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Kapazitätsveränderung

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tomfritz
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 27. Jan 2009, 21:45
Wenn man das Kabel des Plattenspielers verändert (kürzt oder verlängert), inwieweit erzeugt dies eine Kapazitätsänderung und somit auch eine Klangveränderung? Oder ist das vernachlässigbar?
rorenoren
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 27. Jan 2009, 21:53
Moin,

bei einem MC System mit niederohmiger Spule (Low Output) ist die Kapazität unkritisch.

Beim MM kann dadurch der Klang verfälscht werden.

Solange es nicht deutlich über ca 1,5m eines halbwegs kapazitätsarmen Kabels werden, dürfte es keine Probleme geben.

Notfalls lässt sich an "besseren" Phonovorverstärkern die Eingangskapazität passend verringern.

Auf ein paar Zentimeter kommt es jedenfalls nicht an.

Gruss, Jens
WenigWatt
Stammgast
#3 erstellt: 28. Jan 2009, 00:03
Hallo tomfritz,
ergänzend wäre anzumerken, daß die Eingangskapazität auch bei MI-systemen, z.B. Grado, unkritisch ist, es jedoch MM-systeme gibt,z.B. Goldring, für die sehr niedrige Kapazitätswerte empfohlen werden. Also ist bei betreffenden Goldrings beispielsweise, ein kurzes Kabel mit möglichst geringer Kapazität und ein Phonovorverstärker bei dem ein niedriger Wert einstellbar ist anzuraten.
tech. Daten Goldring
Gruß Micha
tomfritz
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 28. Jan 2009, 20:20
Hallo rorenoren und Wenigwatt,

ich habe zur Zeit ein Audiotechnica AT95E (also MM) an einem Kenwood KA5010 angeschlossen, Kabellänge ~2m. Ist das schon kritisch?
rorenoren
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 28. Jan 2009, 20:29
Moin,

sollte noch unkritisch sein, kommt aber auf die Kapazität des Kabels an.
(Angabe pF/m, Pikofarad je Meter)

Das AT95 ist nicht besonders kritisch.

Ein Kabel mit hoher Kapazität könnte schon störend auffallen.
(z.B. sehr dünnes Kabel, ca 2-3mm Durchmesser)

Wenn du normales Audio- oder Antennenkabel verwendet hast, dürfte es aber noch OK sein.

Kommt halt noch etwas auf die Eingangskapazität der Phonovorstufe an.

Da das AT95 tendentiell eher hell klingt, könnte es evtl. sogar von einer zu hohen Kapazität profitieren.

Ausprobieren.

Ich wüsste jetzt keine Werte für das AT95.

Wenn es bei guten Aufnahmen nicht klingt, ist etwas faul.

Das System ist aber eines der preiswertesten brauchbaren Systeme, von dem man keine Wunder erwarten darf.

Es klingt aber m.E. nicht schlecht für´s Geld.

Gruss, Jens
tomfritz
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 28. Jan 2009, 20:34
Ist zur Zeit das Orginalkabel des Thorens TD 280 MK II, keine Ahnung welche Werte es aufweist. Klang ist auch soweit okay. Das System klingt bisweilen ein wenig rauh, kann aber auch am Plattenspieler bzw. Tonarm liegen. Bin ohnehin auf der Suche nach was Besserem....
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 28. Jan 2009, 20:46
Moin,

wenn es das Originalkabel ist, sollte es OK sein.

Das AT95 ist schon der limitierende Faktor, wenn die Kapazität nicht völlig aus dem Rahmen fällt.

Je nachdem wie der Rest der Anlage klingt, könnte das AT95 schon etwas rau und hart klingen.

Es gibt Systeme die deutlich besser klingen, aber vieles ist Geschmackssache.

Die Klangunterschiede bei Systemen sind schon ziemlich gross.

Abhängig davon was du für Musik hörst, könnte ein etwas dunkler oder ein heller klingendes System besser sein.

