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Techdaten für verschiedene Linn Systeme

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Koboldi
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Jan 2009, 14:18
Dies sind Daten für verschiedene Linn Systeme Typ steht immer davor. Bevor nun die Diskussionen losgehen ob diese Daten stimmen das sind die Specifications von LINN die sie mit JEDEM System geliefert haben!

Aber warscheinlich haben nur wenige das Faltzettelchen aufgehoben *g*


K5
Stylus: Elliptical
Tracking force: 1,5g -2,5g
Cantilever: straight-aluminium
Coil Wire: Copper
PIN connection type: 1,2mm tinned
Recommanded load
resistance: 47k/Ohm

Weight: 5,8g
Seperation at 1kHz: More than 20db
Cannel Balance at 1kHz: 1,5dB
Output at 5cm/s at 1kHz: 4,5mV


K9
Stylus: Vital
Tracking force: 1,5g -2,0g
Cantilever: straight-aluminium
Coil Wire: Copper
PIN connection type: 1,2mm tinned
Recommanded load
resistance: 47k/Ohm

Weight: 7,1g
Seperation at 1kHz: More than 25db
Cannel Balance at 1kHz: 1dB
Output at 5cm/s at 1kHz: 4,5mV

K18
Stylus: Vital
Tracking force: 1,5g -2,0g
Cantilever: Tapered-aluminium
Coil Wire: PCOCC
PIN connection type: 1,2mm Gold Plated PCOCC
Recommanded load
resistance: 47k/Ohm

Weight: 7,9g
Seperation at 1kHz: More than 30dB
Cannel Balance at 1kHz: 0,5dB
Output at 5cm/s at 1kHz: 4,5mV

So damit sollten dann weitere Diskussionen über die Spekifikationen der oben stehenden Linn Systeme beendet sein.

Fazit man sollte auch die Beipacksachen immer gut aufheben man weis ja nie wann man sie mal braucht *g*

Koboldi

P.S. Falls die Daten jemand übernimmt in irgendwelche Datenbanken wäre es nett sich nicht mit fremden Federn zu schmücken sondern nen Verweis auf das Forum hier zu legen ansonsten viel Spass damit

P.S.S. Die Daten für das AT95E weichen doch in einigen Punkten vom K5 ab somit ist es KEIN 1:1 sondern halt wohl eher zufällig das man die Nadel dafür auch im K5 betreiben kann.

AT95E
specs:
20-20Khz Frequency Response
3.5mv out
over 20db channel separation
1.5 - 2.5 Tracking Force
Aluminum cantilever
.4x.7 mil grain-oriented diamond stylus
Bärlina
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 26. Jan 2009, 20:32
Nabend !

Hast das aus der K-Serie das K18 MKII vergessen !

Außerdem ist das alles nix neues, siehe: Cartridge DB

MfG,
Erik
Koboldi
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 27. Jan 2009, 03:17
Falsch in der Datenbank stehn die meisten der oben aufgeführten Daten eben nicht drin und das was drin steht stimmt zum Beispiel nicht genau siehe Tracking Force Angaben und die Daten zum K18 II liegen mir nicht vor.

Also ist es wohl doch neu ;o)

Koboldi
Bärlina
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 27. Jan 2009, 18:14
Ick wollte Dia doch nur mal testen, obbde dort schon nachgeguckt hattest.

Leider sind die Daten relativ unwichtig geworden, weil keine Nadeleinschübe mehr produziert werden und meistens ein Retipping nicht lohnenswert ist.
Koboldi
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 27. Jan 2009, 22:01
Naja ganz unwichtig sind sie nicht ich fahre zum Beispiel noch nen K5 und denke das wirds wohl auch noch eine Weile machen zumal es kaum etwas gibt auf dem Markt das dem gleich kommt klanglich in der Kombi Thorens TD165 MK II mit TP11 MKIII sowie LINN K5 und mir somit zusagt.

Leider ist das halt die letzte K5 Nadel die ich noch hatte bzw. habe, was dann kommt wird sich erst noch finden müssen.

