

In der Nachricht sind zu viele Informationen, als dass ich heute direkt genauer darauf eingehen kann.
1,75 Gramm hab ich mitgenommen und die restlichen Informationen sauge ich auch dankend auf, brauche aber einen Moment dafür.

Meinste, mit der angebotenen Nachbaunadel von schallplattennadeln.de hat das erst gar keinen Sinn?

Gruß Frank
Tywin
Inventar
#16 erstellt: 05. Sep 2016, 18:22
Hallo Frank,


War die Originalnadel schlecht,


http://www.hifi-wiki.de/index.php/Technics_EPC-270_C
http://www.radiomuse...i.html?language_id=2

was verstehst Du unter schlecht? Die Originalnadel des EPC-270C-II (EPS-270ED) hat einen elliptischen Diamant mit einem eher einfachen 0,3 x 0,7mil Schliff. Die ist dann ein wenig besser als die Nadel eines AT 95 und etwa so wenig gut wie die Nadel eines Ortofon 2M RED.

Wenn wir im Schulnotensystem eine billigste Rundnadel wie die eines serienmäßigen AT 91 als "6/Ungenügend" und eine SAS-Nadel mit sehr scharfem Schliff, dem "ganzen Stein" und dem alten Boron-Nadelträger als "1/Sehr Gut" betrachten, dann wird die EPS-270ED eine "5+ oder 4-" sein.

Die folgende - bereits oben genannte - Nadel sollte der originalen EPS-270ED bis auf Farbe und Aufdruck genau entsprechen:

Expert/Nagaoka Ellips/JT311DE 555DE/OR original elliptical stylus.

http://www.pickupnaa...liptical-stylus.html


oder holt man mit der viel teureren Nadel und gleichem Tonabnehmersystem wirklich sehr viel mehr Dynamik aus dem Player?


Die Nadel ist technisch - also abseits von Chichi - das was billige von teuren Tonabnehmern unterscheidet und für mehr oder weniger guten Klang sorgt, soweit alle anderen Parameter passend/genügend sind. Der Generator/das Gehäuse hat unter den genannten Bedingungen so gut wie keinen Einfluss auf das Klang-Ergebnis.


tendiere ich zu vorsicht mit einer 100€-Nadel.


Ich kann nur erneut mindestens zur - bereits oben genannten - folgenden Nadel raten:

Expert/Nagaoka Quadra/JT322 550ES/OR original Shibata stylus

http://www.pickupnaa...-shibata-stylus.html

Mit dieser Nadel spielt das EPC 270 etwa auf dem gleichen Niveau wie das AT 440. Bei beiden Tonabnehmern sollte auf eine möglichst niedrige Kapazität der Verkabelung vom Tonabnehmer bis zum Phonovorverstärker inklusive dessen Eingangskapazität geachtet werden. Viel mehr als 300pF können bei manchen Schallplatten zu einem hörbar scharfen Klang in den mittleren/höheren Tonlagen führen.

Hierbei muss das System wegen der scharfen Shibatanadel sehr genau eingestellt werden, sonst werden die Nadel und die Schallplatten womöglich beschädigt. Bitte auf das verringerte Auflagegewicht und die noch geringere Antiscatingkraft achten.

Gehe bei geringsten Zweifeln davon aus, dass Du keine Ahnung hast und frage besser vorher mehrfach hier nach bis Du es genau verstanden hast.

Übe mit der alten Nadel die richtige Montage des Tonabnehmers an der abnehmbaren Headshell, die Justage des horizontalen und vertikalen Spurfehlerwinkels des Tonabnehmersystems und die richtige Einstellung von Auflagegewicht und Antiscatingkraft.

Hier eine günstige elektronische Waage zur genauen Einstellung des Auflagegewichts:

https://www.amazon.d...&smid=A16OLSI8JGOH0I

Hier noch mal die Technics-Überhanglehre womit man recht gut das Tonabnehmersystem in der Headshell justieren kann.

http://varyturn.de/s...-overhang-gauge.html


Meinste, mit der angebotenen Nachbaunadel von schallplattennadeln.de hat das erst gar keinen Sinn?


Die ist zum Üben und Rumspielen i.O., aber nicht zum guten Musikhören.

Bevor Du neue Fragen stellst, solltest Du zuerst die Antworten auf die alten Fragen lesen und verstehen. Sonst machen die Fragen keinen Sinn.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 06. Sep 2016, 12:59 bearbeitet]
Flori_0508
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 06. Sep 2016, 23:23
Hallo Tywin,

Danke für Deine Antwort und vor allem Geduld!

Deine Nachricht hat sich mit der Antwort von schallplattennadeln.de zeitlich geschnitten und die elliptische Nadel ist unaufhaltsam auf dem Postweg.
Ich hab Dich soweit verstanden, dass das eine Nadel für bestmögliche Originalqualität 1980 ist, guter Hifi-Sound aber einen andern Weg geht.
Wenn ich dummes Lehrgeld bezahlt habe, dann ist das eben jetzt so.
Ich möchte aber gerne am Thema bleiben und finde das weiter spannend!

Ein Kollege musste heute nach Dortmund und ich hatte eh einen Tag Urlaub. Ich konnte mir das nicht nehmen lassen, blackplastic zu besuchen, ACDC The Razors Edge hätte ich gerne zu gutem Kurs gekauft.
Als ich gesehen habe, dass in dem Laden Technics Player laufen, habe ich natürlich versucht, wissenswerte Anwenderpraxis vom Boss zu erhalten.
Der meinte: "Alles Blödsinn: Neue Ersatznadel montieren und Musik in Bestqualität geniessen", Tonarmausrichtung, usw. sei meist nur Geldmacherei von Hifi-Werkstätten und nicht nötig.
Gesehen hab ich, dass er im Laden mindestens einen Technics1210MK2 betreibt, den Klang aus den UltraBoxen fand ich allerdings sehr bescheiden, obwohl er selbst Plattenreinigung für Kunden zu 1€ anbietet..
Hm...