Der Thorens sollte schon deutlich teuerere Systeme vertragen.

Es lohnt sich, da etwas mehr zu investieren.

Leider kenne ich keine aktuellen Systeme.

Es gibt aber viele Tipps hier im Forum.

Vielleicht kommt hier ja noch einer, der speziell zum Thorens passt.

Gruss, Jens
tomfritz
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 28. Jan 2009, 22:33
Hallo rorenoren,

der Plattenspieler steht deshalb etwas weiter von den anderen Komponenten entfernt, um Störstrahlung von deren Netztrafos zu vermeiden. Trotzdem ist immer noch ein leichtes (50Hz-)Brummen bei halb aufgedrehter Lautstärke zu vernehmen. Ich müßte mal probieren, ob ich das durch eine zusätzliche Erdung des Verstärkers weg bekomme. Vielen Dank auch für Dein Posting, hat mich etwas weiter gebracht.
Bärlina
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 29. Jan 2009, 00:20
Das Brummen kommt wahrscheinlich von der Tonarm-TA-Kombination. Der TD280 wurde oft mit dem Ortofon-OM bestückt, die nicht solche Probs machen.

Empfehle mal leihweise ein anderes System zu verkabeln - muß ja nicht mal gespielt werden ! Brummen weg = Tonabnehmer wechseln, leider.

Naja, Deine 2m-Strippen sind eigentlich m. E. schon zu lang. Würde ich kürzen und mit relativ guten Steckern konfektionieren.

MfG,
Erik
rorenoren
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 29. Jan 2009, 06:43
Moin,

beim AT95 hatte ich nie Brummprobleme.

Ich denke eher, dass evtl. das Kabel zu nahe an einem Trafo (Verstärker, CD Player, Halogenlampe) vorbeiläuft.

Das wäre ein dumpfes, mehr oder weniger sauberes 50 Hertz Brummen.

Ein Masseproblem äussert sich meist als Schnarren, bzw. Brummen mit höheren Frequenzanteilen.

Du könntest natürlich mal mit einem extra Massekabel oder neuem System herumprobieren.
(Gerätemasse auftrennen, wenn noch nicht geschehen)

Aber eigentlich sollte auch diese Kombination (fast) brummfrei laufen.
(ganz leichte, nicht störende Einstreuungen kann es geben)

Der Thorens hat nur die beiden Cinchstecker und kein extra- Massekabel?

wenn das der Fall ist, müsste das Brummen sofort aufhören, wenn du den Netzstecker (Steckernetzteil?) des Thorens herausziehst.

Das Masseproblem bei gemeinsamer Masse ist nämlich eine kapazitive Kopplung mit dem Netzpotential.

Gruss, Jens
tomfritz
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 29. Jan 2009, 06:58
Hallo rorenoren,

der Thorens hat ein separates Steckernetzteil und eine Masseleitung zum (Ground-)Anschluß an den Verstärker.

Die Einstreuungen sind aber auch nur schwach und erst bei ordentlich aufgedrehtem Volumeregler hörbar, so laut hört man aber normalerweise nicht. Also kann ich das vernachlässigen?
rorenoren
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 29. Jan 2009, 18:47
Moin,

wenn die Einstreuung deutlich unter dem Geräuschpegel der Leerrille einer guten Platte liegt,
also nicht hörbar bei aufgelegter Nadel,
kannst du es ignorieren.

Völlig brummfrei geht es nicht immer.

Es gibt einfach zu viele Störenfriede in einem Haus.

Mit einigem Aufwand lässt sich das Problem evtl. ganz beheben,
aber wenn es den Musikgenuss nicht stört, lohnt es sich nicht.

Gruss, Jens
tomfritz
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 29. Jan 2009, 21:19
Hallo rorenoren,

na schaun mer mal, ob ich das noch verbessern kann. Vielen Dank übrigens für die Beratung im anderen Thread.
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