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Störgeräusch beim Digitalisieren von LPs (USB-Plattenspieler+Vorverstärker)

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Autor
Beitrag
_marko84_
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Dez 2008, 18:29
Hallo an alle!

Ohne groß drum herum zu reden, möchte ich es (aus Zeitgründen) kurz und schmerzlos machen:
Beim Digitalisieren von Schallplatten über Audacity, mit meinem Phono Entzerrer/Vorverstärker (Profitec, TC-400), macht sich die ganze Zeit ein ununterbrochenes Piepsen bemerkbar.
Ich habe schon versucht, dass Problem zu umgehen, indem ich den Plattenspieler (USB-Plattenspieler von Q-Sonic) erde und auch den Vorverstärker so weit wie nur möglich vom Rest (PC etc.) entfernt halte, aber nichts davon brachte etwas - das Piepsen ist immer noch zu hören.

Hier könnt Ihr Euch selbst einmal einen Eindruck von diesem Störgeräusch verschaffen:
http://www.zshare.net/audio/525868765a6327bd/

Auch hebt der Vorverstärker, für meinen Geschmack, die Bässe nicht stark genug an und das Resultat fällt hier logischerweise eher schwach aus.
Es ist zudem auch alles vorschriftsmäßig angeschlossen.

Nun ausgangs meine Frage(n):
Gibt es eine Möglichkeit, dass Störgeräusch zu beseitigen?
Liegt es an meinem Plattenspieler od. dem Vorverstärker selber, dass sich damit kein befriedigendes Resultat herstellen lässt?
Brauche ich evtl. noch einen Verstärker?

Wie man sicher schon gemerkt hat, bin ich in solchen Dingen nicht ganz firm.
Ich besitze den Plattenspieler usw. auch erst seit kurzem, da einige Dinge leider nur auf Vinyl veröffentlicht wurden und man anderweitig auch nur schwer bis garnicht dran kommt.

Es wäre schön, wenn mir hier jemand helfen könnte.

MfG,
Marko


[Beitrag von _marko84_ am 11. Dez 2008, 18:34 bearbeitet]
DOSORDIE
Inventar
#2 erstellt: 11. Dez 2008, 21:08
Klingt nach nem billigen Plattenspieler und nem Billigen Entzerrer Vorverstärker, da kannst du nicht viel erwarten. Am besten ist nen anständigen Plattenspieler, vielleicht was älteres in der Einsteigerklasse (z.B. Technics SL BD 20 oder so gibts ab 30 Euro gebraucht bei ebay ist sehr robust und klingt schon ganz gut) kaufen und dann nen HiFi Verstärker einer namhaften Firma nehmen, den Plattenspieler dort an den Phonoeingang anschliessen und über Tape out des Verstärkers an den Line In der Soundkarte. Einsteigerverstärker aus den 80ern haben schon ganz gute Entzerrer Vorverstärker integriert, da kann man schon ordentliche Aufnahmen mit machen.

Ich frage mich wozu du einen Entzerrer Vorverstärker brauchst, wenn du nen USB Plattenspieler hast, schliesst man den nicht direkt an den PC an und der macht dann den Rest? Ich halte von dem ganzen Zeugs eh nix. Hab jetzt auch ein USB Cassettendeck gesehen, das sah ziemlich billig aus und ich glaube nicht, dass das nur im Entferntesten was taugt. Die zweite Sache ist auch, dass man ne einigermaßen anständige Soundkarte braucht, denn Störgeräusche kommen meistens von der Hardware vom PC und die kriegst du dann auch nich weg, nur mit einigermaßen guter Soundkarte.

Einen kleinen HiFi Verstärker mit Phono Preamp bekommt man bei ebay ebenfalls bereits für 30 oder 40 Euro, das einzige was der für reibungslosen Einsatz erfüllen muss sind Cinch Anschlüsse, da sollte man halt nen Japaner kaufen, nen ollen Technics oder JVC oder Sony.

Ich verstehe nicht, warum alle diesen hippen Billigmist kaufen und dann erwarten, dass das besser als die guten alten Sachen sind, die damals viel teurer waren, auch ein guter Phono Vorverstärker einzeln ist nicht billig. Und das Störgeräusch klingt mir als käme es von der Soundkarte.

Aber nochmal die Frage die ich mir am meisten stelle: Wozu einen Phono Vorverstärker, wenn du einen USB Plattenspieler hast?

Achja probier mal alle Eingänge ausser dem Line In auszuschalten, vielleicht gehts dann weg, auch helfen kann die selbe Steckdose an die der PC angeschlossen ist zu nutzen, mittels einer Mehrfachsteckdose, manchmal nützt es sogar den Stecker umzudrehen. Und was heißt erden? Der Plattenspieler muss am Vorverstärker geerdet werden, entweder du hast ne zusätzliche Erdungsleitung oder das ist in den Cinchsteckern an der Masse mit drin ausserdem kannst du probieren, vom Vorverstärker an eine der Gehäuseschrauben vom PC nochmal ein Kabel zu legen, weil die oft ein anderes Potenzial haben, aber davon geht das Piepsen glaube ich auch nicht weg, wenn irgendwo ein Tuner mit dranhängt, kannst du mal versuchen das Antennenkabel abzuziehen.

LG, Tobi
silberfux
Inventar
#3 erstellt: 11. Dez 2008, 21:33
Hi,

Tobi hat fast alles gesagt was gesagt werden musste. Ohne solide analoge Hardware kann das eigentlich schon mal gar nichts werden. Tuner übrigens wenn überhaupt brummt eher als piepst. Irgendwie hast davon abgesehen ein fundamentales Anschlussproblem.

Gruß von Silberfux
Jazzy
Inventar
#4 erstellt: 11. Dez 2008, 21:34
Das ist eine Brummschleife,die kriegst du mit USB nicht weg.Nur mit Toslink würde es verschwinden.Oder du nimmst ein Notebook im Akkubetrieb.
3rd_Ear
Inventar
#5 erstellt: 11. Dez 2008, 21:42


Die hochfrequenten Geräusche im dem Signalmischmasch hört sich sehr nach "Computer" an.

Der dominante tieffrequente Teil ist ein 50Hz-Brummen.

Sowas "Schönes" handelt man sich mit mehrfach oder falsch ausgeführten Masse-Verbindungen ein.

Ein USB-Plattenspieler sollte deshalb nicht gleichzeitig per USB-Kabel und Phonovorverstärker am PC angeschlossen sein.

Das sogenannte "Erdungskabel" des Plattenspielers darf jedenfalls nur mit der "Erdungsklemme" des Phonovorverstärkers verbunden werden.

Der Plattenspieler und der Phonovorverstärker sollten nicht in unmittelbarer Nähe des PCs und des Monitors stehen: Schon 1,5m Abstand reichen normalerweise aus.