Den Vorschlag da einfach die Nadel vom AT95E reinzustopfen wie es einige vorschlagen finde ich auf Grund der zum Teil unterschiedlichen Werte der beiden Systeme eher fragwürdig. Habe sie aber auch noch nicht gehört.
Das es da aber keine Klangveränderungen gibt kann ich mir aber halt nur schwer vorstellen.

Koboldi
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 28. Jan 2009, 11:04
Hallo!

@Koboldi

Aus den für beide Systeme (K-5, AT-95E) vorhandenen Daten einen echten gravierenden Unterschied abzuleiten halte ich für nicht zulässig, weder sind beim AT-95 die bedingungen unter denen die Ausgangsspannung ermittelt wurden genannt noch beim K-5 der genaue Schliff mit Maßangaben.

Deine Bemerkung:


Naja ganz unwichtig sind sie nicht ich fahre zum Beispiel noch nen K5 und denke das wirds wohl auch noch eine Weile machen zumal es kaum etwas gibt auf dem Markt das dem gleich kommt klanglich


Läßt mich vermuten das du nicht allzuviele Systeme gegengehört haben kannst. (Bitte nicht falsch verstehen, das soll keine Spitze gegen dich sein.) Gerade die Kombination TD-165, K-5/TP-11 MKII ist mir zum Anfang der 90ger Jahre oft untergekommen. Diese Kombination ist an sich Klanglich recht leicht zu toppen, -allerdings nicht in dem recht preisgünstigen Sektor in dem sie angesiedelt ist-.

Da du an den typischen Klang diese Kombination gewöhnt bist und ihn offenbar gerne beibehalten möchtest, aber in absehbarer Zeit wohl vor einem Nadelproblem stehen wirst wäre eventuell ein Wechsel des gesamten Systems ins Auge zu fassen. Wenn es dein Geldbeutel verträgt würde ich dir (in Anbetracht deiner Klanglichen Vorlieben) zu einem Audio-Technica AT-440 MLa raten. Allerdings wäre -zumal im Bereich des Oberbasses- von deiner Seite aus eine gewisse Umgewöhnung notwendig, gerade hier liegt -zumindestens für meine Ohren-, eine der Hauptschwächen deiner jetzigen Kombination. Zwar würde das -440 MLa den etwas überpräsenten Hochtonbereich deiner derzeitigen Kombination noich einigermaßen so rüberbringen, -allerdings etwas differenzierter und auch tonal stimmiger-, aber gerade im oben angesprochenen Oberbaß-Bereich hat das System eine viel bessere Kontrolle und ein wesentlich besseres Auflösungsvermögen, da würdest du erstmal einiges vermissen bis du dich an die wesentlich stimmigere und schlankere Darstellung gewöhnt hättest. Aber es lohnt sich.

MFG Günther
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 28. Jan 2009, 16:25
Moin,

Den Vorschlag da einfach die Nadel vom AT95E reinzustopfen wie es einige vorschlagen...
...ist total daneben. Es geht zwar, rein mechanisch, klingt aber grausam. Das Geld für die AT-Nadel kann man sich klemmen. Das System finde ich an sich schon gruselig.
Ich kenne sowohl das K-5 als auch das K-9 ganz gut(am TP-16-I geht das K-5 sehr ordentlich), aber das AT-95...? Und die Nadel hatte ich mal "zur Not" dran gehabt...

Dass es keine K-5 und K-9 Nadeln mehr gibt, ist dem tollen Service von Linn zu verdanken. Kann man sich ja ein Adikt holen Was kostet das doch gleich?
Koboldi
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 28. Jan 2009, 18:09
@Hörbert

Der Tonarm ist der MK III nicht der MK II und die Kombi ist den wohl eher selten anzutreffen, jedenfalls wenn ich Thorens und den entsprechenden Forumsseiten sowie dem damaligen Verkäufer glauben darf obs besser oder schlechter ist will ich nicht beurteilen mir gefällt die Kombi das ist alles was für mich wichtig ist.

