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That sounds completely crazy to me.Phonovorstufen Wahnsinn!

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Fhtagn!
Inventar
#1 erstellt: 04. Feb 2009, 23:06
Moin,

heute habe ich mir in der Langeweile einer Mittagspause wieder mal eine LP gekauft.
Ich fand den Holger immer ganz sympathisch, wenn auch manchmal mit seltsamen "Empfehlungen".

Heute hats mir aber wirklich die Schuhe ausgezogen.

Da testet der Bruder eine Phonostufe (PHONOSTUFE) von Boulder, die 2008, und schliesst seinen Kommentar mit "...im wahrsten Sinne des Wortes ein Referenzgerät".

OK, denkt man sich, dann sah ich die Messwerte.

Rauschabstand bei MC: -63,8dB / MM: -81,1dB
Kanaltrennung bei MC: -58,7dB / MM: -77,3dB
Klirr: 0,08% (MC) und 0.01% (MM)

Böses sollte man da auch noch nicht denken, aber:
Dass dann für sowas 34.900€ aufgerufen werden, dass geht nicht in meinen Schädel .

Gibts wirklich Leute, die soviel Geld für so etwas ausgeben?
Wenn ja, dann wundert mich gar nichts mehr.......

Gruß
Haakon
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 04. Feb 2009, 23:24
Hallo!

Was war das? Ein Rohrengerät? Wenn ja dann sind die Werte dafür recht gut, -vor allem wenn man bedenkt das Zeitgenössische Röhrengeräte vorwiegend als K2 Generatoren ausgelegt werden-.

Für ein Halbleitergerät wären die Werte selbst bei einer sehr konservativen und strengen Messung nicht gerade Spitzenklasse, aber immer noch gute Mittelklasse.

Der Preis ist wohl ein Witz, bist du dir sicher daß da kein Komma verrutscht ist?

MFG Günther
Fhtagn!
Inventar
#3 erstellt: 04. Feb 2009, 23:40
Hehehe,

Nein, keine Röhre! Keine einzige Röhre in dem Gerät!
Dafür in zwei Gehäusen untergebracht, die auch locker eine mittlere Vor-End Kombi beheimaten könnten.

Der Preis ist keine Satire.

Gruß
Haakon
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 04. Feb 2009, 23:53
Hallo!

Da wird ja jeder Waffenhändler vor Neid bleich, aber am Ende sind die Gehäuse ja aus gehämmertem Goldblech gefertigt und das ist eine neue Form der Kapitalanlage.

MFG Günther
Ludger
Inventar
#5 erstellt: 05. Feb 2009, 11:48
Hallo,
hier die Preisliste:
http://www.targethifi.de/productsites/boulderFrameset.htm
Gruß
Ludger
Holger
Inventar
#6 erstellt: 05. Feb 2009, 12:30

Fhtagn! schrieb:

Gibts wirklich Leute, die soviel Geld für so etwas ausgeben?
Wenn ja, dann wundert mich gar nichts mehr.......


Naja, eine Patek Philippe zeigt die Zeit auch nur teurer an als eine Swatch, oder?

SCNR
sveze
Inventar
#7 erstellt: 05. Feb 2009, 16:48

Holger schrieb:

Fhtagn! schrieb:

Gibts wirklich Leute, die soviel Geld für so etwas ausgeben?
Wenn ja, dann wundert mich gar nichts mehr.......


Naja, eine Patek Philippe zeigt die Zeit auch nur teurer an als eine Swatch, oder?


Die klingt dabei aber besser .
Holger
Inventar
#8 erstellt: 05. Feb 2009, 18:06
... genau wie die Boulder.

Und damit hätten wir's doch.

Fhtagn!
Inventar
#9 erstellt: 05. Feb 2009, 18:16

Holger schrieb:
... genau wie die Boulder.

Und damit hätten wir's doch.

:D


Na, rein Messtechnisch ist das eine ganz gute Stufe. Mehr nicht.

Dafür den Preis eines netten BMW aufzurufen,

In Russland und Asien kommt sowas sicher an, passend zum Clearaudio Statement oder TR Artus.
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 05. Feb 2009, 18:30
Hallo!