Das Cinch-Kabel zwischen Plattenspieler und Phonovorverstärker sollte nicht unmittelbar neben VGA-Kabel, dem Netzwerkabel, irgendwelchen USB-Kabeln, anderen Datenleitungen, den PC-Lautsprechern des PC vorbeiführen. Das Kabel vom Phonovorverstärker zur Soundkarte ist in der Hinsicht zum Glück nicht so empfindlich.

Ich mag das Wort "Erdung" im Zusammenhang mit Plattenspielern aber eigentlich gar nicht gern schreiben, da es sich hierbei eigentlich gar nicht um eine Erdung handelt, sondern um eine Potentialausgleichsleitung.

MfG, Dirk

Edit: Interessanterweise gibt es in der Frequenzanalyse bei allen ganzzahligen Vielfachen von 1000Hz deutliche Spitzenwerte. Weitere Untermaxmima gibt es bei allen Vielfachen von 250Hz. Keine Ahnung, was da stört, aber das kommt bestimmt irgendwo aus dem PC. Hast Du da eine schicke durchsichtige Plexiglas-Seitenwand am PC-Gehäuse und irgenwelche Leuchtstofflampen zur Verzierung eingebaut?


[Beitrag von 3rd_Ear am 11. Dez 2008, 21:53 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#6 erstellt: 11. Dez 2008, 21:53
Hi,

ein Laptop ist von vorn herein für solche Zwecke nur recht bedingt geeignet. Alle Komponenten beim Laptop liegen sehr nah beieinander, so dass wie man hört Störungen an der Tagesordnung sind.

Gruß von Silberfux
_marko84_
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 12. Dez 2008, 00:01
Vielen Dank für die Ratschläge - besonders an Tobi!
Ich werde mich wohl morgen noch einmal damit genauer auseinandersetzen und sollte was dabei rauskommen, es hier natürlich auch berichten.

In meinem, etwa 3 Jahre alten, Fujitsu Siemens-PC (ein Laptop habe ich im Übrigen nie besessen) habe ich keine "Zusätze" eingebaut.

Den Phono Vorverstärker kaufte ich mir, weil das ursprüngliche Ausgangssignal keinen Bass hat und etwas verzerrt klingt, wobei hier kein Piepsen zu vernehmen ist.

Ich habe es auch schon ohne den Vorverstärker probiert und dann die mitgeschnittenen Musik-Stücke versucht, ein wenig mit WaveLab und Audacity selber "aufzupeppen", sprich mehr Bass einfügen, sowie Höhen und Tiefen anpassen, nur ist das Resultat zwar ok, doch reicht es nicht an herkömmliche mp3s ran.

Es ist natürlich irgendwo logisch, dass man beim Digitalisieren von Schallplatten nie dasselbe Ergebnis herausbekommt, wie beim Kopieren von Musik-Stücken einer CD, aber mir ist durchaus bewusst, wie sich ein Mitschnitt von einem Plattenspieler, mit dem passenden Zusätzen, am Ende anzuhören hat.

Hier noch einmal Bilder von meinem Plattenspieler und dem Vorverstärker:



Das USB-Kabel ist bei diesem Plattenspieler bzw. für die Aufzeichnung über Audacity aber vonnöten - ohne Kabel nimmt es auch nichts auf.

Was den "Billigmist" angeht, so muss ich sagen, dass nicht jeder das Geld hat, um sich einen etwa 130 Euro teuren Plattenspieler usw. zu kaufen.
Manchmal reicht auch etwas Billigeres aus und, wie bereits angesprochen, kenne ich mich mit der Marterie nicht wirklich aus.
Aber auch ich gehe irgendwo davon aus, dass es eine Art Rückkopplung ist.


[Beitrag von _marko84_ am 12. Dez 2008, 00:09 bearbeitet]
3rd_Ear
Inventar
#8 erstellt: 12. Dez 2008, 00:07
Um die Problematik mit den PC-Störgeräuschen zu umgehen, gibt es auch Möglichkeiten, Audiosignale völlig ohne PC zu digitaliseren: z.B. einen günstigen gebrauchten CD-Recorder, dafür braucht man dann aber meistens spezielle Rohlinge. Oder MP3-Player mit Aufzeichnung von einem Line-In-Anschluß (leider gibt's davon nicht so sehr viele Modelle).

Als Beispiel hab' ich mal ein Stück einer pinkfarbenen Schallplatte mit meinem alten Noname-MP3-Player vom Kopfhörerausgang meines Yamaha aufgenommen:

m002_part1.mp3 - 3.78MB


[Beitrag von 3rd_Ear am 12. Dez 2008, 00:08 bearbeitet]
_marko84_
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 12. Dez 2008, 00:16

3rd_Ear schrieb:
Um die Problematik mit den PC-Störgeräuschen zu umgehen, gibt es auch Möglichkeiten, Audiosignale völlig ohne PC zu digitaliseren: z.B. einen günstigen gebrauchten CD-Recorder, dafür braucht man dann aber meistens spezielle Rohlinge. Oder MP3-Player mit Aufzeichnung von einem Line-In-Anschluß (leider gibt's davon nicht so sehr viele Modelle).

Als Beispiel hab' ich mal ein Stück einer pinkfarbenen Schallplatte mit meinem alten Noname-MP3-Player vom Kopfhörerausgang meines Yamaha aufgenommen:

m002_part1.mp3 - 3.78MB


Danke für den Tipp, 3rd_Ear!
Ich glaube, dass werde ich wohl mal ausprobieren, da bei mir ja Beides (CD-Rekorder und mp3-Player) vorhanden ist und sich der Mitschnitt von Dir doch ganz passabel anhört.
Marsupilami72
Inventar
#10 erstellt: 12. Dez 2008, 00:17

_marko84_ schrieb:
Manchmal reicht auch etwas Billigeres aus und, wie bereits angesprochen, kenne ich mich mit der Marterie nicht wirklich aus.
Aber auch ich gehe irgendwo davon aus, dass es eine Art Rückkopplung ist.

Häufig reicht etwas billiges eben nicht aus - Du hast eindeutig ein Problem mit minderwertigen Komponenten!

Ausserdem würde es mir in der Seele weh tun, meine Platten von so einen Plastikdreher zerfräsen zu lassen - da ist mir der 30 Jahre alte Dual meiner Eltern tausendmal lieber, den man für unter 50€ in der Bucht bekommen kann.
DOSORDIE
Inventar
#11 erstellt: 12. Dez 2008, 19:20
Dieser Plattenspieler... sorry... ich habe keinen Namen dafür aber da ist ein Mr. Hit hochwertiger. Da kriegst du keine anständigen Aufnahmen mit gebacken auch mit einem anständigen Entzerrer Vorverstärker nicht, das "System" was da drauf ist ebenfalls mist, das macht höchstens deine Platten kaputt.

Es gäbe auch noch optional die Möglichkeit dazu einen Plattenspieler aus der DDR zu kaufen (RFT), die haben den Entzerrer Vorverstärker integriert und sollen wohl ganz anständig sein (nix besonderes, aber 100 mal besser als den Mist den du da hast, sorry aber da wird mir kotzübel, wenn ich das sehe), dann brauchst du nur nen Adapter von DIN auf Klinke und kannst direkt in die Soundkarte deines PCs. Wenn dann das Geräusch immernoch da ist, kannst du davon ausgehen, dass es von der Hardware kommt und du ne anständige Soundkarte kaufen musst.

