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Brummen des Plattenspielers

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Razahel
Neuling
#1 erstellt: 27. Sep 2010, 19:13
Hi,

als aller erstes, ich bin ein totaler Neuling wenn es um HiFi-Geräte geht. Ich habe verschiedene Threads bereits zum Thema brummende Plattenspieler gelesen, aber keine konnte so recht meine Frage beantworten.

Ich habe einen Dual CS 130 über den phono Eingang an ein Sony DB790 angeschlossen. Das Erdungskabel das Plattenspielers habe ich auch angeschlossen, wenn ich das nicht am Receiver anschließe höre ich fast nur noch Brummen und gar keine Musik mehr. Am Receiver habe ich meine AKG Kopfhörer angeschlossen und wollte einfach ein paar Platten hören.

Leider höre ich ab -45dB ein konstantes Brummen in den Kopfhörern, sobald der Plattenspieler angeht. Wenn ich die Masseschraube am Receiver anfasse oder die Plattentellerachse verschwindet das Brummen.

Kann mir irgend jemand weiterhelfen wie ich das Brummenabstellen kann ohne ein Gerät konstant antatschen zu müssen?


[Beitrag von Razahel am 27. Sep 2010, 20:06 bearbeitet]
HiFi_Doktor
Neuling
#2 erstellt: 28. Sep 2010, 21:13
ist das 'ne Scherzfrage oder wie????

....sorry....
Razahel
Neuling
#3 erstellt: 28. Sep 2010, 21:55
Die Abschlussfrage schon ... die ist als Scherz gemeint ... aber die generelle nicht, nämlich, dass ich keine Ahnung habe, wie ich das Brummen beseitigen kann oder woran es liegt.
HiFi_Doktor
Neuling
#4 erstellt: 28. Sep 2010, 22:22
...wenn ich das richtig verstehe, gibst Du die Antwort doch selber...
Einfach das zusätzliche Erdungskabel an den Receiver anschließen, dann sollte es auch nicht mehr brummen....

...oder brummt es trotz dem Kabel???
Razahel
Neuling
#5 erstellt: 29. Sep 2010, 08:10
Also das Erdungskabel des Plattenspielers habe ich am Receiver angeschlossen. Muss der Receiver selber noch geerdet werden?
HiFi_Doktor
Neuling
#6 erstellt: 29. Sep 2010, 09:02
Den Verstärker / Receiver brauchst Du nich extra zu erden.
Der Fehler liegt wahrscheinlich am Plattenspieler.
Dieser ist evtl. relativ einfach zu beheben:

Demontiere mal das TA-System.
Dazu öffne bitte die kleine Schraube die sich oberhalb des TA am Tonarm befindet...aber nicht ganz herrausschrauben.
Wenn diese etwa 2-3 mm herraussteht kannst Du den kleinen Hebel am Tonarm, den Du zur Manuellen Führung der Nadel benötigst nach hinten Richtung Ausgleichsgewicht klappen.
Dann sollte sich das TA System entfernen lassen.
VORSICHT keine rohe Gewalt anwenden!!!

Dann reinige mit einem Glasfaserpinsel (gibt es im gut sortierten Schreibwarenhandel für 4Euro)die Kontakte am Tonarm und die am TA System.
Die Kabel am TA-Träger bitte auch prüfen aber nicht abziehen!!
Dann setz das System wieder vorsichtig ein und teste es.

Noch etwas bitte schalte Deinen Verstärker während der ganzen Aktion unbedingt aus oder auf eine andere Eingangsquelle!!!
Und bei erster Inberiebnahme den LS-Regler von null langsam aufdrehen.
Viel Glück

Grüße

Ralf


[Beitrag von HiFi_Doktor am 29. Sep 2010, 09:27 bearbeitet]
tubescreamer61
Inventar
#7 erstellt: 29. Sep 2010, 09:18
Hallo,
ganz blöder Tipp : Drehe einfach mal den Netzstecker des Verstärkers in der Netzsteckdose um. Ich nehme mal an, das dein Verstärker keinen Schutzkontakt- Netzstecker hat sondern einen Eurostecker. Hat evtl der Dual einen Schuko- Stecker?
Manchmal hilft bei solchen Problemen das "Umpolen" des Euro- Netzsteckers.
Oder hat das Signalverbindungskabel des Plattenspielers ein Masseproblem (kein Ton sondern nur brummen wenn das zusätzliche Massekabel nicht angeschlossen ist).
By the Way: Brummt es auch wenn der Tonarm des Plattenspielers auf seiner Stütze aufliegt (also "ausgeschaltet" ist) und nur die Signalquellenwahl des Amps auf Phono steht?

Greetz
Arvid
stbeer
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 29. Sep 2010, 12:19
Razahel,

dann fuehre doch ein zusaetzliches Massekabel vom Verstaerker zum (freien) Schutzkontakt einer Steckdose - dann sollte das Brummen verschwunden sein (Du machst ja mit "Deiner Handauflage" auch nichts anderes)!

Ich habe meine Anlage auch ueber die Phonostufe "geerdet" (d.h. die Masseleitung geht von der Phonostufe an den Schutzkontakt); da brummt und rauscht nix!

Stefan
HiFi_Doktor
Neuling
#9 erstellt: 29. Sep 2010, 12:45
Hallo Stefan,

wenn er das macht, kann er auch eine Masseschleife produzieren, die das Problem noch verschärft.
Meist sind "normale" HiFi Geräte nicht geerdet und wenn man z.B. einen Sat-Receiver oder ein anderes Gerät das mit einer Masse wie z.B. Antenne über die Anlage betreibt kann es zu Brumm, bzw. Masseschleifen kommen.