Nun das sie die Radien etc nicht angeben damit kann ich leben und die Angaben die Sie gemacht haben, sind schon einiges mehr als bei anderen Herstellern:)

Was die Menge an Systemen angeht habe ich mir den Spass gemacht mir einige anzuhören da ich den Plattenspieler damals dort gekauft hatte wo meine Systeme her sind war das kein Problem man wollte ja verkaufen *g* und in dem Bereich den ich mir leisten konnte war das K5 mit Abstand das System das mir am meisten zusagte da ich von Abba bis Zappa bzw. von Amadeus bis Ottorino ziemlich quer Beet höre.

Da ich für eine LP nicht erst alles neu Einstellen und Ausbalancieren wollte habe ich mir dann halt nur das K5 und einige Ersatznadeln gekauft. leider ist die jetzige die letzte und die Kiste mit den alten ist beim Umbau irgendwie verschwunden

@a.i.h.

Gut das bestätigt also meinen Verdacht das die Kombi K5 System und AT95E Nadel eher für die Tonne ist. Danke für die Info ich hätte das sonst selber getestet so spare ich also die Euros

Koboldi
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 29. Jan 2009, 09:41
Hallo!

@Koboldi

Beim TP-11 MKII und MKIII unterscheidet sich nur die Tonarmrohre, (TP-62 beim MKII, TP-63 beim MKIII) die eff. bewegte Masse bleibt gleich. Der Überhang allerdings ändert sich von 14,4 beim TP-62 auf 16,4 beim TP-63.

Nun, über kurz oder lang wirds an der Zeit sein das System zu wechseln, an deiner Stelle würde ich den Stier gleich bei den Hörnern packen und den Wechsel gleich in Angriff nehmen solange das alte K-5 noch nicht ganz den Bach runtergegangen ist. (Im übrigen habe ich das System neben dem K-9 hier, das K-18 hatte ich auch mal. Aber das habe ich nach einigen Wochen wieder weggegeben, für den Preis der für das Ding von Linn verlang wurde war die Leistung einfach erbärmlich schlecht.) Aber das ist natürlich deine Entscheidung.

Falls du dich mit dem Erwerb eines neuen Systems beschäftigen willst wäre natürlich erstmal wichtig wie dein Etat dafür aussieht und welche Systeme für den leichten Tonarm ( 7,5 Gramm eff, bewegte Masse) überhaupt in Frage kommen. Zudem kommen natürlich noch einige Besonderheiten des TP-11 MKII/III, die sollte man bei der Entscheidung ebenfalls berücksichtigen.

MFG Günther
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 29. Jan 2009, 13:47
Moin,

es wird dem Problem zwar gar nicht helfen, aber trotzdem:
Am besten hat mir die K-9-Nadel auf dem K-5-Systemkörper gefallen.
K-9-Nadeln dürften aber noch schwerer zu finden sein?

Mittlerweile weine ich diesem System aber nicht nach, es gibt Aufstiegsmöglichkeiten und müssen nicht mal teuer sein.
Koboldi
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 01. Feb 2009, 14:39
Mhmm Geld ist doch immer knapp *g* wenns was gibt das gut und günstig ist sehr gut. Wenns gut und bezahlbar ist auch gut, aber alles was jenseits der 200 bis 300 Euros liegt kommt definitiv nicht in Frage.

Ich weis ist nicht wirklich viel Geld das ich anlegen mag, aber Geld wächst nicht auf den Bäumen. Auch wenn man ab und an den Eindruck bekommt wenn man in die Shops geht;)

Koboldi


[Beitrag von Koboldi am 01. Feb 2009, 14:40 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 01. Feb 2009, 18:18
Hallo!

Das System mit dem besten Preis-Leistungsverhältniss das zudem auch zu deinem Tonarm passt wäre m.E. Ortofon VM-red. Allerdings geht das genau wie das Ortofon OM-20 Super klanglich in eine völlig andere Richtung als dein K-5. Ich denke mal nicht daß der unspektakuläre präzise Ortofon-Klang dir als Benutzer eines Audio-Technica Surrogates zusagen wird.