Die gehörte Tonqualität aus meinem Schrott- SL-D2 mit bestimmt kaputter Nadel ist bislang einiges dynamischer...

Es bleibt dabei: Mich interessiert die Technik sehr und ich finde es schade, wenn jemand nur aus Nostalgie Platten hört. Ich kenne "von damals" noch Platten, die in Wiedergabe richtig Dynamik hatten und die CD war klanglich nicht direkt der Ersatz.

Du kennst Dich scheinbar wirklich gut aus. Aus dem Service-Manual geht hervor, dass der Arm justiert werden kann. Bei blackplastic heute sagte man mir, da gäbe es bei Technics eh keine Einstellmöglichkeiten.
Zumindest eine Überprüfung der Einstellungen fände ich gut und da muss ich Dir Recht geben, dass Du einiges an Information geliefert hast, die ich erst auswerten sollte!

Vielleicht brauche ich meinen Tonabnehmerarm nicht grade direkt "mit Blumendraht anbinden", aber in Sachen Nadel, Tonabnehmersystem, Dämpfung, Vorverstärker, und anderen technischen Details sollte ich Dir zuhören :-)

Es gibt nichts zu antworten, also erstmal keine neuen Erfolge oder sowas.

Ich wollte nur kurz Bericht erstatten und muss erstmal im Beitrag lesen!

Gruß Frank
ForgottenSon
Stammgast
#18 erstellt: 07. Sep 2016, 09:08

Flori_0508 (Beitrag #17) schrieb:

Als ich gesehen habe, dass in dem Laden Technics Player laufen, habe ich natürlich versucht, wissenswerte Anwenderpraxis vom Boss zu erhalten.
Der meinte: "Alles Blödsinn: Neue Ersatznadel montieren und Musik in Bestqualität geniessen", Tonarmausrichtung, usw. sei meist nur Geldmacherei von Hifi-Werkstätten und nicht nötig.


Naja, bei Technics hat er zumindest in einem Recht: TA parallel zur Headshell und die Nadel mit 52mm Abstand
zur Aufnahme der Headshell montieren und gut ist. Ob der Tonarm beim abspielen dann wirklich absolut parallel
zur Plattenoberfläche ist, das macht sich hörbar nicht bemerkbar. Insofern machen sich viele Leute zuviele
Gedanken über die korrekte Justage bzw. der Aufwand lohnt nicht im Vergleich zum Nutzen. Aber es ist Hobby
und da darf jeder jeden erdenklichen Aufwand betreiben.
akem
Inventar
#19 erstellt: 07. Sep 2016, 09:08
Natürlich muß man den Tonabnehmer geometrisch exakt justieren. Päpstlicher als der Papst muß man dabei aber nicht sein. Daß es nicht den allein seligmachenden Königsweg gibt, sieht man allein schon an der Tatsache, daß es wer weiß wie viele Geometrien gibt: Baerwald, Loefgren, IEC, DIN, Schön um nur mal ein paar zu nennen. Alle unterscheiden sich mehr oder weniger stark in der Lage der Nulldurchgänge. Insofern muß man bei der Justage eben nicht päpstlicher sein als der Papst, bei kleinen Unzulänglichkeiten verschieben sich halt die Nulldurchgänge ein klein wenig. Grob stimmen sollte es allerdings schon...
Dann gibt es noch den vertical tracking angle. Der stimmt bei den meisten Tonabnehmern, wenn die Oberseite/Montagefläche parallel zur Platte ist. Das wiederum ist meistens der Fall, wenn der Tonarm waagerecht ist. Bei konischen Armrohren wie z.B. vielen SME oder den Regas muß man sich am Headshell orientieren. Peilhilfen wie ein Gitterblock oder notfalls ein Geodreieck sind da hilfreich. Und dann natürlich noch die korrekte Einstellung von Auflagekraft und Antiskating. Das Antiskating sollte man dabei nach Gehör und weniger nach Skala einstellen. Ich stelle als Anfangswert immer ein:
- Rundnadel: Antiskating (AS) = Auflagekraft (AK)
- Elliptisch, Fine-Line, hyperelliptisch: AS = 0,8 x AK
- Scharfe Schliffe: AS = 0,6 x AK
Dann nach Gehör feinjustieren: sind beide Kanäle gleich laut, stimmt die Stereomitte, gibt es einseitige Abtastverzerrungen?

Gruß
Andreas
akem
Inventar
#20 erstellt: 07. Sep 2016, 09:12

ForgottenSon (Beitrag #18) schrieb:

Naja, bei Technics hat er zumindest in einem Recht: TA parallel zur Headshell und die Nadel mit 52mm Abstand zur Aufnahme der Headshell montieren und gut ist. --> Stimmt! Bei den meisten Technics-Tonarmen stimmt das. Dafür gibt es auch eine nette Justierhilfe: http://www.ebay.de/i...KaIAAOSwgZ1XwEPA[/b]
Ob der Tonarm beim abspielen dann wirklich absolut parallel zur Plattenoberfläche ist, das macht sich hörbar nicht bemerkbar. --> Oh doch: ist der Tonarm hinten zu hoch, klingt es zu hell, steht er hinten zu tief, klingt es zu dunkel


Gruß
Andreas
kinodehemm
Inventar
#21 erstellt: 07. Sep 2016, 10:47
Moin


Oh doch: ist der Tonarm hinten zu hoch, klingt es zu hell, steht er hinten zu tief, klingt es zu dunkel


daher auch das bekannte 'Arsch hoch'-Motto , zB beim beliebten DL103, das andernfalls gerne mal als Rumpler empfunden wird..
Tywin
Inventar
#22 erstellt: 07. Sep 2016, 10:49
Hallo Frank,


Ich hab Dich soweit verstanden, dass das eine Nadel für bestmögliche Originalqualität 1980 ist


da hast Du mich missverstanden. Das war damals keine gute Nadel und ist auch heute keine gute Nadel. Damals und heute wurden/werden Plattenspieler serienmäßig zumeist nur mit billigen und billigsten Nadeln ausgerüstet. Somit ist der Klang dann bescheiden oder sehr bescheiden.