Rein Meßtechnisch ist das wie schon von mir recht höflich ausgedrückt grade mal Mittelmäßig. Zum Vergleich mal duie Werte eines Denon Vorverstärkers von 1981:

Rauschabstand MC: 77 dB

Rauschabstand MM: 90 dB

Kanaltrenung MC: 20 Hz-20 KHz: 70 dB

Kanaltrennung MM: 20 Hz-20 KHz 80 dB

Klirr MC : 0,001% 20 Hz-20 KHz


Das war ein Gerät für 1200 Deutsche Mark. Im Übrigen beileibe nicht das Toppgerät sondern das Zweitgrößte damals, der PRA-1000.

MFG Günther
Holger
Inventar
#11 erstellt: 05. Feb 2009, 18:41

Fhtagn! schrieb:

Na, rein Messtechnisch ist das eine ganz gute Stufe. Mehr nicht.


...was aber rein gar nichts über die Klangqualität aussagt.



Fhtagn! schrieb:

Dafür den Preis eines netten BMW aufzurufen,


Der genauso gut und schnell fährt wie ein Maserati - aber nur ein Drittel kostet.
So ist das eben.
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 05. Feb 2009, 18:58
Hallo!


...was aber rein gar nichts über die Klangqualität aussagt.


Doch das tut es. Zumindestens wenn es sich um ein HiFi-Gerät handeln soll. Hier steht eine möglicht durch das Gerät selbst unbeeinflußte Reproduktion im Vordergrund.

Bei einem High-End Gerät mag das ja anders sein, -aber das ist ja auch nicht zwangsläufig ein Gerät daß dem Gedanken der hohen Wiedergabetreue verpflichtet ist-.

MFG Günther
Holger
Inventar
#13 erstellt: 05. Feb 2009, 19:17
Ist gut - dann kauft euch alle eine Pro-Ject Phonobox und spart 34.800 Euro.
Denn die klingt eh besser (sie hat nämlich bessere Messwerte!)...

Fhtagn!
Inventar
#14 erstellt: 05. Feb 2009, 19:56
Also, du meinst dass Werte wie Klirr und Rauschen nichts mit der Klangqualität zu tun haben?

Denn man tau!
Holger
Inventar
#15 erstellt: 05. Feb 2009, 21:54
Nein.

Was ich meine ist, dass bessere Messwerte nicht unbedingt besseren Klang bedeuten...
...besonders, wenn kein Messwert im hörbaren Bereich liegt.
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 05. Feb 2009, 22:25
Das Teilchen wird übrigens in der aktuellen LP besprochen.
http://www.lloxx.de/testberichte/heft-downloads/lp.html

Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 06. Feb 2009, 09:06
Hallo!

@Holger

Meßwerte sind die Visitenkarte des Herstellers, wenn eine solche Summe für ein Gerät wie das hier zur Debatte aufgerufen wird kann ich mit Fug und Recht erwarten daß Schaltungstechnisch das Machbare getan wurde.

Wenn ich dann Meßwerte sehe die schon vor 30 Jahren bloßes Mittelmaß waren frage ich mich was da nicht stimmt. Dann liegt -zumindestens für mich-, die Vermutung nahe daß da jemand eine billige Schaltung in ein aufwendiges Gehäuse gesteckt hat und nun meint er könnte beim derzeit laufenden Hype schnell mal eine Handvoll Blinde absahnen.

Es liegt auf der Hand das ein Gerät zu diesem Preis andere Primäre Werte als technische hat, der Preis läßt sich weder mit besonderer Technik noch mit besonderer Verarbeitung rechtfertigen. Hier sollen idelle Werte wie Prestige und Invidualismus angesprochen werden. Aber gerade da dürfte ich einen Technischen Standard erwarten der jede Diskussion über die technischen Werte gar nicht erst aufkommen läßt. Das vorliegende Gerät hat zumindesten eine solche Technik nicht verbaut.

MFG Günther
piccohunter
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 06. Feb 2009, 10:55
Vor allem... habe ich da richtig gelesen?

Es geht doch hier um einen reinen Phono-Pre-Amp, oder?

Wofür in Gottes Namen verbrät das Ding 75W???? Bei dieser Leistungsaufnahme sollten eigentlich noch ein paar Stereo-Endstufen drin sein, für 2x15W Ausgangsleistung sollte das allemal noch reichen.
doppelkopf0_1
Stammgast
#19 erstellt: 06. Feb 2009, 11:17
Tach .

Lesen hilft .

3 ! kompell eigene Phonostufen , 3 x Stromversorgung , 3 - 5 Entzerrerkurven ... .

Und wie gemein , gibts nicht bei Aldi .

Guckt euch den Preis für die ebenfalls getestete MalValve an .

