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Sehr gute alte Plattenspieler.

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Stadler8
Neuling
#1 erstellt: 12. Okt 2008, 17:07
Brauche mal Euren Rat. Möchte mir einen qualitativ hochwertigen Plattenspieler zulegen. Mir geht es vor allem um einen sauberen und weichen Klang mit transparenten Höhen und sehr weichen Bässen. Da ich sehr viele guterhaltene LP's besitze, die ich auf CD oder Kasette archivieren möchte. Wer kann mir da helfen ? Danke im Voraus.


[Beitrag von Stadler8 am 12. Okt 2008, 17:09 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 12. Okt 2008, 17:51
Hi, da gibt es so viele . Was dann hinten für eine Archivierung herauskommt, ist jedoch nicht nur vom Dreher abhängig, sondern auch vom Tonarm, vom Abtaster, vom Vorverstärker. Außerdem muss man bei einer Archivierung auf CD auch über einen geeigneten Wandler von analog auf digital nachdenken. Am besten Du machst Dir erstmal Gedanken darüber, wieviel Du anlegen willst. Das nennt man auch ein Budget. Außerdem solltest Du überlegen, ob "nur" für die Archivierung eine solche Investition sich lohnt.

Und die Begriffe sauber, transparent und weich sind unter Umständen nicht so einfach gleichzeitig zu erreichen ...

Gruß von Silberfux
Stadler8
Neuling
#3 erstellt: 12. Okt 2008, 17:58

silberfux schrieb:
Hi, da gibt es so viele . Was dann hinten für eine Archivierung herauskommt, ist jedoch nicht nur vom Dreher abhängig, sondern auch vom Tonarm, vom Abtaster, vom Vorverstärker. Außerdem muss man bei einer Archivierung auf CD auch über einen geeigneten Wandler von analog auf digital nachdenken. Am besten Du machst Dir erstmal Gedanken darüber, wieviel Du anlegen willst. Das nennt man auch ein Budget. Außerdem solltest Du überlegen, ob "nur" für die Archivierung eine solche Investition sich lohnt.

Und die Begriffe sauber, transparent und weich sind unter Umständen nicht so einfach gleichzeitig zu erreichen ...

Gruß von Silberfux

Danke !
Es sollte schon für die Dauer sein. Also, ich denke mal an etwa 1000 Euro mit System. Bekommt man da schon was Ordentliches ? Als CD-Recorder habe ich.. darf ich im Forum das Fabrikat nennen ? Ansonsten gebe ich es via PN durch.
düdldihüü
Stammgast
#4 erstellt: 12. Okt 2008, 18:39
Klar darfst du. Ohne Fabrikate nennen zu dürfen könnte man Dich auch nich wirklich beraten
mobilix
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 12. Okt 2008, 18:43

Stadler8 schrieb:

Es sollte schon für die Dauer sein. Also, ich denke mal an etwa 1000 Euro mit System.
<Lästermode>Kein schlechtes Ziel, kein schlechter Budgetansatz. Damit stehen die Chancen gut, dass aus der Digitalisierung nichts wird. Weil es von Platte nämlich vermutlich besser klingen wird... Und Archivieren - ne, höchstens auf Festplatte (aber das ist viel zu zeitaufwendig). Selbstgebrannte CD's halten nur Bruchteile eines Plattenlebens. Gelagerte Kassetten sind auch leicht zickig... Mein Tipp: Die Platten gut behandeln, sie danken es dir bis an dein Lebensende. </Lästermode>

Was wird denn alles in allem benötigt? Dreher, System wurden genannt - auch noch ein Phonovorverstärker? Im Klartext: Ist dein Verstärker in der Lage, einen Plattenspieler direkt andocken zu lassen?
Stadler8
Neuling
#6 erstellt: 12. Okt 2008, 18:49
Mein Verstärker akzepiert Plattenspieler. Weiß aber, daß mein CD-Recorder gut aufnimmt. Habe keinen billigen. Müßte ich halt mal mit einem neuem Plattenspieler austesten.
mobilix
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 12. Okt 2008, 18:53
Ich werf' dann mal den ersten Stein: Wenn man Testberichten halbwegs trauen darf, sollte Music Hall innerhalb des gesetzten Preisrahmens nicht schlecht sein. Die kenne ich aber nicht aus eigener Erfahrung.