Alles Blödsinn: Neue Ersatznadel montieren und Musik in Bestqualität geniessen",


Das ist bei den robusten DJ-Systemen mit einfachsten Rundnadeln der Fall. Und je nach Qualität der Aufnahme, der Produktion und der Platte gibt es auch mit einer guten Nadel mit aufwändigem Schliff nicht mehr zu hören als mit einer billigen Nadel


Tonarmausrichtung, usw. sei meist nur Geldmacherei von Hifi-Werkstätten und nicht nötig.


Deshalb schaut man ja auch selbst ob der Arm parallel zur Platte arbeitet, die Headshell nicht im Tonarm verdreht ist (vertikaler Spurfehlerwinkel) und die Nadel somit nicht seitlich verkantet in die Rille taucht, der Überhang und der horizontale Spurfehlerwinkel stimmen um einen möglichst sauberen verzerrungsarmen Stereo-Klang zu erhalten.

Wenn Du bedenkst, dass eine nach links und rechts scharf geschliffene gute Nadel auch nur ein wenig verdreht in die Rille taucht, dann sollte doch klar sein, dass dies weder für guten Klang sorgt noch der Haltbarkeit von Platte und Nadel dient.

Bei den DJ-Systemen mit einfachsten Rundnadeln die nur sehr oberflächlich abtasten spielt das aber keine Rolle.

Weiterhin muss unbedingt - soweit nicht DJ-Nägel zur Abtastung verwendet werden - auf das richtige Auflagegewicht und die richtige an den Schliff angepasste Antiscating-Kraft geachtet werden. Sonst sind Nadeln und Platten womöglich schnell Schrott.


Gesehen hab ich, dass er im Laden mindestens einen Technics1210MK2 betreibt, den Klang aus den UltraBoxen fand ich allerdings sehr bescheiden,


Wie willst Du denn in einem Plattenladen HiFi-Stero hören, wenn nicht mit einem guten Kopfhörer. Der Betreiber wird keine gute Nadel für so einen Betrieb einsetzen und würde eine gute Nadel offensichtlich ehedem auf der Stelle vermurksen/abbrechen.


Es bleibt dabei: Mich interessiert die Technik sehr und ich finde es schade, wenn jemand nur aus Nostalgie Platten hört. Ich kenne "von damals" noch Platten, die in Wiedergabe richtig Dynamik hatten und die CD war klanglich nicht direkt der Ersatz.


Ich habe in den 70er und 80er Jahren Platten gehört und war sehr froh als ich mit dem CD-Player endlich Musik in Top-Qualität hören konnte. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ich habe aber seit etwa 10 Jahren wieder zunehmend Spaß an der alten analogen Technik. Auch damit sind mit sehr viel Wissen, Können und Aufwand sehr gute klangliche Ergebnisse möglich, soweit Aufnahme, Produktion und Plattenqualität dies zulassen.


Aus dem Service-Manual geht hervor, dass der Arm justiert werden kann.


Übliche Einstellmöglichkeiten sind horizontaler und vertikaler Spurfehlerwinkel, Überhang, Auflagegewicht und Antiscatingkraft. Man kann auch die Tonarmmasse an die Nadelnachgiebigkeit anpassen in dem man Zusatzgewichte oder eine andere Headshell verwendet. Die Liftbank kann in der Regel in der Höhe angepasst werden.

Eine Höhenverstellung der Tonarme ist meist teureren Modellen vorbehalten um den Tonarm an Tonabnehmersysteme anpassen zu können die mehr oder weniger hoch bauen.


Vielleicht brauche ich meinen Tonabnehmerarm nicht grade direkt "mit Blumendraht anbinden", aber in Sachen Nadel, Tonabnehmersystem, Dämpfung, Vorverstärker, und anderen technischen Details sollte ich Dir zuhören :-)


Das habe ich für den möglichen Transport zu jemanden der sich auskennt geschrieben. Da Du Null-Ahnung hast solltest Du zumindest schon mal das oben genannte Video anschauen um einen ersten kleinen Einblick zu bekommen.

Natürlich kann man auch einfach eine Platte auf irgend einem Dreher abspielen und sich daran erfreuen was man zu Hören bekommt. Das ist aber nicht der Anspruch des HiFi-Forums und auch nicht meiner.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 07. Sep 2016, 21:35 bearbeitet]
ForgottenSon
Stammgast
#23 erstellt: 07. Sep 2016, 10:51

akem (Beitrag #20) schrieb:
ist der Tonarm hinten zu hoch, klingt es zu hell, steht er hinten zu tief, klingt es zu dunkel


Ab welchen Abweichungen macht sich das bemerkbar?

Also wie päbstlich muss man sein? Ich überprüfe das "nur" per Augenmass
und bin bisher zufrieden. Ich denke zwar schon, dass ich bei grober
"Fehlstellung" eingreifen würde, aber wenn es durch grobe Peilung gut
aussieht, mache ich mir keine weiteren Gedanken darüber.
akem
Inventar
#24 erstellt: 07. Sep 2016, 11:44

ForgottenSon (Beitrag #23) schrieb:

Ab welchen Abweichungen macht sich das bemerkbar?

Das hängt vom Nadelschliff ab. Manchmal, wie oben z.B. am Beispiel des Denon DL103 angesprochen, kann man damit den Klang gezielt feintunen. Ein exakt waagerechter Tonarm kann manchmal als klanglich schlechter empfunden werden als ein leicht angehobener oder abgesenkter Tonarm.
Und es gibt eben auch die Exoten, deren Nadelstellung dergestalt ist, daß der VTA bei exakt waagerechtem Arm eben nicht stimmt. Das habe ich z.B. im Falle von Grado schon ein paar mal gelesen.