Ja , es gibt Leute die haben mehr Geld als Andere , die Welt ist schlecht .
piccohunter
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 06. Feb 2009, 11:34

doppelkopf0_1 schrieb:
Tach .

Lesen hilft .

3 ! kompell eigene Phonostufen , 3 x Stromversorgung , 3 - 5 Entzerrerkurven ... .


Ja und? Für all das braucht es keine 75W...

und vor allem... braucht man nicht einen solchen Aufbau, um die geforderte Aufgabe zu erledigen.

Wenn ich mal rein von den technischen Daten ausgehe (und die sind bestenfalls mittelmäßig), erledigt fast jeder 100€-Phono-Pre-Amp diese Aufgabe besser.

Es geht auch nicht darum, ob jemand mehr Geld hat...
Es geht einfach darum, das man hier eine technische Aufgabenstellung hat, nämlich die Vorverstärkung und entzerrung eines Phonosignals. Und die wirkliche Kunst ist es, diese Aufgabe mit soviel Aufwand wie nötig, aber so wenig wie möglich zu realisieren. Wahre Ingenieurskunst ist nicht die Materialschlacht, sondern ein Problem so effektiv wie möglich zu realisieren.

Für mich ist nur der ein guter Ingenieur oder Entwickler, der das gewünschte Ergebnis zu einem effektiven, wirtschaftlich reellen Preis und Aufwand realisieren kann. Klotzen kann jeder.
Fhtagn!
Inventar
#21 erstellt: 06. Feb 2009, 11:43
MalValve !

Na, mir ging es nicht um "kann ichs mir leisten oder nicht", sondern um eine offensichtlich total verhunzte (die Messwerte beweisen das) Phonostufe, die bei einem Blindtest sicherlich durchgefallen wäre.
Und das zu einem nur als krank zu bezeichnenden Preis.

Wenn das Gerät hervorragende Werte, also die besten jemals gemessenen, bieten würde, hätte ich den Fred nicht erstellt.

Dann könnte man nämlich von teurem Entwicklungsaufwand sprechen und der Preis wäre angemessen.

So aber bietet der Hersteller ein mittelmäßiges Produkt an, meinetwegen mit immensem Matrialaufwand gefertigt, aber das Resultat ist einfach nicht gut.
Man möge mal bedenken, wieviel Geld 35.000€ sind. Das ist mehr als das Jahresgehalt vieler Arbeitnehmer.
Dafür sollte man doch etwas mehr erwarten können, oder?

Gruß
Haakon
SirVival
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 06. Feb 2009, 11:46
Hi,

wahrscheinlich spielt hier die Psychologie eine große Rolle. Was soviel kostet, muß einfach gut klingen, ungeachtet der mittelmäßigen Meßwerte. Denn das ist ja das Credo der Voodoo-Priester: Klang und Meßwerte haben nichts miteinander zu tun.

Da der Durchschnitts-Verdiener sich den Schmonzes aber ohnehin nicht leisten kann, erübrigt sich eigentlich auch die Diskussion über solche Geräte. Immerhin, der Schaltungsaufwand bei den Boulder-Geräten ist schon beträchtlich, das mag den Preis rechtfertigen, erzeugt aber eitel Verwunderung angesichts des meßtechnischen Ergebnisses.

Die beanstandeten Leistungsaufnahmen der Boulderschen Geräte sind halt typisch amerikanisch. The more, the better. Die Verstärker haben zum Teil Leistungsaufnahmen bis zu 5000 Watt. Da braucht es wohl schon ein eigenes, kleines Atomkraftwerk im Vorgarten .

Nebenbei, die LP wird mir neuerdings zu abgehoben, werde sie deshalb aus meinem Zeitschriftenrepertoire streichen. Warum soll ich ständig irgendwelche Berichte über Geräte lesen, deren Preise im Fantastillionenbereich angesiedelt sind. Das ist schlichtweg langweilig und öde. Und langweilen kann ich mich auch ohne Lektüre ganz gut. Spart zudem Geld.

Grüße
piccohunter
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 06. Feb 2009, 11:49

Fhtagn! schrieb:


Dann könnte man nämlich von teurem Entwicklungsaufwand sprechen und der Preis wäre angemessen.



Meiner Meinung nach nicht.

Da gibt es nichts mehr groß zu entwickeln.
Ich sehe das im Hifi-bereich genauso, wie ich es mit der Frameratenjagd bei Grafikkarten sehe: Flüssiger als flüssig ist überflüssig.