Du musst einfach bedenken, dass die Leute früher auf Analogtechnik angewiesen waren, weil es keine digitale gab, die kam erst später, in den 80ern. Davor gabs nur Platten und Cassetten, klar gabs da auch Billigschrott, aber nicht so extrem wie Heute, da waren selbst die günstigsten Kompaktanlagen noch relativ in Ordnung, zumindest sind sie schonender mit den Platten und Cassetten umgegangen, wenn ein einigermaßen anständiger Markenname drauf stand. Ich hatte mal ne ganz billige Kompaktanlage von Philips, die war aus den 70ern, der Plattenspieler hatte zwar auch nur so ne Saphirnadel und war sicherlich nicht HiFi, man musste den Arm nach hinten ziehen und dann aufsetzen, aber der Sound der da rauskam, war allemal besser als von dem Rotz, den du da hast. Erst als die CD so billig war, dass sie jeder kaufen konnte wollte keiner mehr Platten, in den 90ern hatte ich den Eindruck, dass es beinahe unmöglich war noch Plattenspieler zu kaufen, heute tauchen sie wieder überall auf, auch im Saturn und im Mediamarkt, da war es nicht mehr nötig anständige Plattenspieler zu bauen, ich glaube auch manchmal, die Industrie hat mutwillig die Analogtechnik immer schlechter werden lassen, denn wenn ein Cassettendeck schlechte Aufnahmen macht und ein Plattenspieler nach Scheiße klingt, dann will man sich damit irgendwann nicht mehr zufrieden geben und steigt automatisch auf digitale Medien um, die sind unkompliziert, billig und klingen für wenig Geld schon sehr gut. Ein Cassettenrecorder für 30 Euro kann nicht so klingen wie ein DVD Player fürs selbe Geld, das kann nicht mal ein High End Tapedeck das mal 2000 Mark gekostet hat, zumindest messtechnisch nicht, hörbar ist es bis auf das Rauschen dann nur noch schwierig.

Ich will damit nur sagen, ein billiger DVD oder CD Player klingt zufriedenstellend bis gut, der rauscht vielleicht lauter oder stellt Details nicht so genau dar, aber es ist nicht so, dass der dann übermäßig dumpf klingt oder das Bassfundament fehlt oder die S Laute zischen und blah. Ein Plattenspieler ist mechanisch, die Abtastung erfolgt direkt durch Vibration die in elektrische Spannung umgesetzt wird, ALLES was dort auf dem Weg passiert ist wichtig und maßgebend für eine gute Wiedergabe, man hört jeden einzelnen Baustein, das fängt beim Motor und beim Teller an, wenn die nicht ruhig drehen oder Geräusche erzeugen hörst du das hinterher bei der Wiedergabe, weil sich das auf die Platte und so in die Nadel überträgt, denn die ist wie ein Mikrofon, wenn bei nem CD Player das Laufwerk Geräusche macht, dann hörst du das nicht in den Boxen, das kann höchstens stören, wenn du zu nah am CD Player sitzt, der merkt das nicht mal unbedingt, wenn der Motor keinen ordentlichen Gleichlauf hat, weil die CD ja gepuffert wird.

Eine Schallplatte wird 1 zu 1 abgetastet, wenn der Teller keinen guten Gleichlauf hat oder das Loch der Platte nicht mittig ist dann leiert das, das hörst du sofort, auch wenn der Plattenspieler bewegt wird, da hörst du dann Störgeräusche und er bekommt keine Laufruhe mehr, kann bei starker Vibration sogar Springen, ein CD Player springt nicht unbedingt, wenn man ihn bewegt, auch ein Baustein nicht, der läuft sogar aufm Kopf oder wenn man ihn auf die Seite stellt. Selbst wenn man ein gutes System hat und einen guten Plattenspieler kann das sein, dass die durch Beschaffenheit des Arms und des Systems nicht zusammenpassen.

Der Arm hat ne Resonanzfrequenz, wenn die nicht mit dem System übereinstimmt gibts Inkompatibilitäten und das hört man, bei Direkttrieblern kanns Probleme mit Brummschleifen geben, bei bestimmten Systemen, weil die Einstreuungen von dem Motor zu stark in das System Einstreuen können. Dann kommts auf den Winkel an, in dem das System steht, den Gewichtsausgleich, ab Spielern der 70er das Anti Skating... lauter son Zeug.

All das interessiert ein digitales Medium nicht. Nen CD, DVD, mp3 Player brauchst du keinen guten, da reicht Einsteigerklasse, ab nem gewissen Preissegment ist es eh nur noch die Verarbeitung aber wenns um Ananlogtechnik geht, sollte man doch ein paar Euro mehr ausgeben.

LG, Tobi
_marko84_
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 13. Dez 2008, 00:39
@ DOSORDIE:
Sorry, aber woher willst Du wissen, wie "mein" Plattenspieler klingt? Anhand eines Störgeräusches, welches nur auftritt, wenn der Vorverstärker mit angeschlossen ist, lässt sich sowas ganz bestimmt nicht feststellen.

Darum habe ich jetzt einfach mal ein paar kleine "Samples" eines (HipHop) Instrumentals hochgeladen:

http://www.zshare.net/audio/526512993473b729/
(ohne VV)

http://www.zshare.net/audio/5265134932f4ef21/
(mit VV)

http://www.zshare.net/audio/526519863c1a5b6b/
(Bass-Boost mit Audacity)

Wie gesagt, für meinen Geschmack ist bei der Aufnahme mit dem VV nicht genug Bass drin.
wattkieker
Inventar
#13 erstellt: 13. Dez 2008, 01:32

_marko84_ schrieb:
@ DOSORDIE:
Sorry, aber woher willst Du wissen, wie "mein" Plattenspieler klingt?



Gegenfrage: Woher willst du wissen, wie (schlecht) dein Plattenspieler klingt, bzw. was aus den Platten herauszuholen ist, wenn ein vernünftiger Plattenspieler eingesetzt wird ?
DOSORDIE
Inventar
#14 erstellt: 13. Dez 2008, 13:45
Das sehe ich schon an dem "System" was da dran ist. Ich hatte als Kind mal eine Billig Kompaktanlage von Schneider mit CD Player für 300 DM, das Ding war zum Kotzen und da war genau son System dran, sieht jedenfalls so aus, als wäre es so eins gewesen, die Nadel war ein Metallstift und der der Nadelträger war aus Plastik, ein Gegengewicht gab es nicht und nicht mal einen richtigen Entzerrer Vorverstärker. Furchtbar war das, ich glaube nicht, dass das, was du da hast eine anständige Diamantnadel ist.