Gruß
Andreas
Flori_0508
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 09. Sep 2016, 15:47
Hallo zusammen,

ich bin mir grad etwas unsicher, ob Ihr mich haut, wenn ich jetzt eine Meldung mache.

Meine aktuelle Meldung wäre folgende:

Bislang, dank Eurem Link zu vinylengine.com den Boden abgeschraubt. Den pitch-Regler und den 33/45 Schalter mit Kontakt61 (Internet, mit Versand 10€) versorgt, die Gleichlaufschwankungen sind verschwunden.

Das Chinchkabel: Wackelkontakt behoben, in dem ich den Plus in beiden Steckern neu angelötet habe.

Bei schallplattennadeln.de Carbonfaserbürste zur Heimreinigung von Platten, Nadelreiniger und eine Nachbaunadel (Fa. Stylus Company Japan) bestellt. Original verbaut ist eine sphärische, Empfehlung vom Shop war aber die elliptische Nachbaunadel EPS 270 ED.
Nadelgewicht laut Shop 1,8 und antiscating 1,5.
Carbonbürste, Nadelreiniger und die Nadel zusammen 54,35€.

Dank Eurer Hilfe und der Bedienungsanleitung von vinylengine.com habe ich das Nadelgewicht eingestellt.

Natürlich habe ich das ausprobiert, hättet Ihr an meiner Stelle auch und jetzt passt auf:

Ich hätte nie zu glauben gewagt, dass so ein genialer Sound aus einem Plattenspieler kommen kann!

Der SL-D2 ist von 1980 für weniges Geld für den Heimgebrauch verkauft worden, wenn ich Euch richtig verstanden habe, unglaublich.

Jetzt habe ich verstanden, was Ihr meintet, als Ihr mich beraten habt, den Plattenspieler nicht in die Tonne zu hauen.

Haut Ihr mich jetzt, weil ich vorab die billige Nachbaunadel ausprobiert und den Tonarm noch nicht justiert habe? Das Motorlager habe ich auch noch nicht geölt.
Ich möchte gerne weitermachen und vor allem was davon verstehen, heute bin ich aber gerade so begeistert, dass ich Euch meine aktuelle Erfahrung schreiben muss!

Danke an alle, die mir bis hierhin mit Geduld und Rat geholfen haben!!!

Frank
.JC.
Inventar
#26 erstellt: 09. Sep 2016, 16:37
Hi,


Flori_0508 (Beitrag #25) schrieb:
Ich hätte nie zu glauben gewagt, dass so ein genialer Sound aus einem Plattenspieler kommen kann!


jetzt kennst Du den Unterschied zw. glauben und wissen.


Viel Spaß noch.
Tywin
Inventar
#27 erstellt: 09. Sep 2016, 17:41
Hallo Frank,

schön, dass Du Dich inzwischen von der Richtigkeit unserer ersten vier Antworten hinsichtlich der Qualitäten des SL-D2 überzeugen konntest.

Vielleicht kannst Du Dich ganz langsam auch mit den anderen Informationen - die nicht vom DJ stammen - der Reihe nach beschäftigen.

Ansonsten wünsche ich Dir viel Spaß mit Deinem Dreher und Deinen Platten

LG Tywin
Flori_0508
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 09. Sep 2016, 17:49
Die Nadel hat jetzt 38,50€ plus Versand gekostet, 10€ für den Kontaktreiniger.

BlackPlastic hat mir gesagt: Hol Dir ne neue Nadel, Platten und hör die. Trotz des schlechten Sounds im Laden würde ich ihm erstmal recht geben.

Jetzt war das sogar so und ich hab die Platten gestern richtig gerne gehört.

Ich selber meine gerade, dass der SL-D2 mit "Originalnadel" richtig reinhaut.

Ich weiß aber auch, dass ich mich überhaupt nicht gut auskenne.

Mühe war das schon bei mir, jetzt einen Monat, aber ich habe auch sehr viel gelernt.

Eine Ersatz-Abdeckhaube statt meiner gerissenen wird es nicht günstig im Netz geben.

Ich möchte aber auch, um die Technik zu meinen nicht auf dem Stand bleiben, sondern mehr verstehen.

Ausgangsimpendanz, Eingangsimpendanz;- ich werde einen Vorverstärker brauchen. Im Moment verwende ich einen Technics A600MK2 über den Phonoeingang und Tape-Out als Vorverstärker...
Conrad berkauft günstige Vorverstärker, ein brauchbarer Vorverstärker kostet, ohne Wissen denke ich ca 150€. <- ... aber echt keine Ahnung. Ich denke aber auch über einen Mischer zwischen 2 Plattenspielern nach. Vielleicht gibt es den gleichen Player nochmal?

Mein DJ-Kumpel redet nur vom 1200... Ich denke, der wird wohl in irgendeiner Weise besser sein, sonst würde er derzeit nicht gebraucht bei Ebay für 800€ vs. D2 zu 200€ gehandelt werden. Eine Automatik brauche ich nicht zum Plattenhören und ich verstehe nach meiner Hörerfahrung im Plattenladen den Unterschied der beiden Player leider nicht.
Alle benutzen einen 1210, ortofon und ich bin gerade völlig hin und weg von D2, 270C und der elliptischen Nachbaunadel, finde das klanglich gerade fast perfekt.
Zunmindest verglichen mit der gehörten Qualität damals im Plattenladen in Lüdenscheid :-)

Ich glaub, ich bin nicht einfach :-) ...