Vernünftig konstruierte, solide Geräte zu einem vernünftigem, reel kalkuliertem Preis, mehr braucht man meiner Meinung nach nicht.


[Beitrag von piccohunter am 06. Feb 2009, 11:50 bearbeitet]
doppelkopf0_1
Stammgast
#24 erstellt: 06. Feb 2009, 11:53
Komischerweise ist hier noch kein Besitzer dieser Phonostufe aufgetaucht und hat sich über dessen schlechten Sound geäussert .

Messwerte ? Ich hör nur Musik , keine Testtöne .

Wer hat sie denn schon gehört ( und kann sich ne Meinung bilden und nicht seinen Vorurteilen fröhnen ) ?

Ich würde gern mal .


[Beitrag von doppelkopf0_1 am 06. Feb 2009, 11:55 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#25 erstellt: 06. Feb 2009, 11:54

SirVival schrieb:

Nebenbei, die LP wird mir neuerdings zu abgehoben, werde sie deshalb aus meinem Zeitschriftenrepertoire streichen. Warum soll ich ständig irgendwelche Berichte über Geräte lesen, deren Preise im Fantastillionenbereich angesiedelt sind. Das ist schlichtweg langweilig und öde. Und langweilen kann ich mich auch ohne Lektüre ganz gut. Spart zudem Geld.


Dito,

ich habe mein Abo gekündigt. Fand die immer nett, sympathisch wegen der vielen Rechtschreibfehler (es gibt Autokorrektur auch für QuarkXpress!) und die Musikabteilung war immer gut gemacht.
Nun ist die Musikredakteurin weg, Geräte unter 1000€ sind "Einsteigerklasse" und der Voodoo hält Einzug.
Nee danke!
Fhtagn!
Inventar
#26 erstellt: 06. Feb 2009, 11:56

doppelkopf0_1 schrieb:
Komischerweise ist hier noch kein Besitzer dieser Phonostufe aufgetaucht und hat sich über dessen schlechten Sound geäussert .


Leute die sich sowas kaufen sind nicht in HiFI Foren angemeldet. Und ich glaube auch nicht, dass es in D sooviele davon gibt....

Technik (und das ist HiFi nun einmal) lässt sich nicht philosophisch betrachten!
Entweder etwas wird korrekt reproduziert, oder eben nicht.

Wenn man Fehlfunktionen als schön empfindet, ist das in ordnung. Leute kaufen ja auch noch Morgan-Autos mit Technik von 1925.

Aber bitte nicht so etwas als "Referenzklasse" bezeichnen!



[Beitrag von Fhtagn! am 06. Feb 2009, 11:59 bearbeitet]
piccohunter
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 06. Feb 2009, 11:59

doppelkopf0_1 schrieb:
Komischerweise ist hier noch kein Besitzer dieser Phonostufe aufgetaucht und hat sich über dessen schlechten Sound geäussert .


Richtig. Hier ist noch niemand aufgetaucht, der das Ding jemals gehört hat. Muss man auch nicht. Ist halt eine ganz normale mittelmäßige Phonovorstufe (wenn man den Preis außen vor lässt).


Messwerte ? Ich hör nur Musik , keine Testtöne .


Wenn alle so denken würden, hätten wir bis heute nur Buschtrommeln und würden mit Fellen bekleidet auf ungesattelten Pferden durch die Gegend reisen und nur warme Speisen bekommen, wenn wir zufällig an einem Waldbrand vorbeischlurfen.
Prince_Yammie
Stammgast
#28 erstellt: 18. Feb 2009, 20:03
Es ist fast immer so, das die wirklich herausragend klingenden Geräte in einigen Messwert Kategorien unterdurchschnittlich abschneiden - so liegt z.B. der Signal To Noise Ratio (Rauschabstand) bei Vincent Verstärkern bei 90 db, bei nem NAD 355 bei fast 110.
Es ist eben der harmonische Klirr, der als angenehm empfunden wird. Eine einzig an Messwerten orientierte Elektronik wird oft analytisch und wenig musikalisch klingen.
Wie erwähnt darf es dabei aber nicht zu HÖRBAREN Verzerrungen oder Rauschen kommen.