Der Sound deiner Samples ist auch mit Bass Boost ziemlich bescheiden, denn einen richtigen Tiefbass gibts da garnicht, es klingt als hättest du eher die Mitten angehoben, überhaupt ist das Signal sowieso sehr mittenlastig und schrill, mir tut das in den Ohren weh. Normalerweise brauchst du, wenn du einen anständigen Plattenspieler und einen guten Phono Preamp kaufst klanglich auch nichts mehr großartig zu bearbeiten, es sei denn die Platte ist schlecht gemastert, aber eigentlich klingt die Aufnahme dann so wie sie ist gut, man kann versuchen dann noch knacken und Rauschen weg zu bekommen, aber das geht oft schief, weil die Filter nur bedingt wirklich gut funktionieren, manchmal klingts danach wie aus der Dose, das Rauschen ist dann zwar weg, aber die Musik auch.

Wie gesagt, kauf dir nen anständigen Plattenspieler und dann können wir nochmal drüber reden, was zufriedenstellend ist und wie gut Analogtechnik wirklich klingen kann... Es gibt Platten, die klingen (soweit der Plattenspieler gut eingestellt und das System in Ordnung ist) auch auf einem Einsteigerplattenspieler so gut, dass es schwer fällt zu glauben, dass da wirklich eine Schallplatte läuft, auf deiner Fräse klingen selbst diese beim ersten Abspielen nicht besser als ein billiger Weltempfänger und danach wären sie wahrscheinlich sowieso unbrauchbar... Du gefährdest die Qualität deiner Platten mit jedem weiteren Abspielen. Das ist eine ernst zu nehmende Warnung. Mag sein, dass dich das kränkt, aber du hättest dich vielleicht vor dem Kauf eines Plattenspielers informieren sollen. Ich will auch nicht behaupten, dass ich Ahnung habe, aber zumindest so viel, dass ich auseinanderhalten kann, was man seinen Platten zumuten kann und was nicht. Und der Sound der selbst mit einem billigen mp3 Player und einem anständigen Plattenspieler möglich ist hätte dir schon bei dem Sample von 3rd Ear ins Ohr stechen müssen, der mp3 hatte eine geringe Bitrate (Klangeinbußen entstanden in diesem Fall durch die starke digitale Kompression), klang aber immernoch besser als deine 320 kbps Datei, bei der man keine hörbaren Diferenzen zum Original feststellen kann, weil die Kompression zu gering ist.

LG, Tobi
timmaeh
Stammgast
#15 erstellt: 14. Dez 2008, 18:05
Da muss ich DOSORDIE, voll und ganz in all seinen Punkten zustimmen. Ich stand bis vor kurzem auch vor der Endscheidung was für einen Dreher ich mir kaufen soll.

Aber für mich war von Anfang an klar es muss entweder was von damals werden 60/70/80er oder ich muss heute tiefer in die Tasche greifen.

Ich habe mich sogar als Student, für letzteres entschieden. Habe dann ein wenig gespart und mein Geld zusammengehalten sogut es ging. Und habe dann mal UVP 750€ investiert, dank Volker (Klingtgut) aber noch was rabattiert bekommen ;).

Nun Steht hiern NAD C555 und spielt einfach super mit meinen restlichen Naddis zusammen.

Gruß
Tim


[Beitrag von timmaeh am 14. Dez 2008, 21:26 bearbeitet]
_marko84_
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 14. Dez 2008, 20:56
@ 3rd Ear: Leider hat mein mp3-Player keinen derartigen Anschluss...ist im Übrigen einer von Philips, welcher sich nun 3 Jahre in meinem Besitz befindet.
Der funktioniert auch recht gut.

@ wattkieker: Einige, vereinzelte Songs, die früher nur auf Platte veröffentlicht wurden, schafften es später noch einmal auf irgendwelche Compilations oder spätere Alben der betreffenden Künstler und da ich selber auch eine LP besitze, worauf 2-3 Songs auf einem der nachfolgenden Alben der betreffenden Gruppe enthalten sind, weiß ich schon, wie es dann in etwa zu klingen hat.

@ DOSORDIE: Es kränkt mich ganz und garnicht, nur kann man halt nicht von vorne herein etwas schlecht reden, wenn man es selber noch nicht getestet hat oder, wie in diesem Falle, noch garnichts davon gehört hat.

Aber ich wollte hier natürlich nicht Dein Wissen über Plattenspieler etc. in Frage stellen.
Für mich selber ist dies alles relatives Neuland.

Wie schaut es eigentlich mit den alten Technics-Plattenspielern aus - lassen die sich empfehlen? Bei ebay werden ja davon einige angeboten.

Könnte es denn sein, dass es vllt. an der Nadel meines Plattenspielers liegt, dass der Sound nicht gerade der Beste ist?

Lässt sich das Problem mit dem Verstärker eigentlich auch über eine Stereo-Anlage regeln?

@ timmaeh: Also, 750 Euro in einem Plattendreher zu investieren, finde ich dann schon etwas zuviel.
wattkieker
Inventar
#17 erstellt: 14. Dez 2008, 21:12

Lässt sich das Problem mit dem Verstärker eigentlich auch über eine Stereo-Anlage regeln?


Hat deine Stereoanlage einen Phono Eingang? Das wäre das einfachste. Plattenspieler an den Phonoeingang (oder mit dem VV an einen anderen Eingang) und dann eine Strippe vom Tapeausgang an den Line In der Soundkarte.

Aber sorry, mit dem Plattenspieler werden die Ergebnisse nicht gravierend anders klingen. Lieber noch mal 100 € für einen gebrauchten Plattenspieler investieren und sich dann über die Ergebnisse freuen als weiter mit der bisherigen Hardware an den Ergebnissen verzweifeln.
timmaeh
Stammgast
#18 erstellt: 14. Dez 2008, 21:29

_marko84_ schrieb:


@ timmaeh: Also, 750 Euro in einem Plattendreher zu investieren, finde ich dann schon etwas zuviel.


Naja ich sagte ja mit Volker kann man Handeln ;). Aber so eine Investition lohnt sich schon. Die Preisangabe war ja UVP also NAD C555 + Preamp NAD PP2

Gruß
Tim
_marko84_
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 14. Dez 2008, 22:45
@ wattkieker: Leider hat meine Anlage keinen Phono-Eingang - nur Toneingang AUX R/L.

@ timmaeh: Ja, dass ist wohl wahr, aber dennoch kann und will ich irgendwo auch nicht zuviel dafür ausgeben, weil ich 1. kein Hobby-DJ oder Derartiges bin und 2. ich bisher auch nur eine handvoll Platten besitze.
wattkieker
Inventar
#20 erstellt: 14. Dez 2008, 23:45
Dann geh über den Vorverstärker an Aux, und dann von Tape out auf Line In. Das Kabel gibts bei jedem E-Versand und teilweise auch in den MM oder Saturn. Eine Seite Cinch (RCA) auf der anderen Seite 3,5 mm Klinkenstecker.

Es ist ein Versuch wert, wobei ich nicht glaube, dass du irgendeine Möglichkeit findest, die Fehler aus dem Plattenspieler aufzufangen.