Frank
ForgottenSon
Stammgast
#29 erstellt: 09. Sep 2016, 18:09

Flori_0508 (Beitrag #28) schrieb:

Mein DJ-Kumpel redet nur vom 1200... Ich denke, der wird wohl in irgendeiner Weise besser sein, sonst würde er derzeit nicht gebraucht bei Ebay für 800€ vs. D2 zu 200€ gehandelt werden. Eine Automatik brauche ich nicht zum Plattenhören und ich verstehe nach meiner Hörerfahrung im Plattenladen den Unterschied der beiden Player leider nicht.
Alle benutzen einen 1210, ortofon und ich bin gerade völlig hin und weg von D2, 270C und der elliptischen Nachbaunadel, finde das klanglich gerade fast


Der Preisunterschied zum 1200er lässt sich nicht allein durch technische Überlegenheit erklären. Aus irgendwelchen Gründen
gilt 1200er als der Plattenspieler schlechthin. Rational betrachtet hat er für die Hifi-Freunde ohne DJ-Ambitionen eher Nachteile
oder zumindest keineVorteile.

Zur Haube: Hat nicht User Tywin hier im Forum vor ein paar Tagen eine Lösung für überschaubares Geld bzgl. Ersatzhauben
vorgestellt? Musst mal suchen.


[Beitrag von ForgottenSon am 09. Sep 2016, 18:11 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#30 erstellt: 09. Sep 2016, 18:22
Hier das Thema mit meiner Haube:

http://www.hifi-foru...444&postID=1300#1300

Und hier noch mal das Thema mit den Technics Tonabnehmern:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-21866.html


BlackPlastic hat mir gesagt: Hol Dir ne neue Nadel, Platten und hör die. Trotz des schlechten Sounds im Laden würde ich ihm erstmal recht geben.

Jetzt war das sogar so und ich hab die Platten gestern richtig gerne gehört.

Ich selber meine gerade, dass der SL-D2 mit "Originalnadel" richtig reinhaut.

Ich weiß aber auch, dass ich mich überhaupt nicht gut auskenne.


Mein alter Spruch dazu lautet: Der unerfahrene Bobby-Car Pilot empfindet ohne weitere Vergleichsmöglichkeiten einen Trabbi sicher als endgeiles Fortbewegungsmittel ....das isser aber nicht.


[Beitrag von Tywin am 09. Sep 2016, 18:25 bearbeitet]
akem
Inventar
#31 erstellt: 09. Sep 2016, 19:30
Die 12x0 sind halt recht begehrt, weil sie sehr gut sind (wenn auch nicht das Ende der Fahnenstange) und vor allem erzsolide und robust sind. Und es gibt praktisch alles noch neu als Ersatzteil. Viele andere Technics-Dreher haben aber die gleichen Gene und sind nicht wirklich schlechter, haben sogar obendrein noch Automatikfunktionen. Sie sind halt nicht so gesucht und werden deswegen nicht so teuer gehandelt.

Gruß
Andreas
Flori_0508
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 09. Sep 2016, 19:31
Hallo ?

Tywin. Ich bin nicht aus den neuen Bundesländern...

Dein diskriminierender Vergleich BobbyCar vs Trabbie gerade vergleicht sich übrigens ziemlich gut mit SL-D2 vs SL1210, beide Geräte Plattenspieler von Technics.
Dass die Technik am 1200 wohl überlegen ist stand in einer (deiner?) Nachricht zu meiner Vergleichsfrage.

Einen sinnvoll- weiterbringenden Beitrag von Dir zur "Haube" Technics SL-D2 konnte ich in Deinem Link genau so wenig finden.

Ich bin nicht doof, sondern Elektriker. Wenn ich mit Fachleuten rede, die im besonderen Thema etwas mehr Ahnung haben als ich, zeige ich Ihnen vorgestreckten Respekt.

Genauer möchte ich auf Deine letzten 2 Antworten und auf Dein angebotenes Tonabnehmersystem zu 70€, dass Du mir kostenlos montiert hättest nicht eingehen.

Ich bin grundsätzlich gegen Diskriminierung, tut mir leid.

Frank
.JC.
Inventar
#33 erstellt: 09. Sep 2016, 19:47
Hi,


Flori_0508 (Beitrag #32) schrieb:
Ich bin nicht doof, sondern Elektriker.


cool !
doofe Elektriker leben auch nicht so lang
(ich bin auch Elektriker)

mit dem SL-D2 und der neuen Nadel bist Du bei so um 85 % dessen was geht
die restlichen 14 % können teuer werden ...

zum PhonoPre: nimm Dir den Aikido phono 1 und Du hast fertig.


dann irgendwann noch nen besseren Tonabnehmer, mehr braucht man (realistischerweise) nicht
ForgottenSon
Stammgast
#34 erstellt: 09. Sep 2016, 19:48

Flori_0508 (Beitrag #32) schrieb:

Einen sinnvoll- weiterbringenden Beitrag von Dir zur "Haube" Technics SL-D2 konnte ich in Deinem Link genau so wenig finden.


Es ging dort um einen bauähnlichen Q3. Du musst die Abmessungen Deiner Haube - oder besser die defekte
Haube - zu dem Anbieter schicken und bekommst eine neue Schraubhaube zurück. Möglicherweise passt sogar
die Q3 auf Deinen D2, dann hätten die ja schon die Werte. Ob es wirklich passt, weiss ich aber nicht.



Genauer möchte ich auf Deine letzten 2 Antworten und auf Dein angebotenes Tonabnehmersystem zu 70€, dass Du mir kostenlos montiert hättest nicht eingehen.

Ich bin grundsätzlich gegen Diskriminierung, tut mir leid.


Ich auch, aber ehrlich gesagt kann ich nur einen flapsigen Spruch finden ......
Locker bleiben hilft bei Forenkommunikation ungemein.
Tywin
Inventar
#35 erstellt: 10. Sep 2016, 00:09
Hallo Frank,

wie Du aus einem Gleichnis durch Nennung eines Bobby-Cars und eines Trabbis hinsichtlich Deiner Erfahrungen mit einer einfachsten Rundnadel und einfachster elliptischer Nadel eine Diskriminierung der neuen Bundesländer konstruierst ist mir suspekt.