Wenn man sich mal anschaut wie wenig Teile z.B bei dieser Bryston Vorstufe verwendet werden

http://www.audioadvisor.com/prodinfo.asp?number=BYBP1%2E5

fragt man sich auch wieso die dafür 2.550 dollar aufrufen und bekommen - die Musical Fidelity V-LPs hat mehr Teile , kostet gerade mal 199 Dollar und klingt auch super - dennoch wissen die Bryston Jünger warum sie diese Teil wollen.

Das ist wie Haute Couture - da darf man auch nicht nur nach dem Preis vom Stoff und den nähten gucken...


[Beitrag von Prince_Yammie am 18. Feb 2009, 20:05 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#29 erstellt: 18. Feb 2009, 20:13
34900€!

Weisst du, was du z.B. bei "Audio Research" oder "Mc Intosh" dafür bekommst?
Da ist dann noch ein amtliches Paar LS drin, und zwar neben der kompletten Anlage.


Haakon
Prince_Yammie
Stammgast
#30 erstellt: 18. Feb 2009, 20:15

piccohunter schrieb:

Fhtagn! schrieb:


Dann könnte man nämlich von teurem Entwicklungsaufwand sprechen und der Preis wäre angemessen.



Meiner Meinung nach nicht.

Da gibt es nichts mehr groß zu entwickeln.
Ich sehe das im Hifi-bereich genauso, wie ich es mit der Frameratenjagd bei Grafikkarten sehe: Flüssiger als flüssig ist überflüssig.

Vernünftig konstruierte, solide Geräte zu einem vernünftigem, reel kalkuliertem Preis, mehr braucht man meiner Meinung nach nicht.


Ist ja okay wenn das für dich so ist und du mit Mittelmass zufrieden bist aber warum du das verallgemeinernde MAN benutzt ist mir schleierhaft.
Für mich sprichst du jedenfalls nicht.
Fhtagn!
Inventar
#31 erstellt: 18. Feb 2009, 20:22
Ähh, du zitierst hier jemand anderen (piccohunter), nicht mich.

Mittelmaß sind höchstens die Werte der Boulder Phonostufe.
piccohunter
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 18. Feb 2009, 21:02

Prince_Yammie schrieb:

piccohunter schrieb:

Fhtagn! schrieb:


Dann könnte man nämlich von teurem Entwicklungsaufwand sprechen und der Preis wäre angemessen.



Meiner Meinung nach nicht.

Da gibt es nichts mehr groß zu entwickeln.
Ich sehe das im Hifi-bereich genauso, wie ich es mit der Frameratenjagd bei Grafikkarten sehe: Flüssiger als flüssig ist überflüssig.

Vernünftig konstruierte, solide Geräte zu einem vernünftigem, reel kalkuliertem Preis, mehr braucht man meiner Meinung nach nicht.


Ist ja okay wenn das für dich so ist und du mit Mittelmass zufrieden bist aber warum du das verallgemeinernde MAN benutzt ist mir schleierhaft.
Für mich sprichst du jedenfalls nicht.


Ich denke schon, das das MAN hier angebracht ist. Denn hier ging es mir um eine objektive Beurteilung der Geräte, nicht um eine subjektive, persönliche Geschmacksfrage. Und objektiv gesehen gibt es keinen Grund für dieses Gerät, jedoch eine Menge dagegen, zumindest wenn man den Preis mit berücksichtigt.
Ich kann es auch deutlicher formulieren:

Vernünftig konstruierte, solide Geräte zu einem vernünftigem, reel kalkuliertem Preis, mehr braucht man meiner Meinung nach nicht, um die an diese Gerätegattung gestellte Aufgabe (Vorverstärkung und Entzerrung des Phonosignals) zu erfüllen.

Und das das Geräte, die nur einen Bruchteil kosten, mindestens genauso gut können, müssen wir nicht wirklich diskutieren, oder? Mal ganz abgesehen von der Tatsache, das ein Phono-PreAmp aus technischer Sicht nun wirklich keine große Herausforderung ist, und neues Entwicklungspotential ist in diesem Bereich auch seit Jahrzehnten so gut wie nicht mehr gegeben.
doppelkopf0_1
Stammgast
#33 erstellt: 18. Feb 2009, 21:39

Mal ganz abgesehen von der Tatsache, das ein Phono-PreAmp aus technischer Sicht nun wirklich keine große Herausforderung ist, und neues Entwicklungspotential ist in diesem Bereich auch seit Jahrzehnten so gut wie nicht mehr gegeben.