Das oben beschriebene geht natürlich mit jedem Plattenspieler, auch wenn er 30 Jahre alt ist.
DOSORDIE
Inventar
#21 erstellt: 15. Dez 2008, 18:02
Ich finde auch nicht, dass man 750 Euro investieren muss. So ein alter Technics ist gut. Sehr solide aufgebaut und klanglich auch gut (was natürlich vom System abhängt). Der Technics SL BD 20 war das Einsteigermodell, es kostete bis zuletzt etwa 300 DM, es ist ein einfacher Riementriebler mit T4P System und Halbautomatik, damit habe ich angefangen, man bekommt die Dinger mittlerweile für 20 bis 30 Euro bei ebay, SL-Q... Dreher sind dann schon Direkttriebler und kosten auch nicht die Welt, alles so bis 80 Euro. Das ist dann jedenfalls kein Gift für die Platten und ist auch klanglich deinem Plastikding da weit überlegen, also damit kann man dann schon gut Platte hören. Man braucht nur nen anständigen PreAmp wenn an deinem HiFi Verstärker keiner ist. Der kostet dann auch nochmal mindestens 50 Euro und dafür bekommst du schon nen schönen kleinen Einsteigerverstärker von Technics oder JVC aus den 80ern wo dann bereits ein recht guter Phono PreAmp vorhanden ist.

LG, Tobi
timmaeh
Stammgast
#22 erstellt: 15. Dez 2008, 18:34
Huhu, will nur nochmal eben klarstellen das ich die 750€ nicht als Empfehlung sehe. Ich wollte damit lediglich zum Ausdruck bringen das man in Sachen die einem lieb sind oder werden auch ruhig ein wenig mehr Geld investieren sollte.

Man braucht weiß Gott nicht die genannte Summe reinpumpen für den Anfang ;), aber etwas mehr als dein Plastikdreher etc gekostet hat sollte man schon hernehmen.

Ich hatte mich lediglich bei Volker dafür entschieden da ich sonst auch alles von NAD aus einer Kette habe ;).



Gruß
Tim


[Beitrag von timmaeh am 15. Dez 2008, 18:35 bearbeitet]
3rd_Ear
Inventar
#23 erstellt: 15. Dez 2008, 20:30
Zun Thema paßt dieser ARD-Ratgeber vom 22. November 2008 ganz gut, wie ich finde. Dort werden exemplarisch die preislichen Extreme des Plattenspieler-Marktes mit Mittelklasse-Geräten von "heute" und "gestern" verglichen. Mit etwas Glück funktioniert auch der Video-Link noch.
wattkieker
Inventar
#24 erstellt: 15. Dez 2008, 21:54

3rd_Ear schrieb:
Zun Thema paßt dieser ARD-Ratgeber vom 22. November 2008 ganz gut, wie ich finde. Dort werden exemplarisch die preislichen Extreme des Plattenspieler-Marktes mit Mittelklasse-Geräten von "heute" und "gestern" verglichen. Mit etwas Glück funktioniert auch der Video-Link noch.
:)



Die Sendung war ja mehr als peinlich, das beste war der tanzende Plattenspielerbesitzer
3rd_Ear
Inventar
#25 erstellt: 15. Dez 2008, 22:27
Der Unterhaltungswert ist nicht abzustreiten.

Nee, mal im Ernst: Man sollte dabei bedenken, für welche Zielgruppe die Sendung gemacht ist: Junge Leute, die geboren wurden, als die Vinylplatte gerade zu Grabe getragen wurde.

Wer mit der Plattenspieler-Technik aufgewachsen ist, dem erscheint so einiges in der Sendung vermitteltes Grundwissen sicher viel zu simpel.

Meinem Neffen mußte ich auch erst zeigen, daß eine Schallplatte von beiden Seiten abspielbar ist.
_marko84_
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 15. Dez 2008, 23:30
Ich habe das Ganze mit der Stereo-Anlage vorhin mal getestet und es ist zwar kein wesentlich besseres Resultat rausgekommen, aber immerhin war das Störgeräusch weg.
Daraufhin bin ich auch zu der Einsicht gekommen, dass hier ein Verstärker unumgänglich ist, denn der Vorverstärker hebt zwar die Bässe ein wenig an und entzerrt auch, aber das alleine reicht nicht.

Auch werde ich mich nach einen neuen und besseren Plattenspieler umsehen, da es mir doch wirklich Sorgen bereitet, wenn hier einige meinen, mein Dreher würde nur die Platten ruinieren. Alle Platten in meiner, noch sehr kleinen und überschaubaren, Sammlung (außer eine) sind nämlich schon gute 20-23 Jahre alt.
wattkieker
Inventar
#27 erstellt: 16. Dez 2008, 00:04

_marko84_ schrieb:
Ich habe das Ganze mit der Stereo-Anlage vorhin mal getestet und es ist zwar kein wesentlich besseres Resultat rausgekommen, aber immerhin war das Störgeräusch weg.
Daraufhin bin ich auch zu der Einsicht gekommen, dass hier ein Verstärker unumgänglich ist, denn der Vorverstärker hebt zwar die Bässe ein wenig an und entzerrt auch, aber das alleine reicht nicht.

Auch werde ich mich nach einen neuen und besseren Plattenspieler umsehen, da es mir doch wirklich Sorgen bereitet, wenn hier einige meinen, mein Dreher würde nur die Platten ruinieren. Alle Platten in meiner, noch sehr kleinen und überschaubaren, Sammlung (außer eine) sind nämlich schon gute 20-23 Jahre alt.



Guter Entschluss, hier gibt es diverse Kaufberatungsbeiträge in den verschiedenen Preisgruppen. Es muss kein neuer sein, ich möchte meine alten Schätzchen nicht missen
DOSORDIE
Inventar
#28 erstellt: 16. Dez 2008, 19:09
23 Jahre ist aber kein Alter für ne Schallplatte ;-) , das würde ich noch als recht neu bezeichnen. Ab einem gewissen Alter hört Musik sowieso auf zu altern finde ich, da ist so ein Punkt Ende der 80er, Anfang der 90er da klingt die Musik so modern, dass sie sich kaum von den Neuerscheinungen unterscheidet, Ende der 80er kamen kaum noch gute Pressungen auf den Markt, ich denke das liegt auch daran, dass man die CD besser verkaufen wollte und sich somit mutwillig keine große Mühe mehr gegeben hat qualitativ hochwertige Platten zu pressen. Seltene Platten sind nicht unbedingt alt und Platten die alt und selten sind nicht zwangsläufig wertvoll. Ich habe an die 700 Schallplatten, aber einen hohen Marktwert haben wohl die wenigsten. ich glaube meine wertvollste Schallplatte ist "Marion Maerz singt Burt Bacharach", die dürfte so an die 50 Euro wert sein. Ansonsten besitze ich glaube ich nichts was mehr wert wäre als 25, aber dennoch viele Raritäten und Seltenheiten, natürlich will man die nicht ruinieren, da geb ich dir vollkommen Recht, sowas muss erhalten bleiben und egal wie selten oder wertvoll eine Platte bei den Sammlern ist, das wichtigste ist doch, was man selbst beim hören Empfindet, viele Platten haben für mich einen großen Wert dies in jeder Ramschkiste fürn paar Cent gibt.