Ich bitte Dich daher dafür um Dein Verständnis, dass ich zur Vermeidung weiterer Missverständnisse nicht mehr mit Dir kommunizieren werde.

Dass ein ausschließlich zur Funktionsüberprüfung benutztes System mit einem STR (Shibata-ähnlichem) Schliff - welches etwa auf einem Niveau wie das AT-440 klingt - Dir nicht behagt, verstehe ich. Ich bedauere es, dass ich Dir dieses Angebot machte.

Meine Erfahrungen mit einer neuen Haube für den SL-Q3 hättest Du als Anregung dafür verstehen können, wie Du vielleicht auch Deinen Dreher günstig mit einer neuen Haube ausstatten kannst.

Dass Du daraus für Deine Problematik nichts entnehmen konntest rundet meinen Eindruck ab, dass meine Antworten auf Deine Fragen Dir - soweit sie von Dir gelesen und verstanden wurden - gar nicht helfen können. Es tut mir leid, dass ich es versucht habe.

Des Weiteren habe ich einen SL-1210 in diesem Thema nicht angesprochen und auch keine Überlegungen wie "SL-D2 vs SL1210" angestellt.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 10. Sep 2016, 12:30 bearbeitet]
Flori_0508
Schaut ab und zu mal vorbei
#36 erstellt: 13. Sep 2016, 09:42
Jo, aber Hallo!

85 Prozent vom "Möglichen" ist auch ein bisschen meine Sicht, wenn ich den Klang höre.

Einen ordentlichen Fortschritt nenne ich das für erstmal angemessene 60€ Ausgaben incl. Platten- und Nadelreiniger.

Ich bin immer dafür, bei sinnlos scheinenden Reparaturen erst einmal günstig einen bestmöglichen Originalzustand herzustellen.
Das wäre ohne Eure Hilfe, meines unermüdlichen "Dranbleiben´s" und schallplattennadeln.de nicht möglich gewesen.
Ich denke, das haben wir alle zusammen erreicht und darüber freue ich mich!

Blumendraht, wie Trabbie vs BobbieCar finde ich als technisch interessierter, toleranter Mensch im Ablauf einer Plattenspielerinstandsetzug eher als destruktiv und überhebliche Tipps derart benötige ich nicht.
Ich möchte auch kein gebrauchtes Zubehör kaufen, bevor ich nicht selbst technisch verstehe, dass es wirklich besser ist.
Mein Nachgooglen zum angebotenen System zu 70€ sagt: eher besser wegen öfter auftretenden bösen Qualitätsproblemen auch zu 10€ nicht.
Ich möchte auch darüber jetzt gerade nicht weiter sprechen, alleine weil das nicht der Zeitpunkt ist.

Bevor ich mich daran mache, den SL-D2 zu einem Kollegen für 1000€-Neupreis klanglich zu verbessern, möchte ich nach wie vor gerne das Motorlager mit Öl warten.
Nach mindestens 20 Jahren Vernachlässigung des Plattenspielers finde ich, sollte das Thema Vorrang haben.

Technics gibt dazu als zu verwendendes Öl folgende Bezeichnung an:
SFWO 010

Da es für den SL-D2 nichts mehr außer Nachbausachen zu kaufen gibt, hatte ich im HIFI-Forum nachgelesen, dass das Öl für den 1200 oder 1210 das Gleiche ist.
Ist das so?
Kann ich das einfach bei Ebay googlen und kaufen, gibt´s da seriöse nicht doppelt so teure Händler für? Gelesen hab ich im Forum auch schon WD40, als besseren Tipp.

Aus der Technics-Dokumentation geht für mich nicht nachvollziehbar hervor, wie man an die Stelle kommt, die das Öl vermutlich längst mal braucht. <- konstruktive Frage :-)

Jo, Frank
(von Elektrikern erwartet man, dass sie eh immer alles reparieren können... :-)) <- Gruß zurück :-)
WBC
Inventar
#37 erstellt: 14. Sep 2016, 07:32
Moin,
jetzt muss ich mich aber doch mal einklinken...
Wenn du WD40 ins Lager sprühst, kannst du das tun, was du Eingangs dieses Threads schriebst - nämlich den PS wegschmeißen...Warum? - Google mal die Spezifikationen von WD40...

LG Carsten
directdrive
Inventar
#38 erstellt: 14. Sep 2016, 08:50

Flori_0508 (Beitrag #36) schrieb:

Aus der Technics-Dokumentation geht für mich nicht nachvollziehbar hervor, wie man an die Stelle kommt, die das Öl vermutlich längst mal braucht. <- konstruktive Frage :-)


Moin Frank, das ist keine Geheimwissenschaft. Einfach an der Oberkante der Lagerbuchse applizieren, die Schwerkraft weist dem Öl dann den Weg an der Lagerachse entlang:

oil

Das originale Technics-Öl ist meines Wissens ein synthetisches Lageröl "Anderol 465", das sich mit herkömmlichem Feinmechanik- oder Motoröl ohne Probleme mischen lässt.

Falls das originale Öl nicht mehr zu bekommen ist, greif zu Motoröl 10W-40 oder geeignetem Feinmechaniköl.

WD-40 ist ein Kriechöl und für den Einsatz im Lager ungeeignet, löst stattdessen das noch vorhandene Schmiermittel und spült das Lager eher als es zu schmieren.

Grüße, Brent


[Beitrag von directdrive am 14. Sep 2016, 08:51 bearbeitet]
Flori_0508
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 14. Sep 2016, 09:16
Guten Morgen Brent,

danke für Deine konstruktive Antwort!

Die Stelle des Motorlagers im Bild hatte ich einer mir vorliegenden Zeichnung soweit gefunden.

Eine ganz blöde Frage dazu war: Wie komme ich dahin?
Von unten oder, ich denke mal von oben?