Ganz abgesehen von der Tatsach , das grade eine Phonostufe viel mehr verstärken muss als z.B. eine Endstufe und das auch noch mit kleinsten Spannungen , scheint es mir ! , daß Du die Entwicklungen der letzten Jahre ( z.B. Kurzschlussbetrieb ,...) nicht kennst oder schlimmer noch , nicht wahrhaben möchtest.

"Man" mag mit
Vernünftig konstruierte, solide Geräte zu einem vernünftigem, reel kalkuliertem Preis
zufrieden sein , andere eben nicht .

Luxus kann "man" sich leisten , oder eben nicht .

Edit : Dieses dümmliche "man" durch ein konkretes " ich" ersetzt , und schon könnte ich eine solche Meinung als subjektiv gegeben akzeptieren.


[Beitrag von doppelkopf0_1 am 18. Feb 2009, 21:43 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#34 erstellt: 18. Feb 2009, 22:05
Dümmlich ist höchstens dieses "Teuer=Gut / Ihr seid ja nur neidisch" Gewäsch.

Welche "Entwicklungen der letzten Jahre" im Phonobereich du meinst, würde ich gerne wissen.

Wäre mir neu, dass es in den letzten 20 Jahren irgendeine Neuerung im Vinylbereich gegeben hätte.
Vor allem, nachdem jeder grosse Hersteller sich davon verabschiedet hat.

Lasse mich gerne eines besseren belehren....
doppelkopf0_1
Stammgast
#35 erstellt: 18. Feb 2009, 22:38

Dümmlich ist höchstens dieses "Teuer=Gut


Hab ich das behauptet ?


Ihr seid ja nur neidisch


Der Gedanke könnte hier durchaus aufkommen ... .


Wäre mir neu, dass es in den letzten 20 Jahren irgendeine Neuerung im Vinylbereich gegeben hätte


Tja , dein Problem . Informationen dazu gibts doch genug .


eines besseren belehren


Nee lass mal , den Oberlehrer spiel ich nicht für dich .

Stichwort : Beratungsresistenz .

Noch kurz :
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen zu unterrichten !!!


[Beitrag von doppelkopf0_1 am 18. Feb 2009, 22:40 bearbeitet]
piccohunter
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 18. Feb 2009, 22:42

doppelkopf0_1 schrieb:


"Man" mag mit
Vernünftig konstruierte, solide Geräte zu einem vernünftigem, reel kalkuliertem Preis
zufrieden sein , andere eben nicht .

Luxus kann "man" sich leisten , oder eben nicht .



Richtig. Das hat aber nichts mit den technischen Anforderungen zu tun, sondern, wie du richtig schreibst, mit Luxus.

Die objektiven Anforderungen sind rein technisch, und das kann man in der gleichen oder besseren Qualität für einen Bruchteil des Preises realisieren.

Mal ganz davon abgesehen, das es durchaus auch Leute gibt, die sich Luxus leisten könnten, es aber in diesem Bereich nicht tun, da für sie eine Hifi-Kette ein Mittel zum Musikhören ist. Dann braucht man eben nur Geräte, die technisch einwandfrei konstruiert sind und ihren Job machen, und keine Prestige-Objekte.
Jeder so, wie er mag.


[Beitrag von piccohunter am 18. Feb 2009, 22:46 bearbeitet]
doppelkopf0_1
Stammgast
#37 erstellt: 18. Feb 2009, 22:47

Jeder so, wie er mag.
Jazzy
Inventar
#38 erstellt: 19. Feb 2009, 19:30
IMHO reicht sicherlich(klanglich) eine Vorstufe für ca. 1000,-Euro locker aus.Eine LP gibt das doch gar nicht her.35000Euro ist jenseits von Gut und Böse,tut mir leid.
piccohunter
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 19. Feb 2009, 20:34
So ist es. Wobei ich die 1000 € schon sehr hoch angesetzt finde. Nach meiner Erfahrung gibt es genügend klanglich kaum noch zu toppende Vorstufen bereits in der Preisklasse 100€ - 200€.
doppelkopf0_1
Stammgast
#40 erstellt: 19. Feb 2009, 21:03
Leute ,

ich fass´ es nicht.

Edit fragt : wieviele dieser unverschämt teuren ( > 1000 € ) Pres habt ihr schon in eueren Anlagen gehört , mit welchen Tonabnehmern , und wie gut sind eure Anlagen ???

Könnt ihr überhaupt aus Erfahrung schreiben ?