LG, Tobi
_marko84_
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 17. Dez 2008, 00:10
Nunja, ich gebe Dir irgendwo Recht, dass etwa 23 Jahre jetzt nicht unbedingt alt sind, aber dennoch (wie Du ja bereits auch schon angemerkt hast) sind diese Veröffentlichungen inzwischen "out of print" und wurden fast alle auch nicht noch einmal auf CD veröffentlicht.

Ich stieß vor einigen Monaten ja eher "gezwungenermaßen" auf Vinyl, da bestimmte es bestimmte Veröffentlichungen ja leider nie auf CD gab - zudem sind ja auf den 12" Maxis auch spezielle Remixe und Instrumentals drauf, welche man so nicht mehr findet.

Von den (inzwischen) 8-10 Platten, die ich besitze, sind 3 davon richtige Raritäten und nur eine (12") von den 3 Platten bekommt man noch bei discogs und das für etwa 30 Euro!
So ziemlich alle Platten sind aus dem Indie-Bereich und wurden zu ihrer Zeit nur lokal vertrieben.

Zum Schluss noch 'ne Frage: Wie digitalisierst (wenn überhaupt) Du eigentlich deine Platten, DOSORDIE?
DOSORDIE
Inventar
#30 erstellt: 17. Dez 2008, 19:43
Also ich habe einen AKAI AM75 Vollverstärker von Ende der 80er oder Anfang der 90er, das Gerät ist sehr hochwertig, wiegt 20 Kilo, alles sehr solide und hat wohl mal 1500 DM gekostet, ich habe es bei ebay gebraucht für 250 Euro gekauft und das ist immernoch ein Top Verstärker, der hat sogar schon Digitaleingänge, ist aber rein Stereo, trotzdem kann das den Sound verbessern, vor allem bei PC Soundkarten, weil dann das Grundrauschen verringert wird, dadurch, dass der D/A Wandler ja extern sitzt. In dem Gerät ist auch ein anständiger Phono Vorverstärker drin.

Man geht dann einfach über den Tape/Rec. Out Ausgang des Verstärkers (sowas hat jeder Verstärker) an den Line in der PC Soundkarte, ich habe da keine dauerhafte Verbindung, weil ich die 3 Tape Anschlüsse des Amps für mein Tapedeck, meine Tonbandmaschine und meinen Videorecorder benötige, aber wenn ich was Digitalisiere dann trenne ich halt für die Zeit eines der Geräte vom Verstärker. Einfache Soundkarten machen auch schon sehr gute Aufnahmen, da gibts allerdings oft Probleme mit Störgeräuschen und schlechter Abschirmung, der Sound an sich dürfte aber nicht wesentlich schlechter sein als der höherwertiger Karten.

Als Plattenspieler benutze ich einen Technics SL-Q2 mit einem GRADO System das glaub ich 125 Euro gekostet hat. Den Plattenspieler habe ich mal geschenkt bekommen. Boxen habe ich von Magnat ausm Kaufhaus, für 80 Euro im Restposten das Paar, im Internet kriegt man sie nicht unterm Doppelten und das ist immernoch billig, dafür sind sie aber sehr gut verarbeitet... Magnat Monitor 880. Ich finde sie klingen sehr gut. Ich bin jedenfalls zufrieden damit, auch wenn einige hier sich einen darüber lachen werden, im Schlafzimmer habe ich alte Quadral Boxen, die mag ich aber nicht halb so gern, wie die Magnats.

Du siehst also, es ist nicht nötig viel Geld auszugeben, du musst keine 250 Euro für einen Verstärker hinblättern, du kriegst auch schon nen brauchbaren für unter 100 und nen guten gebrauchten Plattenspieler bekommst du schon unter 30 Euro, wenn du einigermaßen gute Boxen hast, dann hast du dann schon eine feine kleine Anlage zusammen. Man kann auch mal nach Firmen mit schlechtem Ruf Ausschau halten, die Sanyo Geräte von Fisher sind teilweise garnicht übel und auch generell sehr gut verarbeitet, Fisher hat aber allgemein den Ruf der Kaufhausmarke, UNIVERSUM ist auch so ein Kandidat.

LG, Tobi
_marko84_
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 23. Jan 2009, 17:34
Update

Nun habe ich vor kurzem einen Verstärker der Firma Sherwood (AI-2210) ergattern können, in der Hoffnung, mein Problem mit der Höhen-/Tiefen-Anhebung ist somit gelöst.

Ich schloss also den Verstärker via Phonoeingang am Plattenspieler an und verband Rec. Out/In mit Line In/Line Out meiner Soundkarte.

Dies sieht dann so aus:
http://img142.imageshack.us/img142/9404/dsc00895ck6.jpg
http://img89.imageshack.us/img89/1484/dsc00897nv9.jpg

Ich schaltete vorne am Verstärker dann noch die Tasten Tape/M, Phono und Loud ein, doch irgendwie tut sich da nix...ich konnte den Bass höher drehen oder einfach den Lautstärke-Regler ein wenig höher drehen - es veränderte sich während der Aufnahme nichts, so als ob da kein Verstärker angeschlossen wäre.

Kann es sein, dass ich was bzw. alles falsch verbunden habe oder verträgt sich der Verstärker nicht mit dem USB-Plattenspieler (dieser kommt bald weg und dafür dann ein RFT-Plattenspieler)?

Es wäre wirklich nett, wenn man mir hier auch irgendwie weiterhelfen könnte. Vielen Dank im Voraus!
Jazzy
Inventar
#32 erstellt: 23. Jan 2009, 17:39
Am Rec-out liegt das Signal immer in Reinform an,da kann man nix regeln!Du musst einen Pre-out oder den KH-out nehmen.
_marko84_
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 23. Jan 2009, 17:59
Also, an meinem Verstärker befinden sich nur Eingänge für Phono, CD, Tuner, Video, DAT/AUX und Tape.
Jazzy
Inventar
#34 erstellt: 23. Jan 2009, 18:01
Und welche Ausgänge?
_marko84_
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 23. Jan 2009, 18:08
Dieselben wie auch für die Eingänge...Phono, CD, Tuner, Video, DAT/AUX und Tape...
Jazzy
Inventar
#36 erstellt: 23. Jan 2009, 18:56
Nein,Verstärker haben nur Recorderausgänge,manchmal noch Vorstufenausgänge!
Matija
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 23. Jan 2009, 19:20
Sieht so aus, als ob alle Ausgänge auf dem Foto zu sehen sind: ein Rec-out. Vorne wahrscheinlich noch ein Kopfhörerausgang.
DOSORDIE
Inventar
#38 erstellt: 23. Jan 2009, 19:25
Ein Tape Out hat einen festen Pegel, der sich nicht durch Klang und Lautstärke oder Balanceregler beeinflusst werden kann, vor einigen Jahren hat man noch von Radio oder CD auf Cassette aufgenommen, da hätte man ja schon vor der Aufnahme die Lautstärke und Klangregler so einstellen müssen wie man das auf der Cassette haben will, stell dir mal vor das Telefon klingelt und du bist mitten in der Aufnahme von nem Song der dir wichtig ist, dann drehst du vorne leiser, die Aufnahme wäre dann hin, es wäre also nicht so sinnvoll. Der Phono Anschluss geht quasi direkt nachdem er vorverstärkt worden an den Tape Out und so ist es mit allen anderen Quellen auch, die gehen da direkt rein und je nachdem was du angewählt hast geht es direkt in den Tape Out. Das Signal verschlechtert sich ja durch die Schaltkreise die dann dazwischen stünden auch und so eine Aufnahme könnte man mittels Equalizer ganz schön versaubeuteln. Wenn du beispielsweise Höhen und Tiefen während der Aufnahme voll angehoben hast und man würde die Aufnahme hinterher abspielen würde sich der Effekt ja verdoppeln.