Durch die geringe eff. Masse deines Tonarmes ist die Anzahl der Systeme die verwendbar sind etwas eingeschränkt. Eine weitere Einschränkung ergibt sich aus der Verschraubung, die bekannte Thorens Hausnorm erlaubt nur Verschraubungen von unten, wobei der Umstand daß Thorens 2er anstatt 2,5er wie alle anderen verwendet nicht weiter ins Gewicht fällt. Die 2er bekommt man in jedem Modellbaushop und in vielen Baumärkten sowohl in Messing wie in Edelstahl.

Infolge dieser Einschränkungen fallen leider viele der neueren Systeme (M2-Serie von Ortofon z.B.) durchs Raster.
Das AudioTechnica AT 440 MLa habe ich ja schon genannt, es wäre sowohl preislich als auch klanglich recht gut auf deiner Linie.
Technisch gesehen kämen noch das Shure M97xE und auch das Grado Prestige-silver in Frage die in deinem TP-11 MKIII eine recht gute Figur machen aber m.E. klanglich so gar nicht auf deiner Linie liegen dürften.

Ansonsten wird die Luft bei deinem Tonarm und deinen Preisvorstellungen unter beachtung der klanglichen Vorlieben recht dünn. Die Bekannten Goldging-Systeme der G1006-G1042er Reihe sind leicder recht Kapazitätsempfindlich und eigentlich nur an anpassbaren Phono-Entzerrern guten Gewissens zu empfehlen.

MFG Günther
Koboldi
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 06. Feb 2009, 18:32
Mhmm ich habe auch mal ein wenig geschaut, ich könnte eine Originalnadel für ein ATN 20 SLa bekommen genauer sogar zwei oder drei.

Nur bin ich mir nicht sicher ob ich mir so ein System zulegen sollte da es die ja nur gebraucht gibt und da stellt sich mir dann die Frage was ich für so ein System maximal zahlen dürfte damit es nicht überteuert ist und vor allem ob es klanglich ähnlich ist wie das K5 ?

Laut Aussage eines Bekannten soll es in die Richtung tendieren was auch immer ich mir darunter vorstellen soll


Weis da jemand Rat ?


Koboldi
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 06. Feb 2009, 18:48
Hallo!

Grundsätzlich gebe ich deinem Bekannten recht, allerdings besteht andererseits ein Unterschied wie Tag und Nacht. Das ATN 20 mit Sla-Nadel löst wesentlich besser auf als das ein K-5 oder K-9 je könnte. Das Klangbild, obwohl im Grundcharakter ähnlich tendiert weniger zur Schärfe als beim K-5 und das System hat keinen aufgedickten Oberbaß dafür zumindestens die Anfänge eines echten Tiefbasses.

Von deinen Hörgewohnheiten aus gehend würdest du das System erstmal nicht schätzen können, scheinbar gar kein Baß und eine blasse nichtssagende Abbildung. Es würde einige Zeit dauern bis du dich an die Veränderungen gewöhnt hättest.

Mehr als 30-40 Euro würde ich für ein ATN 20 SLa nicht zahlen, keine Ahnung wie hoch es derzeit bei Ebay gehandelt wird.

MFG Günther
Koboldi
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 06. Feb 2009, 18:59
*seufzel*

ich sehe schon das wird nicht einfach habe mir neulich mal das AT 95E angehört also das klingt bei weitem nicht so wie mein Linn K5. Ich weis nicht aber das die Baugleich sein sollen möchte ich wirklich bezweifeln

Die Alternativen sind da wirklich knapp, dabei hätte ich mal eine Frage wieso kann man den die Systeme die von oben verschraubt werden ( normal ) nicht im TP63 nutzen eigentlich müsste es doch egal sein wo die Mutter sitzt ob oben oder unten oder irre ich da ?

Koboldi
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 06. Feb 2009, 19:26
Hallo!