Edit: Ich verstehe übrigens den threadtitel nicht. Suchst du einen gebrauchten Plattenspieler?


[Beitrag von mobilix am 12. Okt 2008, 18:55 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#8 erstellt: 13. Okt 2008, 00:30
Wenn es um Archivierung geht, sind eigentlich weder Kassette noch CD-R optimal - die erstere sowieso nicht, letzteres nur unter Verwendung hochwertiger Rohlinge. Wobei die ollen PVC-Scheiben sich wahrscheinlich noch am längsten halten, wenn sie nie gespielt und sachgerecht gelagert werden.

Geht es um Gebrauchskopien, sieht es schon anders aus. Wobei auch dann ein Standalone-CD-Recorder eher nicht optimal ist, jegliche Bearbeitung dürfte sich sehr mühselig gestalten. Sowas macht man wirklich am besten mit dem Rechner unter Verwendung eines halbwegs hochwertigen Audiointerfaces (für welches man keineswegs mehr als 2/300 anlegen muß). Auch dabei gibt es natürlich das eine oder andere zu beachten, aber wir wollen ja nichts überstürzen.

In Sachen Dreher: Technics 1200/1210 Mk.2 (oder gebraucht ein solider Dual-Direkttriebler), nettes System dazu, sollte gut gehen. Wenn der Verstärker entsprechend hochwertig ist, wird er wohl auch mit MC-Systemen etwas anfangen können, ein Signal des eingebauten Phonopres dürfte man ihm per Rec-Out abluchsen können.
silberfux
Inventar
#9 erstellt: 13. Okt 2008, 08:28
Hi, Audio CD-Recorder sind unnötig teuer im Betrieb, weil sie normalerweise spezielle Audio-Rohlinge benötigen. Ich würde ebenfalls zur Nutzung eines PC raten.

Konrad
CyberSeb
Inventar
#10 erstellt: 13. Okt 2008, 08:47
Hallo,

willst Du die Platten wirklich digitalisieren/archivieren?

Es macht meine Meinung nach mehr Sinn, die Schallplatten direkt auf dem hochwertigen Plattenspieler abzuspielen.

Ich hätte Dir jetzt auch einen hochwertigen Direkt-Triebler (z.B. Dual "Siebener") empfohlen, für dein Budget ist sicherlich aber deutlich mehr drin.

Für das Geld bekommst Du ein Schmuckstück und es wäre jammerschade, wenn das Gerät nach der Arbeit in einem Schrank verschwinden würde.

Gruß
Sebastian
Archibald
Inventar
#11 erstellt: 13. Okt 2008, 10:33
Hallo Stadler8,

erst einmal "Herzlich Willkommen im Forum".

Um die Liste der üblichen Verdächtigen zu vervollständigen, möchte ich noch auf die Thorens-Laufwerke hinweisen. Ein TD 160 II, III ... oder TD 145 ... ist mit Sicherheit auch mit einem sehr guten neuen System unter 1000 € zu bekommen. Für den Preis sollte sogar ein "großer" Thorens (TD125,TD 126 ...) zu bekommen sein, ebenfalls mit neuem System. Die alten Thorens-Laufwerke harmonieren im Normalfall sehr gut mit Tonabnehmern hoher Nadelnachgiebigkeit, da sie einen leichten Tonarm haben z.B. TP 16 II oder III (Isotrack). Zusammen mit einem normalerweise eher niedrigen Auflagedruck schont das die Platten und schlechter klingen ist auch kein Thema. Wenn Du die Suchfunktion bemühst, wirst Du etliche im Forum finden, die auf Ihr Shure V 15 schwören, genau wie ich auf mein ADC XLM. Diese Systeme, wie auch diverse Ortofons (u.a. M 20, M20 Super, OM 30 oder OM 30 (beide ohne "Super")), passen im Übrigen auch gut zu diversen Japanern aus den Siebzigern und Achtzigern, also der Hochzeit des Vinyls.