Du kannst mit einem 6,5 mm Klinkenadapter und einem Klinke Klinke Kabel vom Kopfhörerausgang oder vom "Pre Out" (soweit er existiert) in die Soundkarte gehen und dann auch die Klangregler benutzen, musst nur aufpassen, dass du den Volume nicht zu laut drehst, bitte vorher einpegeln, sonst ist deine Soundkarte mal ganz schnell im Arsch, bei größeren Verstärkern lassen sich in der Regel die Boxen seperat zu oder ab schalten unabhängig vom Kopfhörer, über den Pre Out kannst du über die Lautsprecherausgänge oder den Kopfhörerausgang des Verstärkers nix mehr hören, weil Vor und Endstufe dadurch getrennt werden.

Ansonsten wäre es vielleicht besser, mal auf die vorherigen Ratschläge zu achten und dir einen GUTEN Plattenspieler zu kaufen und diese Plattenfräse zu entsorgen oder einzumotten. Sherwood ist nun auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, aber naja... Wie gesagt nen Technics SL BD 20 kriegst du bei ebay für 30 Euro, wenn du den an deinen Sherwood anschliesst und von da aus an die Soundkarte gehst, so wie es jetzt ist, brauchst du keine Klangregler mehr, weil der Sound dann ausreichend gut sein würde, aber du scheinst ja hier keinem so wirklich Glauben zu schenken.

Auch die von dir bearbeiteten Files zeigen meiner Ansicht nach nicht wirklich eine Verbesserung, denn die tiefen Frequenzen existieren garnicht wirklich und die werden in Verbindung mit diesem Plattenspieler auch nie wirklich existieren, den das hängt nicht vom Phono Vorverstärker ab, sondern von dem "System" was da dran ist. Nimm einen soliden Einsteigerdreher wie den Technics SL BD 20 oder einen kleineren von Dual mit nem einfachen System so in der AT 95 E Liga und du wirst sehen was wir dir alle versuchen mitzuteilen. Du kannst keine Tiefbässe anheben, wenn sie garnicht da sind, du machst das Klangbild in dem Fall damit nur noch mehr kaputt und du versaust dir deine Platten und das ist eigentlich das Traurigste an der ganzen Geschichte.

Du wirst mit dieser Kombination niemals Freude am Plattenhören haben und wahrscheinlich auch weiterhin zu denen Gehören die ihren Kindern mal erzählen "Früher, diese Platten... das war vielleicht beschissen, sag ich euch, da hat man nur Knacken und Rauschen gehört, und der Sound war undeutlich, die Bässe fehlten und die Höhen waren verzerrt... Seid nur froh, dass ihr heute Digitaltechnik habt... Ich habe manchmal das Gefühl, dass die sowas Plastik Scheißdinger nur bauen um den Menschen zu zeigen, wie schlecht die Analogtechnik ist und es doch besser ist den ganzen alten Scheiß wegzuwerfen. AUFWACHEN!!!!!!!!!!!

Der Verstärker ist wenn du Glück hast einigermaßen Anständig, aber mit dem Plattenspieler wirst du NIEMALS GLÜCKLICH und deine Platten noch viel weniger.

LG, Tobi
_marko84_
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 23. Jan 2009, 19:30
Nun, gut...da habe ich mich wohl unglücklich ausgedrückt und auch kenne ich mich mit sowas auch (noch) garnicht aus - deswegen ja auch vorhin meine Frage.

Das sind alle Anschlüsse:
http://img175.imageshack.us/img175/7070/dsc00900we6.jpg

Und vorne befinden sich Tasten für Direct, Tape M., DAT/AUX, Video, Tuner, CD, Phono, Loud und ein Kopfhörerausgang.

Ansonsten natürlich die Stand-By Taste, der Lautstärke-Regler und jeweils ein Regler für Bass, Treble, Ballance.

Noch immer besteht mein Verdacht, vllt. oder ganz sicher was falsch verbunden zu haben...anders kann ich mir das nicht erklären, da ich mal nicht glaube (hoffe), dass der Verstärker kaputt ist - diesen bekam ich erst gestern (gebraucht über ebay, wurde als funktionsfähig angeboten)!

DOSORDIE, ich habe bereits weiter oben schon angemerkt, dass ein "neuer" Plattenspieler auf dem Weg ist.


[Beitrag von _marko84_ am 23. Jan 2009, 19:33 bearbeitet]
Bepone
Inventar
#40 erstellt: 23. Jan 2009, 20:19
Hallo,

nochmal ganz kurz: Gehe vom Kopfhörerausgang vorn in den Eingang deiner Soundkarte, dann kannst du die Klang- / Lautstärkeregler auch benutzen.

Wenn du den Verstärker über "Tape Rec Out" mit der Soundkarte verbindest, sind die Klangsteller und der Lautstärkeregler außer Funktion.
Macht eigentlich auch mehr Sinn bei der Aufnahme, denn da soll das Signal möglichst unverfälscht ausgegeben werden.


Gruß
Benjamin
Matija
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 23. Jan 2009, 20:30
Da brauchst du aber, wie Dosordie anmerkte, wieder einen Klinkenadapter und ein Klinke-Klinke-Kabel. Falls du das hast, kannst du es ja probieren. Aber warte lieber, bis dein anderer Plattenspieler kommt, dann kannst du es endlich über deinen vorhin probierten Weg (über die Phono- und die Tape-Buchse) überspielen, ohne die Klangregler zu benötigen.

Gruß
_marko84_
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 24. Jan 2009, 13:19
Ist alles bei mir vorhanden und habe es mal vorhin probiert; es klappt einwandfrei!
Das Ganze wollte ich halt nur mal testen, ob denn der Verstärker auch ordentlich funktioniert, da er gebraucht ist.
Nun warte ich auf den "neuen" Plattendreher und erhoffe mir anständige bis gute Ergebnisse.
Mir würde sowas schon ausreichen, da ich einfach nur die Platten am PC digitalisieren und nicht rauf und runter am Plattenspieler hören will, da diese sich sonst zu sehr abnutzen.
Und dazu brauch' ich jetzt auch keine pomfortionösen High-Tech Geräte oder Derartiges...