Die von Oben verschraubbaren Systeme die ich kenne haben ziemlich ausladende Korpusse und/oder Nadelträger, die Schrauben werden somit "versteckt" angebracht man kommt von unten gar nicht mehr dran.

Daß du deine liebgewonnenen Hörgewohnheiten nicht gern aufgibst ist klar, bei Licht betrachtet erfolgt der Wechsel bei dir ja nur unter dem Zwang der Verhältnisse. Aber es ist in der Tat so, das AT-95E kommt dem K-5 noch am nächsten.

An deiner Stelle würde ich es mal mit einem VM-red probieren. Allerdings werden dich da die für dich recht dünnen Bässe und scheinbar zurückgenommenen Mitten stören. Ich kenne deine Lage recht gut durch einen guten Freund der ziemlich Lange mit einem K-9 gehört hat. Sein Kommentar zu Ortofon System (MC-20S) war damals: "Da kommt ja gar nichts mehr raus, -ausser einigen dünnen zirpenden Mitten-!" Er hat dann recht lange gebraucht um sich umzugewöhnen, heute hört er mit Benz-Micro Glider und Ortofon Kontrapunkt A zufrieden Musik.

MFG Günther
Koboldi
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 06. Feb 2009, 19:38
*seufz* Ich sehe schon das wird ein langer Weg, hast Du Erfahrungen mit dem AT 110 120 oder 440 ?

bzw. mit dem VM red/blue/silver bzw dem M2red etc.

Alternativ war ich schon am überlegen auf MC zu wechseln falls es da mehr Alternativen gibt.

Achja falls Du in der Nähe von Hamburg einen Händler kennst der nen Microskope hat mit dem man auch Nadeln wirklich untersuchen kann wäre ich für den Tip dankbar.

Dann wüsste ich nämlich wie lang ich ungefähr noch Zeit habe beim suchen eines neuen Systems

Koboldi


[Beitrag von Koboldi am 06. Feb 2009, 19:42 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 06. Feb 2009, 20:41
Hallo!

Nein, Hamburg kenne ich fast gar nicht, ich bin aus Ulm, das ist eine Schwäbische Stadt direkt an der Bayrischen Grenze.


Gut kenne ich einige der von dir genannten Systeme, und zwar VM-red/-silver, die drei Ats und natürlich 2M-blue und -black.

Die 2M-Systeme kommen in deinem Tonarm nicht in Frage, die sind von oben verschraubt.

Der TP-11/III ist eigentlich zu leicht für die meisten MCs, allerdings läuft ein Goldring Eroica LX noch recht gut darin, nur bei stärker verwellten Schallplatten gibt es recht schnell Abtastprobleme mit der Kombination, der Tonarm verläßt ziemlich früh die Spur.

Gut passen (technisch gesehen) würde vor allem das VM-silver, wirklich ein recht feines System zu dem Preis, für mich eigentlich das Topp-System in dieser Preisklasse. Allerdings mit einem für dich ungewohnten Klangbild, Baß gibt es nur wenn er auch wirklich auf der Platte da ist, die Höhen sind fein Aufgelöst, recht durchsichtig und klar, die Mitten sind -vor allem im unteren Bereich- (was viele fälschlich als Baßmangel wahrnehmen) minimal zurückgenommen. Das ganze ergibt zusammengenommen ein sehr klares aber auch etwas zurückhaltendes Klangbild. Das System ist -gut justiert-, sehr Verzerrungsarm (was man mit verlaub gesagt vom K-5 leider nicht behaupten kann) was das Musikgeschehen auffällig transparent macht und es hat eine recht gute Dynamik.

Leider sind es gerade seine guten Eigenschaften was für dich dieses System erstmal zu einer enttäuschung machen würden. Es klänge für dich (Ich gehe hier immer von deiner Gewöhnung an das K-5 aus) sehr wahrscheinlich recht kühl. -wenn nicht gar leblos-, du würdest genau den Rumms vermissen der typisch für das K-5 und K-9 war.