Gruß Archibald.


[Beitrag von Archibald am 13. Okt 2008, 10:34 bearbeitet]
Ludger
Inventar
#12 erstellt: 13. Okt 2008, 12:28
Hallo Stadler8,
kleiner Tip fürs Aufnehmen: ich benutze den Philips CDR 770. Zum Aufnehmen nehme ich eine CD-RW, welche ich dann am PC kopiere, du brauchst dann keine teuren Audio-Rohlinge, deren Langzeitqualität z.T. sehr mäßig ist, besonders die Fuji 80min-Rohlinge lösen sich nach ein paar Jahren auf, auch mit Intenso hatte ich einige Probleme.
Für deine Klangvorstellungen könnte ein gebrauchter Linn LP 12 mit einem Linn-System oder einem anderen System mit hoher Compliance wie z.B. Ortofon OM 20 oder 30 in Frage kommen.
Und die Qualität deines Phonovorverstärkers sollte natürlich adäquat sein.
Gruß
Ludger
Stadler8
Neuling
#13 erstellt: 13. Okt 2008, 13:00
Mensch danke an Euch allen. Jetzt nochwas, habe schon einige CD's aufgenommen,muß ich dann damit rechnen, daß diese nach einigen Jahren nicht mehr laufen, weil sie sich aufgelöst haben ? Meinen Plattenspieler würde ich dann sowieso behalten und öfter benutzen.
Ludger
Inventar
#14 erstellt: 13. Okt 2008, 14:00
Hallo,
wie schon vorher beschrieben scheint es sich um ein markenabhängiges Problem zu handeln. Bei 74 min Audio-Rohlingen hatte ich bisher keine Probleme, speziell die EMTEC (früher BASF)-Rohlinge sind noch wie neu.
Bei normalen CD-ROMs hatte ich diese Probleme ebenfalls noch nicht, ich hoffe ja sehr, dass es so bleibt.
Gruß
Ludger
gdy_vintagefan
Inventar
#15 erstellt: 13. Okt 2008, 17:07
Ich hatte bisher Ausfälle bei Fuji und Philips, beide von etwa 2002. Auch waren einige Maxell-Rohlinge in manchen Playern gar nicht abspielbar. Mit BASF/EMTEC hatte ich mal ein paar Ausfälle. Mit den anderen bekannten Marken hatte ich bisher keine Probleme. Durchgehend gut waren bisher TDK und Verbatim. Sehr schlecht waren bei mir einige "Billigmarken" wie Bestmedia oder Princo.

Im übrigen halte ich das auch so wie Ludger, ich verwende den Philips CDR-880 mit CD-RWs, die dann in den Rechner eingelesen und nachbearbeitet werden. Somit ist das Ganze unabhängig von der Soundkarte. Seit ich aber nun auch mehrere Plattenspieler habe, digitalisiere ich bei weitem nicht mehr so viel wie noch vor ein paar Jahren. Das Plattenhören macht einfach viel mehr Spaß!

Gruß
Michael
Stadler8
Neuling
#16 erstellt: 13. Okt 2008, 18:13
Mal ne Frage - Darf ich im Hinblick auf bestimmte Erfahrungen mit Produkten, wie zb. CD-Rohlinge Firmannamen nennen ?
Habe da was rausgefunden. Habe einen CD-Recorder, bin sehr zufrieden damit, die CD klingen fast besser als so manchen neue. Und laufen wie eine 1. Da ist miretwas aufgefallen, müßte da ein Produktnamen nennen, darf man das hier im Forum
Bitte nur, wenn absolut sicher, danke !
vampirhamster
Inventar
#17 erstellt: 13. Okt 2008, 18:15

Stadler8 schrieb:
müßte da ein Produktnamen nennen, darf man das hier im Forum
Bitte nur, wenn absolut sicher, danke !