Nee, das WD40 hätte ich auch nicht dafür genommen, weil das zu viel reinigt statt schmiert.
Ich hatte das nur so dazu geschrieben, weil ich es als auch eine mögliche Antwort gegoogelt hatte.
Anderol 465 scheint aus meiner bisherigen Information und von Dir nochmal empfohlen das Richtige zu sein.

Gruß Frank!
directdrive
Inventar
#40 erstellt: 14. Sep 2016, 09:22
Hallo Frank,

Du musst lediglich den Plattenteller abnehmen, da sind keine weiteren Operationen notwendig.

Viel Erfolg, Brent
Flori_0508
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 14. Sep 2016, 09:29
Hey Brent,

nach durchlesen meiner Antwort hatte ich fast befürchtet, dass das Deine Antwort wäre.

Wie nehme ich den ab?

Frank
Dan_Seweri
Inventar
#42 erstellt: 14. Sep 2016, 10:29
Das richtige Öl für die Technics Plattenspieler gibt es hier noch zu kaufen: http://www.4-dj.com/...hnics-1210-p-24.html
directdrive
Inventar
#43 erstellt: 14. Sep 2016, 10:41
Hallo Frank:

Gummimatte abnehmen, Zeigefinger in die beiden Löcher, Daumen auf die Mittelachse und direkt nach oben abziehen. Klappt das nicht auf Anhieb, mußt Du den Teller auf der Achse etwas lockern, z.B. durch leichte (!!!) Schläge mit einem Schraubendreher oder Hammerstiel gegen die Achse.

Geht eigentlich immer, Geduld ist wichtiger als Gewalt.

Grüße, Brent
ForgottenSon
Stammgast
#44 erstellt: 15. Sep 2016, 21:38
Nach meinen Recherchen geht jedes Hydrauliköl mit einem Viskositätsgrad (VG) von 68.
Das Zeug kostet auch nicht viel, nur: Wo bekommt man das in einem handlichen
10ml Gebinde mit Kanüle?
Flori_0508
Schaut ab und zu mal vorbei
#45 erstellt: 16. Sep 2016, 09:20
Hallo Torsten,

Danke auch an alle anderen, die das Thema technisch-sachlich weiterbringen und wie mich interessiert!

Anderol 465 habe ich bisher noch nicht so einfach online gefunden, muss das aber nicht gestern erledigt wissen und schaue noch weiter nach.
Auf Ebay wird das in einem Angebot auch mit dem Technics SFWO010 verglichen. Der Zustand ist allerdings nicht als neu und OVP angegeben, es ist auch kein Aufdruck zu sehen.
Das von Dan Seweri verlinkte Originale Technics-Öl habe ich mit dem Link nachgesehn.
Ich sollte mich auf der Shop-Seite allerdings erst registrieren, um dann den Preis sehen zu können und das kam mir komisch vor. Dazu konnte man auf dem angezeigten Bild nicht das Etikett lesen.

Dazu möchte ich sowieso noch allgemein gehalten folgenden logisch-nachvollziehbaren dringenden Tipp loswerden:
Angebrochene oder nicht mehr originalverschlossene Gebinde mit entsprechendem Etikett würde ich nicht verwenden. Angebrochen und/oder ohne Etikett, könnte auch Sonnenblumenöl zum Salatanmachen drin sein.

Ich tendiere gerade dank Brent´s Nachricht zum soliden, aber auch echt nicht schlechten 10W40 Autoöl mit einer Pipette oder einer Spritze aus der Apotheke vorsichtig auf die Welle aufgetragen, ein paar mal gedreht und Rückstände abgewischt. .

Eine regelmäßige Wartung, die über 30 Jahre ausgelassen wurde benötigt glaub ich heute keine Präzision mehr, sondern nur ´n Tropfen Öl, wenn man was Gutes tun will.

Hydrauliköl würde ich nicht nehmen, WD40 auch nicht.

Ich habe den Plattenteller aber dafür auch noch nicht ab.
Wenn ich Brent richtig verstanden habe sitzt er einfach konisch aufgesteckt auf der Motorwelle, ohne eine Verriegelung (Spannstift, Positionskeil, Kronenmutter, oder andere Befestigung, anderes Erschwernis).
Mit der anfallenden Geduld dafür werd´ ich mich am Wochenende nochmal drangeben.

Danke Euch!

Frank
.JC.
Inventar
#46 erstellt: 16. Sep 2016, 18:46
Hi,


Flori_0508 (Beitrag #45) schrieb:
Wenn ich Brent richtig verstanden habe sitzt er einfach konisch aufgesteckt ...


auf dem Mitteldorn, eine Stahlachse mit Messingkonus, darauf sitzt der Alukonus vom Teller - sitzt bombenfest

Du greifst mit den Zeigefingern in die Löcher und drückst dann mit beiden Daumen auf dem Mitteldorn richtig fest ab nach oben.
Verstanden ?
Flori_0508
Schaut ab und zu mal vorbei
#47 erstellt: 17. Sep 2016, 02:51
..JC.,

danke für Deine Antwort.

Seitdem ich von Brent weiß, dass die Befestigung nur konisch ist, ist das mit den Zeigefingern in Löcher und gegen die Welle runterziehn die vorgesehene Lösung.

Ohne zusätzliches ganz leichtes, kontinuierlches Klopfen auf die Welle wird das aber in meinem Fall nicht gehen. Ich denke, ich werd´ dazu noch etwas lösende Lurication einsetzen müssen.

Der Teller sitzt fest...

Danke Dir für die Nachricht!

Frank
Flori_0508
Schaut ab und zu mal vorbei
#48 erstellt: 18. Sep 2016, 16:54
Hallo zusammen,

Sonntag Nachmittag...

Es ging darum, den Plattenteller abzunehmen, um für die von Technics in regelmäßigen Intervallen vorgesehene Wartung der Motorlagerwelle zur Not auch mit 10W40 nachzuholen.