Ähnlich wenn auch nicht ganz so drastisch käme dir das Audio Technica AT-440 MLa vor hier hättest du aber noch den Hochtonpfeffer und etwas mehr an Verzerrungen die die Musik zwar undurchsichtig aber auch voller machen.

Die beiden kleineren Ats unterscheiden sich untereinander und vom AT-95E vor allem dadurch das sie tonal etwas stimmiger nicht ganz so schrill sind. Ich ziehe bei weitem die Ortofonmodelle OMB-10 b.z.w. OMB-20 vor.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 06. Feb 2009, 20:42 bearbeitet]
Koboldi
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 17. Feb 2009, 19:44
Ich habe grade ein AKG P8ES Super Nova erstanden und ein Händler sagte mir das ich Ihm das Teil zuschicken soll damit sie dort eine neue Nadel einbauen, die hat dann zwar keinen van de Hul Schliff mehr aber immerhin noch einen Shiabata und ich denk für meinen Thorens sollte das langen.

Ausserdem werde ich am Wochenende wohl mal ein Grado Prestige Black testen mal schauen wie sich das anhört.

Das AKG P8ES ist allerdings das Pferd auf das ich eher setzen würde zumal das gute Stück ja auch eine leichte höhen Präsenz haben soll bei gutem Bass und Mittelbereich.

Das klingt für mich auf jedenfall schon mal nach einem guten Nachfolger für mein Linn K5

Koboldi
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 17. Feb 2009, 23:59
Hallo!

Einbauen muß du eigentlich gar nix beim AKG P8ES Super Nova, das ist ein Moving Iron mit wechselbarem Nadelträger. Es gehörte zu dem bekannten Dreigestirn Elac ESG 796 mit VDH I Nadel, Shure V-15/III und eben AKG P8ES Super Nova die gegen Ende der 70ger den Abtastermarkt dominierten. Leider sind die ab und an bei Ebay auftauchende Originalnadeln in der Regel unbrauchbar da die Dämpfergummis aus Naturkautschuck unrettbar verhärtet sind. Mit einer Shibata Nachbaunadel wird das System wahrscheinlich zwar nicht Original aber trozdem recht gut klingen.

Im TP-11 MKII passt es -falls die Compliance der Nachbaunadel annährend gleich ausfällt wie die der Originalnadel- wesentlich besser als dein K-5 jemals passte. Allerdings hat es die typischen Verzerrungen die den Bereich der oberen Mitten beim K-5 etwas dick machnen nicht in einem solchen Maße zu bieten wie du es wahrscheinlich gewöhnt bist. Auch dürfte der Hochtonbereich lange nicht so präsent sein. Dafür bekommst du -falls die Nachbaunadel einigermaßen hochwertig ist- eine echt gute Feindynamik und eine gute Stererobasis geliefert. Zudem ein recht transparentes weiches Klangbild mit einem guten konturiertem Baßanteil.

MFG Günther
Platten-Spieler
Stammgast
#21 erstellt: 20. Feb 2009, 12:38
Hallo miteinand'

@Hörbert
Günther, verwechsle nicht das P8E (transparentes Gehäuse) mit dem P8ES Super-Nova (schwarz).
Das war das Nachfolgemodell und es gab NIE Nachbaunadeln für diese letzte AKG-Serie.
Nicht allein deshalb würde ich heute nicht mehr auf diese Produktserie setzen - da schon lieber
auf das ältere P8E - hier gibt es wenigstens Ersatznadeln und die Lagergummis sind auch von
guter Qualität (allerdings neigt diese Serie leider zum "hochohmig werden").
Die "Shibata-Nadel" wird sicherlich auf den alten Nadelträger aufgesetzt (kurzes, etwas dickeres
Hohlröhrchen mit Nadel wird auf den Cantilever-Stumpf, der zwingend noch vorhanden sein
muß, aufgeschoben und verklebt).
Dazu muß natürlich das Nadellager noch völlig intakt sein, was ich beim Super-Nova zumindest
für fraglich halte.