Klar,
ohne Herstellernamen kann man ja nicht diskuttieren.
Stadler8
Neuling
#18 erstellt: 13. Okt 2008, 18:45
Also, bei CD-Rohlingen von Maxell habe ich sehr gute Aufnahmen erzielt. Benutze da den CD-Recorder von Yamaha HD1300E. Man kann 60 Stunden Musik auf der eingebauten Festplatte zwischenspeichern und sich so sein Menue zusammenstellen. Und man kann damit auch noch unfinalisierte CD's abspielen und sie ggf nachträglich finalisieren. Was bei vielen Recorden leider nicht möglich ist. Wenn ich meine CD's höre und mit Platte vergleiche, höre ich kaum ! einen Unterschied. Er nimmt tatsächlich so auf, wie es im Eingang ankommt.
silberfux
Inventar
#19 erstellt: 13. Okt 2008, 20:12
Hi, wenn es wirklich Archivaufnahmen sind, kann man sich eine Liste machen und vielleicht alle 10 Jahre die CDs auf eine neue CD umkopieren. Man kann auch die wav-Dateien auf DVDs sichern und entsprehend umkopieren. Oder eine Festplatte benutzen. Bei wertvollen Archivierungen würde ich immer 2 Sicherungsarten parallel fahren.

Gruß von Silberfux
dobro
Inventar
#20 erstellt: 15. Okt 2008, 05:41
Hallo Stadler,

um auf deine Eingangsfrage zurückzukommen. Ich habe kürzlich eine Werbung vom Pro-Ject Aniversary (glaube ich) gesehen. Den gibt es bei Hifi-Schluderb. für 895 €. Das Ortofon Rondo, welches verbaut ist, kostet bereits allein fast die Hälfte. Nur so als Tipp. Ansonsten hast du bereits die üblichen Verdächtigen genannt bekommen.

Zum Thema Aufnahme mittels CD-Rekorder. Habe ich auch früher gemacht. War mir viel zu umständlich und der Klang hing meines Erachtens hinter meiner jetzigen Kette Verstärker - alesis USB-SK - Festplatte hinterher. Im übrigen kann ich jetzt durchgehend aufnehmen und kann die Liedtrennungen und Texte nachträglich super einfach nachpflegen. Auch habe ich so die Möglichkeit die Urdatei mal schnell in andere Formate zu transferieren (MP3, Ogg usw.). Im übrigen sind auch 24 Bit-Auflösung möglich, was gerade für hochwertige Vinylkopien nicht schlecht ist (kannst allerdings dann nur vom PC/NAS aus hören).

Gruß
Peter
audiophilanthrop
Inventar
#21 erstellt: 15. Okt 2008, 17:43

dobro schrieb:
Im übrigen sind auch 24 Bit-Auflösung möglich, was gerade für hochwertige Vinylkopien nicht schlecht ist (kannst allerdings dann nur vom PC/NAS aus hören).

Och, runterdithern auf 16 Bit geht immer noch... aber Aufnehmen mit 24 Bit ist schon besser. Ich würde sowieso erstmal in 24/96 (oder 24/88) aufnehmen und erst nach Abschluß der Bearbeitung mit SSRC runterrechnen lassen. Wenn man einen sehr guten ADC mit aufwendigem Anti-Aliasing-Filter hat (Sperrdämpfung 120 dB oder so), sollte sich das mit Aufnahme in 24/44 nichts nehmen, ein Mittelklasse-Wandler läßt sich so aber noch aufwerten.
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