[Beitrag von doppelkopf0_1 am 19. Feb 2009, 21:09 bearbeitet]
piccohunter
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 19. Feb 2009, 21:17

doppelkopf0_1 schrieb:


Könnt ihr überhaupt aus Erfahrung schreiben ?


Ja.

Ich habe "gehört".

Und ich wage zu behaupten, das ich die Möglichkeiten einer solch vergleichsweise simplen elektronischen Schaltung eines Phono-Pre´s und den möglichen Varianten durchaus beurteilen kann. Wenn nicht, hätte ich meinen Job verfehlt.


[Beitrag von piccohunter am 19. Feb 2009, 21:18 bearbeitet]
doppelkopf0_1
Stammgast
#42 erstellt: 19. Feb 2009, 21:31

Ich habe "gehört".


Dann erzähl konkret mal welche und womit, würde mich echt interessieren .
piccohunter
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 20. Feb 2009, 11:25

doppelkopf0_1 schrieb:

Ich habe "gehört".


Dann erzähl konkret mal welche und womit, würde mich echt interessieren .


Sorry, kann ich dir wirklich nicht mehr genau sagen, welche Geräte das genau waren. Vor Jahren hatte ich mal einen Bekannten, der sein Glück mit einem kleinen High-End-Laden in einer 50000-Seelen-Gemeinde versuchte. Wie auch immer, ich verbrachte viel Zeit in seinem Laden, viel Zeit für ausführliche Hörtests von diversen Geräten... denn wir hatten damals schon beide leicht unterschiedliche Meinungen (verstanden uns aer trotzdem gut ). Manchmal haben wir auch sog. "Mainstream" mit High-End verglichen... allerdings rein aus Spass, ohne "amtliche" Blind-Test-Bedingungen. Aber nach einiger Zeit sind wir beide mehr oder weniger zu dem Schluß gekommen, das High-End durchaus seine Daseins-Berechtigung hat... allerdings nicht wirklich aus klanglicher Sicht. Klanglich konnten wir nicht wirklich feststellen, das die sündhaft teuren Geräte klanglich besser waren als die Großseriengeräte von Onkyo, Yamaha & Co.
Die Daseinsberechtigung haben sie in unseren Augen als Luxus-Artikel, halt als Geräte für Leute, die es sich leisten können und sich etwas in die Wohnung stellen wollen, das halt nicht jeder hat, etwas elitären Charme versprüht... und bereit sind, dieses Mehr an finanziellem Aufwand über das aus technischer Sicht notwendige Maß hinaus zu tragen.
Er war auch dann so ehrlich zu seiner Kundschaft, dies so auch seinen Kunden zu erklären... Eine seiner ersten Fragen war immer, ob es lediglich um hochwertige Musikwiedergabe geht oder ob es auch zusätzlich noch exclusive (Design-)Geräte sein sollen... denn dies wäre bei gleicher technischer (Klang-)Qualität durchaus ein Unterschied von mehreren tausend Euro...
So, ich denke ich habe die Frage durchaus zufriedenstellend trotz fehlender Gerätenennung beantwortet.
doppelkopf0_1
Stammgast
#44 erstellt: 20. Feb 2009, 11:48
Tach .


So, ich denke ich habe die Frage durchaus zufriedenstellend trotz fehlender Gerätenennung beantwortet.


Nö , die Frage war eindeutig :


Dann erzähl konkret mal welche und womit


Da war jetzt leider nix konkretes dran , hab ich mir aber auch so gedacht.


[Beitrag von doppelkopf0_1 am 20. Feb 2009, 11:49 bearbeitet]
SirVival
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 20. Feb 2009, 12:18
Hi,

ich geh mal davon aus, dass keiner in der Lage sein dürfte, bei gleichem Equipment einen NAD PP2 von einem Boulder Vorverstärker unter Blindtest-Bedingungen zu unterscheiden.
Ich will aber durchaus zugeben, dass, wenn ich die Kohle hätte, ich mir lieber den Boulder zulegen würde. Das Gerät ist schon umwerfend, sowohl in technischer als auch in optischer Hinsicht, verarbeitet.

Grüße
Fhtagn!
Inventar
#46 erstellt: 20. Feb 2009, 17:16
Hallo,

optisch macht das Teil wirklich was her, obwohl ich die Audio Research Stufe besser finde (kostet einen Bruchteil).

Ob nun eine PP2 wirklich gleichwertig ist, dass weiss ich nicht (glaube es auch nicht). Man muss ja nicht gleich ganz unten ansetzen.