Vielen Dank nochmal an Euch alle für diesen Tipp - hat mir sehr geholfen!
DOSORDIE
Inventar
#43 erstellt: 24. Jan 2009, 13:56
Es geht ja nicht um High Tech Geräte, aber du erzielst mit einem einfachen soliden Einsteiger Plattenspieler 100 mal bessere Ergebnisse, als mit diesem "Grammophon" und den hättest du auch gleich günstiger kriegen können als son USB Dings.

LG, Tobi

Was für nen Dreher bekommst du denn?
Matija
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 24. Jan 2009, 14:04
Er schrieb was von RFT. Hatten die nicht sogar oft schon einen Vorverstärker mit drin? Würde man in einem solchen Fall auch an "Phono" anschließen oder an an einen anderen Eingang?
_marko84_
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 24. Jan 2009, 15:34
@ DOSORDIE: Ja, und ich habe mir ja, auf Deine Empfehlung hin, nun einen RFT-Plattenspieler (MA5529) besorgt, und auch werden diese in meinem Bekanntenkreis (ich stamme aus der ehem. DDR) heute noch sehr gelobt.

Die RFT-Plattenspieler besitzen ja, soweit ich weiß, alle einen integrierten Vorverstärker.

Bin mir da sicher, dass selbst so ein alter Dreher mehr leistet als der USB-Spieler.

Und sollte dieser auch nicht viel mehr bringen (was ich mal nicht annehme), so kann ich diesen ja immer noch verkaufen.
RFT-Plattenspieler sind heute noch gefragt.

Gruß,
Marko
Bepone
Inventar
#46 erstellt: 24. Jan 2009, 16:21
Hallo Marko,

ich will dir deinen zukünftigen "neuen" Plattenspieler nicht gleich madig machen, will zu dem Thema aber auch nicht schweigen:

Der MA 5529 ist ein ziemlich einfaches Gerät. Leichter Blechteller mit Kunststoffauflage, Riementrieb, etwas grobschlächtiger Tonarm mit nicht so doller Lagerung.
Wenn ich mich nicht irre, ist der Plattenspieler aber ein Vollautomat.

Nun, was ganz und gar nicht so gut ist, ist das verbaute Kristallsystem, wahrscheinlich ein CS24 oder CS29 von RFT. Damit bringt der Plattenspieler nicht einmal die Hifi-Norm.

Ich meine, das System klingt nicht schlecht, aber für das Digitalisieren von Platten taugt es meiner Meinung nach eher weniger.
Da sollte schon ein hochwertigeres System genommen werden, damit du auch das rausholen kannst, was auf der Platte drauf ist.
Sonst ärgerst du dich später vielleicht, dass deine aufgenommenen Dateien von eher schlechter Qualität sind, und fängst das Digitalisieren von vorne (mit einem besseren System) an.


Natürlich kannst du schon erstmal reinhören und einschätzen, ob dir der Klang mit dem RFT besser gefällt als mit deinem USB-Teil.
Dir sei aber gesagt: Es geht noch viel, viel besser!

Nadeln oder gar komplette Systeme (es passt nur das CS24 oder CS29 in den RFT) bekommst du sogar noch bei ebay.

Den Plattenspieler kannst du leider nicht mit einem 1/2-Zoll-Magnetsystem bestücken (die passen einfach nicht rein).


Noch etwas, dieser Plattenspieler wird an einen Hochpelgeleingang (hier z.B. CD oder DAT/Aux) angeschlossen.
Höchstwahrscheinlich brauchst du dazu noch einen Adapter, da der RFT sicherlich den 5-poligen DIN-Stecker hat, sofern er nicht bereits auf Cinch umgerüstet worden ist.


Gruß
Benjamin
Bepone
Inventar
#47 erstellt: 24. Jan 2009, 16:40
Nachtrag:

Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat der MA 5529 nicht nur einen Vorverstärker, sondern gar einen Vollverstärker integriert, also sind dort direkt Lautsprecher anschließbar.

Das bedeutet, dass du ihn nur über seine Kopfhörerbuchse an deinen Verstärker anschließen könntest, wenn eine vorhanden ist.
Und zum Digitalisieren müsstest du auch über die Kopfhörerbuchse am Plattenspieler an deine Soundkarte gehen. Das wird aber keine Klinkenbuchse sein, sondern auch eine 5-polige, wie sie damals üblich war ("Würfelstecker").

Das wird, wie ich die integrierten DDR-Vollverstärker kenne, ganz schön rauschen.


Gruß
Benjamin
DOSORDIE
Inventar
#48 erstellt: 24. Jan 2009, 17:26
Nun RFT hat gute und eben nicht gute Geräte gebaut, auch Dual und andere hochwertigere Hersteller haben Billigkisten für Jugendzimmer verkauft. Von RFT gibt es einige wirklich tolle Plattenspieler, aber der von dir genannte gehört da nicht wirklich zu. Du musst bedenken, dass es in der DDR nichts anderes gab, da stand überall RFT drauf, naja bis auf die Soviet Nachbarn Tesla und Unitra und so und auch die haben gute Sachen gebaut, aber eben nicht nur. Ich habe selbst Radiorecorder aus der DDR, unter anderem einen SKR 700 und einen R4100, die Recorder sind beide einfach gestrickt und billig verarbeitet, aber trotzdem muss man staunen, was da für ein Sound rauskommen kann.

Bis auf einige HiFi Anlagen, Röhrenradios aus der Anfangszeit vor dem Mauerbau und Kofferradios ist die Verarbeitungsqualität der RFT Geräte meist ziemlich schlecht. Du solltest wenn du einen RFT Plattenspieler kaufst also einen aus dem HiFi Bereich kaufen, da hast du dann auch was recht solides.

LG, Tobi
Matija
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 24. Jan 2009, 18:15
Laut Ebay scheints noch einen "5529-K" zu geben, der soll zumindest Anschluss für Diodenkabel und Kopfhörer haben. Vielleicht hat marko84 ja Glück und hat so einen erwischt. Sonst wärs ja Essig mit Überspielen. Der "normale" 5529 scheint nämlich keinen Kopfhöreranschluss zu haben, wenn man das auf einem Ebayfoto richtig erkennen kann.
Jazzy
Inventar
#50 erstellt: 24. Jan 2009, 22:58
RFT würde auch ich nicht empfehlen.Die besseren wie Granat haben auch eine spezielle Federhalterung fürs System(immerhin MM von Tesla),da kann man also nur schwierig ein besseres System einbauen.Lieber einen alten Dual oder Telefunken mit DD und Halbzollbefestigung.Eigentlich alle DDR-Plattendreher hatten Phonopres an Board.Muss man dann an einen Hochpegeleingang anschliessen.
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