Ich habe gestern wie heute mehrmals den Anlauf gewagt. -Mit beiden Zeigefingern in den Löchern des Tellers, auch mit beiden Daumen auf der Welle.
Gleichzeitiges, bedacht- geduldiges Klopfen auf die Motorwelle habe ich dazu hinbekommen.

Der Plattenteller scheint sich nicht so einfach zu lösen und ich möchte auch nichts kaputt machen, was ich so günstig und einfach hinbekommen habe.

Neben der gerade etwas zu schwierigen Motorlagerschmierung, und der ausstehenden Tonarmausrichtung fehlt weiter Einiges.

Neue Nadel, Tonarmgewicht, Antiskating, alles gerade funktional erstmal Top!

Gibt es noch Händler mit Wissen um Technics und das spezielle in die Jahre gekommene Gerät, die eine "Wartung" durchführen, bei der ich zusehen darf?
Es gibt auch Gleitfähigkeit beim "Anheben" des Tonarms, usw.

Im Augenblick, muss ich ganz ehrlich sagen gefällt mir der Plattenspieler in Klang und Optik (außer der gerissenen Haube:-)) bei dem Alter so gut, dass ich Angst habe, mit Gewaltanwendung (Lagerabzieher oder andere Zwangsmethoden) etwas kaputt zu machen.

Auch am Vorverstärker muss ich dranbleiben, Danke für Deine Empfehlung, ..JC..
Passiv hört sich zunächst einfach besser an, und das Modell würde sicher mein Problem des fehlenden Vorverstärkers lösen.
Beim Vorverstärker geht es mir weniger um Stromverbrauch, als um möglichst verlustfreien Output.
Leider kenne ich mich nicht sehr gut damit aus und würde gerne die Technik dazu in dem Modell 30€ zu 250€ verstehen.

Eine von Euch empfohlene Tonarmwaage werd´ ich mir in jedem Fall kaufen, die kostet nicht soviel und hilft erstmal vermutlich weiter, das Gewicht genauer einzustellen. Nadel, auch Nachbaunadel wie Platte werden vorab schon mal geschont, wenn man das relativ genau hält.

Hm, blöd, dass ich trotz Eurer Geduld und Mühe mit der Lagerschmierung erstmal nicht erfolgreich weitergekommen bin... !
Bevor ich dabei aber jetzt was kaputt mache, oder?

Vielen super Dank für Eure Tipps bis hier hin!

Frank
WBC
Inventar
#49 erstellt: 18. Sep 2016, 19:12

Flori_0508 (Beitrag #48) schrieb:


Ich habe gestern wie heute mehrmals den Anlauf gewagt. -Mit beiden Zeigefingern in den Löchern des Tellers, auch mit beiden Daumen auf der Welle.
Gleichzeitiges, bedacht- geduldiges Klopfen auf die Motorwelle habe ich dazu hinbekommen.

Der Plattenteller scheint sich nicht so einfach zu lösen und ich möchte auch nichts kaputt machen, was ich so günstig und einfach hinbekommen habe.
Hm, blöd, dass ich trotz Eurer Geduld und Mühe mit der Lagerschmierung erstmal nicht erfolgreich weitergekommen bin... !
Bevor ich dabei aber jetzt was kaputt mache, oder?





Nabend,


nimm einen Fön und halte ihn mit gering eingestellter Gebläseeinstellung aber hoher Temperatur auf den Teller - natürlich, nachdem du vorher die Matte abgenommen hast.
Blase den Teller gleichmässig und schräg, vom Tonarm weg und in Drehrichtung des Tellers an - lasse den Player dabei laufen, dann ist's noch einfacher... und halte den Föhn schön nah an die Motorachse (den Pin) aber vom Tonarm weg...pass auf, das der Tonarm nicht vom Fön weggeblasen oder angestossen und dass der Teller gleichmässig erwärmt wird - mach das so zwei bis drei Minuten lang und probiere dann das Abnehmen des Tellers sofort nochmal - ich denke, es wird dir jetzt gelingen...

So würde ich es jedenfalls machen...

LG Carsten


[Beitrag von WBC am 18. Sep 2016, 19:15 bearbeitet]
Flori_0508
Schaut ab und zu mal vorbei
#50 erstellt: 20. Sep 2016, 00:55
Hi Carsten,

vielen Dank für Deine mitfühlende Nachricht zum Abnehmen des festsitzenden Tellers...

Lustig: Ich wende das Prinzip selbst beruflich oft genug an; - dann mit Acetylen/Sauerstoff-Brenner, allerdings genauso mit bedachter Dosierung...

Ein Fön als Variante für den Plattenspieler, könnte man wirklich noch probiern

Mach ich auch, ich mache ne Meldung dazu.

Tywin ist ganz an mir verzweifelt. Vielleicht wegen des falschen Zeitpunkts für seine Tipps, bestimmt aber auch an seiner Wortwahl.

Auf einige von Euch wirkt was ich schreibe vielleicht ein bisschen zu simpel für Eure bislang mühselig gesammelte Erfahrung, ich muss aber zunächst verstehen was ich warum mache.

Die Meldung mit dem Fön dauert aber bis nächstes Wochenende.
Ich muss den Fön erstmal suchen und ich begeb´ mich da mit der nötigen Ruhe dran

Danke für den Tipp!

Gruß Frank
.JC.
Inventar
#51 erstellt: 20. Sep 2016, 06:24
Moin,


Flori_0508 (Beitrag #50) schrieb:
- dann mit Acetylen/Sauerstoff-Brenner, ..


nimm den Dreher mit auf die Arbeit

dort an dieser Stelle, also wo der Mitteldorn aus dem Plattenteller heraus steht, dort kannst Du
ein bisschen WD 40 hin sprühen - durch seine Kriechwirkung unterwandert das Öl die Konusoberflächen
(ca. 1 h einwirken lassen)

übrigens: wenn der Teller schön langsam ausdreht und im letzten Moment (beim Stillstand) sich 2-3 mm
gegen die Drehrichtung bewegt - brauchst Du gar nichts zu machen !
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