Diese recht teure und komplizierte Reparatur bei einem System derart hoher Compliance, das
auf möglichst geringer Masse aufbaut, halte ich - besonders vor dem Hintergrund der schlechten
Gummimischung des Nadellagers - für etwas daneben (lohnt sich wohl eher so ab einem MC20
oder darüber).
O.k. wahrscheinlich hat sich die Compliance durch den Zahn der Zeit aber automatisch erhöht.
Allerdings ist dann wieder der Tonarm des Thorens zu leicht. Ausserdem ist dann auch letztlich
vom Charakter des Super-Novas nicht mehr viel übrig.

...und hier noch etwas zum Theme "2m (Red)":



@Koboldi
bei den Mengen AT95-Systemen, die auf dem Markt sind, frage ich mich ob Audio-Technica
jemals so viele überhaupt produziert hat (gleiches gilt u.A. für OMB10).
Ich denke eher, die sind alle in der Nachtschicht entstanden oder Ausschußware ist irgendwie
auf den Markt gelangt, was die doch recht unterschiedlichen Erfahrungen mit diesem System
erklären würde.

Ausserdem - wenn sich jetzt eingefleischte High-Ender über solch ein doch recht preiswertes
System äussern, hat das wenig mit den 95% der Konsumenten zu tun, die mit diesem System
mehr als glücklich sein würden und es sicherlich dann selbst entsprechend loben täten.
Diese Leute führen aber keine Kreuzzüge und melden sich entsprechend selten zu Wort.

Am besten wendest Du dich an den seriösen Fachhandel, z.B. an mich.


Schöne Grüße, Andreas
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 20. Feb 2009, 19:00
Hallo!

@Platten-Spieler

Ich denke schon daß ein Retipper des sein Handwerk versteht auch die verhärteten Dämpfergummis tauschen wird. Schließlich ist das Problem ja allgemein bekannt.

Möglicherweise gibt es zufriedene AT-95E-Benutzer, allerdings kenne ich eigentlich niemand der das System wirklich gut findet, es kann natürlich sein das es etliche User gibt die einfach nix besseres kennen und die ohnehin nur ab und an eine ihrer alten Schallplatten auflegen wenn grade Oma zu Besuch ist weil sie die alten Dinger von ihr und den alten Plattenspieler (ebenfalls von ihr) nicht wegwerfen wollen bevor die gute das Zeitliche gesegnet hat.

Das hier ist aber ein HiFi-Forum in dem sich vor allem Leute miteinander austauschen denen eben die Qualität eines AT-95E nicht genügt. Selbst wenn hier jemand das Ding freiwillig fährt ist er sich in der Regel im klaren darüber was er da hat, -nämlich ein Einsteigersystem der alleruntersten Schiene-.

MFG Günther
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 20. Feb 2009, 21:57
Moin,

schon komisch, dass diese billigen AT-Systeme immer im Zusammenhang mit den Linn-K-xy erwähnt werden. (Ich kann gar nicht sagen, wie SCHE155E ich das 95'er finde und kann gar nicht aufhören, dass auch überall Kund zu tun).

Es gibt ja auch gute Systeme von AT...
Hörbert
Moderator
#24 erstellt: 21. Feb 2009, 10:53
Hallo!

@a.j.h.

Na ja, das AT-95E hat schon seine Berechtigung, ich habe z.B. einen recht netten Nachbarn mit Pioneer PL-12D, Denon PMA-710 Vollverstärker und riesigen alten Heco-Lautsprechern. Der hat noch eine Handvoll alter Rockplatten (ca. 50) die er ab und an noch mal hört. Dem habe ich z.B. ein AT-95E verbaut, -selbst da war er noch entsetzt ob des hohen Preises, (30 Euro) er hatte mit einer Ersatznadel für 5-10 Euro gerechnet-. Verbaut war im übrigen ursprünglich ein Shure M-91, die Nachbaunadel wäre ebenso teuer gekommen.

MFG Günther
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