Gruß

Ralf
stbeer
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 29. Sep 2010, 12:59

HiFi_Doktor schrieb:
Hallo Stefan,

wenn er das macht, kann er auch eine Masseschleife produzieren, die das Problem noch verschärft.
Meist sind "normale" HiFi Geräte nicht geerdet und wenn man z.B. einen Sat-Receiver oder ein anderes Gerät das mit einer Masse wie z.B. Antenne über die Anlage betreibt kann es zu Brumm, bzw. Masseschleifen kommen.

Gruß

Ralf

Das ist natuerlich richtig, aber Versuch macht klug (was mit der "Handauflage" mE bereits erwiesen waere)!

Stefan
HiFi_Doktor
Neuling
#11 erstellt: 29. Sep 2010, 13:44
...was wohl war ist....
Bepone
Inventar
#12 erstellt: 29. Sep 2010, 16:21
Hallo,

aber bitte den Draht nicht in eines der beiden Löcher in der Steckdose stecken

Sondern mit den beiden äußeren Schutzkontakt-Blechzungen verbinden.


Gruß
Benjamin
tubescreamer61
Inventar
#13 erstellt: 29. Sep 2010, 22:03
@ Hifi Doktor,
in solchen Fällen (Erdung über die Antennenleitung einer terristrischen- oder Sat Antenne) hilft ein Mantelstromfilter - zu erwerben im gut sortierten Fachhandel.

Greetz
Arvid
HiFi_Doktor
Neuling
#14 erstellt: 29. Sep 2010, 22:15
mhhhh....früher hiess das noch Übertrager...

Den Begriff "Mantelstromfilter" höre ich zugegebnermassen das Erste mal...

Danke und Grüße

Ralf
f.k.1
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 01. Okt 2010, 05:40
Das Thema Erdung ist nicht immer ganz einfach zu lösen. Heutzutage werden teilweise Dateninformationen via Stromnetz übertragen und viele Geräte bringen Störsignale ins Stromnetz, da kann eine Erdung via dem "Erde"-Kontakt nicht in allen Fällen helfen - Ausprobieren. Alternativ kann auch ein Metallenes Heizungsrohr dienen, dies ist ggf. weniger mit Störungen behaftet.


Etwas OT ... seid nicht böse...., so mit 10 jahren habe ich angefangen mit Elektrobaukästen zu experimentieren ... Radio gebaut, in der Anleitung stand "Kabel erden" ... ich habe dann ein Weckglas mit Gartenerde gefüllt, das Kabel da reingesteckt ... hat nix viel gut funktionniert ;-)

Gruss, Florian.
HiFi_Doktor
Neuling
#16 erstellt: 01. Okt 2010, 07:44
....solange man das Kabel nicht beerdigt...

So stand es auf meinem ersten Experimentierkasten, Marke Noname
tubescreamer61
Inventar
#17 erstellt: 01. Okt 2010, 08:23
Daten via Stromnetz übertragen funktioniert nur innerhalb eines Stromkreises, da die Daten der 50 Hz Wechselspannung aufmoduliert werden. Die Erde gilt als Ruhepotential (Bezugsmasse) und darf infolgedessen keinerlei Störpotential enthalten (so hat`s mir mal ein Techniker von meinem Stromanbieter erklärt).
Ausserdem ist jeder Haus- bzw. Wohnungsanschluss galvanisch entkoppelt - also kann der "Datenmüll" sich nur innerhalb des Stromkreises hinter dem Zähler verbreiten und dringt nicht nach aussen.

Greetz
Arvid


[Beitrag von tubescreamer61 am 01. Okt 2010, 08:25 bearbeitet]
f.k.1
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 04. Okt 2010, 04:06

tubescreamer61 schrieb:
Daten via Stromnetz übertragen funktioniert nur innerhalb eines Stromkreises, da die Daten der 50 Hz Wechselspannung aufmoduliert werden. Die Erde gilt als Ruhepotential (Bezugsmasse) und darf infolgedessen keinerlei Störpotential enthalten (so hat`s mir mal ein Techniker von meinem Stromanbieter erklärt).
Ausserdem ist jeder Haus- bzw. Wohnungsanschluss galvanisch entkoppelt - also kann der "Datenmüll" sich nur innerhalb des Stromkreises hinter dem Zähler verbreiten und dringt nicht nach aussen.

Greetz
Arvid


Ob das auch wirklich den Tatsachen entspricht? Bei all den Störquellen und verschiedensten Geräten die Heutzutage so laufen? Aber ein richtiger "Brumm" kommt da dann sicher doch nicht her.

Dass Trenntransformatoren, bzw. Entstörfilter etwas bringen kann man schnell selber hören, demnach ist der Strom aus der Steckdose wohl doch nicht so sauber wie wir immer meinen.

Gruss, Florian.
tubescreamer61
Inventar
#19 erstellt: 04. Okt 2010, 08:04
Das der Strom aus der Steckdose nicht "sauber" ist, dürfte ja wohl ausser Frage stehen (zumindest die Regelspannungssschwankungen von den E- Werken dürften wohl überall in Deutschland spürbar sein). Aber eigentlich ging es ja auch um den Schutzleiter (Erdpotential) und dieses dürfte wohl frei von irgendwelchen Störungen sein.
Wenn also irgendwo von irgendwem Daten oder sonstiges über das Stromnetz übertragen wird, dann geschieht das über die beiden Potentialleiter und nicht über den potentialfreien Schutzleiter (das ist so ähnlich wie Luft ins Weltall blasen).

Greetz
Arvid


[Beitrag von tubescreamer61 am 04. Okt 2010, 08:05 bearbeitet]
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