Aber ab z.B. der "Lehmann Black Cube" Serie ist man sicher auf der sicheren Seite. 1000€-1500€ sollten schon reichen für einen RIAA Entzerrer und Phono PreAmp.

Gruß
Haakon
MikeDo
Inventar
#47 erstellt: 20. Feb 2009, 18:24

Nach meiner Erfahrung gibt es genügend klanglich kaum noch zu toppende Vorstufen bereits in der Preisklasse 100€ - 200€.


Och, da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Ein Trigon Vanguard ist schon wirklich gut, wurde aber nach langer Zeit von einer Primare R20 Phonostufe abgelöst, die wiederum nach über einem Jahr von einer Holfi Batt2ria verwiesen wurde. Und ich kann es mit Sicherheit sagen, dort tat sich klanglich wirklich noch was.
Im Übrigen erfolgte es an ein und derselben Anlage.


piccohunter
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 20. Feb 2009, 20:34

doppelkopf0_1 schrieb:
Tach .


So, ich denke ich habe die Frage durchaus zufriedenstellend trotz fehlender Gerätenennung beantwortet.


Nö , die Frage war eindeutig :


Dann erzähl konkret mal welche und womit


Da war jetzt leider nix konkretes dran , hab ich mir aber auch so gedacht.


Und was wäre jetzt zufriedenstellender, wenn ich Dir ein paar teure und ein paar billigere Vertreter genannt hätte, und dann gesagt hätte, das ich keine wirklich objektiv verifizierbaren Klangunterschiede hören konnte?
Für mich jedenfalls ist meine Antwort durchaus ergiebiger als die reine Nennung von irgendwelchen Typenbezeichnungen. Aber wenn du unbedingt willst, schreibe ich ein paar aus dieser Zeit auf, es werden schon welche dabei sein, die wir wirklich ausprobiert haben.

Und um nochmal etwas Öl ins Feuer zu gießen:
Ich finde aus eigener Erfahrung, das viele 70iger-Jahre-Mittelklasse-Verstärker-Phonoeingänge die meisten heutigen separaten Phono-PreAmps (auch die teuren) locker in die Schranken weisen. Wahrscheinlich klingen sie nicht wirklich besser, aber der Aufbau der Schaltung ist oftmals besser durchdacht und praxisgerechter, weil simpler und trotzdem mindestens genauso effektiv. (Und bevor jetzt wieder manche nach einer Beweisführung schreien, weise ich noch einmal darauf hin, das dies eine rein subjektive Empfindung ist, die somit nicht bewiesen werden muss).


[Beitrag von piccohunter am 20. Feb 2009, 20:41 bearbeitet]
MikeDo
Inventar
#49 erstellt: 20. Feb 2009, 22:43

Ich finde aus eigener Erfahrung, das viele 70iger-Jahre-Mittelklasse-Verstärker-Phonoeingänge die meisten heutigen separaten Phono-PreAmps (auch die teuren) locker in die Schranken weisen. Wahrscheinlich klingen sie nicht wirklich besser, aber der Aufbau der Schaltung ist oftmals besser durchdacht und praxisgerechter, weil simpler und trotzdem mindestens genauso effektiv.


Sicher, die Hochzeit der analogen Wiedergabe war in den 70/80ern. Die in den Verstärkern, oder Receivern verbauten Phonoeingänge waren wirklich gut, wenn nicht einige sicherlich superb.
Jedoch haben sich auch im Laufe der Jahre die Schaltungskonzepte verändert - sprich, heutzutage gibt es Phonoverstärker, die zB. das Prinzip Stromverstärkung (Eingangsimpedanz ist egal , somit gerade für MC Systeme mit niedriger Ausgangsspannung sinnvoll) haben (zB. meine Holfi) und nicht die Spannung eines TA erhöhen, respektive sogenannte Kurzschlussbetriebsmöglichkeiten (auch symmetrische), die es in den 70ern und 80ern meines Wissens noch nicht gab. Es sind dadurch - auch wenn es nicht mehr die Hochzeit der analogen Wiedergabe (Schallplatte) ist - mehr klangbeeinflussende Möglichkeiten entstanden.


MikeDo
Inventar
#50 erstellt: 20. Feb 2009, 22:45
Übrigens, in meinem Accuphase E205 ist noch eine MM und MC Phonosektion verbaut, die - zumindest für MC - noch anpassbar ist. Sie klingt wirklich gut, aber gegen meine externe Phonostufe muss sie leider passen.


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